wie wie bei Bulgaren. Den ersteren gehen die Zugeständnisse des Reformprogramms viel zu weit, den Testeren bietet dieses viel zu wenig. Den Wiener diplomatischen reisen ist die Annahme es Memorandums sehr überraschend gekommen. Man reibt sie dem Einflusse Deutschlands zu, welches der forte das schleunige Eingehen auf die Propositionen d. Mächte dringend angeraten hat. Die englischen Blättsprechen sich zumeist befriedigt, zum Teil aber auch recht steptisch aus.
Wie auf Verabredung erscheinen gleichzeitig in Wien und Petersburg undgebungen der beiderseitig n R gierungen, in wel n nach einem Rückblick auf den bisherigen Verlauf der Reformattion die Mazedonier und ihre Freunde in Bulgarien ernstlich davor gewarnt werden, Bestrebungen zu verfolgen, welche auf eine revolutionäre Umgestaltung der Dinge gerichtet sind. ,, Wenn fich," sagt das offiziöse Wiener Fremdenblatt", die Be befferung trop wiederholter Abmachungen außerhalb des Gesezes stellt und von Komitees hinreißen läßt, den Stampf um ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, so handelt sie auf ihre eigene Beansprung und Gefahr. Niemand wird der Türkei in die Arme fallen, wenn sie in Ausübung gerechter Notwehr die aufständische Bewegung gewaltsam unterdrückt." Aehnlich äußert sich der amtliche russische ,, Regierungsbote".
Nab und Fern.
:: Fastnachtsball beim Kaiserpaar. Jm Weißen Saale bes Berliner Schlosses beendete, wie üblich, der Fastnachtsball den glänzenden Reigen der Winterfestlichkeiten. Bor dem Thron, auf dem neben dem Kaiser in der Uniform bes 2. Leibhusaren- Regiments die Kaiserin in einer Robe von weißem Atlas mit reicher Silberstickerei Platz genommen hatte, bewegte sich in malerischen Gruppen eine reiche Fülle von Tänzern und Tänzerinnen. Wie immer, war das Bild der Uniformen ein glänzendes und buntstrahlendes. Zwischen den verschiedenartigsten Vertretern unseres und fremden Heeres sah man die goldgestickten Fracks der Gesandten und hohen Würdenträger, neben den mannigfachsten Typen der taukasischen Race Chinesen und Japaner. Der Kaiser und die Kaiserin unterhielten sich leutselig mit vielen der Erschienenen. Unter den Tängen machte besonders Eindrud eine vom Prinzen Joachim Albrecht komponierte ,, Prinzen- Gavotte". bei der die Paare schräg gegen den Thron im Gavot ritt avancieren, um bann eine Ronde im Poltatakt zu machen.
Der Selbstmordversuch zweier Knaben am Lehrter Bahnhof in Berlin erregte allgemeines Aufsehen und Mitleib. Der am 9. März 1886 zu Bochum geborene Karl Wohlrath und der am 17. Oktober 1887 in Halle a. S. geborene Max Eige jagten sich dort eine Kugel in den Leib. Die beiden jugendlichen Selbstmörder liegen in ber Charité schwer darnieder. Wie lange die Jungen aus dem Elternhause fort sind, was die Veranlassung zur Flucht und zu der unseligen Tat gegeben hat, ist noch völlig unbekannt. Daß aber etwas Böses vorgegangen sein muß, beteist ein Brief, der bei Wohlrath geunben wurde und in dem er Eltern und Geschwister bittet, ihm die Schande zu verzeihen, die er über sie gebracht.
Heiratsschwindler und Betrüger. In Schöneberg hat der Dr. chem. Christianson nach berühmtem Muster drei Brautens" sigen lassen, troßdem er selbst starf verheiratet ist. Er hat den Ehereflektantinnen bedeutende Summen abgenommen. Der Herr Doktor, der nicht auffindbar ist, wird jezt auch von den Gerichten wegen eines etwas derberen Schwindels gesucht. Er hat einer Frau in Frankfurt a. D. eine Lebensversicherungspolize, auf 10 000 Mark lautend, für 6000 Mart verkauft. Das Papier hat sich aber als ,, Blüte" erwiesen. Was konnte auch von solcher Pflanze", wie der Herr Doktor zu sein scheint, anders kommen?
