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Nr. 228.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mt. 150.

Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Mittwoch, den 1. Oktober 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktion und Erbedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362.

Nenelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Drud und Verlag der Gierener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Politische Nachrichten.

Berlin, 30. Sept. Wie das Berliner Tageblatt" authentisch, mitteilen fann, ist in den Kreisen, die mit den Burengeneralen persönliche Beziehungen pflegen, nichts davon bekannt, daß die beim Kaiser nachgesuchte Audienz bewilligt ist. Ehe eine endgiltige Antwort Dom Hofmarschallamt erfolgt, kann der genaue Termin des Besuches der Generale in Berlin nicht festgesetzt werden. Wie das genannte Blatt weiter berichtet, bestehen lebhafte Bestrebungen, die Generale zu veran­lassen, dem Besuch in Frankreich die Priorität für den jenigen in Deutschland zu verschaffen. Auch hierüber sei eine endgiltige Entscheidung noch nicht gefällt. Das biesige Empfangsfomitee trägt sich noch immer mit der Hoffnung, daß die Generale zum 12. Oktober in Berlin eintreffen. Die Zeit ihres Aufent­haltes ist auf fünf Tage bemessen. In der englischen Presse wird nach einer Londoner Depesche des Lokal- Anzeigers die Meldung, daß Kaiser Wilhelm die Buren- Generale empfangen werde, lebhaft besprochen. Die ,, Times" bemerkt dazu: Weder der Kaiser noch die Generale fönnten die unvermeidliche Wirkung auf die öffentliche Meinung in England und in Südafrika ver­fennen. Es sei faum glaublich, daß Kaiser Wilhelm an einen Schritt denke, welcher im ganzen britischen Reiche die tiefste Entrüstung erregen und die bitteren Gefühle erhöhen und verewigen dürfte, die der Kaiser bersucht habe zu besänftigen. England würde ge­3tvungen sein, seine Ansichten über die persönliche Freundschaft des Kaisers und über die Loyalität und die Ehrlichkeit der Buren- Generale zu ändern. Der Standard" will die Meldung als einen Ballon d'essai ansehen. Falls sie jedoch zutreffe, so würde der Em­pfang der Buren- Generale einfach ein Wiederholung des Krüger- Telegramms in fleinem Maße sein.

Da die Verhandlungen der Zolltarif- Kommiffion spätestens Ende dieser Woche abgeschlossen sein werden, ist mit Sicherheit anzunehmen, daß der Reichstag schon zu den ersten zulässigen Termin nach der Vertagung, also zum 14. Oftober einberufen werden wird. Der heutigen Sigung der Bolltarif Kommission wohnte auch der Reichstags­Präsident Graf Ballestrem bei.

Hanau, 30. Sept. Landrat von Baumbach aus Gelnhausen wurde ab 1. Oftober in das Finanz- Ministerium in Berlin ais Hilfsarbeiter berufen.

19]

Entlarvt.

Roman von Moriz Lilie.

( Nachdruck verboten.)

Erna vergaß auf Augenblicke ihren Kummer, als sie ihr Semahl durch die herrlichen, mit höchster Eleganz und doch feinstem Geschmack ausgestatteten Räume führte, und sie gab ihrem Entzücken unverhohlen Ausdruck. Auch über Alfreds Antlig lagerte sich der Ausdruck heiterer Befriedigung, als er sah, welch freudige Aufnahme seine Anordnungen fanden. Ein Zimmer war es besonders, bei dessen Anblick sie freudig überrascht die Hände zusammenschlug. Es war ihr Boudoir. Tapeten und Möbel waren von hellblauer Seide, kostbare Bilder und fünstlerisch ausgeführte Marmorstatuetten schmückten die Wände, und die herrlichsten Teppiche bedeckten den Boden. Es war ganz so eingerichtet, wie ihr Lieblingszimmer in Faltenhof, nur weit reicher und kostbarer. Die zarte Rücksicht ihres Gatten, der ihr dadurch den Wechsel in ihren Verhältnissen erleichtern wollte, rührte sie tief.

" Ich lasse Dich jezt allein, Erna; nach der anstrengenden Reise wirst Du der Ruhe bedürfen", sagte Alfred, nachdem sie die Zimmer der Frau des Hauses durchschritten hatten. Morgen werde ich Dir die übrigen Näume zeigen. Willst Du den Thee mit mir gemeinschaftlich einnehmen, so findest Du mich in dem fleinen Musiksalon; fühlst Du Dich aber zu abgespannt, so pflege lieber der Ruhe."

" Ich bitte Dich, mich für heute abend zu entschuldigen", sagte die junge Frau leise. Ich fühle mich in der That sehr unwohl." Fries entfernte sich, nachdem er seiner Gemahlin gute Nacht und baldige Genesung gewünscht hatte.

