den Abschluß des französisch- englischen Abkommens über Marokko zurück, indem man annimmt, er sei dadurch zu der Ueberzeugung gekommen, daß jeder Widerstand seinerseits zwecklos sein würde. Sollte das wirklich vorausgesetzt, daß die Meldung über die Unterwerfung Bubamaras überhaupt zutrifft der Grund sein? Die Franzosen können Buhamara doch genau so viel oder so wenig anhaben, wie es Abdul Aziz vermochte. Eher wäre wohl denkbar, daß Buhamara seinen Frieden mit dem Sultan gemacht hat, um desto ungenierter das algerische Grenzaebiet zu brandschatzen. Türkei.
Die mazedonischen Komitatschis beginnen schon wieder ihr unheimliches Treiben auch gegen harmlose Reisende zu richten. Nach einer Meldung aus Saloniki befand sich im Orient- Expreßzug nach Saloniki in einem Gepäckstück eine Höllenmaschine im Gepäckvagen, die zwischen den Stationen Gürgheti und Goumendje explodierte. Der Gepäckwagen wurde fast vollständig zertrümmert. Ein Bremser wurde getötet, ein Kondukteur verwundet. Der Zug tam in Salonifi mit zwei Stunden Verspätung an. Und da macht man den türkischen Soldaten Vorwürfe, wenn sie mit diesen bulgarisch- mazedonischen Mordbuben kurzen Prozeß machen! Amerika.
* In den Vereinigten Staaten nimmt die antischutzölnerische oder doch handelsvertragsfreundliche Bewegung unter der Geschäftswelt zu. 35 000 Geschäftsleute aus dem Bezirk der Bostoner Handelskammer setzten einen Ausschuß von hundert Personen zur Förderung des Prinzeps der Reziprozität im Welthandel ein. In den übrigen Unionsstaaten wird ähnliches vorbereitet. Man erwartet auch, daß die republikanische Partei den Reziprozitätsgedanken bei der Festsetzung des Wahlprogramms berücksichtigen wird. In der Tat drängt die ganze wirtschaftliche Entwickelung der Union auf die Preisgabe des Hochschutzzolles und auf die Einführung von Tarifverträgen hin.
Hof und Gesellschaft.
Ein Besuch des Kaisers am herzoglichen Hofe in Dessau steht dem Vernehmen nach im Laufe dieses Monats bevor. Wie verlautet, beabsichtigt der Monará), den dem Herzog Friedrich von Anhalt verliehenen Schwarze: Adlerorden persönlich zu überbringen und hierzu wird aus Dessau noch gemeldet, daß der Kaiser um die Mitte dieses Monats dort eintrifft, um in der Oranienbaumer Heide auf Reyböcke zu pirschen. Bei dieser Gelegenheit wird in Oravienbaumer Schlosse, dessen Zimmer bis zum 14. d. Mts. zum Aufenthalt des Kaisers instandgesetzt sein müssen, ein grö Beres Diner stattfinden.
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* Der Zustand des Königs von Sachsen, der schon die ganze letzte Zeit tränkelt, hat sich nach den letzten Nachrichen nicht unbedenklich verschlimmert. Der König hatte schwere Anfälle von Darmkolik und schlaflose Nächte. Cine geplante Badereise nach Ems muß bis auf weiteres verschoten werden.
*** Zur Leichenfeier für den verewigten Groß herzog von Mecklenburg- Strelit traf de Kaiser gestern furz vor 1 Uhr mit Gefolge in Neustreli ein und wurde auf dem Bahnhof von dem jezt zur Regierung gelangten Sohn des Verstorbenen und dem Erbgroßherzoc empfangen. Durch ein Spalier von Krieger- und anderer Vereinen wurde der Kaiser nach dem Schloß geleitet, wo ei die Großherzogin- Witwe begrüßte. Von hier begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften alsbald zur Trauerfeier in die Schloßkirche. In der schwarz ausgeschlagenen Hofkirche wat der Sarg unter einem schwarzen Baldachin aufgebahrt, zu Häupten die Krone, zu Füßen die Insignien und Orden. Am Kopfende saßen die Landstände, das Schiff füllte sich mit den Mitgliedern des Staatsministeriums, den Hofchargen, de Ritterschaft und dem Militär; die Fürstlichkeiten und Ver treter von Fürstlichkeiten, sowie die auswärtigen Würden träger fanden sich ein und legten fostbare Kranzspenden an Sarge nieder. Der Kaiser mit der Großherzogin- Witwe, dei Großherzog und die großherzogliche Familie nahmen neber dem Katafalk Platz. Nach Gemeindegesang und Liturgie hielt Hofprediger Superintendent Horn die Leichenrede. Ned. ner hob die Energie und die Arbeitskraft des Verewigter hervor, der ein Charakter voll Gerechtigkeit und Wahrhei: gewesen sei und seine Bundespflichten stets erfüllt habe. Leb haften Beifall habe es im mecklenburgischen Volke gefunden. daß der nunmehrige Großherzog in seiner Proklamation ar sein Volf die Treue zu Kaiser und Reich so warm betont habe.
