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Nr. 304.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­jährlich Mr. 1.50.

Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Setfenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Mittwoch, den 31. Dezember 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionsprei 8: Die einspaltige Betitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Politisches Neujahr.

CB. An der Grenze, wo zwei Jahre scheiden, macht ein ernster und gewissenhafter Mann seine Bilanz. Er prüft, ob er redlich gearbeitet und seine Pflichten gegen sich und andere erfüllt hat und sieht nach, welche Schä­den das neue Jahr auszubessern und welche Vollkom­menheiten es zu bewahren und zu schüßen hat.

Wenn der deutsche Staatsbürger so seinen Blick in die Bergangenheit zurück und vorwärts in die Zukunft wirft, dann wird eine Wahrnehmung sich vor allem ihm auf­drängen. Das vergangene Jahr mit seinen geschäftlichen Krisen und Rückschlägen, nicht immer blos infolge über­triebener optimistischen Zukunstshoffnungen, sondern auch infolge unreeller Spekulationen hat den Wert einer ge­diegenen arbeitsamen Tätigkeit wieder allen recht deut­lich gemacht. Die da auszogen, um mühelosen Gewinn in furzer Zeit einzuheimsen und dann ein Drohnendasein zu führen, haben eine gesicherte Gegenwart vielfach ge­gen eine unsichere Zukunft preisgegeben.

Eines aber hat sich ebenfalls gezeigt, und das pflegt ja in solchen Zeiten die Begleiterscheinung des ver­schärften Daseinskampfes zu sein; die einzelnen Stände und Berufsschichten im Volke sind einander im Laufe der Jahre fremder geworden und sondern sich in ein­seitiger Verfolgung ihrer Juteressen strenge von ein­ander ab. Am meisten zeigt sich dies bei zwei Schich­ten, die eigentlich Hand in Hand miteinander gehen sollten, bei den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern. Infolge des Unterschiedes zwischen der beiderseitigen Le­benshaltung hat sich ein klassengegensatz herausgebildet, der schon die unliebjamsten Vorkommnisse gezeitigt. Die Aufgabe aller besonnenen Staatsbürger wird es nun sein müssen, hier mildernd einzugreifen.

Sierzu ist es freilich auch notwendig, daß die staat­liche Organisation die sozialen Gegensäße durch die G jetzgebung nach Möglichkeit beseitigt. Biel ist ja in die­ser Hinsicht schon geschehen und wir haben durch die grundsät, iche Annahme der Witwen- und Waisenver­sicherung auch hier wieder einen Schritt vorwärts ge­macht. Was aber insbesondere not tut, das ist eine geeignete Wohnungsreform. In den von der Industrie besiedelten Plägen ist die Wohnungsmiete gerade jenes Clement, das die Arbeiterhaushalte in ihrer Entwickelung zu einer behaglichen Lebensführung zurückhält. Neben diesem ist es freilich die übertriebene Ver­gnügungssucht, die ein wirtschaftlicher Krebsschaden un serer Zeit ist. Je einfacher die Sitten, um so größer das innere Glück eines Volkes. Allerdings vollständig kann die Anspruchslosigkeit früherer Zeiten nicht mehr zurück­lehren; dafür ist das Volk zu sehr fortgeschritten in jefnem Wissensmaße und in seinem Wissensbedürfnisse. Der Bildungsdrang, der unsere Zeit beherrscht, und das Streben noch der Erkenntnis, das ist die schönste Er­rungenschaft, auf der auch der Blick der Staatsbürger

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Dr. Rumseys Patient.

Noman von Dr. Halifar und T. 2. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Wegner. ( Rachernd verboten.)

Na, so schlimm ist es noch nicht. So schnell zieht die Butter den schlechten Geschmack nicht an", antwortete die Magd. Wenn wir den Rahm sofort wieder ausschütten, ist alles wieder gut. Valten Sie mal den Eimer fest, Frau Vincent, ich will das Butterfaß ausleeren."

Hetty that es, und Suse stellte nach einer Weile das leere Butterfaß auf die Erde.

