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ordneten.

20. Dezbr. 190 den zur Beerdigung von Jsraeliten bestimmten Teil des

Der Marfitommi

mermärtte

-Auf Erbbegräbnisse, Einfassungs- Grabstätten sowie allen Friedhofs, sind, soweit dieselben noch unbenußt sind, mah Maßgabe der neuen Friedhofs- und Begräbnisordnung aud fernerhin Beerdigungen gestattet. Der Friedhof am

Majestät dem Raiser der Charafter als Rechnungsrat verliehen worden.

** Der gestrige Sonntag, der letzte vor den Tagen der Feste, hat unserer Geschäftswelt noch einmal einen Der Bewohner der Um reichen Goldregen gebracht.

Aus Hessen und Nachbargebieten.

ng publiziert weahrungsberg wird als solcher mindestens 30 Jahre lang gegend hat noch einmal die Gelegenheit benuẞt, seine Unter den dumpfen Trommelschlägen der Feuerwehrkapelle

en Detaillisten Bon der lezten daselbst vorgenommenen Beerdigung an er.

Weihnachtseinfäufe zu besorgen, und ein weit belebteres

uch einverstanden alten. Die Stadtverordneten Versammlung fann bestimmen, Bild hat sich auf den Plätzen und in den Verkehrs­

Teile, in denen seit 30 Jahren feine Bestattung mehr

Der also lautende

straßen unserer Stadt entwickelt als an den Tagen zu Zwar werden manche die Weihnachten nicht bei uns feiern. Der größere Teil unserer Musensöhne

18.Ordnung vorgenommen wurde, öffentlicher Bestimmung( Parkanlagen vor. welche aus 80s. w.) übergeben werden können. Ordnung wird 54 ruft noch eine überaus heftige Debatte hervor. wird in der fernen Heimat weilen, und ebenso werden dem die von der Schließung des alten Friedhofs von welcher nicht wenige unserer Vaterlands verteidiger Gewehr und wärter und Lei in$ 52 spricht( der aber gänzlich gestrichen wurde) Ranzen beiseite legen und heim zu Muttern eilen.

It wird der Lobe bestimmt die Stadtverordnetenversammlung, innerhalb Bahnhofe wird daher in diesen Tagen ein fieberhaftes

les Erforderliche

welcher Frist den Besitzern von Erbbegräbnissen ge­

Ableben nach begräbnisstätten gegen gleichartige auf dem neuen Fried:

Leben herrschen. Der gesteigerte Güter- und Post­Der gesteigerte Güter- und Post­verkehr wird den Beamten anstrengende Tage bringen. Auf den Bahnsteigen drängt und schiebt sich die Menge. Auf den Bahnsteigen drängt und schiebt sich die Menge. Neben den fahrplanmäßigen Zügen gehen zahlreiche

M. Großen- Linden, 21. Dez. Heute wurde die Leiche des am Freitag verunglückten Rangierers Magnus zur letzten Ruhe bestattet. Die Beteiligung war eine sehr große. folgte die freiwillige Feuerwehr, der Turnverein, der Gesang­verein Harmonie, eine große Anzahl Bahnbeamte und fast sämtliche hiesige Einwohner. Eine Anzahl Kränze wurde am Grabe niedergelegt und rief die ergreifende Ansprache des Herrn Lehrer Bach manchem die Thränen in die Augen. Der neu angeschaffte Leichenwagen tam bei dieser Beerdigung zum ersten Male zur Verwendung.

** Sungen, 20. Dez. Zu der fürzlich gemeldeten Projektierung eines Wasserwerks fönnen wir noch er­gänzend mitteilen, daß die Quellen auf den äußerst wasserreichen Wiesen an der Bingmühle bei Lauter auch vorgesehen sind; ferner spricht man von der Riedmühle bei Jnheiden. Nachdem sich acht Gemeinden bereits Zweifel. Langsdorf mit seinen 70 gut liefernden Orts­brunnen hält seinen Beitritt für überflüssig.

