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[ Zur Kaiserreise nach England] sei auf eine in­teressante Tatsache aufmerksam gemacht. Kaiser Wil­helm II. ist seit Jahrhunderten wieder der erste deutsche Kaiser, der Englands Boden betreten hat. Der legte, der dem englischen Hofe einen Besuch abstattete, war Kaiser Karl V., und zwar geschah dies im Jahre 1520, ein Jahr nach seiner Wahl. Er landete in Dover, hielt einen glänzenden Einzug in London und verweilte am englischen Hofe mehrere Tage. Kaiser Wilhelm hat jetzt die alte Tradition wieder erneuert.

F[ Die Wurst seines Klienten.] Gelegentlich der vielen Schwindeleien mit Pferdefleischwurst, die, wie gemeldet, in Berlin aufgedeckt worden sind, bringt ein dortiges Blatt folgende amüsante Geschichte in Erinnerung. Bor geraumer Zeit waren in Rixdorf Pferdewurstsabrikanten abgefaßt worden. Dem Rechtsanwalt und Notar A. in Rixdorf war nun die Aufgabe zugefallen, einen dieser Herren ,, Roßtäuscher" namens Gräbeweit vor dem dortigen Gericht zu verteidigen. Eines Abends kaufte er sich in einem großen Delikatessengeschäft in der Friedrichstraße eine Cervelatwurst, um damit in seinem Junggesellen­heim sein Abendbrot zu machen. Nachdem er seine Mahl­zeit eingenommen hatte, ging er an das Studium sei­ner Akten, und zu seiner schmerzlichen Ueberraschung las er da, daß das Delikatessengeschäft, in dem er seine Wurst gekauft hatte, zu den besten Kunden seines Klien­ten Gräbemeit gehörte! Noch heute erinnert sich Rechts­anwalt A. des schweren Mißbehagens, das ihm sein Aktenstudium an jenem Abend bereitet.

*[ Der verkannte Glühstrumpf.] Ein heiteres Geschicht­chen, das sich fürzlich in einer vorpommerschen Stadt abspielte, erzählt die dortige Zeitung. Eine Landfrau betritt den Laden mit dem Ersuchen, ihr einige von den in der Beitung empfohlenen Strümpfen zur Auswahl vorzule­gen. Erstaunt blickt der Geschäftsinhaber die Frau an, da er keine Strümpfe führt und sich ihrer Anpreisung nicht bewußt ist. Die Frau belehrte ihn jedoch eines besse­ren, denn in der Zeitung stehe es groß und breit: ,, Glüh­strümpfe empfiehlt usw.," und da sie immer an kalten Fü­ßen leide, wolle sie es einmal mit dieser Art Fußbe­Kleidung versuchen. Der Verkäufer versuchte, der Frau ihren Irrtum flar zu machen and an einer Lampe den Zweck des Glühstrumpfes zu erklären, aber da kam er schön an, denn in höchster Entrüstung machte sie ihrem Herzen Luft über die Zumutung, daß man so'n Ding ,, Strumpf" nennen solle, und verließ stolz den Laden.

