em Vorfizenden des
er, berhandelt und lichung des Projeftes n bon den In idup bon 35 000 en der Anlage des
andere Hälfte diefe stoften, fowie be er Eisenbahnfistus einen Mitteln ge st- Verein bat mt. Die Finan it der Frage be
an bat, fchlägt be
Nord- On lo ermeister nidt bis die Intereffenten der Kosten der cett erklärt haben die Versammlung zu aus den Alten die B ren Jahren in dieser ilen. Daraus ge
age eines zweiten Häftigt hat 1886,
- 1898 und im Jahr
eiten Bahnhofs meinen Steuermitteln hat die Stadtverord lärt, die Zufuhrweg umm ist der Ansicht e sicher nicht scheitern 2. feien, die die In ne fich nur für den
Stadtv. Schmall e mit seiner Unsich in der Kommission. das Wallthor durch rtreffen geraten fei. die Verwirklichung on einem zu gewäh ngig machen. Es fei viel der Einzelne der gen habe, es sei über
grok das Interesse Nord Ostend. Wenn - vorteilhaft und er. gemeinheit die Iche die Anlage foftet. fer für die Anlegung Bahnhof Süd zun Nähe eine Bebauung sei. Für die Fortus städtischen Mitteln = daran erinnern, wie
Beit aufgenötigt sein t der Wurst nach der sei bisher noch aut
em Sped noch nicht auch der Ansicht, die auf die Allgemeinheit ntereffe eines einzelner Stadt habe den Vorteil r Stadt. Es sei aud pringen, denn für di 20 Jahren unendlicó ehen. Stadtv. Hau fein Kollege Small end: Ist die geplant teil auch nur für eine bejahend aus, nun gut bon jenem Stadtteil rlangen. Im Süden
zu denen die A
gat und es sei feiner dtteil, der auch alle
beitrag dafür zu ver
mfequenzen aufmerfion
bie Errichtung des Bahnhofes fich intressiert, er tann es baher nur billigen, wenn die Stadt die gesamten Kosten der Herstellung trägt. Er will aber die Hoffnung und den Wunsch aussprechen, daß die betreffenden Grundbefizer das zum Bahnhof nötige Gelände der Stadt auch dann zum Werte von landwirtschaftlichem Gelände was es thatsächlich heute ja auch nur ist, überlassen möge.
Fackelzug der Gießener Studentenschaft zu Ehren des Herrn Prof. Dr. Drude. Gießen, 14. Nov. 1902.
Gestern Abend bersammelten sich die Studierenden der Universität Gießen auf Oswaldsgarten, um dem,
ſchen Wiese, zumarschierte. Unter den Klängen des Gaudeamus flogen die Fackeln in den gebildeten Kreis; damit fand die öffentliche Ovation ihr Ende. Beim nachfolgenden Kommers in Steins Garten dankte u. a. Herr Reftor Prof. Dr. Krüger im Namen seiner Kollegen Herrn Dr. Drude, daß er auch fernerhin in ihrer Mitte verkehren wolle, und der Eyrektor Herr Prof. Dr. Hansen brachte ein Hoch auf die Gemahlin des Gefeierten aus. Schluß der Feier war gegen 4 Uhr.
Giessener Cagesneuigkeiten.
** Die Universitäts- Bibliothet ist im Rohbau fertig. Der innere Ausbau soll alsbald in Angriff bäude sind auf 520 000 Mt. berechnet.
schen Hof" ging gestern in den Besitz des Herrn Restaurateurs Flamme" Bum fühlen Grund" für den Preis von
42 000 Mt. über.
zeit gerade nicht zu den angenehmsten Empfindungen, aber ** Fußbäder im Freien zählen in dieser Jahresunfreiwillige vor versammeltem Publikum beiderlei Geschlechts sind denn doch zu nachdrücklich. So fonnte man gestern Abend gelegentlich des Fackelzuges in dem die Gail'sche Wiese durchfließenden Bach Männlein und Weiblein mit entstelltem Gesicht im Sumpf spazieren gehen sehen, denn bei dem Sprung über den Bach hatte man sich in der Distanz geirrt. nassen Element zu entrinnen und so blieben den profanen Die hohe Uferböschung hinderte auch die Wermsten noch, dem Augen der Anwesenden die unteren Extremitäten nicht verGefolge haben kann. Wohl bekomms!
