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CB Der Streitbare Abg beiligen Angriff gegen niden Parlamentsgesch Bersönlichkeit berzeichnet Antrag eingebracht, daß Ende mache, indem der der Königswürde für be den Brinzregenten Lui Antrags ist außerordent Gilettefrage, weil durc Bringregenten eine gro werden soll. In Baye jeuung, daß während ingsänderungen vorger icht ist indes die feineswegs gehemmt. Monarch felber haben m pontichaft des Prinzen Bemerkbar macht, so en tatter des Prinzen un Sinficht

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tragen. Vielleicht spric bei dem Anblick des W Königswürde auch auf d übertragen, entschieden indes hierüber feinerle ficht bedeutender Rechts jammenwirten aller ge gefüllt werden. Sie t iden Bestimmungen, n Berluft der Erbfolge o Man kann es aber ber Scheu vor einer solche jips haben. Denn in

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geschlossen und es fo bräuchliche Anwend werden. Das dürfte der bayerischen Verf einer unheilbaren G Hierzu kommt bedeutende Wellensd berruft. Insbesond

die Königstreue und Monarchen besonders gezeigt, als am 10.

Budwig II. in Schl machte, daß sein Of annt worden sei. gebung der oberbay als fich der König ränkte, strömte das um den König an se ju großer Liebe an glauben. Und nod Landbevölkerung Mann durchaus ni es durch den objektit haft finnlose Brach

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soll sein Haus aller Welt offen gestanden haben, und jetzt empfängt er nur ein paar besonders gute Freunde. Man stellt allerlei Vermutungen an und behauptet, der Grund sei der, daß er von Stambul einen Verweis erhalten habe, weil er zu wenig streng auf die Einhaltung der mohammedanischen Gesetze achte."

Djambet wußte sich die Sache anders zu deuten, aber er hütete sich, das Gerücht widerlegen zu wollen. Der Freund ging, und Djambek blieb seinen Gedanken überlassen, die durchaus keine erfreulichen waren.

Spät am Abend wurde ihm Lazar gemeldet, der Mann, den ihm Achmed als geeigneten Boten bezeichnet hatte. In heftiger Erregung eilte Djambek hinab, um den Besucher mit sich ins Freie hinauszuführen.

Lazar zog ein verschlossenes Papier aus der Bruſt: " Ich habe euch das zu übergeben."

Hastig griff der andere darnach und reichte dem Boten ein Geldstück.

Wann fährst du wieder nach der Stadt?"

2

"

Anfangs der nächsten Woche."

kommen werde.

Achmeds Schwester, die vom Kaimakam verurteilt worden war, hatte ihre Gefängnisstrafe abgebüßt, und sie kehrte wie­des in ihr neues Heim zurück, um jedoch den Gatten in einem traurigen Zustand zu finden. Trotz sorgfamer Pflege, für die Djambek gewissenhaft gesorgt hatte, war das Leiden im Zunehmen geblieben, und man mußte sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß der Kranke den Sommer nicht über­leben werde.

Die Auflösung kam sogar bedeutend schneller, als man gedacht; ein neuer Schlaganfall brachte die endgültige Ent­scheidung, und der arme Mann gab den Geist auf, ohne wie­der zur Besinnung gekommen zu sein.

Djambek stellte es nun der Witwe frei, zu bleiben, wo sie war, oder zu ihm in sein Haus zu ziehen, und sie entschied sich für das lettere. Sie bat den jungen Mann, ihm seine Wirtschaft führen zu dürfen das gab ihr Beschäftigung Der und Zerstreuung, und Diambek stimmte gerne zu. Bachthof, den sie unentgeltlich inne gehabt, wurde an andere

Wärest du bereit, falls ich dich notwendig brauchte, dich Leute vergeben, den Ertrag mußte sie jedoch auf Djambeks auch früher nach der Stadt zu begeben?"

,, Gewiß."

" Gut. Sollte ich dir nicht Nachricht geben, so bleibt es bei deinem gewöhnlichen Tage; nur vergiß nicht, regelmäßig bei Achmed vorzusprechen."

