Ott. As Kandidaten aufgeftellt: Der either nete Damm und von rdneter Bufold.
jeichnungen, darunter 3 erste Preise außer dem ersten Siegerpreis.
Olt. In der geheimen& Dabei verseßte der eine dem anderen einen Fußtritt gegen
** Worms, 6. Dft. In Worms- Pfiffligheim gerieten am bergangenen Mittwoch 2 12 jährige Knaben in Streit.
ani, in der über die
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den Unterleib. Der Getretene erlitt innere schwere Verlegungen, an denen er am Samstag unter großen Schmerzen starb. Gestern Nachmittag
dides beraten wurde dtagsabgeordnete Fun Settler fei nicht üherer Schneidermeie er Stadtverordnetenfi Men, die meist gegen ttler behauptet, Fund nicht in's Haus Li fter im höchsten Grab rieb an Fund eine&
** Wiesbaden, 7. Oftober.
ist hier die Teilnehmerin und Vorstandsdame des Frauentongreffes, welcher zur Zeit hier tagt, Frau Hilda von Decker aus Berlin durch einen uniformierten Schuhmann zur Wache sistiert worden. Die Dame, eine ziemlich große, fräftige Gestalt mit rötlicher Titusfrisur, trägt das Kostüm des Vereins für Kleiderreform, den fußfreien Rock, dazu einen Filzbut ohne Putz und hatte gestern ferner ein dunkles halbweites Manteljacket an. Die Dame war frühzeitig auf dem Weg zur Nachmittagssigung des Kongresses im Kasinogebäude an der Friedensstraße, wo sich einige Häuser weiter auch das Polizeipräsidium befindet, und ging an dem Versammlungshaus versehentlich ein Stück borüber. Im Begriff, langsam zurückzupromenieren, wurde sie plötzlich von dem uniformierten Schußmann Dröder halb von rückwärts am Arm gefaßt und im Unteroffizierston aufgefordert: Sie, fommen Sie mal mit!" Zu konsterniert, um gleich nach dem
er Feigling" usw. ine Sefundanten zu 16 züchtigen werde. D werden sollte, stand nd hatte nicht die ger Derlein auf der Mensur r wegen Beleidigung. nwaltschaft erhoben. mmer zu 500 Mart
. Heute Morgen g
rige Steindrucker Grund zu fragen, oder ihren Namen zu nennen, und einem Hemde bekleid auch, weil sie kein Aufsehen erregen wollte, folgte die
Die Kleider wurden b
Dame ohne Weiteres.
Auf der Bahnhofswa Polizeigebäude ihren Namen nannte und sich sonst noch
der zu sich.
Gestern Abend fa
Als Frau von Decker im auswies, soll es verblüffte Gesichter gegeben haben. Man entließ die Dame; von irgend welcher EntschuldigDer Polizist will nach jeiner Aussage, ehe er die Sistierung vornahm, nach einem nicht uniformierten Stollegen gesucht haben und Er erit, als er feinen fand, selbst eingeschritten sein.
ngsabend des 2. Sto ung war aber keine Rede.
npfung des Mädche hiesigen Zivile u deutschen Regierunge nd, Desterreich Ung Frankreich, Eng
habe die Dame für einen kostümierten Mann gehalten. Daß diese Annahme falsch war, hätte der Beamte
berbürgermeist unseres Erachtens schon auf 10 Schritte Distanz sehr
ammlung und beton leicht bemerken können.
hung modern sei u feffion und Religi de vereinige, auch nd an die öffentli inscht schließlich mmerherr G die Grüße des Kai den Bestrebungen
Dem Polizeipräsidium geht,
wie wir erfahren, eine Beschwerdeschrift zu. Wie man nachträglich hört, hat Polizeipräsident v. Schenk die gestern Nachmittag irrtümlich sistierte Frau von Decken zu sich bitten lassen(?) und sich für den Mißgriff entschuldigt. Die Frtf. 3tg." bemerkt dazu, Personen, zumal Damen, zu sich kommen zu lassen, um sich zu entschuldigen, ist ein etwas seltsames Verfahren, um einen schweren polizeilichen Mißgriff wieder gut zu machen.
