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Der goldene Mittelweg.

Rom, 25. Juli.

Heute tagte die fünfte Kongregation der Kardinäle, bei der das heilige Kollegium schon fast vollzählig zur Stelle war. Zwischen den italienischen und den ausländischen Kar­dinälen fand ein kurzer Meinungsaustausch über das Konklave statt. Es scheint, daß von seiten der Freunde des Amerikaners Gibbons start für diesen eingetreten wird und daß auch sonst allen Ernstes die Frage erörtert wird, ob nach den vielen italienischen nicht einmal ein Papst fremder Nationalität in Rom residieren solle. Einige superfluge Politiker wollten sogar aus dem Umstand, daß die Kardi­näle Kopp und Fischer äußerst zuvorkommend von Oreglia bewillkommnet wurden, auf die Möglichkeit schließen, daß ein Deutscher den Thron einnehmen könne. Das ist wohl gänzlich ausgeschlossen, und es ist überhaupt wahrscheinlich, daß die ausländischen Einflüsse sich schließlich mit den ita­lienischen auf dem goldenen Mittelweg in einem Kompromiß bereinen werden. Man wird trotz aller Gegenströmungen gegen Rampolla, Oreglia, Vanutelli u. s. w. doch schließlich einen Kandidaten zu finden wissen, der allen zusagt. Das Konklave wird der Voraussicht nach nicht länger als 48 Stun den dauern wenigstens hat kein geringerer als der mai­ländische Kardinal Ferrari dies vorausgesagt, da ein jeder Kandidat. der ernstlich in Frage käme, in seinem Programm die Ideen der Gegner berücksichtigen müsse und werde.

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darauf hin, daß ein solcher beflagenswerter Fall in der " rmee eine Einzelerscheinung sei, die nur durch die Persön­ichkeit verschuldet wäre.

§ Wegen Mordversuchs gegen seine dreizehnjährige Geliebte wurde in Wien der Buchbindergehilfe Emil Kleinen zu 3 Jahre schweren Kerkers verurteilt. Kleinen hatte aus das Mädchen namens Kasimire Jackowska, bei deren Muttei er wohnte, aus Eifersucht fünf Revolverschüsse abgegeben und sie schwer verletzt. Der Gerichtshof ließ bei der Straf bemessung die äußerste Milde walten, weil das strafbare Verhältnis mit dem Kinde von der Mutter stillschweigend jeduldet, wenn nicht gar begünstigt worden ist.

Ein anderer Kirchenfürst, der Kardinal Celesia von Pa­lermo, hat sich ebenfalls offen dahin ausgesprochen, daß der zu wählende neue Papst unbedingt den goldenen Mittelweg weiter verfolgen müsse, auf dem Leo XIII. ihm schon voran­gegangen sei. Heutigen Tages, so drückte er sich einem Inter­viewer gegenüber aus, haben wir mehr als je einen Bapst not, der zu gleicher Zeit energisch und vorsichtig ist. Mit Extremen kommt man nicht mehr weit. Auf dem goldenen Mittelweg dagegen läßt sich immerhin Ersprießliches reichen. Ich selbst habe ihn in den langen Jahren, die ich mein Bistum verwalte, ständig gewandelt. Ich habe kein Titelchen an den Pflichten versäumt, die mir mein Amt auf­erlegt, und doch habe ich die freundschaftlichsten Beziehungen zu den politischen und städtischen Behörden aufrecht erhal­ten können. Auch Leo XIII. hat dies, soweit es anging, versucht. Sein Nachfolger wird es noch im höheren Maße können und müssen.

§ Der Prozeß Humbert, der bekanntlich am 8. August be­ginnen wird, nachdem er wiederholt verschoben wurde, erregt in Paris so geringes Interesse, daß der Schnurgerichtsprä­sident bisher nur zwei Gesuche um Eintrittskarten erhielt. Frau Humbert soll einen großen Skandal beabsichtigen. Sie soll zu ihrem Verteidiger gesagt haben, sie werde dafür sorgen, daß nach einer halben Stunde alle Anwesenden sich nach dem Schluß der Verhandlung sehnen würden.

