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Giessener Cagesnenigkeiten.

** Der Kaiser und sein Geburtstag. Ueber Feierlich­feiten zu seinem Geburtstag soll sich der Kaiser nach der Danz. 8tg" fürzlich wie folgt ausgesprochen haben:" Gewiß freut es mich, wenn mein Volt mir dadurch Lebe und Vere

schreiend in den Straßen umher, bis zwei mitleidige Passan-| protokoll, genügte den Anforderungen der Abiturientenprüfung ten den Transport nach dem Polizeiamt übernahmen.

** Teuere Wurst- Reise.( Eingesandt.) Wir Gießener fin gewiß nicht verwöhnt betreffs der Wurstpreise. Aber gewöhnt sind wir, wenn man einen Ausflugsort besucht und eine Portion Wrst essen will, selbst wenn wir nobel sein

n siebenzehn ehrung bezeigt, daß es zu meinem Geburtstage Extrafefte wollen und eine Portion Servelatwurst bestellen, angemessene

Bezirk Neu­

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veranstaltet und die Fenster mit brennenden Lichten bestellt. Ich meine aber, die wirtschaftliche Not und der Mangel an Arbeitsverdienst ist so groß, daß man der Armen gedenten möchte. Ih würde mich freuen, wenn ein Teil der zu Ex­traausgaben bestimmten Gelder im Interesse der Armen ver­wendet werden würde, sei es in direkter Zuwendung oder zur Beshoffung von Arbeitsgelegenheit. Namentlich die Ge­meindeverwaltungen sollten das Wohl der ärmeren Drts­

spielreise nach insassen aus Anlaß meines Geburtstages pflegen.

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n, Wezlar und das Fest noch

Seit

einigen Jahren wird diesem meinem Wunsche etwas ent­sprochen, ich wünschte aber, die Beachtung des Wunsches wäre eine ausgedehntere. Mir wäre wohler und freudiger zu Mute, wenn ich wüßte, daß die Armen an meinem Geburtstage nicht darben, als wenn das schöne Geld schließlich in nichts zerfließen würde."

** Der Provinzial- Ausschuß der Provinz Oberhess n hat in seiner öffentlichen Sigung vom 24. 1. Mts. in Sachen Klage des Großh. Fistus, vertreten durch Grube Ludwigs­hoffnung gegen den Fürsten von Solme- Braunfels und Gen. wegen Abtretung von Grundeigentum auf Antrag des Rechtsanwalts Justizrat Hirschhorn die Entscheidung ausge­jeßt.- Als 2. Bunft der Tagesordnung steht der Heb ammendienst zu Ruhlkirchen. Hier beschließt der Bro­vinzial- Ausschuß, daß der Hebamme Marie Mohr zu Ruhl Kirchen das Prüfungszeugnis als Hebamme zu entziehen sei Die Kosten trägt die Gemeinde Ruhlkirchen. Von Er­hebung einer V rhandlungsgebühr wird abgesehen.

** Als Nachfolger des Herrn Vaurat Stahl wird Herr Baurat Duhm von Erbach i. D. genannt.

Wie uns mitgeteilt wird, sollen ist endgiltig die Bäne für den Bahnhof in Gießen festgest üt worden sein. Herr Architeft Hofmann in Hrborn soll Austrag erhalten haben, sämtliche Bläne mit den erforderlichen Details und den Voranschlägen mit genauer Berechnung bis zu n 1. April d. I. an die Esenbahndirektion abzuliefern und soll dann sofort mit den Bauarbeiten begonnen werden. Vor­aussichtlich wird in diesem Jahre nur der Rohbau fertig.

gestellt.

** Ernannt wurde der Oberlandesgerichtsrat Dr. Ernst Werle für die Dauer des dermalen von ihm belleideten Umtes zum Mitglied des Verwaltungs erichtshofs.

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* Das Großh. Regierungsblatt Nr. 6 bringt die Ver­ordnung das neue Staatswappen betr. vom 9. Dezember 1902 zum Abdruck.