Djambek ging wieder in das Haus zurück, um das Schrei­ben zu erbrechen; in einem Brief, der nicht unterzeichnet war, lag ein kleines Billet, welches der Empfänger zuerst vornahm; es enthielt nur die wenigen Worte:

Obwohl von der Außenwelt abgeschlossen, geht es mir gut. Ich denke Dein. L."

Ein Seufzer unendlicher Erleichterung und Wonne kam aus seiner Brust, und es dauerte einige Zeit, bis er sich ent­schließen konnte, das Billet neben sich zu legen, um das andere Papier zur Hand zu nehmen. Auch dieses war in aller Kürze abgefaßt:

Beifolgend die erwartete Nachricht. Heute morgen war einer Deiner Nachbarn bei mir, ich zog es aber vor, aus­weichend zu antworten, denn ich konnte nicht wissen, in welcher Absicht er zu mir kam. Wisse für die Zukunft, daß ich nur dem Red und Antwort stehen werde, der mir einen Beweis bringt, daß er in Deinem Auftrag kommt. Sendest Du also einen anderen Boten als Lazar, so möge er mir eine Deiner Patronen als Erkennungszeichen bringen; Du weißt, jene Silberpatrone, die Dein Vater noch getragen hat." Das Lebenszeichen von der Geliebten beruhigte Djambet wieder auf einige Tage. Er gab Lazar vor seiner nächsten Abfahrt ein Briefchen für Thamar nebst ein paar Zeilen für Achmed mit, und zu seiner Freude brachte der Bote wieder eine kurze Nachricht von Thamar. Von da an wurde der Briefwechsel ein regelmäßiger, und Djambek erfuhr nach und nach die Einzelheiten über Totias Verrat, des Paschas Zorn, feine heftige Unterredung mit Thamar und deren bestimmte Versicherung, Hassan- Beg niemals die Hand reichen zu wollen, welche Weigerung ihre Einsperrung zur Folge gehabt hatte. Russudan war speziell beauftragt, das junge Mädchen zu überwachen und darauf zu sehen, daß sich kein Unberufener nähere. Anfangs hatte Thamar über die ganze echt tür­tische" Geschichte, wie sie's nannte, gelacht und gefunden, dieses kleine Abenteuer in ihrem Lebensroman sei nicht ohne eine gewisse Würze; nun, da aber diese Abgeschlossenheit schon mehrere Wochen dauerte und mit Ausnahme Darias niemand zu ihr gelassen wurde, begann sie, die Sache über den Spaß zu finden. Das Blut der Mutter kam allmählich ins Kochen, und sie erklärte eines Tages ihrer Wächterin, daß sie sich viel zu wenig Türkin fühle, um diese Sklavenbehandlung länger zu ertragen. Wenn man dieses System nicht aufgebe, so sollte man eines Tages etwas Schlimmes erleben. Aehn­liches teilte sie in Kürze auch Djambek mit, und ihre Klagen brachten ihn auf einen Gedanken, der immer mehr und mehr an Konsistenz gewann, bis er endlich eines Tages zum Ent­schlusse wurde:

Wenn man es zu arg treibt, so entführe ich dich," schrieb er ihr, dann hat alles Beinigen ein Ende."

Ihre Drohung Russudan gegenüber schien insofern doch bon Wirkung gewesen zu sein, als sie das nächstemal Djambek berichtete, man habe einigen Freundinnen aus der Stadt die Erlaubnis gegeben, sie zu besuchen. Diese Konzession hatte für den Monent schon etwas zu bedeuten, und es war zu

ausdrücklichen Wunsch für sich einziehen.

