Einzelbild herunterladen

Hof und Gesellschaft.

*** Der Kaiser wird, wie wir bereits ankündigten, am 1. März vormittags zur Vereidigung der Marinerekruten mittels Sonderzuges in Wilhelmshaven eintreffen. Zur Vereidigung kommen, wie uns hierzu weiter gemeldet wird, die bei der II. Matrosendivision und der II. Werftdivision Anfang Februar cr. eingestellten Rekruten und zwar rund 900 Köpfe. Der feierliche Aft findet mittags 12 Uhr in dem Ererzierhause statt. Voraussichtlich wird auch Prinz Hein­rich von Preußen der Vereidigung beiwohnen. Am 2. März gedenkt der Kaiser an Bord des Kriegsschiffes Kaiser Wil­Helm II.", das zu diesem Zwecke Ende dieses Monats von Niel nach Wilhelmshaven in See geht, eine Fahrt nach Helgo­land unternehmen zwecks Besichtigung der Arbeiten an den Uferbefestigungen. Ueber die Rückreise des Kaisers, die wahrscheinlich über Breinen erfolgt, sind definitive Bestim­mungen noch nicht getroffen.

Aus den Parlamenten.

In der gestrigen Situng der Budgetkommission des Reichstags wurden auf Antrag des Abg. Rören von der Forderung des Militäretats, 10 Millionen Mart zu weiteren Anschaffungen für die Fußartillerie zu bewilligen, 2 Millionen Mark gestrichen. Gegen die Streichung stimmten Konservative und Nationalliberale.

Deer und flotte.

Keine russischen Lederscheiden. Die Meldung, daß der Kaiser den Oberst v. Schenck beauftragt habe, vom Zaren Muster der russischen Offizierssäbel mit Lederscheiden zu er­bitten, da man sich in Deutschland mit der Absicht trage, die stählernen Scheiden durch solche aus Leder nach russischem Muster zu ersetzen, wird halbamtlich in allen Punkten für erfunden erklärt. Wir haben die Nachricht sofort für völlig unglaubwürdig erklärt.

Deutfcher Reichstag.

( 35. Sißung.) CB. Berlin, 17. Februar. Wenn durch die gestrige Kunstdebatte etwas Leben in das hohe Haus gekommen war, so zeigte der gelbe Saal Heute wieder die übliche Leere. Der Gesetzentwurf hetr. Aenderung der Reichsschuldenordnung wurde in dritter Lesung endgültig angenommen, nachdem Abg. v. Strom­beck durch Zureden seiner Zentrumsfreunde von seinem Vorhaben, Anträge dazu zu stellen, abgebracht worden war. Dann wurde die Beratung des Etats des Reichs­amts des Innern endlich zum Abschluß gebracht doch nein, so ganz doch noch nicht: das Kapitel Patentamt" ist noch unerledigt. Eine Debatte veranlaßte beim Etat des Innern heute nur noch die Forderung von 5 Millionen Mark zur Förderung der

Herstellung geeigneter Kleinwohnungen für Arbeiter und gering besoldete Beamten in den Betrieben und Verwaltungen des Reiches durch Gewährung von Dar­lehen an Private und an gemeinnützige Unternehmungen ( Bauvereine, Baugenossenschaften), sowie zum Erwerbe ge­eigneten Baugeländes zur Herstellung solcher Wohnungen. Abg. Singer( Soz.) führt aus, das Reich dürfe die von den Steuerzahlern erlangten Gelder nicht gewähren an Baugenossenschaften, welche Erwerbshäuser herstellten, d. h. Häuser, die weiterhin in privaten Besitz übergingen. Staatssekretär Graf Posadowsky erwiderte, daß die Gelder nur ausgeliehen würden an Baugenossenschaften, welche die Wohnungen in ihrem Besize behalten und nur verpachten. Ausnahmen könnten nur in dringenden Fällen gemacht werden. Aus dem Inhalt des Vertrags ergebe sich, daß die Freiheit der Arbeiter in keiner Weise beschränkt werde; es können sowohl die Witwe wohnen bleiben, wie auch die Kinder. Der Staatssekretär stellte dann noch eine ausführliche Denkschrift in Aussicht, unter Berücksichtigung auch der Baudarlehen der Invaliden- Versicherungsanstalten.

Abg. Kirsch( 3entr.) verlangte, daß vom Reiche keines­falls Baudarlehen an private Personen gegeben werden.