Geben Sie mir doch mal die Salziäure aus dem Schrant", fagte fie dann. Ich will ein paar Tropfen davon in das kochende Waffer thun und damit das Faß ausbrühen."

Das Wasser focht bereits im Keisel, Du kannst es holen", fagte Hetty.

Das Mädchen ging in die Küche und lam gleich darauf mit einent Eimer siedenden Wassers zurück. Indessen hatte die junge Frau den Wandschrank aufgeschlossen, aus welchem fie tags zu­vor die Opiumtropfen genommen. Die Salzsäure, welche man dann und wann zum Reinigen der Holzgefäße bennigte, pflegte stets neben dent Opiumfläschchen zu stehen. Sie war aber nicht dort, und Sufe, welche es eilig mit der Arbeit hatte, holte schnell entschlossen eine Stufenleiter herbei, stieg darauf und fuchte eifrig in dem Schrank herum. " Ich finde die Flasche auch nicht", rief fic. Aber was ist denn das? Brr, Madame, so ein schwarzes Zeng, sieht aus wie dünner Syrup!"

Es ist aber feiner, laß uur stehen", fagie Deity erschreckt. " Ich nehmt es ja garnicht, bab' es ja blos ungedreht", verfekte Suic, und, sich heftig schüttelnd:" Bub, cin Totenkovi ist auch darauf na, solches Zeug rühre ich schon garnicht an, da hab' ich großen Respekt vor."

Es sind Tropfen gegen Zahnschmerzen", erklärte Hetty. Nitut man viel davon, so wirten sie schädlich. Wenn man aber bei Zahnweh ein paar Tropfen, auf Watie gegossen, in den hohlen Zahn thut, so vergeben die Schmerzen. Stomm' her­unter von der Leiter, Suse, ich werde selber nachsehen, wo die Flasche ift." Diese war im Schrank nicht zu finden, obgleich man alle Fächer gründlich absuchte. Mittlerweile entdeckte Suse sie in der einen Fensterecke und nun ging es rüffig vorwärts mit der Arbeit.

am Ende des Jahres mit Wohlgefallen ruht. Dieser Trieb möge uns auch im neuen Jahre begleiten, dann werden manche sozialen Schäden verschwinden, denn Wissen und Urteil macht erst den Menschen zun Reberrscher der Welt.

Scheidungsklage des

fächsischen Kronprinzen.

Der sächsische Hof betreibt die Scheidung der Ehe des Kronprinzenpaares mit großem Nachdruck. Das königlich ,, Dresdener Journal" meldet amtlich:

Nachdem Se. Königl. Hoheit der Kronprinz die Absicht fundgegeben, die mit seiner Frau Gemahlin entstandenen Eheirrungen auf gerichtlichem Wege zum Austrag bringen zu lassen, hat der König gemäß dem Wettiner Hausgesetz zur Entscheidung dieser Eheirrungen ein be= sonderes Gericht eingesetzt, das aus sieben Richtern, dení Oberlandesgerichtspräsidenten und sechs besonders mit Ehesachen beschäftigten Oberlandesgerichtsräten be steht. Auch über das Verfahren hat der König besondere Borschriften getroffen. Der Klageantrag wird auf Auf­hebung der ehelichen Gemeinschaft lauten.

Zur selben Zeit wird in einem anderen sächsisch- offi­ziösen Blatte, der Leipziger Zeitung, näheres über das Entstehen des Zerwürfnisses

