Alles
Er erklärt: ,, Der kommende fast arktischen Winter. arbeiterverbandes fordert die gesamten deutschen Berg-| prinz mit viel Stimmung und ebenso war Herr 3 oder| Denn dieser bekannte Meteorologe prophezeit uns eine leute auf, während der jezigen ausländischen Streiks als Excellenz von Haugk und Gastwirt Rüder vortrefflich. Frl. Bünau war als Käthie ganz allerliebst| Winter wird wahrscheinlich der kälteste und härteste feine Ueberschichten zu verfahren. und auch die Leistungen der Herren Ramseyer, sein, den wir seit 50 Jahren erlebt haben. Steinert und Gerlach standen entschieden über dem deutet darauf hin, wir müssen uns auf die niedrigste Durchschnitt. Dagegen schienen die Studentenlieder Temperatur, die eisigsten Winde und den schwersten wenig gut eingeübt, was besonders bei dem letzten Schneefall gefaßt machen, die sämtlich ausnahmsweise etwas auffiel. lange andauern werden und zwar in ganz Europa." Hoffentlich prophezeit uns ein anderer Meteorolog bald das Gegenteil!
Jenseits von Gut und Böse
nennt Robert Krafft in Anlehnung an das bekannte Werf des vor einigen Jahren in Geistesumnachtung frühzeitig verstorbenen Philosophen Nietzsche einen Kriminalroman, mit dessen Veröffentlichung wir nach Beendigung des jetzt laufenden in unserer täglichen Unterhaltungsbeilage beginnen werden. Krafft hat in seiner Arbeit ein Kabinettstück kriminalistischer E zählung geschaffen. Ein feiner Kenner des englischen Detektivwesens, dessen Eigenheiten dem Romanschriftsteller zu den spannendsten Verwickelungen und überraschenden Lösungen reiche Gelegenheit geben, ist er zugleich ein Meister moderner deutscher Darstellungsweise. Auch der Stoff ist der modernsten einer, wie schon der Titel zeigt. Ein Uebermensch" ist der Krafft'sche Held, nicht in dem spöttischen Sinne unserer Wizblä ter, sondern eine volle, großangelegte Natur, die uns durch ihre dämonischen, ungezügelten Triebe teils zurückschreckt, teils in ihrer„ Herrenmoral" und gigantischen Wucht unwillkürlich Bewunderung abnötigt. Die dramatische Handlung, die sich Bug um Bug in ewig wechselnden, aber stets gleich lebensvollen Bildern vor unseren Augen abrollt, wird vertieft durch psychologische Blißlichter, die, fein von pedantischer Lehrhaftigkeit, doch bis auf den Grund einer rätselvollen Seele hinableuchten.
Giessener Cagesneuigkeiten.
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** Briefe mit mehr als 250 Gramm Inhalt, die einen wertvollen oder für die Korrespondenz augenscheinlich wichtigen Inhalt haben, sollen fortan ausnahmsweise dem Empfänger zugestellt werden, sofern dieser bereit ist, den Unterschiedsbetrag zwischen dem Wert der verwandten Freimarken und dem Paketporto nebst Bestellgeld oder bei unfrankierten Sendungen die Bisher bolle Gebühr für das Paket zu entrichten. wurden solche Briefe vernichtet.
