f
B
શ
d
Itens zu besuchen, nicht aufgegeben habe und ganz gewiß ⚫ wiederkommen werde, um fid, für die herzliche Aufnahme dankbar zu erweisen. Der Kaiser hoffe sogar, dann auch die Kaiserin mitzubringen.
V
m
D1
tr
bc
A
er
5
R
no
la
m
Nach einer soeben erschienenen Statistik hat im Etatjahre 1903 die deutsche Post- und Telegraphen- Verwaltung eine Einnahme von rund 465 Millionen, die Reichs- Eisenbahnverwaltung eine solche von rund 97 Millionen Mart zu verzeichnen gehabt. Mit der erwähnten Einnahme hat die Postverwaltung gegenüber dem Jahre 1902 ein Mehr von nahezu 28 Millionen Mark erzielt, während die Eisenbahnverwaltung in dieser Beziehung nur mit einem Vorsprunge bon 7,3 Millionen Mark aufwarten kann.
*
Der außer Kurs gesetzte Taler soll wieder in Ehren aufgenommen werden so hat die Kommission des Reichstags zur Beratung der Münzgesetznovelle beschlossen. Dieselbe Kommission lehnte alle Anträge auf Abänderung der Fünfzig- Pfennigstücke aber ab. Die Redner aller Parteien sprachen sich für die Beibehaltung der Taler aus. Hoffentlich stimmt der Reichstag diesem Beschlusse zu.
A Ueber eine Organisation der deutschen Privatbeamten ist dieser Tage von einer Anzahl Volkswirte, Parlamen. tarier usw. verhandelt worden. Man stieß indessen auf er hebliche Schwierigkeiten. Von einem großen Verbande von Privatbeamten soll daher noch abgesehen werden, da das Zusammengehörigkeitsgefühl der deutschen Privatbeamten noch nicht genügend geweckt sei. Dagegen wurde beschlossen, die Gründung eines Gesamtverbandes deutscher Privat angestellten- Vereine herbeizuführen.
Aut Umwegen werden einige Einzelheiten über den mehrfach erwähnten Entwurf eines preußischen Wohnungsgeseges bekannt. Danach will der Entwurf die Baugenossenschaften und Beamtenwohnungsvereine, die schon jetzt durch billige Baukreditgewährung von dem privaten Grundbesit bevorzugt werden, noch weiter fördern. U. a. soll nach dem Entwurf von den Beamten- und Genossenschaftswohnhäusern nur höchstens drei Viertel der Grundsteuern, der Kanalisationsabgaben und der Wasserbezugskosten erhoben werden, während alle anderen Hausbesitzer die gesamten Kosten des Wasserverbrauches und der Kanalisation aufbringen müssen. Eine solche Maßregel, die den ansässigen Grundbesitzern die Grund steuern, Kanalisations- und Wasserkosten noch über das schon jezt geltende Maß hinaus erhöht, würde selbstverständlich zu einer Verteuerung der Mieten in den Häusern dieser Grundbesizer führen müssen. Dem Nußen, den die Baugenossenschaften und die Beamtenwohnungsvereine bezw. ihre Mitglieder von dem Entwurf hätten, würde also eine Schädigung aller derjenigen gegenüberstehen, die solchen Vereinen nicht angehören und in Mietshäusern wohnen müssen. Man begreift nicht recht, wie ein solcher auf den ersten Blick unzweckmäßiger Vorschlag Eingang in die Regierungsvorlage finden konnte! Im Volke würde diese neue Begünstigung der Beamten, die schon das Kommunalsteuerprivileg genießen, als ungerecht empfunden werden.
*
Im Gegensatz zu ihrer Regierung sprach sich gestern die zweite sächsische Sammer einstimmig dafür aus, daß es den Gewerbetreibenden gestattet sein solle, ihre Schaufenster an Sonn- und Feiertagen offen zu halten. Es wurde dafür geltend gemacht, daß bei der heutigen Konkurrenz der Geschäftsmann gezwungen sei, fein ganzes Können auf die Deforation der Schaufenster zu verwenden, um sich einen Kundenkreis zu erwerben. Einem großen Teil der Bevölkerung sei es unmöglich, sich an den Wochentagen die Läden der Stadt anzusehen. Und das Offenhalten einer mit Geschmack ausgestatteten Auslage könne als eine Entheiligung des Sonntags nicht angesehen werden. Ebensowenig sei anzunehmen, daß jemand durch das offene Schaufenster vom Besuch des Gottesdienstes abgelenkt werden könnte.
