Einzelbild herunterladen

Sizung der Stadtverordneten.

Gießen, 4. Februar.

Nach Eröffnung der Si zung durch den Oberbürgermeister teilt dieser mit, daß die Zweite Gießener Bumbaß- Gesell­schaft" als Erlös von zwei Konzerten ihm 848,20 Mt. und der Verein Contentia" 100 Mt. übergeben habe zu dem Zweck der Verabreichung von warmem Frühstück an bedürftige Kinder der Volksschule; das seid sei mit dem Dank an die Geber der Stadtkasse überwiesen. Weiter teilt der Oberbürgermeister mit, daß zu Lasten des Stadt: erweiterungsfonds die Reaßsche Hofraite für 75 000 Mt., ein Grundstück in der Schwarzlach für 20 500 Mt., sowie noch einige kleinere Barzellen von der Stadt angekauft seien. Eine Reihe von Prozessen wegen Straßentoftenbeiträge seien durch das Landgericht zu Gunsten der Stadt entschieden. Mit Zustimmung der Baudeputation sind auf Antrag einer Anzahl beschäftigungsloser einheimischer Arbeiter Not­standsarbetten aufgenommen, bei denen ca. 20 Arbeiter be­schäftigt werden. Die nachträgliche Genehmigung wird er­teilt. Die Firma Rosenthal in Weglar beantragt die Bauerlaubnis zu einem Lagerhaus für Felle und Häute an der Krofdorfer Kreisstraße. Da die Anlage außerhalb des Bebauungsplanes errichtet werden soll, haben die Stadt­verordneten nichts dagegen einzuwenden. Die Dispens gesuche Möhl, Bahnhofstraße, um Anbringung eines Erkers und Balkon und Sack& Jughard für Errichtung eines einstöck gen Neubaus auf dem Grundstück Südanlage 20, werden genehmigt.- Der Antrag des Bauunternehmers Winn um Höherlegung des von der Bahnhofstraße beim Lenzschen Felsenkeller nach der Wieseck führenden Weges wird auf Antrag der Baudeputation abgelehnt, da die er­forderlichen Treppenanlagen Gefahren für den Verkehr in sich bergen und die Kabel des Elektrizitätswertes zu tief zu liegen kämen.- Ehe die Straße In Löbers Hof von der Stadt übernommen wurde, hat der Bauunternehmer Winn für Gas- und Wasserleitung 817,28 Mt. aufgewandt. Der vom Bauunternehmer Winn jeßt gestellte Antrag auf Uebernahme der Kosten auf Rechnung der Stadt wird auf Antrag der Baudeputation gebilligt. Mit der Entfernung von neun alten abgängigen Bäumen an verschiedenen Straßenzügen und deren Ersetzung durch neue, ist die Ver= sammlung einverstanden. Bur Heizung der Kapelle auf dem Friedhof am Rodtberg sollen 2 Gasöfen aufgestellt werden, auch ein Windfang ist gleich wie die Defen freihändig für die Kapelle in Auftrag gegeben, was die Versammlung genehmigt.

Darauf verlas der Oberbürgermeister eine Eingabe des Gesamtfirchenvorstandes der evang. Kirchengemeinde. Darin wird gegen die von Seiten des Oberbürgermeisters seinerzeit den Stadtverordneten gegebene Darstellung in der Angelegen­heit der Weihe des Friedhofs am Rodtberg Einspruch erhoben und das was Pfarrer Dr. Naumann in seiner damaligen Darlegung Klarheit und Warheit" behauptet, aufrecht er­halten. Es wird die Verhinderung des Gesanges des evangel. Kirchenchors als ein Gewaltalt des Oberbürger­meisters bezeichnet usw. Da der Kirchenvorstand einen An­trag nicht gestellt, hat die vereinigte juristische und Fried hofstommission, welcher diese Eingabe vorgelegen, beschlossen, den Inhalt des Schriftstücks den Stadtverordneten bekannt zu geben und es zu den Akten zu nehmen. Es erhebt sich gegen diesen Antrag kein Wiederspruch. Obwohl die neu festges gten Tarifpreise, die allerdings höher sind als die früheren, bei den drei letzten Holzversteigerungen nicht erreicht sind, werden die Versteigerungen von der Stadtverordneten­Versammlung genehmigt, da die Preise höher sind als die früher erreichten. Der Voranschlag des Polizeiamts für 1904 gibt zu Bedenken feinen Anlaß. Bolizeiamtmann Hechler stellt einen Antrag um Vermehrung und Reorgani­fierung der Kriminalpolizei. Der Antragsteller begründet den Antrag in einem längeren Schreiben, das vom Ober­bürgermeister verlesen wird. Die Finanzkommission, die sich mit der Sache befaßt, tonnte dem Antrag nicht ganz zu­stimmen. Sie will zwar einen zweiten Kriminalschußmann anstellen, doch von der geplanten Reorganisation absehen aus finanziellen Gründen. Es entspinnt sich über dem An­trag des Polizeiamtmanns Hechler eine lange Debatte an der die Stadtv. Dr. Schäfer, Kirch, Krumm, Dr. Gafffy, Schmall und Haubach teilnahmen. Schließlich wird der

