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an dent am uli ein Lumpen by Geriimpel ab. Lag des Mordes,

000 Kronen tour mittelt. In der in Schwager des

aft.

lin. Prinz Lud er eines Berliner

Lokales.

Gießen, 28. August 1903.

Der Großherzog hat dem Kreisrat Wallau­Lauterbach und dem Landrat von Heimburg- Biedenkopf, welche beide wie bereits gemeldet am Mittwoch in Audienz empfangen und Sr. Kgl. Hoheit eine Einladung zu der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Gießen überbrachten, sein Erscheinen zur Eröffnung der Ausstellung am 10. September in Aussicht gestellt.

* Der Großherzog hat dem Vorstand der Bade­

gegangen. In einer der letzteren ist die Erwartung aus­gesprochen: Ueber diese Darstellungen der Frankfurter Beitung" ist wohl eine Aufklärung von maßgebender Stelle zu erwarten." Dieser Erwartung 3. 8t. zu entsprechen, ist nicht möglich, da noch Verhandlungen schweben, welche ein Eingehen auf Einzelheiten ausschließen, und solches wäre bei Richtigstellung der Angaben des Artikels nicht zu vermeiden. Spätestens wird die voraussichtlich im Oktober zusammen­tretende Landessynode Anlaß geben, sich eingehend über die Angelegenheit auszusprechen.

tt Auf dem Standesamt. War irgendwo enn Bu- r dem word Wief stoorben. Hei gang toom Standes­prochen, an der birektion und des Ziefbauamts, Dae- auben, Baurat 20. beamten ſi- n Bu- ro. Bevor hee eintritt spudt hee ut mer Hingabe für zum Tragen des ihm vom regierenden Fürsten zu Reuß j. so fragt der Beamte. Ich will die anzeigen dat minn Wief net habe, ohne Gfer zu Bab- Nauheim die Erlaubnis nut Annahme und schneußt sich und tritt ein. No minn Jung, watt willst Du? eines Protektors L. Heinrich XIV. verliehenen Ehrenkreuzes 2. Klasse erteilt. dat Zettliche segnet hätt( Pfeift). Soh!! sagt der Beamte,

e Wagneriche Fa sanktioniert habe.

** Das alte Universitäts- Bibliothek

sucht während der Zeit die Bücher herbei. Der Anmelder

der Beamte. Weeß nich, sagt der Wittwer. Weeß nur datt

menig der Fall, ae bäude wird, nach der Ueberfiedelung der Univthis- pfeift ruhig weiter. Nu binn Wief ward boren? metho chener Hofopern bibliothek nach ihrem neuen Heim an der Stephanstraße, se so ahlt is, aas Nikolaus Martelis. Nikolaus Marielis? bor allen Dingen auch ferner Lehrzwecken dienen. Es werden nämlich in Ten müssen, diese diesen Räumen später das botanische, das geogra=

offiziell der Ber brigen habe er ge aiserhauses werde

phische und das landwirtschaftliche Institut untergebracht; somit ist also die Frage: was wird später

bei der Feier an mit dem alten Gebäude werden? gelöst.

+ Die Parzellen vermessung und Feld be­Das Durchschnitte reinigun a in Gießener Gemarkung, rechts der Lahn ten Universitäten wird bis 1. Oktober vollendet. Zwischen der Stadt und der

Frankfurt. Ein Veteran der Arbeit. Der Schlosser Johann Heinrich Müller, geboren zu Eschersheim und wohnend in Bockenheim, feiert am 31. d. Mts. seinen 84. Geburts­tag. H. Müller arbeitet noch in seinem Berufe; er ist seit 8. August 1853 in der Königl. Eisenbahnwerkstätte ohne Unterbrechung tätig und hat am 8. d. Mts. sein 50j ihriges Dienſtjubiläum gefeiert. In Anerkennung seiner Verdienste bekam er das Allgemeine Ehrenzeichen, von der Eisenbahn­direktion ein Geschenk von 100 Mark.

