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Fia. 4. Abendkleid aus musselinchiffon mit Blendenbes Ballkleid aus lius

er:

Wir m außergewöh

arteten wir

der in Art. folgen fann. falls feitens

ftellen.

ganz

Zur rechten Stunde strahlt die Sonne Zur rechten Zeit die Wolken ziehn.

зи

erreichen, wenn zur fleine Kränzchen und Bandschleifen wählt. Je nach der Form des Ge­sichtchens muß frisiert werden, was ganz gut möglich ist, da eine ganz geschrieben ist. Der Jugend steht das einfach gescheiteltes, lose ge scheiteltes, lose gestecktes und mit kleinen Bandschleifen verziertes Haar ist oft bestimmte Art von Frisuren nicht vor von besserer Wirkung als eine kunst­voll von geübter Hand aufgebaute Frisur mit anspruchsvollem Zierat. Toilette passend, Schleifen aus Flitter­d. h. sie soll sich selber schmücken tüll, schwarz und Silber oder Gold, aus opalisierendem Flitter oder ganz Diese Schleifen sind sehr kleidsam und aus Goldſcheibchen zuſammengestellt. Recht zu, mit wenig viel mit Anwendung von Reife Damen wählen,

ein

gewählt; wenig Mühe leicht angefertigt werden. Die Ballunterröcke werden jetzt Fönnen

man gibt dem weichen, duftigen Ba nicht mehr in weißer Seide

tist den Vorzug vor dem ſtarren Taffet, entschädigt sich aber dafür mit reichem etwa die halbe Höhe des Rockes ein­Spitzenbesatz und Bandschmuck, der nimmt und durch allerlei falbel- und Dolantgarnituren bereichert wird. Da

erwa

setzt man die Spitzen in Form von Drei, Vier und Achtecken ein, um­und besetzt sie allenfalls mit gibt sie mit schmalen Bändchenrüschen, läßt Bandschleifen von ihnen herab­flattern bei

kleinen aneinandergereihten Bändchens schlupfen, die sich auch, wie die Wiener Mode" schreibt, abwechselnd zu Rosetten vereinigen können. Das Putzen eines solchen Unterrockes er­aller fordert

dings viel Mühe

aber die Mode noch nie­bat

an solchen klei nen Hemnissen

großen und Geschicklich, Zeitaufwand und feit

Anstand

Dem jetzt so beliebten Genre an den Toiletten entsprechend,

haben sich die Ballschuhe mit Kreuzbändern emen guten Sitz ermöglichen und den Schuh am angetan,

genommen! mais

die

Fuß tadellos fest­

halten.

DIVEN

verbunden sind. Fig. 2. Den Aufpuz angegebener Art mit Man faßt dabei den um Abnehmen einrichten Den Aufputz geben Vierecke aus ge­durch den Spitzenbesatz sichtbar wird, und Fig. 1-3. Drei Besuchskleider. Fig. 1. Die Blusentaille hat allenfalls zum anpassendes Futter und schließt unabhängig von diesem vorn in der ringsum über. Mitte mit Druckknöpfen. Der Oberstoff wird in Passenlänge seitlich, wie an der Abbildung angegeben, in mehreren Reihen eingezogen, Den kleinen Halsausschnitt ergänzt ein Plastron aus gereihtem, weißem Die sehr weiten Aermel haben bis fast zum Ellbogen reichende, immer der Blusentoille gibt eine irische Spitze, die in Sattelform anzubringen ist und die Blusentaille langachselig gestaltet. Der Form der Passe nach wird der Oberstoff in Entfernungen von 2-2/ 2 Ctm. in Parallelreihen mehreren in Entfernungen geknotet n Goldschnüren klöppelter, Filet- oder irischer Spaße, die in schmalen Säumchens auf die Nadel. kleiner werdende Schoppen aus Musselinchiffon. so gezogen, daß sich kleine Schöppchen formen. allenfalls doch nur so breit, als Musselinchiffon, das man hängt

Fig. 6. Ballkleid mit inkrustierten Tüllfiguren und musselinrosen. Zu den Abbildungen.