zwischen den beiden fronprinzlichen Gatten mitgeteilt. Te heißt in dem genannten Blatte: Der Grund der Tronprinzessin, die Beziehungen zu ihrem Geniahl und dem Königshause abzubrechen, ist, wie wir auf Grund zuverlässiger Information mitteilen tönnen, in seiner Ent­ichung ebenso, wie in seiner schließlichen Ausführung, was durch inzwischen aufgefundene Belege 2c. untrüglich nachgewiesen ist, einzig und allein auf das unerlaubte Ver bäimis zurückzuführen, das die Prinzessin mit dem seit Anjang dieses Jahres im tronprinzlichen Hause ange fiellt geweſenen, aus Belgien stammenden Lehrer unter­hielt. Nachdem dieser Lehrer das tronprinzliche Haus ver­lassen, aller Wahrscheinlichkeit nach auch schon vor seinem Ausscheiden aus dieser Stellung, sind vorbereitende Schritte zur gemeinsamen Flucht getroffen und bis zur Abreise der Prinzessin von Dresden nach Salzburg mit dem Erfolg fortgesetzt worden, daß schließlich die Flucht von Salzburg aus unternommen und das Zusammentreffen der Prinzessin mit dem Lehrer in Zürich verwirklicht wer den konnte. Von da sette die Prinzessin die Reise in Be­leitung des Lehrers nach Gen sort, woselbst sie sich der nalen noch aufhalten soll. Angesichts dieses Herganges, vie er sich tatsächlich vollzogen hat, müssen von selbst ille Gerüchte und Mutmaßungen in sich zusammenfallen, vie in einem Teile der Tagespresse anläßlich des bedauer­

Um die übliche Zeit fam Vincent zum Frühstüd nach Hause. Er sah mürrisch und verdroffen aus und blidie während des Essens, immerzu verstohlen auf Hetty, sprach jedoch kein Wort.

Sie war wieder einmal in der selteneu Laune, recht liebens­würdig gegen ihn zu sein, und ſtedte ihr freundlichstes Weien auf. Als jie einmal an seinem Stuhl vorüberging, legte sie zärtlid die Hand auf seine Schulter. Den Mann faßte ein heißes Be­gehren, die fleine Hand zu ergreifen und ihre Besizerin an fein liebehungriges Herz zu ziehen, aber er widerstand dieser heißen Aufwallung. Frau Everetts Worte: Jbre Frau trägt ein Ge­heimmis mit sich herunt", hallten noch zu deutlich in seinem Ohre nach.

Hetty nahm ihren Mann gegenüber Blak. Die Sonne leuchtete hell durch die Fenster in das feine, faubere Gemach und lich ihre goldenen Strahlen über Hetins Gesicht zittern. Welch' schönes Gesicht es war! Zwar blag und schmal, aber die wunder­baren dunklen Sammetangen und der feingeformte rosige Mund verliehen ihm einen seltsamen Zauber.

Sie ist so schön, wie ich außer ihr noch kein Weib gesehen babe", muurmelte der Bächter vor sich bin. Ich glaube, wenn das Geheimnis nicht wäre, würde sie mich vielleicht lieben. Ja, muß wohl wahr sein, daß sie ein Gebeininis bat, welches fle langiam aufreibt. Sie ist nicht mehr so, wie früher. Na, ich will das Geheimnis herauszubekommen fuchen, aber nicht für zehn­tausend Marf, nein, nicht für schnödes Geld, blos für mich." Hetty", sagte er plöglich laut.

" Was ist nur heute mit Dir, Georg?" fragte sie schnell. * Du siehst gar zu mürrisch aus."

Ra, i fönnte genau dasselbe von Dir behaupten. Du fichst auch mürrisch aus. Fehlt Dir wieder etwas?"

Mir fehlt nichts, Georg. Aber Du, Du siehst so gallig ans, als ob Du gestern etwas genoffen hättest, was Dir nicht be fommen ist."

" Jawohl, das habe ich auch", entgegnete er aufbraufend. Einen ganzen Haufen Eifersucht habe ich himintergewürgt, und das ist mir nicht bekommen."

Eifersucht?" fragte sie lachend, während eine lene Röte in ihre Wangen stieg. Wer hat Dim benn eifersüchtig gemacht?" Wer sonst als Du?"

Ich? Was that ich denn?"

