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lehrer aus Borarlberg als Operneleve aufgenommen. Der Mann ist 28 Jahre alt, wurde von Kapazitäten der Münchener Hofoper geprüft und auf Grund des Er­gebnisses dieser Prüfung so qualifiziert, daß die Ata­demie der Tonkunst ihm, obwohl er Ausländer ist, die Schulgeldbefreiung bewilligte. Der so aussichtsvoll qua­lifizierte junge Mann kann aber seine Studien noch nicht beginnen, weil er nicht in der Lage ist, die In­stription von 15 Mart aufzubringen. Petuniäre Hilfe von seinen Eltern hat er nicht zu erwarten, da sein Bater, ein einfacher Maurer in Gözis( Vorarlberg), selbst nichts besitzt. Man hofft, daß sich in München, das ia zahlreiche, gut bemittelte Desterreicher beherbergt, ein Mäcen finden wird, der es unternimmt, Hilfe zu leisten

Vermischtes.

V[ Die Sterblichkeit in den deutschen Großstädten.] In der Woche vom 19. bis 25. Oktober sind nach den Veröffentlichungen des kaiserlichen Gesundheitsamtes von je 1000 Einwohnern, auf das Jahr berechnet, als ge storben gemeldet in: Aachen 21,5, Altona 15,4, Barmen 8,9, Berlin 13,7, Braunschweig 14,1, Bremen 16,9, Bres­lau 23,5, Charlottenburg 12,3, Chemniz 21,7, Danzig 22,2, Dortmund 12,6, Dresden 16,5, Düsseldorf 16,4, Elber­feld 17,6, Essen 11,4, Frankfurt a. M. 12,9, Halle 17,3, Hamburg 17,2, Hannover 14,5, Kassel 11,2, Kiel 14,4, Köln 19,4, Königsberg 23,0, Krefeld 10,0, Leipzig 13,1 Magde­burg 14,0, München 17,6, Nürnberg 16,6, Posen 18,2, Stet­tin 18,0, Straßburg 15,6, Stuttgart 14,4, Wiesbaden 18,5, London 16,0, Paris 16,9, Wien 16,3.

)([ Die gebildeten Kühe.] Ein kleines Mädchen aus der Großstadt, so berichtet ein süddeutsches Blatt, kommt zum erstenmale aufs Land zu Verwandten. Sie wird über­all umhergeführt, vor allem auch in den Stall, in dem der Stolz des Besizers, 8 stattliche Schweizerkühe, stehen. Neben einem Haufen Klee liegt dort auch Dunggabel und Schaufel bereit. Voll Erstaunen sagt das kleine Stadt­fräulein: ,, Nein, haben die Kühe aber ein großes Eß­besteck."

£[ Einen neuen Sang an Aegir] teilt die Münchener Jugend mit. Der Burenbezwinger Chamberlain rüstet sich zur Reise nach Südafrika, um die neuen Gebiete Englands zu besichtigen. Da weiht ihm das Münchener Wizblatt in einer Bitte an ,, Aegir, den Herrn der Fluten" einen recht boshaften Abschiedswunsch:

Wenn Chamberlain, den Guten, Du trägst auf schwanker Bahn Aegir, Herr der Fluten,

So nimm dich seiner an!

Ich will damit nicht sagen, Daß er ersaufen soll Dies wär' für deinen Magen,

Aegir, schaudervoll!

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Nein, mag er hier auf Erden Noch weilen manches Jahr,

Doch seekrant lap' ihn werden, Wie's feiner vor ihm war!

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[ Der saubere Hannes.] Aus einem rheinischen Ge­birgsdörfchen wird folgende drollige Geschichte erzählt: Der Landrat beehrte das Dörschen mit seinem Besuche und wurde vom Bürgermeister zum Mittagessen eingeladen. Als man sich zum Male niedergesezt hatte, holte die geschäf­tige Frau Bürgermeister aus dem wohlgefüllten Linnen­schranke für den Gast eine Serviette. ,, Geben Sie doch Ihrem Manne auch eine Serviette," meinte der Gast. Dös is net netig, Herr Landrat," erwiderte da aber stolz die Frau Bürgermeisterin ,,, us Hannes schlabbert net!"

