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Hlettern. Die Monarchen erfaßten selbst Personen, um ihnen beim Sprung zu helfen. Hierauf beruhigten sich die Leute

*** Georg Prinz von Großbritannien und Irland, Her. 30g von Cambridge, ist gestern verstorben. Der Prinz war am 26. März 1819 als Sohn des Prinzen Adolf, Her. zogs von Cambridge, und der Prinzessin Auguste von Hessen. Kassel geboren und war morganatisch vermählt mit Luise Farnbrother. Die Kinder aus dieser Ehe führen den Namen Frizz und George.

Deer und flotte.

Ein Gedenktag für die deutsche Marine war der gestrige Donnerstag, an dem vierzig Jahre verflossen waren, ſeit die junge preußische Kriegsflotte unter dem Kapitän 3. S. Jachmann bei Jasmund dem weit überlegenen dänischen Geschwader gegenübertrat. Ohne Bedenken waren die preu­Bischen Schiffe, unter denen nur die gedeckte Korvette Ar­cona" und die Glattdeckskorvetten Vineta und Nymphe" als wirkliche Kriegsschiffe gelten konnten, dem dreifach stärkeren Feinde entgegengegangen, und hatten sich dem Gegner in der Gefechtsleitung überlegen gezeigt. Den Dänen dagegen war es nicht gelungen, ihre Uebermacht zur bollen Geltung zu bringen. Der Kapitän 3. S. Jachmann wurde durch Kabinettsorder vom 18. März zum Kontre­admiral befördert. In der Zeit von Uhr nachmittags bis 7 Uhr abends hatten die preußischen Schiffs zusammen 282 Schuß abgegeben. Ihre Verluste bezifferten sich auf 5 Tote und 8 Verwundete. Der erste Offizier der Arcona", Kapitänleutnant Kerger, wurde in der Nähe des Geschwa­derchefs schwer verwundet. Die Arcona" war fünfmal im Rumpf getroffen, eine Granate hatte das Deck durchschlagen und in der Batterie einigen Schaden angerichtet, außerdem war die Takelung durchschossen. Nymphe" hatte 19 Schuß in den Rumpf, 4 durch Verschanzung, Schornstein und Dampfrohr, etwa 50 durch das Tafelwerk erhalten. Die Dänen, welche über 1200 Schuß abgegeben haben sollen, er= litten einen Verlust von 3 Toten und 19 Verwundeten auf der Själland", die sehr starke Beschädigungen davongetra­gen hatte.

Deutfcher Reichstag.

( 60. Sigung.)

CB. Berlin, 17. März.