Etwa vierzehn Tage mochten vergangen sein, seit das junge Baar seinen Einzug auf Schloß Radomig gehalten hatte. In dem eigentümlichen Verhältnis der beiden Ehegatten zu einander war feinerlei Veränderung eingetreten. Alfred behandelte Erna mit der gleichen Rücksicht wie am ersten Tage, und nur zuweilen befiel ihn eine unbezwingbare Traurigkeit, die er jedoch in Gegenwart seiner Frau möglichst zu befämpfen suchte.

In ihrem Zimmer saß Erna am Fenster und schaute in die Nacht hinaus. Träumerisch ruhten ihre Augen auf der von der ganzen Melancholie einer Herbstnacht übergossenen Natur, die in der emütsfranken Frau nur noch schwermütigere Gedanken weckte. Dawas war das?

Wien, 30. Sept. Die Ausgleichsverhand­lungen stoßen abermals auf Schmierigkeiten, weshalb der Kaiser seine Abreise zu den Hochwildjagden auf un­beſtimmte Zeit verschoben hat. Die Verhandlungen werden jetzt unter Vorsitz des Kaisers fortgeführt werden.

Zürich, 30. Sept. Eine große Anzahl von Ver­tretern schweizerischer Industrieverbände und Gesell­schaften beschloß die Bildung einer Liga, um die agra­rischen Hochschutzölle im neuen Tarifentwurf zu Fall zu bringen.

Zum Tode Zolas.

Paris, 30. Sept. Zu dem Ableben Emil Zola's wird noch gemeldet: Es handle sich thatsächlich um ein Unglück infolge von Kohlenorydgas- Vergiftung. Der Kamin im Schlafzimmer Zola's war schon längere Zeit schadhaft. Schon vorgestern Mittag flagte Zola über den unausstehlichen Rauchgeruch. Da es aber Sonntag war, war kein Arbeiter zu finden und zum Schlafen­gehen ließ das Ehepaar alle Fenster offen. In der Nacht muß sich Zola bis zum Fenster geschleppt und dort bewußtlos zusammengesunken sein, sein Gesicht war aufgedunsen, die Lippen blutlos. Neben ihm lag sein Lieblingshund An Zola wurden, nachdem der Arzt rythmische Lungenbewegungen vorgenommen hatte, noch schwache Lebenszeichen wahrgenommen. Der Tod trat indessen nach einer halben Stunde ein. Der Polizeiarzt Dr. Lenormand bestätigte, daß es sich um die schlechte Konstruktion des Kamins handele. Frau Zola, so er­klärte der Polizeiarzt weiter, betrachtete uns und unsere Umgebung, als wir eintraten, mit stieren Blicken. Das Athemholen fiel ihr furchtbar schwer. Wir betteten Zola vorläufig in seinem Arbeitskabinet, zu dem der Eintritt Niemandem gestattet iſt. Ich bin überzeugt, schloß Lenormand, daß die Blutproben, die wir dem Leichnam Zolas und dem Arme seiner Frau entnommen haben bei mikroskopischen Unter­suchung die Richtigkeit der Annahme einer Kohlenorid­Vergiftung ergeben werden. Das Befinden der Frau Zola ist den Umständen nach gut und giebt zu Be­sorgnissen keinen Anlaß. Die Berliner Blätter widmen dem Verstorbenen soweit dies nicht schon geschehen ist, ehrende Nachrufe, in denen seine Verdienste als Mensch und Schriftsteller gewürdigt werden.

Bewegte sich nicht die Klinke an der Thür, welche zu dem Erfer führte?

Jest wieder; das leise Geräusch war deutlich vernehmbar. Die Erferthür öffnete sich, und unhörbar wie ein Schatten trat ein Mann in das Zimmer.

Der Mond warf sein fahles Licht durch die Scheiben, von denen Erna die feine Spizengardine zurückgeschlagen hatte, und übergoß den nächtlichen Besucher mit bleichem Schimmer.

Wie festgewurzelt stand Erna einige Sefunden lang; ihre Augen stierten mit dem Ausdruck des höchsten Entsegens auf die Gestalt, dann hob sie langsam, als wolle sie den Satan beschwören, die Arme empor, und sie weit von sich streckend, preßte sie angst­voll die Worte zwischen den Zähnen hervor:

" Halef Franz- mein Gatte, Du lebst?" Halb bewußtlos sant sie in den Sessel zurück­Der Mann trat dicht an sie heran.

" Nicht wahr, das ist eine freudige leberraschung?" höhnte er, indem er einen zweiten Stuhl heranzog und ohne weiteres Plak nahm. Du wunderst Dich, mich lebend vor Dir zu sehen, Grna?" fuhr er mit gedämpfter Stimme fort, und in der That erscheint es mir jetzt selbst fast unbegreiflich. Lange schwebte ich zwischen Leben und Tod, aber die Kunst der Aerzte und meine gute Natur ließen die Gefahr glücklich vorübergehen."