V[ Wie es der russischen Presse geht.] Vor einigen Tagen ereignete es sich, daß die Nowoje Wremja", das große nationalistische und antisemitische russische Blatt, plößlich ihr Erscheinen einstellte- allerdings nur für einen Tag. Als Entschuldigung gab man tags darauf einen Unfall in der Druckerei an, aber der wahre Grund ist der erbitterte Kampf zwischen dem Herausgeber Su­morin und seinem Sohne Aleris. Suworin spricht, ob­wohl er ein glühender Nationalist ist, manchmal von Frieden und von Nächstenliebe, während sein Sohn Aleris gegen alles, was nicht russisch ist, einen geradezu fanati­schen Haß hegt. Seitdem der Vater den Sohn zum Mit­direktor ernannt hat, tommt es fast täglich zu scharfen Konflikten zwischen den beiden, und eines abends warf Sumorzin Vater, nachdem der Satz der Zeitung drei­mal hatte geändert werden müssen, den Sohn zur Tür hinaus. Er waltete darauf einige Tage allein seines Amtes, und in dieser Zeit erschienen die sympathischen Artikel über Zola, die in Rußland allgemeines Auf­sehen erregten, weil man sie am allerwenigsten in der Nowoje Wremja" erwartet hätte. Herr Nesvoy, der diese Tatsachen erzählt, fügt im Européen" noch fol­gendes hinzu: Der russischen Presse geht es jetzt im allgemeinen sehr schlecht, denn die neuen Herren, Herr von Plehwe, und der Leiter der Preßabteilung, Herr Zwerew, lassen nicht mit sich spaßen. Es wurden nicht nur alle Rundschreiben früherer Minister bestätigt, in denen den Blättern verboten wurde, über genau auf­gezählte Sujets zu sprechen, sondern die Zahl dieser ver­botenen Stoffe wurde sogar noch bedeutend vermehrt. Ja, es kommt noch besser oder schlimmer: die Blätter erhalten von Zeit zu Zeit von Herrn von Plehwe den bestimmten Befehl, über gewisse Gegenstände zu schreiben, über die sie sonst nicht geschrieben hätten."

|::|[ Studierte Frauen in Amerika.] Jm leßten Jahre erhielten an den amerikanischen Hochschulen insgesamt zwischen 4000 und 5000 Frauen den Doktortitel. Nach offiziellen Mitteilungen der Zentralregierung in Was­hington hat sich im letzten Jahrzehnt( 1890 bis 1900) die Zahl der männlichen Studierenden um 60 Prozent, die der weiblichen um 148 Prozent vermehrt. In Buf­falo praktizieren derzeit ungefähr 50 Aerztinnen. Drei von ihnen haben sich der Lehrtätigkeit gewidmet. Frau Med. Dr. Troud ist an der höheren Knabenschule an­gestellt, Fräulein Doktor Bender ist Inspektorin der Volksschulen und hat sich in ihrer Tätigkeit die Achtung aller Kreise der Bevölkerung in hohem Grade zu er­ringen gewußt. Sie läßt es sich auch besonders ange­legen sein, für die Interessen der Frauen in Buffalo einzutreten. Die größere Mehrheit dieser Medizinerinnen hat ihre Studien an der Universität in Buffalo selbst vollendet.

:||:[ Eine selbstzündende Zigarre.] Die sich selbst an­steckende Zigarre ist die letzte Schöpfung des amerikanischen Genies. Der Erfinder, ein Newyorker Chemiker, dachte, so wird berichtet, schon lange über die Schwierigkeit nach, die Raucher haben, wenn sie eine Zigarre im Winde an­stecken wollen. Da verfiel er auf den Gedanken, der Zigarre ein leicht entzündbares Ende, wie den Phosphor an einem Ende der Streichhölzer, anzufügen, damit die Entzündung Teicht vor sich gehen konnte. Die Komposition, deren der Erfinder sich bedient, ist ein Gemisch aus Salpeter, gesto­Benem Glas, Pottasche und Gummiarabikum; damit belegt er die Spitze der Zigarre und kann sie nun durch eine einfache Reibung auf einer rauhen Fläche entzünden. Das Glas schmilzt während der Verbrennung und bildet eine Art kleiner Schußkappe, so daß bei dem Verbrennen des chemischen Gemisches nichts in den Mund des Rauchers gelangen kann.

L Einen Zentralbahnhof in Berlin soll, wie viele Bur­freise, nach der Mitteilung einer dortigen Lokalforre spondenz, jetzt auch der Kaiser wünschen. Ihm ist ein Projekt vorgelegt worden, das ein Gelände in der Straße Alt- Moabit dazu in Aussicht nimmt. Dem Kaiser sei, wie von gut unterrichteter Seite versichert wurde, der Plan auch darum sympathisch, weil er ihm die Möglich­feit eines großartigeren Empfanges fremder Fürstlich­lichkeiten durch Aufstellung einer Ehrenkompagnie auf dem Bahnhofe usw. bieten würde. Auch die Nähe des

Schlosses Bellevue kommt dabei in Betracht. Statt burch die enge Friedrichstraße könnten dann die Gäste des Kai­sers durch den Tiergarten und die vornehmen Straßen um den Königsplay in Berlin einziehen.

