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Vorsichtig schloß er hinter sich die Türe und leise fragte er:„ Euer Gnaden, kann ich Sie vielleicht sprechen?" " Ganz gewiß. Was gibt's denn, Andreas? damit! Was beunruhigt Sie?"
Heraus
„ Hm... Gebrauchen Euer Gnaden heute den Wagen?" Wohl kaum, wenigstens nicht heute Vormittag; denn ich möchte lieber ein wenig spazieren gehen. Ich muß nach meinen Patienten sehen, und mein erster Besuch soll Rory Bournes gelten."
„ Wenn Euer Gnaden dorthin wollen, würden Sie es nicht für angebracht halten, sich einen Gensdarmen zur Vegleitung mitzunehmen?"
" Ich soll unter Bewachung ausgehen?" rief ich aus. Durch das Land herumspazieren, mit einem Polizisten im Gefolge! Warum denn aber?"
" Hm... Euer Gnaden müssen nämlich wissen," er klärte Andreas fast schüchtern, daß der Schuß gestern Abend nicht dem Lumpen gegolten hat, den er getroffen hat." ,, Ach so, Sie glauben, es war auf mich abgesehen?" " Jawohl, Herr!"
„ Und woraus schließen Sie das?"
„ Na, das ist doch so klar, wie das liebe Sonnenlicht, Euer Gnaden," entgegnete er.„ Hat uns denn nicht fast jede Menschenseele in Mylrea gesehen, als wir am Morgen wegfuhren?"
" Nun, und was dann?"
" Und haben sich nicht alle denken können, daß wir des Abends auf demselben Wege zurückkehren würden?"
„ Das wäre nur eine ganz logische Folgerung gewesen." ,, Hat aber auch nur einer ahnen können, daß wir auf dem Heimwege den Lumpen bei uns haben würden? Gewiß nicht, Sie haben aber auf den Wagen geschossen und mich dabei fast getroffen, wofür Gott sie strafe. Aber mir galt es nicht, wenn sie auch einen von uns beiden entweder töten oder vielleicht auch nur zum Lande hinausgraulen wollten."
Da war es ja ein Glück für mich, daß ich Ihren Einwendungen zum Troy den betrunkenen Lumpen, wie Sie ihn nennen, mit auf den Wagen genommen hatte, denn sonst wäre ich getroffen und vielleicht auch getötet worden, und mit jeder Aussicht, den Mörder des Herrn Craig zu entdecken, wäre es für immer vorbei gewesen."
So ist es, Herr!" bestätigte Andreas in ernſtem Tone, ,, und das wollten sie gerade."
,, Glauben Sie?"
" Euer Gnaden meinten sie, als sie den Spizbuben Rory trafen! Und ich bin fest überzeugt," fuhr er leise flüsternd fort, daß die, die gestern Abend auf den Wagen geschossen haben, keine anderen waren als die, die den Herrn ermor= deten! Nehmen Sie sich in acht, Herr!"
Nachdem sich Andreas so von der Laſt, die sein Herz bedrückte, erleichtert hatte, verließ er das Zimmer, vorsichtig die Türe hinter sich schließend.
Bei den aufsteigenden Wölkchen meiner Pfeife dachte ich über das Gehörte nach, und je mehr ich nachsann, desto mehr mußte ich Andreas recht geben. Auch für mich stand fest, daß der Schuß in irgend einer Beziehung zu dem Geheimnis stand, das ich aufklären wollte. Die Frage war nur, was sollte ich tun? Die Hilfe der Polizei in Anspruch nehmen? Nein, das würde ich unter keinen Umständen tun und auch feinen Schutzmann hinter mir herlaufen lassen, wie Andreas meinte; damit hätte ich mir das Zeugnis eines Feiglings ausgestellt. Indessen konnte ich mich doch der Ueberzeugung nicht verschließen, daß Vorsicht geboten war, und ich wollte es daran nicht fehlen lassen.
