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( Gießen), als Oberlt. mit ſeinem Patent in der 1. Gend.. angestellt. Megfe, Komp- Chef im Inf.- LeibBrig Großherzogin Nr. 117, mit der Erlaubnis zum Tragen der Regts.- Uniform der Abschied mit der gesezlichen Bension bewilligt. Edler v. Scheibler, Lt. im Großh. Heff. Drag.- Regt.( Garde- Drag-Regt.) Nr. 23, den Res.- Offizieren des Regiments übergeführt. *** Die nächste Stadtverordnetensizung findet kommenden Donnerstag, den 23. Oktober, nachmittags 4 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. Errichtung eines Lagerhauses an der Hardt, hier: dispens; 2. Baugesuch der Firma Büttner u. Damm ir die verlängerte Ederstraße, hier: Dispens; 3. Errichtung eines Petroleumlagers am Schiffenbergerwege, hier: Dispens; 4. Gesuch des Konrad Rübsamen um Erlaubnis zur Vornahme von Bauveränderungen an seiner Scheuer in der Schwarzlach; 5. Holzversteigerung Dom 21. März 1902; 6. Lohn der Lagerarbeiter beim Sielbauamt; 7. Anschluß des Sielbaulagerplages an sellschaft für Gynäzologie zu Gießen; Buchbinderbie Telephonleitung; 8. 9. Stongreß der deutschen Gearbeiten für das städtische Archiv; 10. Vergebung der städtischen Fuhren; 11. Das hessische Städtebundtheater. 12. Zinsfuß der Sparkasse; 13. Sonntagsruhe im Handelsgewerbe; 14. Ortsstatut betr. Bedürfnisfrage für Schankwirtschaften; 15. Uebertragung der Geschäfte für die Invalidenversicherung an die Ortskrankenkasse; 16. Gesuch des Karl List zu Gießen um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Schiffenbergerweg 58; 17. Desgl. des Philipp Senfter im Hause Frankfurterstraße 30; 18. Gesuch des David Wichard um Erlaubnis zum Logierbetrieb im Hause Hammstraße 14.
** Provinzialausschuß. Am Mittwoch dem 22. d., bormittags 129 Uhr, findet im Sigungssaale des Regierungsgebäudes eine öffentliche Provinzialausschußfigung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Festsetzung des Gehalts des Forstwarts Bergk zu Lang- Göns. 2. Herstellung des Fußsteigs an der Romröderstraße zu Alsfeld. 3. Das Verhalten des Bürgermeisters Fald in Udenhausen. 4. Reflamation gegen den Voranschlag von Vilbel. 5. Die Bürgermeisterwahl in Bockenrod. 6. Die Faselhaltung in Breungeshain. 7. Die Hebamme Issley in Udenhausen.
Das erste Stiftungsfest des Sängerchers vom hiesigen Turnverein am leßten Sonntag, welches in der Turnhalle gefeiert wurde, nahm einen würdigen Verlauf. Zu einem besonderen Kunstgenuß hatte der Vorstand die Mitwirkung des Fräulein Daubert aus Frankfurt a. M. gewonnen; die Künstlerin wußte mit ihren ernsten und heiteren Liedern das Auditorium ohne alle Mühe zu gewinnen, die vom Chor gebotenen Leistungen waren ebenfalls sehr gut und spendeten die Hörer auch diesem ungeteilten Beifall. Der Besuch war gut; ein Beweis, daß der Sängerchor Freunde und Gönner in reichem Maße hat. Ein Gut Heil" für das weitere Blühen und Gedeihen desselben.
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Heute Vormittag sind die Refruten für unsere 116er eingestellt worden. Auf die Kompagnie kommen ungefähr 65 iann.
A Der Refrutenersaz für das Leib- Inf. Reg. Nr. 115 in Darmstadt aus dem hiesigen Aushebungsbezirk wurde heute früh nach ihrem Garnisonort
befördert.