Selten ist die weite Kluft, die sich zwischen der Sozial­demokratie und allen bürgerlichen Parteien auftut, so deut­lich in die Erscheinung getreten, wie in der heutigen Sizung des Reichstags. Die Behauptung des verstorbenen alten Liebknecht von der einen reaktionären Masse", die der Ar­beiterpartei gegenüberstehe, ward hier in gewissem Sinne zur Wahrheit; tatsächlich stand der äußersten Linfen eine ge­schlossene Phalanx gegenüber, nur daß sie nicht durch reaktio­näre Gelüste, sondern durch patriotische Gefühle zusammen­gehalten wurde. Auf der Tagesordnung standen die Nach­trags- und Ergänzungsetats für Südwestafrika, die, wenn es nach dem Willen der Mehrheitsparteien gegangen wäre, sang- und klanglos der_Budgetkommission überwiesen worden wären. Der Zentrumsführer Dr. Spahn stellte einen dahin gehenden Antrag und begründete ihn kurz, ohne auf die Sache näher einzugehen. Leider konnte sich Herr Bebel nicht entschließen, gleiche Enthaltsamkeit zu üben. Er schleuderte die heftigsten Vorwürfe gegen die Regierung und gegen die Deutschen in Südwestafrika und sang das Lob der Herero; wer ihn hörte und ihm glaubte, mußte unsere Feinde für die reinsten Engel, unsere Landsleute aber für die schwärzesten Teufel halten. Ob er selbst wohl Freude an der Rolle fand, die er sich übertragen hatte? Es schien nicht so. Bei aller Schärfe des Ausdrucks sprach er nicht mit dem Ton der überzeugten Leidenschaft, die ihm sonst zu Gebote steht. Seine Parteigenossen begleiteten denn auch weder seine Rede mit dem üblichen stürmischen Beifall, noch die Erwide­rungen, die ihm zu teil wurden, mit den üblichen stürmischen Kundgebungen des Widerspruchs. Um so lauter war das Echo, das die Worte der folgenden Redner im Hause weckten und sicherlich auch außerhalb des Hauses wecken werden. Herr Bazig sprach zuerst namens der Nationalliberalen sein Bedauern darüber aus, daß eine solche Rede im deutschen Reichstag gehalten werden konnte; der Kolonialdirektor Dr. Stübel und des weiteren der konservative Abg. v. Nor= mann, Richter von der freisinnigen Volkspartei und Schrader von der freisinnigen Vereinigung, der freikonser­vative Dr. Arendt, der antisemitische Graf Nevent= Io w und der Christlichsoziale Stöcker schlossen sich ihm an. Sie stimmten feineswegs in allen Einzelheiten miteinander überein, aber sie waren sämtlich einig in dem Protest gegen das Auftreten Bebels, einig in der Mei­nung, die Eugen Richter kurz und treffend in die Säße zusammenfaßte: Jetzt sei nicht der Augenblick zu Anklage­reden gegen die Kolonialverwaltung noch zu Schutzreden für die Herero, jetzt handle es sich vielmehr lediglich darum, Gu1 und Eigentum unserer Landsleute zu schützen." Ein Versuch Bebels, seine Stellung zu verteidigen, konnte den Eindruck nicht verwischen, daß den Sozialdemokraten allein die Herero näher stehen als unsere Landsleute. Die Vor­lagen wurden schließlich der Budgetkommission überwiesen, sie werden sicherlich angenommen werden, endgültig aller­dings erst nach den Osterferien. Man hat sich allerseits mit der Tatsache abgefunden, daß der Etatnichtrechtzeitig fertig wird, denn, wie Graf Ballestrem mitteilte, ist bereits ein Notgeset eingegangen, nach dem der Regierung für die Monate April und Mai je ein Zwölftel des bisherigen Budgets bewilligt werden soll.

Einstweilen schritt der Reichstag heute noch zur Spezial beratung des Marineetats..

Preussifcher Landtag.

Haus der Abgeordneten.

( 44. Sitzung.) RK. Berlin, 17. März. Gestern Abend ein friedlicher Trunk im hohen Hause, der Rechte und Linke, Zentrum und Nationalliberale bis in die frühen Morgenstunden einträchtiglich bei einanderhielt. Und heute Mittag wieder ein scharfes Streiten, ein Kampf aller gegen alle. Die Aufhebung des§ 2 des Jesuiten­gesetzes stand noch immer im Vordergrunde der Debatte. Herr Kopsch von der freisinnigen Volkspartei, der erste Redner, ging zwar auf dieses Thema nicht ein und beschränkte sich auf die Vorbringung von Wünschen im Interesse der Lehrerschaft. Desto eifriger erörterte Abg. Ernst von der Freisinnigen Vereinigung die Aufhebung des§ 2. Kultus­minister Studt vertröstete den Abg. Kopsch mit seinen Lehreraufbesserungswünschen auf später. Der Pole Sty che lamentierte über die antivolnische Schulpolitik