= Vom Main, 26. Aug. In Aletshofen fiel ein 5jähriger Knabe von der Hintern Deichsel eines Wagens, auf die er sich gesetzt hatte, und geriet unter einen ange= fetteten zweiten Wagen, dabei, wurbe ihm ber Stopf voll­ſtändig zermalmt.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

12. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag den 30. August Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr Pfarrer Scheunemann. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde.

fragt der Beamte. Kann ich der ihren Burtstag weeten. Must, sagt der Wittwer und pfeift. Dann sagt er: Geboren is sei, gehierot hebb ick sie, dat is alles woor. Tod is see ebenfalls dett is ooch woor. Inse Herrgott wird woll besser met ihr ut tamen tuhe aas ick, pfeift ruhig weiter. Während dessen schreibt der Beamte die nötigen Notizen. Dann fragt er hör Jung, tuht dir dien Wief nitt Gott sei maag feit? 3 beware, soft lob, id fer fee los, ins Berrgott man dazu werden bei dem Pfarrer jeber Gemeinde erbeten.

t erstreckt sich austausch. Die Gemarkung Heuchelheim reichte nämlich mit heim. Winters 1901/02 einem 8pfel weit in die Gemarkung Gießens, während um­eit ein allgemeines während die ent­gekehrt lettere bis an die ersten Häuser Heuchelheims ging, g. Zwischen den wodurch die Ausdehnung dieses Dorfes nach Gießen zu ge­inge Unterschiede hemmt war, ja der Bahnhof Heuchelheim an der Biebertal­as Durchschnitts: bahn fag fogar in Gießener Gemarkung.

genau dasselbe,

Die ältesten Pro zig zu finden, die raßburg. Jünger en, beide von der Brofessoren lehrten

vas in Desterreich lich untersagt ist. Deutschland eine iwilligen Rücktritt unbedingten ein

icht. Ein reicher i, hat der italie ir Verfügung ge Sanatorium für

zu dieser groß das herbe Geschif die ihm durch die erner in Aussicht, g der furchtbaren

|| Ein Ausbildungskursus für Fleischbe= schauer findet im Oktober im Gießener Schlachthaus statt. Vergeßt die treuen Toten nicht," so lautet die eherne Ueberschrift ses steinernen Triumphbogens, der an der Landstraße im Dorfe Wöbbelin i. M. den Zugang zu Theodor Körners Grab öffnet. Neunzig Jahre waren am 26. August 1903 im Strome der Zeit verrauscht, seit Theodor Körner( qeb. 23. September 1791 zu Dresden), ein deutscher Sänger und Held zugleich, als ein wackerer Kämpfer für Deutschlands Rettung, fast 22 Jahre alt, bei Gadebusch im deutschen Befreiungstriege seine Vater­landsliebe mit dem Blute besi gelte. Als Dichter und Krieger hat er sich im deutschen Herzen ein unvergängliches Denkmal gesetzt. Der Name Theodor Körner wird nicht nur in der Literaturgeschichte, sondern auch in der Geschichte der Völker noch lange fortleben. Unsterblich hat sich Theodor Körner besonders durch die Liedersammlung Leier und Schwert" gemacht, worin er alle seine heiligen Gefühle für das Vaterland ausströmen ließ. Sein leßtes, wenige Stunden vor seinem Tode verfaßtes Gedicht, das wohlbe­fannte Schwertlied", sollte sein Schwanengesang werden. Körner's Ahnungen, daß er einst beim Siegesheimzug fehlen sollte, hatten sich erfüllt:

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Und follt' ich einst im Siegesheimzug fehlen: " Wein't nicht um mich, beneidet mir mein Glück! Denn was berauscht die Leier vorgesungen, Das hat des Schwertes freie Tat errungen."

ten. Aus Pari Winter das weiche von den eleganten eln ,,, Stolas" und rden in deutschen ese neueste Mode * Vom Manöver wird berichtet: Die einzelnen daß dadurch zur rde, dessen Nuzen Regimenter der hessischen Division treffen in diesen Tagen ltnis zu dem un auf dem Manövergelände um Wetz'ar, Rechtenbach, Ehrings­sein Wühlen und hausen und Braunfels ein. Die in Gießen liegenden Damit wäre denn 118er haben täglich bei Rechtenbach Exzerzier- und Gefechts­Todesurteil geübungen. Die 117er trafen heute ein und werden in rostribiert, so wer Rechtenbach, Hochelheim, Lüßellinden und Dutenhofen ein­f den Feldern ein

ter ihm berjagen.