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Steins Garten ist jetzt endlich definitiv verk uft und zwar nicht für 150 000 Dtarf, wie es feit mehr denn 14 Tagen verlautete, sondern für 225 000 Mt. inklusive In v ntar an die Hrren Drescher u. Schrödel aus Franffuit a M. Die Uebernahme erfolgt am 1. April 1. Js. Be den Herren geht der Ruf, tüchtige intelligente Fachleute zu sein, voraus. Der Erst re war lange Jahre Doerfellner im Frankfurter Bahnhofsrestaurant 2. Klasse und Herr Schrödel im Pariser Hof. Beide haben früher auch im Auslande ihrem Berufe alle Ehre zu machen verstanden. Möge der Wunsch aller Gießener, daß das große 7000 Quadratmeter umfassende Etablissement unter den neuen Besitzern recht aufblühe, in Erfüllung gehen.

*** Als neuer Direktor der vereinigten Stadttheater Gießen, Marburg und des Großh. Kurtheaters Bad­Nauheim ist, wie wir hören, in Aussicht genommen Oberregisseur Direktor Steingötter vom Stadttheater in Erfurt, Leiter des Sommertheaters in Branden­d.

burg a. 5. Havel. Der Finanz- Miniſter, welchem die Bühne in Bad- Nauheim unterſtellt ist, soll gegen die Person des Herrn Steingötter nichts einzuwenden haben und dürfte deſſen eventuelles Engagement in den nächsten Tagen zum Abschluß kommen.

trat zu Gunsten mal das Fest nach einer vor nächsten Jahre ich die Mehrheit tusingen das der 5. und 6. ahrt für dieses Ilar gegeben. berg die gleiche für Lollar. Die ächsten 11. Buntte Rufterriege auf bot

zu sprechen. Im

Entscheidung einer

** Wegen der Pflicht der Lehrherren, auf die Aus­bildung der Lehrlinge die nötige Sorgfalt zu verwenden, hat fürzlich eine Prüfungsfom nission eine beachtenswerte Ent­sheidung getroffen. Bei einem Innungsmeister hatte ein Lehrling eine vierjährige Lehrzeit absolviert, aber seine Ge­sellenprüfung vor der Prüfungskommission der Innung nicht bestanden. Ta vier Jahre die längste Dauer einer Lehrzeit sind, mußte der Lehrling gleichwohl freigesprochen werden. An diese Freisprechung knüpfte jedoch die Innung die Be­bingung, daß der Lehrling noch ein halbes Jahr auf Kosten seines bisherigen Lehrmeisters bei einem anderen Innungs­meister nachzulernen und daß der frühere Lehrmeister dem Lehrling wärrend der Nachlehrzeit monatlich 12 Mark zu Falle den Lehrmeister die Schuld dafür treffe, daß der Lehrling die Prüfung nicht bestand; der Meister habe es bei der Ausbildung an der nötigen Sorgfalt fehlen lassen. Die zu­ständige Handwerkskammer erkannte diesen Beschluß als ge= rechtfertigt und gesetzlich zulässig an.

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Preise zu bezahlen. Lobend erwähnt muß es werden, daß die Wirte der näheren Ausflugsorte stets civile Preise be­rechnen. Am legten Sonntag ließen sich mehrere Gießener mit ihren Damen verführen, einen größeren Ausflug in die Rabenau zu machen Nachdem dieselben ihre Lungen von der Großstadtluft" einigermaßen gereinigt, wollten sie auch dem übrigen Körper etwas zukommen lassen und kehrten ein. Jeder ein Gläschen Bier und jeder eine Portion Servelat­wurst. Gut; wenig wars, dafür aber die Rechnung etwas größer. 65 Pfg. Wir wollen dem Wirt nicht näher treten, haben aber den einen Rat- soll der Fremdenbesuch der gleiche wie bisher sein- doch etwas wenigstens den Gießenern entgegen zu kommen.