V Eine Grabschändung aus Rache. In der schweizerischen Ortschaft Ropraz( Kanton Waadt) fand man das Grab der eben verstorbenen Rosa Gilliéron, geöffnet und die Leiche in der grauenhaftesten Weise verstümmelt. Den Kopf hatten die Leichenschänder in einen nahen Bach geworfen. Unter dringendem Verdacht, die Tat begangen zu haben, wurden die beiden Brüder Heinrich und Ludwig Caillet aus Buichérens verhaftet und in das Schloß Dron gebracht. Die Eltern der Caillets sind beide im Zuchthause gestorben, wo sie wegen Raubes fünf, resp. sechs Jahre abzusißen hatten. Obmann der Geschworenen, die damals das Urteil sprachen, war der Vater des Opfers der Leichenschändung in Ropraz gewesen. Dafür hatten ihm die beiden Brüder Rache geschworen, die sie nun auf so schauerliche Art ausführten.
[ Therese Humbert im Gefängnis.] Die ,, Concier gerie", in der die Schwindlerin Therese Humbert gefangen figt, ist kein sogenanntes fideles Gefängnis". Es ist ein wirkliches Gefängnis mit sehr schwarzen Mauern, welche sichern, mit kleinen, mit dicken Eisenstäben versperrten Fensterchen, welche kaum das Tageslicht durchlassen, mit falten Steinplatten, mit Schweigen und Mißbehagen, wie die Gefängnisse, die man in Sensationsdramen sieht. Hier bewohnt die ,, große Therese", wie die Pariser sie nennen, eine finstere Belle. Ob sie sich wohl langweilt? Man weiß es nicht. Wünscht sie sich ein weniger dunkles und feuchtes Asyl? Sie sagt es nicht. Sie besißt keinen Pfennig und muß die Gefängniskost essen. Sie spricht nicht, sie geht nicht auf und ab, sie liest nicht, sie schreibt nicht. Sie tut nichts! Ganze Stunden sißt sie auf dem Bettrand, die Hände im Schoß, und starrt ins Leere. Worüber sinni sie nach? Ueber das Rätsel des Lebens? Sie unterbricht ihr Sinnen und Träumen nur, um nach ihren weißen Hand schuhen zu sehen. Sie besitzt zwei Paar solcher Handschuhe, die sie hegt und pflegt wie ein geliebtes Wesen Ihre größte Sorge ist, vor dem Untersuchungsrichter ir korrekter Kleidung zu erscheinen, aber wenn die Untersuchung noch länger dauert, wie will sie dann mit zwe Baar Handschuhen auskommen? Womit wird sie am Tage des Gerichts die Hände bedecken?!
::[ Was eine englische Schriftstellerin haßt.] Eine englische Revue hat eine sehr bekannte Schriftstellerin gefragt, was ihr auf der Welt am meisten verhaßt sei. Sie erwiderte: 1. der Mann, der sich für einen allmächtiger Gott hält, 2. die Frau, die ihr Leben nicht mit Reinheit und Treue einer großen Liebe weihen kann, 3. die rad fahrenden Frauen und im allgemeinen alle Frauen, die äffische Nachahmerinnen des Mannes sind, 4. die amerika nischen Millionäre, 5. Mr. William Archer( ein für Ibsen schwärmender englischer Kritiker) und sein Gott Ibsen 6. die Frauen der hohen Gesellschaftskreise, die den öffent lichen Verkauf ihrer Photographien gestatten."
Vermischtes.
