Ausgabe 
27.6.1903 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Lokales.

Gießen, den 27. Juni 1903.

** Die Gelände- Enteignung für die neuen Kliniken beschäftigt schon seit Monaten das Kreisamt Gießen. Man wird sich noch erinnern, wie auf Seiten der Boden­und Grundstücksbesiger eine gewisse Verstimmung Platz griff, als die Preise bekannt wurden, welche für den Quadratmeter bezahlt werden sollte. Fachleute und Rechtsgelehrte wurden herangezogen und mehrere Termine fanden statt, bis nun endlich heute früh auf Grund der letzten Verhandlung das Urteil verfügt und bekannt gegeben wurde. Es wurden be­zahlt: dem Herrn Plante pro Quadratmeter 12 Mt., dem Herrn Schwan 5 Mt., den Gail's Erben 5 Mt. und auch 7,50 Mt. pro Quadratmeter, dem Herrn Weidig 5 Mr., dem Herrn Gabriel 10 Mt., dem Herrn Rosenthal 5 Mt., der evangel. Kirchengemeinde 5 Mk. und dem Balserschen Stifte 5 Mt. pro Quadratmeter. Gail's Erben erhielten für abgetretenen Boden insgesamt 66 000 Mt.; Herr Gabriel für das Haus 27 000 Mt.; insgesamt 70000 Mt. Was nun auf den Grundstücken der einzelnen Besitzer, außer Gail's Erben und Gabriel noch an Bäumen, Sträuchern,

Wasseranlagen, Spalieren, Einfriedigungen 2c. vorgefunden wird, wird abgesehen von dem vorgenannten Quadratmeter. Preise, noch extra bezahlt.

* Mehrere Preise und Anerkennungen er hielten auf der landwirtsch. Wanderausstellung zu Hannover auch Züchter aus der Umgegend. So erhielt Ludwig Jockel III von Grünberg auf eine Kuh einen 1. Preis nebst dem Siegespreis; Jul. Zimmer in Brinkmühle bei Lauter auf einen Bullen den 2. Preis, auf eine Kuh einen Preis, mehrere Anerkennungen sowie einen Sammelpreis; Chr. Biz in Lauter erhielt auf eine Kuh einen 2. Preis und ferner eine Anerkennung. Die Vogelsberger Züchter haben auf der Ausstellung gut abgeschnitten und den guten Ruf den das Vogelsberger Vieh hat, erhalten.

*** Die Ortsgruppe Gteßen des Bundes deutscher Bodenreformer" hat heute Samstag, Abends 8 Uhr, im Café Ebel einen Vortrag angefeßt. Es spricht Herr Wertmeister Bärrn- Frankfurt über" Frankfurter Er­fahrungen in Wohnungs- und Bodenreform".

Verunglückt. Der bei der Baufirma Birkenstock & Schneider bedienstete bejahrte Fuhrknecht Döring ist am Dienstag beim Heuladen verunglückt. Der Verunglückte be­fand sich auf dem fertig geladenen Wagen und war damit beschäftigt, den Wiesbaum zum Anleinen nach unten zu drücken, als dieser brach und der aus Schwarz gebürtige Döring abstürzte. Unter gräßlichen Schmerzen, jedoch bei vollem Bewußtsein, erfolgte seine Verbringung in die Klinik, wo er am Donnerstag morgen 5 Uhr verstarb.

* Die Anlagemusik für Sonntag findet 112 Uhr vormittags in den Südanlagen mit folgendem Programm statt: 1. Duvert. 3. Op. Der Geiger aus Tyrol von Genee. 2. Duett a. d. Op. Troubadour von Verdi. 3. Mimosa­Walzer von Jones. 4. Finale a. Op. Aida von Verdi.