Abg. Schrader( frs. Vg.) bestätigte als Leiter einer Baugenossenschaft die Worte des Staatssekretärs. Schließ­lich wurde die Position genehmigt.

nung des Betriebs- und Anlagekapitals die Abzugsfähigkeit der Kapitalschulden gewährleistet wird. Der zweite Antrag, ein Antrag der Abgg. I u ch s und Gen.( Zentr.), fordert die Regierung auf, noch in dieser Session einen Gesetzentwurf zwecks Abänderung des Gesetzes vom 18. Juli 1900, die Be­steuerung der Warenhäuser betreffend, dahingehend vorzu­legen, daß dadurch ein wirksamer Schug des Mittelstandes gegen die ihm durch das Vordrängen der Warenhäuser drohende Gefahr gegeben ist.

Dann brach das Haus die Debatte über diesen Etat af und ging zum Poste tat über. Zum Titel Staats! sekretär beantragte Abg. Müller- Sagan( frs. Vp.) folgende Resolution: den Reichskanzler um alljährliche Ueber­sichten über Todes- und Krankheitsursachen von Beamten und Unterbeamten zu ersuchen.

Abg. Gröber u. Gen.( Zentr.) beantragten 2 Reso­lutionen; die eine fordert eine Statistik über tägliche Dienst­zeit, Sontagsruhe, Ruhetage und Erholungsurlaub der mitt­Teren und unteren Beamten. Die zweite verlangt Anwen­dung der Bestimmungen über Sonntagsruhe auch auf die­jenigen kirchlichen Feiertage, die am Orte des Postamts von der Mehrheit der Bevölkerung gefeiert werden.

Zunächst nahm Abg. I u ch s das Wort, um seinen Antrag zu begründen. Das jezige Warenhaussteuergesetz ist, so führte er aus, nicht imstande gewesen, der Entwickelung der Warenhäuser entgegenzuwirken, im Gegenteil hat die Be­stimmung, daß über eine bestimmte Summe hinaus keine Steuer mehr erhoben wird, die Warenhäuser veranlaßt, ihren Umsatz nach Möglichkeit auszudehnen. Die 89 be­steuerten Warenhäuser haben durchschnittlich 10 Millionen Mark Umsatz einzelne Warenhäuser in Berlin 32 Mil­lionen. Etwa 30 000 kleine Geschäftsleute werden dadurch ihrer Eristenz beraubt. Wir müssen den ganzen Umsatz aller Warenhäuser besteuern. Lieber die Erdrosselung einiger weniger Betriebe, als die Gefährdung des ganzen Mittel­standes! Die Gewerbefreiheit, auf die man sich beruft, be­deutet hier nichts als eine Etablierung des Faustkampfes im gewerblichen Leben. Auch das wahre Interesse der Kon­sumenten liegt nicht in der Erhaltung der großen Waren­häuser. Zuerst sind die Warenhäuser billiger, um die Kon­furrenz zu unterdrücken, nachher aber bestimmen sie die Preise ohne Rücksicht auf die Konsumenten.

Abg. Gröber( 3entr.) verlangte u. a. volles Ko­alitionsrecht für die Unterbeamten.

Staatssekretär kraette erwiderte, daß in Süddeutsch­land die Verhältnisse anders seien, als bei uns. Bei uns würden die Vereine gegründet von Leute, die nur gegen die Verwaltung Front machen wollen, und da lasse sich eine gute Verwaltung nicht aufrechterhalten. Auf den Sonntagsdienst könne nicht verzichtet werden, so lange Eisenbahnen am Sonntage gehen. Am allerwenigsten für den Telegraphen­dienst, im Interesse des Feuerlöschwesens und der Kranken, die einen Arzt verlangen. Die Nachtdienststunden würden den Beamten anderthalbfach angerechnet, und deshalb rissen sich die Beamten sogar danach. Für Besser- und Neuanstellung bon Unterbeamten würden von 29 Millionen Ueberschüssen der Postverwaltung jährlich 13,8 Millionen ausgegeben.

Preussischer Landtag.

Haus der Abgeordneten.

Abg. Fund( freis. Vp.): Unseren Antrag hätten wir hier nicht eingebracht, wenn er nicht eine Antwort auf den Zentrumsantrag sein sollte. Der Redner bekämpft die Waren­hausbesteuerung und den Antrag Fuchs aufs entschiedenste.

