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Nr. 76.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Boft bezogen viertel­jährlich M. 1.50.

Brattabellagen: Oberheffische Familienzeitus,( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- und Gartenbau, sowie die Gießener Teifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werttagen nachmittags.

Dienstag, den 31. März 1903.

Gießener

12. Jahrgang.

Jusertionsprei ds Die einsvaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Weylar und Marburg 10 Pfo fenft 15 Pfg.; Reklamen die Petitjeile 30 resp. 40 is

Boftzeitungslifte No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 28. Ferusprechanschluk Ar, 362.

Neueste Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszettung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Der amerikanische Wrangel. RK. Der deutsche Gesandte in Washington, Baron Spec bon Sternburg hat in seiner amtlichen Meldung über die Aeußerung, die der amerikanische Admiral Dewey über bie beutsche Flotte getan hat, an seine vorgesezte Behörde ber Heimat berichtet, daß dem Urteil dieses amerikanischen Brangel nicht viel Wert beizumessen sei. Dewey hatte nämlich die Ueberlegenheit des amerikanischen Seemannes infolge einer höheren, von der deutschen Disziplin unter­brüdten Intelligenz betont und daraus herleiten wollen, baß in einem etwaigen Kriegsfalle der Yankee uns Kin­bern der alten Welt Nüsse zu Inaden geben werde. Ist es [ hon eine geschmaclose Sache einer offiziell befreundeten ation derartige Schmeicheleien an den Kopf zu werfen, so nimmt sich im vorliegenden Falle diese Aeußerung besonders merkwürdig aus, weil ein höherer Offizier den Geist der Disziplin verachtet und als eine verstandtötende Arbeit ansieht. Darin unterscheidet sich Dewey, dem sein billiger Erfolg vor Manila und die Küsse der Damen ge­haltig zu Stopfe gestiegen sind, wesentlich von dem preußi­Jhen Feldmarschall Grafen Wrangel, der bei aller Joviali­tät seines Wesens niemals die moralische Bedeutung einer ftraffen Disziplin außer acht ließ. Diese Disziplin hat uns unter Wrangels Oberbefehl im Jahre 1864 die Siege in der Nordmart, sie hat außerdem die Siege von 1866 und 1870 gebracht, und diese Disziplin ist das Geheimnis unserer Stärke auf dem Gebiete des Heeres- und Marine­wesens. Es ist als durchaus nicht innerlich begründet, ben Admiral Dewey mit unserem verdienten Heerführer zu vergleichen. Auch darin unterschied Wrangel sich höchst borteilhaft von Dewey, daß er zwar ein sehr gemütlicher Herr und für Volkswiße sehr empfänglich war, gelegentlich auch einen in patristischer Verehrung dargebrachten Kuß einer Dame mit dem Behagen eines Gourmands entgegen­nahm, aber ein Schwäßer und ein Maulheld ist er nie gewesen, sondern ein Haudegen und Stratege, der auch im Falle der Notwendigkeit tapfer sein Leben in die Schanze

fying's

Es ist darum durchaus unverdient und sachlich nicht zu begreifen, wie Baron Speck in dieseni ursächlichen Busammenhange, daß ein geäußertes Wort bedeutungs­las set, den Namen Wrangels mit Dewey in Verbin­bung bringen kann. Wrangel ist übrigens erst in den leßten Lebensjahren eine ins Gebiet der Komik streifende Persönlichkeit geworden, als er infolge zunehmender Greisenhaftigkeit im äußeren Auftreten und in seinen Formen etwas zu salopp wurde und dem Berliner Volkswit allzu sehr entgegenkam. Wir dächten aber, ein deutscher Gesandter hätte andere Aufgaben, als Per­fönlichkeiten, die eine so hohe Würde bekleidet haben, pie Generalfeldmarschall Graf Wrangel, vor dem Aus­lande in einer despektierlich flingenden Aeußerung her­unterzusetzen. Echon die Aeußerung über den Fürsten Bismard hat böses Blut gemacht. Mit dem neuen Bei­trag zur Zeitgeschichte aber dürfte der Gesandte auch bei sonst zurückhaltend urteilenden Kreisen die Sympathie aufs Spiel gesezt haben. Papa Wrangel war eine im wahrsten Sinne des Wortes volkstümliche Persönlich­teit, der ein Maultrompeter wie Dewey nicht die Schuh­ciemen hätte auflösen dürfen.

