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Flinte schuß bogel dank des derselben Rich nen. Erst am aly, den Buffard horstes fand der

Ser einer frischen von der Größe Köpfchen fehlte. läujebuffard um 1897 fonstatieren. ich in dem be:

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in ihre Löcher. Degen doch nicht spricht für das ter Bussard, den te, lieferte einen hema. Ich fand d Neftchen eines

ogeltenner, sagt der fünf Jahre gen habe ich zwei

Hutomobilismus.

lil. Jules Secreftat, ein reicher Sportsman aus Bordeaux, ist nicht nur ein Freund der großen Ueber­wagen er besitzt einen mächtigen 70 HP. Mors sondern gibt sich zuweilen auch mit bescheidenen Touristengeschwindigkeiten zufrieden, um nach De­lieben das Vergnügen weiter Reisen genießen zu fönnen. Er hat sich, wie das offizielle Organ des Desterreichischen Touring- klub mitteilt, zu diesem Zwecke einen mit allem Somfort ausgestatteten Reisewagen bauen lassen, der eine elegante Wohnung mit Speisezimmer, Tienerraum und Küche darstellt. Das Behikel dürfte in dieser Ausstattung das erste seiner Art sein, denn was man bisher von ähnlichen rollenden Wohnungen gehört hat, bestand aus einem cigenen Trafteur, der den Wagen nach sich zog. Tie " Bourlinguette" dies der Name des Fahrzeugs

ist aber ein reg: frechtes Automobil, da den Motor im Wagengestell selbst hat. M. Secrestat hat in Be­gleitung seiner Gattin und seiner Verwandten, des Ehepaares Plazanet, erst fürzlich eine große Rund­reise durch ganz Frankreich gemacht. Es gehört bierzu allerdings ein wenig Veranlagung zu einem Millionär, allein die Betriebskosten 25 Gentimes pro 1 Kilometer für Benzin und Del sind, da die tägliche Kilometerleistung bei 15-18 Kilometer Stunden durchschnitt teine große ist, nicht bedeutend. Außerdem erspart man ja nicht wenig durch den Ausfall der Hotelrechnungen. Die Bourlinguette" hat eine Länge von 7 Metern und eine Breite von Metern. Sie wird von einem zwanzigpferdigen Panhard- Motor betrieben, welcher vier Geschwindig­feitsstufen für 6, 12, 22 und 30 Meter besitzt. Tas gesamte Gewicht des Wagens, einschließlich der fünf Insassen und aller Vorräte, beträgt beiläufig 3500 Kilogramm. Das Junere ist in drei Abteilungen geteilt. In der vorderen hat der Mechaniker seinen Platz, der in seinem mit großen Glastafeln ver, In sehenen Coupee alle Bequemlicht.iten besitzt. diesem vorderen Raume befindet sich auch das zu sammenklappbare Feldbett für den Chauffeur und vier Sitze für die Reisenden, falls sie die zu be= fahrende Strecke von vorne sehen wollen. Das mittlere Gemach dient gleichzeitig als Salon, Speise-, und Schlafzimmer. In den vier Eden befinden sich ebensoviele Schlafstellen, die tagsüber aufgerichtet sind und sich als Spiegelschränke repräsentieren. Die Betten sind äußerst bequem und mindestens um ein Drittel breiter als jene, die man in Schlafkabinen ober Schlafwagen vorfindet. Unter den Fenstern der Längsseite stehen breite Koffer, die als Kleider: schränke und gleichzeitig als Sitze dienen. Das Fair­zeug ist ausgezeichnet gefedert, der Fußboden mit dicken Teppichen bespannt. Ein während des Tages zurückgezogener schwerer Vorhang teilt des Nachts den Mittelraum in zwei Schlafzimmer. Für beide Abteilungen sind elegante Waschtische vorhanden. Aus ihnen und einem dritten Tischchen wird bei den Mahlzeiten ein langer Speisetisch hergestellt, auf dent bequem acht Gedecke serviert werden können. Das gesamte Mobiliar ist aus Mahagoniholz, ohne jeden Prunk, aber stilvoll und praktisch. Zwei Schiebtüren stellen die Verbindung zwischen dem Mittelraum und der vorderen, respektive hinteren Abteilung her. In die Türen sind prächtige Glas­malereien eingelassen, von denen die eine M. Jules Secrestat auf seinem 70 HP. Mors, die andere, als hübsche Antithese, seinen schönen russischen Wind­hund Rijwey darstellt. Das rückwärtige Gemach, etwas kleiner als die beiden anderen, bildet die Küche. In ihr befindet sich ein Petroleumofen, eine Kredenz für Küchengeräte sowie Speise- und Trinkservice. Jedes Stück trägt die Marke Bourlinguette". Die rollende Wohnung kann durch drei träftige Bremsen jeden Augenblick zum Stehen gebracht werden. der Wagen weder Pneumatits noch Vollgummireifen besitzt, ist übrigens die Adhäsion mit dem Boden eine starte, daher auch das Bremsen leichter. Um bei dem beträchtlichen Gewichte des Fahrzeuges jedes Rück­wärtsrollen zu verhüten, ist eine sinnreiche Vor­richtung angebracht, durch welche momentan zwei durch einen Querbaum verbundene breite Klötze vor das Hinterrad herabgelassen werden.