It bezahlt werden quartiert und haben mit den 118ern am 29. und 31. Aug., 1. und 2 Sept. Gefechtsschießen, woran sich bis zum 8. if unbedingt ſchäd. Sept. Brigadeegerzieren bei Rechtenbach ſchließt; am 9. und Adolf Müller Sept. iſt Brigadebesichtigung. Vorgestern rückte die 61er Leben und Eigen Feldartillerie in Butzbach ein und gestern marschierte eine iber diesen Punkt Batterie über Großen- Linden, Allendorf, Dutenhofen in die ulwurffänger beregend von Hermannstein, woselbst das Regiment Exer­steren und Scharfschießen hat. Die Feldartillerie- Brigade angestellt und an und Wiesen 31 Nr. 25 trifft heute in dem Gelände Werdorf- Nannheim­Wetzlar ein und hält dort seine Brigadeübungen ab. Das hreitenden Wiffen Artillerieregiment Nr. 25 hat am 8. September bei sich nicht mit dem Hermannstein und Werdorf Scharfschießen. Das Regiments­tommando liegt in Braunfels. Die 49. Infanterie- Brigade trifft von Süden über Brandoberndorf, Kleeberg auf dem Manövergelände ein.

en der Menge zu Maulwurf in frü daß die Menschen

Irfachen es sich be­fidh bon einmal

reffendste Beweis

ab es doch viele Jahren das Fell ahlte. Und wer

uern denken wir

eifrig wir einst möchten wir nun dartun... So

Am 1. September läuft die Frist zur Bewerbung um die im Bezirke Schotten vakante Kreisstraßen= meister stelle ab.

= Mit dem 31. August endigt in den Kreisen Alsfel, Lauterbach und Schotten die Hegezeit der Feldhühner und Wacht In.

* *

Von hessischen Behörden werden u. a ſteck­

= Otto Wildhack in Grünberg ist wegen Trunk­sucht entmündigt worden.

f- Lauter, 26. Aug. Gestern verunglückte der Knecht des Mühlenbesizers der Bingmühle, Karl Kraz. K. war in der sog. Lehmgrube auf der Hochstraße um einen Wagen Lehm zu holen. Beim Loshauen löste sich plötzlich ein großes Quantum Erde los und begrub den Ahnungslosen teilweise unter sich. Wäre nicht in demselben Augenblick der Knecht des Gastwirts Pitz vorbeigefahren und hätte den halb Bewußtlosen so schnell wie möglich aus seiner furcht baren Lage befreit, würde es für den verschütteten Knecht, der sich nur allein in der Lehmgrube befand, ein viel schlimmeres Ende genommen haben. Der Verunglückte hat den China Feldzug als Freiwilliger mitgemat und wäre nun beinahe, wenn auch nicht ums Leben, aber doch leicht möglich zum Krüppel geworden. Die Folgen sind noch nicht vorauszusehen, da der Knecht zur 3 it genötigt ist, das Bett zu hüten.

§§ Schotten, 26. Aug. Wie alljährlich, so fand auch am gestrigen Ludwigstage wieder die große Familien fonferenz der Lehrer- Bezirksvereine Gedern, Nidda und Schotten statt. Lehrer Dern- Ulfa hieß die zahlreich Er­schienenen, unter denen sich namentlich auch viele Gäste aus anderen Bezirksvereinen befanden, willkommen. Hauptlehrer Storch von Bußbach, entrollte in nahezu einstündigem Vor­trag vor den andächtig lauschenden Zuhörern ein fesselndes Bild: An den Ufern des Rheines und der Mosel". Verlaufe des gemütlichen Tetles wurde noch manch würziger Toast ausgebracht, march munter Lieblein gesungen, und namentlich trug das neu gegründete Gesangs Quartett des Bezirksvereins Schotten viel zur Hebung der Stimmung bet. Schwer war der Abschied, doch schön die Erinnerung an den Ludwigstag im Lehrerheim Vogelsberg".