Inzwischen hat der amerikanische Mautheld sich in einer Unterredung mit dem Präsidenten Roosevelt zu rechtfertigen gesucht. Er habe, sagte er, nicht gedacht, daß seine Bemerkungen veröffentlicht werden würden. Jedenfalls aber habe er nicht beabsichtigt, etwas zu jagen, was der deutsche Kaiser oder die deutsche Regie­cung als Beleidigung auffassen könnten. Er betrachte Deutschland nicht als einen Feind Amerikas und habe ben Vergleich zwischen der amerikanischen und der deut­ichen Flotte nur beispielsweise angestellt. Präsident Roo­jevelt bedauerte den Fall, bemerkte aber dem Admiral gegenüber, er sehe keinen Grund, warum das Vor­tommnis eine Sache von internationaler Wichtigkeit wer­ben solle. Eehr richtig. Bei der recht zweifelhaften Bedeutung Deweys als Militär braucht man auf seine Reden an sich kein Gewicht zu legen. Da er aber zugleich auch eine offizielle Persönlichkeit in Amerika it, wird die amerikanische Regierung gut tun, ihm et­was Zurückhaltung in seinen Faselcien zu verschreiben. Der Wuchererkönig vor Gericht.

CB., Berlin, 30. März.

Kaum ist das Blumenmedium abgetan, so steht schon wieder ein Sensationsprozeß- vor der Türe: Der König der Berliner Wucherer", Heinrich Pariser, wird sich vor den Schranken des Moabiter Gerichtshofes wegen seiner dunkelen Machenschaften zu verantworten haben. Er hat wenigstens versprochen zu erscheinen. Ob er aber schließ­lich Wort hält? Nur zu lange schon weiß er unter aller­hand Vorwänden sich der strafenden Hand der Gerechtig­feit zu entziehen. Die Voruntersuchung hat nämlich bis­ber nicht weniger als acht Jahre gedauert.

Seinen Ursprung hat der Fall Pariser" in dem be­fannten hannoverschen Spieler- und Wucherprozeß, in dem der ,, olle ehrliche Seemann" die fragwürdige Hauptrolle spielte. Dabei wurde auch gegen dessen Hinterleute, Ber­liner Geldverleiher, vorgegangen. Mehrere erhielten em­pfindliche Gefängnisstrafen, nur der Held des jetzigen Prozesses, Heinrich Pariser, verstand es, troß mehrfacher Verhaftungen, im letzten Augenblick immer wieder der drohenden Kerkerzelle zu entrinnen. Bei seinem großen Vermögen war es ihm ein leichtes, eine Raution von 50 000 Mark zu stellen, und sowie diese angenommen war, wurde ihm die deutsche Luft zu scharf. Er ging ,, aus Gesundheitsrücksichten" ins Ausland, brauchte aber stets die zarte Rücksicht, die deutschen Behörden über seinen Aufenthalt auf dem Lausenden zu erhalten. Er werde seinerzeit zur Verhandlung erscheinen.

Und das Wunder geschah wirklich. Jm Januar 1896 stellte er sich zur Hauptverhandlung ein, wahrscheinlich aber nur, weil er im voraus wußte, daß sie vertagt werden würde. Dabei soll der Angeklagte eigenartige Drohungen gegen hochgestellte Persönlichkeiten hervorge bracht haben. Er soll u. a. die Aeußerung getan haben: ., Herr Präsident, soll ich etwa an den hohen Herrn die Frage richten: Befinden sich Kgl. Hoheit in einer Not­lage?" Beziehen soll sich diese Frage auf die unglaub­liche Behauptung, daß ein hoher Herr" bei ihm den Schwarzen Adlerorden verpfändet habe.