X 8ur Pflege der Bimmerpflanzen. Die Schädlichkeit des Etaubes für alles, was da lebt und webt" wird in weiten Kreisen noch nicht hinreichend be= achtet und zweckentsprechend bekämpft. Der Staub verstopft sodaß dieselben der Erstickung verfallen. Man soll daher die Boren der Blätter, welche die Atmungsorgane bilden, täglig auf Entfernung des Staubes bedacht sein, was am besten mit einem weichen Schwamm oder auch durch ge­höriges Besprengen m t lauwarmem Wasser geschieht. Auch die austrocknende Wärme des Diens wirkt schädlich auf die Bimmerpflanzen. Um dem vorzubeugen, stellt man ein wasserge ültes Gefäß auf den Ofen. Frner ist es bedenklich, wenn die Pflanzen dem direkten Gaslicht ausgesetzt sind, da auch dies ihnen schadet. Wer seine Zimmerlieblinge erhalten will, thut gut. vorstehende Winke zu beherzigen.

Aus Hessen und Nachbargebieten.

V Grünberg. Gestern abend feierte der Kriegerverein Grünberg in der prächtig geschmückten Turnhalle, Kaisers Geburtstag. Nachdem sich die Halle bis auf den legen Blaß gefüllt hatte, eröffnete Herr Bürgermeister Zimnr die Feier mit einer fernigen Ansprache. Hierauf hielt Herr Defan Wagner eine zu Herzen gehende Festrede, welche mit cinem dre sachen Hoch auf Se. Majestät endet?.- Nach dem gemeinschaftlichen Absingen der Nationalhymne und anderen Vaterlandsliedern, hielten verschiedene Vereine Ge­sangsvorträge, von welchen der gemischte Chor, welcher als erstes Lied Die Himm rühmen des Ewigen Ehre", zum Vortra1 brachte, besonders hervorzuheben ist. Auch der Männergesangverein trug, durch meh ere wohlgelungene und der Feier angemessene Lieder, sehr viel zur Unterhaltung bei. Der Kriegerverein, Turnverein und freiwillige Feuerwehr stellten einige lebende Bilder, welche recht reichen Beifall fanden. Gegen Mitternacht schloß die erhabene Feier mit dem schönen Lied: Es braust ein Ruf we Donnerhall" und ein jeder Anwesende verließ die Halle mit dem Bewust­sein einen recht gemütlichen Abend verlebt zu haben.

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Groß- Felda, 25. Jan. Im Saale des Gastwirts Hrch. Völzing sprach heute nachnittog im hiesigen Orts­gewerbeverein der Herr Oberbergrat Prof. Chelius über die geologischen Weryältnisse des Vogelsberges. Recht launig wußte er die daselbst hergestellte Vogelsberger Höhenfräuter: Tafelbutter als eine führende Macht zu behandeln, da diese es gewesen, die den Namen Groß- Felda" deutlicher be­merkbar gemacht hätte. Sodann folgten sehr logische Er­f'ärungen über Entstehung und Bauart unseres Erdballes, deren praktischer Wert durch Karten und Wandtafelstizzen noch erhöht wurde. Volles Interesse verdienten auch die

Darlegungen über die Entstehung des Vogelsberges, welche

ebenfalls durch Stizzen erläutert, uns die großen Thal­senkungen des Rheines, der Wetterau, des Gelnhausener Thales u. s. w. veranschaulichten, in deren Zwischenflächen

di Urformation stehen geblieben, und dem das folgende Menschen­geschlecht den Namen Vogele berg" beilegte. Ueber den in der Sage so großen Erzreichtum, ersuchte der Redner die Schäßungen gewisser Leute recht vorsichtig zu prüfen, ehe man ein sauer erworbenes Vermögen, dem Hange, Millionär zu werden, opferte. Wohl seien die Steinreichtümer des Bogelsberges ein sicherer Industrieanfang und könne nicht dringend genug auffordern, die zu Tage tretenden Basalt und Basaltlava( Lungſtein) Brüche anzuschneiden und zu verwerten. Er ersuchte das anwesende Ditsoberhaupt, den Herrn Bürgermeister von Groß- Felda, in das nächstjährige Ortsbudget eine fleine Summe für derartige Arbeiten ein­zustellen, deren eventueller Ertrag ja doch auf Generationen, die ganzen Ortschaften beglücken könnte. Der Vortrag des haftem Beifall aufgenommen und einstimmig herrschte die Ansicht, daß derselbe ein zweites Thema in nächster Vortrags­zeit hier halten möge. Diesem Wunsche entsprachen auch die Worte des Gewerbevereins- Vorsitzenden Joh. Hch. Völzing und wurde durch Erheben von den Sißen den Herren Rednern der Dank der Gesellschaft ausgesprochen.