Lauterbach, 25. Juui. Am Montag fand auf dem Hoherodskopf die Sommerkonferenz der Volksschullehrer statt. Die Referenten beschäftigten sich mit der Umgestaltung des Unterrichts in den Fortbildungsschulen. In der sich an­schließenden Besprechung sprach sich die Versammlung dahin aus, daß es nicht ratsam sei, tüchtige Landwirte zum Unter­richt in der Fortbildungsschule heranzuziehen; man hat in dieser Beziehung ber its Erfahrungen gesammelt; so verband man in Schlitz mit der Fortbildungsschule eine Gewerbe­Abteilung, an welcher ein Kaufmann über Buchführung, ein Bauaufseher über Baupläne und dergl. unterrichtete. Die Sache ist wieder eingeschlafen. Auch die Art und Weise, wie man in Langsdorf( Kreis Gießen) die Fortbildungs­schule umgestalten will, fand nicht die Zustimmung der Ver­sammlung und wurde nicht gebilligt.

Sihung der Stadtverordneten.

W. Gießen, 26. Juni 1903.

Der Oberbürgermeister eröffnete gestern Nachmittag 4 Uhr die Sigung indem er wörtlich etwa das Folgende aus­führte: Es wird die Stadtverordneten die bedauerliche Mit­teilung überraschen, genau so wie sie mir unerwartet ge­tommen ist. Unser alter Demuth ist um seine Ben­fionierung eingefommen"." Als", so fuhr Herr Mecum fort, ,, er mir seine Absicht, in den Ruhestand zu treten mitteilte, da verwies ich ihn darauf, daß er sich doch nicht so anzu­strengen brauche, daß er sich schonen fönne, ich fügte hinzu, daß man gewiß alles tun würde, um ihn von der Arbeit zu

Foulards- Seiden

in hochaparten Mustern von 95 Bf. an und Seidenstoffe feber Art in unerreichter Auswahl zu billigsten Engros­Breisen, meter: und robenweise an Private porto und zoйfrei. Broben franko. Briefporto 20 Bf.

Seidenstoff- Fabrik- Union

Adolf Grieder& Cie Zürich G.22.

Kgl. Hoflieferanten.

( Schweiz)

Bekanntmachung.

Die Bekanntmachung vom 23. Juni d. 38. wird dahin berichtigt, daß die Wohnung der Leichenfrau Elise Dürr sich Marktplatz 8, Eiugang Wagengasse, befindet.

Gießen, den 26. Juni 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum.

