Ausgabe 
9.4.1904 Zweites Blatt
 
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Nr. 83.

Zweites Blatt.

nementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., Saus gebracht 60 fg., durch die Poft bezogen viertel­fährlich Mr. 1.50.

ettsbettagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Coifenblasen( wöchentlich). Bas Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Samstag, den 9. April 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Obe hefsen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonft 15 Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg.

Bostzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 83 Fernsprechanschluß Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weßlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Huf Reifen.

[ Politische Wochenschau.]

Noch immer macht sich in der hohen Politik die Ferienstille etwas bemerkbar und noch sind nicht alle Diplomaten von ihren Oſterreisen zurückgekehrt. Nur die bei den Parla­menten einlaufenden Gesezesvorlagen stellen die Schlag­

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eigenartige Erscheinung unter den neuen Gesetzentwürfen ist das preußische Lotteriegesetz, das vor wenigen Tagen

der Abgeordnetenhause zugegangen ist und wie eine Parodie

auf die deutsche Einheit wirft. Sachsen hat mit einer Ver­schärfung der Bestimmungen die Initiative in der Grenz­abschließung für das Lotteriespiel ergriffen und Preußen ist ihm nun ohne weiteres nachgefolgt. Daß ein loyaler Unter­tan das Geld an den eigenen Fiskus verliert, ist erlaubt, schön und auch löblich. Wehe aber demjenigen, der in einer berbotenen Lotterie des Auslandes" spielt. Früher be­standen bereits Strasbestimmungen, die, was hier beiläufig erwähnt sein möge, in einem bestimmten Falle einmal in geradezu grotesker Weise zur Anwendung gebracht wurden. Der von dem Breslauer Schwurgericht wegen Ermordung seiner Geliebten zum Tode verurteilte Arbeiter Scheffler hatte, während er in Untersuchungshaft saß, in der sächsischen Lotterie einen Gewinn von 40 000 Marf gemacht. Die Be­hörde erhielt davon Kenntnis und leitete ein Strafverfahren megen Spielens in einer verbotenen Lotterie ein, das kurz bor der Hinrichtung des Mörders zur Erledigung kam. Er wurde wenige Tage, bevor er sein Haupt auf den Block legen mußte, noch einmal dem Schöffengericht vorgeführt und er­hielt dort die verwirkte Geldstrafe zudiktiert. Der Schutz der Spielleidenschaft, wie er in dem neuen Gesetzentwurf borgesehen wird, paßt überhaupt kaum mehr in unsere Zeit. Ob der neue Entwurf noch zur Verabschiedung kommt, ist sehr fraglich, denn die Reichs- wie auch die Landtagsboten haben nach ihrer Rückkehr aus den Ferien noch reichlich Arbeit an dem Etat.

Während unsere Staatsmänner auf Reisen waren, hat sich unversehens in unserem Wirtschaftsleben eine neue Ge­fahr für die sozialen Verhältnisse entwickelt. Die in einem Syndikat vereinigten rheinisch- westfälischen Grubenbesitzer haben eine Anzahl von kleineren Zechen aufgekauft, um diese tillzulegen. Dadurch würde das ganze südliche Revier_voll­ständig veröden, und eine große Anzahl von landeingesessenen Arbeitern würde als fahrendes Volk auf die Landstraße ge­jetzt. Derartige Maßnahmen sind die Ergebnisse der freien Konkurrenz, gegen die der Staat nur mit einem Syndikats­gesetz einwirken kann. Die gesetzgeberischen Versuche auf diesem Gebiete sind verschiedener Art. In Desterreich bei­spielsweise werden Betriebsvereinigungen, die zum Zwecke einer künstlichen Preiserhöhung geschlossen werden, mit dem Verbote der Auflösung bedroht, und in Amerika ist man darauf bedacht, eine verschiedene Preispolitik für den In­landsverbrauch und die Ausfuhr zu verhüten. Die im the inisch- westfälischen Industriegebiet sich auftürmende Ge­fahr berührt indes die Preispolitik überhaupt nicht; sie liegt nur auf sozialem Gebiete, und bei einer etwaigen Syn­difatsgesetzgebung würde auch wohl auf soziale Maßnahmen das Hauptgewicht zu legen sein. In weiten Kreisen bricht sich immer mehr die Ueberzeugung Bahn, daß unsozial wir­Schiffe dienen en de Betriebsvereinigungen im äußersten Falle sogar mit en Namen der Erpropriation beseitigt werden müssen.

