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Emile Zola.

Von E. Jrmler.

( Nachdruck verboten.)

Emile Zola ist tot; er ist das Opfer eines Unglücks­falls geworden. Einer der bedeutendsten Männer seiner Zeit ist dahingegangen und kaum vermag man sich die ganze Größe und Bedeutung des so plötzlich Dahin­geschiedenen klar zu machen.

geistlichen Stand verläßt, nachdem er eingesehen hat, daß selbst die Mildthätigkeit, die allein ihn noch im geistlichen Stande zurückhielt, den schrrecklichen geistigen und törper­lichen Notstand des Proletariats nicht bessern könne. Ins­besondere der erste dieser Romane, in denen Zola mit scharfer Kritik die Lourdes- Kuren fennzeichnet, und der dritte, anarchistischen Bomben­der das Paris zur Zeit der attentate in packender Weise schildert, zeigen den Dichter in seiner ganzen genialen Größe, während ,, Rome" beweist, daß ihm, im Grunde genommen, die historische Größe und Be­deutung diesee Stadt fremd geblieben ist und daß von der eigentlichen Erhabenheit Roms daher nichts in die Schilder­ung hinüberfloß.

Vielleicht war er als Dichter weniger groß durch das, was er hervorgebracht, nicht durch die Schöpfungen, deren Wert nicht ohne Zweifel von allen anerkannt werden wird, sondern mehr dadurch, daß sein Gente der Zola war beim Erscheinen dieses leßten Werkes, Paris", Dichtung neue Bahnen wies, nicht nur der Roman­einer der best gehaßten und angefeindeten Persönlichte ten Frank dichtung der Franzosen, sondern der Weltlitteratur. Er ist der eigentlich bedeutendste Realist unserer Zeit und reichs. Kuiz zuvor hatte er durch seine berühmte Anklage­seine Romane waren in dieser Beziehung bahnbrechend schrift" J'accuse" im" Aurore" den Anstoß zur Erneuerung des Dreyfus- Prozesses" gegeben, in dessen Folge er dann für die gesamte Schaffensweise unserer modernen Ro­manziers, welcher Nation sie auch angehörten. Nicht selbst in dem Anklagezustand versezt und landesflüchtig wurde. daß allerwärts Zola nachgeahmt worden wäre, nicht Die Vorgänge find noch zu sehr in aller Erinnerung, um daß man seine Fehler ihm abzulauschen suchte, nein, er hierbei von neuem aufgefrischt werden zu müssen. Die Un­hat bewiesen, daß man getreulich der Wirklichkeit nach- eigennüßigkeit seines Charakters konnten damals wohl die ärgsten Feinde und Anfläger Bolas nicht bestreiten, daß er schildern konnte, ohne daß man vom Wege der Poesie aber den rechten Weg damals eingeschlagen, hat die Folge­zeit bewiesen.

abzuirren braucht.

Nicht jene Werke, die zuerst den Namen Zolas in alle Welt trugen," Nana" und ,, L'Assomoir", die da­durch, daß sie viel umstritten waren, ihrem Autor große materielle und schriftstellerische Erfolge bereiteten und ihn mit einem Schlage bekannt machten, zeigen seine Größe und Bedeutung in vollkommenem Maße, sondern die späteren Werke Germinal"," La Terre"," Le Rêve", La Débâcle" usw., Werke, die wohl den größten Erfolg in unserer Zeit hatten, da sie nicht nur in der Heimat des Dichters immer bald nach dem Erscheinen in hunderttausenden Exemplaren vergriffen wurden, sondern auch immer in den hauptsächlichsten lebenden Sprachen erschienen.