den Ruf als Professor der Physik an die Leipziger genommen werden. Die Gesamtkosten für das riesige Ges borgen. Was doch so ein unschuldiger Fackelzug alles im
Universität abgelehnten Prof. Dr. Drude durch Darbringung eines Fadelzuges ihre Huldigung und Freude darzuthun. Gegen 8 Uhr setzte sich unter Vorantritt der 116er Regiments- Musik der stattliche Zug in Bewegung. Mit flatternden Bannern, die Chargierten der Corporationen in vollem Wichs, die Corps
Angehörigen mit Fackeln, so wogte der feierlich- ernste Zug durch die Marktstraße, Marktplatz, Kreuzplatz, Seltersweg, Süd- Anlage, Goethestraße, Stephanstraße, ftitut. Auf dem Balkon desselben erwartete der Ge an der Universität vorbei nach dem Physikalischen Infeierte seine Komilitonen und wurde vom stud. math. Schuchmann etwa folgendermaßen angesprochen:
Hochberehrter Herr Professor, liebe Stomilitonen!
Seit langer Zeit hat sich heut zum ersten Male wieder die Studentenschaft Gießens in einem Fackel zuge vereinigt, um einem allverehrten Lehrer ihrer geliebten Alma mater eine wohlverdiente Ehre zu teil werden zu lassen. Gilt es doch heute, Ihnen allverehrter Herr Prof. Dr. Drude, unsern innigsten Dant abzustatten daselbst, daß Sie sich trotz der verlockenden Berufung an eine der größten Universitäten Deutschlands entschloffen haben, Ihre hervorragenden Sträfte auch fernerhin unserer lieben Ludoviciana
zu weih n.
-
Als wir bei Beginn des Semesters erfuhren, daß Sie einen Ruf nach Leipzig- den 3ten seit zwei Jahren erhalten hatten, da mußten wir annehmen, daß Sie diesem Rufe auch Folge leisten würden, denn es war ein ehrenvoller Ruf an die drittgrößte Universität an die Stelle des Herrn Prof. Boltzmann, des Theoretikers der Theoretiker. Doch wie erfreute uns die Nachricht, daß es gelungen sei, Sie der hiesigen Universität zu erhalten; Sie, der Sie durch Ihr unermüdliches Schaffen und rastloses Streben das hiesige physikalische Institut zu einem der ersten wenn nicht zum ersten Deutschlands gemacht haben; Sie, der Sie sich durch hervorragende Stenntnisse eine bedeutende Stelle unter den Physikern erworben haben. Darum ist Ihnen, hochverehrter Herr Professor, die Studentenschaft Gießens dafür, daß Sie den ehrenvollen Ruf ablehnten, zu großem Danke verpflichtet, und es ist mir eine hohe Ehre, Ihn im Namen meiner Kamilitonen Ihnen abstatten zu können. Zugleich aber spreche ich den Wunsch und die Hoffnung aus, daß Ihnen noch eine recht segensreiche Thätigkeit beschieden sein möge und daß es unferer Ludoviciana bergönnt sein möge, Sie noch recht lange zu ihren Dozenten zählen zu fönnen. In diesem Sinne aber fordere ich Sie liebe Komilitonen auf, mit mir einzustimmen in den Ruf, unser hochverehrter Herr Professor Dr. Drude er lebe hoch, hoch, hoch!
Nachdem die begeisterten Hochs verklungen, dankte Herr Prof. Drude in bewegten Worten. Aus jeder ihm entgegenleuchtenden Fackel spreche die Freude und Liebe zu ihm und er wolle bestrebt sein, der Alma mater treu zur Seite zu stehen. Als dieser Aft unter Salutschüssen und Feuerwerk zu Ende, wurden die Chargierten von Herrn Drude bewirtet, bis nach furzer Zeit der Zug seinem Endpunkt, der Gail
Bekanntmachung.
Betr: Ausführung des Gesetzes vom 7. Juli 1896
** Der 1000ste Student für das Winter- Semester an der hiesigen Universität wurde gestern, wie uns von in= formierter Seite mit eteilt wird, immatrikuliert. Von( iner Veröffentlichung des Namens di ses jungen Herrn wird abgesehen. Ein weiterer Zugang ist noch zu erwarten, sodaß die Frequenz des Sommer- Semesters noch überschritten
werden dürfte.
