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cht alle werden auf diese Anzeige

rgebieten.

Mannheim, 7. Sept. Beim Amtsgerichtsneubau, wo eben ein Keller abgegraben werden soll, gab ein großer Mauerblock nach. Der untenstehende Arbeiter Heinrich, heinbücher aus Neustadt i. D. fam unter denselben zu liegen und wurde totgedrückt.

** Worms, 8. Sept. Auf dem Mückenhäuser= hof bei Rhein dürkheim wurde in der verflossenen Nacht der Knecht Sarl Klein aus Heimbach durch Messerstiche derart verlegt, daß er auf dem Wege in das hiesige Krankenhaus starb.

** Worms, 8. Sept. Ein gewaltiger Jäger vor den Herrn jagte gestern Mittag jenseits des Rheins in der Nähe des Rosengartens auf Rebhühner. Hühner traf er zwar feine, dagegen schoß er 3 Personen, 2 Damen und einen Knaben aus Mainz, die da spazieren gingen, mit einem Schusse unter Entwickelung größter Treffsicherheit an. Die eine der Damen erhielt ein Schrot in die linke Stopfseite und 2 in die rechte Wange, der zweiten wurde die Oberlippe durchschoffen und dem Stnaben ging ein Schrot in den rechten Oberarm. Die ganze Stette" mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

** Alzey, 8. Sept. In dieser Woche kam hier ein junger Erdenpilger zur Welt, der schon im Besitze sämtlicher Zähne war und der hilfreichen Amme für ihre Bemühungen zum Danfe in den Finger ge­bissen hatte.(?)

hejjiigee ne ganze Anzahl zeuge, zu teilweise Abend schlug ein tlager unter dem nbahneinschnitt nverwaltung be Böschungen trob ufeftigen, fort­per ernstlich ge Einschnitt er els Dynamit ge afstleidern.) se des Schreiner -25jähriger suchte. Meister Gießen berreist. reiner mit seiner adhte einen sehr dadurch in Frau tament und ber führte. Tiefe nen Reden. Da hatte, mußte fie ner allein lassen. rte, erklärte der der ja jezt bald Als er schon ge -r hat seine werte nacht -44 Mt. fehlten, = offenbar fälsch gehörten. chlößchen" hatte Deutschnationalen anläglich ihres taltet, das außer er Brudervereine tern bereinte und

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** Mainz, 8. September. Beim Baden im Rhein ertrank gestern morgen der 22jährige weggerbursch Johannes Sondergeld, Sohn einer hiesigen Witwe.

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Zahlbach b. Mainz, 8. September. In den Stallungen eines hiesigen Geflügelhändlers ist die Ge­flügelpest wieder ausgebrochen. Am Samstag wurden unter Aufsicht der Polizei 1200 Stück Geflügel ab­** Biebrich, 8. Septbr. Der Großherzog Adolf von Luxemburg überließ der katholischen Gemeinde in Amöneburg einen Platz zur Erbauung einer fatholischen Kirche.

geschlachtet.

* Wiesbaden, 8. Sept. Der deutsche und österreichische Alpenverein, der hier in der legten Woche getagt hat, unternahm gestern in einer Stärke von etwa 1200 Personen eine Rheinfahrt nach dem Niederwald. Vor dem Nationaldenkmal hielt der Vorsitzende der Sektion Wiesbaden eine längere Ansprache, die mit einem Hoch auf das den Deutschen und Desterreichern gemeinsame deutsche Vater­land schloß.

* Caub, 8. Sept. Die geländerlose Rheinuferstraße hat wieder einmal ein Opfer gefordert. Laut Rhein­gauer Anzeiger" scheute vor einem Eisenbahnzug das Pferd eines Bauern und stürzte samt dem Wagen und dem Landmann nebst dessen Sohn in den Rhein. Ein vorübergehender Handwerksbursche leistete Hilfe. Der Knabe wurde gerettet. Der Mann war zwar auch ans Land gebracht worden, doch starb er an seinen Verlegungen.