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War während der Ferienzeit Italien das Reiseziel der erholungsbedürftigen Privatleute, so ist es in noch höherem Maße in letter Zeit der Mittelpunkt diplomatischer Reisen getvesen. Nachdem vor kurzem Kaiser Wilhelm in Neapel mit seinem Bundesgenossen zusammengewesen ist, wird dem­ächst die Ankunft des Präsidenten Loubet erwartet, der dann in weiterer politischer Besuch folgen wird. Der österreichische Minister des Auswärtigen Graf Goluchowski hat mit seinem italienischen Kollegen Tittoni eine Zusammenkunft in Abbazzia vereinbart. Durch diese Zusammenkunft erhalten die Reden, die zwischen Kaiser Wilhelm und König Viktor Emanuel gewechselt wurden und in denen mit einer be­merkenswerten Herzlichkeit des Dritten im Bunde gedacht worden ist, eine besondere Bedeutung. Die Agitatoren im Balkan, die jetzt neuerdings wieder auf Reisen gegangen sind, um die dortige Bevölkerung zum Befreiungskampf gegen die Türkei unter die Waffen zu rufen, sehen, in einem Punkte benigstens, ihre Spekulationen vernichtet; der Arm Dester­reichs wird durch Italien nicht gelähmt werden, wenn es ehpa mit Kanonen aufständische Unruhen niederwerfen müßte.

Einen sehr unerfreulichen Verlauf, wenn auch größeres Unglück verhütet wurde, nahm die Reise des Königs von Spa­nien nach Barcelona, das allgemein als der Hauptsitz der anarchistischen und republikanischen Revolutionäre gilt. Der junge Monarch hat mit diesem Besuch persönlichen Mut ge­zeigt, aber der Zweck, Beruhigung in jehe Stadt zu tragen, ist nicht erreicht worden. Es ist ein eigen Ding um die Volks­gumst. Sie muß durch Taten erworben werden, zumal die gefrönten Staatsoberhäupter nicht, wie etwa der Präsident der Vereinigten Staaten, in großen Volksversammlungen ihr Regierungsprogramm entwickeln können. Trotzdem Theodor Roosevelt auf diesem Gebiet zur Sicherung seiner Wiederwahl den größten Eifer entwickelt, verfäumt er auch

nicht, unausgesetzt sein eigentliches Regierungsprogramm des Imperialismus, das ihm die Sympathie der Amerikaner sichert, zu fördern. Hierzu ist neuerdings ein Schritt weiter getan worden, indem Amerika in aller Stille Panama besetzen ließ, um demnächst den großen Kanalbau in Angriff zu neh­men, von dem aus die amerikanische Güterproduktion nach zwei Welten hin auf Reisen gehen kann.

Die Welt des Scheines.

Man schreibt uns: Die Wucherer, die die Straffammer in Essen beschäftigten, sind leider keine Einzelerscheinungen und auch keine Ausnahmen, sondern die typischen und lo­gischen Produkte unseres gegenwärtigen Gesellschaftslebens. In allen Schichten der Bevölkerung ist der Hang zu Glanz und Prunk und die Vorliebe für eine blendende Außenseite eingerissen; wir leben, mit einem Wort, in einer Welt des Scheines. Bedingt schon dieser Sinn für die Außerlichkeit eine oberflächliche Auffassung des Daseinszweckes und eine Verkennung der sozialen Werte, so ist dieses übertriebene Lurusbedürfnis noch aus einem zweiten Grunde höchst be= denklich, weil es systematisch den Leichtsinn großzieht und Jahr für Jahr im geheimen die entsetzlichsten Opfer an ver­nichteten Existenzen fordert. Hierüber gibt es leider keine Statistik und nur gerichtliche Schauspiele, wie das in Essen, lassen zuweilen einen Lichtstrahl in diese Welt des Scheines dringen. Das Kreditbedürfnis ist mit der Veräußerlichung der Lebensanschauung und der Leichtherzigkeit der Lebens­führung nicht bloß gewachsen, sondern auch auf abschüssige Bahnen gekommen. Vielfach werden Kredite beansprucht, die mit der Vermögenslage der Applikanten nicht mehr im Ein­flang stehen und auf reelle Weise nicht mehr befriedigt wer­den können. Es entsteht jene Notlage, welche die Bewegungs­freiheit so sehr beschränkt, daß sich ein Schuldner, nur um aus den augenblicklichen Verlegenheiten zu kommen, den härtesten und gefährlichsten Schuldbedingungen unterwirft. Vor kurzem ging hierüber ein tragischer Fall durch die Presse, der so recht die modernen Verhältnisse charakterisiert. Ein junger foreanischer Attaché war durch eine leichtsinnige Le­bensführung in finanzielle Bedrängnisse geraten und mußte ebenso, wie die Betrogenen des Essener Prozesses, bei der Suche nach Bargeld Wertobjekte ohne Zweck und zu entsetzlich hohen Preisen in Kauf nehmen. Dadurch, daß er einen ihm unter Eigentumsvorbehalt übergebenen Schmuck beim Pfand­leiher in Bargeld umsetzte, hatte er sich zudem noch zum wehr­losen Opfer der durch Drohung mit Strafanzeige betriebenen Erpressungen gemacht. Er wußte nicht mehr ein noch aus und bezahlte schließlich seinen Leichtsinn mit dem höchsten Einsatz: mit seinem eigenen Leben.