Bereits in ganz jungen Jahren- er hatte noch nicht die Zwanziger überschritten da fing die Idee in ihm an zu reifen, die später der Leitstrom jenes ganzen litterarischen Schaffens werden sollte. Es be­schäftigte ihn schon damals unablässig der Gedanke, nicht nur die Nachtseiten der menschlichen Natur im Roman in ihrer ganzen uneingeschränkten Wahrheit zu schildern, sondern vor allem auch den Menschen nicht sowohl als Produkt der Verhältnisse, sondern als Objekt ererbter Anlage psychologisch aufzuforschen. Dient ihm " Thérèse Raquin" dazu, jenem dichterischen Prinzip frühzeitig schon zu huldigen und alle Schrecknisse des Menschenherzens mit grausamer Bergliederungssucht zu schildern, so war Madelaine Férat" gleichsam sein erster Versuch, die Fatalität der ererbten Anlagen im Brennglas seiner Darstellungsgabe zur Anschauung zu bringen. Diese beiden Jugendwerke des Dichters be zeichnen den Anfang des Weges, den er dann zu Be­ginn der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit einer Reihe glänzender Werke, die alle einen leitenden Gedanken hatten, beschritt.

Er begann im Jahre 1871 einen auf zwanzig Einzelwerke berechneten Romancyklus Les Rougon­Macquart", die psychologisch- soziale Geschichte einer Familie unter dem zweiten Kaiserreich, in dem sich jene beiden leitenden Grundsätze seines Schaffens vereinigten. Er äußert sich selbst in der Vorrede zu dem ersten dieser Werke ,,, La Fortune des Rougun" über diesen der Ge­samtschöpfung zu Grunde liegenden Gedanken dahin, daß er durch Lösung der doppelten Frage des ange­borenen Temperaments und der umgebenden Welt den Faden zu verfolgen suchen wolle, der mit mathematischer Genauigkeit von einem Menschen zum andern führe. Wie die Schwerkraft, so steht auch die Erblichkeit unter bestimmten Gesezen. Das charakteristische Merkmal der Rougon- Maquart sei die Zügellosigkeit der Begierden, die unersättliche Genußsucht, welche physiologisch be­trachtet, als die langsame Folge gewiffer Zufälle im Blut- und Nervenleben angesehen werden müssen, die fich aus einer ersten organischen Vorlesung in einer Rasse entwickeln und je nach der umgebenden Atmo­sphäre bei jedem Individuum dieser Rasse die Gefühle, Triebe, Leidenschaften, die natürlichen und instinktiven Kundgebungen des Menschen bestimmen, deren Ergeb­niffe man gemeinhin Tugenden und Laster nennt.

Bola war ein Meister der Wirklichkeitsschilderung, wie er durch keinen Zeitgenossen übertroffen wird. Was er auch erzählt, ob er uns das Treiben eines großen Warenhauses vorführt, ob er uns an die Börse führte, ob in die Berg­werfe hinunter, immer gab er ein Bild des Geschilderten von unübertroffener Naturtreue, sodaß seine Dichtungen ge­wissermaßen einen fulturhistorischen Wert haben, denn wie auch die glühende Phantasie dieses Dichters den gebotenen Stoff mit romantischer Buthat zu durchsetzen verstand, die Werke können in ihrer photographischen Treue der Wieder­gabe der Wirklichkeit als Dokumente der Zeit betrachtet werden. Mit wie peinlicher Genauigkeit er beispielsweise verfuhr, beweist die Thatsache, daß er bei der Wahl der Namen seiner Personen niemals nach plötzlicher Eingebung verfuhr, sondern sich auch da an die Wirklichkeit hielt, und zum Beispiel, wenn er einem Bäcker einen Namen zu geben hatte, dem Pariser Adreßbuch den Namen eines Bäckers

entnahm.

Indessen hatte Bola mit dieser gewaltigen Romanserie noch nicht den Höhepunkt seines Schaffens erreicht. Eine weitere Romanserie, Drei Städte", übertrifft noch an Ge­schlossenheit der Komposition und an Gewaltigkeit der Idee seinen ersten Cyklus. In seinen Drei Städten" schildert Bola den Kampf zwischen Gedankenfreiheit und Kirchensazung indem er einem von Zweifeln geplagten jungen Geistlichen zuerst nach Lourdes, dem Ort der Wunderkuren, führt, dann nach Rom, worin er die vergeblichen Bemühungen seines Helden schildert, die Aufhebung eines Buchverbotes herbei­zuführen, und schließlich nach Paris, wo der Held seinen