Grna zitterte am ganzen Körper; in fieberhafter Spannung hörte sie zu.

" Es dauerte lange, ehe ich vollständig wiederhergestellt war", fuhr Ancelot fort." Als ich mich aber endlich als genesen be­trachten durfte, vermochte ich der Sehnsucht, Dich wiederzusehen, nicht länger zu widerstehen. Ich machte mich auf den Weg nach dem Falkenhofe und fam gerade noch zur rechten Zeit, um zu sehen, wie meine rechtmäßige Gattin einem anderen Manne die Hand am Traualtar reichte."

Erna zudte frampfhaft zusammen, dann schlug sie beide Hände vor ihr leichenblasses Antlig.

Ein boshaftes Lächeln umspielte die Lippen des Betrügers. Was sollte ich thun?" berichtete er weiter. An der That­fache Deiner zweiten Vermählung war nichts zu ändern, ein Ein­spruch wäre also völlig zwecklos gewesen. Aber sehen wollte ich Dich noch einmal, Du solltest wissen, daß ich lebe. Darum stand ich im Park des Falkenhofes, hoffend, daß Du an einem Fenster erscheinen würdest. Und Du tamst. Ich sah Dich erbleichen und umsinken und durfte Dir, meiner rechtmäßigen Gattin, doch nicht zu Hilfe eilen! Aber Du hattest mich erkannt, daran war nicht zu zweifeln; mein 3wed war erreicht."

Hätte Erna ihre Gedanken zu sammeln vermocht, so würde

Paris, 30. Sept. Frau Bola tam gestern Abend gegen 11 Uhr wieder zur Besinnung. Sie erfundigte sich sofort nach ihrem Gatten. Entgegen anderen Nachrichten verheimlichen ihr die Aerzte noch immer den Tod des Gatten. Frau Bola teilte mit, daß sie ohne eine genaue Stunde an­geben zu fönnen, während des Schlafes durch andauernd heftige Kopfschmerzen geweckt worden sei. Es sei ihr vor­gekommen, als habe man ihr fortwährend mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen. Der französische Unterrichtsminister erhielt ein Telegramm des italienischen Unterrichtsministers, worin dieser sein Beileid zum Ableben Bolas ausdrückt. Die in der Wohnung Zolas aufgelegte Kondolenzliste trägt bereits Tausende von Unterschriften. Ob Zola testamen­tarische Bestimmungen hinterlassen hat, ist noch nicht bekannt. Das Arbeitszimmer des Verstorbenen wurde vom Gericht versiegelt. Es ist noch nicht festgestellt, ob eine Autopsie stattfindet. Die Beiseßung dürfte bereits morgen erfolgen. Die Liga der Menschenrechte hat bereits zur Errichtung eines Denkmals für Zola die Initiative ergriffen. Beileibstele­gramme laufen fortwährend aus allen Orten der Welt ein, speziell aus Spanien und Belgien. Der Gesundheitszu­stand der Frau Zola ist befriedigend, sie ist aber seelisch start deprimiert.

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Bisher ist kein Testament gefunden worden. Unter den eingelaufenen Kondolenz- Telegrammen besindet sich ein solches des Fürsten von Monaco." Der Zola befreundeten Fran Rosereau und deren zwei Kindern wurde vor der Autopsie gestattet, dem Toten die letzte Huldigung zu er­weisen. Die finderlose Frau Bola tannte das Verhältnis, in dem ihr Gatte zur Frau Rosereau stand.

Baris, 30. Sept. Kabinettschef Combes ist nach Paris zurückgekehrt. Heute findet ein Ministerrat statt.

London, 30. Sept. Die in der Kapkolonie eröffnete Subskription zu Gunsten der Buren hat 62 778 Pfund Sterl. ergeben, von denen bereits ein großer Teil verausgabt ist. 27 975 Pfund Sterling entfallen auf die Burenfrauen- und Waisen- Kassen, welche Summe in prozentigen Staatspapieren hinterlegt worden ist.

sandte in Carracas versichert, in der Lage zu sein, mit­Washington, 30. Sept. Der amerikanische Ge­teilen zu können, daß die Regierung wahrscheinlich sämtliche Stabel abschneiden und Kriegsschiffe in die venezolanischen Häfen entsenden werde.

sie sich haben sagen müssen, daß die Gerichte den Baran Halet sofort als Fälscher festgenommen haben würden, wenn dieser wieder genesen wäre; er fonnte also auch nicht vor ihr stehen. Aber sie war unfähig zu denken, die furchtbare Aufregung hatte ihre Sinne verwirrt.