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.)
Also lag er schon eine gecaume Weile im Gebüsch versteckt oben auf der Höhe. Er hatte sich die Stelle ausgesucht, weil er von da aus nach allen Seiten freien Ausblick genoß, demnach also übersehen konnte, wenn Jemand kam, der vielleicht Zeuge seines Tuns gewesen wäre. Seine Waffe bestand in einem dicken Knotenstocke, dessen knorriger fugelförmiger Griff allerdings darnach angetan war, einen Menschen beim ersten Schlage niederzustrecken.
Er hörte endlich Jemanden den Pfad heraufkommen und beim matten Scheine des Mondes gewahrte er durch die Zweige der Büsche eine Gestalt, welche diejenige des Buckhennersch sein mußte; er fannte ihn ja genau Fester packte er seinen Prügel und richtete sich spähend zu halber Höhe empor, soda er immer vom Strauchwerk verdeckt war. Jest befand sich der abnunaslos Daherkommende oben und schritt eilends am Rande bes Wolfslochs einher. Tiophel sah ihn näher kommen und da war er neben ihm.
Auf den Hund!" schrie der Wildhirt, indem er mik erhobenem Stock aus dem Gebüsche heraus auf der Burschen eindrang. Dieser mochte wohl des Glaubens sein, es seien Mehrere da herum, die ihm aufpaßten. und so machte er gar keinen Versuch, sich zu wehren. Der Schreck über das plötzliche und unerwartete Auftreten des Angreifers hatte ihn zudem fast gelähmit. Die Erscheinung des gefürchteten Wildhirten nahm dem
Heer und flotte.
Das Offizierkorps des Beurlaubtenstandes der Marine ist in den letzten Jahren an Kopfzahl recht gewachsen. Die Personalvermehrung des aktieven Bestandes hat natürlich eine Steigerung der im Beurlaubtenverhältnis stehenden Offiziere und Aspiranten zur Folge. Zahlreiche Kapitäne, Steuerleute, Ingenieure und Aerzte der Handelsmarine gehören der Marine- Reserve oder-Scewehr an und auch das Binnenland stellt bereits ein stattliches Kontingent. An der Spitze aller deutschen Städte steht Hamburg mit 273 Marineoffizieren der Reserve oder Scewehr. Berlin folgt mit 198. An dritter Stelle steht Kiel mit 85, davon allein 46 Aerzten. Dann kommen Bremerhaven nuit 76, Bremen mit 56, Altona mit 53 und Oldenburg mit 37. Von den Ostseestädten haben Flensburg 25, Lübeck 21, Danzig 20, Stettin 19, Rostock 12, Schleswig 12, Königsberg 10. Von Binnenstädten stellen weiter Hannover 22, Tresden 18, Breslau 15, Frankfurt 14, Köln 11, Rendsburg 11 und Magdeburg 10. Schon jetzt sind alle Teile des Reiches im Reserveoffizierkorps der Marine vertreten, am stärksten selbstverständlich die Küste, am schwächsten der Süden und der Osten.
Nab und Fern.
Der Kronprinz auf der Kieler Woche. Die neue Segeljacht des Kronprinzen Angela" wird demnächst ihren Liegeplatz am Wannsee bei Potsdam verlassen und nach Kiel dirigiert werden, wo sie nach Anbringung des Anstrichs unter Wasser auf der Kaiserlichen Wert vom 13. d. Mts. ab ihre Probesegelfahrten aufnehmen soll. Der Kronprinz gedenkt nämlich während der bevorstehenden Kieler Woche an den Wettkämpfen der Sonderklasse der kleinen Jachten mit seiner neuen Jacht persönlich teilzunehmen. Zur Kieler Woche sind 104 Jachten, darunter 15 Boote der Sonderklasse 1, gemeldet. Die Zahl der zur internationalen Kriegsschiffs= Loots- Regatta des Kaiserlichen Jachtklubs gemeldeten Fahrzeuge beträgt etwa 160.