** Die Zahl der Einkommensteuerpflich tigen im Großgerzogtum beträgt für 1902/03 rund 297 000, wovon 126 000 auf Startenbuig, 104 000 auf Rheinhessen und 67 000 auf Oberhessen kommen. Während sich die Bevölkerung Starfenburgs zu der von Rheinhessen wie 7: 4 verhält, stellt sich die Zahl beiderseitigen Einkommensteuerpflichtigen fast wie 5: 4, ein Beweis für die erheblich größere Wohlhabenheit der linksrheinischen Provinz. Noch auffallender tritt leßtere im Gegensatz zu Oberhessen hervor. Wahrend sich nämlich die Bevölkerung letterer Provinz zu Rheinhessen wie 4: 5 verhält, stellt sich das Verhältnis der Einkommensteuerpflichtigen nahezu auf 1: 2. Noch froppanter treten diese Unterschiede zu Tage, wenn man die Summen der Einkommensteuer der 3 Provinzen nebeneinander stellt, indem der Betrag Rheinhessen nur um 97 000 Mart hinter dem Starkenburgs zurückbleibt( 3 462 000 gegenüber 3 559 000 Wt.), während er denjenigen Oberhessens um das 21fache übertrifft. Vergleicht man endlich die Zahl der mit einem Einkommen über 30000 Mt. Besteuerten in den 3 Provinzen, so steht Rheinhessen mit 210 Personen oben an, dann folgt Startenburg mit 186 und Oberhessen mit nur 57.
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Das Kreisamt Friedberg veröffentlicht im Auftrage Gr. Ministeriums ein Schreiben des Kommandeurs der Großh.( 25.) Division, in welchem derselbe der patriotischen Bevölkerung Oberhessens den Dank der Division ausspricht für die ausgezeichnete Aufnahme, welche die Stäbe und Truppen während der Manöverzeit gefunden. Der Batriotismus der Bevölkerung zeigte sich in den häufigen freiwilligen Angeboten, Einquartierung zu nehmen, im günstigsten Lich." Es sind zahlreiche Fälle bekannt geworden, in weichen die Quartiergeber weit über das Pflichtmäßige hinausgingen. ( J.) Orpheum. Acht Tage sind morgen vergangen, daß der Personalwechsel im Orpheum vor sich ging und noch wissen Viele nicht, was für vorzügliche Kräfte der Variété- Atmosphäre ein neues prickelndes Aroma geben. Da ist in erster Linie Herr Alberti und Herr Gödicke, ersterer origineller Humorist und Komifer, legterer ausgezeichneter Mimifer und Charakterkomifer. Während Herr Alberti durch seine komische Vortragsweise die Lachmuskeln des Publikums in Bewegung hält, erregt Herr Gödicke als Mimiker ungeteilten Beifall. Im Augenblick führt er uns Charakterköpfe berühmter Persönlichkeiten vor, von denen wir nur die Tonfünstler Liszt und Strauß, die Feldherren Kaiser Wilhelm I., Kaiser Friedrich und Moltke, sowie auch den verstorbenen Schriftsteller Zola und den Abg. Eugen Richter als täuschend ähnlich anführen wollen. Die noch jugendliche Tochter des Herrn Gödicke ist entchieben der Liebling des Publikums geworden, durch
herzige und kindliche Darstellungsweise gern gehört. neue Soubrette de Blanche hat in ihrem Wesen nicht die ihren Vorgängern eigene Freiheit und fällt so durch angemessene Vortragsweise angenehm auf. Somit durch angemessene Vortragsweise angenehm auf. Somit ist ein Besuch gegen früher bedeutend lohnender.
Aus Hessen und Nachbargebieten.
** Oppershofen. Ein hiesiger junger militärpflichtiger Mann hat sich gestern aus Furcht vor seiner Dienstzeit erhängt. Sonderbar, das immer noch derartige Fälle vorkommen.