die erste( 1897) cht selbst gesehen, nachen kann. Die her und regte die Im allgemeinen rchschnittlich drei erwarten. Nun n Raubwild jeder n versammelt jede n Zuzüglern aus chten Landstrecken. Massen, die man m einen Begriff ganz ohnmächtig: ruhig immer mehr matischen Einflüsse ters- ganz plötz rspiel. Im Herbst äuseplage, diesmal Budweis in Böh n jedoch auch mit gen nicht zu ver die Gemüter im olche Plagen hier in einer Gegend,

ege der fürstlich

as Raubwild bei­issard, kaum ein beleidigt und der Närchen vorkommt!

Vermehrung der n Raubvögeln be­der Plage gerade

ein Mäusefänger", tschaft vom Nuzen; auch an jagdlichen nern, Fasanen und

en Jäger immer ein

8.

Luftfchiffahrt.

fifchen.

an, welchem die Stationsteiche zu Fütterungsversuchen zur Verfügung zu stellen wären.

Jagd- und Dundesport.

Ueber Polizeihunde in Braunschweig äußert sich der gut unterrichtete Tierfreund" wie folgt: Nach den gesammelten Erfahrungen hat der deutsche Schä ferhund sich als der geeignetste für den Polizeidienst erwiesen. Er ist der Detektiv unter den Hunden und seinem Spürsinn entgeht nichts. Von seinen Geg­nern wird zwar behauptet, daß der Schäferhund nicht der Repräsentationshund sei, der schon durch sein stattliches Acußere dem Verbrecher Respekt ein= flöße wie der Leonberger, der Bernhardiner, die Dogge. Dem ist aber entgegenzuhalten, daß der deutsche Schäferhund, wie er eigens für den Polizei­dienſt gezüchtet wird, eine Höhe bis zu 60 Zentimeter erreicht. Sein träftiger Bau und das dichte Haar ge= ben ihm ein noch größeres Aussehen und sein Mut steht dem der Hunde anderer Rassen in nichts nach. Der Vorsitzende des Vereins für deutsche Schäfer­hunde, Rittmeister a. D. von Stephani in Gräf­rath( Oberbayern), hält nach den gemachten Erfah= rungen den deutschen Schäferhund für den geeignet ſten Polizeihund. Dieser Ansicht entsprechen auch die Erfahrungen, welche Herr Polizeiinspektor Bussenius in Braunschweig mit dem deutschen Schäferhunde im Polizeidienste gemacht hat. Die herzogliche Polizei­direktion hat für das Nachtwachwesen unserer Stadt 14 deutsche Schäferhunde angeschafft, nachdem Herr Polizeiinspektor Bussenius vorher Versuche mit Dog­gen, Leonbergern, Airedaleterriers, Schäferhunden und Vernhardinern angestellt hatte. Die deutschen Schäferhunde blieben bei dieser Konkurrenz Sieger. Ihr Spürsinn, ihr Mut und die Anhänglichkeit an die Beamten, deren Begleiter sie während des nächt­lichen Dienstes sind, übertrifft die anderer Hunde­rassen bei weitem. Herr Polizeiinspektor Bussenius hat den Hunden eine ausgezeichnete Dressur ange= deihen lassen, und seit ihrer Verwendung im Wacht­dienste ist die Sicherheit in der Stadt Braunschweig noch größer geworden, als sie vordem schon war. Das geht aus einer statistischen Uebersicht der seit Anfang dieses Jahres in Braunschweig verübten Einbrüche und Diebstähle hervor. Im Januar dieses Jahres famen 13 Ginbrüche vor, im Februar 12, im März und April je 7, im Mai 4. Als im Juni mit dem Reifen der jungen Früchte sich namentlich die Diebstähle in den Gärten und auf den Feldern der Außenwelt mehrten, wurde der größere Teil der Wachthunde in die Außenstadt geschickt. Der Erfolg war, daß die Zahl der Diebstähle, welche im Juni auf 15 angewachsen waren, im Juli auf 5 herab, sank, worunter 2 Einbrüche und 3 Hausdiebstähle. Damit dürfte die Nützlichkeit des deutschen Schäfer= hundes im Nachtwachtdienste erwiesen sein."

