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meuigkeiten.

alt: 1. Befanntmad bfchen Berate, fore

wobei sich dann finden wird, inwieweit die Beschwerden der

86latt Nr. 80,. 8tg." folgenden Artikel: Buzbacher Licher Stahl stellte sich gestern der Stadtverordnetenversammlung Studentenschaft gegen die Polizei begründet sind oder nicht.

pathischer Apotheten

Bahn. In etwa 14 Tagen dürften die Umänderungen, belche an den Bänen durch verschiedene Wünsche der Ge­

Dezember 1902 Imeinden und G. marfungsinhaber notwendig wurden, beendigt der jezige Finanzminister Bürgermeister von Gießen wurde, mindestens ein viertel aller Erzgruben still liegt. In den

Städt ordnung in

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bom 3. 1. Wits. ift

sein und es kann dann der Bau der Bahn beginnen. Da

k. Friedberg, 13. Dez. Unser neuer Bürgermeister vor. Regierungsbeurat Stahl ist wie Finanzminister Gnauth ein geborener Württemberger. Um 1888 wurde er, nachdem Ingenieur der Provinz Oberhessen. Herr Stahl genießt den wichtige Aufgaben, z. B. Straßenunterführung am Fauer­bacherthor, Schlachthausbau, Neubau der Gewerbe- Akademie, Kanalisation u. a. m. ** Frankfurt a. M., 15. Dez. Der sozialdemokratische Stadtverordnete Dr. Quard stellte bei der Stadtverordneten­bersammlung den Antrag, ein städtisches Arbeiter logirhaus zu errichten und den Magistrat zu ersuchen, in den nächſtjährigen Etat die erste Rate einzuseßen, sowie in den nächstjährigen Etat die erste Rate einzuseßen, sowie Bläne und Kostenvoranschlag baldmöglich vorzulegen.

r. Aus dem Siegerland. Ueber die Geschäftslage wird uns aus dem Siegerland berichtet, daß dort gegenwärtig Revieren Siegen und Mühen war schon im Vorjahre die hat in diesem Jahre gewaltige Fortschritte gemacht. Auch die Zahl der Hüttenarbeiter hat sich um mehrere Tausend verringert. Die großen Eisenhütten haben ihren Betrieb bedeutend eingeschränkt, die meisten fleinen liegen zur Zeit ganz still. Die Produktion der Hochöfen ist in diesem Jahr 40 Prozent geringer gewesen. Eine wesentliche Ursache der augenblicklichen ungünstigen Lage im Berg- und Hüttenbau ist zu suchen in der während der Hochkonjunktur betriebenen Häufung von Neugründungen. Während im Jahre 1900 ein Hüttenarbeiter noch täglich 4.50-5.50 Mt. verbiente, ift er heute froh, 250-3.00 r. täglich zu erhalten, da die meisten Werke auch noch Feierschichten eingelegt haben. ** Ans Thüringen, 15. Dez. In Molschleben starb der Landwirt Möller im Alter von 101 Jahren.

Ste Entschließungun die Verhandlungen über den Geländeer werb bei den Ruf eines tüchtigen Bautechnikers. Hier harren seiner sehr Arbeiterzahl um 627 gesunken, und die Arbeiterverminderung iber 500 Befißen von über 1100 Barzellen, welche bei bem Bau in B.tracht fommen, sich Monate hinausziehen werden, auch das wirklich abgetretene Gelände erst nach Fertigstellung des Bahnförpers durch den Geometer auf­nehmbar ift, so werden die bezüglichen Geländebesitzer in ben nächsten Tagen ersucht werden, vor dem Ortsgerichts­so steher schriftlich zu erklären, daß sie unbeschadet ihre päteren Entschließungen und Vereinbarungen über den Kaufpreis und unbeschadet ihrer späteren etwaigen Bins ansprüche bis zur Kaufpreiszahlung oder etwaigen Anspruch auf Flurschadenvergütung darin zu willigen, daß schon jest die Bußbach. Licher Eisenbahngesellschaft des bezügliche Gelände in Befiß und Benuh nehmen fann. Eine derartige Erf ärung ist allgemein üblich bei Bahn­bauten, fann Niemand schädigen und eine Weigerung di ser Erklärung würde nur Kosten und erhöhte Arbeit den Behörden verursachen. Nach Art. 3 es hess. Nebenbahn­gejeges vom 29. Mai 1884 hab n die interessierten Ge­

ad Nauheim die Sti auheim für anwend inter dem Anfügen Die Bestimmung ni der Stadtverordnete Bestimmungen mit der neu zu wähl irffamteit zu ta rzoglichen Minifteri mber d. J. enthält hen Juftisbehörden, in Angelegenheiten tände wird Sams mentreten.