Nab und Fern.

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Firma natürlic den Preis der fdvand gegenüb einige Minuten in einen Minima bictungsrekord m ten jet Rinder, zu den billigen Gaifonfrucht fahi Mittag war das tofteten die Airf Vfund.

Der Verbleib der flüchtigen Frau Schindler, der Ehe­frau des in einem Hamburger Hotel als Leiche aufgefun. denen Banfiers Schindler aus Berlin, hat sich auch bisher nicht ermitteln lassen. Wie indessen die Hamburger Polizei feststellte, hat Frau Schindler die auf dortigen Bostämtern an Verwandte aufgegebenen Telegramme nicht selbst beför­dert. Frau Schindler ist vielmehr, nachdem sie das gemein­same Hotellogis berlassen, schleunigst nach Curhaben ge­fahren. Dort hat sie sich sofort nach ihrer Ankunft mit einem Steward in Verbindung gesetzt und diesen unter Zu­sicherung eines reichen Trinkgeldes zu veranlassen gewußt, für sie in Hamburg die Depeschen aufzugeben. Der Steward ist auch nach Hamburg gereist und hat noch an demselben Abend sich seines Auftrages entledigt. Seitdem ist Frau Schindler verschwunden. Es wird vermutet, daß sie sich in Curhaven an Bord eines Dampfers begeben und eine Aus­landsreise angetreten hat.

Leopold Wölflings Aufgebot. An den Mauern der Mairie der Genfer Gemeinde Veyrier ist folgendes Aufgebot angeschlagen: Es wollen eine Ehe eingehen: Leopold Wölf ling, ohne Profession, aus Salzburg, Desterreich, wohnhaft in Beyrier, Zivilstand unverehelicht, geboren in Salzburg 2. Dezember 1868, Sohn des Ferdinand Großherzogs von Toscana und Erzherzogs von Desterreich, sowie der Alice Marie Großherzogin von Toscana und Erbherzogin von Sesterreich, und Wilhelmine Adamovic, ohne Profession, aus Lundenburg, Desterreich, wohnhaft in Weyrier, Civilstand unverehelicht, geboren in Lundenburg 1. Mai 1877, Tod)- ter u. s. w." Seit dem 1. Juli wohnt Leopold Wölfling mit Fräulein Adamovic in Veyrier Hotel Beauséjour".

Diese Meinung des Kardinals Celesia scheint die des ganzen Kollegiums zu sein, von dem Wahrer der päpstlichen Würde während des Interregnums, Kardinal Camerlengo Oreglia angefangen. Dieser hat beim Empfang der kleri. talen Gemeinderäte der in der letzten Sigung des Gemeinde­rates zu Ehren des Papstes Leo gehaltenen Reden gedacht, ihnen auch im Namen des heiligen Kollegiums gedankt und auch den liberalen Gemeinderäten den Dank entbieten lassen. Kardinal Oreglia betonte sodann, daß unter den eingelang. ten Rondolenztelegrammen sich auch solche von italienischen Kommunal- und Provinzialräten befänden, was vor 25 Jahren niemand erwartet hätte. Also Entgegenkommen auf beiden Seiten. Auch in der Form der üblichen Verwah. rungen des heiligen Kollegiums in der Note an das diplo matische Korps in bezug auf die Rechte des päpstlichen Stuhle soll dieser versöhnliche Ton zum Ausdruck kommen. Meh rere Kardinäle haben einmütig der Meinung Ausdruck ge­geben, daß der Sekretär des Konklave, Monsignore del Val, in der Note nicht die früheren Verwahrungen fallen lassen solle, jedoch eine gemäßigte Form gebrauchen. Auch hier der goldene Mittelweg.

Die Beisetzung des Papstes

Rittmeister Baron Horn verhaftet. In Trient wurde der frühere bayerische Rittmeister Baron Horn verhaftet, der sich aus München nach Berübung zahlreicher Wechselfälschunt­gen geflüchtet hatte. Baron Horn versuchte, wie erinner­lich, bet setner Flucht in einem Brief an seine Frau die Met­nung zu erwecken, et habe, um der Schande zu entgehen, Selbstmord begangen. Seine Gattin hat die Ehescheidungs­flage angestrengt.