Afrika.
haßten weißen Unterdrücker gemeinsame Sache machen wollen. Selbstverständlich würden diese Unruhen in Britisch- Ostafrika auch eine ungünstige Wirkung auf Deutschostafrika ausüben. Schon früher wurde berichtet, daß die Stämme im Innern Deutschostafrikas unruhig sind. So ist es leicht möglich, daß sich zu unserem Kriege in Südwest afrika noch in Kolonialkrieg in Deutschostafrika ge. [ ellt, ganz abgesehen von der recht großen Möglichkeit sines allgemeinen Negeraufstandes in Kamerun. Amerika.
A Die Nachrichten, die von einer bedrohlichen Gärung unter den Eingeborenen ganz Süd- und Mittelafrikas und bon einem allgemeinen afrikanischen Neger- Aufstande gegen die Weißen sprachen, finden immer neue Bestätigung. So wird jetzt aus guter Quelle berichtet, auch Britisch- Ostafrika und Uganda ständen am Vorabend ernster Eingeborenenfämpfe. Die englische Regierung versucht zwar, die dortigen Völkerstämme gegen einander auszuspielen, doch machen sich Anzeichen bemerkbar, als ob die Stämme gegen die ver.
Der Wildhirt.
Die Reibereien zwischen den Repu liken des„ Iateinischen Amerika" nehmen kein Ende. Gegenwärtig ist wieder eine Häfelei zwischen Brasilien und Peru im Gange, die anscheinend zu einem Kriege führen wird. Auch diesmal sind es Grenzstreitigkeiten; die Peruaner haben die strittigen Gejietsteile militärisch besetzt, und Brasilien macht jetzt daraufhin mobil. Eine starke Streitmacht wird nach dem streitigen Gebiet dirigiert; man vermutet, daß es binnen kurzem zu einem Bewaffneten Zusammenstoß kommen wird. Diese südamerifanischen Staaten hätten wahrlich etwas besseres zu tun, als sich gegenseitig zu zerfleischen.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.) Elschens Vater, ein ältlicher Mann mit blassen, weichen Gesichtszügen und einem dünnen, unter dem Kinn hervorstehenden Barte, saß im Sorgenstuhl, während das Mädchen dem Gast das Verlangte brachte. Dieser warf wiederholt einen prüfenden Blick auf das Mädchen, das augenscheinlich sein Wohlgefallen fand.
Dieses ließ sich mit dem Gaste weiter in keine Unterhaltung ein, dagegen fragte sein Vater jenen, wo die Reise her fäme, worauf der Gast sein Heimatsdorf
nannte.
ih
de
es
de
ge
Ei
ma
Au
b.§
nä
Eif
δα
Sa
stre
bra
me
ben
Der
8e
rhe
stai
den
fön
wet
δας
Wirt:
ihr
frül
mer nehi
Und
Gra
Abg
liche offe
Hof und Gesellschaft.
*** Der Kaiser ist gestern von Berlin aus auf der Wartburg eingetroffen. Der Großherzog von Sachsen- Weimar begrüßte ihn auf dem Bahnhof in Eisenach, von wo die Fahrt zur Burg im Vierspänner erfolgte. Das Publikum brachte dem Kaiser stürmische Ovationen dar. Von Eisenach aus reist der Kaiser zunächst nach Schlitz und geht später nach Donaueschingen weiter. Dort trifft die Kaiserin, die voraussichtlich am 7. d. M. Berlin verläßt, mit ihrem Gemahl zusammen.
Deutfcher Reichstag.