)[ Eine Volksabstimmung per Postkarte.] In der vorigen Woche verteilte man in Paris auf den Boulevards und auch in den Außenvierteln Postkarten, die eine Art Stimmzettel darstellten. Die Initiative dazu ging von dem Verband der Handelsangestellten aus. Der Verband führt seit zwei Jahren einen energischen Feldzug, um den 7 Uhr- Ladenschluß durchzusehen. Um sich nun in die­sem Kampfe die Unterstützung des Publikums zu sichern, bat er alle Pariser, eine eigens zu diesem Zwecke verfertigte Postkarte an die Besitzer der Läden, in welchen sie kau­fen, zu richten und den von den Angestellten verlangten 7 Uhr- Geschäftsschluß zu fordern. Die gutmütigen Pa­riser haben die Portokosten nicht geschont und in den letzten Tagen tatsächlich eine große Anzahl dieser Propa­ganda- Karten verschickt. Das sinnreiche und originelle Sy­stem ist vielleicht besser als eine Arbeitseinstellung.

[ Ein fleiner Irrtum] passierte dieser Tage dem be­tannten amerikanischen ,, Stahlkönig" Schwab, als er von Venedig nach Mailand reisen wollte. Wie es sich für Mil­liardäre ziemt, ließ Schwab zu diesem Zwecke einen Ex­trazug ,, anspannen", den ihm die italienische Bahnver­waltung mit 2000 Lire( 1600 Mark) in Anrechnung brachte. Schwab, der gewöhnt ist, mit Pfunden Sterling zu rech­nen, hatte statt ,, Lire"- ,, Livre" verstanden und legte, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, 2000 Pfund ( 40 000 Mark) auf den Tisch des Hauses. Er war ganz erstaunt, als ihm der Verwaltungsdirektor sagte: ,, Sie bekommen noch eine ,, Kleinigkeit"( nämlich 38 400 ME.) heraus" und wunderte sich über die Ehrlichkeit und die Dummheit der italienischen Bahngesellschaften. In Amerika ist man in solchen Fällen viel raffinierter.

()[ 2200 Heiratsanträge] will der Afrikareisende Chaillu während seines Aufenthaltes im schwarzen Erdteil schon erhalten haben. Eines Tages, so erzählte er kürzlich in einem Vortrag zu Petersburg, bot ihm ein Neger­herrscher 753 Frauen zur gefälligen Auswahl an. Chaillu, um sich aus seiner Verlegenheit zu ziehen, machte dem König begreiflich, daß, wenn er eine einzige von ihnen heirate, die andern alle eifersüchtig würden. Der König gab ihm Recht und schlug ihm daher vor, die siebenhun­bertdreiundfünfzig auf einmal zu nehmen.

[ Immer konsequent.] Frau Carrie Nation, die be­fannte amerikanische Temperenzfanatikerin, die mit Art und Feuer die Kneipen ausrotten will, hat sich wieder ein­mal in voller Glorie gezeigt. Der Black- Diamond- Expreß­zug auf der Leigh- Valley- Eisenbahn stieß mit einer Lo­tomotive zusammen. Fünfzehn Personen wurden verletzt, darunter zwei schwer. Fruu Nation, die Mitpassagierin war, gehörte zu den Leichtverleßten. Nachdem sie sich vom Schrecken erholt hatte, verhinderte sie, daß den Verwun­deten von den Aerzten Branntwein gegeben wurde, und zertrümmerte verschiedene Flaschen Branntwein.