Wieder in der Heimat. Der frühere Rittmeister im 1. Schweren Reiterregiment Freiherr v. Horn, welcher im März v. s. nach Verübung zahlreicher Wechsel- usw. Schwindeleien aus München flüchtig geworden war und später in Stalien verhaftet wurde, ist nuninchr von dort ausgeliefert und durch einen fremdländischen Offizier in das Militäruntersuchungsgefängnis in München eingeliefert worden. Bald nach seiner Ankunft in der Heimat wurde Freiherr 0. Horn durch den Kriegsgerichtsrat Dr. Mayer einem längeren Verhör unterzogen.
Kampf mit Einbrechern. In Stoppenberg bei Essen wurden zwei Einbrecher von dem Polizeisergeanten Braas überrascht. Als dieser die beiden Verbrecher verhaften wollte, zog der eine blitzschnell einen Revolver und traf den Beamten in die Brust. Braas hatte aber noch die Kraft, auch aus seinem Revolver einen Schuß abzuieuern, der den Angreifer, der sich inzwischen ebenso wie sein Genosse zur Flucht gewandt hatte, lebensgefährlich am Rückgrat verletzte. Der zweite Verbrecher entfam. Die Verwundung des Polizeisergeanten, dem ein Lungenflügel durchschossen wurde, ist sehr bedenklich.
Brandkatastrophen. Wie aus Peoria( Illinois) gemeldet wird, brach in einer dortigen Branntweinbrennerei infolge einer Explosion ein Brand aus, durch den zehn Menschen das Leben einbüßten. Das Feuer äscherte die Fabrik und vier anstoßende Gebäude ein, griff auch auf den nahgelegenen Viehhof über, wo 3200 Stück Vieh verbrannten. Eine zweite Branntweinbrennerei, Corning in Newyork, eine der größten der Welt, wurde ebenfalls durch eine Explosion zerstört. Die Trümmer fingen Feuer. Auch hier fand etwa ein Dußend Personen den Tod in den Flammen.
Bunte Chronik. Die 45. Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure tagt zurzeit in Frankfurt a. M.
- Bei einer Automobilfahrt in der Nähe von Bordeaux wurde der 72jährige Graf Mortimer von Walzan aus dem Wagen geschleudert und getötet.
-In Rirdorf vergiftete infolge ehelicher Zwiitigkeiten die 23jährige Frau des Postboten Bock ihre beiden ffcinen Kinder und machte dann selbst ihrem Leben ein Ende.
-- Der kurz vor seiner Hochzeit verschwundene Professor Meißner aus Göttingen soll sich nach neusten Nachrichten nicht das Leben genommen haben, sondern sich in Paris auf halten.
Burrhennersch derart den Mut, daß er nur an Flucht dachte. Er sprang rückwärts, um dem Schlage Tiophels auszuweichen, während er den Ruf:" Ihr Leut' helft!" ausstieß. Dabei gertet er an den Rand des Absturzes und im nächsten Augenblick war er verschwunden und in den Steinschutt und das Geröll des Wolfsloch, vielleicht ein Dutzend Klafter tief, hinabgestürzt.
Diesen Erfolg" hatte nun der Wildhirt allerdings weder vorausgesehen noch beabsichtigt. Er hörte den bumpfen Fall des Körpers unten in der Tiefe und er bachte sich wohl, daß dem Hinabgestürzten nicht mehr zu helfen sei. Der ganze Vorgang war ihm aber so uneripartet gekommen, daß er eine Zeit lang dastand, um sich erst zu besinnen, wie er die Sache auffassen solle ob er ein Mörder war oder nicht.
Lange hatte er jedoch nicht Zeit nachzufinnen, denn er bernahm plötzlich hinter sich ein Laufen und es däuchte ihm so, ais komme Jemand dort hinten durch das Gestrüpp, durch das sich der Pfad Hinwand. Wer das sein konnte, ahnte er sofort: das war Niemand anders als Wagner, der neue Forstlaufer.