O Terlinden und die amerikanische Presse. Eine wunder­bare Nachricht kommt aus Chicago! Auch nachdem nunmehr in Deutschland die Verurteilung des seiner Zeit hier in den Ver. Staaten verhafteten früheren Großindustriellen Gerhard Terlinden erfolgt ist, so schreibt man einem Newyorker Blatte von dort, haben seine hiesigen Anwälte die Hoffnung, ihn schließlich doch noch frei zu bekommen, nicht ganz aufgegeben. Sie wollen nämlich beantragen, daß er nach den Ver. Staaten zurückgebracht werde! Das Bundesgericht entschied in einem analogen Falle, daß eine Person, die von einem anderen Lande ausgeliefert worden ist, nur für das Verbrechen pro­zessiert und bestraft werden kann, für welches sie ausgeliefert wurde. Die hervorragendsten Autoritäten für internationale Gesetze haben im Prinzip dieser Entscheidung beigestimmt. Terlinden wurde wegen Fälschung ausgeliefert, aber er wurde schuldig befunden, mehr Aktien- Certifitate ausgestelt zu haben, als gesetzlich erlaubt ist. Seine Verurteilung ist da­her nach der Ansicht vieler Rechtsgelehrter eine Verlegung des Auslieferungsvertrages zwischen den Ver. Staaten und Deutschland. Die Hize scheint den Chicagoern gefährlich auf das Hirn zu sengen.

ist inzwischen erfolgt. Die Leiche wurde in vollem Schmuck, mit einem roten Schleier und einer Samtdecke umhüllt, in einen Sarg von Zypreſsenholz, dieser wieder in einen Blei­sarg gelegt und der letztere schließlich mit einer Verkleidung aus Ulmenholz bedeckt. In den Sarg wurden dem Toten eine Messingkapsel mit der lateinischen Trauerrede und seinem Bebenslauf mitgegeben. Weiter zwei Samtbörsen, die soviel Denkmünzen in Gold, Silber und Bronze ent­halten, wie sein Pontifikat Jahre zählt, d. h. 26. Die große Size zwang dazu, die Ausstellung der Leiche in der Peters­firche vorzeitig abzubrechen. Leos XIII. Sarg wird vor­läufig in die Nische über der Treppentür, die zur Kuppel von St. Peter führt, ruhen, wo bisher der Sarg Pius IX. stand. Dieser findet nun seine endgiltige Ruhestätte in der Krypte von St. Peter neben seinem Vorgänger Gre­gor XVI. Der Kuriosität wegen sei noch erwähnt, daß das römische Blatt Messaggero wissen will, daß gegen die bisher beobachtete Sitte Leo XIII. nicht die echten Edel­steine und Ringe, wie seine Vorgänger mit ins Grab ge­geben werden sollen. Ein römischer Fabrikant habe den Auftrag, einen Ring und ein Kreuz herzustellen, die mit falschen Steinen besetzt seien und aus vergoldetem Silber beständen. Ebenso wie diese Nachricht braucht eine zweite aus Carpineto, der Geburtsstadt des Papstes, erst gehörige Bestätigung. Der Bürgermeister und die Notabeln dieses Ortes hätten die Idee, unter den Katholiken der ganzen Welt eine Sammlung zu veranstalten, um auf dem 1800 Meter hohen Monte Capreo, auf dem der jugendliche Joachim Pecci den flüchtigen Hafen jagte, eine Kolossal­statue des Papstes aufzuführen. Diese, die 40 Meter Höhe erreichen soll, würde aus Material aus jenem Berge von dem Carpineter Bildhauer Biondi geschaffen werden.

Hus dem Gerichtsfaal.

Bunte Chronik. In Straßburg tagt zur Zeit der inter. nationale Kongreß für Erdbebenforschung. Bei einem Fest mahl seitens der Landesverwaltung toaste Fürst Hohenlohe auf den Deutschen Kaiser und die Souveräne der für die Erdbebenforschung assoziierten Staaten.