:: Der ,, Generaldirektor" eines Verschwenders. Auf Antrag des Vertreters des Fürsten Anton Radziwill ist der Generaldirektor Arnold Noettger zu Berlin verhaftet und in das Moabiter Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Der Inhaftierte war Bevollmächtigter des Prin­zen Radziwill, des Sohnes des Fürsten; es wird ihm zur Last gelegt, seinen Mandatar bewuchert und betrogen zu haben. Durch seine Transaktionen hat sich der Beschul­digte nicht unerhebliche Vorteile in unerlaubter Weise zu verschaffen gewußt. Prinz Radziwill junior stand früher als aktiver Offizier beim 10. Ulanenregiment in Hannover. Er führte ein sehr flottes Leben, welches schließlich zu seiner Entmündigung führte. Der bewucherte Prinz hat auch bekanntlich seinerzeit viel durch seine Verlobung mit der Gräfin Chottef in Wien, die wieder aufgehoben wurde, von sich reden gemacht. Zur Zeit lebt der Prinz in Ruß­land.

Eine Doppelhinrichtung fand in Kottbus im Hofe des Zentral- Gefängnisses statt. Der Breslauer Scharf­richter Schwieg enthauptete den 22 ährigen Bergmann Krystkowiak aus Poley und den 23jährigen Bergmann Johann Andrzejewski von Grube Henriette. Die beiden Verbrecher hatten in der Nähe von Klingenthal den Ar­beiter Friedrich Kunisch ermordet und beraubt.

* Die angebliche Gumbinner Soldatenmißhandlung. Ueber den Tod des Kanoniers Baltrusch in Gumbinnen berichten ostpreußische Blätter: Am 8. August kam Bal­trusch abends stark betrunken nach der Kaserne. Er suchte nicht seine Stube auf, sondern ging in eine benachbarte Mannschaftsstube, woselbst er Kameraden würgte und sich auf deren Lagerstellen legte. Die so mißhandelten und in ihrer Ruhe gestörten Kanoniere prügelten den Baltrusch durch und warfen ihn zur Türe hinaus auf den Korridor. Etwa vier bis fünf Meter von dieser Stelle ist ein Fen­ster, durch das Baltrusch nachts auf das Hofpflaster stürzte. Ueber diesen Vorgang ist in öffentlicher Sigung des Kriegs­gerichts der zweiten Division verhandelt und die wegen Mißhandlung eines Kameraden angeklagten Kanoniere sind mit der Begründung freigesprochen, daß sie sich in der Notwehr befunden hätten. Troßdem hat die Militärbe­hörde nicht gesäumt, die beklagenswerten Vorgänge noch­mals zu untersuchen, und sind demgemäß schon die Witwe Baltrusch und der Redakteur der Ostd. Volksztg. von einem Kriegsgerichtsrat vernommen worden.

Kurzes Allerlei. Eine gesunde Gegend ist dem An­schein nach Ostpreußen. In Roggenhausen bei Graudenz gibt es einen 107 Jahre alten Arbeiter Jesionowski, der noch vollkommen rüstig ist, und in gen feierte das Süßsche Ehepaar soeben seine diamantene Hochzeit. Beide Eheleute legten den 4 Kilometer langen Weg zur Kirche zu Fuß zurück.

Aus dem Gerichtssaal.

§ Landesverratsprozeß Bed. Das Reichsgericht ver­urteilte den Schachtmeister Leo Beck wegen Verrats mi­litärischer Geheimnisse zu 5 Jahren 6 Monaten Zucht­haus und 10 Jahren Ehrverlust, den Kontrolleur An­ton Bai zu 3 Jahren 6 Monaten Zuchthaus und 10 Jah­ren Ehrverlust, den Erdarbeiter Josef Proserpion zu 8 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust und Maria Bai wegen Beihilfe zum Verrat militärischer Geheim­nisse zu 9 Monaten Gefängnis.