Die

Zur Mäuseplage. Wir erhalten von geschätzter Seite aus Bechtheim( Rheinh.) folgende Zuschrift: Die Feldmäuse sind dieses Jahr hier ziemlich stark auf­getreten. Der Ortsvorstand hat zu Beginn der Ernte beschlossen, sie mittels Gifthafer und dem Löffler'schen Mäusebazillus zu vertilgen. Der Gifthafer würde von Hermann Wolff in Worms zum Preise von 35 Mark per Zentner bezogen und wirkte ausgezeichnet. Mäuse liegen schaarenweise auf den damit belegten Feldern. Von dem Hafer wird das Pfund zu 20 Pfg. an die Landwirte ausgegeben. Somit trägt die Ge­meinde beinahe die Häfte. Den Mäusebazilus bezog die Gemeinde von J. F. Schwarzlose Söhne, Berlin S. W., Markgrafenstraße 29, auch er bewährte sich vor­züglich. 100 Gläschen Mäusebazillus kosten dort 60 Mk., bei weniger Abnahme stellt er sich bedeutend teuerer,

von

hiermit noch lohnen. Hamster, von denen sonst die ganze Gemarkung voll war, haben wir hier nur sehr wenige und zwar deshalb, weil schon seit ein einhalb Jahren Schwefelfohlenstoff zur Vertilgung derselben angewendet wird. Der Schwefelfohlenstoff wird Seiten der Gemeinde zu 50 Pfg. der Krug an die Interessenten abgegeben. Seither wurde der Schwefelfohlenstoff auf einen Lappen geschüttet, in den Hamſterbau geworfen und dieser dann fest zugeschlagen. Mit einem Krug voll konnte man auf diese Weise 15-17 solcher Baue entvölkern. Jetzt hat die Gemeinde einen Apparat, eine sogenannte Hamstersprize angeschafft, durch welchen es ermöglicht wird, mit einem Krug Schwefelfohlenstoff die Insassen von 40-50 Hamsterbäuen zu vertilgen. Dieser Apparat, von Hermann Wolff in Worms be­zogen, kostet 35 Mk. Es wurde durch die Ortsschelle bekannt gemacht, daß die Landwirte die Stellen auf ihren Aeckern, an welchen sich Hamsterbaue befinden, durch Stäbchen mit einem Stück Papier kenntlich machen sollen. Diese Bäue werden unter Aufsicht des Feldschußpersonals mit der Hamsterspriße und Schwefel­fohlenstoff dem sogenannten Hainsterlith, von Seiten der Gemeinde unentgeltlich zerstört. Es soll nicht un­erwähnt bleiben, daß der Schwefelfohlenstoff feuer­gefährlich ist und mit der größten Vorsicht behandelt sein will. Die damit umgehen, dürfen noch nicht mit brennender Zigarre oder Pfeife hantieren, sonst explodiert er.- Die Vertilgung der Hamster und Mäuse stellt sich auf diese Weise sehr billig und können wir diese Vertilgungsmaßregeln nur empfehlen.

Vermischtes.

* Eine Entschädigung von 260 000 Mt. hat der bayerische Eisenbahnfiskus dem bei dem Eisenbahnun­glück auf Station Hergaz bei Lindau a. B. im Juli 1899 zu Schaden gekommenen Fabrikanten Blank aus Heidelberg zu zahlen. Dieser hatte derart schwere Ver­legungen erlitten, daß er zeitlebens erwerbsunfähig bleibt. Blank, welcher damals mit gutem Erfolge die Fabrikation von Bade- und Bierkühlapparaten betrieb, und nebenbei Familienvater von 11 unversorgten Kindern ist, verlangte seiner Zeit eine Entschädigung in Höhe von 300 000 Mt. Es waren ihm auch bereits 100 000 mt. angewiesen und seinerseits unter Vorbehalt angenommen worden. Den Rest machte der Fiskus streitig, worauf Blank den Klageweg bestritt. Das Ge­richt verurteilte nunmehr den Fistus zur Zahlung von weiteren 160 000 Mt., sowie zu vier Fünfteln der Kosten, indem es annahm, daß die Ertragsfähigkeit des flägerischen Geschäfts durch die Arbeitsunfähigkeit des Klägers infolge des Unfalles vernichtet und der Kläger selbst nach ärztlichem Gutachten ein geistig und körper­lich gebrochener Mann sei, bei dem eine Besserung zwar möglich, eine völlige Wiederherstellung jedoch ausge­schlossen sei.