Nach Vertagung des Termins ,, auf unbestimmte Zeit" hieß es auf einmal, das Verfahren gegen Pariser sei über­haupt eingestellt. Dieser betrieb ruhig seine Geschäfte in Berlin weiter, besuchte aber mit Vorliebe die fashio­nablen Spielpläte, vor allem Monaco, wo er gelobedürf­tigen Spielern, die durch Fortunas ungnädige Laune auss Trockene geraten waren, Geldaus purer Freundschaft" zu riesigen Prozenten verlieh. Doch endlich setzte ein auf Grund neuer Tatsachen, die gegen ihn vorlagen, erlasse­ner Haftbefehl diesem idyllischen Zustande ein Ende. Aber dem Vielgewandten gelang es in letzter Stunde, kurz vor der Verhandlung, wieder ,, aus Gesundheitsrücksichten" sei­ne Entlassung aus der Haft zu erwirken. Und nun ver­duftete er schleunigst wieder ins Ausland, von wo er die Behörden abermals mit genauen Berichten über sei­nen Aufenthalt und sein Befinden erfreute. Termine wur­den angesetzt und wieder vertagt. Jetzt aber scheint es am 3. April endlich Ernst werden zu sollen. Pariser weilt- wie es heißt schon in den Berliner Mauern Wenn er nur nicht bei dem locker den Frühlingssonnenschein droußen plötzlich von neuen Reisegelüsten nach Monacos goldenen Gefilden gepackt wird.

Die Politik.

Der fünftige Reichstag und sein Arbeitsprogramm. )-( Nun ist auch die kaiserliche Verordnung ergangen, die die Neuwahlen zum Reichstage auf den 16. Juni fest­setzt. Mit der Verkündung des Termins für die Neuwahlen verbindet die Nordd. Allg. Ztg. auch einige Mitteilungen über das Arbeitsprogramm des neuen Reichstages. Daß dabei die Erneuerung der Handelsverträge an erster Stelle steht, ist selbstverständlich. Weiter aber wird eine neue Militärvorlage, ein neues Flottengesß, die ostafrikanische Zentralbahnvorlage und die Reichsfinanzreform als Kar­dinalfragen des Reichspensums angeführt. Bei der Mi­1. April 1904 endenden Quinquennais, zugleich wird wahr. Icheinlich eine Erhöhung der Friedenspräsenzstärke um die 1899 abgelehnten 7006 Mann gefordert werden. Wie un­ser Berliner CB.- Mitarbeiter aus guter Quelle hört, dürf te eine weitere Präsenzerhöhung, die sich namentlich auf eine Vermehrung der Kavallerie und Artillerie er­strecken würde, von der Regierung gefordert werden. Bei der Marinevorlage handelt es sich um die Vermehrung der Auslandsschiffe, also der großen und kleinen Kreuzer. Die Regierung will, wie unser Mitarbeiter weiter hört, die Auslandsflotte, die z. 3t. 3 große und 10 kleine Kreuzer zählt, auf 11 große, 11 kleine und 7 Kanonenboote bringen. Was die Reichsfinanzreform angeht, so dürften die Miquelschen Reformpläne von 1894 und 1895, die bamals abgelehnt wurden, der neuen Reform zugrunde eine gelegt werden, d. h. es dürften neue Steuern Tabatssteuer und eine Erhöhung der Brausteuer einge­führt und die Matrikularbeiträge der Einzelstaaten, über deren Höhe in lezter Zeit so viel geflagt wurde, ein für allemal festgesetzt werden. Ueber die Aussichten all dieser Vorlagen läßt sich natürlich einstweilen nichts bestimmtes sagen.

Handelsinspektoren.

