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voll und ganz zu wärdigen. Bir aber, die wir in den schwarz- weiß- roten Bählen wohnen, wissen aber ferner, wie unermüdlich unser Kaiser in der Erhaltung und Erhöhung der Schlagfertigkeit unserer Armee bemüht ist, wie er zu allen Staaten freundschaftliche Verbindungen wach hält und für alle Fragen der inneren Politik regstes Interesse hat. Kurz, wir sehen ihn vor uns als das Muster eines pflichttreuen deutschen Mannes, der ganz besonders dem Kriegervereinswesen seine Aufmerksamkeit mit schenkt. Auf eine 29jährige Bereinsthätigkeit blicken wir heute zurück Viele von denen, die mit B geisterung im Herzen aus dem Nationaltampfe heimkehrend den Verein gründeten, sind nicht mehr. An uns ist es, in derselben Weise weiter zu arbeiten, als deutsche Männer in und außerhalb des Vereins die deutsche Sache fördern zu helfen. Heute, wo wir den Geburtstag des Kaise& festlich begehen, wollen und sollen wir das in unserem.hlspruch: Für Gott, für Kaiser, Fürst und Baterland, enthaltene Versprechen erneuern. Die Schluß worte des Redners endeten mit einem begeistert aufgenommenea Hoch auf Kaiser und Großherzog.- Es folgte der Ansprache eine recht angenehme Festivität. Mit großem Beifall wurde das Theaterstück„ Die Großstadtluft", welches vom Personal des hiesigen Stadttheaters inseeniert wurde, aufgenommen. Von 212 Uhr ab wurde flott getanzt, wobei auch noch mancher Veteran sich stramm beteiligte.
Atmung der nikotinreichen Atmospähre auf die Dauer die Gesundheit ernstlich gefährdet. In fompetenten Kreisen wird man dies gebührend zn würdigen wissen.
+ Als Ergänzung zu dem Artikel ,, Studententräume" in Nr. 20 unseres Blattes betreffend, erfahren wir noch, daß der in Rede stehende Herr, welcher sich infolge des im tiefsten Negligée unternommenen nächtlichen Ausflugs einen starten Katarrh zugezogen hatte, wieder vollständig genesen ist. Auch ist dafür gesorgt, daß die Lampe fünftig nicht mehr zum Fenster hinausbefördert werden kann, indem die Wirtin eine folche mit einem nahezu 50 Pfund schweren eisernen Fuße zur Verfügung stellte.
** Die Frrenanstalten in Hessen sind gegen wärtig derart überfüllt, daß man gezwungen ist, zur Unterbringung von Geistes gestörten die Frrenanstalten der Nachbar staaten in Anspruch zu nehmen. Nach Göppingen in Württemberg sind schon mehrere Geistestrante aus Hessen verbracht
worden.
** Bon hessischen Behörden werden stedbrieflich verfolgt: Fabrifarbeiter Friedrich Karl Günther aus NiederFlorstadt wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Schlosser Bella Bed aus Weiskirchen in Ungarn wegen Unterschlagung vom Großh. Amtsanwalt Gießen.
Aus Hessen und Nachbargebieten.
fierten Streisen Klage geführt über die unzulänglichen ** Großen- Linden. Schon öfters wurde in interesRaumverhältnisse unserer Haltestelle. Leider ist ein Wandel zum Bessern anscheinend noch nicht zu er warten, obschon Abhilfe dringend geboten ist. Am Morgen des 24. Januar( Wochenmarkttag) konnten von den ungefähr 200 Passagieren nur ein kleiner Bruchteil Unterkommen in dem winzigen Warteraum finden. Man hofft und erwartet, daß Herr Landtagsabgeordneter falls demnächst in der zweiten hessischen Ständekammer Leun geeignete Schritte zur Abhilfe thun und nötigen3weddienliches veranlassen wird.