Aus meinem Koffer nahm ich einen kleinen Revolver, der mir vor mehreren Jahren bei meinen Reisen im Osten gute Dienste geleistet und den ich vorsichtshalber mitgenommen hatte. Ich lud die sechs Läufe und steckte ihn in meine innere Rocktasche. Dann ließ ich mir von Andreas meine Instrumente und meinen Arzneikasten bringen und ging mit ihm in die Wohnung des Verwundeten.
Es war ein Marsch von fünf bis sechs irischen Meilen bis dahin, und der Weg führte durch solch' einsames Moorland, wie es eben nur in Irland zu finden ist. An unserem Biel angelangt, fanden wir die Haustüre verschlossen, und bon innen heraus drangen streitende Stimmen an unser Ohr. Auf wiederholtes Klopfen wurde endlich geöffnet, und wir bekamen die Streitenden zu Gesicht. Es waren Kathleen und Bournes und ein zerlumpter alter Mann mit blassem, runzeligem Gesicht, dessen kleine Augen wie die
er einige
eines wiesels glänzten. In seiner Hand hielt schmuzige Banknoten, und seine boshaften Augen wanderten unruhig von dem Gesicht des im Bette liegenden franken Mannes auf das seiner Schwester. Gerade als wir eintraten deutete sie mit einer bezeichnenden Handbewegung auf die Türe.
,, Hinaus mit Euch, Anton Linney!" rief sie.„ Das sieht Euch ähnlich, hierherzukommen und mich brandschaßen zu wollen, jetzt, wo mein Bruder krank ist!"
Ohne ihrer Aufforderung Folge zu leisten, wandte sich der Mann zu mir, strich sein strohgelbes Haar aus der Stirne, und sich unterwürfig verbeugend, sagte er mit seiner schreienden Stimme:
„ Guten Tag, Euer Gnaden. Ganz gewiß nicht bin ich hierhergekommen, sie zu brandschaßen, nein, ganz gewiß nicht, ich will nur mein Geld haben, das mir gehört. Gester: hat Rory meinen Gaul mit nach Kilsyth genommen, um ihr dort zu verkaufen, und er hat ihn auch verkauft, ein schöner Gaul war es und auch billig, Euer Gnaden, und von dem schönen Geld hat er drei Pfund genommen und ver trunken..."
Mehr konnte er nicht sagen, denn mit flammenden Augen und geballter Faust schoß Kate wie eine Furie auf ihn los, während er hinauslief, als gelte es sein Leben.
Ich trat an das Bett und konnte mich vor Erstaunen nicht fassen. Was war da geschehen? Die Lumpen, auf denen der Verlegte lag, waren mit frischem Blute getränkt, und er selbst lag in Ohnmacht, starr und unbeweglich wie ein Stüd Holz, während mit dem Blute das Leben langsam aus dem Körper entwich.
Mit Andreas' Hilfe drehte ich den Mann auf die andere Seite und untersuchte ihn. An der Schußwunde war nichts geschehen, dagegen war der Verband der alten Wunde los gerissen worden, so daß die Schlagader bloß lag. Wäre ich nur ein wenig später gekommen, so hätte ich den Mann aller Wahrscheinlichkeit nach bereits tot gefunden.
Ohne einen Augenblick zu verlieren, stillte ich die Blutung, legte die Charpie auf und verband die Wunde von neuem Sodann flößte ich dem Ohnmächtigen Wiederbelebungsmittel ein und schickte Andreas auf das Schloß.
„ Bitten Sie Bridget um etwas Suppe", sagte ich zu ihm „ und lassen Sie sich vom Fräulein eine Flasche Portwein und Kognak geben und seien Sie so bald als möglich zurück." Als Andreas fort war, wandte ich mich zornig an das Mädchen:„ Wer hat den Verband abgenommen?"