( 83. Sigung.,
CB Berlin, 4. Mai. Der preußische Landwirtschaftsminister v. Podbielski ist krank oder, wenn damit zu viel gesagt wird, körperlich) leidend, er kann nicht ohne Stock gehen, und das Stehen macht ihm Schmerzen; aber seine gute Laune hat darunter nicht gelitten. Das zeigte sich in voller Klarheit, als er heute im Reichstag den Gesezentwurf, betreffend Wetten bei öffentlich veranstalteten Pferderennen, das sogenannte Totalisatorsteuergeset, begründete. Er mußte sigend sprechen, aber er erweckte mit seiner Bonhomie wahre Stürme von Heiterkeit. Die Vorlage will bekanntlich den Betrieb von Wettbureaus und Vereinstotalisatoren verbieten, hingegen die Hälfte der beim öffentlichen Totalisator erhobenen Steuer den Rennvereinen zuwenden. Der Minister motivierte den Vorschlag mit der Notwendigkeit, mehr für die Vollblutzucht bei uns zu tun, die neuerdings stark zurückgegangen ist. Der konservative Abg. Rettich stimmte ihm rückhaltlos zu, der sozialdemokratische Abg. Singer aber trat ihm entschieden entgegen. Er will den Totalisator ganz beseitigt wissen, denn Wette und Spiel erscheint ihm unmoralisch, und aus unmoralischen Anstalten dürfe der Staat Feinen Nußen ziehen. Darauf erwiderte der Minister in seiner jovialen Weise, man solle ,, die Moral nicht so viel in den Vordergrund schieben". Dies Thema wurde dann in der folgenden Debatte vorzugsweise behandelt, wobei sich zeigte, daß der Minister die Lacher, die er auf seine Seite brachte, auch bei der Entscheidung über die Vorlage zum größten Teil für sich haben wird. Nur die Freisinnigen sind mit den Sozialdemokraten dagegen, alle übrigen Parteien finden den Entwurf annehmbar, der allerdings nicht gleich im Plenum zur zweiten Beratung gestellt, sondern der Budgetkommission zur Prüfung der Einzelheiten überwiesen wurde. Hierauf trat das Haus noch in die 2. Lesung des Gesetzes betreffend die Entschädigung unschuldig Verhafteter. In der Debatte wurden neue Gesichtspunkte nicht entvidelt.
Elschen wurde aufmerksam und es war ihm so, als stehe der Besuch des jungen Mannes mit ihm selbst in irgend welcher Beziehung. Der hielt sich jedoch zurüd und sprach nur über das Wetter, den Stand der Saaten, und so weiter.
Endlich, als es einmal hinaus in die Küche mußte, richtete der Gast plöglich die Frage an den alten
" Hat Euer Mädche noch kein?"
Dieser schaute auf, zuckte die Achseln, hustete und spuckte in die Stube. Dann begann er langsam und bedächtig:
Ja ja,' s hat, glaub ich, mal so'n bißche was g'habt mit einem hier aus'm Dorf. Das is aber nichts mehr; den habense nach Amerifa g'schafft, weil er' n Nichtsnug g'worden war;' s war dem Pierer seiner." „ ja, " Hangcurt hieß er," versetzte der andere, ich hab' von der Geschichte gehört. Er war aber aus ' nem schönen Werk."
Preufsifcher andtag. Haus der Abgeordneten.
6,5 Millionen würden nach und nach mit der wachsenden Rentabilität des Kanals aus dem preußischen Etat verschwinden. Auch die Eisenbahnüberschüsse würden durch die Konkurrenz des Kanals sich nicht vermindern. Nach den trotz des Zahlenmaterials temperamentvollen Ausführungen des Ministers sprach der freisinnige Volksparteiler Dr. Wiemer in teilweise satirischer Weise für die Vorlage. Der Nationalliberale v. Eynern hieb in dieselbe Kerbe. Nach weiterer Debatte, an der sich auch Minister v. Buide beteiligte, wurde die Weiterberatung auf Donnerstag vertcg..
( 65. Sigung.) RK Berlin, 4. Mai. Auch am zweiten Tage der Kanaldebatte vermiẞte man im Hause den preußischen Ministerpräsidenten. Nur Herr 5. Bud de und Frhr. v. Rheinbaben waren auf der Ministerbank erschienen. Der Finanzminister nahm als erster Das Wort, um gegenüber dem gestern zu Tage getretenen ablehnenden Standpunkt der großen Parteien die Vorlage cuch von finanzpolitischen Gesichtspunkten aus zu verfechten. Er betonte, die jährliche Belastung des Staates mit den Zinsen der Anlagekosten betrage nur 6,6 Millionen Mark, icht über 100 Millionen, wie die Gegner behaupten. Diefe " Oja,' n hübschen Hof habense und der Hangcurt hätt'n auch mal ang'schlagen kriegt; ezt kriegt'n der Zweite."
tät?"
„ Wißt Ihr nit, ob Euer Mädche ezt ein freien
Nab und Fern.
Der erste Passagier auf der neuen„ Kaiserbrücke" bei Mainz. Den Fahrgast, der das Billet Nr. 1 auf der kürzlich eröffneten Strecke Mainz- Wiesbaden gelöst hat, sind für den seltenen Schatz schon dreißig Mark geboten worden; doch hat er einen Verkauf desselben bisher entschieden abgelehnt. Er durchfuhr mit dem ersten Zuge die Strecke, doch löste er sich vorsichtshalber noch ein zweites Billet, damit er das erste ( die Nr. 1), nachdem es fupiert war, behalten konnte und nicht in Wiesbaden an der Perronsperre abgeben mußte. Der Glückliche ist der Meinung, daß die Nummer 1 im Laufe der Zeit noch erheblich im Werte steigen wird.