Die Tage gingen nun verhältnismäßig ruhig dahin, und Djambek begann immer mehr Hoffnung zu schöpfen, daß seine Herzensangelegenheit endlich die gewünschte Lösung finden werde. Thamar schrieb, daß sie ihre volle Freiheit wieder genieße, daß aber ihr Oheim immer seltener Gäste bei sich empfange. Der Streitpunkt, welcher den alten Mann so aufgebracht hatte, war von ihm mit keiner Silbe mehr er­wähnt worden; er sprach, wie sie versicherte, wieder freundlich mit ihr, nur war es ihr lästig, daß Hassan- Beg fast die ganzen Tage im Hause zubrachte und ihr auf Schritt und Tritt be­gegnete. Einmal hatte sie sogar ihm gegenüber eine An­spielung gemacht, daß er sich vergeblichen Hoffnungen hin­gebe, dazu aber hatte er einfach nur gelächelt und sich stumm verbeugt, ohne zu erwidern, ob er sich dies gesagt sein lassen wolle, oder ob er doch die Hoffnung nicht aufgebe.

Aus ihren kurzen Zeilen mit der einfachen Nachricht: Ich bin mohl", waren immer längere Briefe geworden, und auch Djambek brachte die vielen Gedanken, die er ihr wid­mete, zu Papier, so daß der Bote und der freundliche Ver­mittler ihren Auftraggebern immer umfangreichere Päckchen überreichten.

Zwischen dem Kaimakam und Djambek war ein Waffen­stillstand eingetreten. Nicht daß der erstere seine Nachsucht für befriedigt erklärt hätte, sondern er fand einfach trotz eifrigen Suchens nichts, womit er dem anderen einen Scha­den zufügen konnte.

Lange sollte indes dieser Zustand der Ruhe nicht dauern, denn eines Morgens kam Elisba in höchster Erregung zum Freunde geeilt:

Denke dir, der Schuft, der Elende!"

Nun, was ist geschehen? Von wem sprichst du?

" Von wem anderem als von Ali- Beg. Er steift sich nun tatsächlich darauf, daß mein Besitz zum Teil Staatseigentum sei, und daß ich entweder dafür Pacht zu zahlen habe oder die Grundstücke abtreten müsse. Er selbst wagte es nicht, mir das ins Gesicht zu sagen, sondern sein Mudir brachte mir heute die Nachricht, als ich eben wegen Verlängerung des Vertrages mit meinem Pächter in Unterhandlung war."

,, Weißt du, was ich vermute? Der Unverschämte will dich einfach zwingen, ihm mit einem Tribut den Mund zu stopfen."

,, Das werde ich aber nicht tun, schon aus dem Grund nicht, weil ich dadurch stillschweigend zugäbe, daß er im Rechte ist." ,, Da tust du gut daran. Die ganze Sache ist ja eine Lächerlichkeit ein blinder Eifer von seiten Ali- Begs, der aber nicht den gewünschten Erfolg haben kann und wird." Ich möchte dich aber doch für alle Fälle bitten, an Artschil zu schreiben; ich halte es nun für geraten, das Nachsuchen des Kaufvertrages zu beschleunigen, denn du kennst unsere Zu­stände und weißt, daß sich die Wölfe erst dann gegenseitig auffressen, wenn sie keine andere Beute mehr finden. lange also Ali- Beg noch hier und der Pascha in Batum sein gutes Auskommen hat, wird dieser jenen nicht stören und ihm freie Hand lassen." ( Fortsetzung folgt.)

So

( Schluß.)

Gedächtnis bringt das größte Leid,

Das jemals ward empfunden, Weil es dir zeigt die Herrlichkeit Der Dinge, die entschwunden.

Bwei Rendez- vous.

Novellette von Hansi Imeran. ( Nachdruck verboten.)' Die Philharmonie war dicht gefüllt, jede Couleur war im Saale vertreten.

Auf die begeisterten Reden wurden kräftige Salamander gerieben, brausende Hochrufe erfüllten den Raum, kurz, es war ein echter, rechter Studenten- Kommers.

Frau Johanna amüsierte sich köstlich.

Lebenslust und Uebermut blißten ihr aus den Augen. Hanna, sieh nur den Blonden dort unten, der verschlingt dich ja förmlich mit seinen Blicken," raunte Else der Freun­din zu.

Jetzt erklang das Lied von der Lore am Tore", und bei dem Refrain hob der betreffende Studio sein Glas hoch zu Hannas Loge empor und sang:

,, Du bist mein Gedanke bei Tag und bei Nacht, Du weißt es, daß ich dich meine."