)-( Auf der Generalversammlung des Verbandes deut­scher Handlungsgehilfen, dem jezt 407 Kreisvereine mit 57 109 Mitgliedern 7000 mehr als im Vorjahr angehören, wurde u. a. eine Entschließung angenommen, die die Einführung von Handelsinspektoren nach dem Vorbilde der Gewerbeinspektoren fordert. Aufgabe dieser Handelsinspektoren, die aus dem Kaufmannsstande ge­nommen werden sollen, soll sein die notwendige Für­sorge für gleichmäßige Durchführung der zugunsten der Angestellten und Prinzipale getroffenen Schußbestim

Uno Lat,

mungen, Unterstützung beider Teile mit at Bertretung der Interessen der Angestellten im Sinne der kaiserlichen Erlasse und Vermittelung zwischen Prinzi palen und Handlungsgehilfen. Diese Forderung entspricht einer vom Reichstage 1895 angenommenen Resolution des Frhrn. v. Hertling.

Bulgarien ohne Kabinett.

Fürst Ferdinand von Bulgarien hatte keinen sonder lich glücklichen Tag, als er das Ministerium Danew ent ließ. Der Mann, dem er die Bildung des neuen Kabinetts aufgetragen hatte, Geschow, hat den Versuch, ein neues Ministerium zusammenzubringen, aufgeben müssen, und dem Fürsten ist angesichts dieser Lage nichts übrig ge­blieben, als sich neuerdings an den eben erst ungnädig verabschiedeten Danew zu wenden. Danew wird das Ka binett mit leichter Mühe zustande bringen. Fürst Fer­dinand aber hat mit seinem Versuch, der Regierung seines Landes eine andere Richtung zu geben, sich nach verschie denen Seiten hin blosgestellt. Der Sturz des Kabinetts Danew erfolgte, weil Fürst Ferdinand, dessen Königs­und Unabhängigkeitsträume vom Zaren fühl abgelehnt worden sind, nicht länger mit einem Ministerium regie­ren wollte, das von Petersburg her seine Direktive em pfing. Die Entlassung des Kabinetts bedeutete also einen unfreundlichen, ja seindlichen Akt gegen Rußland. Da durch, daß Fürst Ferdinand Danew jezt wieder zum Mi­nisterpräsidenten machen muß, beweist er wider seinen Willen, daß in Bulgarien nicht gegen Rußland regiert werden kann, und er hat zu dem Bewußtsein, den Russen eine Unfreundlichkeit erwiesen zu haben, noch das Gefühl einer ziemlich starken Demütigung vor Rußland und vor seinem eigenen Lande.

Neue Arbeiterunruhen in Südrußland.

Es stellt sich immer deutlicher heraus, daß es sich bei den Arbeiterunruhen im südlichen Rußland nicht nur um lokale Vorgänge, sondern um Aeußerungen einer tief­gehenden und weitverbreiteten Bewegung handelt, deren geistige Urheber sozialistische Agitatoren sind. Kaum ist an einem Ort ein Arbeiterfrawall mit russischer Kosaten­grausamkeit unterdrückt, so slackert das Feuer an einem oder mehreren anderen Orten wieder auf. So werden jetzt wieder aus Batum und Baku große Arbeiterunruhen gemeldet: Die Ruhestörer schossen auf Polizei und se saken, bewarfen sie mit Steinen u. s. w. und machten sich als die Truppen ernstlich gegen sie einschritten, schleunigst aus dem Staube. Das Ende vom Liede wird, wie immer bei diesen törichten Kundgebungen, sein, daß ein paar Dußend der Ruhestörer, die verhaftet wurden, die Knute zu kosten bekommen und nach Sibirien verschickt werden. Die Wirren in Marocco.

!!! Der Prätendent Bu Hamara gibt sich schon voll ständig, als wäre er der eigentliche Herr im Lande. So richtete er an die Behörden von Mogador ein Schreiben, in dem er sie auffordert, seine Souveränität anzuer kennen und sie ernstlich davor warnte, etwas ge en in zu unternehmen. Die Behörden hielten darauf schleunigst noch mitten in der Nacht eine Versammlung ab, in der sie nach langer Beratung beschlossen, den Sultan Abdul Aziz doch treu zu bleiben. Infolge der im ganzen Lande herrschenden großen Unsicherheit hat die Regierung den Europäern verboten, Reisen zu unternehmen. Die Hem mung des Verkehrs mit dem Innern durch die Benider- Ka­bylen hat die Vertreter der Mächte in Tanger veran laßt, bei dem Gouverneur energische Vorstellungen zu erheben. Der Gouverneur ersuchte den Sultan um Ent. sendung von Truppen zur Züchtigung der Benider- Kabylen.