**

hen der Berstorbe fattet werden soll, unbenugt gebliebene Bläge auf Erb­in der Rege of am Rodberg unentgeltlich umzutauschen. en von der Bür beichelheim spricht gegen diesen Passns, den er für Extrazüge ab, die wiederum ihre Vorzüge entsenden. für die Anlage ausgesprochen haben, sind vier noch im schehen hat. E ganz überflüffig hält. Auch Stadtv. Dr. Gutfleisch nicht innerhalb ist der Ansicht, man solle von einem Schließen des doppelte Gebühr Er ist der alten Friedhofes heute noch nicht sprechen. Bürgern israel Ansicht, daß die Polizei das Recht hat, aus gewissen en auf dem Fre Gründen die weiteren Beerdigungen am Nahrungsberg dort gegen eine zu verbieten, set dem aber so, so könne man im ge­den Rubeftätten gebenen Moment dagegen nichts thun. Stadtv. 8 Fri dhofes wer 6ch ma Il tritt ganz energisch dafür ein, daß der§ 54 errichtet. Die gestrichen werden soll, er wolle auf die Gründe- um die die Bersammlung nicht rührselig zu stimmen- gegen diese Bestimmung sprechen, nicht näher ein­geben. Die Versammlung beschl eßt den§ 54 zu ftreichen.

Errichtung von anderer dem

f

Beseitigung einge

a ist die Stadt tte für den Reft , in der alten G ringen zu lassen, en, sowie die prechenden Weise

Giessener Cagesneuigkeiten. Die juristischen Fachprüfungen an der hiesigen Universität gingen Freitag den 19. d. Mts. zu Ende. Es hatten sich diesmal nicht weniger als 50 3 der Bestimm Rechtskandidaten zur Prüfung gemeldet, von denen folgende delheim und 32 Herren das Eramen bestanden haben: Altendorf, Aull, Braben, Braulte, Brücher, Eckert, Eichbaum, Falt, Fink, feinen israeliti hervorrufen wir Fritsch, Goldschmidt, Grohred, Hill, Keller, Koch, Kranz­olle, wo ein To bühler, Laug, Muhl, Nicolai, Petry, Pricken, Rahn, Rube, ie Bestimmung Schmid, Schmidt, Schneider, Seyd, Spahn, Stamm, Sturm­fele, Vogt, Waldecker. Es haben also 36 Prozent der Kan benn, ergebe f endigkeit einer G didaten das Gramen nicht bestanden. Die entsprechenden Zahlen der fünt Semester sind folgende: 32 pet, 33 pCt., erium in Darmsta 28 pt., 33 pCt, 38 pCt. Was die Examensnoten an­

ne. Die israeliti betrifft, so hat ein Kandidat die erste Note sehr gut" er. Bewerben wolle, erhalten, drei andere d'e Note gut und je 14 die Note d, im Ganzen gut" bezw. genü zend".

sei, zu Beginn der

** Auszeichnungen. Herrn Oberposts fretär Bern­ren Toten die noh hard, Vorsteher des hiesig n Poſtamts II, ist von Seine

ren werde und jez

mit dem§ 16, der

Recht giebt, die Toten

So, den Baffus

Bekanntmachung.

Ueberall die gleiche äußerste Anspannung aller arbeitenden Kräfte. Nur an einigen Stellen unserer Stadt wird es auch weiterhin ruhig bleiben. Das hat die Tücke des wolkenschweren Himmels verschuldet, die dem Weitergang der Kanalisationsarbeiten ein Hemmnis entgegenstellt. Bisher hatte eine erstarrende Kälte hier jeden Fortschritt verhindert, und kaum glaubte man von ihr befreit mit erneuter Kraft ans Werk zu gehen, da ergoßen sich jetzt aus den nahen Wiesen und Wäldern die Wässer der tauenden Schneemassen in den immer stärker anschwellenden Stadtbach, der über seine Ufern steigend alle Gräben- und Rohrleitungen der Kanalanlagen anfüllt. Um uns aber feine Abwechs, lung zu ersparen, hat in vergangener Nacht der Winter wieder frieren lassen. Darüber kann man sich nun allerdings nicht beklagen, denn diese geringe Kälte ist auch dem Armen immer noch erträglicher, wie der Schmutz und durchdringende Regen eines Tauwetters, das uns scheinbar doch noch nicht so rasch verlassen will und das so gar nicht zu den Eindrücken eines Christfestes paẞt. Hoffen wir, daß uns die Festtage nicht auf diese Weise getrübt werden

** Kanarien Ausstellung. Der Verein Kanaria wird, wie im Vorjahr, Ende Januar im Saale des Hotel Einhorn eine Ausstellung der von seinen Mitgliedern gezeichneten edlen Sänger veranstalten.

( j) Hochwasser. Infolge des eingetretenen Tauwetters führt die Wieseck ungeheuere Wassermassen mit sich. Auch in die Sielschächte ist es eingedrungen

und hat damit die Bumpitationen per festen ogen

zu Nichte gemacht. Die Dampfpumpen dürften in den nächsten Wochen permanent zu thun haben, um das Bauterrain in den früheren Zustand zu versetzen.