der Regierung. Lebhafter wurde die Debatte, als der Na­tionalliberale v. Eynern auf den Jesuitenparagraphen näher einging. As er fragte, wie sich der summus epi­scopus der preußischen Landeskirche zu der Aufhebung des Paragraphen stelle, verwies ihm Präsident v. Kröcher die Hineinziehung der Person des Königs in die Debatte. Und als Herr v. Eynern erklärte: Der Abg. Windthorst hat einmal das freche Wort gesprochen: Der Papst regiert die Welt" da erfuhr er eine zweite zurechtweisung. Dann vandte sich der Redner heftig gegen den Kanzler: Graf Bülow habe gestern gegen die Gegner der Aufhebung des§ 2 in einer Weise gefämpft, wie sie sonst nur dem Abg. Bebel eigen sei. Kultusminister Dr. Studt trat Herrn b. Eynern entgegen, er warf ihm vor, so leidenschaftliche Reden störten den konfessionellen Frieden. Dann nahm Herr Vachem das Wort zu einer breitangelegten Rede. Auch er wandte sich gegen den Abg. v. Eynern und erklärte, Windthorst habe das ihm zugeschriebene Wort nicht gespro­hen. Abg. v. Eynern erklärte in einem Zwischenruf, der Ausspruch sei auf dem Katholikentag von 1885 gefallen. Herr Bachem fuhr fort: In der Jesuitenfrage steht das ganze Volk hinter uns. Der Jesuitenorden ist kein Kampforden. Seine Haupttätigkeit hat sich niemals gegen den Protestan­tismus gerichtet. Wir Katholiken sind seit der Refor mation andere geworden, und die Protestanten auch. Wir billigen nicht alles, was damals gegen die Reformation ge­schah. Graf Molife sprach gestern von einem Kulturkampf nit umgekehrter Spike. Für einen solchen Kultur­lampf sind wir Katholiken nicht zu haben. In der Auf­hebung des§ 2 liegt absolut nichts Verleßendes für die Evangelischen. Man hat gesagt,§ 1 darf nie und nimmer nufgehoben werden. Ich hoffe, es wird mit der Zeit mit dem § 1 gehen, wie es mit dem§ 2 gegangen ist. Warum de Rad der Zeit in die Speichen fallen und die kulturelle Fort­entwickelung hemmen?( Lachen links.) Wir Katholiken sind piel modernere Menschen( erneutes Lachen) in Bezug auf die Gleichberechtigung der Konfessionen, die Gleichberechti­Jung aller Staatsbürger. Nach dieser Rede vertagte sich das Haus.

Hus dem Gerichtsfaal.

§ Die Pirnaer Tuellaffäre gelangte vor dem Kriegsgericht der 32. Division zur Verhandlung. Wegen Zweikampfes mit tödlichen Waffen hatten sich zu verantworten: 1. der Ober­leutnant und Regiments adjutant Krohn vom 64. Feldartille­rieregiment in Pirna, 2. der Leutnant Bar vom 78. Feld­artillerieregiment in Wurzen, 3. und 4. die Leutnants Ger­lach und Korn vom 64. Feldartillerieregiment in Pirna. Außerdem war der Oberleutnant Sulzberger vom 28. Feld­artillerieregiment wegen Kartelltragens angeklagt. Zu den Duellen gab bekanntlich der Lebenswandel der Gattin des Oberleutnants Krohn Leranlassung. Die Zweikämpfe fanden am 7., 9. und 10. Januar d. Is. in den Waldungen bei Pirna und Dresden statt. Die Forderungen lauteten auf dreimaligen Kugelwechsel mit glatten Pistolen bei zehn Schritt Distanz. Während zwei der Chrenhändel unblutig verliefen, wurde im dritten Kampfe Leutnant Gerlach schon beim ersten Kugel­wechsel in den rechten Oberarmt getroffen. Nach längerer Beratung wurde Oberleutnant Krohn, der beleidigte Heraus­ferderer, wegen Zweikampjes in drei Fällen zu vier Monaten Festungshaft verurteilt. Ferner wurde erkannt: gegen Leut­nant Bar auf sechs Monate, gegen Leutnant Gerlach auf zwei Jahre, gegen Korn auf ein Jahr drei Monate Festung. Oberleutnant Sulzberger wurde wegen Kartelltragens in drei Fällen zu zwei Tagen Festung verurteilt.