* Aus den Manövern. Vom Grafen Waldersee, der in der Gegend von Heiligenstadt Truppenübungen besichtigt, wird der" sf. 8tg." folgende Anekdote erzählt: Der Feld­marschall und die anderen Generale hatten eben ihre Wagen verlassen und ihre Reitpferde bestiegen, um ins Manöver­gelände zu reiten. Da kommt plößlich eine Bäuerin auf­geregt und schreit in unverfäischtem Eichsfelderisch:" Macht, daß de us den Kartuffeln fummt. Da derf tenner durch­gerite, de sinn nit met abgeschäßet." Der Marschall und die anderen Generale tamen der Aufforderung der resoluten Bauerfrau, die offenbar nicht wußte, daß sie den berühmten Heerführer vor sich habe, auf der Stelle nach.

* Gieboldehausen( Eichsfeld), 6. Sept. Ein schweres Brandunglück hat sich hier ereignet. Viele Familien sind in Not geraten, da nur wenig versichert und die ungedroschenen Getreidevorräte eben erst in die Scheunen eingebracht waren, die dem Feuer Nahrung boten. Im Wohnhause des Bäcker­meisters Wüstefeld am Markt, wo Post, Rathaus, Amis­

frankte an Vergiftungserscheinungen, sodaß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.

* Dortmund, 8. Sept. Auf Zeche Dorstfeld" kamen drei Bergarbeiter durch Sturz in den Schacht ums Leben. Die Leichen wurden heute geborgen. heute Nacht ein Busammenstoß zweier Laftzüge. * Prag, 8. Sept. Bei der Station Schlau erfolgte Ein Bremser wurde getötet, ein Lokomotivführer und ein Heizer leicht verletzt. Der Verkehr wurde aufrecht erhalten. * Breslau, 8. Sept. Die Schles. 3tg." meldet ans Schmiedeberg: In Quirl bei Schmiedeberg wurde gestern ein Fuhrwerk durch einen Eisenbahnzug über­fahren, wobei ein Mann und ein Pferd getötet und wei Männer schwer verletzt wurden. Der Wagen wurde zertrümmert.

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* Einen ganz ungewöhnlichen Selbstmordversuch weiß der Bester Lloyd" seinen Lesern zu melden. Die zahl reichen Passanten des Donauufers beim rechten Brückenkopfe der Kettenbrücke waren fürzlich so schreibt das genannte Blatt Zeugen einer erschütternden Szene. Um diese Zeit geschah es, daß eine ältere Dame die Brücke betrat und einen feisten Mops an einer Leine mühsam hinter sich herzog. War es möpsischer Starr- und Trußsinn, der den Köter dazu bewog, auf den Gebrauch der eigenen Beine zu ver­zichten, oder unterlag er eben damals einem Asthmaanfall, der ihn am Gehen verhinderte: aus seinem feisten, nichts­sagenden Mopsgesicht ließ sich dies nicht herauslesen. Die Herrin, die des Biehens endlich müde wurde, schien bloß ersteren vorauszusetzen, denn sie erhob ihren Schirm und ver sette dem Hunde einen mehr mütterlich zurechtweisenden als wirklich Schmerz verursachenden Schlag. In diesem Augen­blick ereignete sich das Unerwartete. Raum war der Schlag Blick zuwarf und mit einem großen Satz durch eine Lücke gefallen, als der Mops seiner Herrin einen vorwurfsvollen des Brückengeländers in den Strom sprang. Der Selbst mordversuch Biffis- so lautet der Name, den die Dame