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** Stockhausen bei Mücke, 18. Okt. Gestern Abend ereignete fich auf der Staatsstraße Mücke- Freienseen ein Unfall, der leicht größeres Unglück hätte im Gefolge haben können. Der hiesige Landwirt Bingemann sandte feinen Sohn nach Flensungen, um daselbst ein Pferd seinen Sohn nach Flensungen, um daselbst ein Pferd beschlagen zu lassen. Auf dem Heimwege warf das beschlagen zu lassen. Auf dem Heimwege warf das Pferd den noch jungen Reiter ab und lief fort. Da es werke Laternen angezündet hatten, so lief das Pferd, schon stark dämmerte und entgegen kommende Fuhr wahrscheinlich durch dieselben geblendet, in das Fuhrwerk des Bäckers Kraft aus Flensungen. Durch diese Karambolage fiel der Brotwagen des Kraft um, so daß die Räder desselben nach oben zu stehen famen, die Laternen wurden zertrümmert, Brot und Brötchen wurden aus dem Wagen geworfen und der Bäcker selbst geriet unter denselben. Zum Glück nahm er und sein Pferd feinen größeren Schaden. Auch das andere Pferd cannte mit heiler Haut seinem Stalle zu. Als sich der Herr des Fuhrwerks unter dem. umgestürzten Wagen herborgearbeitet hatte, fam auch der abgeworfene kleine Reiter weinend des Weges und erzählte dem Brot und Brötchen suchenden Bäckermeister, wie alles gekommen war. Kraft schätzt den angerichteten Schaden auf ca. 50-60 Mt.
** Vom Main, 20. Oktober. Der 70 Jahre alte Landwirt Konrad Schieß aus Trennfurt wurde, als er bei der Ausfahrt aus der Obstverwertungsgenossenschaft in Obernburg den Wagen einhemmen wollte, derart zwischen dem Wagen und der Mauer eingeklemmt, daß er nach einer Stunde starb.
** Frankfurt, 20. Oftbr. Das Frankfurter neue Schauspielhaus soll nunmehr am 1. November eröffnet werden.
** Offenbach a. M., 20. Oftober. Die Letche eines 15jährigen Kaufmannslehrlings, der am 3. Oftbr. von hier verschwunden war, wurde aus dem Main gelandet. Falsches Ehrgefühl hat den jungen Menschen in den Tod getrieben.
Hier
** Wachenbuchen( Kreis Hanau), 20. Oftbr. wird die Errichtung eines Bismarck- Denkmals geplant. Die Gemeinde sollte auf Antrag des Bürgermeisters Grund und Boden unentgeltlich hergeben, was jedoch von der Gemeindevertretung, in der auch einige ,, Genossen" sigen, abgelehnt wurde.
** Stadeden, 18. Oktober. Der durch die Mäuse angerichtete Schaden ist für unsere Gemarkung auf 50 000 Mt. zu schätzen.
** Darmstadt, 20. Oftbr. Seit dem 15. d. ist der aus Rumänien stammende Student Nathan Wassermann aus seiner hiesigen Wohnung verschwunden. Umstände lassen darauf schließen, daß er den Tod im Wasser gesucht hat.
damit beschäftigt, einen Strohsack mit Haferstroh zu füllen. ** Eppertshausen. Eine hiesige Frau war dieser Tage Hierbei stach sie sich mit einem spißigen Halm in den rechten bis heftige Schmerzen und starte Geschwullst zur Vorsicht Arm. Die Frau beachtete anfangs die kleine Wunde nicht, mahnten. fest. Gestern Nachmittag ist nun die 71 Jahre alte Frau mahnten. Der herbeigerufene Arzt stellte Blutvergiftung unter großen Schmerzen gestorben.
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Schuhmacher, sowie die Stückarbeiterinnen der Mainz, 20. Oftober. Sämtliche organisierten Schuhfabrick von Waldmann u. Cie. sind heute in den Aus stand getreten. Die Ursache des Ausstandes ist Bei den Arbeiterinnen beträgt die Lohnreduktion 50 eine Reduzierung der Löhne um 10 bis 20 Prozent. Prozent.