** Buzbach, berfaufte feine legene Sofraithe 12000 Mart an gabe erfolgt am ** Bad- Nau bersammlun Bäderberba Am Montag b Efer einen fur wickelung des B baben sprach üb hauungen in ih beren Einteilung eine von Sanit tion angenomme Deutsche Bäderbe neue Analyien a Meidsgefundheit zu Grunde geleg berg behandelt Balneologie und Substanzen dur aufgenommen Jebert- Frantfu Mohre und ihre und Thermalw robren gegenüb Thon und Gem über die deuti Nahrungsmitte Nachmittagsfigu Neundorf über tion bon Minera faffenburg be Der Röntgentech Vereinfachung de folg zu berzeichn dozent Dr. H. K Verbindung mi Die Verwendbar war, ist nun f in der Klinik nic
** Zur Außerfursseßung der Zwanzigpfennigftücke aus Nickel ist jetzt der letzte Schritt gethan. Während von den silbernen Zwanzigpfennigstücken für nahezu 36 Mill. Mt. ausgeprägt worden waren, find Nickel3wanzigpfennigftüde nur für 5 Mill. Mr. hergestellt worden. Bei der Beratung der Münzgesegnovelle im Reichstag ist vereinzelt der Vorschlag gemacht worden, Stücke zum Wert von 25 Pfg. einzuführen, also die zweigutegroschen- Stücke aus der Großväter Zeit wieder aufleben zu lassen. Doch fand dieser Vorschlag ebensowenig Anflang, wie vor Jahren die Anregung, Zweieinhalb- Pfennigstücke auszuprägen.
* Jahnfeier. Den 15. Oktober 1902, der 50. Todestag des Turnbaters Friedrich Ludwig Jahn, hat die Gießener Turnerschaft gleich den Turnern so vieler anderer deutschen Städte, in pietätvollem Gedächtnis und geziemender Weise gefeiert. Auf Einladung des Ausschusses der Gießener Turnerschaft hatte sich gestern Abend in der Turnhalle des Turnvereins ein zahlreiches Publikum, darunter auch Damen, eingefunden. Die Feier, welche nur einen rein akademischen Chacafter trug, wurde eingeleitet mit einer furzen aber fernigen Ansprache des Ausschuß- Vorsitzenden, Herrn Weinhändler Helm; es folgten dann schnell hintereinander ein Prolog, gesprochen von Herrn Lehrer Ziebrecht der Gesang des Liedes„ Stumm schläft der Sänger" vorgetragen von der Gesangs- Abteilung des Turnvereins eine Gedächtnisrede des Herrn Lehrer Kling. Vorsitzender des Männerturnvereins,- und zum Schluß während der Stellung eines lebenden Bildes Schluß während der Stellung eines lebenden Bildes von Mitgliedern des Turnvereins, der gemeinsame Gefang des Jahn- Liedes„ Ein Ruf ist erflungen".- Im kleinen Saale des Café Ebel fand die Feier noch eine nach kleine Verlängerung; man nügte den Abend nach fröhlicher Turnerart bei einem Glas Bier und einigen munteren freien Ansprachen aus.- Herr Metzgermeister Pirr nahm dabei Gelegenheit in einer begeistert gehaltenen Rede die Einigkeit, welche in der Gießener Turnerschaft herrsche, rühmend hervorzuheben. Die ganze Feier, auch der zweite Teil wurde von Herrn Weinhändler Helm präfitiert, gab erneuten Beweis, daß das Turnen mit das Edelste ist und die, welche es pflegen, nicht die schlechtesten des und die, welche es pflegen, nicht die schlechtesten des deutschen Volkes sind.
** Der Großherzog hat gestern am 15. Oftbr., den provisorischen Lehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Gießen Franz Bender zum Oberlehrer ernannt.
( J.) Orpheum. Mit dem gestrigen Abend verabschiedete fich in einem Benefiz der bekannte Humorist Norbert Stein. Die ihm überreichten Geschenfe und Kränze legen Zeugnis ab von der Beliebtheit des Scheidenden. Zahlreich Beugnis ab von der Beliebtheit des Scheidenden. Bahlreich waren die Freunde und Gönner aller Standesklassen er= schienen, um die leßten Abschiedsworte in Roupletform zu vernehmen und zu applaudieren. Möge Herrn Stein in Kassel derselbe Erfolg blühen wie hier.