herzzerreißend in die Wellen rief

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hatte im Nu den Un­mut über sein Benehmen verscheucht, und steinerweichend flehte sie, tief über das Geländer gelehnt, um Himmelswillen das Tier zu retten. Der Mops that, was alle Selbstmord­fandidaten thun, welche die Donau zum Schauplatz ihrer Unthat erküren: faum war die falte Flut über ihm zusammen. geschlagen und hatte ihn wieder auf einen Wellenkamm ge­dann wau... und immer schwächer, denn das Tier, dessen hoben, da schrie er um Hilfe: Wau, wau, wau! ertönte es; dicker Körper zwar viel Wasser verdrängte, tauchte infolge seiner Unbeholfenheit immer wieder unter, begann viel Wasser zu schlucken und wurde immer schwächer. In diesem Augen­blick wurde ihm ein Rettungsnetz zugeworfen, mit welchem er aber, da der Hund den Sommerlehrkursus für Rettungs­wesen nicht besucht hatte, nichts anzufangen wußte. Ein rasch vom Ufer gelöster Kahn, mit einigen Ruberstößen herangetrieben, nahm den Selbstmordkandidaten endlich auf und brachte ihn unter den brausenden Jubelrufen des Publikums an den Strand. Das Wiedersehen zwischen der Herrin und Biffi, den sie, trotzdem er vom Wasser triefte, überglücklich herzte und an die Brust schloß, war wirklich rührend. Und in dem dankbar zärtlichen Blicke, dem Piffi nun auf seine Herrin richtete, lag das stumme Gelübde, nimmermehr einen Selbstmord zu begehen und ein Leben zu vernichten, das nicht nur ihm allein gehörte.

Neueste Nachrichten.

in der haitianischen Angelegenheit wird von den Abend­- Das Vorgehen des Kanonenbootes Panther blättern gebilligt. Der" Tägl. Rundschau" wird hierzu noch von amtlicher Seite mitgeteilt, daß das Vorgehen des Kanonen­bootes jeder weiteren politischen Bedeutung entbehrt, weil es sich dabei lediglich um die Bestrafung eines Seeräubers ge­handelt habe.

Kaiser Franz Josef wird dem Könige von Italien, wie Daily Expreß aus Rom erfährt, keinen Besuch ab­gehendes Versprechen gemacht habe.

so sollen beispielsweise 60 Gläschen 45 und 12 Gläschen gericht und katholische Kirche in der Nähe sind und sich vier ſtatten, weil er dem Papst vor 10 Jahren ein dahin­

9,50 Mt. fosten. Der Mäusebazillus wird von Seiten der Gemeinde präpariert und an die Interessenten un­entgeltlich ausgegeben. Nach 14 Tagen waren in den

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damit probeweise belegten Feldern fast keine Mäuse mehr anzutreffen und die, welche noch vorhanden waren, waren fränklich und ihrem Ende nahe. In den ersten acht Tagen ist von einer Wirkung des Mittels gar nichts zu spüren, im Gegenteil, die Mäuse scheinen noch beweglicher zu sein. Nach 10 Tagen erst war eine Ab­nahme zu konstatieren. Nach 14 Tagen waren die meisten Mäusebaue entbölfert. Bon 30 Mäusebauen, ungefähr 15 gar keine Mäuse mehr anzutreffen, auch

in denen vielleicht 2 bis 300 Stück lebten, waren in

Straßen freuzen, gelangte das Feuer zum Ausbruch, ver­breitete sich mit unheimlicher Schnelligkeit bei Südostwind mittags 3 Uhr nicht weniger als 11 stattliche Wohn­nach allen Richtungen und legte binnen 3 Stunden bis nach häuser, 8 gefüllte Scheunen und 25 Stallge= bäude in Asche. Troß angestrengtester Thätigkeit der aus erst am Abend, des Feuers Herr zu werden. allen Nachbardörfern herbeigeeilten Feuerwehren gelang es einigermaßen starkem Winde wäre der Flecken Giebolde= Getreidevorräten ist auch viel Vieh mit verbrannt. Bei hausen halb abgebrannt, Das Pfarrhaus ist nicht mit ab­groß. Es liegt zweifellos Brandstiftung durch ſpie­gebrannt, sondern nur beschädigt. Der Schaden ist sehr

lende Kinder vor.