-

Antrog der Finanzkommission, einen zweiten Kriminalschuß marn anzustellen und dem Kriminalschußmann Pfeffer die Leitung zu übertragen, die beiden Beamten aber dem Poli­zeiamtmann zu unterstellen, angenommen. Der Voranschlag des Elektrizitätswertes für 1904 wurde genehmigt. Der Verbrauch hat im Rechnungsjahr 1903 über 10000 Mt. mehr in Einnahme gebrocht als erwartet wurde. Der Voranschlag der Block'schen Stiftung für 1904 balanziert in Einnahme und Ausgabe mit 5252,30 Mt. und wird ohne Debatte genehmigt. Oberbürgerm. Mecum verliest eine Begründung des Polizeiamts zum Erlaß einer Polizeiver­ordnung die für den Wirtschaftsbetrieb mit Kellnerinnenbe­dienung verschärfte Maßnahmen vorsieht. Der hiesige Gast­wirtever in diückt in einem Schreiben, das vom Oberbürgers meister verlesen wurde, sein Einverständnis aus. Die Wirtschaftskommission erklärt sich mit der Verordnung ein­verstanden. Nach einer kleinen Uenderung wurde die Ver­ordnung die neben der Offenba er die schärfsten Maßnahmen in dieser Beziehung in Hessen trifft, angenommen. Für die Wirtschaftsverlegung des Wirtschaftsbetriebes Wilh. Amend, der seine Wirtschaft in das Reiber'sche Haus, Bahnhofstr.66, verlegt, wird die Bedürfnisfrage bejaht, jedoch der Ausschant in einer zu errichtenden Glashalle die Genehmigung noch versagt, es wird ihm anheimgegeben, nach Errichtung der Halle erneut vorstellig zu werden. Das Gesuch des W. Balser um Wirtschaftserlaubnis im Laden des Hauses Lin­denplag 12 wird abgelehnt. Dagegen das Gesuch der Wtw. Schieß um Konzession im Hause Löwengasse 12 wird befürwortet, da ihr verstorbener Mann die Konzession schon besessen habe. Die Beratung über den Bauplatz der Frrenanstalt bildet den letzten Punkt der Tagesordnung.

Es entspinnt sich darüber eine sehr lange Debatte. Von den beiden Plänen: der zwischen der Licherstraße und dem alten Steinweg und der in der Schwarzlach zwischen Eisenbahn und Wißmarer Kreisstraße, hält das Ministereium in einem Schreiben an das Kreisamt nur den Bauplatz an der Licherstraße für die Regierung als geeignet. Die Bau­deputation beantragt daher die Abtretung eines Bauplages rechts von der Licherstraße über der Esenbahn, wobei ein größerer Teil Wald abgeholzt werden müßte. Die Anstalt wird von einem 20 Meter breiten Waldstreifen umschlossen. An der lebhaften Debatte beteiligten sich die Stadiv. Krumm, Dr. Gefffy und Gutfleisch, in hreren anderen Stadtverordneten die sich zu Wort gemeldet, wurde durch die Annahme ines Antrages auf Schluß der Devatte, das Wort abgestnitten. Der Antrag der Baudeputation wurde gegen 3 Stimmen angenommen. Der damit ge­schlossen'n öffentuchen Sißung schloß sich eine geheime Sißung an.

*

Lokales.

6. Februar 1904.

** Die Rückkunft des Großherzogs aus England wird voraussichtlich am nächsten Montag Mittag erfolgen. Der Großherzog hat das Protektorat über die Erste Hessische Landesgeflügel- und Vogelausstellung, die Mitte März in Offenbach stattfindet, übernommen und einen Ehrenpreis hierfür gestiftet.