Stadttheater. Welch eigenen Reiz doch ein solches Studentenstück bietet. Alt- Heidelberg" wie anheimelnd das klingt. Wie tauchen da so malerische Bilder auf, erfüllt von einem harmlos fröhlichen Leben einer fraftvollen Jugend. Diesem Zauber giebt sich auch der jugendliche Erbprinz von Sachsen- Karlsburg ganz hin. Bisher nur in Einsamkeit und Abgeschlossenheit auf dem Stammschlosse der Karlsburg erzogen, soll er für 1 Jahr an der Heidelberger Universität seine Studien vollenden. Sein langjähriger Freund und Ers zicher Dr. Jüttner, der einzige der für die lebensfrohe Jugend ein warmes Herz hat, trotz seiner großen Verehrung für den perlenden Wein, der dort am rauschenden Neckar wächst, begleitet ihn und lehrt ihn, die Freuden eines ungebundenen Lebens in vollen Zügen genießen. Prinz Karl Heinrich, zuerst schüchtern und ganz überrascht von all den Eindrücken, die mächtig auf ihn einstürmen, wird bald einer der tollsten und übermütigsten Studenten. Eine reizende Episode spielt dabei seine warme Liebe für die Nichte des Gastwirts Rüder, für die blizsaubere allerliebste Kätbie. Aber faum 4 Monate vergehen, da reißt ihn plöglich ein grausames Geschick aus diesem Jdyll. Sein Önfel ist einem Schlaganfall erlegen und er der nunmehrige Herrscher. Trübe und freudlos verfließen ihm so zwei lange Jahre, und ach nur zu oft weilen seine Gedanken drüben in Heidelberg bei seinen Freunden und seiner Käthie. Inzwischen tritt auch für ihn die Pflicht heran, seinem Lande cine Herrscherin zu geben. Aber je mehr diese Notwendigkeit zur That heranreift, um so heißer wird seine Sehnsucht nach dem entschwundenen Glück. Nur noch einmal muß er die Stätte füßer Erinnerungen aufsuchen, noch einmal am Grabe des biederen Lehrers stehen, noch einmal von seiner zärtlich Geliebten Abschied nehmen.
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Aus Hessen und nachbargebieten.
Staufenberg, 15. Oft. Ein Racheaft scheint das Feuer in der Nacht vom 12. zum 13. gewesen zu sein. Die Scheune, welche durch das Feuer eingeäschert wurde, wurde erst vor drei Jahren neu erbaut, da die vorherige Scheune auch durch Feuer vernichtet wurde. Diesmal hatten es die Uebelthäter auch noch auf den Wagen des Besizers der Scheune abgesehen. Derselbe wurde zertrümmert im Felde gefunden.
V. Lich. Der Verkauf von Kartoffeln ist ins Stocken geraten, weil der Preis in die Höhe gehen wird, aber noch nicht festgelegt ist.-
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Lich, 14. Oftbr. Die Prinzessin Marka zu Solms- Hohensolms- Lich, geborene Gräfin Solins- Sonnenwalde, Gemahlin des Prinzen Rein
zu
hard zu zu Solms- Hohensolms- Lich, Rittmeister und Eskadronchef im Regiment der Garde du Corps, wurde am Sonntag von einem gesunden Sohne glücklich entbunden.