**
nd verbreitete sich da e alte Welt sei an Mainz, 7. Okt. Auf dem am 12. Oktober hier zu Grunde gegange stattfindenden 7. hessischen Katholikentage sprechen nach dem ides in sich. Der Ko Mainzer Journal" Reichs- und Landtagsabgeordneter Amtsseinerzeit der 30 jähr gerichtsrat Dr. Witt aus Köln über:" Die Wirksamkeit des Beitragen, jene ungli Bentrums im Interesse des Voltes", Prof. u. Gymnasialzu befreien. Namen lehrer I. May aus Bensheim über Die Bedeutung des h. Legationsre katholischen Studienvereins" und Reichs- und Landtagsdere die Vertreter abgeordneter Dr. Schmitt aus Mainz über„ Die Thätigkeit Verdienste des Ender hessischen Zentrumsfraktion und die bevorstehenden LandBéranger um die tagswahlen".
erbor. Wenn auch di
** Mainz, 7. Oktober. Gestern Abend fand hier interſtüßten, so dürft wegen der bevorstehenden Landtagswahl zwischen Bertretern sämtlicher Parteien, mit Ausnahme des erlahmen. Nur for Bentrums, eine Besprechung statt. verhelfen. Senato Die Sozial Die Sozialfranzöfifcher Sprach demokraten, die bisher die Inhaber der beiden e Versicherungen de hiesigen Mandate waren, wurden um Auskunft ange= Namens der französi Sie lehnten dies, wie es vorauszusehen war, mit Entgangen, ob sie bereit seien, ein Mandat abzugeben. er Bewegung lediglich te speziell dem Oberschiedenheit ab.
indischen Delegierten. Don überbrachte in Sympathien König r die herzliche Be off Petersburg die Absendung eine lhelm vor, was bi immt die Absendun zen Schlußwort d h in den großen Sa rankfurt gab. Ober Kaiserhoch aus. De
Armceforps v. Linde
** Weglar. Der Sergeant Groh hierselbst ist zum Bezirksfeldwebel beim hiesigen Hauptmeldeamt für den zur Brobedienstleistung abkommandierten - Bezirks Feldwebel Hermann ernannt worden.
** Marburg, 7. Ott. Rektor und Senat der hiesigen Universität übersandten der Universität Oxford aus Anlaß der morgen stattfindenden Jubiläumsfeier der dortigen weltberühmten Universitätsbibliothek eine Tabula gratulatoria.
=
Vermischtes.
( Die biederen Landleute.) Von einem österreichi
Nach Beendigung der Mahlzeit wurde ihnen nachstehende Rechnung zur Bezahlung vorgelegt:
Fier. Schmalz
Holz
Licht
Kronen
1.
1.
-.60
-.60
Del. Essig.
-.40
-.10
Zwiebel.
Mehl und Pfeffer Mühe
-.40
1.1.
In Summe. 6.10
Sage sechs Kronen zehn Heller! Und dieser Fall soll keineswegs vereinzelt dastehen, wie die Frf. Ztg. schreibt.
** Der Lauf der Welt. Die Pariser Meldung, wonach zwei Hündchen, die sich in Zola's Schlafzimmer befanden, durch das ausströmende Kohlenorydgas keinen Schaden erlitten und am Leben blieben, hat Julius Bauer zu folgenden im Wiener Extrablatt" veröffentlichten beziehungsvollen Versen angeregt:
"
Verruchter Tod, vernimm meine Klagen: Du hast ihn feige im Schlafe erschlagen! Du hast ihn erwürgt in nächtlicher Stunde, Als wärst Du mit seinen Hassern im Bunde! Man wird noch in späten Tagen singen: Du hattest Furcht, mit Zola zu ringen! Er war ein Kämpfer mit blankem Schwert, Ein Mann des Volkes, das sein nicht wert. Sein Geist erhellte der Zeiten Nächte, Ein treuer Vollstrecker der Menschenrechte. Sie haben zum Danke sein Leben vergällt In dieser erbärmlichen Lügenwelt. Sein Name wird noch in fernen Zeiten Die Herzen der Guten und Ehrlichen weiten. Er wird überdauern trotz Undank und Neid Die patentierte unsterblichkeit.