bezüglich Ueberzahlen habe. Die Janung nahm an, daß im vorliegenden Herrn Oberbergrats Prof. Chelius wurde allseitig mit leb=

agegen waren,

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ng einer Gau

hob in treffender

** Besitzwechsel. Herr Meßgermeister Trinkaus erwarb

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* Hanau, 26. Jan. Der Brand in der Fabrik der Dunlop Pneumatic Tyre Co. hat einen Gesamtschaden von

Cler Hinsicht hervor, gestern das am Seltersweg gelegene Besigtum des Herrn sich im Gau unter Georg Emil Seng für den Preis von 75 000 Marf. fönne, also Puntte, Wirtschaft und Mezgerei werden unverändert weiter geführt. 80 000 Mart verursacht. annte das voll und verursachte wüster Lärm in der Sonnenstraße einen Menschen­

ehen einer solchen

Ogen, der sich aber

j. Blutige Keilerei. Gestern abend kurz vor 12 Uhr

der Wirtschaft Vogt war aus uns unbekannten Gründen

** Wiesbaden, 26. Jan. Dem evangelischen Nassauischen Pfarrverein wurde nunmehr auch vom Oberverwaltungsgericht

da der Verein ein polit scher Verein ſei.

** Mainz, 26. Jan. Ter bisherige Vertreter von Mainz im Reichstage, Rechtsanwalt Dr. Schmitt( Zentrum) wird wegen Arbeitsüberhäufung eine Kandidatur für den Reichstag nicht wieder annehmen. Schmitt ist auch Land­tagsabgeordneter und Stadtverordneter.

uth Bad Nauheim auflauf, dem auch triftige Gründe zu Grunde lagen. In in Berlin die Aufnahme in das Vereinsregister verweigert, uvertreter wie von Streit entstanden, in dessen Verlaufe ein start angetrunkener ber der bereits er Mann an die Luft gesezt wurde. Aufgebracht darüber, Bscheid ward, daß machte er seinem Herzen in nicht gerade liebenswürdigen ristieren habe. Die Ausbrücken Luft, dem das Zertrümmern einer Scheibe der die Art der gegen fensterscheib n erfuhren ein gleiches Schicksal wie die der e und man trennte Billardstock auf den Expedierten und versette ihm unter

Gau- Ausschuß mit

nheit zu verhandeln.

anfche auf fröhliches

infahrt in Lollar.

Eingangsihür folgte. Der Wirt schimp'te, die Parterre­

** Mainz, 26. Jan. Die Jbie des diesjährigen Thür. In seiner Wut stürzte Vogt mit einem durchgebrochenen Karneval zuges soll der Zug der Zeit" sein. ** Kassel, 23. Jan. Die Hessische Post" macht Assistenz eines Gastes zwei wuchtige Hiebe über den Kopf, darauf aufmerksam, daß jezt 25 Jahre verflossen sind, seitdem sodaß der Betroffene nach einigen Schritten blutüberströmt unser Kaiser sein Abiturienteneramen am biesigen Gymnasium zusammenbrach. Der Verlezte taumelte stark blutend und gemacht hat. Prinz Wilhelm", heißt es in dem Prüfungs­

in ehrenvoller Weise." Er erhielt auch eine Denkmünze, über die er sich herzlich freute, indem er hinzufügte: Ich weiß nämlich, daß ich sie verdient habe. Ich habe redlich gethan, was in meinen Kräften stand."

Marktbericht.

Gießen. 27. Jan. Aus dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Bfb. 0.80-0.90 Mt. Sibnereier 1 St. 7-9 Pfg., Enteneier St. -00 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbien ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar T. 0.70-1.00, Hübner per Stild Mt 1.00-140, Hahnen, per Stud Mt. 80,0-2.50, Enten per Stüd 2.00-2.50, Ganie v Bsd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg, Rindfleisch per Bfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bf. 70-80 Biq. Schweine­fleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfq., Ralbfleisch per Pfd. 66-72 Bfa., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 0.00-6.50 mt., Zwiebeln per 3t. mf. 5.00-6.00, Wilch per Liter 18 Pfg.