** Bom Main, 15. Dez. Im Staatswalde bei Ober: sinn wurde der Holzfäller Anton Rau von einer umftürzen­den Tanne erschlagen. Er hinterläßt eine Frau mit 4 un­mündigen Kindern.

sch. Darmstadt, 13. Dez. An der hiesigen Tech. Hoch­schule hat sich gestern eine Akad. Ortsgruppe des deutschen Schulvereins zwecks Erhaltung des Deutschtums im Aus­lande gebildet und sind alsbald 350 Mitglieder beigetreten, sodaß die hiesige Ortsgruppe die stärkste an den deutschen

fubrte

ant gemombineer matfungsinhaber einer notwendige toften- und Müller Germania 2. Borj. des Studentenausschuſſes. olbe, Oberfilt. Nach Art. 2 des Enteignungsgefeßes von 1899 fann das 3. Kaiser Wilhelm Rcht der Enteignung auch an Privatpersonen und Privat­

Bung der Stadtver

gesellschaften bei Eisenbahnunternehmen verliehen werden. Nach Art. 34 dieses Ges ßes fann in dringenden Fällen der En 18. Dezember 19 Brovinzial ausschuß auf Antrag die Einweisung des Bahn­una ber2. Städtebu bauunternehmers in den Besiz aussprechen, wenn auch die ung der Stadt Gie Verhandlungen über den Kaufpreis eines Grundstückes no gen. 4. Uebersicht is nicht zu einer Einigung geführt haben. Tie Frage der gaben des Realgym Geländeſtellung ist durch die Konzessionserteilung erledigt, ung des Jugendfei die Frage der Enteignungsrechtsverleihung ist schon durch 18 nach Neuenbäue ben Staatszuschuß und die Konzessionserteilung eine natür 8. Genehmigung liche und die Dringlichkeit der Befizeinweisung liegt bei beren Riaffen der Ob einem solchen Unternehmen an sich vor, wird aber hier noch neuen Klaffen on da beſtärkt durch die Bedingung der Gr. Regierung, die Bahn raße Gießen- Autor biz zum 1. Oftober 1903 fertiggestellt zu sehen. Ich 13. Bröffentlich möchte hier die Bitte aussprechen, daß man nicht mit und Begräbnison Geringfügigkeiten kommen möge, deren Abschöhung mehr alle auf dem Friedh Arbeit und Kosten verursacht, als dem Schaden entspricht. der Leichenfaffengele Die Bahn wird unter für die Gemeinden günstigsten Be­Renteno rfid rung. bingungen gebaut, denn dieselben bezahlen außer ihrem n Anlagen im Anschl Geländeankaufsanteil, thatsächlich nichts. Nun der Plan Stabt Gießen. 19.& foweit feſtliegt, trage ein Jeder nach seinem Teil dazu bei, Installateuren für d daß die Erdarbeiten baldigst begonnen werden können und luß an das Gas- un am 1. Oftober 1903 die Bahn vollendet ist. Beschwerde der Spengle h. Baumrode Maschine( ystem Stendal). In hrung von Gas un Gegenwart zahlreicher Forstbeamten, darunter Vertreter der er Einrichtung des Elebersten Forstbehörde des Großherzogtums fand in der ver­