Der Wirts zuckte abermals die Achseln, warf den Kopf heftig zur Seite und zog die Unterlippe vor: " Ich weiß' s nit, m'c hätten's ja gern."
müßt."
Drt
" Wie wär's, wenn ich Euch' ne passende Partie Der Alte wurde neugierig:" So, wer dann?" " Ihr kennt doch den Burkhennersch Hof in meim
Dia,' n auter Hof!"
" Das mein ich! Na, und die haben den zweiten Jung, den Hannhenner, der möcht gern freien
s In Landtags über diesen
Beschlüsse g Puntten un
empfieh
Direkter ten Ram Cautelar Die An
ourfes, we Rammer han aus 60 ftat Aufrechterho ordneter für
Friedbe feither 10
fallen, wäh bezirle befte 2 damaligen
a) St
feith
Offe
b) 06
her
Ueber den Zusammenstoß eines Schnellzuges mit einem Automobil in der Nähe von Nogent auf der Strecke ParisBelfort werden jezt folgende Einzelheiten bekannt. Das 1! nglück ereignete sich durch die Nachlässigkeit des Bahnwächters, welcher den Schranken abzusperren unterließ. Die sechs Automobilinsassen wurden auf der Stelle getötet; einer wurde siebzig Meter, ein anderer vierzig Meter weit fortgeschleudert. Zwei Leichen blieben an der Vorderseite der Lokomotive haften. Das Gewicht der Lokomotive fegte das Automobil wie einen Strohhalm hinweg. Der Maschinist, welcher sich links hielt, während das Automobil rechts heranfuhr, merkte gar nichts von dem Zusammenstoße, bis ihn der Heizer aufmerksam machte. Er ließ dann halten und gewahrte das Unglück.
,, Ei ja," hustete der Wirts, wobei er wieder in die Stube spuckte, ich kenn' ihn; er war ja mal die letzte Kirmeß hier."
" Ja, da hat er sich mal Euer Mädche angeguckt. Dem trägt's mal' n hübsches Vermögen- wenigstens so' ne viertausend Gulden."
A Ginen entsetzlichen Selbstmord unternahm der Kreisbaumeister Meißner in Johannisberg( Westpreußen), indem er seine Kleider mit Spiritus überschüttete, diesen anzündete und sich dann lichterloh brennend vom Balkon seiner im 3tveiten Stock belegenen Wohnung auf die Straße hinabstürzte. Schwer verletzt durch Brandwunden und den Sturz wurde der Lebensmüde nach dem Krankenhause gebracht, wo er bald darauf verstarb. In seinem Zimmer brannten bereits die Betten, sowie ein Koffer, doch wurde das Feuer bald gelöscht. Das Motiv zu der Tat ist anscheinend in einem Anfalle von Geistesstörung zu suchen.
Der Wirts wurde etwas lebhafter: ,, Ja, Ihr müßt Euch mal an d's, Dint' machen! Ich will Euch sagen, ' s is so' n bißche' e launsches' eigensinniges Dint, d's Elsche;' s hat so' n bißche sei Flöh. Aber' ne bessere Hausfrau friegt feiner weit und breit, und's is auch gescheit! Was das alles im Kopf hat ich möcht's nit drin haben! lind's tät auch ganz gut passen, wenn einer hier' rein fäm, der Vermögen hat, denn das können m'r berlangen, weil m'r dem Elsche auch mal was Hübsches dalassen."
Jetzt trat das Mädchen wieder in die Stube. Es batte das Gefübl. als sei seine Verson Gegenstand der
§ Der japanische Eid. Eine ergögliche Geschichte spielte sich fürzlich vor einem englischen Gerichtshof ab. Ein Matrose des japanischen Tampfers„ Vingo Maru" war eines gewaltsamen Todes gestorben, und das Gericht hatte eine Untersuchung eingeleitet. Die Kameraden des Verstorbenen, lauter Japaner, wurden als Zeugen vernommen und sollten den Zeugeneid leisten. Wie schwört man aber in Japan? DerRichter sal die Japaner fragend an, aber er konnte ihnen die Antwort nicht vom Gesichte ablesen. Da trat der Dolmetscher vor, richtete einige Fragen an die Japaner und erklärte dann, ohne mit der Wimper zu zucken, daß die Japaner bei der Eidesleistung in feierlicher Weise ein angezündetes Licht auslöschen. Der Richter ließ sofort durch den Gerichtsdiener mehrere Lichter bringen und anzünden. Die Japaner sahen sich zuerst erstaunt an, verbeugten sich dann zum Zeichen des Dankes mit vergnügtem Lächeln, zogen Zigaretten aus den Rocktaschen und wollten sie an den brennenden Lichtern anzünden. Die stumme Szene rief natürlich stürmische Heiterfeit hervor. Schließlich machten die Japaner ihre Aussagen, ohne den Eid geleistet zu haben. Einen Eid in unserem Sinne fennt man in Japan überhaupt nicht. Vor Gericht fragt ein Gerichtsschreiber den Zeugen, ob er die Wahrheit sagen wolle, und der Gefragte antwortet: Ja, bei den Staatsgesehen."