** In Betreff der Haftung eines Bauunternehmers für seine Arbeiter hat das Reichsgericht nach einer Mitteilung der„ Dtsch. Jur.- 3tg." neuerdings Grundsätze aufgestellt, wonach man in Ansehung eines Neubaues mit seinen vielen Geschäften von dem Unternehmer, wenn ihm auch an sich die Leitung obliegt, nicht schlechthin wird verlangen können, daß er den einzelnen Arbeiter bei jeder Verrichtung selbst überwache oder beaufsichtigen lasse und jede einzelne Handlung besonders anordne. Bei erwachsenen, eingelernten Arbeitern darf er Urteilsfähigkeit und Umsicht auch hinsichtlich der Vermeidung von Gefahr für Dritte bis zu einem gewissen Grade voraussetzen und muß Vorsichtsmaßregeln, die allgemein bekannt oder nach gesundem Menschenverstand für Jeden als notwendig erkennbar sind, nicht stets von neuem verschärfen. Andererseits bedingt freilich der Erfahrungssag, daß die Arbeiter bei gefährlichen Betrieben leicht gleichgiltig gegen die Gefahr werden, ein erhöhtes Maß von Aufsicht. Indeß kommt es hier auf die Umstände an, und insbesondere kann der Sab, ein Handlanger sei fein solcher Angestellter, der seine Verrichtungen selbständig und ohne Aufsicht auszuüben pflege, sondern bedürfe einer steten lleberwachung, in dieser Allgemeinheit nicht als zutreffend anerkannt werden.
Herr von Stabl spielte den Erb
Dr. Rumseys Patient.
Roman von Dr. Halifar und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner.
( Nachdruck verboten.)
In früheren Zeiten waren die Audreys hervorragend tüchtige, fluge Menschen gewesen, gesund an Leib und Seele, ritterlich gegen die Frauen, herzlich gegen die Kinder, gütig gegen ihre Untergebenen und wohlthätig gegen die Armen. Ein jeder der Nachkommen hoffte insgeheim, der Fluch möge an ihm vorübergehen. In der Regel brach das Verhängnis urplößlich herein- irgend eine seelische Aufregung konnte es herbeiführen: eine unglückliche Liebe, der Tod eines Freundes oder lieben Verwandten. Dann verlor der Heimgesuchte das Gedächtnis für dieses Ereignis und die dasselbe begleitenden Nebenumstände. Nichts, aber auch garnichts, vermochte das entschwundene Gedächtnis zurückzubringen das Ereignis war total ausgelöscht aus dem Hirn des Opfers. Alsbald pflegte dann der förperliche und geistige Verfall zu folgen. Die weiblichen Glieder der Familie entgingen diesem schrecklichen Fluche, nur die Söhne wurden von ihm betroffen.
D. Langsdorf, 15. Oktober. In der gestern stattgehabten Sik ng der Landes- Kommission unter Vorsitz des Herrn Ministerialrats Brann, wurde die schon längere Zeit schwebende Frage bezüglich der Feldbereinigung für unsern Ort dahin erledigt, daß man die Durchführung. beschloß.
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Friedberg faal des Predige 10 neuen Kandi Jäger, Mayer, und Veller sta ( Goldmann, L und Waas) ber derfelben auf 16
B. Münzenberg. 12. Oft. Ein imposanter Brief wurde einem hiesigen jungen Manne von seiner Geliebten aus Buzzbach zugesandt. Derselbe lautet wortgetreu: Bautschbach, am Brunnellyustags. Lieehber Heinrig, Ich ergreife die Hand um dos Blaisteft um dir einige Beilen zuschribb. Hir siz ich und schribb ich weiß kei Straß und waiß Adraß und weiß kei Numer vom Hus wie fann ich da geschribb da kann ich gepfiffen aber nicht geschribb. Mein gelieptes Mauschen. Gestern hat es hier geregnet heute trilbelt es noch. Meine neue Senfquadrille ist ganz nass geworden und mußte wieder aufgeblättert wärden. Gestern war hier großes Wurstessen. Laufs hatten nähmlich Fett ge= schlagted. Schate daß du nicht auch da warst zum Schlachten. Dieses wünscht Dir von Herzen Deine | Dich tieu und warm liebende