** Die Gießener Rudergesellschaft feierte die 26jährige Wiederkehr ihres Gründungstages am Samstag, den 24. Januar im Saale des Café Ebel in Form eines Herren- Abends. Der Vorsitzende begrüßte die in großer Bahl erschienenen Mitglieder, gedachte der früheren Leiter und jetzigen Ehrenmitglieder der Gesellschaft, sowie namentlich auch derjenigen Ruderer, welche durch hervor ragende sportliche Leistungen in der Vergangenheit sich ausgezeichnet haben. Er wünscht der Nudergesellschaft auch für die Zukunft eine gedeihliche Weiterentwicklung. Der Ehrenvorsigende Herr Kirch dankte Namens der älteren Mitglieder und zollte ehrende Worte der Anerkennung dem derzeitigen Vorstande für dessen erfolg reiche Geschäftsführung. Einem gemeinsamen Essen, beim Slange munterer Weisen folgte das eigentliche Programm des Abends, welches dem veranstaltenden Comitee alle Ehre machte. Das Theaterstück„ Die Verschönerungskommission", Tragikomödie in 1 Aft," entfesselte wahre Lachsalben und ließ erkennen, ebenso wie moderne Sängerkrieg", welch' talentvolle Kräfte aus Mitgliederkreisen sowohl, als auch namentlich in der Person einiger Gäste, für das Fest gewonnen waren. Von dem überreichen Programm dürften die humorist- faufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen ischen Klaviervorträge à la Lamborg und die süßen feschen Mädels" besonders gefallen haben. Das letzte Chorlied erklang zu früher Stunde und beschloß den offiziellen Teil eines in jeder Hinsicht gelungenen Festes.
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W. Die Vogel- und Kanarien- Ausstellung des Vereins Kanaria im Einhorn- hotel hat sich auch am Samstag und gestern eines außerordentlich guten Besuches zu erfreuen gehabt. Auch der Verkauf von Kanarien sowohl wie auch deutsche Stubenvögel war, wie man hört, zufriedenstellend. Für Konkurrenzfänger erhielten A. Felsing, Gesamtleistung Ehrenpreis, einen 1. und drei 2. Preise; Karl Schneider, Gesamtleistung Ehrenpreis, einen 1. und vier 2. Preise, zwei einen 3 Preis; Wilh. Leichtweis, Gesamtleistung Ehrenpreis einen 1., zwei 2, zwei einen 3. Preis; H. Simmer vier 2. Preise; 2. Seitz drei 2. und ein 3. Preis; With. Mayer zwei 2. und zwei 3. Preise; R. Frenzel zwei 2. und zwei 3. Preise; 2. Petri einen 2 und drei 3. Preise; J. Roch einen 2. und einen 3. Preis; H. Keil einen 2. und einen 3. Preis. Es erhielten sonst noch 3. Preise G. Haubach, F. Wiebm her und Jean Erb. Für ausgestellte deutsche Vögel erhielt D. Möller, Angersbach ein D plom. Ferner erhielten Diplome E. Borrmann, Marktstraße für Käfige und Zuchtutensilien, Rudolf Büchner, Erfurt für Vogelfutter ( Vertreter Ph. Herrmann, Seltersweg); C. L. Flemming, Globenstein für Käfige. Heute nachmittag fand im EinhornHotel die Verlosung statt, deren Resultat wir morgen im Annoncenteil bringen werden.
mit dem am 8. Juni ds. Js. daselbst stattfindenden ** Der Stadtvorstand zu Lauterbach beabsichtigt, sog. Prämien Markte eine Verlosung von Vieh, landwirtschaftlichen und Haushalt= Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung wurde ungsgegenständen zu verbinden. Die nachgesuchte unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 8000 Lose, zu 0,60 Mark das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindestens 55 pCt. des Bruttoerlöses aus dem Ver
in der Provinz Oberhessen gestattet worden. zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Lose
** Beuern. Die nächsten Mittwoch stattfindende Bürgermeisterwahl hält die Wähler schon Wochen lang in begreif licher Erregung, zumal man bei der anscheinend gleichen Stärke beider Parteien allseitig auf den Ausgang gespannt ist. Die eine Partei hat den Sohn des früheren Bürgermeistes auf den Schild erhoben, indes die Konservativen eifrigst für die Wiederwahl des seitherigen Ortsoberhauptes eintreten.