An die Anträge schloß sich eine ziemlich ausführliche De batte, in der Redner aller Parteien zu Worte kamen. Das Ergebnis der Debatte war schließlich die Verweisung beider Anträge an die Handelskommisson.

*

Im Anschluß an unseren gestrigen Leitartikel Die Gefahren des Flaschenbierhandels" sandte uns ein eifriger treuer Leser unseres Blattes nachstehenden Artikel zum Ab­druck ein:

Der Alkohol ist das Leben.

Eine Statistik, welche die Mitglieder der Anti- Alkohol­verbindung erzittern macht und welche die Grundpfeiler der Werke, welche von verschiedenen Aerzten gegen den Verbrauch von alkoholischen Flüssigkeiten untergräbt, bringen wir hier­mit zur Kenntnisnahme der Leser.

Ein englisches Fach- Journal der Medizin, die Britisch médical Association", welches sich genau Rechenschaft ablegen wollte auf den Einfluß des Alkoholverbrauches bezüglich der Lebensdauer des Verbrauchers, hat folgendes Resultat er­geben, welches ebenso überzeugend als erdrückend auf diejenigen wirken wird, welche den Wein als Nahrungsmittel ächten. Die Beobachtungen, welche sich auf 4234 Sterbfälle, in fünf Abstufungen geteilt, erstrecken, haben folgendes mittleres Lebensalter nachgewiesen, welches in jeder Abteilung erreicht worden ist:

( 21. Sibung.) RK. Berlin, 17. Februar. Die zweite Beratung des Etats des Handelsmini- steriums wurde heute mit der Beratung zweier Anträge aus dem Hause fortgesetzt. Die Abgg. Funk- Deser und Genossen( freis. Vp.) beantragen nämlich, die Statsregie­rung zu ersuchen, alsbald einen Gesezentwurf zur Abände­rung des Gewerbesteuergesetzes vom 14. Juni 1891 vorzu­legen, durch welchen unter progressiver Gestaltung der Steuer die beiden unteren Steuerklassen erleichtert und bei Berech­

1. Solche, welche überhaupt kein Alkohol trinken: 51 Jahre, 22 Tage.

2. Solche, welche gemäßigt Alkohol genießen: 63 Jahre, 13. Tage.

3. Solche, welche nicht in der Absicht, sich zu betrinken, sondern auf vernünftige Art und Weise den Alkohol benutzen: 59 Jahre, 67 Tage.

4. Gewohnheitstrinker: 57 Jahre, 59 Tage.

Biegeleben und Braun maren im Verlauf der Debatte Mit­teilungen über die Verwendung der Dispositionsfonds.

Schließlich tritt Vertagung auf Donnerstag vormittag 9 Uhr ein.

5. Endlich die Trunkenbolde: 53 Jahre, 13 Tage. Hieraus resultiert, daß das höchste Lebensalter von denen erreicht wird, welche gemäßigt Alkohol konsumieren; dies erscheint ja natürlich: daß aber das geringste Lebens­alter von den Abstinenten, nicht von den Trunkenbolden, wie man vorausseßen sollte, erreicht wird, erscheint weniger selbstverständlich.

*

Lokales.

18. Februar 1904.

Der Großherzog wird anfangs nächster Woche aus Kiel zurückerwartet.

*

*

Die Geltungsdauer des Gesetzes, die Gemeinde­umlagen betreffend, vom 30. März 1901, ist vom Groß­herzog bis zum 31. März 1905 verlängert.

Bräfibialgeid N. W. 7, 2

Ueber

Peters

Raifer mit

Dampfer ze

Irinte

teilung Trup

Bort 20

Gee gegange Sienti Truppem gi jang ftationi in Schahol Totio Grenze übe

** In den Monaten Mai und Juni ds. Js. wird- in derselben Weise wie in den Vorjahren- an der Uni­versität ein Fortbildungskursus für Volks­schullehrer eingerichtet werden. Es werden lesen: 1. Professor Dr. Groos: Einleitung in die Philosophie( Begriff und Einteilung der Philosophie; vier Hauptgebiete: Meta­physif, Erkenntnislehre, Psychologie, Güterlehre; Grundbegriffe der Metaphysik u. s. w.). 2. Professor Dr. Hansen: Die Vegetation der Erde, I. Teil( mit gelegentlichen Besprechungen im botanischen Garten). 3. Professor Dr. Sauer: Bilder aus der deutschen Kunstgeschichte( Architektur, Plastik, Malerei). Voraussichtlich schließen sich an diese Vorlesungen Licht­bilder- Vorführungen an.