** Wir bekommen einen sehr falten Winter, das beißt, wenn Prof. Ledochowski in Wien Recht hat.
Robert Audreys Vater war dem Verhängnis bisher entgangen. Sein Vater hatte eine gesunde, blühende Schottin aus alter, guter Familie geheiratet, deren körperliche und geistige Gesundheit nichts zu wünschen übrig ließ und auch auf ihre Kinder übergegangen zu sein schien. Nicht einmal Nerven" famute diese blühende Frau! Ihre Kinder wuchsen gesund und kräftig heran, und man hoffte im Schloffe, daß der indische Fluch gebrochen sei und das Geschlecht von nun an verschonen werde. Das Verhängnis war zu schrecklich und zu schmerzlich, als daß man darüber gesprochen hätte, wenn es nicht unumgänglich nötig war, und Robert von Audrey, der Erbe des Hauses, wäre sicherlich der letzte gewesen, mit denen man es erörtert hätte.
Roberts Vater war ein Mann von eiserner Willens- und Thatkraft, Robert hingegen war grüblerisch und nachdenklich veranlagt. Wäre seine Mutter nicht so sehr darauf bedacht gewesen, ihr förperlich zu fräftigen und seine Natur zu stählen, wer weiß, welchen frankhaften Neigungen er nachgegangen wäre. So aber blickte er in die Zukunft voll froher Hoffnung und einem Herzen voll von hohem Ehrgeiz.
teiten waren so hervorragende, daß sie ihn zu der höchsten Stellung im Leben berechtigten.
Der junge Schloßherr war, wie seine Vorfahren, ungemein ritterlich gegen alle Damen. Während er iezt neben Hetty einherschritt, tochte sein Blut vor Entrüstung bei dem Gedanken an die Beleidigung, die dem jungen Mädchen widerfahren war. Die arme, thörichte Hetty war für ihn nicht mehr, wie jedes andere hübsche Mädchen. Ihre Angehörigen waren Untergebene seines Vaters, daher hielt er es für seine Mannespflicht, sie zu beschützen.
Robert war der einzige Sohn; er besaß nur zwei Schwestern, liebe, herzige Mädchen, die den Bruder schwärmerisch liebten. Mit freudigem Stolze schauten sie seiner Zukunft entgegen. Bei den nächsten Barlamentswahlen sollte er als Kandidat aufgestellt werden. Die Wahl war ihm sicher, denn seine geistigen Fähig
Als er sich vor der Thür von ihr verabschiedete, sagte er:
Sie sollten diesen jungen Leuten nicht erlauben, daß sie sich Freiheiten gegen Sie herausnehmen, Hetty. Gehen Sie in Zufunft nicht mehr allein zu so später Stunde aus, und vergessen Sie nicht, Ihrem Onfel meines Vaters Bestellung zu überbringen."
Sie neigte den Kopf und verließ ihn, ohne ein Wort zu sprechen, ia, ohne ihm für seine Ritterlichkeit zu danken. Schweigend sah er ihr nach, bis sie im Hausflur verschwand. Dann machte er Kehrt und trat den Heimweg an.
Jezt war er an der Stelle angelangt, wo er die Scene mit Franzius gehabt; er wollte eben über den Bach springen, als der junge Mann plößlich aus dem Schatten eines großen Baumes auftauchte und ihm den Weg vertrat.
" Ich muß Sie ersuchen, mich um Entschuldigung für Ihr Benehmen zu bitten", begann Franzins in scharfem Tone. In Audreys Antlig stieg eine jähe Röte. " Was meinen Sie?" fragte er.
" Was ich soeben sagte! Meine Absichten in Bezug auf Fräulein Armitage sind die ehrlichsten von der Welt. Sie versprach mir heute morgen, meine Frau zu werden. Als Sie vorhin zwischen uns traten, war ich im Begriff, mein zukünftiges Weib zu füssen."
Wenn das wirklich der Fall ist", versezte der Baron ernst, " so bitte ich allerdings um Entschuldigung. Aber", fügte er mit erhobener Stimme hinzu, indem er Franzius voll ins Gesicht blickte, Hetty Armitage leugnet entschieden jede Beziehung zu Ihnen."