!!![ Eine Vismard- Anekdote] wird im Schwäbischen Merkur erzählt: Ein Herr aus Krefeld, der häufig als Gast im Hause des Fürsten Bismard war, war dort einmal mit seiner jugendlichen Tochter zum Tee. Als zu diesem gerufen wurde, bot der Fürst dem Fräulein den Arm, und als diese in respektvoller Scheu sich zurückhält, munterte er sie mit den Worten auf: Kommen Sie nur, mein Fräulein; Sie müssen sich beizeiten daran gewöhnen, nit einem braven Mann gleichen Schritt zu gehen!"
A[ Begasus im Joche.] Auch unter den Dichtern gibt es doch noch praktische Leute, wie man daraus ersehen kann, daß jetzt einer derselben, Herr Franz Pf., den undankbaren Musen den Dienst gekündigt hat und in Berlin eine Wild- und Geflügelhandlung betreibt. Der Erdichter führt sich bei seiner Kundschaft mit folgenden schwungvollen Versen ein:
Dichter von heut'!
Einst träumt' ich von Gold und von Ehre, Von fünft'ger Unsterblichkeit, Verhaucht sind die Jugendträume, Entflohen wie weit wie weit! Den Kopf voll von gold'nen Gedanken, Von Plänen, so hoch und so hehr, Wie voll war das Herz stets gewesen, Doch leider der Magen wie leer! Heut' handle ich brav und vernünftig Mit Federvieh, Hirschen und Reh' Und voll sind, wenn leer Kopf und Herz auch, Der Magen und das Portemonnaie! Fahrt wohl denn, ihr Jugendträume, Ihr Trugbilder früherer Zeit! Es handelt mit Hasen und Gänsen
Ein Zerrbild der Dichter von heut'!!! Daß er sein Vorleben ernstlich bereut, zeigt folgende menschenfreundliche Ankündigung am Schluß der Reflamezettel:
Zur Beruhigung! Zum Einwickeln der Waren benute id meine Gedichte nicht!! D. D
Es wäre nur zu wünschen, daß andere moderne Dichter diesem nachahmenswerten Beispiel folgten.
V[ Die Notbremse.] Fährt da neulich ein Bäuerlein von Regensburg nach Straubing und studiert während der Fahrt die Vorschriften über den Gebrauch der Notbremse. Was da geschrieben, scheint ihm unglaublich und, um sich zu überzeugen, faßt er den Griff und zieht. Der Zug hält; Zugführer und Schaffner eilen herbei und fragen, was geschehen sei. Das Bäuerlein antwortet gemütlich: Fahren's nur wieder weiter, das Ding geht wirklich ausgezeichnet." Wie viel es dem Bäuerlein ge kostet, verschweigt des Sängers Höflichkeit.
[ Marconis erstes debut.] eine hübsche Marconi Anekdote erzählt die Tribuna": Als der Erfinder der , Telegraphie ohne Draht" das Technikum in Livorno be suchte, war er bei einer bürgerlichen Familie in Pension, bei welcher auch zwei Gymnasiallehrer wohnten. Eines Tages ließ die Wirtin das ganze Haus mit elektrischen Glocken versehen. Der Student Marconi behauptete bei dieser Gelegenheit, daß die Elektriker sich hätten die Drähte sparen können. Das hielten nun die beiden Gymnasial lehrer zunächst für einen Scherz. Als Marconi aber fest bei seiner Behauptung blieb, erklärten sie, dann sei er ein eitler Renommist. Kommen Sie morgen früh in mein Zimmer, dann sollen Sie den Beweis haben," erwiderte Marconi. Als die Gymnasiallehrer sich am nächsten Morgen pünktlich einstellten, gab Marconi dem einen von ihnen einen Besenstiel, an welchem eine Glocke be festigt war, und ersuchte ihn, diesen Apparat" in irgend eine Ecke zu stellen; dem anderen gab er nur eine Glocke mit dem Ersuchen, sie hinzulegen, wo er wolle. Jener lief sich das nicht zweimal sagen und legte sie bald aufs Bett, bald auf den Tisch, bald auf den Schrank. Sobald er sie hingelegt hatte, begann die Glocke ,, wie verrückt" zu läuten. Die beiden Lehrer verließen schließlich das Zimmer und Tiefen auf die Straße, wo sie zuerst wortlos auf- und abgingen. Dann haben sie zugleich die Köpfe und sprachen: ,, Hast du gesehen, wie er uns zum besten hatte?! Unt doch möchte ich wissen, wo die Drähte waren!"