Die Phantasien eines eter- Kapellmeisters, von denen wir berichteten, werden von ihrem Erzähler, dem Komponisten Oskar Straus zu Berlin, noch immer für volle Wirklichkeit ausgegeben. Straus behauptet fest und steif, das Opfer eines Revolverattentats geworden zu sein, trotzdem ihm die Kriminalpolizei bei einem neuen Lofaltermin vorhielt, daß seine Darstellung doch recht viel unwahrscheinliches an sich habe. Kapellmeister Stra: is ist übrigens aus dem Verbande des Bunten Theaters wegen Kontraktbruchs entlassen worden, weil er zur Abendvorstellung nicht erschienen war, ohne eine genügende Entschuldigung zu haben.

Teranisches Fleisch für Europa. Wie ein hervor ragender Banfier in Teras und einer der bedeutendsten Viehhändler dem New York Herald berichten, beabsichtigen die Inhaber von Fleischversandhäusern in Texas, welche sich zu einem großen Rindfleischtrust vereinigt haben, die Einrichtung einer Dampferlinie zwischen den Golf von Meriko und Europa für den transatlantischen Handel der südwestlichen Staaten mit zubereitetem Fleisch.

Bunte Chronik. In der Oberförsterei Neu- Glienicke bei Rheinsberg wurde der Forstlehrling Greinert von Wilddieben erschossen. Die Täter sind bereits verhaftet worden.

Der Kassierer des Schlesischen Bankvereins, Leo­pold Heinke, der, wie wir berichtet haben, 230 000 Mark unterschlagen hatte, wurde in Breslau erschossen aufge­funden.

Wegen Gattenmordes ist der Arbeiter Albert Becker in Kerstenbruch( Neumark) verhaftet worden; er hatte seine Ehefrau mit einer Kartoffelhacke erschlagen.

In Brühl wurde der Tagelöhner Peter Charles ver­haftet, der das Grabdenkmal des Professors Brassin zer­stört und die Leiche beraubt und verstümmelt hatte.

Die Veruntreuungen in der St. Wenzels- Vorschuß­kasse zu Prag dürften nahezu fünf Millionen Kronen betragen, doch ist dieser Betrag noch keineswegs feſt­gestellt, da erst am 15. d. die Revision vollständig been­endigt sein wird.

In Kopenhagen ermordete der Dekorationsmaler Jörgensen seine Mutter und schleppte die Leiche in eine einsame Gegend am Hafen. Der Mörder ist der Tat ge­ständig.

-In Paris erschoß auf offener Straße ein Weinrei­sender Julien Germain in Gegenwart seiner Kinder seine Frau, die ihm sein Vermögen verschwendet und ihn dann verlassen hatte.

- Zu East London im Kaplande wütet ein Brand, der schon 30 Gebäude zerstört hat.

- Der italienische Komponist Mascagni wurde in Boston auf Grund einer von seinen Impresarios gegen ihn angestrengten Klage wegen Kontraktbruchs verhaf­tet und erst gegen Hinterlegung von 10 000 Dollars frei­gelassen.

Lokales.

Gedenktafel für den 12. November.

1756. Scharnhorst, der Regenerator der preußischen Armee,*. 1870. Der deutsche Kreuzer ,, Meteor" siegt über den französischen ,, Bouvet".