Frau Johanna erhob sich unauffällig und vertauschte ihren Platz mit dem der Mutter ihrer Freundin.

Wie verlegen wurde sie aber, als in der Pause der Bruder Elsens, mit dem Studio in ihre Loge kam.

Erlaubt, daß ich euch mit meinem Freund, Doktor Lothar Schäffer, Lehrer am Realgymnasium, bekannt mache."

" Lothar Schäffer", der Name Klang Hanna bekannt; sie sann und sann. Richtig, so hieß ja der Held ihres ersten Rendez- vous!

Aber das war doch ganz unmöglich! Und dennoch; die Stimme, das Gesicht! Natürlich, er war es!

Meine Gnädige, mir scheint, ich muß Ihr Gesicht schon irgendwo gesehen haben," wandte sich Doktor Schäffer an Frau Wolfram und entschuldigte sich wegen seiner Kühnheit. ,, Das glaube ich wohl," entgegnete sie ihm, wir beide haben uns schon einmal ein Stelldichein an der Petrifirche gegeben!" Und nun gab sie der erstaunt zuhörenden Gesell­schaft die Geschichte ihres ersten Rendez- vous zum Besten.

Als die Fidelitas begann, ging die Familie nach Hause, und Frau Johanna wußte ihrem Mann nicht genug von dem schön verlebten Abend zu erzählen...

**

Liebste Frau Johanna!

Ich muß endlich einmal allein mit Ihnen sprechen. Seien Sie barmherzig und kommen Sie, wenn Ihnen meine Ruhe and mein Glück etwas am Herzen liegt, am Sonnabend abend im 9 Uhr an den Wrangelbrunen. Ihr Sie innigst verehrender unglücklicher

Lothar. Hanna hatte den Brief mindestens schon ein Duzendmal Jelesen; sie wußte ihn Wort für Wort auswendig. Nun legte sie ihn aus der Hand.

Was wagte ihr dieser Mensch zu bieten! Wie durfte er ihr in solcher Weise schreiben? Sie hatte ihn nach jenem Abend öfter bei der Freundin getroffen, dann war er ihnen im Theater begegnet, hatte Richard kennen gelernt und so in Verkehr mit ihrem Hause getreten.

Er gefiel ihr, sie leugnete es nicht.

Sein frisches, feces, etwas ironisches Wesen, das noch immer an den alten Korpsstudenten mahnte, seine über mütige Lebenslust im Verkehr fesselten ihn.

Er hatte sie manchmal mit der Freundin zu einem Spa­Biergang abgeholt; ihr Bücher und Blumen gebracht.

Ja, jedesmal, wenn er fam, brachte er ihr ein Sträußchen ihrer Lieblingsblumen.

Der Umgang mit ihm wirkte sicher belebend und er­frischend auf sie ein.

Seine zärtliche, aber stets so diskrete Fürsorge tat ihr mobl, jetzt war sie doch nicht mehr so viel auf sich ange­wiesen.

Ihr Mann hatte nie solche Aufmerksamkeiten für sie ge­

habt, dieser hatte für dergleichen Unsinn, wie er's nannte, feinen Sinn. War's ein Wunder, daß sie sich oft in Gedanken mit dem anderen beschäftigte und sich in ihrem Innern sein Bild idealer malte, als es in Wirklichkeit war? Ihre lebhafte Phantasie tam ihr dabei zu Hilfe, und so lebte sie sich in den Gedanken hinein, daß er ihr Freund, ein uneigennütiger Freund sei, der nur für sie zu sorgen begehrte, um keinen anderen Lohn, als den, den Freundschaft geben kann.

Sie gewöhnte sich allmählich in Gedanken an ihn, in herz­licher Freundschaft, wie sie das Gefühl, ſich ſelbſt betrügend, nannte.

Da tam sein Brief. Sie sann und grübelte. Gewiß, der Arme hatte sie lieb, und er war unglücklich, daß sie nicht mehr frei sei. Er tat ihr leid.