Die Biologische Verfuchsstation des Königreichs Bayern veröffentlichte fürzlich ihren Geschäftsbericht pro 1902. Die Station war in verschiedener Hin­sicht besonders tätig und ihre Agenden erstrecken sich hauptsächlich nach drei Richtungen hin, und zwar auf die Gebiete Fischkrankheiten, Wasserverunreinigungen durch Fabrits- und Städtewässer, dann natürliche und fünstliche Ernährung der Fische. Die Arbeiten. zum Studium der Wasserverunreinigung und der Klärungsmethoden erfordern immer mehr Mühe und Aufmerksamkeit, aber auch auf den beiden anderen Gebieten wurde die Station sowohl von Behörden als auch Privaten des In- und Auslandes immer mehr in Anspruch genommen. Es war ein zahl= reiches Untersuchungsmaterial vorhanden, ent= sprechend den gegenwärtigen Zuchtprinzipien and der Ausdehnung der Teichwirtschaft wie der Fütte­Regen= rungsmethoden waren Karpfen, Forellen, bogenforellen und Saiblinge am meisten vertreten, doch mangelte es nicht an anderen Fischen, sowohl der Binnengewässer als auch der See. Viel Fische kommen lebend zugeschickt in die Station, währen andere in Eis oder genügend trocken verpackt an= langten und für die Zwecke der Untersuchung noch geeignet waren. Ein Teil der Fische kam jedoch wegen Mangels an Eis und ungenügender Verpackung in einem Zustande an, welcher für die Untersuchung nicht mehr genügen konnte. Es cristiert schon eine ansehnliche Zahl Krankheiten, welche vorzüglich die Fische befallen und deren Ursachen Professor Dr. Hofer und Dr. Phlen in München festzustellen ver­mochten. Solche sind die Rotscuche der tarpfen= artigen Fische infolge meist unreinen Wassers, die Drehkrankheit der Regenbogenforelle, der bösartige Kropf, diese Krankheitserscheinung besitzt erhöhtes Interesse dadurch, das Karzinom zum erstenmal bei Fischen festgestellt wurde und diese Krankheit in­fettionöser Natur ist. Es wurde noch eine Art Krankheit, welche im Winter die Karpfen ergreifi, näher beobachtet und mit Schlafsucht bezeichnet, nachdem sich die Fische auf die Seite legen und wochen­lang so verharren, bis sie verenden; die Ursachen dieser Erkrankung konnten noch nicht ermittelt wer den. Die Darmerkrankung der Salmoniden; diese kommen infolge unzweckmäßiger Fütterung häufig vor. Ueber die Pockenkrankheit der Karpfen konnte die Station zu keinem definitiven Ergebnis gelangen, nachdem zur vollständigen Beobachtung dieser Kvant­heit in ihren Stadien die Station feine Karpfen­teiche zu Versuchszwecken zur Verfügung hat. Bon den Ursachen der Erkältungskrankheit der Fische hatte man früher keinen Begriff. Die Publikationen der Anstalt über diese Erscheinung haben allgemeines Interesse erregt und wird jetzt dem Abfischen der Teiche und dem Transport der Fische eine höhere Beachtung geschenkt, um das Erkälten und Eingehen der Fische durch Temperaturschwankungen des Wassers zu vermeiden. Die Schuppensträubung der Weißfische hat ebenfalls großes Interesse erregt und wurde die Ursache auch in dem Bacillus pestis Astuci gefunden. Die Station bemüht sich, genaue Ermittlun gen über diese Krankheit zu pflegen. Auch auf dem Gebiete der Wasserverunreinigungen durch Fabriks= und Städteabwässer wurde die Station in schiedener Weise in Anspruch genommen und erstattete darüber auch recht umfangreiche Gutachten. Eine be­sondere Aufgabe wurde der Station mit der wissen­schaftlichen Lösung der Frage über die Verunreini­gung der Isar und der Selbstreinigung dieses Flusses gegeben. Es wurden diesbezüglich bei Niederwasser­stand der Isar im Herbst und Winter an mehreren Stellen derselben eingehende Untersuchungen durch besondere Fachleute angestellt. Die Ergebnisse solcher Untersuchungen sind noch nicht gänzlich bekannt und werden die Station noch weiterhin beschäftigen, und wird erst 1904 der Abschluß gemacht. Auch in den anderen Gewässern wurden Untersuchungen ge= pflogen und arbeitete die Station eine Methode aus, um die Reinigung von Brennereiabwässern durch­zuführen. Diese Bemühung hatte einen besonderen Erfolg, indem der erstmalige Versuch so aussichtsreich ist, daß noch weitere Versuche in dieser Hinsicht an­gestellt werden. Eine weitere Aufmerksamkeit wendete die Station den Bergwerkswässern, welche in die Flußläufe abfließen, zu; ein Bericht über die Ergeb­nisse derselben wird in den Schriften des Gesundheits­amtes verlautbart werden. Es ergab sich weiters die Notwendigkeit, für chemisch- bakteriologische Unter­suchungsmethoden, dann für die praktisch so eminent wichtige Frage der Selbstreinigung eines Gewässers die ständige Mitarbeit eines Chemikers anzusprechen. Auf dem Gebiete der Fischernährung wurde die Station ebenfalls start in Anspruch genommen, na= mentlich von Salmoniden- und Karpfenteichwirten, sowie von zahlreichen Fischzüchtern. Die strebt im Interesse der wissenschaftlichen Durch­forschung der für die Fischzucht so wichtigen Er­nährungsphysiologie und Fütterungslehre der Fische auch die Akquirierung eines physiologischen Assistenten