Diese Statistik fann von den Verteidigern des Alkohol­genusses mit Genugtuung aufgenommen werden und bildet ein geeignetes Beweismittel. Neben der hochtrabenden Phrase, welche an allen Ecken durch Plakate seitens der Anti- Alfo­holverbindung angeklebt wird: Alkohol ist ein Gift", können jeßt die Gegner, auf Belege gestüßt, bekanntgeben: Altohol ist das Leben." Dieses beweist, daß es in unserer kleinen Welt feinerlei unantastbare Lehrfäße gibt und daß die Anhänger des strengsten Absolutismus utopistische Schwärmer find.

Hessischer Landtag.

Darmstadt, 17. Februar 1903. Erster Präsident Haas eröffnet die Sißung um 9 Uhr 20 Min.

*

* Stadttheater Gießen. Morgen, Freitag, den 19. Febr., geht als 9. Boltsvorstellung Felix Philippts Schauspiel Wohltäter der Menschheit" in Szene. Das bekanntlich überaus wirksame Wert hatte bei den bisherigen Vorstellungen in Folge der abgerundeten Darstellung einen Nach allen An­großen ehrlichen Erfolg zu verzeichnen. zeichen darf auch die morgige Aufführung auf starken Zu­spruch rechnen.

Die Spezialberatung des Staatsvoranschlags wird fort= gesetzt bei Kapital 12, Steuern. Abg. Ulrich polemisiert dabei gegen die neuerlichen Ausführungen des Freihern von Heyl im Reichstag. Die Abg. Dr. Schmitt, Weidner, Korell und Senßfelder führen über verschiedene Mißstände auf dem Ge­biet des Steuer vesens Klage, worauf Ministerialrat Dr. Becker erwidert. Schließlich wird das Kapitel gegen die sozialdemokratischen Stimmen bewilligt.

** Jagdverpachtungen. Die Gemeinde Azbach verpachtete ihre Jagd an Fabrikant Rinn- Heuchelheim für 1600 Mt. pro Jahr gegen bisher Mt. 600 Jahrespacht. · Die Dorlarer Jagd, welche bisher pro Jahr 745 Mt. Bacht brachte, ging bei der Neuverpachtung in 3 Reviere an Fabrikant Throm- Gießen, Fabrikant Rinn- Heuchelheim und Rentier Kramer- Dorlar für zusammen Mt. 1450 pro Jahr fort.

Weiter werden bewilligt die 6. Hauptabteilung, Land­stände, und die 7. Hauptabteilung, Staatsministerium. Hier­bei findet ein Antrag Köhler und Genossen Annahme, daß die Großh. Regierung sich im Bundesrat für die Gewährung von Diäten an Reichstagsabgeordnete verwenden möge. Be­züglich der Nichtberatung des Staatsvertrags, betreffend Kürnbach, in der ersten Kammer teilt auf Anfrage des Abg. Dr. Schmitt Geh. Staatsrat Krug v. Nidda mit, daß hieran niemand ein Verschulden treffe.

*

*

*

*

*

Die diesjährige Vertreterversammlung des Hessischen Landes- Lehrervereins findet am Donnerstag, 7. April, zu Bad- Nauheim in Langsdorfs Sprudel- Hotel statt. Der katholische Lehrerverein für das Großherzogtum Hessen hält seine diesjährige Vertreter- und Hauptversammlung am 6. und 7. April in Oppenheim ab. Preisausschreiben für ein Turnerlied. Der Nordamerikanische Turnerbund hat einen Preis von 50 Dollars( 210 Mark) für das beste, zum Text für ein Turn­feftlied geeignete deutsche Gedicht ausgeschri ben. Die Gedichte, welchen ein Motto beizufügen und ein verschlossener Umschlag mit Motto, Namen und Adresse des Dichters beizulegen ist, müssen sich spätestens am 1. Mai 1904 in den Händen des Bundesschriftwarts, Herrn Theodor Stempfel, Box 166, Indianapolis Indiana, United States of Amerita, befinden.