§ Die Revision im oldenburgischen Ministerbeleidigungs­prozeß verworfen. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Redakteurs Hans Biermann- Oldenburg, der am 21. No­vember vor. Jahres vom dortigen Landgericht wegen Be­leidigung des Ministers Ruhstrat zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt war.

§ Ein Küßchen in Ehren" kam in Christiania einem deutschen Landschaftsmaler ziemlich teuer zu stehen. Bei einem im Grand Café, früher Ibsens Stammlokal, abgehal­tenen Bockbierfest" fühlte sich der Landschaftsmaler Dörn­berger, als er mit Luftschlangen bombardiert wurde, so an süddeutsche Gebräuche erinnert, daß er einer jungen Dame, die seiner Meinung nach mit Ulfgegenständen geworfen, einen Kuß gab. Aber so großen Gefallen man in Christiania auch an den deutschen Bierabenden findet, die Kühnheit des Malers kam den Norwegern doch zu spanisch vor. Es entstand ein gewaltiger Tumult, in dessen Verlauf sich Dörnberg bald im Freien sah. Er wurde von der Polizei in eine Strafe bon 500 Kronen( etwa 560 Mark) genommen, und nur mit Mühe gelang es ihm bei der Verhandlung vor Gericht, eine Ermäßigung auf 100 Kronen durchzusetzen.

Nab und Fern.

* Im Fieberwahn zum Mörder seiner Familie geworden. Ein furchtbares Familiendrama spielte sich zu Rojtow in Rußland ab. Der 45jährige, reich begüterte Bauer Bo­ronzow war am Typhus erkrankt und wurde im Hause verpflegt. Während der Nacht verließ der Kranke plötzlich sein Lager und erschlug im Fieberwahn mit einer Art zu­nächst seine Gattin und dann hintereinander seine sechs Kin­der im Alter von 2-15 Jahren. Hierauf brachte er sich selbst mit der Art schwere Verletzungen am Kopfe, der Brust und dem Unterleib bei. Er wurde noch lebend aufgefunden und dem Krankenhause zugeführt, wo er hoffnungslos dar­niederliegt.

Eine Lokomotive als Denkmal.] Des Ersinoers Stephenson berühmte Lokomotive Invicta", eine der ersten in England gebrauchten Lokomotiven, ist dem Londoner Grafschaftsrat von Sir David Salomons geschenkt worden; der letztere will noch 20 000 Mark für die Kosten der Auf­stellung geben. Die Lokomotive soll mitten in der Stadt zur Aufstellung kommen.

Die Eifersucht. In Köln versuchte der Bergarbeiter Wilhelm Nauß seine Frau durch einen Schuß in den Kopf zu töten, verwundete sie aber nur schwer. Ein zweiter Schuß auf seine alte Schwiegermutter_ging fehl. Dann erschoß sich Nauß selbst durch einen wohlgezielten Schuß in den Kopf. Der Grund zur Tat war Eifersucht.

Lustmord. Wie aus Kattomik berichtet wird, wurde am Idaweiher Bahngeleise, an der Stelle, wo vor zwei Jahren ein noch unaufgeklärter Lustmord an einer Stellenbesizers­frau verübt worden, eine österreichische Frau mit zertrümmer­tem Schädel ermordet aufgefunden. Alle Umstände weisen auf einen Lustmord hin.

Hessischer Landtag.

Darmstadt, 17. März 1903. Erster Präsident Haas eröffnet die Sigung.