Da

In Cüttich wird im Jahre 1905 zur 75jährigen Gedenkseter der Unabhängigkeitserklärung Belgiens eine Ausstellung, und bei dieser Gelegenheit auch ein Wettbewerb lenkbarer Ballons, stattfinden, für welchen in Prets von 100 000 Franten ausgesetzt ist. Die Aufgabe, welche den Teilnehmern an diesem Wett­jewerbe gestellt wird, ist die, von Lüttich aus nach Spa zu fliegen, dort einen Kirchtrum zu umfliegen ind wieder zum Aufstiegspunkte zurückzukehren. Die Distanz Lüttich Spa und wieder zurück beträgt in jerader Linie 54 Kilometer. Meldungsschluß ist am April 1905. Das Nennungsgeld ist 500 Franken. Der Wettbewerb selbst ist offen vom 1. April bis 30. Ottober 1905. Den Preis erhält derjenige Aeronaut, oelcher den festgesetten Kurs in kürzester Zeit zurücklegt.

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Zifferblattes vollendet seinen Umlauf hat zwei 3iffer Der Zeiger des

Das Geniale der Kon­jeder Teilstrich bedeutet

macht ich frets schon in der außeren Szenerie oes News­tags bemerkbar. Die altgedienten Soldaten des Parla­ments friechen dann, wie der Kunstausdruck lautet, aus ihren Höhlen, d. h. aus dem Restaurationsraum, den Schlaffabinen, Sen Wandelgängen, den Schreibstuben oder Fraktions­zimmern heraus und nehmen direkt unter der Rednertribüne Plaz, um genauer zu hören. Meist entscheidet sich das Schick­sal der Abgeordneten, bezw. die Frage ihres Ansehens be­reits bei ihrem ersten Auftreten. So hat sich z. B. der Sozialdemokrat Sabor seiner Zeit niemals davon erholen können, daß er in seiner Jungfernrede unfreiwillig die Rolle des lustigen Rates gespielt hatte. Einer seiner Aussprüche: Es geht etwas vor, nur weiß man nicht was," ist geradezu ein geflügeltes Wort geworden und sein Entrüstungsruf: Meine Herren, Sie lachen. Das läßt tief blicken!" vurde sogar der Name für eine Kleidermode: Die Damen­taillen mit tiefem Ausschnitt wurden à la Sabor genannt. Ebenso hat sich der Abgeordnete von Frege, obgleich er durch den Einfluß seiner Partei zum Vizepräsidentenposten gelangt war, durch seine erste Rede in diesem Amt als Parlamentarier unmöglich gemacht. Das charakteristische Gesicht Freges mit dem stark ausgezogenen Schnurrbart, seine hastigen Bewe­gungen, wenn er einen falschen Zungenschlag gehabt hatte, gaben ihm auf dem Präsidiumsthron ein so groteskes Aus­sehen, daß auf der Preßtribüne meist schon ein schallendes Gelächter angestimmt wurde, wenn er zur Wahrung der Geschäftsordnung überhaupt etwas sprach.