** Die Abhärtung der Kinder. Die jetzt besonders in gebildeten Kreisen sehr verbreitete Art, Kinder mittels verschiedener Kaltwasserprozeduren systematisch" abzu­härten, ist, wie soeben in einer Wiener ärztlichen Ver­sammlung der Kinderarzt Dr. Hecker darlegte, nicht nur unzweckmäßig, sondern vielfach direkt gesundheitsschädlich. Um ein Urteil über Wert und Unwert derartiger Abhär­tungen zu gewinnen, stellte Hecker Nachforschungen an fünfzig Kindern an. Von diesen waren fünfundzwanzig im ersten Lebensjahre, sieben nach dem ersten Lebens­jahre, sieben nach dem ersten Lebensjahre und achtzehn gar nicht systematisch abgehärtet. Man kann unterschei­den mild abgehärtete( tägliche Waschung, fühles Bad oder Abreibung) und streng abgehärtete( falte Uebergießung oder Kaltwasserprozedur mehr als einmal täglich). Was nun die Wirkung der Abhärtung auf die Disposition zu Erkältungskrankheiten betrifft, so waren von sechzehn nicht Abgehärteten fünf, von dreizehn mild Abgehärteten fünf und von einundzwanzig streng Abgehärteten drei­zehn ausgesprochen empfänglich für Erkältungen. Noch auffallender ist das Verhältnis bei Säuglingen. Von fünf­zehn streng abgehärteten Säuglingen waren elf( 73 Proz.) empfänglich. Weder die Wirkung der Abhärtung auf das Nervensystem noch die auf die seelischen Eigenschaften sind günstig. Von fünfzehn streng abgehärteten Kindern über zwei Jahren waren sieben abnorm reizbar, direkt nervös; unter den nicht abgehärteten war feines über­trieben lebhaft oder abnorm reizbar. Von fünfzehn nicht Abgehärteten blieben acht in Sem ersten Lebensjahre ganz gesund, von einundzwanzig streng Abgehärteten nur vier. Vierzehn dieser Abgehärteten machten die ganze Serie der Kinderkrankheiten durch und blieben richtige Sorgen­kinder. Die übertriebene Abhärtung kann zu schweren Schä­digungen führen, und zwar findet man schwere Blutarmut, Erkrankungen des Nervensystems, Veränderungen des Cha­rafters usw. Diese Abhärtung gewährt nicht nur keinen Schutz vor Erkältungen, sondern erhöht sogar die Dispo­sition dazu. Deshalb aber darf man die Abhärtung nicht verwerfen. Körperliche Abhärtung ist notwendig, mur müs­sen dazu Mittel angewendet werden, welche geeignet sind, die Widerstandskraft gegenüber den Unbilden des Klimas zu erhöhen. Solche Mittel sind nicht die sportartig be­triebenen falten Waschungen und Güsse, sondern in erster Linie Luft( viel Aufenthalt im Freien, Luftbäder im Som­mer usw.), richtig angepaßte Kleidung und laue Waschun­gen. Abhärten darf man kein Kind ohne ärztliche Auf­sicht. Eine Kaltwasserkur darf bei Kindern wie bei Er­wachsenen nur als wirkliche ärztliche Kur, nicht aber als dauernde Einrichtung vorgenommen werden. Säug­linge sind überhaupt nicht abzuhärten, sondern warm zu halten. Blutarme und nervöse Kinder dürfen nicht im gewöhnlichen Sinne ,, abgehärtet" werden.

** Die nächste Sigung der Stadtverord neten Versammlung findet am Donnerstag, den

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13. November 1902, Nachmittags 4 Uhr mit folgender auf erftattete Un

Tagesordnung ſtatt: 1. Ableben des Großh. Beige ordneten Grüneberg und des Stadtverordneten Dr. Fuhr. 2. Mitteilungen. 3. Baugesuch des Ph. Kröch für die Rodheimerstraße. hier: Dispens.

und dem Gericht

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verkauf von Julius Nattmann in der Diezstraße. 5.