e Energie. 23 G- Jugangenen Woche im Walde bei Darmstadt die Vorführung Zimmer im HauStendal von Weidkarte hain, welcher bise Maschine erfunden inrich Hattler um that und diese auch in Darmstadt persönlich zeigte, wie sicher im Hause Frantfurtadieſelbe zu arbeiten vermag, waren für diesen Zweck eine mächtige Buche und eine starke Eiche zur Verfügung gestellt d im Oktober nächst und die Aufgabe, die beiden Riesenbäume nicht nur zu keit zurückblicken. Ei fällen, sondern so zu Fall zu bringen, als man deren Lage Anzahl junger Mädchen am Loden vorher bestimmt hatte, wurde pünktlich erfüllt. enachbarten preußisch Herr Forstwart Stendal hat das Recht der Fabrikation und en, Kochen und Bügel den Bet: ich seiner Baumrobe- Maschine der Gießener Firma rbeitelehrerinnen Ober 2. Reiß übertragen. Es wird uns übrigens mitgeteilt, daß hervorgegangen; einig die Stadt Gießen bereits zwei Stück dieser Stendal'schen Rheir provinz festen Baumrobe- Maschinen zur schnellsten Lieferung bestellt hat.

zur Ausdehnung des er Stendal'schen aumrode- Maschine statt. Dem Forstwart

e neuerer Ministerial Den mit mehr als 2000 Blehrerinnen angeftel üfung bestanden haben bes nderen Kursus ein Wert auf den Unterric wird. Diese Prüfunge en mal, und zwar fi

Die hefige staatlic

Aus Heffen und Dacbbargebieten.

** Sossenheim, 15. Dez. Der 12jährige Sohn des Orgeldrehers Nikolaus Noß dahier brach gestern auf der sogenannten" Alten Nidda" ein, geriet unters Eis und

extrant.

Bekanntmachung.

em Kreisschul- Inspett Mittwoch, den 17. Dezember, von Vormittags.| mmiffar und mehrer 9 Uhr ab, werden im Hofe des Bürgermeisterei-|

Für junge Mädde gebäudes darbeitslehrerin ablege

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n entsprechenden Unter zum Preise von 10 bis 50 Pfg. per Stüd, so lange der Wie aljährlich bera Borrat reicht, ausgegeben.

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ahre am Donnerstag lerarbeiten, deren Befu en Uebrigen, die fich fi n, empfehlen möchten. in Werffamfeit treten g bes bedingten Stra De Juftiminifterium e n gerichtlich verurteilte

guter Führung währen

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Gießen, den 16. Dezember 1902. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Praktische u. nützliche

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- fei es, daß Sopha von 45 Mt. an. Plüschdivan von 70 Mt. an. Sllen Blas greifen. Damentaschen, Schulranzen, Courir. u. Jouristens bie Bewährung bedingt taschen, Cigarren Etuis, Hosenträger, Porte­ausschließen. Weber monnaies. Umhangtaschen u. Gamaschen.

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ende des Schöffengeric

foll auf wenger als di war bei Strafen, die in auf 1 Jahr, bei Straf

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Sattlermeister.

** Darmstadt, 14. Dez. Die durch den frühen Heim­gang des Pfarrers Dr. Friedrich Grein erledigte Pfarr­ftelle wurde dem Pfarrverwalter Friedrich Germer aus Klein­Linden bei Gießen zur Verwaltung übertragen. Herr Germer verwaltete seither die evangelische Pfarrſtelle zu Frischborn und Schloß Eisenbach Kreis Lauterbach; vorher amtierte er zu Ernsthofen Kreis Dieburg.

** Darmstadt, 14. Dez. Ein schauerliches Drama, jedenfalls durch unglückliche Liebe" veranlaßt, hat sich heute hier zugetragen." Gegen 9 Uhr vormittags hat sich auf der Marienhöhe, einem hübschen Aussichtspunkt nächst der Ludwigshöhe, neben einer Steinbank ein Liebespaar er­ichossen. Nach den bisherigen Feststellungen sind dieselben gestern von Frankfurt a. M. hier eingetroffen, übernachteten in einem hiesigen Hotel, dessen Rechnung man noch vorjand, und begaben sich heute früh nach der Ludwigshöhe, woselbst sie je eine Tasse Staffee und einen Cognac zu fich nahmen. Sie entfernten sich hierauf und führten die That jedenfalls alsbald aus. Sie lagen nebeneinander im Gras init gut gezielten Schüssen durch das Herz. Der Tod muß alsbald eingetreten sein. Man fand bei ihm einen Bettel mit der Ausschrift: Ludwig Busch, Preungesheim, Lidy Bardorff geb. Dyckerhoff. Frankfurt a. M.