Sie sah mich einen Augenblick troßig an, dann antwor tete sie leise und in entschlossenem Tone und mit wütenden Blicken:„ Nehmen wir an, ich tat es! Nehmen wir an, ich erkläre Ihnen hiermit, daß, obwohl er mein Bruder iſt, ich ihn dennoch lieber sterben lassen will."
„ Wenn Sie mir das erklärten," erwiderte ich,„ und ich es glauben würde, dann würde ich Sie einsperren lassen und dafür sorgen, daß jemand hierher kommt, um Ihren Bruder so lange zu pflegen, bis er sich selbst verteidigen fann."
Das würden Sie wirklich tun?" fragte sie, bitter
lachend.
" Jawohl, gewiß!"
" Dann scheren Sie sich zum Kuckuck!" brachte sie zähneknirschend hervor. Warum können Sie denn arme Leute nicht in Ruhe lassen? Wir wissen selbst am besten, was uns not tut. Wären Sie nicht dazwischen gekommen, dann wäre Rory Bournes gestern Abend auf der Landstraße tot geblieben."
Im Gegenteil, wenn er nicht gewesen, so würde höchst wahrscheinlich ich getötet worden sein. Der Schuß, der ihn getroffen hat, hat mir gegolten. Niemand weiß, von wem er abgegeben wurde, und da Ihr Bruder mir so das Leben rettete, werde ich es auch nicht an Anstrengungen fehlen lassen, das seine zu erhalten."
Ganz verwundert sah sie mich eine Weile an und wollte dann das Zimmer verlassen. Ich ging ihr jedoch nach und ergriff sie am Arm.
Wir beide müssen zu einer Verständigung kommen," sagte ich.„ Sie müssen mir fest versprechen, keine derartigen Streiche mehr zu machen, oder ich übergebe die Angelegenheit sofort der Polizei."
Sie entgegnete nichts.
( Fortsetzung folgt.),
Ein Gesicht im Nebel.
Von Paul Arnold. ( Nachdruck verboten.) Es schien ihm aussichtslos, diesen Kampf noch länger zu führen. Frizz Hersfeld lehnte sich in seinen Sessel zurück und rich tete seine Blicke auf eine dunkle Ecke des Ateliers. Zahllose Gemälde, Werke, bei deren Anfertigung seine Brust voll der fühnsten Künstlerträume war, aber auch Werke, die von einem furchtbaren Kampf gegen Hunger und Verzweiflung zu erzählen wußten, hingen an den Wänden.
Er erhob sich, die Hände in die Seiten gestemmt, stellte er sich in die Mitte seines Ateliers. Ein Bild nach dem anderen sah er sich an; in Gedanken zählte er, wie viel er gemalt hatte, und wie mit jeder seiner Schöpfungen seine Hoffnungen fehlgeschlagen waren.
Die Sohlen seiner Stiefel waren so dünn, daß er durch sie hindurch fühlen konnte, wie abgetreten der Teppich war, der im Atelier lag. Von den zwölf Gasflammen brannte nur eine, und deren trübes Licht warf gespensterhafte Schatten und trug nur dazu bei, das Atelier noch unheimlicher erscheinen zu lassen.
Hersfeld schien einen Entschluß gefaßt zu haben. Raschen Schrittes trat er an einen Tisch und nahm aus dessen offenen Kasten einen Revolver und eine kleine Büchse. Aus der Büchse 3og er eine Patrone heraus. Nachdenklich betrachtete er sie sich und wiegte sie in der Hand.
„ Sieben fummervolle Jahre habe ich bis hierher gebraucht, jetzt brauche ich nur noch das". Er steckte die Patrone in einen Lauf des Revolvers und ließ die Waffe in seine Rocktasche gleiten. Noch einmal blieb er stehen und sah sich die Bilder an. Es waren seine Kinder. Unter seinem Pinsel hatte er sie erstehen sehen, mit seiner Vhantasie hatte er sie genährt und mit wahrer Zärtlichkeit an ihnen gearbeitet. Das Publikum hatte sie freilich nicht beachtet, aber deswegen waren sie ihm nicht weniger lieb und teuer, sie blieben doch seine Kinder.
