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teiligen sich daran, teilweise wiederholt, die Abgg. Häusel, Hirschel, Jouß, v Brentano, Weidner, Breimer, Erf, Korell, Köhler, Molthan, Schönberger, Ulrich, Hauck, Senßfelder, Noack, und Horn, sowie Geheimrat Wilbrand Abg. Korell wünscht eine Regelung des Submissions­wesens und die Vorlage eines Planes der Förstereien. Schließlich wird die vorgesehene Einnahme von 5 451 102 Mark genehmigt. Ferner werden ohne Debatte bewilligt die Zivilliste Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, der Bei­trag der Staatskasse zur Bestreitung der Ordenskosten, die Ausgaben für das Hofbauwesen mit Ausnahme der Waſſerleitung für Jagdschloß Wolfsgarten, die wegen Vornahme einer Lokalbesichtigung abgesetzt wird. Auch die Titel: Domanialbauwesen, Kosten der Erhebung usw. der Domanialg fälle, die Lokalverwaltungskosten, sowie die weiteren Titel. Auch Kapitel 3, Weinbau­domänen, Kapitel 4, Badeanstalt Bad Salzhausen, Ka­pitel 5, Holzmagazin in Darmstadt, Kipitel 6, Kapital­zinsen, Kapitel 7, Kameral- und Forstdomänen des Staates, Stapitel 7a, Braunkohlenbergwerk Ludwigs­Hoffnung" und Kapitel 8, Saline und Badeanstalt Bad Nauheim, werden nach Debatte bewilligt.

Nach Bewilligung des Kapitels 9, Wasserwerk und Eisfabrik Bad Nauheim, tritt Vertagung auf Dienstag vormittag 9 Uhr ein.

Lokales.

13. Februar 1904. ** Der Großherzog traf gestern Vormittag 11 Uhr zum Besuch des Prinzen Heinrich in Kiel ein.

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Grünberg am 7. März, nachm. 2 Uhr; in Butzbach am 7. März, vormt. 93/4 Uhr; in Ober- Ofleiden am 8. März, nachm. 3 Uhr; in Romrod am 9. März, vorm 91% Uhr.

der

Neueste Nachrichten.

Ueber Berlin wird uns folgendes gemeldet:

Kiel, 12. Febr. Der Kieler 3tg." zufolge ist der Firma Jebsen u. Co- Tschifu gehörige Dampfer " Tschifu" laut hier eingegangenem Telegramm, in Port Arthur aufgehalten worden. Der Grund wird nicht gemeldet. Das Schiss suhr in der Regel zwischen Tschifu und Port Arthur.

Klein- Linden, 13. Febr. Heute Abend feiert der hiesige Gesangverein" Harmonie" in der Wirtschaft zur Burg ein Winterfest verbunden mit farnevalistischen Vor­trägen. Gleichzeitig feiert der Gesangverein Eintracht" sein 38. Stiftungsfest in der Restauration Hermann. Am Fastnachtstage( Dienstag) hält der Turnvereine im Festsaale zur deutschen Eiche eine Kappensizung ab. § Wetzlar, 12. Febr. Auf der Sophienhütte fiel ein zu hoch gezogener Laufkrahnhaken dem 25 Jahre Alexejew, Generalmajor Pflug, wurde zum Generalquartier­alten Arbeiter Franz Pygorsch auf den Kopf. Pygorschmeister des Feldstabes des Statthalters ernannt. war sofort todt.

() Leihgestern, 11. Febr. Der Knecht eines Guts­tesizers fiel bei eingetretener Dunkelheit in der Scheuer von einer Leiter und erlitt außer einem Beinbruch eine Gehirn­erschütterung.

Appenrod, 12. Febr. Aus Furcht vor Strafe er­hängte sich in der Scheune seiner Eltern ein 17jähriger Schlosserlehrling.

= Niederklein, 10. Febr. Gestern fiel der hiesige Flurschüße in einen voll Wasser stehenden Graben. Da er nur einen Arm besaß, so konnte er sich nicht wieder heraus­arbeiten und ertrant.