Auf dem Bahnhof in Bad Elster wurde der Wiener Vizebürgermeister Hofrat Abt plötzlich wahnsinnig und füßte die Beamten, ihnen Orden versprechend. Er wurde in das Gerichtsgefängnis zu Adorf verbracht, wo er in Tobsucht berfiel.

In der Umgegend des Arkell- Sees bei Seattle ( Washington) sind reiche Goldfelder entdeckt worden. Tau sende von Goldgräbern finden sich eint.

Die Eisenbahnfatastrophe bei Annaberg ist nach ben vorläufigen Ermittelungen darauf zurückzuführen, daß am Saltepunkt Buchholz eine Weiche umgestellt wurde, bevor ste der verunglückte Zug völlig passiert hatte. folge dessen gerieten einige Wagen auf einen anderen Strang wie die übrigen Teile des Zuges und entgleisten. Bei dem Unglück fanden folgende bier Personen ihren Tod: Feaufmann Albert Grund aus Bärenstein, Husar Langer aus Großenhain, Frau Boftverwalter Otto aus Sehma und Witwe Emilie Meyer aus Marienberg. Die Körper der beiben Frauen waren furchtbar verstümmelt. Der Witwe Meyer war der Köpf und die Beine vom Leib getrennt, der Kopf Ottos war zu einer formlosen Masse serquetscht. Man nimmt an, daß dte Getöteten sich durch Herausspringen aus den Waggons retten wollten und dabei von den umstürzenden Wagen zer­smettert wurden. Von den beiden schwer verletzten Ber­sonen hat Kaufmann Faust aus Plauen Rippenbrüche, Fräu­lein Wagner aus Schneeberg Arm- und Beinbrüche erlitten. Die Verlegungen der weiteren 6 Personen, die bei der Kata­strophe berunglückten, sind äußerst leicht. Der Stations­vorsteher der Haltestelle Buchholz, der anfänglich verhaftet worden war, ist wieder in Freiheit gesezt,

§ Soldatenmißhandlungen bildeten den Gegenstand zweier Kriegsgerichtsverhandlungen in Aachen und Erfurt. In Aachen wurde ein Feldwebel zu 7 Wochen Gefängnis ver­urteilt, weil er einen Füsilier ins Gesicht geschlagen und ihn gezwungen hatte, Petroleunt zu trinken. In Erfurt wurde der Sergeant Kempe wegen Mißhandlung Untergebener in 9 Fällen zu 6 Monaten Gefängnis und Degradation ver­urteilt. Zugleich mit ihm erhielten zwei alte Leute" der Korporalschaft 4 Wochen Gefängnis. Die beiden hatten, wie das Gericht als mildernd annahm ,,, unter dem unheil­vollen Einfluß des Sergeanten", die Rekruten mit Klopf­peitschen bearbeitet. Der Sergeant gab meist nur leichte Ohrfeigen und stieß die Leute vor die Brust, daß sie an das Spind flogen, scheute aber auch vor Tritten in das Gefäß nicht zurück und schlug einzelne mit der Faust an das Kinn, daß das Blut aus dem Munde rann und die Zähne ge­lockert wurden. Als ein Rekrut aus Verzweiflung einen Selbstmordversuch machte, kam die unmenschliche Handlungs­weise des Sergeanten ans Tageslicht. Der Auditeur wies

Was cin laffenschaft eines im Laufe einer Diener in englis als 615 000

Wie dus Sidney gemeldt wird, hat, wie der dort einge troffene Dampfer Stettin" berichtete, am 13. Juli auf der Insel Matupi( Bismarckarchipel) ein Erdbeben stattgefunbeh und vermutlich bedeutenden Schaden angerichtet.

Vermischtes.

emilien zu diene zu fein. Wie e mitteilt, ist es du ner, Mindermäde 20 000 bis 1000

[ Alkoholfreie Trintlieber] sollen bei den Festlich) citer des ersten Deutschen Abstinententages, der befannilia, volk 8. bis 10. August, in der Neichshauptstadt seine Sitzunger halten wird, von den Teilnehmern gesungen werden. E steht allerdings in Frage, ob lyrische Erzeugnisse wie Bel nachfolgende Symnus auf das Wasser aus dem offizieller Liederverzeichnis" im stande sind, Begeisterung hervorzu rufen. Man höre!