*

Außer den

Hannover, 8. Sept. Ein Kandidat der Philosophie versuchte in Eilenriede seine Geliebte, eine Kapitänsfrau aus

Kiel zu erschießen, verfehlte aber sein Ziel und brachte sich verlegt in ein Krankenhaus gebracht. dann selbst einen Schuß in den Kopf bei. Er wurde schwer

feine toten. Dies rührt daher, daß die Mäuse, wenn es ihnen an den Kragen geht, an die Oberfläche kommen und hier von dem Raubzeug, von Wiesel, sich sehr bald an den Stellen ansammeln, welche von diesen meistens aber von dem Turmfalken und Mäusebussard, die fraufen und somit trägen Mäusen wimmeln, weggefangen werden. Der Bazillus schadet bekanntlich Menschen und Tieren nicht, blos den Mäusen. Es wurde beim Aushacken * Erfurt, 8. Sept. Nach einem Wortwechsel feuerte der betr. Mäusebaue beobachtet, daß einige Turmfalken und am Samstag Abend der Schneidermeister Franz Rappmann Bussarde in der Nähe des belegten Feldes waren und daß einen Revolverschuß auf seine Stieftochter, Anna Schulze, oner der Falten eine Maus von dem betr. Acker wegholte. ab, die sofort getötet wurde. Darauf' erschoß sich der

Mörder selbst.

*

Brüssel, 8. Sept. Das Hauptinteresse auf dem England war bekanntlich an Appendicitis erkrankt) heutigen Appendicitis- Kongreß( der König von bildete der Bericht von Prof. Sonnenburg- Berlin, der länger als eine Stunde in fließendem Französisch unter Vorzeigung von 3 Diagrammen seine Thätigkeit im Krankenhaus zu Moabit in der Behandlung von Appendicitis erläuterte. Nach diesem Berichte genasen 459 von 500 Patienten, die er an Appendicitis be­handelte. In 415 Fällen schritt Prof. Sonnenburg Ganzen nur 8 p3t. zur Operation. Von den 500 Patienten starben im

Paris. 9. Sept. Das Blatt Provoca berichtet aus Buenos Ayres vom 7. ds.: Die Stadt Bolivar ist durch einen Cyklon völlig zerstört worden.

14 Personen wurden dabei getötet, 50 verwundet.

Brietkasten.

Herrn A. S. VIII. D. G. Besten Dank für die freundliche Nachricht. Weitere erwünscht.

Marktbericht.

Gießen, 9. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt toteten Butter, per Bfb. 1.10-1.20 mt. Hühnereier 1 St. 7-8 Pfg., Enteneier St. 0-0 Bfg., Gänseeier 1 St. 0-0 Bfg., Käse per St. 5-9 Pfg.

Erbsen ver Liter 19 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg. Lauben per Paar

In den andern 15 Bäuen waren manchmal 4-5, manchmal noch mehr tote Mäuse in den Nestern anzutreffen und nur* Chemnitz, 8. Sept. In dem benachbarten Grafen­bereinzelt waren noch ganz alte Mäuse zu sehen, welche steiner Walde ist gestern ein Gutsbesizerssohn von einem jedoch auch nicht mehr viel Leben zeigten und nach einiger unbekannten Manne überfallen und mit einem Beile bedroht Zeit an dem durch die Bazillen erzeugten Typhus zu Grund worden. Der Ueberfallene entriß dem Angreifer das Beil gegangen sind. Junge Mäuse sah man überhaupt nicht und versezte ihm damit einen Hieb über den Kopf, worauf mehr. Der Erfolg des ganzen Verfahrens hängt von der er den Vorfall der Polizei meldete. Dieselbe fand heute richtigen Anwendung und Zubereitung des Mittels ab. Man Morgen in der Nähe des Thatortes den Mann todt auf. berlange bei Bezug Gebrauchsanweisung. Es dürfte sich* Krebed, 7. Sept. Eine gefährliche Verwechselung empfehlen, den Däuſebazillus gleich im Frühjahr anzu- kann für ein Kind des Landwirts Heine verhängnisvoll fleiſch geſalzen per Bfund 0.84 Big., Kalbfleisch per Bfb. 68-70 wenden, der Erfolg wird dann noch durchschlagender sein, werden. Das Kind tranf ein Glas Medizin, die für Pfg., Sammelfleisch per Pfd. 50-70 fg., Kartoffeln per 3tr. aber auch jetzt bis zur Herbstsaat dürfte sich eine Probe ein Pferd zum Einreiben bestimmt war, leer und er=

Mr. 0.65-0.80, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.40, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-0.90, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänje p. Bfd. 0.60 0.75 t., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bfb. 70-80 Bfg. Schwine­

5 00-7.50 mt., Zwiebeln Liter 18 Pfg.

per 3t. Mt. 6.00-7.00, Milch per