Holzversteigerungen

und

Holzverkäufe.

Montag, den 26. Januar, werden im Distrikte Struth des Bußbacher Stadtwaldes diverse Holzsorten versteigert. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr an der Einmündung des Buzbach­Espaer Weges in die Kreisstraße beim Exer­zierplag. Montag, den 26. Jasuar, vormittags halb 10 Uhr

sollen im Distrikt Niedwald der Fürst 1. Oberförsterei Lich. Zusammenfunft dort, wo der Fußpfad von Lich nach Harbach die sogen. alte Laubacherstraße kreuzt.

Montag, den 26. Jannar bei Freienseen im Distrikt Kreuzseenerberg und aus dem Distrift Imsenhau. Zusammenkunft: vormittags halb 10 Uhr bei der Löbsacksmühle( Freienseen). Das Holz im Imsenhau kommt gegen 2 Uhr nachmittags auf der Schreinersmühle zum Ausgebot.

Montag.

den 26. Januar, vormittags 9 Uh be­ginnend werden in dem Saale bei Gastwirt Müller in Bernsfeld aus den Distrikten Pfingstweide, Brühl und Müllerberg der Forst wartei Bernsfeld Nuß- und Brennhölzer ver­steigert. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Förster Schaaf zu Bernsfeld. Dienstag, den 27. Januar, vorm. halb 10 Uhr im Dist cift onze bühl der Fürstl. Ober­försterei Lich( an der Chausse Lich- Gießen) Nuz und Brennholzversteigerung. Treff­punkt auf der Chaussee Lch- Gießen beim Teichdamm. Mittwoch, den 28. Januar, vormittags halb 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Bezirk Hinterwald, Distrift Unter- und Oberspeierlings­fopf, Maurerfaeperstopf und Eisenfaute, Nuzz­und Bauhölzer versteigert werden. Zusammen­funft am Pflanzgarten. Die Buchenstämme werden um 1 Uhr versteigert. Donnerstag, den 29. Januar voru ttags halb 10 be­ginnend, sollen im Bezirk Vorderwald, Distrikt Maurerfasprst opf, Fichtenfi pf, R hträntsberg verschiedene Hölzer versteigert werden. 8u­sammenkunft auf der Kreisstraße Lich Hattenrod, am Pflan garten. Bemerkt wird, daß samt­liches Holz an und nahe chaussierten Wegen liegt und gutabzufahren ist.

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Donnerstag, den 29. Januar 1903, werden aus den Distrikten Hoheroth, Azenboden, Lindenstruth, Beunewald, Burgwald, Gänsheege der Forstwartei Merlau Hölzer versteigert. Borgezeigt werden die Kiefern und Fichten im Distrikt Hoheroth, sowie die Eichen und Birken im Distrikt Gäns­heege, das übrige Holz ist vorher einzusehen. Die Bahnstation Mucke liegt 2-3 km. von den Holzschlägen entfernt. Zusammenfunft: vormit­tags 92 Uhr im Kirschgarten. Auskunft er­teilt Forstwart Müller. Mücke.

Freitag,

den 30. Januar, vorm. 10 Uhr beginnend, sollen in den Distrikten Heide und Badenburger­wäldchen diverse Holzsorten versteigert werden. Bemerkt wird, daß zuerst das Holz im Distrikt Heide zur Versteigerung tommt. Die Zusammen­funft ist im Distrikt Heide an der Straße nach Daubringen.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783)

für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Todesanzeige.

Freunden und Bekannten hiermit die schmerz­liche Mitteilung, dass gestern, am Montag Mittag 1 Uhr unsere liebe Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter Frau Katharine Waldschmidt

geb. Schmidt

im Alter von 80 Jahren sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten

die trauernd Hinterbliebenen Giessen, Grünberg, Ruttershausen, 27. Jan.1903. Die Beerdigung findet morgen Mittwoch, vormittags 11 Uhr vom Trauerhause, Kaplaneigasse 7 aus statt.