Ein schwerer Unfall bei einer Feffeiballon- Uebung er­eignete fich auf dem Schießplate in Thorn, woselbst zur Beit Mannschaften der Luftschifferabteilung Yesungen verenjual­ten, Als die Leute einen Ballon an der Erde befestigen wollten, hob ihn ein plößlicher Windstoß in die Höhe te Soldaten ließen rechtzeitig los und sprangen aus geringer Höhe ab, bis auf einen, der die Gondel erfaßt hatte. Dieser wurde fast zwanzig Meter hochgehoben und stürzte dann zur Erde. Dabei erfitt er so schwere Verlegungen, daß seine so­fortige Ueberführung in das Garnisonlazareth erforder­lich war.

65 000 Mark Schmerzensgeld. Der bei der großen Altenbekener Eisenbahnkatastrophe seiner Zeit schiver ver­lette Kaufmann Jacobsohn, der damals für ein Berliner Konfektionsgeschäft reiste, hat sich, wie jetzt aus Paderborn gemeldet wird, mit dem Eisenbahnfiskus in Güte geeinigt. Bisher erhielt er eine Rente und war außerdem ständig auf Kosten der Eisenbahnverwaltung in ärztlicher Behandlung. Nunmehr hat Jacobsohn eine einmalige Abfindungssumme von 65 000 Mark erhalten.

A Mit dem Automobil in den Rhein gestürzt. Auf der großen Baseler Rheinbrücke ereignete sich ein schwerer Auto­inobilunfall. Ein von dem Gipshändler Nuof gesteuertes Automobil, in dem sich noch ein Dr. Laroche befand, fuhr mit voller Wucht gegen das gußeiserne Geländer, zerschlug es und stürzte in den Rhein. Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt, konnten aber durch einen Pontonierverein, der gerade Fahrübungen abhielt, geborgen werden.

was wandelt Gesang zu der Tiere Gebrumm, Bis die Sänger oft friechen auf Wieren? Was macht dem Philister den Rücken, frumm? Was hält den Bruder Studio Bümmt? Das Gift i ben Weinen und Bieren!

Und fragt Ihr, was Freiheit und Kampfluft uns schaffe Wasser, frisches Wasser,

Wasser, das gab uns die Kraft!"

Wer sem Baterland stebt, ber trinkt es nicht mehr, Das Gift bon den Brennern nnd Brauern!

flöß es hinab doch ins feruste Meer, Dann wären die Taschen, die Schädel nicht leer, Mand Witwe braucht nicht zu trauern! Was erhält unserm Vaterland Reichtum und Kraft?

Wasser, Wasser ,.

Wasser, das alles uns schafft!"

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Lostrennung Gu Begründung ben junächst der Swe ratung und Bef

Berlie der juristischen F Anila feiner E jum Ritterfreuz

Seder Freund frischer, sanglicher Weisen, auch der trink­festeste Bruder Studio, wird dagegen die folgende Strophe aus einem anderen alkoholfreien Liede gern mitsingen:

Zur Berhaftung des Hochstaplers Manolescu wird noch aus Innsbruck gemeldet, daß der Gauner dort schon wieder den großen Herrn spielen konnte und mit dem Gelde nur so um sich warf. Manolescu gab bei seiner Vernehmung an, daß er bei seiner Flucht aus Herzberge von einer ihm bekannten Berliner Dame ein größeres Darlehen erhalten habe. Bei seiner Verhaftung wurden noch 210 Kronen bei ihm gefunden. Sie erfolgte auf Veranlassung des Buch­halters des Hotels, in dem Manolescu unter dem Namen George Arturo logierte. Dem Buchhalter war zufälliger­weise ein Wiener Blatt mit dem Steckbrief und der Photo­graphie Manolescus in die Hände gefallen. Manolescu ver­suchte noch im letzten Augenblick auf dem Transport durch die Stadt zum Polizeiamt zu entwischen, wurde aber wieder eingeholt. Manolescu soll übrigens geäußert haben, er wolle viel lieber in einem österreichischen Gefängnis als in

Das Klingen der Gläser gar biele beſtrict Wir wissen, was reiner die Seele entzückt! Uus hebet die Herzen zu festlicher Stund Ein silbernes, Lachen aus lteblichem Mund! Juvivallera!

