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haben. Da sich die Unschuld des Angeklagten ergibt, so er­folgt Freisprechung.

Litterarisches.

Der Gießener Friedhofsstreit vor der Landes. Mäusburg. 5. Baugesuch des H. Winn für die Bahnhof| Hausfriedensbruchs und der Körperverlegung schuldig gemacht straße. 6. Bauveränderung im Gymnasium zu Zwecken der Synode. Vorschule. 7. Gesuch des Heinr. Winn um Abtretung städt. Geländes an der Roonstraße. 8. Ausbau der Roon­straße; hier: Geländeaustausch mit K. Stohr I Ww. und W. Seipp III. 9. Straßenbezeichnung Neuenweg und Neuenbäue. 10. Unterhaltung des Straßenpflasters. 11. Vertrag mit der Gemeinde Queckborn. 12. Ranalisation; hier: a. Enteignung des Geländes für die Kläranlage und das Hauptabflußsiel. b. Vergebung von Arbeiten. 13. Vergütung für Reinigung von Schulräumen. 14. Erlaß einer Polizeiverordnung wegen Verabfolgung geistiger Ge­tränke. 15. Gesuch des August und Louis Dazz dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Seltersweg 23. 16. Gesuch der Drantenbrauerei zu Dillenburg um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Neustadt Nr. 1.

In der Nachmittagssigung der Landessynode kam gestern ( Montag) die Interpellation des Synodalen Wahl- Langen, betr. das Verbot der Friedhofsweihe in Gießen, zur Be­Sprechung. Oberkonsistorialpräsident Buchner erklärt, daß bie Kirchenbehörde alsbald nach Eingang der Interpellation Bericht eingefordert und sich nach Eingang derselben voll­Finbig auf Seite des Kirchenvorstandes in Gießen, dessen Borgehen er für richtig gehalten, gestellt habe; durch die Beilegung der Angelegenheit sei für die Kirchenhehörde feine Beranlassung zu weiterem Vorgehen vorhanden, da dies Beispiel wohl belehrend wirken werde.

Synodale Wahl- Langen hebt die erfreulichen Momente, welche in der energischen Haltung des Gießener Kirchen­borstandes, der Kirchenbehörde und auch in der versöhnlichen Erlebigung durch die Stadtverordnetenversammlung liege, hervor, halte die Lösung jedoch wegen der Konsequenzen dem 19 nicht für glücklich. Auch die grundsägliche Behandlung der terwaltersdorf Frage durch die Kirchenbehörde gehe ihm nicht weit genug, worauf Oberkonsistorialrat Buchner ein weiteres Vorgehen bei der Regierung nicht für taktisch richtig erklärt.

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Synadale D. Dornseiff- Gießen tritt für die Ansicht deß Synodalen Wahl- Langen ein und hält es zur Ver­meibung derartiger Vorkommnisse für richtiger, dagegen Stellung zu nehmen. Wenn auch die Gießener Stadt­und dem Bejberordnetenversammlung sich ganz richtig auf den Stand­punkt der Verfassung gestellt habe, tomme es doch darauf an, ob solche und ähnliche Feiern als Kultushandlungen aus­gelegt würden. Redner ersucht die Kirchenbehörde behufs Alarlegung der Verhältnisse bei dem Ministerium ent­sprechende Schritte zu tun.

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Synodale D. Lucius weist auf die gefeßliche Seite der Frage hin, nach welcher ein Verbot der Weihe nur be­rechtigt sei, wenn Gesetze des Staates oder der Sittlichkeit

zuerst in Julie verletzt, oder die Beeinträchtigung Anderer in ihrem politischen ober religiösen Leben zu befürchten sei.

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Mit dem Versprechen der Kirchenbehörde, das Protokoll der heutigen Verhandlung dem Ministerium zu den Aften zur Verfügung zu stellen, schließt die Debatte.

Lokales.

Gießen, 27. Oftober 1930.

und

Stadttheater Gießen. Nochmals sei auf die morgige Voltsvorstellung hingewiesen, die mit den drei klassischen Einattern Berbrochener Krug"," Geschwister" Wallensteins Lager" ein gewähltes Programm bringen. *** Der Technische Verein Gießen hielt am Samstag Abend im Jagdschlößchen zu Dutenhofen seinen ersten diesjährigen Winter- Familienabend. Humor und Tanz verwickelte die Jünger der Technik in solch' angenehme gesellschaftliche Konstruktionen, daß man die Ankunft des legten Zuges gern verlegt hätte.