Er zog sich seinen Ueberzieher an, drehte das Gas aus und trat auf die dunkle Straße hinaus. An der Ecke blieb er stehen, als wollte er noch einmal überlegen. Dann wandte er sich rechts und schlug den Weg nach dem Reichstagsufer ein. Nur einem Schußmann begegnete er. Auf der Brücke stellte er sich mit dem Rücken gegen das Geländer und noch mals rief er sich alle ſeine fehlgeschlagenen Hoffnungen und die Enttäuschungen, die er erlebt hatte, ins Gedächtnis zurück, damit ihm der Mut zu seinem Vorhaben nicht fehle.
Langsam näherte er sich einer Laterne, bei deren Licht er nochmals seinen Revolver prüfte. Wenn der versagen sollte, so gab es ja noch einen anderen Weg, der zu demselben Biele führte; ein Sprung über das Geländer und alles war vorbei.
Schon erhob er den Revolver, als er plötzlich zusammenfuhr, denn unmitelbar vor ihm stand eine Dame. Seine Finger zitterten, als er ihr Gesicht sah; es war auch so blaß wie sein eigenes, und mit einem dumpfen Schlage fiel der Revolver auf das Pflaster.
Das Gesicht der Dame war aber nicht aus Furcht oder vor Angst blaß; wenigstens lag nichts in ihren Zügen oder in ihrer Haltung, woraus man das hätte annehmen können. Ihr wohlgestalteter Mund schien jedoch eine Bitte zu Hersfeld zu äußern, und in dem Funkeln ihrer schönen Augen las er die Aufforderung, ein Mann zu sein.
Er sah noch, wie die Dame weiter ging und bald in der Dunkelheit und im Nebel verschwand.
Dann sah er aber auch den Revolver auf der Straße liegen, es war das eine böse Versuchung für ihn. Steinen Blick konnte er davon lassen, dann aber drängte sich die Dame wieder seinen Gedanke auf und er fragte sich, wer dieselbe wohl gewesen sein mochte.
Er knöpfte seinen Rock zu, hob den Revolver auf und warf ihn über das Brückengeländer. Atemlos wartete er, bis er ihn auf das Wasser aufschlagen hörte, dann wandte er sich um und ging festen Schrittes nach Haus.
Am nächsten Tage war das Wetter schön und heiter. Hersfeld suchte verschiedene Skizzen heraus und ging damit zu einem Kunst- Antiquar, der sie ihm für 20 Mark abkaufte. Den Erlös benutte er, um eine neue Leinwand sich anzuschaffen und eine tüchtige Mahlzeit einzunehmen, die seinem Körper sehr not tat.
In Hersfeld's Gemälden sprach sich zweifellos Talent
aus, und sie hätten ihm wohl einen Namen gemacht, wenn er es verstanden hätte, die Aufmerksamkeit des großen Publifums auf sich zu lenfen. Die Kritik nahm seine Werke ja recht beifällig auf, jagte aber, daß sie in Stil, Behandlung und Auffassung nichts ungewöhnliches wären und ging deswegen rasch an ihnen vorüber.
Sein neuestes Werf war aber ganz anders als seine bisherigen. Es war kühn, ja sogar herausfordernd. Es war nur ein Gesicht im Nebel, auf das der Schein einer Laterne fiel. Ein schönes Gesicht genau so, wie er es an jenem verhängnisvollen Abend auf der Reichstagsbrücke gesehen hatte.
In seinem Bilde hatte er den Ausdruck dieses Gesichtes sprechend ähnlich getroffen, und während er es malte und die Züge unter seinem Pinsel Gestalt anzunehmen schienen, pflegte er zu der Leinwand zu sprechen, wie er zu der Dame an jenem Abend gesprochen hätte, wenn sein Geist nicht umdüstert gewesen wäre. Und je weiter das Bild seiner Vollendung entgegenschritt, desto mehr verliebte er sich in die unbekannte Dame, und doppelt liebte er das Bild, weil es einmal mit seinem Herzblut gemalt war, und dann auch, weil es das Porträt seiner Geliebten darstellte.