Biehhänd

Reifterprüfungen ever u bringen. fiverer werden hiermi Wandergewerbeftener Hahres zu entrichten bion Bestrafungen,

Die Beratung der Regierungsvorlage, betreffend den Entwurf eines Feldstrafgesetzes, wird bei Artikel 34 fortge­setzt. Bei dem Kapitel entsteht eine größere Debatte darüber, ob die Einzelweide auf Einzelgütern zuzulassen sei. Schließ lich findet der Artikel Annahme mit dem Zusatz, daß die Einzelhut dann zugelassen werden könne, wenn es durch feldpolizeiliche Anordnung mit Rücksicht auf besondere Ver­hältnisse für statthaft erklärt worden ist.

Der Rest des Gesezes findet gemäß den Ausschußan­trägen Genehmigung.

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Ueberfahre

* ftimmten Vorschriften

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* Theaterve

Es folgt die Beratung des Forststrafgesetzes. Die Ar- rantheit von Frl.

tifel 1, 2 und 3( den der Ausschuß gestrichen haben wollte) werden angenommen, letzterer nach längerer Debatte. Ar. tikel 4 und 30 werden vorläufig ausgesetzt. Die weiteren

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berg" und bis vor

Artikel werden entsprechend den gleichartigen Beschlüssen beim Frl. Taliansty, eir Feldstrafgesetz und den Ausschußanträgen angenommen. In Fachs, die Schöpfer Wochen bemessen, während die Regierungsvorlage 8 Tage tätig, hat sich berei

Artikel 37 wird die zweite Frist für die Holzabfuhr auf 3

vorsieht. Bei Artikel 40 wird ebenfalls wie beim Feldstraf­gefeß die Zulässigkeit von landesherrlichen Verordnungen mit der Maßgabe beschlossen, daß innerhalb eines Jahres die Zustimmung der Landstände eingeholt werden muß.

Nach Erledigung dieses Gesetzes tritt Vertagung auf Freitag ein.

Einiges über den Fettgehalt der Milch.

bie der Marianne

fann aber erft mor Tag der Aufführung * Stabtthe auf das Benefiz un Fri. Margarethe Hol ( 20. März) Suderm Agiebt. Frl. Hohl ver Saison, um in den seinzutreten. Zweifel würdigen und felte Publikum feine Erfe Theaterabend durch Das Jah mationsgefi

Gelegentlich der Untersuchung von verschiedenen Milch­proben, welche von Schülern der landw. Winterschule Alsfeld zwecks Uebung in der Bestimmung des Fettgehaltes durchge­führt wurden, sind auch einige Fragen, die die praktische Landwirtschaft interessieren, zu beantworten versucht worden. In erster Linie war es die Frage: Wie stellt sich der Fett­gehalt der Milch der einzelnen Ruh, je nachdem die Milch zuerst, in der Mitte des Meltens, oder zu Ende desselben aus dem Euter tommt? Das Ergebnis der Untersuchung für 3 Kühe bezügl. des Fettgehaltes war folgendes:

in der Woche no über ganz Deutschl Jahre, da Luthers wurde( 1883). E Forschung über die die Persönlichkeiten wie über ihre Wirk

1. Kuh.

2. Kuh. 3. Kuh.

Beim Anmelken In der Mitte des Melkens Am Ende des Melkens Durchschnitt

1,3%

1,0%

1,2%

3,0%

3,2%

3,4%

6,3%

7,2%

7,3%

dem größeren Bab

3,53%

3,8%

3,97% 8

Um diese Frage auch weiterhin für den Fall zu prüfen, ob die Milch auch eine gleichgroße Differenz im Fettgehalt aufweist, wenn das Kalb saugt, wurden die Proben vor und nach dem Saugen dem Euter entnommen. Es ergab sich hierbei folgendes Resultat bezügl. des Fettgehaltes: 1. Kuh. 2. Kuh. 3. Kuh. 4. Kuh. 5. Kuh. 6. Kuh.