Und was willst Du jekt von mir?" fragte sie tonlos. " Noch einmal wollte ich Dir ins Auge schauen, noch einmal Deine liebe Stimme hören und dann hinausziehen in die Fremde auf Nimmerwiederkehr", versezte Ancelot.

Die junge Frau gewann allmählich ihre Fassung wieder. " Du hättest besser gethan, mich in dem Glauben zu lassen, Du seiest tot", sagte sie in vorwurfsvollem Tone. " Ist Deine Liebe so rasch erfaltet?"

" Liebe!" rief Grna, und ihre Stimme flang jezt fest und sicher. Sprich nicht von Liebe. Was ich in meiner findlichen Einfalt für Liebe hielt, war nichts als eine flüchtige, vorübergehende Neigung, und schwer habe ich den übereilten Schritt bereut und gebüßt, zu welchem mich Deine Ueberredungskunst verleitete."

Es lag eine fo merkwürdige Ruhe in der Nedeweise der jungen Frau, daß auch Ancelot beschloß, den erheuchelten, warmen Ton fallen zu lassen und energischer sein Ziel zu verfolgen.

Alle Neue vermag die Thatsache nicht aus der Welt zu schaffen, daß ich Dein Gatte bin-"

" Mein Gatte warst Du niemals!" unterbrach ihn Erna heftig und bestimmt. Saum zwei Stunden, bevor Du Hand an Dich legtest, hattest Du mich zur Kirche geführt. Aber das Wort des Priesters ist rückgängig zu machen; er hat uns getraut, ohne die Einwilligung meines Vaters, die ein gejegliches Erfordernis ist. Du hattest den Geistlichen bestochen."

In den Augen des Mannes zuckte es wild und dämonisch auf. ,, Ah fagte er mit unbeschreiblichem Hohn in seiner Stimme, steht es so? Weißt Du nicht, daß ich den Trauschein befize, der mir die Macht giebt, Dich ins Zuchthaus zu bringen wegen des Verbrechens der Bigamie?"

Wenn ich die Strafe verdient habe, will ich sie gern leiden", versezte die Frau mit stiller Ergebung. Und wenn es ein Ver­brechen war, bin ich bereit, es zu fühnen. Aber kein Nichter wird mich verurteilen. Ich mußte Dich für tot halten, und nur in diesem Glauben reichte ich Herrn von Fries die Hand."

" Herr von Fries- ganz recht. Es ist gut, daß Du mich daran erinnerst!" zischte es von den Lippen des nächtlichen Gastes.

" Ich werde ihm morgen einen Besuch machen und ihm ein Blatt vorlegen, an dessen Spize das Wort Trauschein" zu lesen ist. Ich glaube, er wird die für ihn etwas überraschende Neuigkeit mit einigem Interesse vernehmen.

mich von demselben befreit haben.

Seien Sie versichert,

Schlummer, aus welchem sie mit frischem Muth zu neuer nieberlegte, fand sie sogleich, was sie suchte: friedlichen Als Freda fich lange nach Mitternacht zum Schlafen Tungsweise noch mehr als bisher gerecht zu werden. baß ich fortan bemüht sein werde, Jhrer einstigen Hand­

fiebelung nach Halan Tagesarbeit erwachte.

Die Rorbereitungen zur Ueber­her Stad harmo

schaft gefolgt. Was in aller Welt hatte sie so aufregen wahren. Zügellos war sie dem Aufflammen ihrer Leiden­genwart, hatte sie vermocht, wenigstens den Schein zu der Seele stand. Nicht einmal seine, eines Fremden, Ge­in jener unjeligen Stunde, die ihm noch heute lebhaft vor Welch ein Anblid! Einen solchen gewährte aber greba bebend vor 3orn, mit scharfen Worten auf der Zunge!

fönnen?

folat)

richtete

entsprechend nicht

min ichön es dort ist sie einer direkten Aeußerung auszuweichen suchte. schichte vergessen; ich will Dir von Halgrenshard erzählen, thörichtes, fleines Ding. Laß uns die unangenehme Ge­Wie kannst Du nur so fragen, Synnove? Du bist ein Dieser Gedanke berwirrte sie und ließ sie erröthen, während mit einem unumwundenen Mein" beantworten können. Frage hätte sie, der Wahrheit mig gut und freundlich Onkel

den Gedanken nicht ertragen. mir am heutigen Tage erschienen bist. Mert Zeugniß ablegen, das in furzer Beit Das bewundertste unverändert, wie groß meine Liebe war, davon mag mem Anspruch auf Glück zu entsagen, im Stande gewesen ist, hat? Ich kann und will nicht glauben, daß ein grausames Dich in das Marmorbild umzuwandeln, als welches Du Schicksal, das mich eines Tages gezwungen Dir und jedem daß Liebe zwischen uns ein unzerstörbares Band getnüpft Meine Gefühle für Dich sind Freda, ich würde