Stoff in form eines

kann.

Die Zug

Zur rechten Stunde kommt die Wonne; Zur rechten Zeit die Freuden fliehn!

Caffet vers mit denen die das unabhängig vont eingefaßt sind. dunkelbrauner schmalen Ansatzvolant verzieren kann. reihen werden immer schmäler; den untersten schließen sich dreieckige Spitzenteile an, die aufgesetzt oder inkrustiert werden können. Die Aermel haben enges futter und sehr bauschig überfallenden Oberstoff, dem sich zwei Schoppen anschließen. Diese sind mit den Schoppen im ganzen ge schnitten. Der Rock ist aus runden Bahnen zusammen­gestellt und mit einer Grundform versehen, die man allen. Material: 12-14 mtr. Musselinchiffon. Fig. 3. Als wendet; den Aufputz geben Goldborten, mit Material wird schwarzer falls mit einen

einem

oder

der Bluse und lernte

duffic wirfte Sp

23 nach unten zu rofafarbigen Bändchen find unabhängig v Bahnen zufam

fich halbe, mit

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Fig. 6.

Die

aus

tief

Außenseite an ihrer Oberstoff mit Haken schließt. Dieser verbindet sich vorn in der Mitte auf gleiche Weise. Die Uermel sind, wie dies geschlitzt und mit herausquellenden Plissees aus gleich artigem Stoff versehen, die nach unten hin reicher auftreten, d. h. breiter werden und dichter zusammenzuschieben sind. an der Abbildung deutlich ersichtlich, an Blusentaille hat anpassendes Gürtel aus Satin falten

Liberty Band. Ma­terial: 12-14 Mtr.

Taffet.

bend.

Fig. 4. kleid aus schwat­

sem Musselinchiffon. Der Rock bleibt

aus

unab

ge

Taffet hängig von seiner schnittenen Grund form. Er wird aus Blendengarniturent bollständig runden

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breiten.

Län a der besetzt. Diese bilden sich aus abgesäum tem Musselinchiffon bei dem de klei in Sännchen

zwvi

und ge nach angebrachy Rüschchen, die au­shrägfadigen S rei fin:

fen

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aufliegt. mehre e einzureitzen sind und die Säumtenblei den begrenzen. Die Blusentaille tänat ringsum duftig über und hat als ein zigen Aufputz eine breite Berte aus ebenfalls de: Länge abgefäumten Musselinchiffon, die aber glockig zu schneiden ist, so daß sie in Form eines Die Kantierung des Bertenkragens gibt Dolants

ge Rüschen

besatz. Ein gleicher begrenzt den Aus ein mehrmals zogener schnitt und die reichen, aus 2 Volants bestehenden Aermel. Gürtel aus Satin Liberty Band. Material: 16-17 Mtr. Musse­linchiffon.

fig. 5. Ballkleid aus hellrosa arbigem Musselinchiffon.

gehaltene Den Aufputz des Kleides aeben in verschiedenen Schat­tierungen von Hell­Schlupfen aus Ci bertybändchen, bei denen an der Ach­felgarnitur rosa

bellsten

die

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Dolantberte au usschnittkante dmel aus Mu Teil des Urme

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et wunweile vuca) vie oureaux, mi spaŋenden Blicken

jeden Schreiber musternd; vor einem Polizeikommissär, der ihn offenbar erwartet hatte, blieb er stehen.

Peter Schönbach ist zur Stelle," meldete der Kom­missär. Er weigerte sich anfangs, der Zitation Folge zu leisten, wir mußten kurzen Prozeß machen."

Der Lump!" brummte der Rat. Wie lange wohnt er schon im Weißen Lamm?"

,, Seit gestern Abend."

,, Sind seine Sachen durchsucht worden?"