Bei der 8. Hauptabteilung, Ministerium des Innern, Rap. 23, Ministerium, äußert Abg. Dr. Schmitt Wünsche, betreffend das Submissionswesen, die Verwendung der Dis­positionsfonds usw. Abg. v. Brentano bringt Krankenkassen­verhältnisse zur Sprache. Weiter sprechen die Abgg. Orb, Cramer, Dr. Frenay, der namentlich die Wohnungsfrage, Jugendfürsorge usw. bespricht, ferner die Abgg. Dr. Schmitt und Wolf. Die Ministerialräte Dr. Eisenhut, Freiherr v.

** Der Einfluß des Obst es auf die Verdauung wird immer noch nicht hinreichend bekannt, daß die Obst­säure der frankhaften Ablagerung von Salzen im Körper entgegenwirkt. Viele Gichtifer fönnen durch reichhaltigen Genuß von Obst sich schwere Leiden ersparen, besonders auch durch Gebrauch von Zitronensaft. Auch die gerade in den jeßigen Jahreszeit so billigen Apfelsinen sollten von jeder­mann oft genossen werden. Refonvaleszenten und Kranke mögen aber nur den Saft der Apfelsine zu sich nehmen, nicht das Fleisch, da es unverdaulich ist und den Darmkanal reizt. + Klein- Linden, 17. Febr. Die beabsichtigte Erbau­ung einer Kleinfinderschule ist jetzt ihrer Verwirklichung näher gerückt, nachdem durch Gemeinderatsbeschluß ein Bau­plat fostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Es soll noch im Laufe dieses Jahres mit dem Bau begonnen werden.

Klein- Linden, 17. Febr. Die üblichen Fastnachts­freuden sind bei uns erst Mittwoch Abend zu Ende geführt worden. Die größten Anstrengungen bei denselben hat ohne Zweifel der hiesige Turnverein im Festsaale der deutschen Eiche geleistet. In der am Dienstag Abend abgehaltenen närrischen Kappenfißung ging es recht munter her. All­gemeine Heiterfeit und Fröhlichkeit war das Gepräge der Sigung, welche bis nach Mitternacht sich ausdehnte.

Rodheim. Es wird uns nachträglich mitgeteilt, daß der in der Ortsgruppe Rodheim des deutschen Flotten­vereins gehaltene Vortrag des Kapitänleutnant von Feldheim über die deutsche Kriegsflotte in nationaler und technischer Bedeutung allgemeinen Anflang gefunden hat. Der Saal des Herrn Gastwirt Storf war bis auf ganz wenige Bläge besetzt und auch von auswärts hatten sich viele Interessenten eingefunden. Mehrere neue Mitglieder sind infolge des Gehörten der Ortsgruppe beigetreten.

=

Hungen, 16. Febr. In den Nachbarorten Inheiden und Utphe ist die Einführung der Feldbereinigung genehmigt worden. Frankfurt a. M., 17. Febr. Mit dem Bau des Birkus Schumann auf dem Blaze gegenüber dem Bahnhofe wird schon im nächsten Monat begonnen werden. Die Gesellschaft, die ihn errichten will, hat sich in Berlin mit einer Million Mart Kapital tonstituiert.

Litterarisches.

Gesellschaftslotterie des Deutschen Flotten- Vereins. Die Lotterie des Deutschen Flotten- Vereins, deren Erträg nisse die Mittel zur Betätigung auf dem Gebiet der See wohlfahrtspflege schaffen sollen, findet allseitig ein erfreuliches Interesse. Da Lose nur an Mitglieder des Flotten- Vereins abgegeben werden dürfen, so sind diese gebeten, sich für den Absatz der Lose in ihrem Kreise zu interessieren. Die Lot­terie umfaßt 200 000 Lose mit guten Gewinnaussichten ( Hauptgewinn M. 20000.-, überhaupt nur Geldgewinne). Auch der billige Preis von M. 1.- pro Los( 10 Lose M. 9.) ermöglicht allen Mitgliedern die Beteiligung. Bestellungen auf Lose sind an die Ortsgruppen oder an die

im Frei

Monte

beginnend

Nieder

b. Schend

Ranzberg, Stä meffer und

Stüd bon

= 5,72

und 3-12

Fitm. Fid

6-14 Mitr

Fitm. Der Scheiter Ra Nadel 14.

Kni

Bappel 1,

1, Nadelhol

Reif

teifig), Eiche

Schicht).

Stöd

Steig

Tegen. Fre

polz auf 23

Bur