§ 30 000 Mark Gerichtskosten sollen nach fachkundiger Schäßung in dem Prozeß des Rechtsanwalts Rosenstock gegen den Bankier Arendt und Genossen entstanden sein, in dem soeben in Prenzlau nach zehntägiger Verhand­lung das Urteil gesprochen wurde. Dem Rechtsanwalt war in einem im Berliner Kleinen Journal erschiene­nen Artikel vorgeworfen worden, daß er dabei behilflich gewesen sei, durch eine Rechercheuse, die er einer Man­Santin empfohlen hatte, den Ehemann dieser Mandantin zu verführen. Der Bankier Arendt hatte diese Nachricht dem Kleinen Journal übermittelt. Das Gericht nahm den Beweis der Wahrheit als nicht erbracht an und verurteilte Arendt zu 1200 Mark, den Eigentümer des Kleinen Journals Dr. Leon Leipziger zu 500 und die Redakteure Neisser und Schivelkamp zu je 200 Mark Geld­strafe. Gegen das Urteil wird wieder Revision seitens der Beklagten eingelegt werden. Dann käme die Sache zum dritten Male vor das Reichsgericht.

§ Die Haftpflicht der Telephonverwaltung. Bei dem Landgericht in Frankfurt a. M. schwebt zur Zeit ein Telephonprozeß von grundsäßlicher Bedeutung, der viel­leicht sämtliche Instanzen beschäftigen wird, da der Wert des Streitgegenstandes die Berufung an das Reichsgericht erlaubt. Ein Redakteur in Frankfurt a. M. ließ sich mit der Fernsprechstelle in Karlsruhe verbinden. Während des Gesprächs erhielt er einen starken elektrischen Schlag und sank bewußtlos zu Boden, wobei ihm Blut aus Mund und Nase drang. Nach einiger Zeit erholte er sich wieder, leidet jedoch von da ab an einer schweren Lähmung der rechten Körperhälfte. Auf dem Prozeßwege verlangt er jezt eine lebenslängliche Rente von 1800 Mark, da nach den ärztlichen Gutachten eine Wiederherstellung ausge­schlossen ist. Die Postverwaltung lehnt indessen die Haft­pflicht für diesen Unfall ab, indem sie ihn als eine unglückselige Folge höherer Gewalt hinstellt und behaup­tet, daß sie alle Vorkehrungen getroffen habe, um Ge­fahren für die Menschen beim Gebrauche des Telephons nach Möglichkeit auszuschließen. Der Entscheidung in die­sem für alle mit dem Telephon umgehenden Personen wichtigen Prozesse sieht man mit Interesse entgegen.

Kleine Gerichts- Chronik. Der wegen Doppelmordes angeklagte Gutspächter Clouth vom Gutshofe Mühl bei Duisburg wurde von den Geschworenen zu Bonn freige­sprochen. Clouth hatte am 20. September seine Ehefrau und seinen Verwalter erschossen, weil beide einen unerlaub ten Verkehr unterhalten hatten. Der Gerichtshof nahm an, daß Clouth im Affekt gehandelt habe und nicht Herr über sich selbst gewesen sei.

In dem Prozeß wegen der großen Unterschlagungen bei der Fabrik feuerfester Produkte in Vallendar wurde der Angeklagte L. D. Boeing zu 4 Jahren Gefängnis und 19 800 Mark Geldstrafe verurteilt.

- Die Staatsanwaltschaft hat gegen das freisprechende Urteil im Berliner Heliosprozeß das Rechtsmittel der Revision eingelegt. Vermutlich wird dieselbe mit prozessu­alen Verstößen bei den Zeugenladungen der Richter be­gründet werden.

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Giessener Cagesneuigkeiten.

Bunberwerthen effefte zuftande Wechsel der Büh fann, auch wenn

Der Großherzog hat dem Pfandmeite wird gang bejen Johannes Schmidt in Mainz aus Anlaß seiner Vet. Teil fogar recht

setzung in den Ruhestand die Krone zum filbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen

berliehen.