Bola starb an der Schwelle des Greisenalters; er war am 2. April 1840 in Paris als Sohn eines bedeutenden Ingenieurs italienischer Abfunft geboren. Er war ursprüng­lich, nachdem er die erste Jugendzeit im Süden Frankreichs verlebt und dann das Lycée in Frankreich besucht hatte, Buchhändler und wandte sich dann nach und nach der litte­rarischen Thätigkeit zu. Seine Bedeutung gewann er ver­hältnismäßig spät, erst in den dreißiger Jahren seines Lebens. Er hat mit seinen Werken fich ein gewaltiges Vermögen er­worben, obwohl seine Erfolge auf der Bühne, für welche verschiedene seiner Werke von ihm und anderen Autoren be­arbeitet wurden, nur geringe waren.

Giessener Cagesneuigkeiten.

**( Privattelegramm.) Der Großherzog hat den Kreisamtmann am Kreisamt Gießen, Dr. Otto Heinrich, den Charakter als Regierungsrat verliehen. Die Lehr­amtsaccessisten Dr. Friedrich Adami- Laubach, Como- Alsfeld, Gustav Köllner- Laubach und Ferdinand Werner- Lauterbach sind durch Entschließung des Ministeriums des Innern zu Lehramtsassessoren ernannt worden.

Rettoratswechsel. Mit dem heutigen Tage ging die Amtsperiode des allseitig beliebten Rektors der ging die Amtsperiode des allseitig beliebten Rektors der Landesuniversität, Herrn Professor Dr. Adolf Hansen zu Ende, und der neue Rektor, ordentlicher Professor der Stirchengeschichte, Herr Dr. Gustav Krüger übernahm die Geschäfte des Rektorates. Im Gegensatz zu anderen Universitäten vollzieht sich in Gießen der Rek­toratswechsel durch einfache Geschäftsübergabe ohne toratswechsel durch einfache Geschäftsübergabe ohne irgendwelche Feierlichkeiten. Von einer derartigen irgendwelche Feierlichkeiten. Feierlichkeit muß schon um deswillen Abstand genommen werden, weil der neue Rektor sein Amt in den Ferien antritt. Die Neuimmatrikulationen für das Winter­semester beginnen erst am 20. Oktober, die Vorlesungen am 27. Oftober, also in vier Wochen.

Das Rektorat des Herrn Prof. Hansen zeichnet sich u. a. dadurch aus, daß in dasselbe die Feier der Immatrikulation des tausendsten Studenten fällt und dieses Ereignis Dank der Munificenz der städtischen Behörden in glänzender Weise festlich begangen worden Unter dem Reftorat Hansen sind aber auch ist. zahlreiche Veränderungen in dem Lehrkörper der Uni­bersität zu verzeichnen. Der Hochschule wurde durch den versität zu verzeichnen. Der Hochschule wurde durch den Tod der unvergeßliche Gynäkologe Herr Geheimrat Prof. Dr. Hermann Löhlein am 25. November Die Universität konnte kaum einen 1901 entrissen. schwereren Verlust als diesen erleiden. seinem früheren Wirkungsfreise starb am 11. Juni 1902 der früh re Ordinarius an der Landes- Universität Herr Geheimrat Prof. Dr. Hermann Schiller, ein hervorragender Schulmann, Pädagoge und Historiker. In den Ruhestand trat nach mehr als 30jähriger Wirk samkeit der ausgezeichnete Vertreter der Landwirtschaft Herr Geheimrat Prof. Dr. Tha er. Durch Berufungen nach auswärts verlor die Landesuniversität die Herren Professoren Weg, Haußner, Kornemann, Gundermann und Beling. Herr Professor Wetz wurde Ordinarius in Freiburg, Herr Prof. Haußner Ordinarius in Karlsruhe und die Herren Professoren Beling Kornemann, Gundermann und Beling wurden nach Tübingen berufen.