= Aus dem Odenwald, 22. Jan. Die wegen ihrer glanzvollen inneren Einrichtung weitberühmte fürstliche Schloßkirche in Amorbach soll jezt freigelegt werden, um sie auch äußerlich zur Geltung fommen zu lassen. Fürst Ernst zu Leiningen kaufte das an die Kirche angebaute Gasthaus zum„ Adler" für 30 000 Mark und bestimmte es zum Abbruch. Auf dem Plaze sollen noch in diesem Jahre gärtnerische Anlagen erstehen.
** Bom Rhein, 25. Jan. In der Nähe von Plittersdorf kippte am Freitag abend ein Nachen mit 6 Schiffern, die zwecks Einkauf von Nahrungsmitteln an Land gewesen waren, um. 5 ertranfen, während sich der 6., Steuermann Schmidt aus Mannheim, durch Schwimmen rettete.
** Weglar, 24. Jan. An Stelle des freiwillig zurückgetretenen Beigeordneten Heinrich Beppler zu Niederkleen wurde in der heutigen Kreistagssigung Landrat Dr. Sartorius zum Provinziallandtagsabgeordneten gewählt.
Bicken bei Herborn. Herr Lehrer Haas verläßt uns in aller Kürze, um eine Stelle in Kamerun als Lehrer zu übernehmen.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei
gebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden: Aushilfe für acht Tage, 1 landwirtschaftlicher Knecht, 15 1 Schneider, 1 Kutscher für einen Arzt, 2 Arbeiter zur Dienstmädchen per sofort( Gießen), 2 Dienstmädchen per sofort nach auswärts, 2 Dienstmädchen per 1. Februar ( Gießen). 1 Dienstmädchen per 1. März( Gießen), 1 Köchin per 1. März( Gießen), 1 Haus- und Kindermädchen für 1. April( Gießen), 3 landwirtschaftliche Mägde.
nach auswärts, 6 Schlosser 2 Bäcker. Lehrlinge: 2 Schreiner, 2 Friseure, 1 Sattler
Es suchen Arbeit:
3 Bäcker, 1 Metalldreher, 1 Glaser, 1 Ofenschlosser, 1 Bauschlosser und Kunstschmied, 3 Maschinenschlosser, 1 2 Fuhrknechte, 1 Kellner, 6 Hausburschen, 1 Taglöhner, Schmied, 1 Wagner, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Bureaugehilfe, 5 Lauffrauen, 2 Buzzfrauen, 1 Kinderfräulein.
Lehrlinge: 3 Kaufleute, 3 Schreiber.
Holzversteigerungen
und
Holzverkäufe.
Donnerstag, den 29. Januar 1903, werden aus den Distrikten Hoheroth, Azenboden, Lindenstruth, Bernewald, Burgwald, Gänsheege der Forstwartei Merlau Hölzer versteigert. Borgezeigt werden die Kiefern und Fichten im Diftrift Hoheroth, sowie die Eichen und Birken im Distrikt Gänsheege, das übrige Holz ist vorher einzusehen. Die Bahnstation Mücke liegt 2-3 Km. von den Holzschlägen entfernt. Zusammenfunft: vormittags 9 Uhr im Kirschgarten. Auskunft erteilt Forstwart Müller. Mücke.
Freitag,
den 30. Januar, vorm. 10 Uhr beginnend, sollen in den Distritten Heide und Badenburgerwäldchen diverse Holzsorten versteigert werden. Bemerkt wird, daß zuerst das Holz im Distrikt Heide zur Versteigerung fommt. Die Zusammenfunft ist im Distrikt Heide an der Straße nach Daubringen.