Den diesmaligen Neulingen des Parlaments kann man hinsichtlich ihrer rednerischen Leistungen eine gute Zensur erteilen. Man merkt einigen die oratorische Wirksamkeit in Volksversammlungen sehr deutlich an, vielleicht etwas zu deutlich sogar. So hat insbesondere der Abgeordnete Böck­ler im Verlauf seiner Rede das hohe Haus mit verehrte Anwesende" angeredet, was den Mitgliedern des Hauses ein Schmunzeln und den Preßmenschen hier oben eine

ber=

Station

Mach dem Schusse ist das Verhalten des Wildes verschieden. Im Feuer des Schusses muß der Schütze beobachten, wie das beschossene Stück zeichnet und wie es sich während des Flüchtens benimmt. Bleibt das Stück auf den Schuß, wenn auch nur eine Sekunde still stehen und flüchtet dann erst, so ist es als gefehlt zu betrachten; häufig unterbricht es die Flucht in einiger Entfernung nochmals und bleibt kurze Zeit verhoffend, den Kopf hoch aufgeworfen, stehen. Letzte res Zeichen deutet mit absoluter Sicherheit auf Fehl­schuß. Erhält das Wild, einerlei an welcher Körper­stelle, die Kugel, so fährt es aus Schmerz und Schreck heftig zusammen und macht je nach dem Sitz der Kugel ein besonderes Zeichen. Der Jäger beobachte das Stüd auf der nunmehr folgenden Flucht genau und merke sich auch die Stelle, wo es in den Wald einwechselt. Nachdem er die Stelle, von welcher aus er geschossen, sichtbar markiert hat, begebe er sich auf den Anschuß und suche nach den Pirschzeichen. Der Anschuß wird verbrochen, indem man einen Bruch derart niederlegt, daß das abgebrochene Ende die Fluchtrichtung des Wildes anzeigt, auch lege man die hellere Unterseite des Bruches nach oben, um ihn leichter sichtbar im Grase zu machen. Das sofortige Verfolgen des krank geschossenen Wildes ist im höchsten Grade unweid= männisch und regelwidrig. Wild, welches mit der Büchse geschossen ist, verendet selten unter dem Feuer, sondern flüchtet selbst mit Blattschüssen eine größere oder kleinere Strecke, um entweder verendend zu­sammenzubrechen oder sich niederzutun. Würde man im letzteren Falle sofort die Nachsuche beginnen, so wäre zu befürchten, daß das frante Stück, rege ge= macht, sehr weit fortzicht, unnötige Schmerzen aus­steht, unter Umständen gar nicht gefunden wird oder aber über die Grenze gerät und verloren geht. Aus diesen Gründen lautet die alte, bewährte Jägerregel: Krantes Wild, " Zeit lassen zum Krankwerden!" welches völlig in Ruhe gelassen wird, flüchtet nur aus­nahmsweise weit; es tut sich bald nieder und verendet entweder im Wundbett oder wird innerhalb ein bis zwei Stunden so krank, daß es teine weite Heke mehr aushält. Bei Nehwild genügt gewöhnlich eine halbe Stunde. Eine Ausnahpre machen nur Lauf- und