Behend wie ein Eichhorn schlüpfte Tiophel durch das Gebüsch und Gestrüpp in der Richtung nach dem Walde zu, der dort in der Entfernung die Haidefläche umgrenzte. Er barg sich hinter dichtem Gesträuch, um zu beobachten, ob der Forstlaufer etwas entdecken würde.
Dieser hatte sich, wie gewöhnlich um diese Zeit, im Walde und auf dem Nachhausewege befunden. Er ging den Pfad, der am Wolfsloch Herführte. Würde er fünf Minuten früher gekommen sein, so wäre das unheilvolle Ereigniß nicht eingetreten. Den Hilferuf des Hannhenner hatte er nur schwach vernommen und sich daher beeilt, der Stelle näher zu kommen. von wo
Lokales.
7. Juni 1904, X Stadtheater Gießen. Nochmals sei in leßte Etunde auf das heutige erste Operettengastspiel( Bettelstuden Marburg ja einen ganz besonderen Genuß verspricht.
Sebermann brquem Dentmal hier ein twirkungsvoll von Herr Kreisamiman alten Taufftein un
hingewiesen, das nach dem außerordentlichen Erfolge i gebung des Dentm
** Die silberne Hochzeit feiern morgen de in Gießen wohlbekannte Kaufmann Karl Kleinhenn und seine Ehefrau Chriftine, geb. Flett.
Der Bauer'sche Gesangverein, die Heiter. feit und die„ Harmonie", alle drei von Gießen, nahmen an dem 25 jährigen Stiftungsfest des Gesangverein„ Lieder
Denfmal intereffier
hauer, dem Roffele
nauere Angaben f
Vereins für das Dr. Röschen eine Monumentes gelief
Lollar.
franz" in Marburg, welches leßten Samstag und am Gaues ihre Gautu Sonntag gefeiert wurde, mit teil. Im Verlauf des Festes am Nachmittag fu überreichte die" Heiterkeit" dem festgebenden Vereine eine Turner ließen fid Fahnenschleife und der Bauer'sche Gesangverein einen eine der Festhaller Festes trug aber auch noch der uns wohl bekannte Hofmusiker nachträglichen Bes
Lorbeerfranz. Zum guten Gelingen des so schön verlaufenen
Louis Kümmel, ein geborener Lollarer, bei. Eine
seiner eigenen Kompositionen, eine Fantasie- Polka- Virtuoso
Lollar.
Gesangswet erften Landflaffe
Kornet à Biston, blies er selbst und brachte es so vorzüglich Mitglieb Spengle zum Ausdruck, daß die große Festversammlung ihm großen der erste Sänger Beifall zollte und er einen Lorbeerkranz als Dant für seine gebracht worde
gern zur Verfügung gestellte Unterstützung des Festes erhielt. Ernähnen möchten wir noch, daß ,, Das deutsche Lied", welches uns noch vom Gesangswettstreit so gut im Gedächtnis ist, dort ebenfalls im Massenchor gesungen wurde.
A Der Saatenstand im Bezirk Grünberg ist ganz vorzüglich. Der Roggen steht in voller Blüte, teilweise wird es Lagerfrucht geben. Die Norddeutschen nennen den föstlichen blaubraunen Wellenschlag der Kornfelder Wildschweine im Roggen". Der Weizen schießt eben in den Halm ebenso die Frühgerste. Die Kartoffeln kommen ganz schön hervor, teilweise werden dieselben schon gehäufelt. Das Sezen der Kraut- und anderer Pflanzen hat begonnen. Der erste Grasschnitt wird jeßt begonnen, die Aussichten auf reichlichen Ertrag sind vorhanden. Auf Obst ist be sonders eine gute Apfelernte zu erwarten. Kirschen, Zwet schen, auch anderes Steinobst, nebst Birnen ist der Ertrag nur teilweise gut zu erhoffen. Dagegen ist an Stachelbeeren, Johannis- und anderen Beerensorten eine dankbare Ernte in Aussicht. Die Futterverhältnisse scheinen, wenn der Sommer nicht zu trocken wird, ganz günstig zu werden. G. R. Schlimme Folgen hatte die anonyme Brief schreiberei für die Ehefrau des Maschinenführers Bernhard Müntel in Viernheim. Sie hatte an ein Mädchen mehrere anonyme Briefe und Postkarten geschrieben und wurde dafür vom Schöffengericht Lorsch mit 4 Wochen Gefängnis bestraft. Zugleich wurde sie unter dem dringenden Verdacht, ihren Entlastungszeugen, den ledigen Joseph Weidner, zum Meineid verleitet zu haben, verhaftet. Weidner wurde ebenfalls in Haft genommen.