M. Homberg c. O.( Turnerisches.) In der Hauptversammlung des hiesigen Turnvereins erstattete zunächst der e ste Sprecher, Herr Uhrmacher Gniffowsti Bericht über die Thätigkeit des Vereins. Das Jubiläumsfest im verflossenen Sommer bildete den Glanzpunkt. Die Mitgliederzahl ist auf 108 angewachsen. Die Rechnung pro 1902 zeigt ein Anwachsen des Vermögens auf 6600 Mart. Das legte Jahr allein brachte einen Zuwachs von über 400 Mt. Es wurde eine Kommission gewählt, die die Sagungen nach Maßgabe des Bürgerlichen Gesezbuches derart abändern soll, daß betreffs des Vermögens den geseßlichen Bestimmungen entsprochen wird. Bei der stattgehabten Neuwahl des Vorstandes wurden im wesentlichen die seitherigen Mitglieder Aus dem Gemeindewald Ehringshausen Distrikt„ Igelwiedergewählt. Als Wintervergnügen wurden für den 1. Februar ein Familienabend und für den 24. Februar ein Fastnachtsball im G. Schildwächterschen Saale beschlossen. Ferner soll ein regelmäßiges, geselliges Zusammentreffen der Turner an bestimmten Abenden ins Leben gerufen werden.
** Groß- Felda. In der Zeit vom 2.- 14. Februar wird von der Großherzogl. Zentralstelle für die Gewerbe bei ausreichender Beteiligung ein Meisterkurs für in Oberhessen ansässige, selbständige Sattlermeister unter Leitung des Herrn Louis Pölzing in Groß- Felda( Post Ehringshausen abgehalten. In diesem Kurs wird den Teilnehmern Gelegenheit geboten, Kummete und Unterkummete nach Maß unter Anleitung zu fertigen. Das erforderliche Handwerkszeug ist mitzubringen. Das Unterrichtsgeld von 5 Mart ist zu Beginn des Kursus von jedem Teilnehmer zu entrichten. Unbemittelten Teilnehmern fann auf vorherige Vorlage entsprechender Zeugnisse eine Beihilfe zur Bestreitung der Kosten des Aufenthalts gewährt werden. Gesuche um Zulassung zu diesem Kurs sind an uns zu richten.
** Stadttheater. Das Gastspiel der„ Interna= tionalen Tournée Gustav Lindemann" mit D'Annunzias„ Die tote Stadt" findet am Mittwoch den 28. d. Mts. außer Abonnement bei erhöhten Eintritts preis n statt. Herr Direktor Lindemann hat durch den Hoftheatermaler Quaglio in Berlin wunderschöne neue Deforationen anfertigen lassen, die in treuer Wiedergabe die Trümmer des alten Mykene und der Perseus Quelle in der griechischen Landschaft darstellen; diese sowohl bringt er nach hier mit, als auch die, den Schliemann'schen Ausgrabungen analog nachgebildeten Schäße der Atridengräber, die Brunfgewänder, welche die Leichname Agamemnons und Kassandras bekleidet hatten, die fupfernen Aschenurnen, die Becher, die Brustriemen, die Gesichtsmasken, die Wehrgehänge, die im zweiten Aft alle auf der Bühne sichtbar sind und bei dem mysteriösen Busammenhang dieser Gräberfunde mit dem Schicksale der ** Ober- Ofleiden, 24. Jan. Heinrich Schneider III., lebendigen Menschen dieses Drama; einen nicht bloß dekora= Peter Nispel und Konrad Wilhelm von dahier, wurden als tiven Bestandteil desselben bilden. Es ist somit von dieser| Biesenvorstandsmitglieder für die Gemeinde Ober- Ofleiden Aufführung in jeder Beziehung eine außerordentliche Wirkung eidlich verpflichtet. zu erwarten. Frankfurt a. M., 22. Jan. Nun fangen auch noch Besitzwechsel. Schloffermeister Martin Dörr ver- die Weiber an zu schießen. Die 28jährige Augufte Breu faufte seine Hofrate Dammstraße 6 für 40 000 Mt. an führte früher einem Herrn im Hause Oderweg 63 den Spenglermeister Schneider. Haushalt. Sie war arg verliebt in ihren Herrn. Es mag auch wohl an Gegenliebe nicht gefehlt haben, bis eines schönen Tags einmal die jüngere Schwester der Breu, Marie Breu, auf Besuch ins Haus fam, sah und siegte. Der " Herr" entließ die ältere des Schwesternpaares unter einem nichtigen Vorwande und legte sich die jüngere zu. Von Stund an nagte Eifersucht und Haß an Augustens Herz, die ihr gestern Abend den Revolver in die Hand drückte. Gegen 6 Uhr erschien sie im Hauſe ihres früheren Herrn und gab auf ihre Schwester 5 Schüsse ab, die meistens an Korsett stäben abprallten oder abgeschwächt wurden. Ein Schuß drang in die Brust, zwei in den Rücken. Die Schüsse derursachten aber nur Fleischwunden. Die Thäterin wurde
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** Bei dem am 20. und 21. Jan. a. c. zu Gießen stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1214 Rindbieh, 213 Schweine. Der nächste Markt findet am 10. Febr. a. c. statt.