Milch v. d. Saugen 1,3% 1,5% Milch n. d. Saugen

-

4,9% 7,1% 6,6% 4,5% 4,5% 6,3% Ebenso wurde die Frage: Welchen Einfluß üben die verschiedenen Meltzeiten am Tage auf den Fettgehalt der Milch aus? geprüft. Das Ergebnis für zwei Kühe war hierbei das Folgende:

evangelische Bewuß die Geschichte der ftärken. An der Professoren der S Dr. Rolde in Er in Wernigerode.

=

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Karl Haas jun. w Schäftigte Arbeiter S wurde, da das U trug, ipäter als Frau mit mehreren

Offenbad Seiligenbrüden wu Mittags von Wür ganzen Baarschaft

Die Mitch enthielt an Fettprozenten bei: Kuh 1. Kuh 2. Morgens 8 Uhr 6,5% 3,4% Mittags 12 8,9% 3,9% Abends 5" 7,3% 3,6%

beamte fanden der

Anebel im Munde

" 1

Die Versuche bestätigen überraschend die allgemein gültige Ansicht, daß die zuerst aus dem Euter kommende Milch die fettärmste, die zuletzt aus dem Euter tommende die fettreichste ist, und daß unsere Landwirte vor allem darauf sehen müssen, daß rein ausgemolken wird. Sie er klären aber auch die häufig zu Tage tretende Erscheinung, daß die Milch von ein und derselben Kuh bei der Unter­suchung sehr große Differenzen aufweist. Des Weiteren wird durch die Versuche bestätigt, daß die Milch unso fettärmer wird, je längere Zeit zwischen den einzelnen Melfzeiten ge legen hat.

Lokales.

18. März 1904. Privattelegramm. Bei der heutigen Ziehung der Hessisch- Thüringischen Landeslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 10000 Mt. auf Nr. 99 711, 5000 Mt. auf Nr. 5626, 11 596, 35 593, 90 930, 3000 Mark auf Nc. 5163, 7034, 14 083, 15 454, 17 069, 21 551, 22424.

*

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Betr.: Bläschend Bet dem Ge Wilh. Wagner Seim und Job

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* Der Großherzog hat dem Geh. Justizrat Brofberger und Sim Dr. Schmidt das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipp müssen bei Meid des Großmütigen verliehen als Anerkennung für die bund dürfen bor

lehnung seiner Berufung nach Königsberg.

B. Die Hauptgewinne der Gießener Pferdemarft Lotterie fielen wie folgt: 1. auf Nr. 14 274 nad Wieseck, 2. auf Nr. 13817 nach Gießen, 3. auf Nr. 16 850 nach Klein- Linden, 4. auf Nr. 14 707 nach Diebach, 5. au Nr. 106 nach Griedel, 6. auf Nr. 9492 nach Gießen, 7 auf Nr. 7028 nach Fronhausen, 8. auf Nr. 14 691 nad Gießen, 9. auf Nr. 10042 nach Gießen, 10. auf N 14 472 nach Gießen. Der glückliche Gewinner des Hauptgewinnes ist ein Bahnarbeiter, namens Lepper, Wieseck. Das betr. Loos wurde durch Herrn Adolf Heinz mann, Gießen, Landgrafenstraße, verkauft.

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Die Erste Kammer der Stände wird a Mittwoch, 23. März, zusammentreten, um an diesem und dem nächstfolgenden Tage Sizungen abzuhalten.

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** Die Vorstände der Meisterprüfungs ommissionen aus den dret Hessischen Provinzen Ober heffen, Starkenburg und Rheinhessen tommen morgen Samsta in Darmstadt zu einer gemeinsamen Sigung zusammen. G werden besonders die bei den vorjährigen Prüfungen ge machten guten Erfahrungen einer Besprechung unterzogen um deren Einführung für die in diesem Jahre stattfindenden

Gießen,

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Sonntag, den 2 bis nachmittags Der Stadtfnaben

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Bei dem an Bichmarkt findet 28 1hr an ftatt.

Grünberg Großherzog