Versteigerung.

In der Zeit vom 13. bis 20. Dezember 1902 wurden Dienstag, den 23 Dez. d. J.

timmung des 16 in hiesiger Stadt

ichelheim fine

ertrauen haben, de

gefunden: 1 Taschenuhr und 1 gold Ring;

nachmittags 2 Uhr versteigere Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung:

verloren: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 2 gold. Ringe a. 8 Muffe, 15 Boas und

ge Bietät bewahren und 1 Arbeitetasche mit Inhalt

heftätte zu rühren

zur Entfernung vo durchzuseßen, aud rau ja erwiesen ja uch israelitische menden Falles wiede beizubehalten, dami en, wenn es einm wie dies beim En Schmall erklä

erung berechtigt

n auch für die a Schon die Bietät v is unfere Nachfolg Teichten Herzens werwiegende Gründ St ein, daß man de eifter tritt ebenfall affen. Stabto. D

wie diefer§ 16 d

ne. Liege die No

bor, fo fönne ma ohne biefes Bare

weit unbequemer un rch die Zuftimmu

Entlaufen ist: 1 schwarzer Spitzhund.

De Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 20. Dezember 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Giessener

Zither Club

Wohhlthätigkeitsverein. Große

Weihnachtsbescheerung

für 50 hiesige bedürftige Kinder

am 25. Dezember( 1. Weihnachtsfeiertag)

im großen Festsaale des Café Leib. Concert Theater etc.

mungen, wie fie biafang abends 8 Uhr.

Ec sei fest davo auch in der fernfte einer Berlegung de rd, Gräber zu en ng nicht im Inter ligen städt spri Stabto. Beide

ber Israeliten, ba torgi falägt b

rger einer Refolutio

Tanz.

Eintritt ist Jedermann gestattet. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ein Der Vorstand.

Fechtverband Gießen- Lahr.

Weihnachtsfeier

Donnerstag, den 25. Dezember. abends 7 Uhr

im Postteller

mit reichhaltigem und großariaem Brogramm.

die Gewähr leis omische Vorträge, Theater, leb. Bilder, Verlosung.|

iben. Nachdem no

esprochen, bleibt t

Der Stadtv. Hana 17 feinem Relleg baß die für die n projeftierten Baut eführt werd.n.

De

i überflüffig, da d en fommenden 4

orgefchen feien.

wird beftimmt: am Robberg wer erfterem geflo

isplägen bafelt

Weihu chtsbescherung sämtlicher anwese den Kinder.

Bu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Der Vorstand.

Eintritt frei.

Bier im Glas 10 Pfg.

Freunde find willkommen.

Israelitischer Ball

in Londorf.

hierzu ladet auf Samstag den 27. Dez. freundlichst ein

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bigft abzugeben. Wo, sagt die Expedition dieses Blattes.

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Der Alt­

Inheiden bei Hungen, 20. Dez. Wie bereits ge­meldet, fand dieser Tage hier Bürgermeisterneuwahl statt. Da der seitherige Bürgermeister mit Rücksicht auf sein hohes Alter eine Wiederwahl ablehnte, so wurde dessen Sohn, Schmiedemeister Otto Reiß einstimmig gewählt. bürgermeister hat sein Amt 27 Jahre segensreich bekleidet. Hoffentlich ist ihm ein glücklicher bensabend beschieden. ** Nieder- Ofleiden, 20. Dez. Die hier beabsichtigte Anlage einer Wasserleitung soll aus der im ver­gangenen Jahre für die wirtschaftliche Frauenschule ange­legten v Schend'schen Hochdruck vasserleitung gespeist werden; die letztere liefert vorzügliches Wasser.

k. Bieber, 22. Dez. Unter großer Beteiligung und allgemeiner Teilnahme wurde am gestrigen Sonntag das seinen Brandwunden erlegene Töchterchen des Schmiedemeisters Hofmann auf dem Friedhof zu Rod­heim beerdigt. Leider hatte man dem unglücklichen Kinde in der Klinik keine Hilfe leisten können.

Petersburg, 20. Dez. Der Zar hat befohlen, daß als Erinnerung an die 25 Jahrfeier des russisch­ fischen Krieges jedem im aktiven Dienst stehenden Soldaten oder Matrosen, der am Kriege teilgenommen bat, 100 Rubel ausgezahlt werden.

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