Alle freiwerdenden Stellen sind bereits wieder be­sett. An Stelle von Herrn Geheimrat Löhlein trat Herr Professor Dr. Pfannenstiel aus Breslau, an Stelle des im September vorigen Jahres verschiedenen Professors der Tieranatomie Herrn Dr. Eichbaum trat Herr Professor Dr. Martin aus Zürich, an Stelle des Geheimrates Herrn Prof. Dr. Tha er trat Herr Prof. Dr. Albert aus Halle a. S., an Stelle des Herrn Prof. Dr. We tz trat der zum Extraordinarius beförderte Privatdozent Herr Dr. Horn, an Stelle des Herrn Professor Dr. Haußner trat Herr Professor Dr. Wellſtein aus Straßburg. Auch die Professuren für klassische Philologie und Strafrecht sind wieder be­setzt worden. Die ordentliche Professur für klassische Philologie wurde dem Breslauer Privatdozenten Herrn Dr. Wünsch übertragen, und als Ordinarius für Strafrecht und Prozeßrecht tritt Herr Profeſſor Dr. Heimberger aus Straßburg in die Juristenfakultät. Der Privatdozent in dieser letzteren Fakultät Herr Dr. Erich Jung wurde zum außeretatsmäßigen Extra­ordinarius befördert.

Eine erhebliche Erweiterung hat die Veterinär­medizinische Abteilung der Medizinischen Fakultät durch die Neuanstellungen der Herren Professoren Olt aus Hannover und Gmeiner aus München erfahren. Das

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gegen ist der erst fürzlich hierher berufene außeretats­mäßige Extraordinarius der Tierheilkunde, Herr Professor Dr. Preuße, aus dem Lehrförper der Universität wieder ausgeschieden.

In das Rektorat Hansen fallen also besonders zahlreiche Personalveränderungen, und außerdem sind in dieser Periode wichtige Neubauten von Universitäts­instituten entweder bereits begonnen oder wenigstens endgiltig finanziell gesichert worden. Das neue Univer sitätsbibliotheksgebäude in der Stephansmark ist im Bau bereits so weit gediehen, daß wohl in Bälde das Musterbau werden. Erhebliche weitere finanzielle Auf­Richtfest gefeiert werden kann. Es wird ein moderner wendungen sind für medizinische Institute von den hessischen Ständen bewilligt worden. Gießen erhält eine neue Chirurgische Klinik, eine Ophthalmologische Klinik und mehrere neue Veterinärinstitute.

In dem verflossenen Rektoratsjahre hat sich die Universität auch wiederum wie in dem Vorjahre in den Dienst von Lehrerfortbildungskursen gestellt. Diesmal haben die Herren Professoren Geheimrat Dr. Onden, Dr. Groos und Dr. Sievers an acht Nachmittagen Vorlesungen für die Volksschullehrer Oberhessens und der benachbarten Landesteile vor einer stattlichen Zuhörer­schaft gehalten.

Alles in Allem war also das letzte Rektoratsjahr ein glänzendes, und es hat bewiesen, daß die Gießener Universität in dauerndem und vielversprechenden Auf­schwunge sich befindet.

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Meisterprüfungen für Oberhessen. Mit heute haben die theoretischen Prüfungen der Meister­Kandidaten begonnen und werden dieselben in den nächsten Tagen fortgesezt. Als Prüfungsgegenstände werden gestellt: Fachkenntnisse schriftlich und mündlich, Buch- und Rechnungsführung schriftlich und mündlich, Wechsel­tunde, Kostenveranschlagung und Gesetzeskunde.

** Dem ordentlichen Professor für Baukunst an der Tech­nischen Hochschule Friedrich Püzer ist die Funktion eines Dentinalpflegers für Baudenkmäler der Provinz Starken­burg, sowie dem ordentlichen Professor für Baufunft an der Technischen Hochschule Heinrich Walbe die Wahrnehmung der Funktionen eines Denkmalpflegers für Baudenkmäler der Provinz Oberhessen übertragen. Professor Büßer wurde weiter beauftragt, einstweilig auch die Funktionen eines Denkmalpflegers für die Baudenkmäler der Provinz Rhein­hessen zu versehen.