** Wiesbaden, 20. Oftbr. Der als Wassertechniker schon bejahrter Herr, soll zunächst probeweise auf zwei bekannte holländische Ingenieur Halleertsma, ein Jahre als Direktor der städtischen Licht- und Wasserwerfe angestellt werden.
schule zu Weglar beginnt am 4. November mit ** Wetzlar. Die landwirtschaftliche Winterihrem Wintersemester. Die Schule steht unter der Leitung des
Ribbert wird sein neues Amt erst im Sommersemester 1903 übernehmen. Bis dahin wird Prof. Aschoff, erster Assistent am Pathologischen Institut, ihn vertreten.- Diejenigen Studierenden der Medizin, welche sich am Anfange des laufenden Semesters der ärztlichen Vocprüfung oder Nachprüfungen zu unterziehen wünschen, werden aufgefordert, ihre Gesuche nebst Beilagen bis spätestens zum 25. Oftober d. J. beim Sekretariat einzureichen oder sich beim Dekan der medizinischen Fakultät persönlich zu melden. Näheres am schwarzen Brett.
** Frankenberg, 19. Oft. In unserem Streise giebt es so viele Zwetschen, daß die Bäume bald brechen. Zu verwundern ist es, daß sich noch keine Händler ein gefunden haben, zudem es doch viele Gegenden giebt, wo die Bäume vollständig leer stehen.
Sonne", pflegte Ben Afiba zu sagen und dennoch mag V. Frankenberg, 19. Oft. Nichts Neues unter der das letzten Freitag in Ermschwerd sich zugetragene Vorkommnis als einzig dastehen. Ein Leichengefolge bewegte sich durchs Dorf zum Friedhofe, der Sarg war Leichenpredigt begonnen, als plöglich ein Bote aus dem ins Grab gesenkt und der Geistliche hatte eben mit der Trauerhause mit der Meldung erschien, daß die Leiche im Hause zurückgeblieben sei. Der leere Sarg wurde hierauf wieder aus dem Grabe gehoben und dann das eigentliche Leichenbegängnis abgehalten.
Neueste Nachrichten.
Berlin, 21. Oft. Die Rhederei des englischen Dampfers " Firsby", welcher bekanntlich in der Nacht vom 23. zum 24. Juni das Torpedoboot S. 42 überrannte und zum Sinfen brachte wobei der Kommandant des Bootes und telegraphiert wird, 100 000 mt. Entschädigung an das 3 Mann ihr Leben verloren, hat nunmehr wie aus Hamburg Reichsmarineamt gezahlt und somit die Schuld ihres Kapitäns anerkannt, die seinerzeit auch durch den Spruch des Secantes festgestellt worden war.
Litterarisches.
Als Buren- Festnummer erscheint diesmal die Berliner Illustrierte Zeitung", Nummer 42 vom 19. Oftober, die als Titelblatt eine prächtige Gruppen- Aufnahme der Burengeneräle Botha, Dewet und Delarey bringt. Diese nebst den in Nummer 43 folgenden aftuellen Aufnahmen werden vereinigt ein schönes Erinnerungsblatt an den denkwürdigen Besuch der Buren in Berlin bilden. Man erhält die Einzelnummern gegen Einsendung von 10 Pfg. und Porto durch die Haupt- Expedition, Berlin SW., Rochstr. 23. Abonnements nimmt für 10 Pfg. wöchentlich jede Buchhandlung, oder für 90 Pfg. pro November- Dezember jede Postanstalt entgegen.
Geschäftliches.
Für fidele Herren: Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Prospekt des„ Satyr" bei, auf welchen noch besonders aufmerksam gemacht wird.
Offene Beinschäden, Krampfadergeschwäre, Hautfrankheiten und Lupus gehören zu den hartnäckigsten, langwierigsten Krankheiten. Alle, die darar leiden, machen wir heutigen Gesamtauflage beiliegenden Prospekt der Privatan dieser Stelle nochmals ganz besonders auf den unserer flinit Jürgensen in Herisau( Schweiz) aufmerksam. Selbst gänzlich veraltete Fälle wurden, wie der Prospekt schriftlich an die Privattlinit Jürgensen in Herisau aufweist, völlig geheilt. Man wende sich zunächst also ( Schweiz). Briefe nach der Schweiz kosten 20 Pfg. Porto.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr. 2( Bürgermeisterei
gebäude) Zimmer Nr. 14.
zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern( Arbeitern Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.