A[ ,, Wer sich nicht freute..."] Ein bekannter Newyorker Geistlicher erzählte kürzlich seiner Bibelklasse die Geschichte vom ,, verlorenen Sohn", und da er das häßliche Verhalten des älteren Bruders bei der Gelegenheit hervorheben wollte, so legte er besonderes Gewicht auf diesen Teil des Gleichnisses. Nachdem er die Freude des ganzen Hauses über die Wiederkehr des fahrenden Sohnes geschildert hatte, sprach er von einem, der mitten in aller Festfreude nicht die jubelnde Stimmung bei der frohen Gelegenheit teilte. ,, Kann mir jemand aus der Klasse sagen, wer das war?" Ein kleiner Junge, der mit größtem Anteil der Geschichte gelauscht hatte, hob die Hand auf. Ich weiß es," sagte er strahlend ,,, das Gemäftete Salb".
Unterhaltung zwischen ihrem Vater und dem fremden Gaste gewesen. Bestärkt wurde es noch darin, als sein Vater hustend und gebückt aus der Stube ging und es mit dem Gaste allein ließ.
Dieser war ein sogenannter ,, Durchtriebener", daher empfand er auch sofort, daß das Elschen Lunte ge rochen; das bemerkte er gewissermaßen an seinem zurückhaltenden und in sich gekehrten Benehmen, das es angenommen und womit es sich auf die Bank neben den Ofen setzte, die Füße mit den bunten Zwickelstrümpfen übereinanderschlug und dareuflos strickte, als müsse es sein Brod mit Strumpfstricken verdienen.
Der Durchtriebene" kannte das. Er wußte, daß das Mädchen wohl denken mochte, er würde ihm vom Heirathen reden, und er wußte weiter, daß es, wenn es auch immer noch den Burschen drüben über'm Meer liebte, dennoch vom Heiraten am Ende gern sich etwas erzählen ließ. Das aber fiel ihm nun grade nicht ein. Er fühlte wohl, daß, wenn er mit der Türe zum Hause hineinfiel, wie man sagt, er alles verderben konnte. Darum redete er wieder von allerhand gleichgiltigen Dingen, machte einige Schnurren dazwischen, so daß das Mädchen etliche Male herzlich lachen mußte und hatte sich auf diese Weise alsbald dessen Zutrauen erworben.
„ Hörste, Elsche," begann er plöglich, einen anderen Ton anschlagend,' s is schad', daß ich schon g'freit hab'."
,,& i warum dann?" " Na, wann ich noch ledig wär', müßt Du mei Frau wer'n." Wenn ich möcht!" erwiderte das Mädchen scherzend. " So? Willst wohl gar nit freten?"
..Nein!"
( Forts. folgt.)
un
AE
c) R
he
Bi
hal
E eri
in vinzen vorliegen. die Einteil Ausarbeitu gonnen.
+(
ift vom 1.
**
Oberheijer tag, den Juftizgebi
Landrichte nehmen.
P. A. ganze Reib
fangs we fellschaften
auch Ehre Breifen a
famthöre,
gelangen, nehmen t
Concordia
Männerge
gor des zu Ehren
biefiger Be
angemeldet
Aufzug we
wird.
Gießen
Tieren r
während
Gartenftr
anderes
megger i
**
Viehm
fäufer, i
gebrachten Gießen
feben. S
Der Bie
einen Ant
entweder di
Beamten 3
beranlaffen Rontrolle d
dem Markt
Giefigen St
unterfuchend wird.
ΔΟ
Oberbayeri berger
teile unferen
rant Royal
maligem
großen B werden.
**
bereits geft
Sommande
Snipetteur
bon Linden
Armeetorps fommandie
beim 2.