Er sandte das Bild an die Ausstellungskommiſſion und gab sich keinem Zweifel hin, daß das Bild auch angenommen werden würde. Den Preis normierte er mit fünftauſend Mark, ein Preis, der, wie er recht gut wußte, jeden Käufer abschrecken würde.
Bereits am dritten Tage nach der Ausstellung empfing er ein Telegramm von der rühmlichst bekannten Kunsthandlung Grubner& Comp. Sie verlangte den billigsten Preis für „ Ein Gesicht im Nebel" zu wissen. Antwort war gleich bezahlt. Das Telegramm jagte ihm einen freudigen Schreck ein. Händlerpreise pflegen aber hinter Künstlerpreisen ein gut Stück zurück zu bleiben.
Er antwortete, daß das Gemälde fünftausend Mark koste. Es war noch keine Stunde vergangen, als von Grubner & Comp. ein zweites Telegramm kam.
Hersfeld mußte über diesen Sarkasmus lachen und warf das Telegramm fort. In demselben Augenblick erhielt er aber auch bereits einen Rohrpostbrief von einer anderen Firma, der folgendermaßen lautete:
„ Wir wären nicht abgeneigt Ihr unter Nummer 237 auf der Kunstausstellung befindliches Gemälde zu erwerben, falls sie uns dasselbe für viertausend Mark überlassen und sehen Ihrer umgehenden Antwort entgegen."
Hersfeld war nicht wenig erstaunt; es war ihm noch nicht vorgekommen, daß sich renommierte Kunsthandlungen so sehr beeilten, seine Gemälde zu erstehen, und auch bei seinen Kollegen pflegte das nicht der Fall zu sein. Dankend lehnte er das Angebot ab, und bei der Vorstellung, was diese große Summe Geldes für ihn bedeute, konnte er einen tiefen Seufzer nicht unterdrücken. Abermals klingelte der Depeschenbote, und die Direktion einer Gesellschaft, die erstklassige Kunstwerke zu Wanderausstellungen in der Provinz erwerben wollte, schrieb ihm:
„ Falls Nummer 237 noch nicht verkauft ist, kaufen wir es hiermit zu dem von Ihnen angegebenen Preise." ,, Hineingefallen!" stammelte er.
Das Bild war jetzt fort. Dieses Angebot konnte er nicht abschlagen, denn die Bedingungen hatte er ja ſelbſt geſtellt. In der festen Ueberzeugung, daß niemand einen solch hohen Preis anlegen würde, hatte er fünftausend Mark verlangt. Dieser hohe Preis und der für ihn so schmeichelhafte Umstand, daß sich die Kunsthändler förmlich um sein Werk rissen, gaben ihm nur geringen Trost. Das ihm so teuere Bild des Weibes, das er anbetete, hatte er verkauft.
Schweren Herzens ergriff er seine Feder und erklärte sein Einverständnis mit dem Verkauf.
Dann ging er nach der Ausstellung und betrachtete sich nochmals sein Werk. Konnte er sich wohl davon trennen? Aber er hatte es ja schon getan. Vielleicht gelang es aber doch, die Erwerber des Bildes vom Kaufe zurücktreten zu machen. Er wollte es wenigstens versuchen.
Mit der Straßenbahn fuhr er nach dem Bureau der betreffenden Gesellschaft. Ein vornehm aussehender Herr in den besten Jahren empfing ihn und Hersfeld ging sofort auf den Zweck seines Besuches ein.
" Sie wollen also mein Bild wirklich kaufen?" fragte er in fast bittendem Tone,„ offen gestanden habe ich nur deswegen einen so hehen Preis dafür verlangt, weil es gar nicht in meiner Absicht lag, es zu verkaufen."
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