An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 geöffnet.
Angebot der Arbeitnehmer:
1 Kutscher, 1 Taglöhner, 1 Schreibgehilfe. Nachfrage der Arbeitgeber:
1 Bau- und Möbelschreiner, 1 Haushälterin, 1 Branntweinbrenner, 1 Fuhrknecht.
Marktbericht.
Gießen, 21. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten Butter
per Pfd. 90-1.00 Mt. Sühnereier 1 St. 7-8 Pfg., Enteneier St. Erbjen per Liter 19 Big., Linien per Liter 32 Big., Tauben per Paar
-00 Pfg., Gänseeier 1 St. 0-0 Bfg., Käse per St. 5-9 Pfg.
mr. 0.60-0.80, Hühner per Stüd Mt 1.00-1 30, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-0.85, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänje p. Pfd. 50-65 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch
per Bfd. 60-64 Bfa. Schweinefleiich per Bfo. 70-80 Bfg. Schweine
fleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-72 Bfa., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 400-4.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 3.30-3.50, Milch per Liter 18 Vfa.
welchem noch 4 Hilfslehrer beigegeben sind. Leider Winterschuldirektors, Herrn Courtin, wurde die Schule im vorigen Winter nur von 10 jungen Leuten besucht. Der streis hat ein neues Gebäude mit Direktorwohnung für diese Anstalt geschaffen und wendet alljährlich einen Kostenaufwand von 2500 Mark für diese Schule auf. Bei solch geringem Besuche ist dieselbe mit recht ein teures Institut zu nennen. Befähigung zum Betriebe des Hufbeschlaggewerbes L. Wezlar. Die nächsten Prüfungen in der findet hier am 9. Januar 1903 statt. sind 4 Wochen vorher mit den Gebühren( 10 Mk.) an Meldungen den Kreistierarzt einzureichen. plötzlich Herr Amtsgerichsrat Dr. Born. Dem Dahin- Möhren, pr. Bd. 10, Sellerie t. 5-15, Borre 5-8, Unterfohlgeschiedenen wird man in seinem Bekanntenkreisen das beste Andenken bewahren
** Wezlar.
Am legten Donnerstag verstarb hier
* Marburg, 18. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten: Butter, Pfd. 90-100, Hühnereier, 2 St. 15, Käse, pr. St. 10, Käschen, pr. St. 4, Hochfäse, pr. Pfd. 40, Käsematte, pr. St. 5, Kartoffeln, Pfd. 4, 100 Bfb. 200, Kohl 3 St. 10, Blumenfobl, 1 St. 25-40, Spinat, Bfb. 15, Salat, pr. Kopf 5-8, rabi, St. 8-10, Rüben, rote, 5. Aprikosen, Pfd. 60-70, 3wetschen, pr. Pfd. 25, vahnen, pr, St. 70-120, Hühner, 120-160, Enten, Gänse, Pfd. 55-60, Tauben, pr. St. 30-40, Reb, pr. Pfd. 70, Hasen, St. 200-350, Feldbühner, St. 80-100, Rabiese, pr. Pad 6-10, Merrettich, pr. Pack 10, 3wiebeln, Pfd. 8, Knoblauch, pr. Wirshina, pr. K. 10-25, Weintrauben, pr. Pfb. 50, Aepfel, pr. Pfd. 10-15, Bohnen, Pfd. 12-15, Rettich, St. 5-10 Pfennige.
Konsumvereine gründeten heute hier eine Einkaufsver** Marburg, 20. Oktober. Gine Anzahl hessischer einigung mit dem Sige in Marburg. Morgen eröffnet nolle 5, intraut, pr. g. 10-40, Rotfraut, br. R. 10–40. der hiesige Konsumverein seine zweite Verkaufsstelle in dem nahen Dorfe Ockershausen. Berlin berufenen Geheimrat O.th in Göttingen ist Professor ** Marburg, 17. Dit. Bum Nachfolger des nach Hugo Ribbert in Marburg ernannt worden. Prof.
Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.