** Mainz, 15. Der bekannte Buchdruckereibesizer Fint von Babern hat sich gestern in einem Anfalle von hoch gradiger Nervosität erschossen.

** Mainz, 15. Dez. In Kostheim ließ eine Mutter ihre drei Stinder einen Augenblick allein. Als sie zurück fehrte, fand sie das jüngste, 1 Jahr alte, in einem Stuhl sigende füßende Kind in hellen Flammen. Obwohl das auf bis it unaufgeklärte Weise entstandene Feuer rasch erstickt wurde, hatte das Kind doch so schwere Brandwunden er­litten, daß es bald darauf starb.

r. Marburg, 15. Dez. Eine Zusammenrottung von etwa 500 Studenten fand heute Nacht auf dem Marktplaß ftatt. Die hiesige Studentenschaft steht nämlich mit der Polizei auf gespanntem Fuße, weil diese mitunter etwas ftramm vorgeht. Die Polizei batte nun einige Studenten wegen irgend eines Vorfalles festgenommen, weil sie ihre Namen nicht hatten angeben wollen. Dabei sollen einem der Studenten Handschellen angelegt worden sein. Dies brachte gegen 212 Uhr obige große Studenten- Ansammlung, Angehörige faft aller Rorporationen, auf die Beine. Sie vollführten auf dem Markt einen kolossalen Lärm und ver­suchten in das Wachtlokal einzudringen. Die Polizei nahm eine Anzahl Studenten feft, wobei ein Teil Widerstand leiftete. Die Sache wird ein gerichtliches Nachspiel haben,

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Das Mündel des Komödianten nennt sich unser neuer Roman von A. Bruns, mit dessen Veröffentlichung wir nach Schluß des jetzt laufenden in unserer täglichen Unterhaltungsbeilege be­ginnen. Der Verfasser führt uns darin in zwei Gefell­schaftssphären, die himmelweit auseinanderliegen: die exklusive hohe Aristokratie Englands und das Komö diantentum in dortigen Provinzstädten. Das Binde­glied zwischen diesen beiden so ungleich gearteten Menschenklassen bildet die Helden, deren wechselreiches Schicksal sie zwischen beiden hin- und herschleudert. Wie herbe Erfahrungen ihren anfangs störrischen eitlen Charakter läutern, so daß dessen gute und eble Seiten siegreich hervortreten, wie nach einer ersten Herzens­täuschung warme Dankbarkeit in ihr das Blümlein echter, dauernder Liebe ersprießen läßt, ist in feiner und doch plastischer Darstellung anziehend geschildert. Ein geheimnisvolles Verbrechen, das die junge Heldin gegen ihr Wissen und Wollen in seine verderbenbringenden Streise zieht, verleiht dem Ganzen einen weiteren, prickelnden Reiz und erhöht die starke Spannung, die sich durch den packenden Scenenaufbau der talentvollen Arbeit zieht.

Marktbericht.

Gießes, 16. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarit tosteten Butter per Bib. 1.10-1.15 Mt. Sühnereier 1 t. 8-10 Bfa., Enteneier St. -00 Bfg., Käse per St. 5-8 Bfg. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen ver Liter 21 Pig., Linien per Liter 32 Big., Tauben per Baar

1. 0.80-0.90, Hübner per Stadt 100-120, Hahnen, per Stud Mr. 0,75-1.25, Enten per Stüd 2.00-2.60, Gänse p. Bfd. 54-65 Pfg., Ochsenfleisch per Pfb. 66-76 Bia, Rindfleisch per Bfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bfb. 70-80 Bia. Schweine­fleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfa., Kalbfleisch ver Bfb. 68-72 Bfg., Hammelfleisch per Bfb. 50-70 Big., Kartoffeln per 100 Rilo 5.60-6.00 m., Zwiebeln per 3t. M. 3.50-4.50, Milch per Liter 18 Pfa.

Wezlar, 13. Dez. Auf dem hiesigen Wonmarkt kostete das Pfund Butter 1.30 M., Eier 2 Stüd 19 Bfg.

Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

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