umarmten und füßten sich die beiden Heroen lange und innig. Dann ,, feierten" sie gegenseitig ihre Verdienste und begannen alsdann über ihr gemeinsames Balkan- Programm" zu ,, fonferieren", wobei sie Desterreich und Rußland ihre allerhöchste Mißbilligung aussprachen. Nach­dem sie endlich die Grundzüge für eine Einigung aller italienischen, froatischen, mazedonischen und griechischen Elemente gegen das Deutschtum und das Russentum festgelegt hatten, nahmen die beiden Volkshelden rührenden Abschied bon einander. In einer demnächst stattfindenden Versamm­lung von Anhängern Garibaldis soll darüber beschlossen wer­den, was zu tun ist. Einstweilen soll die Teilnahme italie­nischer Freischärler an der mazedonischen Erhebung ausge­schlossen sein. Im anderen Falle könnten die Garibaldinner sich auch gratulieren; Rußland und Desterreich würden ihnen wohl gehörig auf die Finger klopfen, wenn sie sich in die Sache einmischen wollten.

frankreich.

Ein Ultimatum an den Papst ist das neueste Ereignis in dem Kampfe zwischen der römischen Kurie und dem Kabi­nett Combes. Drei französische Bischofssive sind zur Zeit frei, und die französische Regierung präsentierte dem Vatikan ihre Kandidaten für diese Bistümer- Vannes, Nevers und Ajaccio. Der Papst verweigerte seine Zustimmung zu der Ernennung dieser Bistumskandidaten und erklärte, diese Kandidaten seien Priester, die er von rechtswegen ihres Amtes entfleiden müßte. Daraufhin hat die Pariser Re­gierung dem Papste durch den eben in Rom eingetroffenen Erzbischof von Rouen ein Ultimatum behändigen lassen, in dem es hieß: Entweder die Kandidaten werden unverzüg­lich vom Papst angenommen, oder die französische Regie­rung stellt dem päpstlichen Nuntius seine Pässe zu und ber­öffentlicht auch ohne die Zustimmung des Papstes die Er­nennung der Bischöfe. Angesichts einer so peremptorischen

13. Ja rgang.

inspaltige Petitzeile für ganz Ober nd Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg. Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. ngsliste No. 3269.

n: Gießen, Seltersweg 83 hanschluß Nr. 362.

jfen

fung)

und Umgebung.

n Oberhessen.

jetzt nachgegeben und seine Zu­ing erteilt.

Alien.

Ostasien! Das bleibt auch heute 1, die fast ausschließlich in Stim­berwiegend sprechen sich alle Mel­Petersburg, soweit sie nicht über Wahrscheinlichkeit einer

Man glaubt in den Kreisen der e, die friedlichen Erklärungen des 1 Korps in Petersburg seien die ftlichen Beilegung der Krisis. In en glaubt man, daß Rußland be= Fragen nachzugeben, sobald eine den ist, welche ihm das erlaubt, cweckt, als weiche es dem Zwange. des Friedens hat Japans gleich­cher Ton die Möglichkeit einer sol­Jemacht.