An

entlasten. Herr Demuth erklärte aber, daß er sich auf Rat| seines Arztes vom Amte zurückziehen müsse, da seine Augen Schonung rerlangen". Der Oberbürgermeister bat die Ver­sammlung das Pensionsgesuch vom 15. August an anzu­nehmen und bemerkte, daß man später noch auf die Sache zurückkommen fönne. Die Stadtverordneten entsprachen dem Antrag. Ein Baugesuch des Kaufmanns H. Arnold II, für die Marktstraße, beschäftigte die Versammlung wiederholt. Der vorliegende Bauplan verstößt in verschiedenen Punkten gegen Bestimmungen der Bauordnung und lediglich wegen der geplanten überaus intenſiven Ausnüßung des Bauplanes wird der erbetene Dispens nicht befürwortet. Heinrich Launspach hat ohne Erlaubnis an seinem Neubau in der Alicestraße einen Balkon angebracht, der nach der Bau­ebenfalls nicht befürwortet. Einem Gesuch des Bauunter­ordnung unzulässig ist. Der nachgesuchte Disp ns wird nehmers Rinn Ecke Landgrafenstraße und Oftanlage, als Hintergebäude einen teilweise nicht massiven Bau ausführen zu dürfen, wird entsprochen, indem der hierzu nötige Dis­pens befürwortet wird. Bei einem Geländeaustausch am Quadratmeter und dieser von der Stadt 216 Quadratmeter Riegelpfad soll die Stadt vom Bauunternehmer Winn 2 deputation pro Quadratmeter Mt. 8,50 in Vorschlag ge­Gelände erhalten. Als angem ssenen Kaufpreis hat die Bau­bracht. Stadto. Euler und Haubach sind der Ansicht, der geforderte Preis sei zu niedrig. Der Oberbürgermeister ist der Ansicht, der Preis sei nach der Gegend angemessen. Stadtv. v. Petri verweißt darauf, daß man doch seitens der Stadt die Preise für Grund und Boden so bemessen müsse, daß der Käufer auch dabei zurecht komme. Stadtv. Huhn hält 8,50 Mt. für Gelände in der Gegend für ausreichend, um so mehr, als der Betrag noch nicht ein Mal billig zu nennen sei, wenn man die Preise für Kliniksgelände zum Vergleich heranziehe. Die Mehrheit der Stadtverord­neten stimmt für den Antrag der Baudeputation. dem Schaffstädt'schen Bauplatz an der Ostanlage ( früher zu Burt's Villa gehörend) wird von dem Eigentümer eine Grenzregulierung mit dem Anliegen der Stadt ge­wünscht, wobei es sich um Wiesengelände handelt. Die Versammlung ist damit einverstanden, daß für den nadrat meter des dem Schaffstädt zufallenden Geländes, dieser als Kaufpreis Mt. 3 an die Stadt zahlt. Mit der Ver­pachtung einer Sandgrube im Stadtwald, zwischen der 12. Schneiße und dem Philosophenwald. an Heinrich Kepler von Anne rod und zwar 658 Quadradmeter für 130 M. pro Jahr ist die Versammlung einverstanden Ebenso findet dieselbe nichts zu erinnern, wenn dem H. Gang IX von Großen- Bused, an der Rödgerstraße, wo derselbe bereits die Sandgewinnung betreibt, sches Gelände gegen eine Jahrespachtvon 63 Mart als Sandgrube überlassen wird. Für eine Stelle an der Volksschule( Stadtmädchenschule) steht dem Landesherrn das Recht der Ernennung des Lehrers zu. Es hatten sich zu dieser Stelle 9 Bewerber gemeldet. Der Schulvorstand schlägt vor, zur Bes zung dieser Stelle den Schulverwalter 8 immermann Gießen zu präsentieren, womit man sich einverstanden erklärt. Ein Gesuch der Lehrer an der Stadtknabenschule um Erhöhung der Ver­Stunde Mk. 1 bezahlt wird, ist vom Rektor Hahn befür­gütung zur Leitung des Knabenhortes, wofür bisher pro wortet und wird beschlossen, die Vergütung pro Stunde um 50 Pf. zu erhöhen. Die Gehaltsverhältnisse der seminaristisch gebildeten Lehrer und Schulverwalter an den höheren Schulen sind verschieden von denen unserer Lehrer an den Volks­schulen und zwar zu Ungunsten der Lehrkräfte an den höheren Lehranstalten. Zwar stellt sich die Pension nach der jezigen Besoldungsweise für die Lehrer an den höheren Schulen etwas höher. Es wird der Vorschlag gemacht die Beamten mit gleicher Vorbildung auch nach einem Besoldungsplan zu günstigeren der Volksschullehrer. Dabei aber soll es im honorieren und zwar vom 1. April 1904 an nach dem Interesse der älteren Lehrer, den Lehrern an den höheren Schulen freistehen zu wählen, ob sie nach dem seitherigen Plane ihr Gehalt weiter beziehen wollen oder nicht. Stadtv. Ha u ba ch welcher die Gleichstellung dieser Beamten im Gehalt angeregt hat, tritt für Annahme des Antrages ein. Stadtv. Emmelius spricht sich auch dafür aus, hat aber das Bedenken, daß die Lehrer der Volksschule nun nachdem die Kollegen an den höheren Schulen im Gehalt ihnen gleich gestellt sein werden, dieses als Anlaß benußen, um höl ere Besoldungen zu erlangen, mit dem Hinweis dar. auf, daß der Volksschulunterricht sehr anstrengend sei. Die Versammlung beschließt jedoch nach Antrag. Der Haupt­voranschlag des Realgymnasiums und der Oberrealschule für 1904 weist eine Ausgabe für persönliche Zwecke von Mt. 134035 auf darunter Mt. 7900 für anzustellende weitere Lehrkräfte. An sachliche Aufwendungen sind Mark

weiteres städti­

Wohin gehen wir morgen?

Nach der

Liebigshöhe, Gießen

Morgen Sonntag, den 28. Juni 1903 Kirschen- Kirmes.