"
)-( Der Enkel des Mormonen- Propheten Brigham Young, William Hooper Young, der in Newyork inter Mordanklage stand, ist dem elektrischen Hinrichtungsstuhl entronnen. Er war von der Anklagebehörde des ,, Mordes im ersten Grade", auf welchem die Todesstrafe steht, angeschuldigt worden, indessen wurden plötz lich die Verhandlungen gegen ihn unterbrochen und der Richter erklärte, Young habe sich bereit erklärt, ein auf ,, Mord im zweiten Grade" lautendes Schuldbekenntnis anzuerkennen. Das Bekenntnis wurde zur Ueberraschung des Publikums vom Gericht und dem Vertreter der Anklage angenommen und der Gefangene dann sofort su lebenslänglichem Gefängnis verurteilt. Der Verurteilte hatte, wie seiner Zeit berichtet, eine junge Frau Anna Bulizer in seine Wohnung gelockt und dort auf graujame Weise umgebracht. Er hatte dann den Leichnam zerstückelt und in einen Sack genäht, den er in der Bai von Newart zu versenken suchte.
Auch ein Scheidungsgrund.] Amerikanische Blätter erzählen die Geschichte einer Mrs. Welch aus Baltimore, die die Scheidung von ihrem Ehemanne beantragt und auch durchgesetzt hat, weil dieser, ein leidenschaftlicher Insettensammler, die seltsame Angewohnheit hatte, in seinem Schlafzimmer ungezählte Raupen, Käfer, Spinnen, Rüsselkäfer, ja sogar große Taranteln in Freiheit aufzuziehen. Dabei ist es freilich nicht erstaunlich, daß Mrs. Welch, wie sie vor dem Gerichtshof erklärte, schreckliche Nächte durchzumachen hatte.
Kurzes Allerlei. Der italienische Unterrichtsminister Nasi hat die Absicht, das Theater des Marcellus, eines der schönsten Baudenkmäler des römischen Altertums, freilegen zu lassen. Das Theater ist jeßt eingeschachtelt zwischen Nebengebäuden des Palastes Orsini.
Aus Leipzig kommt die wie ein Fastnachtsscherz klingende Kunde, daß Schlammrückstände" des Wassers der Mulde in der Nähe des fleißigen Ortes Aue e inen starKen Goldgehalt aufwiesen. Mit nicht zu unterschätzender Schnelligkeit hat sich angeblich tium von Kapitalisten" der Mulde und ihres gleißenden schon ein Konsor Inhalts angenommen.
bie frühere tgl. bayrische Hofopernsängerin Karola Berger
alsbann
Tragisches Geschte einer Skugerin. In Wien wurde zurüdgew wegen Taschendiebstahls verhaftet. Sie wurde aber nicht heimmitte ins Gesängnis, sondern in die Frrenklinik gebracht. Bor in ihrer
Jahren war sie eine berühmte Sängerin. Da traf jie ein
Staatsfetr
furchtbares Unglück, das ihre ganze Karriere vernichtete. daß alle B
wenn ein
Im Jahre 1894 wurden ihr während der Fahrt auf der Südbahn zwei Finger abgequetscht. Die Finger mußtan Finger, die sie seither trägt. Toch der Unfall hat derart auf ihren Geist eingewirkt, daß sie nerventrant geworden Schauplaze ihrer großen Bühnenerfolge verschwinden.
amputiert werden und die Sängerin erhielt zwei künstliche sei. Nach
fition des
Der nächste
ist. So mußte sie auch im Zenith ihrer Karriere jäh vont nommen
Befferftellu
Seit fast einem Jahrzehnt steht sie unter Kuratel. Zweiteilung, di
wurde.
mal schon hat sie in irrenärztlicher Behandlung gestanden und dem und ebenso oft ist sie in Irrenanstalten interniert gewesen. Es ist zweifellos, daß sich die geistige Störung auch in der Kleptomanie äußert, da die ehemalige Sängerin schon wiederholt beim Taschendiebstahle attrapiert wurde.