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Gesuch des Friz Tigler um Erlaubnis zur Benuzung einem Entwurf des Karl Weber, z. 3. in Straßburg i. E., um Anlage baut werden foll

städt. Geländes und eines städt. Brunnens. 6. Gejuah eines Geleisanschlusses auf Bahnhof Gießen. 7. Vec mietung eines Teils der Waldparzelle nördlich der Liebigshöhe als Schliefplatz. 8. Die Räume des Leje hallenvereins. 9. Festsetzung von Straßenfluchtlinien für die Grundstücke Seltersweg 63-77. 10. Die Ab gabe von Erbbegräbnispläßen auf dem Friedhof am Gießen.

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** Berichtig

Nahrungsberg. 11. Die Kehrichtabfuhr in der Stadt Türme find spät fulturlöhne in den Waldungen der Stadt Gießen für mehr- Stiftungsfe

12. Vergebung der Holzhauer- und Walb

1903 4. 13 Unterhaltung der städt. Wiesen und Be schaffung von Klee- und Grassamen. 14. Kulturplan des Stadtwaldes. 15. Gesuch des Georg Ruthfaz um Erlaubn& zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Schiller straße 14. 16. desgl. des Friedrich Schäfer für Neut stadt 1. 17. desgl. des Heinrich Graßfeld für die Steinstraße. 18. Genchmigung von Rechnungen

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und ein anderer

bach geboren, Frie bentourdigen Tag ** Hessisch Handwerkskammer. 3wangsinnung fädte dieler gro oder freie Innung. Der Geschäftsbericht des legten Handwerkskammertages in Leipzig giebt einen 11 November, interessanten Ueberblick über die Organisation de Magen faftige Handwerks und läßt einen erfreulichen Fort schrittim Innungsleben erkennen.

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Es haben einen Gaumengenu sich 63 von 71 Handwerks- und Gewerbekammern zu liebsten Empfindung sammengeschlossen. Diese bilden den Deutschen Hand gefeßt, daß der fchm werkskammertag, welcher alljährlich einmal zusammen jungfräuldn'te tritt. Die entsprechende Umfrage des Vorortes hat fibiefen Tieren fann die Bezirke der angeschlossenen Kammern ergeben, da Bezug auf einen Te bei einem Gesamtbestand von 8800 Jnnungen sich 17 mus: Alte Gäufe lieb Zwangsinnungen und 74 freie Innungen auflöſteer heute fein Ma ( von letzteren aber 28 zur Umbildung in Zwang meden laffen. innungen) dagegen haben sich insgesamt 77 Innungen neugebildet, also mehr als dreim soviel. Auch die von verschiedenen Seiten(?) behaupte Morgen, M Thatsache, daß das Handwerk sein Dasein lediglich vo der Lehrlingszüchterei" friste, hat sich nach den ange markt statt und stellten Erhebungen als falsch erwiesen. Auf 48 Miüb.r den Ruhweg Zum Enjeub Einwohner( in den Bezirken der 63 Kammern) entfalle 1 100 000 selbstständige Handwerksbetriebe, in dener daß am Samstag 900 000 Gesellen und 350 000 Lehrlinge beschäftig fanten K. Grünen a werden. Bei einem Verhältnis von 11: 9: 31½ fan des gen. Bahnbaues also von einer Lehrlingszüchterei" im allgemeine Mittwoch, den 12 keine Rede sein. In denselben Bezirken bestehen fern stabt ab, to fid 2561 Zwangsinnungen mit 171 000 Mitgliedern, 62 fommenden Landtage freie Innungen mit 201 000 Mitgliedern und 1642 Se. Grzellenz für da werbliche Vereine mit 100 000 Mitgliedern. Ferranteressiert, dürfte die Die warts rid n. find 257 Genossenschaften neugebildet worden. Fortschritte der handwerklichen Organisation finden ih Alefeld, 9. Erklärung in der intensiven Arbeit der Handwerk Gewerbeschul: fammern. Diese wird auch treffend illustriert durch dir wiederum eine zeit Angabe, daß 14 161 Gesellen und 3603 Meisterprif Bormittag 11% l ungsausschüsse ihres Amtes walten. Diese Zahle herzogl. Regierung fennzeichnen am besten den Stand der Dinge, welche Dr. Wagner aus D allerdings den Handwerkerfeindlichen Elementen set herzlichsten Glückwü unbequem ist. Kreisamtmann Lar

