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Nr. 217.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­jährlich Mr. 1 50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Donnerstag, den 18. September 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weßlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr, 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Politische Nachrichten.

Kaiser Wilhelm hat der Bitte des Bot­schafters Fürsten Gulenburg um seine Enthebung in einem die hervorragenden Verdienste des Botschafters würdigenden Schreiben nicht willfahrt und den Fürsten gebeten, noch mehrere Monate auszuharren, während welcher sich dessen Gesundheitszustand hoffentlich zum bessern wenden werde.

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Staatssekretär Freiherr von Thielmann erschien vorgestern im Reichstage und hatte eine Unter­redung mit dem Abgeordneten Dr. Spahn.

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nach Holland begeben, um die Angelegenheit endgiltig zu regeln. Aus dem Haag wird noch berichtet, daß der Plan der Buren- Generale, im Auslande öffentliche Vorles­ungen zu halten, in keinem Falle zur Ausführung tommen wird.

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Große Manöver für das nächste Jahr sollen schon jeßt wieder geplant sein. Die Chemnitzer Allg.- 3tg." erfährt darüber von unterrichteter Seite aus Dresden: Nachdem König Georg seine Zu­Pariser Blätter melden, der deutsche Kronstimmung gegeben hat, werden die nächstjährigen großen prinz werde sich demnächst mit der Prinzessin Alice, herbst- lebungen im Königreich Sachsen statt­Tochter der Herzogin von Albany, verloben. finden. Die dazu erforderlichen Vorbereitungen werden bereits getroffen. Falls nicht noch andere Bestimmungen getroffen werden, sollen die Manöver in der großen Ebene zwischen Leipzig und Magdeburg abgehalten werden. Voraussichtlich wird das 4. preußische Armee­Korps hinzugezogen und das 19.( 2. sächsische) so ge­teilt werden, das eine Division dem 12.( 1. sächsischen) und eine andere dem 4. preußischen zugewiesen wird. Die weiteren Vorgänge werden sich dann zwischen den beiden lettgenannten Armee- Korps abspielen. sollen aber doch die nächsten Kaisermanöver ganz in unserer Nähe an der Hessen- Darmstädtischen und Hessen­Nassauischen Grenze, in Oberhessen und dem Kreise Marburg haben? D. Red.)

Die Centrums- Frattion des Reichstages hat gestern Vormittag 9.30 Uhr die Beratungen der Stommissionsbeschlüsse erster Lesung zum Zolltarif fort: gesetzt. Es entspann sich eine lebhafte Auseinander­setzung, da sich zwei Strömungen geltend machten.

Bei Beginn der zweiten Lesung der Zolltarif­Commission des Reichstages am 22. Sept. wird der Mitgliederbestand ungefähr derselbe sein, wie am An­fange der ersten Lesung. Die einzelnen Fraktionen ge= denken wegen der Wichtigkeit der Beratungen ihre ersten Kräfte dazu zu entsenden.

Wie verlautet, soll die Sub Kommission am Don­nerstag mittag 1/22 Uhr zusammentreten, um der zweiten Lesung der Zolltarif- Kommission des Reichstages die Wege zu ebnen. Die Beratungen dürften aber insofern feinen großen Wert haben, als die entscheidenden Fraktionssitzungen der Konservativen und deutschen Reichspartei erst am Samstag stattfinden werden.

Berlin, 17. Sept. Wie der Nat.- 8tg." mitgeteilt wird, ist die deutsche Regierung entschlossen, etwaige anti­englische Kundgebungen auf deutschem Boden an­läßlich der bevorstehenden Anwesenheit der Buren- Generale nicht zu dulden. Dem Berl. Tagebl." zufolge lief bei dem hiesigen Buren- Hilfe- Komitee" die Nachricht ein, daß die Reise der Buren- Generale nach Berlin mit Rücksicht auf die Empfänge in Holland verschoben werden müsse. Nunmehr hat sich ein Vorstands- Mitglied des hiesigen Buren Komitees

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Entlarvt.

Roman von Moriz Lilie.

( Nachdruck verboten.)