(:) Gelnhausen, 12. Febr. Der Sohn des Kaufmanns Hugo Madel dahier, Otto Madel, wird seit gestern vermißt. Man nimmt an, daß ihm ein Unglücksfall zugestoßen ist.

Petersburg, 12. Febr. Der Stabschef des Statthalters

Persien befördert.

Shanghai, daß die Beschließung von Port Arthur fortdauere. London, 12. Febr. Daily Telegraph" meldet aus Die Gebäude der russischen Bank in Port Arthur sind zerstört.

Söul, 12 Febr. Der Kaiser von Korea ist völlig auf die Seite der Japaner getreten.

Tschifu, 12. Febr. Der deutsche Kreuzer Hansa" ging gestern nach Port Arthur um die deutschen Frauen und Kinder abzuholen.

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Tschifu 12. Febr. Die Schlachtschiffe R twisan" und Zäsarewitsch sind wieder flott geworden. Der Kreuzer Balada" sigt noch fest.

Brieftasten.

Nach Groß- Felda. Ganz richtig, fein Fuchs und fein Has, aber der Schimmel" den Prinz Karneval am Besten Gruß.

Das erste Getreidelagerhaus. Am 9. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Fastnach 8- Dienstag reiten wird und die Leere des Nonfutius.

Febr. wurde zu Wohnbach in der Wetterau unter Teilnahme des Herrn Geh Regierungsrat Haas- Darmstadt, der Land­tagsabgeordneten Hirschel und Köhler, Defonomierat Schlenke, Dr. von Peters- Friedberg und Verbandssekretär Dr. Neu­mann von Darmstadt das erste Getreidelagerhaus für die Wetterau begründet. Die Genossenschaft umfaßt die Orte Wohnbach, Berstadt, Obbornhofen, Bellersheim und Utphe.

Das Schweinefleisch wird billiger! Die Gießener Megger haben freiwillig, mit Rücksicht auf die billigeren Einkaufspreise für Schweine, die Verkaufs­preise für Schweinefleisch und einzelne Wurstwaren herab­gesetzt.

Aufgebotene.

Am 28. Jan. Leop. Schlatter, Kanfm. dah. m. Anna Margar. Hel. Mendel in Darmstadt. Am 4. Febr. Rudolf Kröber, Klempner in Winningen m. Emma Elise Karol. Schneider dah. Am 7. Justus Amend, Fabrikarb. in Fechen­heim m. Elisab. Kämmerer in Londorf. Am 8. Joh. Krug, Lehrer dah m Marie Elisab. Kathar. Ottilie Lina Emma Glock in Schotten. Am 9. Alb. Franz Otto, Schlosser dah. m. Elisab. Daubert in Grünberg.

Eheschließungen.

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Am 6. Febr. Johann Audwig Arnald, Packer dah. m. Margar. Tiöller hiers. Joh. Otto Schneider, Bauunter­nehm. dah. m. Antonie Marie Willems in Grünberg. Am 11. Hrch. Gröninger, Maler u. Lackierer dah. m. Emilie Kümmel hierselbst.

Geborene.

Am 31. Jan. Dem Küfer Karl Christian Pfund ein Lyncker eine Tocht.- Dem Gerber Herm. Höhn eine Tocht., Sohn, Kail Christ. Am 4. Febr. Dem Landw. Friedr. Luise Marie. Am 5. Dem Sergeant. Konr. Momberger eine Tocht., Ottilie Emilie Kathar. Dem Kesselheizer Karl Hupfeld ein Sohn. Dem Rangierer Konr. Schomber ein Sohn, Marx Am 6. Dem Kaufm. Aug. Peter Chri­