" Das machte keine große Mühe," antwortete der Kom­missär ironisch. Das Felleisen enthielt einige Kleidungs­

horsam durfte er fordern, Achtung und Liebe blieben ihm Berührung fam; man vollzog seine Befehle, aber nur Ge­

bersagt.

Du redest von Dingen, die du nicht verstehst," sagte er mit beleidigender Geringschätzung ,,,, wir werden später weiter darüber sprechen.- Kennst du einen gewissen Schönbach?" Den Museumskustos?" ,, Nein, dessen Bruder." ,, Habe nicht die Ehre."

Wäre auch keine besondere Ehre," spottete der Rat ,,, der Mann beklagt sich über eure Familie, dein Großvater soll seinen Vater betrogen haben." ( Fortsetzung folgt.)

na Kohli. verboten.) Rodrigo in hließen, und verden. Set eg." Aber, Aber, lieber die Wieder­h all deine Argumenten, oerwiegender Gunsten der entschiedene jur, daß du - Aber ich es in vier Gedächtnis. erlieren."-

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1 Rücken zu 1 dem Bene­ung für die du das auf Welt nicht!" icheln unter­glaubst du, Jahre 1870 id bei einer Rodrigo mir hin, wo dich iebe, Schön­scheint also, ,, Gefunden, eine Bewer­ Es sind

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Onkel," rief ich ,,, laß denn lieber den Zweifel bestehen. Gr giebt der ganzen Expedition einen geheimnisvollen Reiz. Aber es ist noch eine Schwierigkeit dabei."-" Ich seh feine", sagte mein Onkel ungeduldig. Wenn ich es nur. unmöglich fände, unter so viel Schönheit und Liebenswürdig­feit meine Wahl zu treffen." Ach, weiter nichts?" sagte Onkel Rodrigo sehr erleichtert. Die Schwierigkeit ist leicht zu beseitigen. Laß den Vater, meinen alten Heinz, für dich auswählen. Er muß ja seine Kinder am besten beurteilen können. Und ich glaube, ich kann Dir sogar sagen, daß er bereits in dieser Beziehung seine Beschlüsse gefaßt hat". fügte er ganz bergnügt hinzu." Ich bin überzeugt davon, daß er sehr gütig ist, sagte ich. Aber, Onkelchen, schon morgen?" Wie ich es dir gesagt habe," erwiderte Onkel Rodrigo. Es war meines seligen Bruders, deines lieben Vaters, ernstlicher Wunsch, daß ein direkter Erbe in unserer Familie sein möchte, und er nannte das dreißigste Lebensjahr als den allerspätesten Termin deiner Verheiratung. Du hast es bis jetzt versäumt, die nötigen Schritte dazu zu thun und deine Wahl zu treffen, und ich will mich hängen lassen, wenn du jemals Lust hast, sie zu treffen, mein Bürschchen!- Nun merke dir! wenn du es nicht tust, werde ich es tun. Man hat oft gehört, daß Männer von sechszig Jahren noch heiraten, gewöhnlich irgend einen Backfisch von achtzehn! und ich kenne ein niedliches, kleines Persönchen der Art, eben aus der Pension gekommen, der du nicht umhin könntest, deinen Respekt zu bezeugen, wenn ich sie zu deiner Tante gemacht hätte. Was meine Testaments bestimmungen betrifft, so habe ich niemals daraus ein Geheimnis gemacht, du bist mein alleiniger Erbe. Aber wenn ich heiratete, würden meine Frau und Kinder den größten Teil meines Vermögens in Anspruch nehmen, und mit deinen Aussichten für die Zukunft sähe es dann ziemlich übel aus. Nun, mein lieber Junge, befreie mich von dieser Verantwortlichkeit. Mach dich auf und fahre morgen nach Borntuchen zu meinen lieben Gadows und laß mich durch deinen ersten Brief wissen, daß du dich verlobt hast." Der gute alte Mann streckte mir seine Hand hin, ich drückte sie als Zeichen der Zu­stimmung und der nächste Tag fand mich auf der Reise zu Herrn von Gadows Landsize.