Tanzmusik, Anfang 4 Uhr, von einer tüchtigen Musikkapelle. Eintritt frei. Eintritt fiei.

Das Fest findet bei ungünstiger Witterung im Saale statt. Um zahlreichen Besuch ladet ein

Bekanntmachung.

Schmidt.

-

7480 erforderlich. Als Buschuß aus der Stadttasse sind Mt. 39966 vorgesehen, d. h. Met. 3000 mehr als im Vor­jahr. Die Stadtverordneten haben gegen den Voranschlag nichts zu erinnern. Für die Turnhalle der Stadtknabenschue werden zur Anschaffung von 8 stählernen Kletterstangen wt. 120-130 verlangt und b willigt. Mit dem Erlaß einer neuen Viehmarktordnung haben sich die Stadtverord­neten schon ein Mal beschäftigt, dieselbe wird auf Wunsch des Polizeiamts dahin noch ergänzt. daß ein Vorhandel 4 Tage vor einem Markte auf öffentlichen Straßen und Pläßen der Stadt verboten sein soll und daß Handelsvieh, welches innerhalb dieser 4 Tage in den Ställen eingestellt gewesen, vor dem Markttage nur nach Besichtigung durch den Kreistierarzt aus der Stadt wieder ausgeführt werden darf.( Auf Pferde hat diese Bestimmung feine Anwendung). Das Kollegium ist damit einverstanden. Stadtv. Schmall bringt die Klagen zur Sprache, daß die ärztliche Abfertigung des Viehes bei unseren Märkten zu langsam vor sich oehe. Der Oberbürgermeister bemerkt, die Marktkommission habe sich bereits mit dieser Sache beschäftigt und werde zur Zeit erwägen, ob man nicht noch einen dritten Tierarzt zur Marktkontrolle zuziehen soll. Das Ministerium hat beim Kreisamt Aufrage gehalten ob hier für den Fall des Aus­bruches einer Geflügelfrankheit ein Krankenstall für Geflügel existiert. Betgeordneter Curschmann, der über diesen Bunft refertert, führt aus, daß weder Kreisamt noch das Bolizeiamt, noch die Bürgermeisterei von einem solchen Stall etwas wisse, von welcher Eröffnung die Versammlung, und zwar die einzelnen Stadtväter, humorvoll lächelnd, Kenntnis nimmt. Mit der Verwendung der von der Stadt Gieken liche Ausstellung im Betrage von 300 Markt wie geftifteten Ehrenpreise für die landwirtschaft­Defonomierat Schlente es vorschläat, nämlich je 1 Breis von 100 Mart für Rindvieh. für Pferde, Warmblüter und falten Schlages ist die Versammlung einverstanden. werden 110 Mart verlangt und bewilligt zur Reparatur der Einfahrt beim Hauptpoftamt Ebenso 400 Mark zur Reparatur der früher Güngerischen Waage an der Frank­tor bis zur Kreuzung der Bahnhofstraße und der Anlage, furterstraße. Die Belegung des Schoorgrabens vom Selters­und die Umwandlung desselben in einen Regenwasserkanal wird beschlossen. Die Bedürfnisfrage für Wirtschaftsbe­trieb im Hofe des Perteo, welches in einen Biergarten umgewandelt werden soll, wird abgelehnt. Dagegen wird das Gesuch um Schankerlaubnis des Friedrich Benz für Café Ebel bejahend behandelt. Es folgt eine nicht öffent­liche Siguna.

-

-

Geschäftliches.

Ez

Wer keine Zeit hat frank zu sein, der beachte die der heutigen Gesamtauflage beiliegende Prospekt­farte über Dr. med. Laufer's vorzügliches Magen­und Verdauungspulver. Tausende von glänzenden Danfschreiben dokumentieren den Wert dieses erprobten Hausmittels, welches von dem chemischem Laboratorium Laufer in Regensburg hergestellt wird.

Kranken und deren Anachörigen, welche mit einem chronischen Katarrh der Lunge oder dergleichen behaftet sind, set die Beachtung des heutigen Ertra­blattes der chemischen Fabrik Dr. Hofmann Nachf. in Meerane( Sachsen) empfohlen. Diese Firma bringt unter der Bezeichnung Glandulen" ein Präparat in den Verkehr, daß sich als außerordentlich wirksam gegen Lungenleiden gezeigt hat und auch seitens der Herren Aerzte mit beftem Erfolge angewendet wird.