" Da erfuhr er eines Tages auf der Redaktion seines Blattes, daß einer seiner Kollegen nach Australien auszuwandern gedenke, und nur zu gern ließ er sich bestimmen, ihn auf der großen Reise über das Weltmeer zu begleiten. Der junge Herr ver­faufte noch das legte, was er aus den Trümmern seines früheren Wohlstandes gerettet hatte, und fort ging die Reise. Nach einer ziemlich glücklichen Ueberfahrt landeten die Reisenden in Sidney. Bei seinem Freunde und Auswanderungsgenossen, welcher bald nach seiner Ankunft eine Schafzüchterei erworben hatte, sammelte der junge Herr Graf, welcher sich längst den Namen Reinhard beigelegt hatte, die nötigen Erfahrungen, um selbständig ein gleich­artiges Unternehmen ins Leben rufen zu können; die kleine Sunime, welche er erübrigt hatte, reichte dazu völlig aus." Und die Frau- wurde sie wieder gesund?" unterbrach der Schloßherr hastig den Erzähler.

,, Sie wurde es- wenigstens vorläufig", meinte der Gefragte Aber hören Sie weiter, Herr Graf, ich bin gleich zu Ende. Die australische Luft bekam der Gattin des Einwanderers vortrefflich, fie erholte sich und konnte ihren Mann bei seinen Arbeiten unter­stügen. Aber Herr Reinhard war der ungewohnten, schweren Arbeit nicht gewachten; nach Ablauf eines Jahres begann er zu tränkeln, das gelbe Fieber trat hinzu, und nach wenigen Tagen war er eine Leiche. Und als der junge Farmer die Augen ge­schlossen hatte, da legte auch seine junge Gattin fich hin, und wenige Stunden darauf war sie ihrem Gatten in die Ewigkeit gefolgt."

Aber das Kind- was ist aus dem Mädchen geworden?" fragte der Franzose mit einer Erregtheit, welche hätte auffallen müssen, wenn die beiden alten Herren nicht zu sehr mit dem Gegenstande der Erzählung beschäftigt gewesen wären. Hartwig zuckte die Achseln.

" Ob das Kind lebt, weiß ich nicht", erklärte er. Wenn dies aber der Fall ist, dann müßte das Mädchen jest etwa acht­zehn Jahre alt sein. Zweifellos aber würde die komtesse Emmy von Roded als Ihre Enfelin die einzige berechtigte Erbin Ihres gesamten Besizes fein."

Der Graf nickte zustimmend, dann reichte er dem Advokaten bte Hand.

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( Wir

Das neue Militärpensionsgesetz soll den " Dresdener Nachrichten" zufolge dem Reichstage sofort nach dessen Wiederzusammentritt vorgelegt werden. Da die in jenem Gesez vorgesehenen Wohlthaten den bereits verab­fchiedeten Offizieren nicht oder nur in sehr begrenztem Maße zu Teil werden sollen, so hat sich, wie das Dresdner Blatt" mitteilt, ein Ausschuß älterer verabschiedeter Offiziere ge­bildet, der sämtliche pensionierte Offiziere und Sanitäts­offiziere zu einer Versammlung einberuft. Es soll beraten werden, welche Mittel und Wege geeignet und einzuschlagen sind, um der immer schwerer werdenden Notlage zu steuern, setzt werden. in die viele Offiziere durch ihre frühe Verabschiedung ver­

ginnen auch in Wien die Preise aller Fleischwaren er Infolge der Fleischnot in Deutschland be­heblich zu steigen. Die mährischen, galizischen und böhmischen Viehzüchter und Schlächter die Preis- Erhöhung mit dem steigenden Export nach motiviren Deutschland.

,, Sie haben sich viel Mühe gegeben, ich danfe Ihnen dafür," sagte er gerührt. Es gehörte große Umsicht und außerordentlicher Scharfsinn dazu, die Spuren der Verschollenen aufzufinden."

Einen großen Teil der Nachrichten verdanke ich Herrn Markhofer, dem ehemaligen Freunde und Reisegefährten des jungen Herrn Grafen. Zufällig erfuhr ich, daß vor kurzem ein Herr aus Australien zurückgekehrt sei; bei meiner nächsten An­wesenheit in Wien suchte ich den Wann auf, um mich zu er fundigen, ob er irgend etwas von dem Vermißten wisse, und fand nun zu meiner Freude, daß es der ehemalige Kollege des Gesuchten sei."

Dann haben Sie gewiß auch erfahren, was aus dem Kinde geworden ist", forschte Ancelot, seinen stechenden, durchdringenden Blick auf den Rechtsanwalt heftend.