Und vor seiner Größe erschauern sie, Die vierzig Toten der Akademie. Sein Leben gehörte der Wahrheitsidee, Sein letzter Seufzer war:„ Vérité!" Mein Herz ist schwer, mein Auge ist naß, Bis an die Bahre verfolgt ihn der Haß. Der setzt ihm keinen ragenden Stein, Der wirft ihm Steine ins Grab hinein. Der Riese ist stumm, von Zwergen umheult, Wie ungleich sind doch die Loose verteilt: Ein Zola muß sterben, dem Lichte entschweben, Die Hunde aber bleiben am Leben!
Oeffentlicher Sprechsaal.
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Litterarisches.
Ein Preisausschreiben erläßt die Hessische Beamtenzeitung in der soeben erschienenen Nr. 1 für ihre Leser. Als Aufgabe ist gestellt ein Aufsatz über das Thema: Der Beamte im Verkehr mit dem Publikum. Aus dem reichen Inhalt der Zeitung heben wir noch hervor einen Aufsatz über die Gesundheitspflege der Bureaubeamten, eine Abhandlung über Kommunalifierungen, Nachrichten über Prüfungen, Personennachrichten, ein Verzeichnis offener Stellen und Verschiedenes, was die Beamten interessieren kann. Ein Abonnement auf die Zeitung ist jedem hessischen Beamten sowie auch Inhabern von Ehrenämtern sehr zu empfehlen, zumal der Preis gering ift. Probenummern find unentgeltlich vom Verlag, J. P. Strauß'sche Buchhandlung in Offenbach, zu beziehen.
Lollar- Londorf.( Eingesandt.) Die Arbeiter, welche die Bahn Lollar- Londorf jeden Morgen zur Beförderung nach ihrer Arbeitsstätte in Lollar und Gießen benutzen, sind jetzt in eine sehr unliebsame Wartezeit versetzt. Wartezeit versetzt. Der erste Morgen- Zug geht in Londorf 4,30 Uhr ab und ist schon ein Viertel nach 5 in Lollar. Nun beginnt bei den meisten Arbeiten erst um 7 Uhr die Arbeit; also sage und schreibe: die Leute müssen 14 Stunde warten. Wo sollen sie aber warten, doch nur in dem Bahnhofswarteraum der Zug ist ja infolge seiner sehr frühen Abfahrt doch nur allein Schuld. Gewiß verkennen wir nicht, daß der Aufenthalt so vieler Arbeiter auf der Station Lollar ja sehr unbequem, aber trotzdem noch zu ertragen ist. Was geschah aber am 2. Oftober: man wieß den Wartenden die Räume. Wenn man bedenkt, daß es jetzt auf den Winter zugeht, die Witterung kalt und rauh wird, so ist es doch kein unbilliges Verlangen, wenn die betr. Arbeiter hiermit die Bitte an die Eisenbahndirektion richten, entweder den Zug um eine volle Stunde später abfahren zu lassen oder den Leuten den Warteraum auf Station Lollar so lange frei zu geben, bis diese nach ihrer Arbeitsstätte müssen, oder ist vielleicht die Eisenbahndirektion der Meinung, daß die Arbeitsstätten
Ein Arbeiter.
une Regenten alle ſchen Offizier, der die Manöver in Westungarn mitge- eher und ohne allen Wert geöffnet werden? macht hat, wird einem Wiener Blatte Folgendes be= richtet: Zwei Offiziere hatten ein Huhn gekauft und übergaben es die Geschichte spielte in Suhlo im
der. Das Mahl be
-
t. Während die 3 Komitat Nyitra gen Woche sehr geri in großem Maße in Dald, Wetterau und fenhaft Wagenladungen enheimer Hedenwirten Waggonladungen auf auswärts abgefchloffen I pro Malter je nad
franto Frankfurt b terobst aus der Gegend Königstein wurden 1 Iter angelegt. dent des hiesigen Sand
en feiert am 29. Oft Koppen ist in Kaffe
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Ser am 4. Oftober er en- Ausstellung zu Berlin om Heffischen Landwirt ftellung und zwar au ndschuh aus Leng n ganzen famen auf die el- Ausstellung 19 Aus
einer Bäuerin zur Zubereitung.
