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Theater- Verein Gießen. K Krieger- Verein Giessen.

Bamstag, den 2. Januar, 8 Uhr, in der großen Aula der Universität:

Vortrag

des Herrn Prof. Dr. Collin

über Ibsen und sein Schauspiel Hedda Gabler."-

Für die Abonnenten des Theater- Vereins, sowie für Alle, die eine Tageskarte Der Vorstellung gelöst haben, ist der Eintritt frei. Diejenigen, welche kein Billet vor­veisen, zahlen 50 Pfg. Eintrittsgeld.

Mittwoch, den 6. Januar im Stadttheater: 5. Borstellung.

Gastspiel von Fil. Irene Triesch

als ,, Hedda Gabler".

- Es wird gebeten, durchaus pünktlich zu erscheinen.

Anfang 8 Uhr.

Ende gegen 11 Uhr.

Billets: renumelogen und erste Sperrſigreihen Mk. 6, Sperrfiz- Mittel­im Vorverkauf bet Herrn Challier und abends an der Kaſſe:

eihen, Mittelbalkon und Seitenbalkon( Vorderreihe) Mt. 5.-, Sperrsih- Hinterreihen ind Seitenbalkon( Hinterreihe) Mt. 3.50.[ Für Mitglieder bei weiterem Bedarf Mt. 5 50, 4.50, 3.-] Estrade Mr. 2.­

Ackerverpachtung.

Die nachstehend verzeichneten Aecker der evange. ischen Kirche und Pfarreien Gießen in der Ge­narfung Gießen sollen neu verpachtet werden auf ) Jahre, vom Herbst 1904 bis 1913:

1) Acker am Altenfeld. Flur XV, Nr. 127= 5254 qm ( seitheriger Pächter Herr Nickel).

2) Daselbst. Flur XV, Nr. 122= 4684 qm( seither. Pächter Herr Haubach).

3) Daselbst. Flur XVI, Nr. 34= 3241 qm( seither. Pächter Herr Winter).

4) Daselbst. Flur XVI, Nr. 8= 2202 qm( seither. Pächter Herr Puth).

5) Acker am Sandkauterweg( Schiffenberger- Chaussee) Flur XIII, Nr. 54= 3656 qm( feither. Pächter

Herr Häuser).

6) Daselbst. Flur XIII, Nr. 156= 5165 qm( seither. Pächter Herr Schneider).

7) Acker am untersten Riegelpfad( diesseits des oberh. Bahndamms). Flur IV, Nr. 3531/10= 634 qm ( seither. Pächter Herr Langsdorf).

8) Acker rechts dem Aulnweg( bei der Schönen Aus­ficht) Flur V, Nr. 335= 2093 qm( seitheriger Pächter Herr Spieß).

9) Daselbst. Flur VII, Nr. 57= 1537 qm( jeither. Pächter Herr Langsdorf).

10) Acker an der Frankfurterstraße( neben der neuen Veterinäranstalt), Flur VIII, Nr. 23/10 u. 388/10= 3274 qm( seith. Pächter Herr Bernhardt). 11) Acker unter dem Wieseckerweg. Flur XXI, Nr. 26 = 4606 qm( seither. Pächter Herr Kitz, bezw. Herr Preiß).

12) Acker in der Lichtenau, rechts der Main- Weserbahn, Flur XXII, Nr. 165= 3030 qm( seith. Pächter Herr Weller).

13) Acker daselbst, links der Bahn, Flur XXVII, Nr. 64= 1121 qm( seith. Pächter Herr Simon).

14) Acker auf dem Sand( zwischen Lahn und Bahn­dam), Flur XXVIII Nr. 21= 459 qm( seither. Pächter Herr Nolte).

15. Acker, die Leimenfaut( unweit Feldschlößchen). Flur XXXVIII, Nr. 236= 3829 qm( jeither. Pächter Herr Schwan).

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Samstag den 2. Januar 1904, Abends 8 Uhr in Steins Garten

Weihnachtsbescheerung,

Verlosung

und

Tanz.

Die Mitglieder des Vereins und ihre Familien sind zu dieser Feier herzlichst

eingeladen.

Stadt- Theater

Gien.

Direktion: Steingoetter. Mittwoch den 30. Dezember Nachmittags Uhr

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Die Verpachtung soll stattfinden am Dienstag den 29. Dezember d. Js. von Vorm. 9 Uhr an, an Ort und Steue und zwar in der Reihenfolge, wie die Aecker oben aufgezeichnet sind; also Versammlung Morgens 9 Uhr am alten Steinbacherweg. Von Nr. 11 des Verzeichnisses ab( Acker am Wieseckerweg) soll die Verpachtung am Nachmittag desselben Tags, von 2 uhr an abgehalten werden. Zusammenkunft am Wieseckerweg.. Spülmädchen Gießen, 18. Dezember 1903.

Der evangelische Gesamt- Kirchenvorstand. Dr. Naumann.

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Bekanntmachung.

Die Benüßung des Schweinemarktplages und ver= schiedener anderer Pläge zur Förderung des in der Lahn gewonnenen Eises soll für den laufenden Winter Donnerstag, den 31. Dezember 1903, vorm. 11 Uhr an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 29. Dezember 1903.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.

Bekanntmachung.

Die am 24. November I. J. angeordnete Sperre der Braugasse wird hiermit aufgehoben.

Gießen, deu 27. Dezember 1903.

Croßh. Polizeiamt Gießen.

J. V. Roth.

Bekanntmachung.

Die am 19. November 1. Js. angeordnete Sperre des Gäßchens Auf der Bach" wird hiermit auf­gehoben.

"

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 30. d. Mts., nachmittags 4 Uhr soll das Halten des Fasselebers und der Ziegenböcke auf weitere 3 Jahre in dem hiesigen Rathaussaale ber­geben werden; desgleichen auch die Lieferung des Petroleu. s und Cylinder für den städtischen Bedarf in 1904.

Grünberg, am 28. Dezember 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer.

Großze

Jnventar- Versteigerung.

Wegen Wirtschaftsauflösung sollen Mittwoch, den 6. und Donnerstag den 7. Januar 1904 je vormittags 10 Uhr beginnend, sämtliches lebende und tote Inventar öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar: 6 Arbeitspferde, da= runter 1 gute Zuchtstute und 1 flotter Einspänner( auch zugeritten), 20 Stück Rindvich dabei 7 Simmentaler Heerdbuchtiere und 2 von Herdbuchhaltern abstammende junge Bullen, 4 trächtige Mutter­schweine, 1 schottischer Schäferhund, Enten und 1 Flun Tauben; ferner von 1otem Inventar: 1 Woodscher Garbenbinder( tadel­los erhalten, 2 Grasmäher, Drillmaschinen, Düngerftrener, Huw ader, Heurechen, Balzen, Pflüge, Eggen, Häcksel: maschine, Bindfege 2c.; 4 Erniewagen, darunter 2 sehr gute Brijchenwagen, 4 tleinere Wagen, 1 4fiziges modernes Breaf, 1 Nenjahrswunsch! Ige. Dame, softast neuer Kartoffeldämpfer, ein großer für Müller geeigneter Mehlkasten, etwas Hausrat 2c. 2c. Das lebende Inventar fommt zuerst zum Ausgebat. Zum Schluß wird noch t: oh in einzelnen Partien versteigert.

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1903.