**** Einer, der nicht zum Militär will. Unter einem Transport Militärpflichtiger, welche gestern Abend von Darmstadt hier eintrafen, befand sich auch einer, welcher eine Heidenangst vor dem zweierlei Tuch haben muß. Auf dem Weg vom Bahnhof zur Schloßtaserne gebärdete er sich schon wie ein Wilder, sodaß ihn die Militär- Patrouille ins " Schlepptau" nehmen mußte. In der Wachtstube am Brandplatz wurde es mit ihm aber ganz schlimm. Die angelegten Fesseln mußten auf Anordnung des Arztes wieder abgenommen werden, der dann auch die Ueberführung nach dem Lazarett anordnete. Ich bleibe nicht beim Militär, ich laufe Euch doch wieder fort", waren seine permanenten Ausrufe. Hoffentlich wird er mit der Zeit doch noch ein brauchbarer Jünger Mars, der mit Stolz des Königs Rock tragen wird.

c. Besizwechsel. Das Haus des Bauunterneh mers Winn, Großer Steinweg 21, wurde vom Besitzer gegen das dem früheren Meggermeister Schmall gehörige Haus, Grünbergerstraße 13, getauscht. Herr Winn zahlt Herr Winn zahlt 30 500 Mt. darauf.

** Wie bereits in den letzten Jahren, wird auch in diesem eine nachträgliche Ausstellung der für die Berliner Gersten- Ausstellung angemeldeten Proben hessischer Gersten am 6. Ottober in Frankfurt a. M. statifinden, und zwar Vormittags im Fruchtmarkt der Börse und Nach mittags im Klub für Landwirte.

X Am Stammtisch. Kürzlich saßen mehrere Herren aus verschiedenen Berufsständen am Stammtisch und führte die Unterhaltung zum Ersten auf die Kon kurrenz- Eröffnungen städtischer Arbeiten, worüber folgende, nicht uninteressante Unterhaltung geführt wurde: Der eine oder die anwesenden Bauhand werfer führten an, daß vor allem beim Vergeben von städtischen, namentlich Bauarbeiten die einheimischen Handwerker berücksichtigt werden sollten, zumal dieselben zu den städtischen, nicht unerheblichen Steuern heran­gezogen werden, während die fremden natürlich davon befreit ſeten, daß auch ferner in der Umgebung der Stadt billiger zu leben sei; daß Hausmiete und sonstiger Lebensbedarf billiger als in der Stadt zu haben sei. Diese Behauptungen haben allerdings cuf den ersten Blick ihre volle Berechtigung; bedenkt man aber, was auch von anderer Seite flar gestellt wurde, daß die von außen kommenden Bauhandwerker ihr Material und ihre Werkzeuge erst in die Stadt trans portieren, sich da auch mit ihren Gehilfen verföſtigen lassen müssen, so erwachsen für solche Auswärtigen wieder Ausgaben, welche der einheimische nicht zu thun braucht, also denselben wieder nur Vorteil sind. Aud diese Einwendungen haben ihre Berechtigungen un wird also der einheimische Handwerker nicht, wie es of oberflächlich betrachtet wird, nicht so großen Nachtei wie dies oft bei dem letzten Gebotszuschlag erscheint haben, wenn er in seiner ersten Forderung mit seinem Angebot sich von Ausvärtigen heruntertreiben läßt Sodann wurde auch entgegengehalten, daß der ein Heimische Handwerker sehr oft schneller infolge technische Erleichterungen arbeitet. Der ganze Stammtisch zeigt Hierbei nicht die übliche Einigkeit, der eine sprach für der andere gegen die Interessen der städtischen Hand

werker.

** Im Monat Oktober ist Jagdzeit Schwarzwild, männliches Edel- und Damwild, Re böcke, alles Naubzeug, wilde Kaninchen, wilde Tauben alles Wild, welches im Großherzogtum Hessen oder i

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