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** Sigrid Arnoldson Konzert am 18. Februar in Gießen. Die Kölnische Zeitung" berichtet: Je mehr die Kunst des bel cunto durch die Krafterfordernisse des modernen Musikdramas und das Vorwalten des Sprechge­sanges in demselben in den Hintergrund gedrängt wird, desto mehr Entzücken gewährt es, einer Sängerin zu begegnen, die sich durch feine Zeifströmung hat bewegen lassen, dem reinen Kunstgesang den Rücken zu kehren, deren ganze Individualität den von ihm gestellten Bedingungen entspricht, dazu in einer Rolle, deren ganze Wirkung auf der vollen e- ten Schönheit des Gesanges beruht. Die vielgepriesenen Zeiten aus der Blüte der italienischen Oper in den dreißiger Jahren in Paris scheinen wieder verwirklicht, wenn eine Sigrid Arnoldson die Rosine in Rossinis Barbier durch- stophersen ein Sohn, Ecnst Aug. Alb. Dem Fuhrm. Konr. führt, und die zum Ueberdruß bekannte Oper wird durch sie fast zu einer Neuheit. Sie ist neben Adelina Patti wohl noch die einzige, die das Vermächtnis des Gesangmeisters Stratosch am treuesten gewahrt und am ersprießlichsten ver­wertet wird. Jedem ihrer Tone, sei es im getragenen, sei es im folorirten Gesange, ist ein voller Adel der Klangfarbe zu eigen. Durch feine Intonationschwankungen, über die selbst berühmte Künstler nicht erhaben sind, trübt sie dem musikalischen Ohr den Genuß. Die Stimme, die in ihrem ganzen Umfange wie in zarten Blütendust getaucht scheint, erwies sich vom tiefen H bis zum hohen D gleich wohlflingend, die Verschiedenheit einzelner Stimmlagen, wie der vom hohen F zum A, verlieh dem Gesange ein anziehendes individuelles Gepräge.

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** Die Stutenförungen des Landes- Pferde­zuchtvereins im Großh. Hesser finden statt: in

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u. Laternenwärt. Karl Dechert ein Sohn. Am 10. Dem

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Am 6. Febr. Friedr. Wilh. Löber, 83 J. alt, Schuh­machermstr. dah. Am 7. Julius Kohlermann, 54 J. alt, Rentner dah. Karl Wilker, 79 J. alt, Kanzleigehilfe i. P. dah. Am 8. Elisab. Heberer, geb. Weiß, 49 J. alt, Ehefr. des Weißbinders Wilh. Heberer dah. Alice Kathar. Juliane Ritter, 9 T. alt, dah. Am 10. Friedr. Bierheller, 21 J. alt, Student der Veterinär Medizin dah. Am 11. Hrch. Feußer, 51 J. alt, Weißbinder dah. Hedwig Marte Minna Mühlhause, 17 Tage alt, Tocht. des Gerbers Ludwig Mühl­hause dah.

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Recht erfreulich ist es zu sehen, wie in unserer Zet der immer stärker werdenden nationalen Gegensätze dert Gedanke der menschlichen Gemeinbürgerschaft so ausdrucks­voll im Reiche der Wissenschaft gewahrt wird, die geistige Mitarbeit gern aufnimmt, woher sie auch kommen. Ein wertvoller Beweis für die Macht dieses Prinzipes ist es, daß selbst in Rußland die deutsche Wissenschaft geistige Eroberungen machen konnte. Wie erinnerlich, wurde auf der z. 3t. in St. Petersburg unter dem Protektorat der Kaiserin Mutter stattfindenden interna­tionalen wissenschaftlichen Ausstellung von einer Juny der bedeutendsten Aerzte ein deutsches Produkt, das be­kannte Kräftigungsmittel Sanatogen mit der großen goldenen Staatsmedaille ausgezeichnet. In dieser Hochschäzung begegnen sich die russischen Gelehrten durchaus mit ihren deutschen Kollegen. Einer der be­rühmtesten deutschen Aerzte, Herr Professor Dr. G. A. Ewald, erklärte Sanatogen für ein sehr wertvolles diätetisches Hülfsmittel bei Typhus und anderen Infeks tionskrankheiten. Die heutige Beilage wird deshalb der besonderen Beachtung unserer Leser empfohlen.

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