Debatte
Schwefter forde jchl Abg. Sf
Baftorie Diatoniff Erwiderum
Debut einer Flugmaschine. Aus Washington wird berichtet: Professor Langlers Flugmaschine, welche sich bis jetzt von dem Boden nicht zu erheben vermochte, hat s bei dem dieser Tage herrschenden starken Sturme zu ihrer ersten Luftfahrt gebracht. Sie war an einem auf dieses Fahrzeug in ziemlich erratischen Kurven auf dem Wasser umher. Der Schluß war der, daß das Boot mit einem Dampfer heftig zusammenstieß und demselben ver schiedene Beschädigungen beibrachte, worauf das Seil riß und die Flugmaschine ins Wasser flog. Bielversprechend für die Zukunft!
dem Potomac liegenden Hausbɔot befestigt und schleppte Abg. Rö
Bunte Chronif. In Wien wurde der Raubmörder Schönekl, der seiner Zeit das greise Fräulein Jülich, Inhaberin einer Tabakstrafik, auf grausame Weise förm lich abgeschlachtet hatte, zum Tode durch den Strang verurteilt. Der Verurteilte verzichtete auf das Rechtsmittel der Nichtigkeitsbeschwerde.
-In Spandau wurde der Laden des Juweliers Brose von Einbrechern vollkommen ausgeraubt und Gold- und andere Gegenstände im Werte von 12 000 Mart gestohlen. Die Täter sind bis jetzt noch nicht ermittelt worden.
Bei der Pariser Konfetti- Schlacht kam es zu Ausschreitungen. Rowdies und Zuhälterbanden stießen und borten das Publikum und versuchten, die Konfettiwerfer auszuplündern. Die Polizei nahm vierhundert Verhaftungen vor, von denen allerdings nur 17 aufrecht erhalten werden konnten. Die Gegner der Konfettischlachten benutzen den Vorfall, um ein Verbot gegen das Konfetti wersen herbeizuführen.
- Nach dem Berichte eines bekannten Arztes sind in Portugal 1500 bis 2000 Fälle von Ausjazz nachgewiesen. Von einer Absperrung der Kranten ist keine Rede. Diese mitteilungen haben erhebliches Aufsehen und Unruhe er regt, da von der Existenz der Lepra in Portugal niemand unterrichtet war.
- Die fünfzehnjährige Tochter des Herrn James Wal lei in Mostau war spurlos verschwunden. Der Rater seßte eine Prämie von 100 Rubeln zwecks Auffindang seines Kindes aus. Nun wurde das unglückliche Mäbchen dieser Tage im Danilowschen Männerkloster physisch und moralisch gebrochen aufgefunden.
- Bei den elektrischen Schnellfahr- Versuchen auf der Berlin- Bossener Militärbahn wurde während einer Zeitdauer von etwa 3 Stunden eine Weglänge von 250 Stilometer zurückgelegt. Es würde dies einer Reise- Geschwin digkeit von 85 Kilometer in der Stunde gleichkommen.
30. Eitung.
Preufsifcher Landtag.
Haus der Abgeordneten.
-
Sonderwünsche.