Marktbericht.

Gieken. 27. Juni. Auf dem beutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Bid 0. 80-1.00 Mr. Hübnereter 6 Bfg., 2 St. 11-13 Bfg.. Enteneter St. 6-7 Pfa., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen ver Liter 21 Bfg, Linsen per Liter 32 Bfa Tauben ver Paar MY. 1.00-1.20, Hübner per Stüd Mr. 120-2 40. Hahnen, ver, Stüd Mr. 1.00-1.80, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse v. Bid. 54-60 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pfa., Rindfleisch per Bfd. 60-66 Pfa. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Pa Schweine­fleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch ver Pfd. 68-74 Pfa., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln ver 100 Kilo 9.00 0.00 mr.. Zwiebeln ver 3t. Mt. 9.00-10.00. Kirschen per Pfund 35-50 Vfg. Milch ver Liter 18 Pfa

Druck und Verlag der Gienener Verlagedruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1873); für die Redaktion verantwortlich 9116in Klein Gießen. Königl. Preuss. Staats- Medaille

Seidenstoffe

jeder Art, in jeder Farbe, von 75 Pf. an.

Muster portofrei.

G

И

Einen Pos

59

"

"

91

11

"

" 1

R

80 en 80

160

31

160

Handtü

Ia. Hen

130 cm 160

130

80 21

"

130

Ein Post

Wasc

Woll­

zu jedem Preise, der Meter

Seide

Kosti

Jac

Reg

Fertige seidene Kostüm- Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Roben.

Deutschlands grösstes Spezial- Seiden- Geschäft

Mr Seidenhaus Michels& Cle., Berlin SW. 19

43 Leipziger St asse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Mechanische Seidenstoffweberei in Krefeld

Städt. Wohnungsnach­

weis Gießen. Gartenstraße 2, 3immer Nr. 14. Es sind zu vermiet.: 27 Wohnungen bon 2 bis 7 Zimmern 4 möbl. Zimmer. 1 Wohnung m. Laden. i Zimmer zur Aufbewahrung von Mobiliar od. Bibliothetsbeständen Zu mieten gesucht: 23 Wohn­ungen von 2 bis 8 Zimmern.

Die Vermieter haben eine Ein­schreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mt.

Maurer gesucht Aug. Scheppelmann.

Gieken.

2 Stuben mit großer Küche zu vermieten.

$. Fröbel, Schüßenstraße 8, Gießen.

Deutsch. u. franz.

Cognat

Aerztlich empfohlen. Zu haben bet:

In der Zeit vom 20 Mai bis 27. Juni 1903 wurden einschließlich 0.20 Mt., von mehr F. Schott,

in hiesiger Stadt als 300 bis 500 mr. gefunden: Geld; schließlich 0.50 Mt., und von mehr berloren: 1 filberne Zündholzbüchse, 1 Spazier- als 500 mr. 1.00 Mr.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung stock mit silb. Knopf und chinesischer 100 mt. zu hinterlegen. Aufschrift, 1 gelbes Leder- Portemonnaie Für die Wohnungssuchenden er mit Inhalt und 1 Eisenbahn- Fahrkarte folgt die Vermittelung unentgeltlich. Echzell- Gießen.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen­stände belieben ihre Ansprüche alsbald bet uns geltend zu machen.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Möbl. Zimmer eventuell mit 2 Betten sofort zu bermieten. Gießen, Marktstraße 11.

Bahnhofstr. Gießen.

F. Schott, e

Sehr billige Preise.

Deutsche erstklassige Roland- Fahrräder auf Wunsch auf Tellzahlung Anzahlung 30-50 Mk. Abzahlung 8-15 Mk. monatlich. Gegen Barzahlung liefere Fahrräder sehon v. 70 M. an.

Man verlange umsonst Preisliste

S. Rosenau in Hachenburg Nr. 1230

A