" Darüber konnte mir der Herr leider nur sehr spärliche Aus­funft geben", versezte der Gefragte. Er wußte nur, daß Herr Reinhard einen mit der Schafzucht vertrauten Mann in seine Farm als Gehilfen aufgenommen hatte. Der Auswanderungs­genosse des Herrn Reinhard hatte inzwischen seine Farm verkauft und war nach Weſtauſtralien gegangen, und als er zurückkehrte, fand er seinen Freund tot und dessen Besigtum in fremden hards Gehilfe- mit seiner Frau und der kleinen Emmy, die Händen. Wie man ihm mitteilte, war Raday- so hieß Rein­sie zu sich genommen hatten, wieder nach Sidney zurückgekehrt; als er sie aber dort aufsuchen wollte, da er fest entschlossen war, für das Kind seines Freundes zu sorgen, erzählte man ihm, daß zwei kleinen Mädchen nach Europa zurückgekehrt, während der die Ehegatten sich in Unfrieden getrennt hätten, die Frau sei mit Mann sich irgendwo in Australien aufhalte."

Herr. dazu" find sie in gleichem Alter geweſen. Wer das zweite Stind " Seltsamerweise- ja!" versezte der Anwalt, und noch der Frau anvertraut hatte, wußte mein Gewährsmann nicht."

Mit zwei kleinen Mädchen, sagen Sie?" fragte der alte

Es wird jezt unsere Aufgabe sein, diese Frau Raday aus­findig zu machen", nahm der Graf das Wort, nachdem er eine Weile sinnend vor sich hingeschaut hatte. Versäumen Sie nicht, dieses Ziel zu erreichen, lieber Hartwig, schonen Sie das Geld nicht, ich stelle Ihnen jede beliebige Summe zur Verfügung."

haben", sagte der Advokat; denn die Raday weilt ohne Zweifel " Und ich hoffe, wir werden auch in dieser Beziehung Erfolg

in Wien."

" Wie?" riefen der Graf und Ancelot wie aus einem

Munde.

in

freut sich nicht, daß diese Entdeckung gelungen ist? Und Die Ursache der Fleischnot entdeckt! Wer wo ist sie gemacht worden? Nicht am grünen Tisch, nicht von einem alten Praktikus, nein einer Briefkastennotiz der Oberhessischen ist nicht an der Fleischteuerung schuld, sehr zu Unrecht Beitung." Und jetzt weiß mans also: Die Regierung haben böse Leute ihr einen Vorwurf daraus gemacht, daß sie die Grenzen nicht aufmacht, auch die Metzger sind nicht daran schuld, und die Viehzüchter erst recht nicht. Ja, aber wer ist es denn? Sehr einfach: Die schlechten Zeiten! Die betr. Stelle lautet:

Wenn der Herr Meggermeister meine Artikel in der Oberhessischen Zeitung" gelesen hätte, so würde er wissen, daß ich voll anerkenne, daß die Preise für Schweine im letzten Halbjahr in die Höhe gegangen find! Was ich allein bestreite, ist, daß dies die Folge eines thatsächlichen Viehmangels sei, der in Deutschland herrsche. Ich behaupte vielmehr, daß der Fleischkonsum deshalb gesunken ist, weil der Verdienst infolge der schlechten Zeiten überall stark zurüd­gegangen ist und daß deshalb die teuere Fleisch­nahrung bei der großen Masse des Volkes ein­Jetzt kann der Streit nun losgehen! geschränkt worden ist.

Sozialdemokratischer Parteitag. München, 17. Sept. Auf der heutigen Tagesordnung steht der Bericht über die parlamentarische Thätigkeit, welchen Rosenow- Berlin erstattet. Derselbe betont, daß er den 3oltarif für eine Mißachtung des deutschen Volkes halte. An der Verschleppung der Verhandlungen über den Zolltarif seien nicht die sozialdemokratischen Abge­ordneten schuld, sondern die Regierung und die Mehr­heits- Parteien. Die Fraktion sei bemüht, mit aller Macht gegen den Zolltarif zu arbeiten. Müller- Ham­burg meint, die Fraktion habe recht daran gethan, daß sie gegen die Seemanns- Ordnung gestimmt habe, da diese nicht den Schutz gewähre, der verlangt werden könne und müsse. Hoffmann- Hamburg befürwortet einen Antrag, daß die Fraktion dafür eintreten solle, daß alle Personen, welche gegen Gehalt oder Lohn be­ihr Verdienst nicht 2000 Mt. übersteigt. Welf- Berlin schäftigt sind, der versicherungspflicht unterliegen, wenn Reichstage auf Einführung des Achtstundentages aus. spricht sich gegen die Einbringung eines Antrages im Weinschild- Offenbach tritt dafür ein, daß alle in der Heim- Industrie beschäftigten Portefeuille- Arbeiter dem