-
politifchen und mit de daß fie die
sostale Re ( 8u
wie berlaw Gießen au und Schr
night felbf
V
Kreiſe G
versammlu
mit verschw
freten. M
Baurat D Gießen un
Stadtvorste
Darmstadt
leben zu mitgeteilte aufgeworfer Bon Inter
armenberbä Gefeßes nic
Ausführung
Unterflügur drmenverban bilfabedürfti antame, wc oder ob er
Koſten- Erfa anfprüche& fam des we auch die V
Baurat Die Stellung Au und ihre An Kulofunger
Eigener Bericht.
bom Flid aus technisch
Im weiteren Verlauf der Beratung des Eisenbahnetats kamen vorzugsweise Einzelwünsche zur Sprache. So verlangte der Abg. Heisler bessere Zugverbindungen nach Oberschlesien. Abg. Kittler verlangte einen besse ren Bahnhofsschuß gegen Bahnbiebstähle, was von Regierungsseite zugesagt wurde. Abg. Ring empfahl ebenfalls mit Erfolg die Einrichtung eines Kursbuchs für die Viehtransporte. Abg. Osthaus schlägt die Wiedergewährung der Sonntagsfahrten auf der Strede HanauFrankfurt a. M. vor. Abg. Goldschmidt wünscht eine Erleichterung des Beschwerderechts. Nach einem kurzen Zwischenspiel, in welchem ein Regierungsvertreter nachwies, daß für die Uebernachtungsgelegenheiten von Fahrbeamten auf den großen Bahnhöfen hinreichend Gorge getragen sei, legte der Abg. Gothein ein gutes Wort für die Aufhebung der Rückfahrkarten und Einführung der Einheitsbillets ein.
Nach einer Serie von Spezialwünschen lokaler Natur, denen der Minister wohlwollende Erwägung verhieß, vertagt sich das Haus.
267. Sigung.
-
Deutscher Reichstag.
Geheimmittelfragen.
-
Bferde die fr ist die Wal ftatiert wurd mit fich brin
meinen Anfl
noch Bespre Gemeindeine
bereinigunge
anderes.
verschiedenen gehoben, daß
Bevorstände, gung fei, wer neue Dentmal
rung.- Her Bujammenfaff
über die Ten
Deuter den Be
Serr Minist
tung des Ge
Eigener Bericht.
Mit lauter Stimme zählte vor Beginn der Sigung der Präsident Graf Ballestrem die Anwesenden. Feier lich erklangen die Ziffern durch den Saal 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 acht Mann es waren und wurden nicht mehr. Dabei wechseln fortwährend die Gesichter. Auch Stadthagen ist wieder da, nachdem er sich in Italien von den Strapazen der vorhergehenden Verhandlungen erholt hat. Auf der Tagesordnung steht immer noch bas Reichsgesundheitsamt, wobei zunächst das Borsäureberbot zur Sprache tam. Die Freisinnigen sind Gegner des Verbots, was zunächst Abg. Dr. Zwick von der freisinnigen Boltspartei zum Ausbruck brachte; der konservative Abg. Dr. Oertel gab seiner Verwunderung darüber Ausdruc, daß die Freisinnigen sich stets der Surrogate annehmen, wie z. B. der Margarine und des Saccharins. Nachdem sich auch der nat. lib. Abg. Dr. Deinhardt für das Berbot ausgesprochen hatte, wics Stantsietretär Graf Posadowšty darauf hin, daß Borsäure von Pharmatologen als ein schädlicher Stoff anerkannt sei und daß Amerika selbst ein Gesez gegen biersäure angenommen habe. Der freisinnige Abg. Dr. Langerhans wollte sogar die Vorsäure mit Alkohol auf eine Stufe stellen, ein Vergleich, der von Dr. Oertel mit Entschiedenheit
Qu
Sofinung was die Bä rege, und so
benn erst aus
gange Birfune
Beifall und di allen Seiten
Flandes, wobei Gemannbezeic Tung und Sic
fich noch in
Anidlus an
gefaßt:
Die b
erachten es
jupes unt
arbeitung d handfchriftlic hunderts
ant
ausbrüdlicher Gemeinden.
Die Befich lern zum Bus
as Intereffe