Todes- Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen innigst geliebten Gatten, unseren guten Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Schwiegersohn
Herrn Karl Schuster, Rentier,
im Alter von 48 Jahren nach langem schweren Leiden durch einen sanften
Tod zu sich zu rufen.
Um stille Teilnahme bitten
die tieftrauernde Gattin u. Sohn.
Giessen, den 7. Oktober 1902.
Die Beerdigung findet Freitag, den 10. Oktober, Nachmittags 2 Uhr vom Trauerhause,
Ostanlage 20, aus statt.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr. 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern( Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehr lingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.
An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 geöffnet.
Angebot der Arbeitnehmer:
1 Maschinenschlosser, 1 Bau- und Möbelschreiner, 1 Einkassierer, 2 Pferdefnechte, 1 Herrschaftsdiener, 3 Hausburschen, 3 Lauffrauen, 2 Dienstmädchen.
Nachfrage der Arbeitgeber:
2 Strankenpfleger, 1 Maschinenschlosser, 2 Rockschneider, 1 Schweizer, 2 Pferdeknechte, 2 landwirtschaftliche Arbeiter, mehrere Erdarbeiter, 7 Dienstmädchen, 2 Laufmädchen, 1 Frau zum Brödchenaustragen, 1 Köchin, 1 Kinderwärterin.
Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, 1 Bäcker.
Warum soll jede Hausfrau Kathreiner's Malzkaffee kaufen?
Weil es nicht möglich ist, mit anderen von den vielen angebotenen Kaffee- Zusäßen einen wirklich gut schmeckenden und dabei wohlbekömmlichen Kaffee zu bereiten. Allein Kathreiner's Malztassee erfüllt diese Aufgabe vollkommen! Für die Erwachsenen als Zusaz genommen und den Kindern rein" gegeben, leistet er in beiden Fällen jeder Hausfrau unschäßbare Dienste.
Die Leser der Gießener Neueste Nachrichten sollten dadurch mit unserer Zeitung in engere Verbindung treten, daß sie interessante Vorfälle, Mißstände aller Art, furz alles für einen größeren Kreis Wissenswerte der Redaktion mitteilen. Wahrheitsgemäße Korrespondenzen über interessante Vorfälle werden honoriert, Mißstände werden durch öffentliche Besprechung zur Kenntnis der berufenen Stellen gebracht und so deren Abstellung eingeleitet. Vereinsnachrichten, Berichte über General versammlungen, Festlichkeiten wollen uns, wenn kein Berichterstatter der„ Neueste Nachrichten" anwesend ist, die Herren Schriftführer einsenden, wir werden sie alsdann gern zum Abdruck bringen. Ein jeder zieht aus solchem Verfahren Vorteil: erweckt das Interesse für den Verein, trägt zur Abstellung eines Uebelstandes bei, ein Verein wird in weiteren Kreisen bekannt, was der Gewinnung neuer Mitglieder förderlich ist usw. Also bei jeder passenden Gelegenheit muß die Parole sein: das schreibe ich den
Gießener Neueste Nachrichten."
,, Im Häusermeere
Überall käuflich.
Herrenwäsche
der Grossstadt glebt's nirgends mehr eine Bleiche
"
Wie bekomme ich da meine Wäsche wels s?"- Wenn Sie mit Dr. Thompson's Seifenpulver, Marke SCHWAN waschen, das ohne Bleiche blendende Wäsche glebt.
wird wie Neu gewaschen und gebügelt.
Frau Landwehr, Neu- und Glanzbüglerin, Bahnhofstraße 17, p.
Nach dem Ableben meiner Schwiegermutter empfehle ich mich
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Leichenfrau
Frau Wacker, Mühlgasse 19.
Dessert- u.Stärkungsweine Malaga, Sherry Portwein
untersucht und begutachtet in 3 Flaschengrössen bei:
Peter Berg,
Brandplatz 14.
Shampooning
unter Verwendung der neuen Bieler'schen
Wasch- Trockenapparate!
Frifieren nach Wunsch
in und anker dem Hause.
Frau D. Schnecko
Neustadt 6 ( Eingang separat).
Prima Aepfelwein.
J. Arnold.