Nach de für Fleischbeschau die vor dem 1. Grund des Rei Wenn, fie vor 8 Dienste waten, 1. April 1904 e Uebergangsprüfun bon Intereffenten 1903 bei ber Weiterfunktion&

Der König von Dänemark im Straßenbahnwagen. König Christian von Dänemark hat wiederum einen Beweis oon seiner einfachett Lebensweise gegeben. Gelegentlich seiner

Durchreise durch Hamh... unternahm der greife Tonard emer Besichtigung dee statser Wilheint- Denkmals mit feinem Gefolge eine Rundfahrt durch die Häfen. Zur Fahrt nach dorthin benußte der König mit zwei Hoffavalieren vom Parkhotel aus die Straßenbahn, während die ihn beglei­renden Prinzen und die Prinzessin den Weg zum Hafen mit­tels Equipagen zurücklegien.

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bis zu genannt daß der Betreffe + Geif bethebang. Rird tirde veranstaltet ficheren Leitung& inen äußerst wi Bon vielem Fle treten zum beten benn Herr Orga bie bas Wert fo

*[ Einst und jezt.] Inter dieser Ueberschrift schreiben die Innsbr. N." Es sind etwas fiber 100 Jahre her, daß Papst Pius VII, zu Valence gestorben ist. damals die Nachricht vom Tode des Papstes bis nach Inns bruck brauchte, klingt uns heute geradezu unglaublich. Nach Zollers Geschichte der Stadt Innsbruck wurde der Tod des Papstes, der am 29. August 1799 erfolgt war, erst am 25. Januar 1800 ins Insbrud bekannt, weshalb an diesem Tage und am 26. und 27. Januar geläutet wurde. So vor 100 Jahren. Und jetzt! Um 4 Uhr nachmittags war der Papst verschieden und drei Stunden später kündeten in allen Städten Europas Ertrablätter den Tod an!

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[ Ein belustigender Konkurrenzkampf spielte sich zu Magdeburg am Breiten Wege zwischen zwei Warenhäusern ob. Das eine offerierte Kirschen erster Güte das Pfund zu 12 Pf. Darauf bot der schräg gegenüber arbeitende Kon­furrent seine eigene hochfeine Qualität sofort zu dem Aus­nahmepreise von 9 Pf. an. Das durfte sich die erstgedachte einem deutschen Irrenhaus untergebracht sein. Wahrschein­lich, um nac) Wien transportiert zu werden, gestand er dem Untersuchungsrichter, in dieser Stadt einen großen Diebstahl begangen zu haben.

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einen jo genußr ** Rad Sonntag bei Sardt Hattgefu Der Besuch wa

Ein raffinierter Diebstahl wurde in Paris ausgeführt. Das dortige Bankhaus Nazovitch et Gers, Rue Vivienne, er­hielt morgens feinen einzigen Brief. Auf der Hauptpost zeigte man ihnen einen Razovitch- Gers unterzeichneten Brief. welcher bat, vom 22. ab alle Briefschaften Boulevard- Roche­chuart 10 zu senden. In diesem Hause hatte ein Mann ein Zimmer auf acht Tage gemietet und sich unter diesem Namen eingeschrieben. Nachdem er die Briefschaften in Empfang genominen, war er verschwunden. Nur einen ein. geschriebenen Brief erhielt er nicht ausgeliefert. Vor zwei Monaten wurden in ganz derselben Weise dem Geschäftshaus Georges Offenstadt vierzehn Tage lang alle Briefe abge­fangen. Die Pariser Geschäftswelt ist durch diese Vorgänge in begreifliche Unruhe versezt.

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