** In der am letzten Mittwoch stattgefundenen Pro= vinzialausschuß- Sißung wurde über den Wirtschafts­betrieb des Karl Pölicke zu Friedberg verhandelt. Es liegen recht gesetzwidrige Klagen vor und darum wird ihm heute der Schantwirtschaftsbetrieb entzogen.- Ferner sind um Konzessionserlaubnis eingekommen die Herren Hch. Schneider in Rödgen und Georg Kraft von Gießen, leßterer für Hildebrandstraße Nr. 2. Beide Gesuche hatten dem Kreis­ausschuß schon vorgelegen, der aber ein nicht zustimmendes Urteil erfannt hatte. Der Provinzialausschuß fonnte sich ebenfalls nicht für die Gesuche aussprechen.

** Stadttheater Gießen. Am Dienstag den 9. Februar geht als 8. Voltsvorstellung Adolf L'Arronges Dr. Klaus in Szene. Die übernächste Voltsvorstellung wird wieder einen Klassiter und zwar Schiller Wilhelm Tell bringen Die Inhaber der 20 Karten- Abonnements werden darauf aufmerksam gemacht, daß im Ganzen noch 8 Abonne­mentsvorstellungen ausstehen.

§ Kalt und schneereich soll der Februar nach den Wetterprophezeiungen des verstorbenen Rudolf Falb werden. Einen fritis ben Termin 2. Ordnung bildet der 16. d. Mts. Die Prognose des hundertjährigen Kalenders lautet gleich. falls: Schnee und Kälte.

** Wessen Pflicht ist es, die Straßen und Bürgersteige zu reinigen? Eine Verhandlung des Berliner Kammergerichts beschäftigte sich mit dieser Frage, worüber die Frff 3g." wie folgt berichtet: Ein Eigen tümer eines Grundstückes in der Kaiser Friedrichstraße zu Homberg v. d. H. war angeschuldigt worden, daß er nicht Fatür Sorge getragen hat, daß die Straße vor seinem Grund­stück vorschriftsmäßig gereinigt wurde. Gegen einen Straf­befehl beantragte der Eigentümer gerichtliche Entscheidung und erzielte seine Freisprechung vor der Straffammer zu Frankfurt a M. Dieses Urteil focht die Staatsanwalt­schaft durch Revision beim Kammergericht an. Der höchste preußische Gerichtshof wies jedoch die Revision der Staats­anwaltschaft als unbegründet zurück. Das Kammergericht steht abweichend von früheren Entscheidungen auf dem Stand­punft, daß an und für sich die Gemeinden verpflichtet sind, die Straßen und die Bürgersteige zu reinigen Es erscheint nicht zulässig, die der Gemeinde obliegende Pflicht den An­liegern aufzuerlegen. Es darf lediglich eine durch Gesetz, Observanz oder Ortsstatut auferlegte Reinigungspflicht von der Polizeibehörde geregelt diejenigen Personen mit Strafe bedroht werden, welche die ihnen obliegende Straßenreinig­ungepflicht nicht erfüllen. Nicht als erwiesen wurde es an­gesehen, daß den Anliegern der in Rede stehenden Straße von Homberg v. d. H. die Pflicht obliege, gemäß den Vor­schriften eines Gesetzes oder Ortsstatuts oder einer Do­servanz die Bürgersteige oder Straße zu reinigen. Von einer Observanz fann nach Ansicht des Kammergerichts nur dann die Rede sein, wenn es sich um eine gleichmäßige ört­liche auf einer gemeinsamen Rechtsüberzeugung beru zenden Uebung handelt. Das Kammergericht leitet die Verpflichtung der Gemeinden, in erster Reihe die Straße zu reinigen, aus dem allgemeinen Rechtsgrundsaße ab, daß j'de öffentlich rechtliche Korporation verpflichtet ist, ihre Einrichtungen und Anlagen in einem zweckentsprechenden Zustande zu erhalten. Aus den allgemeinen Gesezen darf mithin die Pflicht der Anlieger zur Straßenreinigung nicht hergeleitet werden.

|

Wieseck, 5 Febr. Das Quellgebiet für die zu er­bauende Wasserleitung am Hangelstein liefert noch nicht genügend Wasser, sodaß noch nach weiteren Quellen Umschau gehalten wird. Die Kosten der Leitung werden sich auf etwa 100 000 Mt. belaufen.