" So- thut sie das?" murmelte der junge Mann erbleichend. " Noch ein Wort, ehe Sie gehen", sagte Audrey.„ Fräulein Armitage ist ein hübsches Mädchen."
Was geht das Sie an? Ich habe keine Lust, mit Ihnen darüber zu diskutieren", brauste Franzins auf.
Christine.
dafür sorgen, daß ihr kein Leid geschieht. Wer sich etwas unrechtes gegen sie herausnimmt, bekommt es mit mir zu thun. Das ist es, was ich Ihnen noch sagen wollte. Guten Abend." Der Baron lüftete den Hut, sprang über den Bach und verschwand im Unterholz in der nach dem Schlosse führenden Richtung.
Das können Sie halten, wie Sie wollen. Nur eine Bemerfung erlauben Sie mir noch. Hettys Onkel ist einer der ältesten und geachtesten Bächter meines Vaters. Das Mädchen steht also unter unserem Protektorat, und ich zum Beispiel werde
Herbert Franzius blieb stehen und schaute ihm nach. Das Blut wallte siedend heiß in seinen Adern. Er war so rasend in Hetty verliebt, daß er sich selber manchmal nicht ganz zurechnungs fähig vorkam. Mit Aufbietung all seiner Geduld hatte er die Aufmerksamkeiten Everetts gegen Hetty ertragen, aber das Dazwischentreten des Schloßherrn rüttelte alle Dämonen der Eifersucht in seiner Brust auf und schürte sie zur hellen Flamme. Wie von Furien gehegt trat er iezt den Heimweg an.
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Frantfur Aftien- Gefellid Sorjahren 13 Bejchäftsjahre Borjahr 1 0471
" Ich will die Sache mit Hetty ins Keine gebracht sehen, noch ehe ich eine Stunde älter bin!" rief er so laut in die Einsamkeit hinein, daß er vor seiner eigenen Stimme erschrat. Sie versprach die Meine zu werden. Wie darf dieser freche Mensch es wagen, zwischen uns zu treten! Was mache ich mir daraus, daß er der Herr im Dorfe ist! Und wenn er zehntausendmal der Besizer von Großhofen ist, mich geht es nichts an. Aber Hetty, sie war so seltsam, sie leugnete in seiner Gegenwart alles ab! Sie ist eine herzlose Kokette- sie wirft ihre Angel höher hinaus! Aber ich werde es ihr sagen! Der Baron ist selber in Hetty verliebt, darum mischte er sich in meine Angelegenheiten. Nun wohl, sie soll wählen zwischen ihm und mir, heute abend noch, und wenn sie ihn vorzieht, dann sei Gott ihm gnädig!"
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21. Division Kouliffen des R
Tung des Krieg offister Hermann dahier. Biegen Badereien, weld alten Leuten zu Weldu.g gebiad chlagen, in ander oder fein Befehls und feiner die L Beschwerdeführun besichtigung End getlagten 5 Refr
Während er so dahinstürmte, nahm selne grenzenlose Erregung immer mehr zu. Everett stand gerade an der Hausthür, als Franzius anlangte und wie ein Rafender an ihm vorbeistürzte. " Franzius, was ist mit Dir?" rief der junge Mann bestürzt. Laß mich in Ruhe! Ich muß Fräulein Armitage sofort sprechen. Everett stieß ein gezwungenes Lachen aus.
" Du scheinst mir dazu nicht in der richtigen Verfassung zu sein, lieber Freund", verfekte er." Fräulein Armitage wirst Du iegt kaum angenehm sein." Wieder lachte Everett gezwungen, es flang wie Spott oder Aerger. Franzius blickte ihn fast feindselig an.
" Sie scheint eine sehr hohe Persönlichkeit geworden zu ſein", fuhr er fort. Vor einigen Minuten wurde sie mit hohen Ehren nach Hause gebracht, und zwar von feinem geringeren, als dem Erben von Großbofen, Baron von Audrey."
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