Das Agnes Sorma- Gastspiel am Samstag be. Intereſſe. Aus Caffet, wo die Künſtlerin noch nie gegnet auch in unserer näheren und weiteren Umgebung großem
gastiert hat, wurden schon vor längerer Zeit Karten bestellt. Nunmehr wird auch die StädtebundtheaterKommission aus Marburg, sowie Vorstandsmitglieder des dort kürzlich begründeten Theatervereins die Vorstellung besuchen. Am Nachmittag ſoll eine gemeinsame Sigung der Marburger Kommission mit der hiesigen stattfinden.
Zugzusammenstoß. Gestern Mittag um 1 Uhr stieß wie wir gestern bereits meldeten- auf dem Rangierbahnhof bei klein- Linden der von Hanau tommende Güterzug 7547 infolge falscher Weichenstellung auf einen leeren Güterzug. Statt das Gleis 76 freizumachen, hatte man Gleis 75, auf dem der leere Bug stand, freigegeben. Zugführer und Heizer des einfahrenden Zuges merkten zum Glück auf eine Entfernung von etwa 200 Meter die Gefahr, gaben Notsignal, Gegendampf und öffneten die Sandbehälter. Aber da die Strecke hier sehr abschüssig ist, gelang es nicht, den schwer beladenen Zug zum Stehen zu bringen. Bremser, Heizer und Zugführer Haas- Gießen sprangen im letzten Moment ab, Zugführer Haas tam zu Fall und wurde am Knie nicht unerheblich verlegt, während die übrigen mit dem Schrecken davon kamen. Der Wagen vor der Maschine wurde vollständig zusammengeschoben. An der Maschine selbst wurde außer andern Beschädigungen das ganze Vorderteil demoliert, sodaß dieselbe unbrauchbar sein dürfte. Der Tender und eine ganze Anzahl Wagen wurden schwer beschädigt. Ueber die Höhe des entstandenen Schadens läßt sich noch nichts bestimmtes sagen, doch dürfte derselbe enorm sein. Dienst hatten Assistent Latsch- Gießen und Weichenſteller Gärtner- klein- Linden; welchen von Beiden die Schuld trifft, wird die bereits eingeleitete Untersuchung ergeben.
Aus Hessen und nachbargebieten.
figen gewerblichen Organisation, wie HandwerkerBeichenschule usw. weilten am Montage, von der Ein
Groß- Felda, 12. Nov. Als Inspektoren der hie
weihung der Alsfelder Gewerbeschule fommend, Herr Regierungsrat Dr. Wagner Vertreter der Großh. Regierung stelle für die Gewerbe und Herr Hauptlehrer Schindel aus
-
Herr Regierungsrat Noack, Leiter der Großh. CentralAlsfeld, hierselbst. Das Ergebnis war ein günstiges, froßteften Rockerb& aus Gießen begonnen hat. dem der Unterricht erst 1 Jahr unter Leitung des ArchiBesuch wurde noch den Werkstätten der Herren Sattlermeister Ein weiterer Völzing Groß- Feldaer Kummet- Fabrik und dem Schreinersicht haben als Leiter eines für die Provinz Oberhessen zu meister Schäfer abgestattet. Ersterer dürfte wohl Auserrichtenden Sattler- Kursus ausersehen zu werden. Auch der patentierte Kleiderschrank des Herrn Schäfer fand lebhaften Beifall.
findet für unsere Freiwillige Feuerwehr, wie auch für die < Groß- Felda. Nächsten Sonntag den 16. November Pflichtfeuerwehr die Hauptübung in voller Aus: üstung statt.
H. E. Schmidt ist für sein Amt wiedergewählt worden. § Romrod, 12. Nov. Unser bisheriger Bürgermeister
Herbstwetter begünstigt fand gestern der diesjährige Nicke 18** Adendorf a. d. Lda., 13 Nov. Vom angenehmsten Markt statt. Die ca. 2000 aufgetriebenen Schafe und viele Ferkel fanden guten Abjazz, ebenso wurde an den zah!- reichen Ständen tüchtig gekauft. Die Wirtschaften dürften wieder am besten weggeformen sein.
se ßung der verstorbenen Gräfinnen statt, woran ** Schlitz, 11. Nov. Gestern fand die feierliche BeiStaisers, sowie Frhr. Moriz Riedesel, Oberstallmeister- Darmu. A. Hausmarschall Frhr von Lyncker als Vertreter des stadt, als Vertreter des Großherzogs teilnahmen
Landgemeinden des Kreises Offenbach ist dieser Tage eine ** Aus dem Kreise Offenbach, 11. Nov. Für die neue Kreis Löschordnung in Kraft getreten. Außer verschiedenen anderen Neuerungen muß jezt in jedem Orte, sowohl an der Wohnung des Feuerwehrkommandanten, als auch an denjenigen der Signalisten ein Schild mit der Aufschrift Feuermeldestelle" angebracht sein.