Neben der Kategorie von wucherischen Dahrlehnsgebern stehen die Schwindler: eine Sorte von dunklen Eristenzen, die mit dem Scheine als Selbstgeber durch Angebote von Dar­lehen bedrängte Eristenzen in ihre Neze locken. Es ist ihnen in Wirklichkeit nicht darum zu tun, ihren Opfern ein Dar­lehn zu verschaffen, geschweige denn zu geben, denn hierzu fehlen ihnen alle Mittel. Sie wollen lediglich die Gebühren für Auskunftsforderungen einziehen, um dann schließlich womöglich mit Einsendung der erteilten Auskünfte- das Darlehnsgesuch als undurchführbar abzulehnen. Das Ge­schäft ist sehr glatt. Sie erheben Gebühren in Höhe von 10-15 Mark und verschaffen sich von einem problematischen Auskunftsbureau für 50 Reichspfennige eine zweckent­sprechende Auskunft. Wie diese Auskünfte mitunter be­schaffen sind, davon ist dem Verfasser dieser Zeilen vor kurzem eine klassische Probe vorgelegt worden. Ein in guten Ver­hältnissen lebender Mann war als Bürge bei solch einem Selbstdarleiher in Vorschlag gebracht worden, wurde aber auf Grund der Auskunft nicht angenommen, weil er selbst kein Vermögen besitze und die ganze Wohnungsausstattung im Werte von mehreren tausend Mark Eigentum der in Güter­trennung lebenden Frau sei. Die in Frage kommende Per­sönlichkeit war aber in Wirklichkeit unverheiratet.

Solche Schwindeleriſtenzen leben in den großen Städten zu Hunderten und betreiben ungehindert den Gimpelfang. Dem Staate ist ein Einschreiten schwer möglich, weil die ge­prellten Opfer ihre Erlebnisse meistens still für sich bewahren, damit nicht in dieser Welt des Scheines durch das Bekannt­werden ihrer mißlichen Vermögensverhältnisse das Karten­haus ihrer Eriſtenz zusammenbricht. Hier ist nur Selbſt­hilfe möglich und zwar eine Selbsthilfe präventiver Art. Ehe man solche einem Selbstdarleiher den Obolus für die angeb­lichen Auskünfte opfert, ziehe man am besten mit einem Aufwand von 3 Mark über ihn selbst eine Auskunft ein. Das Resultat wird dann in den meisten Fällen darin bestehen, daß man von einer Illusion geheilt ist und Geld, das an verworfene Existenzen kommen würde, spart. Wer Geld notwendig braucht, wende sich an reelle Kreditinstitute oder an Vertrauenspersonen. Wer hier keine Hilfe mehr findet, dem werden auch die Selbstdarleiher nicht helfen, denn dem ist nicht zu helfen. Mercur.

Vermischtes.

[ Weibliche Transporteure] sind die neueste Errungen­schaft im Gefangenen- Transportwesen im Bereiche der kgl. Polizeidirektion zu Wiesbaden. Nach deren Anordnung werden fortan die weiblichen Gefangenen nicht mehr durch

einen männlichen Transporteur, sondern durch eine Frau von einem zum anderen Orte gebracht werden. Dieser zweifellos nicht leichte und verantwortungsvolle Posten ist der Ehefrau des Schußmannes Albert Böttcher in Wiesbaden übertragen worden. Frau Böttcher liegt namentlich auch der Transport derjenigen weiblichen Personen ob, für welche vom Gericht die Fürsorge- Erziehung angeordnet ist und die daraufhin zur Zwangserziehung entweder in Anstalten oder Familien untergebracht werden.

[ Wurst wider Wurst.] Ein heiteres Stückchen trug sich vor kurzem auf dem Bahnhofe zu Altenglan in der Pfalz zu. Ein gerade nicht zum Scherzen aufgelegter Landmann aus M... bach wollte mit dem Zuge fahren, als der Stationsvorsteher gewahrte, daß er im Begriff war, sämt­liche Geleise zu überschreiten, um auf den neuen Bahnsteig zu gelangen. Auf das Zurückweisen durch den Stationsvor­steher nahm er eine andere Richtung, erwiderte jedoch: Ehr gehn mer jo ach üwer mei Wies und frohe mich nett!" Unter allgemeinem Lachen der Mitreisenden ging dann der Land­mann weiter.