× Hungen, 5. Febr. Die fürzlich gegründete Rings ofengesellschaft verfügt über ein Gesellschaftskapital von 50 000 art.

+ Kirtorf, 4. Febr. Die Teilnehmer der hiesigen Ortsfernsprecheinrichtung sowie die öffentlichen Sprechstellen in Ehringshausen, Lehrbach und Ober- Gleen wurden zugelassen zum Sprechverkehr mit Wetter, Hessen- Nassau, Frankenau Bz. Kassel( Dainrode, Ellershausen, Haubern, Löhlbach) Salzschlirf, Großenlüder, Müs, Schliß und Fulda.

A Offenbach, 5. Febr. Ein in der Goethestraße wohnender 20 Jahre alter Stempelschneider tödtete sich durch einen Revolverschuß in die Schläfe.

darunter mehrere Brunkwagen, mit sich führen. Musi! forps, 200 Reiter und über 1000 Mann Fußvolt werden an dem Zuge teilnehmen.

Zehn

Betr.:

vie follen an

bergeben schriftlich

Bäue 25, Bie

Br

** Darmstadt, 5. Febr. Die bisherigen Mitteilungen über das Befinden des Prinzen Franz Joseph von Batten­berg haben im Allgemeinen der Wahrheit nicht entsprochen. Eine wirkliche Besserung ist in dem Befinden des Prinzen teinen Augenblick eingetreten und sein Zustand bleibt nach Eine Operation ist nicht vorgenommen wie vor ernst. worden.

Litterarisches.

Wer das in allen deutschen Landen gelesene Moden- und Familien journal Mode und Haus", Verlag John Herny Schwerin, Berlin W. 35, nicht fennt, kann sich schwer einen Begriff von seiner Reichhaltigkeit und Vorzüglichkeit machen. Welches ähnliche Unternehmen kann sich auch nur im entferntesten mit ihm messen? 8 Seiten Mode, 4 Seiten Handarbeiten, 20 Seiten reich illustrirte Belletristik, einen mustergiltigen Schnittbogen und ein farbenprächtiges Colorit. Außerdem die beliebten Beilagen: Romanzeitung Aus besten Federn", Aerztlicher Ratgeber", illustrierte W zblatt Humor", die sehr begehrte 8 Seiten starke Juustrierte Kinderwelt", Musikbeilage etc. Man findet eben hier alles, was Hauswirtschaft und Familie betrifft. Trotz seines reichen Inhaltes foftet es pro Quartal nur Mt 1,-, mit Moden- resp. Handarbeiten- Colorits Mt. 1,25. Abonnements bet allen Buchhandlungen und Postanstalten.

Holz- Versteigerungen.

Ettingshausen. Montag den 8. Februar kommt zur Submission: 7 Stück Fichten- Schnittholz­ſtämme mit 10,12 Festm., zirka 360 Stück Fichten­Bauholzſtämme m. 150 Fm., 7 St. Kiefern- Schnittholzstämme m. 5,15 Fm., Hard 37, 38, 39 und 40, 91 St. Kiefern­Bauholzstämme m. 53,60 Fm., Sandbecke, Riedſtein u. Hard, 124 St. Kiefern- Bauholzstämme m. 56,36 Fm., 1425 St. Kiefern, Grubenholz m. 209,85 Fm., Diftritt Hard Nr. 42 44 45 Kiefern- Grubenholz m. 44 54, 42.26 u. 63.95 Fm. ( Diese drei Abteilungen sind in den 209,82 Fm. enthalten und fönnen auch im einzelnen submittiert werden.) 62 St. Eich.- Bauholzstämme m. 28,50 Fm., 205 St. Eich.- Gruben­holz m. 36,05 Fm., 1399 St. Ficht. Derbftang. m. 50,01 Fm. Die Submission findet statt ohne jeden Vorbehalt. Die Interessenten können ihre Angebote verschlossen bis zum obengenannten Termin, mittags 12 Uhr, mit der Aufzeich­nung Holzsubmission" an die Bürgermeisterei einschicken. Die Eröffnung findet um 1 Uhr statt. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Aufgebotene.