willigen Feuerwehr. Am Samstag Abend ber

wohnt. Seine

liche Nahrung,

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Stadt nur in toter

( J) 47. Stiftungsfest der Gießener Fre tektonischen Figen sammelten sich die Mitglieder der Gießener Frein.. ftadt des türliche Feuerwehr in der biesigen Turnhalle zwecks Bege innerung baran w Regierung und der Stadt waren erschienen, um einige Leben. Ja, noch der Einladung freudia Folge geleistet, Vertreter der bed hier, in dem heitere Stunden im Kreise ihrer Freunde resp. Mimit erhält es eine glieder zu verleben und ihr Interesse einer Konstitution Erwachsene mit

ung ihres 47. Stiftungsfestes. Zahlreiche Gäste hatten

zu beweisen, die nur zum Wohle der Menschheit oft in schweren Gefahren das eigene Leben einsetzt.

fich beispielsweife

die uns vorgefüh

Hauptmann Wiegand eröffnete die offizielle Feier fich düftere Wette

mit einer herzlichen Begrüßung der Erschienenen, endend mit einem dreimaligen Gut Wehr" auf den Landesfürsten In liebenswürdiger Weise hatte die Gesange- Abteilung del

Fiedr Schneider, H. Stiehler, Ps. Wild. C. Zimmer, Fron

ziehen, wenn die

ung mit bläuid

artige U bergang

A Hageteilten

hiesigen Turnvereins zur Verschönerung des Festes bei Figuren felbft bet getragen, luftige und ernste Weisen stiegen unter Leitung zeitig auf der des Dirigenten Herrn Karsten. Rurz nach 10 Uhr über fachsten Berrichtu reichte Herr Branddirektor Traber im Namen der Stadt endlich bewegliche in feierlicher Arsprache den Mitgliedern Herren Heinrich gleichen. Für ha Schwan und Karl Gutbub das Diplom für 15jährige und namentlich bi treue Mitgliedschaft, dabei wünschend, die Jubilare noch recht unbegreiflicher Wei Yonge im Kameradenkreise zu sehen. Hierauf teilte Her fommen freischwebe Hauptmann Wiegand den Mitaliedern der Wehr: Herrenhaften Zwischenfälle Huchberger, Abolf Deutscher. I. Hinkel, Gg. Reiß, W. Zierlein Roftprobe im Geſch und L. Ockel mit, daß ihnen das Abzeichen für geb. 5. Erle verabreid jährige Bugehörigkeit zur Wehr verlieben worden er kraftfuppen. Durd Herr Branddirektor Traber feierte die anwesender resenden Bertreters Regierungsvertreter, Herr Regierungs- Nat Wagner mie zweckmäßig dieja dankte für die herzlichen Worte, betonend, sein Kommer fontern auch für all zum heutigen Feit als Beweis anzusehen, daß es ihm Biriel für 10 Bige. immer gut bei der Wehr gefalle. Daran anschließend lediglich durch Auffo gab Herr Wiegand einen Rückblick auf die 47 Jahre vollständig fertiger Su des Beſtehens der Wehr, wies darauf hin, welche wie Reis, Grünkern, Kämpfe die Braven haben durchmachen müssen, um, genehme Abwechslung unterstützt von der Stadt, endlich oben zu bleiben. Dieses vorzügliche Pro Den anwesenden Stadtvertretern dankte er besonders in der Küche sichern für ihre Anwesenheit und brachte ihnen ein kräftiges die beiden noch statt Gut Wehr" aus. Herr Stadtrat Petri drückte binzuweisen, nämlich der Festversammlung aus, daß die Stadtvertretung der Christian Wallenfel Prinzipien der Wehr immer sympatisch gefinnt sei und 13. d. bei Herrn& bleiben werde und leerte sein Glas auf das fernere Fort besteben der Vereiniaung. Herr Beigeordneter Georgi überbrachte die Glückwünsche der Stadtvertretung, au Aus Heffer deren Hilfe und Unterstützung immer gerechnet werden könne ** In Buzbach Nachdem die Begrüßungsdebatte zu Ende war, gin, das zweiaftige Theaterstück Eine gefährliche Feuerwehr fundenen Landtagsw Anzeige" von Stapel und wurden die Rollen gut gespielt und der von der Me Stimmen. Einige fomische Sachen, vorgetragen von Mitgliedern der Wehr, gab genügend Zeit, Vorbereitungen zu lebender Groß- Felda, Bildern mit der nötigen Sorgfalt zu treffen. So wurden fölzenhain wohnha dem Publikum Gruppen vorgeführt, durch einen bunten erhielt von der Str Scheinwerfer wechselnd herrlich effeftuiert. Herr Wiegand liche Strafe wegen darf auf sein Arrangement stolz sein, ungeteilte Anerkennung Körperberlegung. war im entferntesten Winkel zu hören. Doch nun machte fid mit Dachdeckerarbeit bei Jung- Deutschland die Tanzluft in gefährlicher Weise be Hartmann zu S merkbar, der Saal wurde geräumt und Jung und Alt ſezt og oft herunterfall das Tanzbein in Bewegung. Bis zum frühen Morgen aus. Der mit noch blieben so die Kameraden in Sturm und Not beisammen Nähe ſtehenden Wad Ein Frühschoppen und nachmittags ein Ausflug nach den bon einem Stein a Windhof", woselbst Tanz und sonstige Beluftigung ftatt berlegt. Das Geri fand, machte dem in schönster Eintracht begangenen Fest fängnis. ein Ende. Mögen die froh verlebten Stunden recht on A Im Wohrath lang erlehnte ob