A Grünberg. Am 30. Mai fand unter dem Vorsitze des Herrn Kreisamtmannes Dr. Kranzbühler eine eingehende Beratung wegen der Renovation und Aufstellung des ,, Reden Denkmales" statt. Dieses Denkmal, das teilweise leider verstümmelt ist, sieht gegenwärtig im Garten des ersten Pfarrt, auses. Es stellt eine gebeugte Frauengestalt dar, die ihre Tränen in einer Schale sammelt. Errichtet wurde es zur Erinnerung an den General v. Reden, der am 21. März 1761 bei zen bain im Kampfe gegen die Franzosen gefallen ist. Früher stand es in der hiesigen Stadtkirche, wo der General begraben liegt. An der Heratung nahmen Teil ein Urenkel des Generals, Herr Geh. Justizrat Baron von Reden aus Frankfurt, die Herren Professoren Dr. Röschen aus Gießen und Walbe aus Darm stadt, Herr Defan Wagner, sowie Herr Bürgermeister Zimmer und mehrere Mitglieder des Gemeinderats. Man hatte von einer Seite angeregt, das Denkmal in der Hospitalkirche, die sich auf dem Friedhofe befindet, aufzustellen; von anderer Seite waren die Dingstüble", wo sich das Krieger- Dent mal befindet, vorgeschlagen worden; jedoch wurden diese Vorschläge abgelehnt. Man nahm den Vorschlag des Herrn Professor Röschen an, das Denkmal an der Ostseite der Kirche aufzustellen, wo es leichter zugänglich ist und von
er ausgegangen war, denn es ahnte ihm, daß irgend ein Verbrechen verübt werde. Allein er fand nicht das geringste Verdächtige; es war Alles todtenstill ringsum, als er an der Stelle Halt machte, wo der junge Bursche abgestürzt war.
„ Es is doch' was nit richtig hier' rum," sagte er, als er eine Zeit lang in die Waldesnacht hineinge auscht hatte. Ich möcht' Alles drum wetten, daß kein Anderer um Hilfe gerufen hat, als dem Elschen sein Bräutigam oder sollt' ich mich getäuscht haben?" Wieder stand er eine Weile und lauschte-- Alles Dann rief er laut: Wer hat hier Hilfe gerufen?" Alles still.
-
Wenn was vorgegar ger is, dann hat kein Anderer die Hand im Spiel dabei, els der verfluchte Wildhirt!" murmelte er, ich muß morgen früh doch nochmal nachseh'n an dieser Stelle."
Das tat er denn auch. Am andern Morgen schon bet Tagesgrauca war er wieder auf der Höhe des Wolfslochs, um die ganze Gegend abzusuchen. Da sfiel endlich sein Blick unten in das Steingeröll, wo er etwas Verdächtiges liegen sah. Da unten liegt Einer," lagte er.
Er kletterte seitwärts, wo der Absturz nicht stell abfiel, hinunter und ging nach der Stelle, wo er den Menschen von oben hatte legen sehen. Seine Ahnung trog ihn nicht: es war Elschens's Bräutigam. ,, Armer Bursche," sagte Wagner mitleidsvoll, ,, wie siehst Du aus!"
-
Der Burkhennersch lag da zwischen den Steinen wie ein zusammengeworfenes Häuschen. Augenscheinlich waren ihm Arme und Beine gebrochen. Das Gesicht var zerschunden und aus einer klaffenden Wunde unter dem Kopfhaar war Blut und Hirn herausgequollen.
Forts folgt.
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Soffiabezirts Grün Ariegerverei geleitet wurde das auf dem Festplatz. und um 9 Uhr fo wurden die auswä Mufit und unter und ins feftlich g
nachmittags beweg Straßen des Drtes vereine des Bent
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Agenhain, Lehnhei angelommen hielt Slangenrod, Ser ansprache, in welc
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daß Stangentod ein Dit aufzuw Bezirke präsident auf die Bedeutur berens im allger Fefjungfrau Fr in der Mündene Hann. Münden Grünberg hielt bas Lied Deu wurde. Nun be
und Gesangsvor an allerhand
Die Schanfftätt dant dem schö sein dürften. der auswärtig felben mit ihr und der Festi Trogdem fich
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