Am 1. Febr. Karl Lang, Wärter dah. mit Anna Christine Heuß in Beuer. Am 2. Adam Herchenröder, Schuhm. in Offenbach m. Anna Barbara Stiegler dah. Dr. Adolf Damemann, Arzt dah. m. Emilie Elisab. Schneider in Mainz. Am 4. Georg Zörb, Kaufm. dah. m. Emilie Weber hiers. Am 5. Karl unton Schmitz, Kaufm. in Franks. a. M. m. Hedwig Charlotte Schmalenbach dah.

Eheschließungen.

Betr.:

Aus 1 jährlich an Handwerker

Anm auf dem

entgegenge Gief

6

Das

nad die G an öffent den Hecke

1,25 mtr. S haben, wi lichen Ren Grund de ftrafe bon Giep

Verg

Die f

inner

die

erforderli schriftliche

bote bis

mittags

woselbst

ficht offen

Die

anschlagt:

Steinn

Zimme

Dachde

Speng

Schlof

Glafer

Schre

Weißt

Tapez

Blanie

flafte

Dem

Bajalt

Materi

Gijen

Gieß

Der Gro

Berge

dah. m. Marie Kathar. Elise Lony hiers. Am 4. Febr. Am 30. Jan. Dr. Wilh. Friedr. Karl Ort, Chemifer August Haas, Lokomotivheiz. dah. m. Kathar. Margar. Wahl hiers. Josef Wed, Kellner in Frantf. a. M. m. Wilhelm. Hartmann dah. Geborene.

Am 26. Jan. Dem Installationsmstr. Walter Wille eine Tocht. Am 29 Dem Fußgendarm Augustin Blaß eine Tocht., Auguste Elise Kathar. Dem Lageriften Ludw. B.ter Bingel ein Sohn, Wilh. Friedrich Philipp. Schreiner Heinr. Klinfel ein Sohn, Karl Ludw. Am 1. Febr. Dem Kupferschmied Friedrich Strecker eine Tocht., Johanna Minna Bernhardine Frieda.

-

Gestorbene.

Am 29. Jan. Elisabeth Franziska Ritsert, 40 Jahre alt, ohne Beruf dah. Kathar. Lehrmund, geb. Spuck, 32 J. alt, Ehefr. des Schlossers Hrch. Lehrmand dah. Am 30. Schneidermstrs. Ludw. Eimer dah.- Luise Helene Franziska Marie Elisab. Eimer, geb. Müller, 71 J. alt, Wtw. des Roes, geb. Kalbfleisch, 76 I alt, Wtw. ces Universitäts­fechtistes. Hich. Roeſe day. Am 31. Karl Dambmann, 32 J. alt, Feldwebel i. P. day. Am 1. Febr. Hans Walther Liebsch, 5 Wite. alt, Sohn des Buchdruckers Oswald Liebsch dahier.

Marktberichte.

Gtehen, 6. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarit lofteten Butter per Pfd 090-1.00 Mt., Hühnereier 2 Stüd 14-16 Pfg., Enteneler St. 8 fg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbien per Liter 21 Pfg., Linien per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar Wt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 fg., Rindfleisch per Pf. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Pfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Big., Kalbfleisch per Bfd. 70-76 Pfa, Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 5.50 6.00 f., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, Alepfel per Centner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Vfg. Dauer der Marktjeit do n 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nict, und während der ersten diei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Alein für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

H

Das Gegenmittel!

Kathreiner's Malztaffee wirkt nicht aufregend wie Bohnenkaffee und Thee. Es giebt gar kein zweites Getränk, welches den schädlichen Folgen unserer Mainz, 6. Febr. Ein interessanter Grabsteinfund modernen Lebensweise so wirksam und dabei aus der Römerzeit wurde kürzlich auf einem Felde in der so mild entgegenarbeitet wie Kathreiner's Nähe der Lünette Stahlberg bei Zahlbach gemacht. Malzkaffee. Gerad deshalb eignet er sich so vor­Mainz, 3. Febr. Der Karnevalszug am Fastnachtzüglich zum täglichen Frühstücks- und Vesper­montag wir etwa 60 Nummern umfassen. 20 Wagen,

*

Getränf.

Die Instand

im Hofe liche Cha

Hinweis a Bergebung

Die liegen in u lettere daje werden.

Angel

15.

berfchloffen i

abzugeben.

Bufch

Gief Gro

Kalk­

Aug

Massen

Wer

N

Am