** Die Gewerkschaft Gießener Braun ſtein feierte sodann in sch bergwerke vorm. Fernie, deren weitausgedehntes deutschen Staijer und Grubenfeld an das Gelände stößt, welches zur Erbar in einem dreimalige ung einer Provinzial- Jrren- Anstalt ins Aug vorzüglichen patrio gefaßt ist, hat auf dem Terrain durch Bohrungen ſent herr Regierungs- Nat gestellt, daß dort in nicht sehr großer Tiefe überam entraistelle für die wertvolle und leicht abbaufähige Erze lagern Ob mare Stadt Asfeld begli den Anspruch erheben will an dieser Stelle den Berg Weiße die Familie baubetrieb zu eröffnen, konnten wir nicht in Erfahrum bas deutsche Gemüt bringen. zeugten von dem

Die Steinkohlen- Bezugsgesellscha fauch thatjad, lich orig

Gießen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr berein" fish in Fräu Mitglieder gegen 811 Mitglieder im Vorjahre zähluch den Vermittler hat im Ganzen 62 488 Ctr. Brennmaterial umgeie als deren praftisa und zwar im Winter 14 952 Ctr., im Sommer 423 gewerbevereine des Gentner Nußkohlen, 4183 Ctr. Anthracit, 802 Stigende des Alsfelder Briketts und 200 Ctr. melierte Kohlen. Die Ausgabe berr Hauptlehrer S hierfür stellten sich wie folgt: Für Kohlen 45 158, Stadt lefelo in g

Mark, Frachten 19 655,50 E., Octro: 2468,32 Unterfügung. Sof Wiegegeld 620,91 Mt., Einbringerlohn 1415,10 olb, bie Stadt Als Fuhrlöhne 3168,50 Mt., Verwaltungskosten 1875,2 beigegetragen; der Mark. Sonstige Ausgaben 252,81 Mt. Zinsen 341, tehen, denn St Mark. Mit den zurückgezahlten 1052,85 Mt. b Fortschritt" sei der tragenden Mitgliederbeiträgen wurden im Ganzen be Lauterbacher Der Reservefonds beträberein Gießen, 704,55 Mt. gegen 615,58 Mt. des Vorjahres. Rommerzienrat e Preise der einzelnen Kohlenhaltungen für die Mitglied Glückwünsche. In der Gesellschaft stellten sich 1901/1902 wie folgt gewerbeverein

ausgabt 75 984,94 Mr.

Centner: Nußkohlen, Winter 1,15 Mt., Sommer 1,4 Mark, Anthracit, Winter 1,70 Mt., Sommer 1,68 Briketts, Winter 78 Pfg., Sommer 72 Pfg., melie Kohlen 1,06 Mt.

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** Feindliche Brüder. Am vergangenen Sonntag Aber gert ten drei Brüder von hier an der Krofdorferstraße Streit, wobei zwei von denselben sich im Chauſſeegra wälzten; auf das Hilferufen des einen fam ein vierter hin und brachte dieselben aus inander. Gegen diesen erhoben b Brüder Anzeige wegen Körperverlegung

Sie friegten" sich! Eine Frau und ein jun

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versendet in Geb

Bursche tamen gestern in der Steinstraße in Wortwe 12 Flaschen an

wobei sie sich gegenseitig beleidigten und auf offener Stra mit Steinen bewarfen. Es wurde Anzeige erstattet. Gestern nachmittag fand ein frecher Einbrud diebstahl im Vorplatz des Schwesternhauses in der Jobann straße statt. Ein seit einigen Tagen hier zugereifter Monte

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P.Chr.Sa

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welcher Postkarten zum Verkaufe anbot, hatte sich in 1900000