On haft mit den Baron gesprochen- Du drängtest ihn, Dir eine Zusammenfunft zu bewilligen! Hetty, Du haft ein Ge­heimnis vor mir, und Du würdest wahrhaftig besser thun, es mir mitzuteilen,"

lichen Ereignisses verlautbart sind, und stellen sich in Sonderheit die auf vollkommener Unkenntnis der Ver hältnisse beruhenden Behauptungen als der Wahrheit zu widerlaufend dar, wonach die Kronprinzessin, unter den Druck eines sie beengenden Hofzeremoniells leidend, da zu getrieben worden sei, sich dieser Fesseln zu entledigen wie denn auch das weitere Anführen, daß ein inneres tiefe Zerwürfnis mit dem Kronprinzen und von dieser Seite erfahrene Unbilden den Anlaß zur Flucht der Kronprin zessin geboten hätten, als ein durchaus unwahres zu be­zeichnen ist."

In Dresden hat nach dieser erklärung die bisher der Kronprinzessin immer noch günstige Volksstimmung begonnen, in das Gegenteil umzuschlagen.

Ter Bruder der Kronprinzessin, Leopold Ferdinand von Toscana, ist inzwischen von seinem Vater enterbt wor­den. Das wird ihn bitterer treffen, als der jetzt eben falls zur vollendeien Tatsache gewordene Verlust aller jeiner Würden, den die amtliche Wiener Abendpost mel­det. Herr Leopold Wölfling so heißt der frühere Erz­herzog forian soll sich nämlich schon in Geldnöten befinden. Seine Erbschaftsansprüche nach Johann Orth haben übrigens vorläufig auch keine Bedeutung, da, wie offiziell konstatiert wird, Johann Orths Testament noch uneröffnet im kaiserlichen Archive zu Wien liegt und in absehbarer Zeit auch nicht eröffnet werden wird.

Die Politik.

Ein Polen- Ministerium?

Ju Regierungsfreisen verlautet, der Kaiser und der Reichskanzler trügen sich mit dem Gedanken, angesichts des Anwachsens des Polentums in Posen und West­preußen für dieje Provinzen ein besonderes Mini­sterium zu bilden, von welchen sämtliche Behörden zu ressortieren hätten. Man geht faum fehl, wenn man an nimmt, daß der Vater dieses Gedankens der jetzt aus Posen geschiedene Oberbürgermeister Witting ist; er hat ja neulich bei seiner Abschiedsrede vor dem Posener Städte­tage diese Idee zuerst entwickelt. Wie man sich erzählt, war Herr Witting für den Posten des Chefs dieses Mini­steriums ersehen. Nachdem er abgelehnt hat, ist es nicht unwahrscheinlich, daß er dem Grajen Pojadowsky über­tragen wird.

Das venezolanische Schiedsgericht. Großbritannien und Deutschland haben am Montag dem amerikanischen Staatsdepartement ihre Bedingungen für die schiedsgerichtliche Entscheidung des Venezuela­streites mitgeteilt. Deutschland fordert 60 000 fund Sterling und eine Entschuldigung seitens Venezuelas; Großbritannien ist bereit, auf die Entschuldigung zu ver­Uebrigens zichten und verlangt 8000 Pfund Sterling. jaben auch die Italiener im Verein mit den Engländern sen Venezolanern rier Schiffe weggenommen.

Die plöglich so unverhüllt und broheub aufsteigende Gefahr, welche sich in diesen Worten fundgab, übte einen seltsamen Ein­druck auf Hetty aus. Sie war nit einem Schlage die füble Besonnenbeit selber und beherrschte sich mit aller ihr zu Gebote stehenden Straft. Sie stieß ein barmlos tlingenbes Lachen aus imo beugte sich über den Tisch, um etwas Butter au nehmen.

Du bist wirklich närrisch, Georg, um so etwas benfen zu fönnen", erwiderte fie mit Seelenrube. Dh ich nicht schon seit fünf Jahren Deine Frau? Würdest Du in diesen fünf Jahren nicht schon langit etwas Berbächtiges gemerkt haben, wenn ich ein Geheimnis vor Dir hätte? Du, der Du doch sonst in allem so scharfsinnig und flug bist? Nein, Georg, ich habe mich blos riesig gefreut, den Baron wiederzusehen. Ich habe ihn schon als Kind gern gebabt. Und ich babe kein Geheimnis- blos meine Seiten­schmerzen

Sie brach ab. Bei den legten Worten war sie leichenblag geworden und drückte frampfhaft die Hand auf die Herzgegend. Vincent war mit einem Male wieder ganz Zärtlichkeit und Besorguis.