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Nidda, 25. Aug. Gestern fand die alljährliche sog. Hoherodskopf- Konferenz der evangelischen Geistlichen statt. Es hatten sich dazu eingefunden Geistliche aus den Dekanaten Schotten, Nidda, Büdingen, Alsfeld und Lauterbach, vor allem aber der hochwürdige Superintendent der Provinz Oberhessen, Herr Oberkonsistorialrat Petersen von Darmstadt, welcher in Schotten Kirchenvisitation gehalten hatte. Herr Defan Münch- Schotten begrüßte die erschienenen, besonders den verehrten Oberhirten, der zum ersten Male hier oben weilte, und gab alsdann Herrn Pfarrer Koller- Herchenhain das Wort zu einem Vortrage über das Thema: Vogelsberger Skizzen". Herr Superintendent Petersen hielt im Freien auf luftiger Höhe eine Ansprache an die Versammelten, in der er seiner Freude Ausdruck gab, hier oben mit den Pfarr­familien weilen zu können. Später erschien noch eine Anzahl Mitglieder der Sparkasse Ulrichstein, welche heute ihre Ver­sammlung gehalten hatten, und war auf der Höhe ein leb­hafteres Treiben wie je.

][ Lauterbach. Die am 15. 1. Mts. ausgefallene Ver­sammlung über Erbauung der Turnhalle findet nunmehr Samstag, den 29. August 1. Js. abends 1/29 Uhr statt.

Büdingen, 25. Aug. Das altbekannte Gasthaus " Fürstenhof" ist heute für den Preis von 52 500 Mt. an Herrn Heinrich Irle aus Gladenbach verkauft worden. Marburg, 27. Aug. Heute wurde vor dem Schöffen­gericht die Beleidigungsklage des Dr. Gössel von der landw. Versuchsstation gegen den Redakteur der Oberhessischen

Wiesen, Feldern brieflich verfolgt: Taglöhner Julius Becht aus Ober- Zeitung", Freiherrn von Wangenheim, verhandelt. Letzterer mil feinen eigen Alsfeld; Cayn Cohn und dessen Tochter Selfa aus Lodz er in Kunst- und Ohmen wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht wurde zu 50 Mt. Geldstrafe verurteilt.

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wegen Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Friedberg; Taglöhner Johs. Rettig aus Synken wegen Diebstahls, Georg Klein aus Friedberg wegen Strafvollstreckung und Taglöhner Joseph Weigand aus Kloppenheim wegen Dieb­stahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Taglöhner Reinhard Arthur Lorke aus Rothenberg. O. wegen Dieb. stahls und Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Friedberg. ** Der größte Kreis unseres Großherzog­tu ms ist der Kreis Alsfeld, er umfaßt 62 Hektar. Der Kreis Gießen umfaßt 60 Hektar, der Kreis Schotten 46 Heftar, der Kreis Lauterbach 54 Hektar. Der kleinste Kreis des Großh rzogtums ist der Kreis Bingen, derselbe umfaßt 19,83 Heftar. Der Kreis Darmstadt umfaßt 29,8 Heftar. ** In der Frankfurter Zeitung" ist ein Artifel über die derzeitigen Verhältnisse am Predigerseminar in Friedberg erschienen und auch in andere Zeitungen über

Aus Oberhessen, 25. Aug. Unser Weg führte uns durch das Gebiet, welches Sonntag abend der Wirbelsturm durchfegt hatte. Der Strich geht über Glashütten, Oberlais, Eichelsdorf, Rainrod. Es ist eine schauerliche Verwüstung an den Obstbäumen und den Fruchthaufen zu verzeichnen. In Rainrod lag alle Frucht so durcheinandergeweht, daß die Ortsbehörde mußte scheiden helfen. Bäume von beträchtlicher Dicke sind entweder abgebrochen oder mit allen Wurzeln aus dem Boden gehoben, manche sind von oben durchgerissen. Auch Hagel hat es wieder gegeben. In Eichelsdorf war Kirchweihe, dort fegte der Sturm einen Stand hinweg, riß Gläser und Flaschen von den Tischen. || Sprendlingen, 26. Aug. Heute Nacht wurde das Schild und die Nachtsch elle des Arztes Dr. Becker in einer nicht wie erzugebenden Weise mit Menschenkot be­schmiert, so daß, wer den Arzt zur Nachtzeit rufen wollte, sich besudeln mußte.

Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Schlosser.

Nächstkünftigen Sonntag, den 6. September, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus und Markusgemeinde im Hauptgottesdienst statt. Anmeldungen

In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Bormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgem inde Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Bibel­besprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche.

Ev. Johannes Kap. 8, 31-36. Nächsten Sonntag, den 6. Sept., kirchliche Feier des Sedanfestes. An diesem Tage wird nach allen Gottesdiensten eine Kollekte zum Besten der Kaiser- Wilhelm- Stiftung für deutsche Invaliden erhoben werden.

Katholische Gemeinde. Samstag, den 29. August. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen­heit zur heil. Beichte. Sonntag, den 30. August.( 13. Sonntag nach Pfingsten.) Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Aus'eilung der heil. Kommunion.

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um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe. um Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21 Uhr: Andacht.

Methodistengemeinde, Asterweg 16. Sonntag 30. August, abends 8 Uhr: Predigt. Mittwoch den 3. September, abends 812 Uhr: Bibel­

stunde.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 29. August 1903.

Freitag abend 6.50 Uhr. Samstag vormittag 8 Uhr. Nachmittags 4 Uhr.

Sabathausgang 8.05 Uhr.

Wochengottesdienst: Morg. 6.30 Uhr. Ab. 6.30 Uhr.

Martt.

Grünberg, 27. Aug. Auf dem gestrigen Viehmarkt waren aufgetrieben: 56 Stück Rindvieh und 768 Schweine. Die Preise waren sehr hoch, es wurden für Ferkel 40-60 Mt. und für Einlegeschweine 90-110 Mt. das Paar ge­zahlt. Da die Futterernte gut ist, sind die Preise im Steigen begriffen. Der nächste Markt findet am 14. und 15. Dft. ( Gallusmarkt) statt.

Hamburger Futtermittelmarkt. Originalbericht von G.& D. Lüders, Futtermittelgroß­handlung, Reis- und Delfuchenmühle, Hamburg. Das regnerische Wetter hat auch in dieser Berichtswoche die Erntearbeiten in hohem Grade beeinträchtigt.

Für Kraftfuttermittel bestand in dieser Woche lebhafterer Begehr als in den Vorwochen; der Erntezeit wegen fand jedoch Loco­ware wenig Beachtung. Auf Rückkäufe des Auslandes wurden ge­trocknete Schlempe und Reisfuttermehl etwas höher bezahlt.

Tendenz: stetig

Reisfuttermehl 24-28 Proz. Fett und Protein 4.25-4.50 mt. per 50 Kilo ab Hamburg, 4.35-4 55 ab Magdeburg, ohne Gehalts­garantie 3.75-4.30 ab Hamburg. Reiskleie 2.- bis 3.50, Weizen­flete, grobe 4.15-4.40, Roggentleie 4.15-4.40, Gerſtekleie 4.50 bis 5.50, Erdnußkleie( gemahlene Erdnußschalen) 2. bis 2.25, Erd­nußkuchen und Erdnußmehl 52-54 Proz. 6.20-6.60, 53-58 Proz. 6.50-6.90, Baumwollsaatfuchen und Baumwolfaatmehl 52-58% 6.30-6.50, 56-62 Broz. 6.50-6.90, Cocusnußkuchen und Mehl 28-34 Proz. Fett und Proteïn, 5.50-6.25, Palmfernfuchen und -Mehl 22-26 Proz. do. 4.90-5.25, Rapsfuchen u.-Mehl 38-44 Prozent 4.50-4.80, Leinkuchen und Mehl 38-42 Proz. 6.25-7.­Maisölkuchen und-Mehl 18-24 Proz. 5.60-6-, Getrocknete Schlempe 40-45 Broz. 5.30-5.70, Getrodnete Treber 24-30 Proz 4.80-5.-, Malzkeime 4.30-4.90, alles per 50 Kilo ab Hamburg.

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