Die hiesigen Lohnfellner beabsichtigen neuerdings eine Besserung ihrer Lohnverhältnisse herbeizuführen. Sie haben zu diesem Zweck bereits ein Komitee gebildet, welches die weitere Organisation in die Wege leiten und die berechtigten Interessen nach jeder Richtung vertreten soll. Objektiv betrachtet fann man diese Bestrebungen nur billigen, zumal das Los der Kellner durchaus nicht beneidenswert ist. Es darf nicht außer Acht gelassen werden, daß die kelner stets in
en, weiß man das Tauchgefüllten Lokalen ihrer Thätigkeit obliegen und die verhaftet.
Montag,
den 2. Februar, vormittags 10 Uhr, tommen im Freund'schen Saale zu Krofdorf verschiedene Holzsorten zum Verkauf.
hausen h" 21b, teilweise gutes Bauholz, schöne Schneidstämme, Grubenholz. Das Holz liegt direkt an der Straße Ehringshausen- Leun. Schriftliche Angebote bis 30. ds. Mts. an die Bürgermeisterei Ehringshausen.
Geschäftliches.
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WUK"( Würze und Kraft), der neue, billige KüchenExtraft ist unentbehrlich in jedem guten sparsamen Haushalt. Ein fleiner Zusatz bringt Suppen, Gemüse, Saucen, Fleischspeisen auf einen bisher unbekannten Grad von Wohlgeschmack und Kraft.
Marktbericht.
* Marburg, 24. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten: Butter, Pfd. 0,90-0.95, Hühnereier, 2 St. 15-16, Käse, pr St. 11, Käschen, pr. St. 4, Kochfäse, pr. Pfd. 40, Käsematte, pr St. 5, Kartoffeln, 50 kilo 2.75-3.00 mt., Kohl 1 St. 5, Blumenfobl, 1 St. 20-40, Spinat, Pfd. 00, Salat, pr. Kopf 0,18 Möhren, pr. Pfd. 10, Sellerie St. 10-25, Porre 5-0, Unterkohlrabi, St. 0-00, Rüben, rote 5, Rettich, Stück 0-00 Hahnen, pr. St. 1.40-1.60, Hühner, pr. Std. 1.20-1.50, Gänse, Pfd., Tauben, pr. St. 40, Reb, pr. Pfd. 70, Hasen, St. 0.00, Feldhühner, St. 00-00, Radieſe, pr. Pack. 12-15, Merrettich, pr. Pack 10, Zwiebeln, Pfd. 10, Knoblauch, pr. Knolle 5, Weins fraut, pr. R. 15-40, Rotfraut. pr. 25-40. Biribino, pr. R. 10-25, Weintrauben, pr. Pfd. 80. Aepfel pr. Pfd. 10-25, bo., Korb 3-3,50, Birnen, Bfd. 00-03 Big.
* Buzzbach, 24. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete Butter per Pfd. 1.00-0.00 Mt., Käse per Pfd. 42-45 Pfg., Eier 1 Stück 9 Þfg.
Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchbruckerei( gegr. 1783) für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.
Offene Beinschäden, Krampfadergeschwüre, Hautkrankheiten und Lupus gehören zu den hartnädigsten, langwierigsten Krankheiten. Ale, die daran leiden, machen wir an dieser Stelle nochmals ganz besonders auf den unserer heutigen Gesamtauflage beiliegenden Prospekt der Privatklinik Jürgensen in Herisau( Schweiz) aufmerksam.