Ob sie hinging? Eigentlich war sie es ihm schuldig. Sie würde ihm Trost zusprechen und ihn bitten, ihr Freund zu bleiben.

Aber was würde Richard dazu sagen?

Pah, ob der sich darüber Sorgen machen würde, er würde sie am Ende einfach auslachen!

Zudem hatte er jetzt ganz andere Dinge im Kopf, denn er bewarb sich um die Bürgermeisterſtelle in... Der arme Lothar, warum mußte er sich auch in sie verlieben!

Wie freudig würde manch' braves Mädchen, welches nicht gebunden war, sein Herz und seine Hand annehmen! Ja, Vielleicht! Doch nein, solch ein Gedanke schon beleidigt ob er denn Herz und Hand verschenken wollte? ſein ehrliches Gemit!

In der Konditorei von W. in der Königgräzerstraße waren alle Pläge auf der Terrasse besetzt. In den Innenräumen war's leer.

Doch nein, in der Ecke des kleinen Zimmers rechts sitzt eine schlanke Frauengestalt im langen Staubmantel und dichten Schleier. Es ist Frau Johanna.

Unruhig war sie schon lange vor der Zeit von Hause fort­

gegangen.

Es ist noch nicht ein halb acht Uhr. Da kamen zwei Männer die Treppe herauf. Den einen muß sie doch kennen!

Es ist Lothar!

Also auch ihn litt es nicht zu Hause! Da stand gerade ein Pärchen, welches dicht vor Hanna gesessen, auf, und die beiden Herren nahmen an dem Tische Platz. Das Fenster nach der Terrasse ist offen, und so siten sie dicht vor ihr, ja, sie kann, wenn sie sich vorbeugt, sogar hören, was jene sprechen, wäh­rend sie selbst durch den Pfeiler gedeckt ist.

Einer unbezwinglichen Neugier folgend, beugt sie sich vor. ,, Sag' mal, Lothar, wann trittst du denn deine Urlaubs­reise an? Ihr habt doch schon seit vierzehn Tagen Ferien! willst du etwa die Poesie des verlassenen Berlins ſtudieren, oder hält dich ein schön' Mägdelein in Banden?" Ein Mägdelein nicht, sondern eine Frau." Du Unglücksmensch, wohl ein Wittib?" ,, Nein, eine junge, hübsche Frau, die ziemlich glücklich ver­heiratet ist, einen Mann hat, der sie verehrt, und nur den einen Fehler macht, daß er auf die romantischen Grillen seines Weibchens nicht eingeht. Ein guter, ehrenwerter Charakter, aber ein Prosamensch, während sie, den Kopf voller Illusionen, sich mit der nackten Wirklichkeit nicht zu­rechtfindet. Es ist eine von den Frauen- Naturen, die immer etwas zum Verzärteln haben müſſen, und da ihr nun Mutter Natur ein Kind versagt hat, und sie zuviel allein ist, mag-" Pfui, Lothar, du solltest wirklich deinen gottlosen Leicht­sinn zügeln. Machst du dir denn kein Gewissen darüber?"

Na, sag' mal, soll ich der Frau vielleicht Liebe für ihren Mann predigen! Das soll er allein besorgen! Uebrigens, weiß ich denn, ob nicht einem jeden anderen, der es versuchte, das­selbe Glück bei ihr blühen würde, wie mir? Weshalb also Trauben, die, vollauf reif, einem so verführerisch nahe hän­gen, nicht pflücken? Solch einen pikanten Zeitvertreib, der noch dazu zu nichts verpflichtet, läßt sich so leicht kein Mann entgehen."

Du bist unverbesserlich, Lothar, aber was soll daraus werden?"

Ernst, das mögen die Götter wissen! Vielleicht, wenn Amor, der holde Knabe, mir beisteht, eine Vermählung, bei der die Nachtigall das Brautlied singt und der Lurus des Ringewechselns unnötig ist. Uebrigens bin ich noch ganz im Anfangsstadium, denn ich sehe meine Göttin heute zum erstenmal allein. Es wird wohl Zeit sein, wenn ich noch