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genehm nachwirken bei Jedermann. Noch erwähnen wollen wir, daß die Freiwillige Gail'sche Feuerwehr auch ein doch durchzudrücken. Deputation entsandt hatte, die sich anscheinend recht gu amusterte.

Ohmthalbahn. Nur Ausführung fommt.

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Ober- Gleen,

Auf der am 7.- 9. d. M. abgehaltenen Geflügel Ausstellung zu Biebrich a. Rhn. erhielten Gießene befung standen Aussteller nachfolgende Preise: Herr A. Rübsame Schriftführer des für gelbe Orpingtons einen Ehrenpreis, für Toulouse Sommer und Je Gänse einen Ehren- und einen 3. Preis, für Bouen fammer Gießen. A Enten einen 1., für Peking- Enten einen 3. und eine Berein ein Fest,

2. Preis. Herr Ludwig Hanau für weiße Italien einen 3. und zwei 4. Preise. Herr August Felsing für rebhühnerf. Italiener zwei 2. Preise. Herr Juli Stohr für rebh. Italiener einen 2. Preis. Herr Joh Schäfer für Hamburger Silberspenfen einen 4. Preis Herr L. Adam für Cochin, Brahma und rebh. Italiene je einen 4. und auf einen Langshahn einen 3. Preis. Fi Pfau und Perückentauben erhielt Herr Apotheke Schwieder zwei 3. und vier 4. Preise. Für Brie tauben erhielt Herr Ag. Forbach zwei 3. und eine 4. Preis.

Pacetauflieferung. Die von der Postrerwaltu getroffene Einrichtung, daß den Pocket bestellern auf ihn Fahrten auch abzusendende Packete behufs Auflieferung dem Hauptpostamt mitgegeben werden können, scheint im noch nicht genügend bekannt zu sein, trotz der Bequemlich die sie namentlich solchen Personen bietet, welche weit en fernt vom Bostamt wohnen oder Dienstpersonal nicht Verfügung haben. Die Abholung der Packete aus der Wo nung fann auch schriftlich und gebührenfrei beim Boftamt bestellt werden, am hesten mittelst ungestempelter Boftfart die in den nächsten Briefkasten geworfen wird. Die Gebü für die Abholung eines Packets beträgt ohne Rücksicht d das Gewicht 10 Pfg.

** Ueber das mechanische Theater von H. Botthar das in den nächsten Tagen auf Dewaldsgarten hierfel

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seine Vorstellungen eröffnet, schreibt die Köln. 3 Deutsch- An

Folgendes: Der Besizer ist selbst Mechaniker und Maler u hat mit seiner Kunstfertigkeit so verblüffende mechanis

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