*

** 8immerbrand. Zum zweiten Mal innerhalb acht Tagen brach am Sonntag nachmittag in der Wohnung des betagten früheren Bezirksaufsehers und Wassermeisters Wildad in Grünberg ein Zimmerbrand aus, der von Passanten und Hausbewohnern sogleich gelöscht wurde.

Sadismus und Erzieher. Der Fall Dippold. Ein Sittenbild aus dem 20. Jahrhundert von Hans Rau( Preis 1 Mark) H. Barsdorf Verlag in Berlin W. 30. Die vor liegende Arbeit stellt sich die Aufgabe, einen zweiten Fall Dippold unmöglich zu machen. Mit schonungsloser Logit deckt der Autor die Ursachen Falles des Dippold auf und zeigt an der Hand zahlreicher Beispiele, daß diese Ursachen aus­nahmslos abgestellt werden können.

Briefkasten.

K. W. in Gießen. Sie haben recht, die Nachricht war von der Presse nicht forrekt wiedergegeben. Die 6 Volksschullehrer, welche in Mainz Einjährig dienten, haben nicht das Offiziersexamen, sondern die Prüfung zum Offi­ziersaspiranten bestanden. Die militärische Qualifikation

zum Offizier des Beurlaubtenstandes wird vom Truppenteil erst nach erfolgreicher Ableistung der Vizefeldwebel- Uebung

erteilt.

L. M. in Nieder- Ohmen. Gelegentlich werden wir darauf zurückkommen. Nach Weitershein kommt unsere Zeitung auch. Besten Dank und Gruß.

Marktberichte.

Gießen, 27 Oftbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Bfd. 1.10-1.20 Mt., Hühnereter 2 Stüd 14-18 Bfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar Dr. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mr. 1.30-1.80. Hahnen, per Stüd Mr. 0.70-1.50, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Bfb. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Big. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-76 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 4.50-5.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, Aepfel per Centner 15-20 Mr. Milch per Liter 18 Pfg. Dauer der Marktjeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

() In der Ernst Ludwig Seilstätte bei Sandbach i. D.( der Invalidenversicherungsanstalt des Großherzogtums Hessen gehörig) wurden im dritten Quartal dieses Jahres 144 männliche Lungenkranke neu zur Kur aufgenommen und in dem gleichen Zeitraum 134 Pfleglinge entlassen. Ende September befanden sich noch 121 Pfleg linge in der Heilstätte. Da die Heilstätte seit Mai ds. Js. stets vollständig belegt ist, läßt die Invalidenversicherungs­Anstalt 3. 8t. 29 männliche Pattenten in der Pension Krichbaum in Eberbach verflegen. Die weiblichen, Lungen­Bension Göttman in Reichelsheim i. D. behandelt, in dieſer notierten nach Qualität: An Weizen, hieſiger und Wetterauer franten der Invalidenversicherungsanstalt werden in der Station befanden sich Ende September 53 Patientinnen. In diesen drei Heilstätten können auch minderbemittelte Kranfe, die der reichsgesetzlichen Invalidenversicherung nicht Rrante, die der reichsgesehlichen Invalidenversicherung nicht unterliegen, gegen mäßige Pensionsfäße Aufmahne finden. In dem Heilerfolg ist die Wintertur der Sommerkur völlig gleichwertig.

XLang- Göns, 23. Dft. Der Dirigent des Gesang. vereins Frohfinn", Herr Gg. Sames- Holzheim, legte dies Amt nieder, an seine Stelle trat Herr Lehrer Schwinn. Der neue Frankfurter Hof" wurde von der Besizerin,

Frankfurt a. M., 26. Oktober. Fruchtmarkt, E4

Mt. 16.25-16.35, furhessischer Mt. 16.40-16.50, norddeutsch. Mr. 16.40 b. 16.50, Ransas Mt. 17.75-18.25, Roggen, hiesiger Mt. 13.25 bis 13.35, russischer Mt. 14.25-14.50. Amerikaner Mt. 14.50 bis 14.75, Gerste, hiesige Mr. 15.25 bis 15.50, Pfälzer, Mr. 16.10 bis 16.25, fränkische Mt. 15 75, Riedgerste Mt. 15.90 bis 16 25, un­garische Mk. 17.10-17.75. Hafer, hiesiger Mr. 13.25-14.-, fur­Hessischer Mt. 13.50-14 20, Württemberger Mr.-- bis bayerischer Mr. 13.30-14.25, russischer Mr. 13.50-14.85, Mais Mired Mr. 12.80-13.00, La Plata Mr. 11.60-12.00, weißer Mais Mt. 13.25-13.50, russischer Mr. 12.75-13.25. Alles pro 100 Kilo ab hier.