Zu allem Ueberfluß gibt es neuerdings neben Bu Ha mara noch einen zweiten Prätendenten. Ein Teil der Truppen des Sultans hat sich ihm angeschlossen. Das ganze Gebiet zwischen Fez und der algerischen Grenze ist im Aufstand gegen den Sultan.

Kurze pontiae amriten.

* In Berlin ist der zweite Bauarbeiterschuß­tongreß zusammengetreten. Er beschäftigte sich mit der Frage des Erlasses eines Reichsbauarbeiterschutzgesezes, für das er die Grundzüge feststellte. Weiter erörterte der Kongreß den gegenwärtigen Stand des Bauarbeiter­schuzes und die Lohnklausel in Bauverträgen.

In Iserlohn herrscht z. Zt. ein großer Arbeiter­ausstand, der noch immer an Ausdehnung zunimmt. Neuerdings wurde, da die Arbeitervertreter die Anerbie­tungen der Unternehmer ablehnten, über 4000 Arbeitern gefündigt. Auch in Berlin steht eine große Ar­beiteraussperrung bevor, von der etwa 12 000 Holzarbeiter betroffen werden sollen.

* Der deutsche Flottenverein hielt seine Hauptversammlung in München ab. Es wurden ge­schäftliche Angelegenheiten erledigt; u. a. wurden für eine Wandermarineausstellung in mittleren und kleinen Städten 5000 Mark bewilligt. Als Ort der nächſtjährigen Hauptversammlung wurde Dresden gewählt.

* In Nicaragua ist wieder einmal eine Revolution ausgebrochen. Die Lage ist ernst, da die Revolution von auswärts unterstüßt wird. Die Regierung hebt starke Truppenmassen aus und hat eine Zwangsanleihe von einer Million Mark verfügt.

Müller, das Vaterland-"

,, Baß mich mit deinen leeren

Phrasen in Ruhe! Was

und Menschen. heißt Baterland"? Das ist ein

Sammelbegriff für so

Jebe, nach denen te fent unsere Geſellſchaft und die Ge So viel tausend Familien, für einige Millionen lebt. Erinnere dich an die Menschen,

Betrachte

bie du selber fennen gelernt haft, und urteile dann! nicht ohne Fähigkeiten und man

Portaff

ein Menfch

eines

fchweren

Fluß

Ohne zu

Postwagens

ahnen, daß

mit

der

Fähre

über

ben

und der stille

bas öde Feld

und nach

widerhallen sollten, Die Fähre und ritten Sunmehr begann das machte das Kofafenhäuflein einen Augenblick alt; 0.1 Die wald in wenigen Minuten vom Getümmel des stampfes verließen die Kosaken

im Schritte der Reputation zu.

Tirailleurfeuer.

Erstaunt da diz

Ein Männlein ftebt im Walde

Skizze von Fritz Skowronnet.

( Nachdruck verboten.)

Boden, übermächt von schüßendem Mosdach, dort steht bilde hervor hier hebt es sich kugelförmig aus dem im feuchten Moos des Waldes schießen merkwürdige Ge­Auf den Schollen des Feldes, im Gras der Wiese,

die bei

Märkten bedeutendecht. iſt in der mangelhafter Senntnis und der daraus entstan­land, schlecht gerechnet, vierzig Acten eßbarer Pilze von an manchen Orten auch Reizter. Es giebt aber in Deutsch­Schäßt sind, werden eingesammelt und an den Marti ga bracht, daneben noch einige Sorten, die sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen, wie Pfefferlinge und Steinpilze und Die einzige Ursache diefer betrübenden Erscheinung Wohlgeschmaa, die man vergeblich auf den

den Reichen als würzige Zutat ihrer Spetsen ge