** Bad Nauheim. Der älteste hiesige Männergesangverein„ Frohsinn" geden't Anfangs Juli 1903 sein 60jähriges Jubiläum zu feiern und damit einen nationalen Gesangswettstreit zu verbinden. Der" Frohsinn" wurde 1843 gegründet.
d. Turnerisches. Neben dem Inserat in unserer Beitung wollen wir auch an dieser Stelle nochmals das morgen, Samstag stattfindende Winterfest des Turnvereins in Erinnerung bringen. Diese Feier dürfte eine der schönsten des Vereins sein und die Besucher mit dem Gebotenen thatsächlich überraschen. Das Programm wird insofern reiche Unterhaltung bieten, als vorzügliche musikalische Nummern der hiesigen Regiments musit aufgestellt sind und Gesangsvorträge mit turnerischen Vorführungen angenehm abwechseln. Die hiesige Theatergesellschaft( unter Direktor Kruse) führt den Dreiafter Die goldene Eva" auf, das durch einen elektrischen Scheinwerfer herrlich beleuchtete Märchen:„ Die Elfen im Walde" folgt. Alles in Allem fann wohl sagen, daß es sich der Vorstand u. s. w. haben angelegen sein lassen, seinen Mitgliedern einige recht heitere beim Stunden zu bereiten. Durch verschärfte Kontrolle am Eingang ist gesorgt, daß nur Mitglieder Zutritt haben und uns melden zu wollen. dürfte damit einem Uebelstande, nämlich einpassieren unberechtigter abgeholfen sein.
"
man
** Besitzwechsel. Tas altbekannte Gasthaus Zum deut
Gut erhaltene
Ladeneinrichtung
Näh. in der Expedition d. Bl.
24. September 1900 Entschädigung für an für Kolonialwaren zu kaufen gef. Milzbrand, Rauschbrand und Schweinerotlauf gefallene Tiere.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß
Selbständige Existenz
die Versammlung den der Kreisausschuß des Kreises Gießen in Gemäßheit des findet tüchtiger Mann durch Fa-| hluß erheben. Stadtt. Art. 7. des obenecwähnten Gesetzes für den Bezirk der brikation eines Haushaltungsmand jezt schon jagen Stadt Gießen die Herren Stadtverordneten Helfrich und Artikels für den Winter. Anlage n in der Schwarzla Deconom Kig zu Schäßern und die Herren Chr. Haubach I ten Wertzuwachs zu er und Heinrich Noll VII. zu Stellvertretern derselben er- torium, Hannover.
um dies zu ermessen, nannt hat.
erst aufliegen und bie
och darauf hinweisen:
ei die Stadt felber, dies
Dutation nicht gewußt zu
was anders ausgefaller
genheit gewesen, in de
Gießen, den 10. November 1902.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Bekanntmachung.
ca. 50. Mr. Auskunft gr. u. fr. bon Hildebrand's Labora
Sauberer Stadtkundiger Laufjunge
mit guten Zeugnissen sofort ges. Aftien rauerei. Laufmädchen
Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß die fällig gesucht.
eines gemeinheitlichen gewesenen Domanialgefälle nämlich Holz- und Gras erweift, zu verteilen eiggelder bis zum 25. d Mts. an Großh. Bezirks& alg meinen Mitteln fasse Gießen II. abgeführt werden müssen.
Serwölbung bes Brud
zum Vorteil gereiche nen Mitteln beftritten. der ganzen Roften
Gießen, 11 November 1902.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Sonntag, den 16. Nov.
Großes Tanzvergnügen.
( Schöne Streichmufit.)
Restauration ,, Zum Pfau“
tv. Huhn erklärte, die inan en ber Stadt gut müffe aber fagen, eit, wenn die Al bernachläffigten Stabi wieder aufhelfen fann aus, baß die Stadtver ng der Gesamtheit burd gegeben hat, daß fie für
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