Imerika.

Methoden der Annexionsprayis wird in Amerika auf dem bisher ge der Hafenausbagge ner Meldung aus Washington hat ur Zeit den Panamakanalvertrag santrag angenommen, demzufolge as Recht zugestanden werden soll, und Colon auszubaggern ir soll die Union berechtigt sein, äfen auszuüben. Kontrolle aus­lle nicht mehr und nicht weniger, über den Hafen haben. Die auf ihr Geschäft, das muß man

reussischen Landtages.

h dem Beginn der vorigen Legis­ische Landtag zu neuer Parla­eten. Wie immer, ging dem Be­feierliche Landtagseröffnung im 3. Gegen 11 Uhr versammelten der beiden Kammern im Weißen ter den üblichen Formalitäten Handlung: die Minister nahmen rechts vom Throne Aufstellung, rten sich die Abgeordneten. Der nprinzen und dem Prinzen Eitel nd die Uniform der Gardes du n trug, nahm vor dem Throne Augenblick brachte der Vizepräsi­Freiherr v. Manteuffel, das Hoch af Bülow überreichte dem Herr­ung die

hronrede,

deutlicher Stimme berlas. Sie

Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Häusern des Landtags! Indem ich Sie am Beginn eines neuen Abschnitts der parlamentarischen Arbeiten begrüße, ist es meinem Herzen Bedürfnis, zunächst meinem tiefempfundenen Dank Ausdruck zu verleihen: dem Dank gegen die göttliche Vorsehung, die mir eine schnelle Genesung schenkte, und dem Dant gegen mein Volf, das in allen seinen Schichten voll inniger Teilnahme seinem Landesherrn die Treue bewährte, die in guten und bösen Tagen Preußens König und Voll untrennbar verbindet. Zahlreich und schwerwiegend sind die Auf­gaben, für deren gedeihliche Lösung ich auf Ihre einſichtsvolle Mit­arbeit rechne.

Die Finanzlage des Staates hat sich nach einer kurzen Zeit des Rückganges wieder günstiger gestaltet. Ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung zeigt sich in der Wiederbelebung des Verkehrs bei den Staatsbahnen und in der Hebung der Staats­einnahmen. Die Rechnung des Jahres 1902 hat günstig ab­geschlossen. Im Rechnungsjahr 1903 wird voraussichtlich der zur Verfügung gestente Staatskredit von 70 Millionen nicht in Anspruch genommen werden. Es wird sich vielmehr noch ein Ueberschuß ergeben. Auch im Entwurf des Staatshaushalte- Etats für 1904 war es möglich, das Gleichgewicht zwischen den Einnahmen und Ausgaben herzustellen. Ohne außerordentliche Wittel zu Hilfe zu nehmen, ist den wachsenden Anforderungen einer fortschreitenden Kulturentwicklung Rechnung getragen worden. Für die Ausgestaltung der Aulaaen und die Vermehrung der Betriebsmittel der Staats: eisenbahnen sind reichliche Beträge vorgesehen. Der geringst besoldeten Klasse ihrer Angestell en, den Bahnwärtern, ist eine Gehaltsaufbesserung zugedacht. Zur Erweiterung des Vahnueyes und zur Unterstützung von Kleinbahnunternehmungen, die der wirtschaft ichen Förderung des Landes dienen werden wieder erhebliche Mitel von Ihnen erbeten werden. Ebenso wird der bereits in den Vorjahren beschrittene Weg ciner Verbesse= rung der Wohnungsverhältnisse der in Staats­betrieben beschäftigten Arbeiter und der gering bejoldeten Beamten in einer neuen Ge eyesvorlage weiter verfolgt.

Zu meiner lebhaften Befriedigung hat die vorjährige große Ausstellung der deutschen Landwirtsgesellschaft meine Ueberzeugung gefestigt, daß die landwirtschaftliche Bevölkeruna aller