r. Eine da t. Aus den als ich, sollst ast bis jetzt nden Gleich gesprochen, williger auf ich kenne die fälligst nicht sagte mein kennen sie m landwirt. schrieb mir dir gefaßt er ich kann wels, die mit Fest waren, obgleich du dich so wenig um sie ge­fümmert hast, ihr Herz an dich verloren hat."" Ich bin froh, daß es nur eine ist", sagte ich lachend. Aber Onkel, sprichst du im Ernst? Dann solltest du mir offen sagen, auf welche von ihnen du anspielst."" Hm, entschuldige, das kann ich nicht", sagte Onkel Rodrigo geheimnisvoll. ,, Wollte ich Helene bezeichnen, so könnte ich damit ein Un­recht gegen Gertrud begehen, und wenn ich auf Hilda hin­deutete, würden deine Gedanken dadurch vielleicht von Elli abgezogen, deren Ansprüche möglicherweise denen der guten Aenni in den Weg treten möchten, während in zwischen das niedliche Gretchen-"" Genug, genug, lieber

auf dem

Die langweilige Eisenbahnfahrt suchte ich mir durch an­genehme Zukunftsträumereien zu verkürzen. Ich war in Wirklichkeit gar kein so entschiedener Ehe- und Weiberhasser, wie mein guter Onkel annahm, sondern im Gegenteil ganz bereit, mich unter das sanfte Joch des Ewig- Weiblichen zu beugen. Nur mußte man mir den Weg dazu etwas ebnen und keine hervorragenden Kraftanstrengungen und Mühe­leistungen dabei von mir verlangen. Ich hätte all' diesen zarten weiblichen Wesen, die sich gleich mir erfolglos nach einem Anschluß fürs Leben sehnten, zurufen mögen: Geht den Männern fühn entgegen; ihr gewinnt sie, auf mein Wort!" Und nun war ich auf dem Wege, sieben holden Kindern die Gelegenheit zu einem kühnen Entgegenkommen in betreff meiner werten Person zu geben. Sieben! von denen eine wie interessant und schmeichelhaft für mich! ohne mein Zutun schon eine heftige Leidenschaft für mich gefaßt hatte. Es würde mir gewiß nicht schwer werden, diese eine aus der Schar der Schwestern herauszufinden. Ich malte mir inzwischen ihr Bild in den lieblichsten Farben aus und war ganz erstaunt, wie schnell mir die Zeit dabei ver­gangen war, als der Schaffner den Namen der kleinen Stadt ausrief, die meine Endstation bildete. Das borntuchener Herren­haus war auf einem hübschen schattigen Fußwege in einer Viertelstunde von dort zu erreichen, und so wanderte ich, nach­dem ich mein Gepäck im ersten und einzigen Gasthause des Städtchens untergebracht hatte, in erwartungsvoller Stim­mung dorthin. Man wies mich sogleich in den park­ähnlichen Garten, wo ich die ganze Familie versammelt fand. Sechs von den Töchtern waren auf dem großen freien Plaze in Gesellschaft einiger junger Herren, wahr­scheinlich Besucher aus der Nachbarschaft,- mit Tennis­spielen beschäftigt, während Herr und Frau von Gadow mit der Gelähmten, die in einem Rollstuhle lag, dem Spiele zusahen. Der Vater bemerkte mich zuerst und kam mir mit einem Halloh, Herr von Heyden, da sind sie ja!" als ob er mich schon lange erwartet hätte- entgegen. Ontel Rodrigos alter Kriegskamerad war ein korpulenter robuster Herr mit etwas derben Manieren, sodaß man leicht in den verzeihlichen Irrtum verfallen konnte, ihn für ein wenig gewöhnlich" zu halten. Er schien aber auf diese Derbheit gerade stolz zu sein, da er sie wohl für einen notwendigen