Der Großherzog hat am 24. Oktober d. J. den Professor am evangelischen Predigerseminar und Pfarrer zu Friedberg Albrecht Schoeler in den Ruhestand verseßt. Privattelegramm. Dem ordentlichen Professor Frau Ww." Simming, an Herrn Hüsch von Oberwinter Ochsen. Bezahlt wurde für 50 kilo Ochfen: a) vollfleischige, auß­

der Theologie an der Landes- Universität Geheimen Kirchen­rat Dr. Kattenbusch wurde zur Feier seines 25jährigen Jubiläums als Professor der Landes Universität zu Gießen heute vom Großherzog das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

*

Am Samstag be­

Provinzial Ausschuß. schäftigte sich der Provinzial- Ausschuß in seiner um 9 Uhr bormittags beginnenden Sizung mit dem Gesuch des Phil. Ruhl zu Inheiden um Konzessionierung einer Gastwirtschaft und erkannte zu Recht, daß unter Aufhebung des Urteils des Kreisausschusses vom 21. März 1903 dem Reture stattzugeben und dem Gesuchsteller die Konzession zu erteilen sei. Die Kosten des Verfahrens trägt der Gesuchsteller. Sodann werden die Urteile in Sachen Enteignung von Ge­lände des Karl Stern zu Homberg a. d. Ohm zur Erbauung der Nebenbahn Nieder- Gemünden- Nieder- Dfleiden sowie in Sachen Enteignung von Gelände für die Nebenbahn Lauters bach- Grebenhain- Crainfeld verkündet, in welchen die Enteignung ausgesprochen wurde. Als vierter Punkt der Tagesordnung steht die Reklamation gegen die Bürgermeister­wahl zu Burgbracht. Am 15. Ottober 1902 fand in der Gemeinde Burgbracht die Bürgermeisterwahl statt, bei

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+ Kirch- Göns, 25. Oft. Heute wurde die Gastwirt­schaft Zur Waldlust" an der Haltestelle eingeweiht. Zahl­reicher Besuch aus der Umgegend hatte sich eingefunden Der Besizer der Waldlust" ist Bäcker Velte.

Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 515 Ochsen, 64 Bullen, 865 Kühe und Färsen( Sttere und Rinder), 300 Kälber, 374 Schafe und Hämmel, 1597 Schweine. Aus Oesterreich 189

gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 72-73, b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mr. 66 bis 67, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 61-63, d) gering genährte jeden Altecs Mt.-. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 65-67, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mr. 61-63, c) gering genährte Mk.-, Kühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 65-67, b) boll fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mf. 61-63, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwidelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 51-53, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 48-50, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 85-88 Pfg.( Lebendgewicht) 52-54 Pfg., b) mittlere Maft- und gute Saugfälber( Schlachtge= wich) 78-81 fg,( Lebendgewicht) 46-49 Pfg., c) geringe Saug­fälber 62-65 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser)

der Großh. Zentralstelle für Gewerbe in den einzelnen *** Groß- Felda, 26. Oft. Die im vorigen Jahre von turse werden, wie bereits gemeldet, für das kommende Provinzen des Großherzogtums getrennt gehaltenen Sattler­Winterhalbjahr geschlossen nach hier verlegt. Die Leitung hat Herr Sattlermeister Louis Völzing. Ferner beabsichtigt Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Maſt( Vollm.- Maft) und die preußische Regierung zu Posen ähnliche Kurse in ihrem Bezirke abzuhalten und hat denselben Meister als Leiter in Aussicht genommen.

§ Mainz, 26. Oft. Bei dem gestrigen Behn- Kilometer- fg., Schafe: a) Maſtlämmer und füngere Masthämmel 68-70 rennen auf dem Sportplah geriet durch falsche Steuerung ein Automobil in den Raum der Zuschauer. Die Folgen waren furchtbare. Einem älteren Mann wurde die Brust eingedrückt, daß er sofort tot war, weiter wurden auch noch 7 Personen sehr schwer verleẞt.

Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

je 22 Stimmen erhielt. Da Stimmengleichheit vorhanden rar, wurde Stichwahl auf den 8. November anberaumt, bei welcher ebenfalls Stimmengleichheit herrschte und sodann Gießen, 23. Oftober 1903. bas Loos zu Gunsten des seitherigen Bürgermeisters gezogen Der Bierbrauer Karl B. und der Heizer Adolf B. von wurde. Krieg war also der Gewählte. Gegen diese Wahl Gießen sind der Köperverlegung angeklagt. Die Beweis­wurde seitens verschiedener Wähler Rekurs verfolgt und aus- aufnahme ergiebt, daß gelegentlich des letzten Jugendfeft. geführt, daß die Wahl auf Stimmenfauf beruhe. Der etne Schlägeret stattgefunden hat, doch besteht keine Klarheit Brovinzial- Ausschuß beschloß nach geheimer Beratung, dem darüber, ob die Angeklagten sich einer strafbaren Tat schuldig Rekurs stattzugeben, die Wahl zu kaſſieren und der Gemeinde gemacht oder ob sie in Notwehr gehandelt haben. Das Ge­die Koften des Verfahrens aufzuerlegen, sowie eine Verricht spricht sie deshalb frei. Der Knecht Wilhelm Bf. handlungsgebühr von 10 Mt. an die Provinzialtasse zu von Gießen hat sich ebenfalls wegen Körperverlegung zu zahlen. verantworten. Der Angeklagte gibt zu, einen Mitknecht mit dem Brecheisen geschlagen zu haben, behauptet jedoch von dem Verletzten dazu gereizt worden zu sein. Letzteres wird bestätigt. Der Verletzte selbst kann keine Auskunft geben, er behauptet total bekrunken gewesen zu sein. Das Urteil lautet auf 3 Tage Gefängnis. Sodann nimmt auf der Anklagebank der Lehrer A. von D. Plaz. Er soll sich des

*

Die Tagesordnung für die nächste Sitzung der Stadtverordneten zu Gießen am Donnerstag, den 29. Ott., nachm. 41 Uhr ift Folgende: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch der Gail'schen Dampfziegelei für den Erd­fauterweg. 3. Baugesuch des Joh. Gg. Pfaff für die Stephanstraße. 4. Baugesuch des Wilh. Hause für die

Turn- Verein

Gießen.

Mittwoch, den 28. Oktober, abends 8 Uhr

Generalversammlung

im Café Ebel.

Tagesordnung: 1. Bericht, 2 Rechnungsablage, 3. Vorstandswahl, 4. Verschiedenes. Der Vorstand.

Mein

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wie kommst Du zu so schwanenweiser Wäsche? ,, Sehr einfach, lieber Schatz, ich habe einen Versuch mit

Dr. Chomson's Seifenpulver,

Schutzmarke ,, Schwan" gemacht. In Zukunft werde ich kein anderes Seifenpulver wieder benutzen." Ueberall käuflich!

Pfg., b) ältere Masthämmel 58-60 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) 50-52 Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren ( Schlachtgewicht) 57 Pfg.,( Lebendgewicht) 45 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 56 Pfg.,( Lebendgewicht)[ 44 Pfg. c) gering ent­widelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 48-52fg., Lebendgewicht, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­funft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Markt geräumt.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin Klein; Mz bas Sotale, ben Gerichts- und Deffentlichen Sprechsaal": z. Oppermans Druf und Berlag ber Gießener Berlagsbruderet( vorm. Bilh. Reller), Gießen.

Das Trinken

ist für unser ganzes förperliches und geistiges Wohl­befinden fast ebenso wichtig als das Essen, und am wichtigsten ist es, was man trinkt. Kaffee und Tee, üben auf die Dauer mehr oder weniger unerwünschte Wirkungen auf unseren Organismus aus, indem sie je nachdem Hige, Nervenerregung oder Unterleibsbe­Das einzige Getränk, schwerden zur Folge haben. welches, bei mildem Wohlgeschmack, für jedermann phne Unterschied des Alters und des körperlichen Zu­standes gleichmäßig unschädlich bleibt und der Gesund­heit aller dient, iſt Kathreiners Malzkaffee!

Kirchweih in Gross- Felda.

Zu dem am

Sonntag, den 1. u. Montag den 2. Novbr. stattfindenden Kirchweihfeft ist für gutbesetzte Tanzmusik und flotte Bewirtung bestens gesorgt.

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Die Burschenschaft.