[ Wenn man Bech hat.] Aus Washington wird ge= meldet, daß Miß Alice Roosevelt sich in einer unangenehmen Situation befindet. Sie besuchte mit Freunden ein Wett­rennen. Ein Reporter folgte ihr mit der Kamera. Unter seinen Aufnahmen befand sich ein Bild, wie sie einem Buch­macher Geld gab, ein anderes, wie der Buchmacher sie aus­zahlte, und ein drittes, wie sie frohlockend ihren Gewinn den Freunden zeigt. Die Bilder wurden in einer Zeitschrift ver­öffentlicht. Vater Roosevelt kaufte die ganze Auflage auf und verbannte seine Tochter zu Freunden aufs Land.

[ Abfallverwertung auf der Weltausstellung in St. Louis.] Die Abfälle beim Betriebe der Weltausstellung in St. Louis sollen in einem eigenen Verbrennungsofen vernichtet werden, der gleichzeitig selbst ein Ausstellungsobjekt bilden wird. Es handelt sich besonders darum, die Abfälle der hundert Restaurants, die sich auf dem Ausstellungsterrain befinden, allnächtlich zu beseitigen. Jedes Restaurant erhält einen vorschriftsmäßigen Eisenblechbehälter geliefert, für den eine geringe Bacht zu zahlen ist. Für das jedesmalige Fort­schaffen des Blechbehälters mit Inhalt wird ein Preis von 80 Pfg. berechnet. Der Verbrennungsofen ist 50 zu 40 Fuß groß und mit den modernsten Verbesserungen und Erfin­dungen ausgestattet. Die Wagen mit den Blechkasten fahren direkt an die Herdöffnungen. Der Inhalt der Blechkasten, der auf den Herd geschüttet ist, wird zuerst getrocknet, dann erst fallen die verschiedenen Abfälle auf die Kohlen, um als Feuerung verwendet zu werden. Es sind Röhren und Züge zur Vertilgung übler Gerüche und Gase angebracht, und die Ver­brennungsanlage wird sich daher in feiner Weise unangenehm bemerkbar machen. Sie ist darauf eingerichtet, täglich 600 Zentner Abfälle bequem zu verbrennen.

** Die gesundheitsgemäße Kleidertracht der weiblichen Schuljugend bildete den Gegenstand eingehender Erörte­rungen auf dem Nürnberger Kongreß für Gesundheitspflege. Der Referent wies auf die großen Schädigungen der Gesund­heit hin, der die Schulmädchen durch das frühzeitige Tragen des Korsetts erleiden, das ein wahres Marterinstrument sei. Die höheren Klassen der Volksschule weisen ungefähr 20 Pro­zent, die höheren Töchterschulen über 60 Prozent von korsett­tragenden Mädchen auf. Die Schädlichkeiten, welche dem heranwachsenden Organismus dadurch entstehen, seien in erster Linie Bleichsucht, rasche Ermüdung und Störungen in den Entwickelungsjahren. An den Modellen von zwei Mäd­chenkleidern, welche der Verein für Verbesserung der Frauen­kleidung zu Dresden ausgestellt hat, erläutert der Redner die Grundsäße der neuen Frauenkleidung, welche im wesent­lichen auch die der Erwachsenen sind: gleichmäßige Verteilung der Kleider auf Schulter und auf Hüften, Vereinfachung der Kleidung, Verminderung des Gewichts derselben. Die Unter­fieidung ist die Hauptsache. Sie besteht aus einem Leibchen, an dieses ist die Leibwäsche und die sogenannte Rockhose an­geknöpft. Die Oberkleider bestehen aus einer Bluse und einem Rock, beide sind ebenfalls an das Leibchen angeknöpft. Beim Turnen wird nun der Nock ausgezogen und der Turn­anzug ist fertig. Die Mütter müßten über die Anforderungen der Hygiene belehrt werden, nur dann könne man darauf hoffen, ein gesundes Schülermaterial zu erhalten.

Das Neuefte aus den Witzblättern. Bedenkliche Empfehlung. Herr Direktor, ich möcht' anfragen, ob Stein' Arbeit hab'n für meinen Mann?"- Bedauere- wir haben gegenwärtig sehr wenig Arbeit!"" O, das wär' ja für meinen Mann ganz passend!"

Erkannt.... Was, der Geruch meiner Zigarre fonveniert Ihnen nicht?... Erlauben Sie mir, wenn ich für eine Zigarre eine Mark bezahle, so" So bekom­men Sie 95 Pfennige heraus!"

Ein echter Pro 1. Moritz, warum willst du denn jetzt in die Stadt gehen?"" Ich habe einige kleine Einfäufe zu machen." Was denn?" Nun, ein Automobil und ein Haus für unseren heurigen Winteraufenthalt!"

Von der Schmiere. Direktor( am Schluß eines Schauerdramas dem Helden zurufend): Das Publikum applaudiert noch alleweil- bringen Sie noch a' Paar um!"