" Ich bin ein brutaler Kerl, meine arme Hetty, daß ich Dich so quale", sagte er mit bitteremt Selbstvorwurf. Geheimnis oder nicht Du bist mein geliebtes, sizes Weib, mein ein und alles auf der Welt! Sieh mal, Schaz, wenn Du mich nur ein ganz flein wenig lieben wollteit, dann fönntest Du meinerwegen zehn oder hundert Geheimnisse haben. Es ist blos dieser bittere Groll, daß Du mich nicht lieben fannst, der mich manchmal balb wahnsinnig macht, weil ich Dich so rasend liebe!"

Lieber, guter Georg, ich will mir recht viel Mühe geben, Dich zu lieben", erwiderte sie sauft und schmeichelud.

Er stand auf und ging zu ihr hin. Im nächsten Moment batte er sie innig in die Arme geschlossen. Sie schauberte bei feiner heißen, leidenschaftlichen Liebfofing, liek ne aber rubig geschehen.

Nun ist alles wieder gut, Schas", sagte er zärtlich. Der gute Wille ist so gut, wie die That. Aber Du nebst wieder mal recht angegriffen aus. Du wechselt zu oft die Farbe- den einen Augenblid rot, im nächsten blaß. Du solltest nicht soviel arbeiten. Jest jezent Du Dich augenblicklich in den Lehnstuhl ans Fenster, und ich hole Dir das Buch, in dem Du so brennend Heft. Das thust Du boch sehr gern, süßer Schat?"

O ja, zuweilen", erwiderte Hetty. Heute habe ich aber gar feine Lust dazu, und außerdem habe ich viel zu thun."

Du solltest aber heute nicht mehr arbeiten. Laß es Sufe тофен."

der Halle bemerkte, die in alten Zeiten der Elf, wie Barbara im Vorübergehen auf dem Wege nach zen Gehäuse am Fuße der Treppe zeigte ein Viertel auf

Eine große altmodische Uhr in geschnigtem jchivar

und

ter Dede gewesen war und Fenstern, aufgeſtellt: und zwischen diesen ernsten, stattlichen Ueber­Tehnige geschnißte, mit Gorduanleder gepolsterte Stühle rüftungen und große geschnißte eichene Truhen und hoch­Es war ein prächtiger Raum mit gemal­ringsum waren Ritter­Bankettsaal

sich gefragt, was fie antlagte. als diese sie ankleidete. erführe, daß ihre Gebieterin das Kind einer Provinzial­und aparter als sonst hatte sie sich gegen ihre 3oje gezeigt, des Toilettemachens an diesem Morgen, und noch fremder vergessenheit gegen ihren Wohltäter, deren ihr Gewissen Dieser beschämende Gedanke wühlte noch fort während diese Person sagen würde, wenn sie Bei aller Reserviertheit hatte sie

Der innerjien Sceie ub. re neorige links und

als diese

Augen, Geburt ihres Sohnes gestorben. erste Gattin des jeßiger Earls vorstelie, ihr mitteilte, daß dieses

man

welche bei der

Portrait bie

Anblick gewesen sein." bebender Stimme. ,, Lange Jahre hindurch war ihm erholt, Miß Hatton," berichtete Mrs. Fairfax mit etwas ,, Seine Lordschaft hat sich nie wieder vollständig davon ,, Es muß ein herzbrechender Schlag für Onkel Nor­jungen Lords unerträglich.

des

armen

der

In

Der

Mrs. Fairfax, auf eine leere

essen Portran hing denn hier?" fragte Babarz

Stelle

zeigend,

Das Bildnis eben des jungen Lords."

nur, um

Sie

der Liebe eines in dem der Welt für nichts erachtete. hätte gern die Züge des Jünglings schauen mögen, der ist es jetzt?" forschte Barbara begierig. Boudoir, wo seine niedriggeborenen Mädchens Riemand befritt das Gemach außer Mutter

,, Es hängt

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