Der ehemalige australische Schafzüchter Markhofer hat mir versichert, die Raday in Wien gesehen zu haben. Er hat sie trog der langen Reihe von Jahren, die er sie nicht mehr zu Gesicht bekommen, auf das Bestimmteste wiedererkannt, da sie sich nur wenig verändert hat. An einem der legten Abende, als Markhofer durch die Straßen der inneren Stadt ging, eilte eine Frau schnellen Schrittes an ihm vorüber. Sofort glaubte er die Raday zu erkennen und folgte ihr. Vor einem Schaufenster mit Delikatessen blieb sie stehen, und der Australier hatte nunmehr Gelegenheit, fie genauer anzusehen. Kein Zweifel, es war die Raday. Er redete sie an und nannte ihren Namen; die Frau aber wurde freidebleich, schaute ihm eine Sekunde lang mit stierem Blick ins Gesicht, und einen heiseren Schrei ausstoßend, rannte sie dann in vollem Laufe davon und war bald seinen Augen entschwunden. Selbstverständlich zog ich, nachdem mir Markhofer das erzählt hatte, sofort auf dem Polizeiamte Erfundigungen ein, aber ich konnte die Wohnung der Frau nicht erfahren." Der Graf holte tief Atem.

Die Frau muß gefunden werden, Herr Advokat, ruhen und raften Sie nicht eher, als bis wir sie ausgefundschaftet haben", sagte der alte Herr. Sie haben die Spur der Vermißten bis in ferne Weltteile verfolgt und gefunden, und hier, unseren Augen so nahe, sollten unsere Bemühungen vergebliche sein? Stein Zweifel, meine Entelin lebt und befindet sich in den Händen der Frau, ihr ganzes seltsames Benehmen bei der Begegnung mit Markhofer deutet darauf hin!"

Eine freudige Zuversicht leuchtete aus den Augen des alten Mannes, als er so sprach; die Hoffnung, seine Entelin seben und aufnehmen zu können, schien ihn zu verjüngen.

unter den Lebenden weilt", beteuerte der Rechtsanwalt, ber= Wir werden sie finden, Herr Graf, wenn sie überhaupt noch

laffen Sie sich auf mich!"

finden!" rief mit einer Art von Begeisterung der junge Franzose Auch ich will Leib und Leben daran segen, die Vermißte zu aus, und wenn es mir gelänge, die geliebte Enfelin dem teuren Großvater zuzuführen- es wäre das höchste Glück, daß mir widerfahren tönnte!

Der Edelfinn des Grafen dachte nicht an Falschheit; Ber trauend legte er feine Hand auf Pauls Schulter und sagte leise mit inniger Betonung:

Ich danke Dir, Paul, der Himmel gebe seinen Segen!"

affein.

eine

Dröhnend fiel die Thür ins Schloß und Freda war

Das junge Mädchen that

wohlthätige

Ihre ganze Erscheinung

einen tiefen themzug, und

worden. Etwas Hartes, aung auf sie auszuüben. die feucht- frische, vom Salzsee herüberwehende Luft schien

Ablehnendes, das Freda eine veränderte ge­

Ausdruck schmerzlicher Train

im Verkehr mit den Menschen zein hatte einem meich

wesen, stand

sanften, zärtlich

Mutter,

alles ge­

felbe zugeführt. vornehm gekleideten Frau ergriffu Augen einer Fremden war sie zurückgebebt, aber Herzensangst, von welcher base bei dem Anblick der Schon ttwerschaft ihr Ersatz für die bei der Musterung der falten der ihr Kind

nach faum einjährige or ihrer Seele, als der Vater

die

ien mar, hatte

in einer

Vielleicht

dem thörichsten aller Mittel zu

feinen

D

unter

anthümlich genug Dich beengten! Gerade jezt! In wenigen Du eine erwachsene Tochter haben. Freda verspricht sollte ein solcher Dich fin leidlich hübsches Mädchen zu der Welt die Ver­

muthung aufzudrängen, daß geschäftliche Sahren en teinen Umgemein unbefriedigenden Geseranlassen, zu

wirst

nicht erwehren tönnen, daß sie Synnove verlassen.

Auch

milie. zweifellos gelitten und Liebe schmerzlich entbehrt. Herr Halgren wurde nicht mehr gesund. und ihr Versprechen, Synnove night a perlassen, so lange aber auch nicht beruhigt über das Schicksal seiner a fältigste Pflege seines Kindes hatte ihn nicht retten tönnen. Vor drei Monaten war er gestorben. Nicht unvorbereitet, bas leibliche Kind hatte unter der Herzlofigkeit der Mutter Fredas mütterliches Erbtheil war zwar erhalten, Die sorg­