ber ihnen bei ihrer Untat bebittich sein sollte. In her wachts überflüssiges Beug gebrandmarkt. Diese betrübenbe e-
vom 18. auf den 19. Junt v. J. pochte der Nachtwächter an die Tür des Häuschens, in dem die beiden Frauen allein schliefen. Die Mutter öffnete, und der Sereno bat, ein Unwohlsein vorschützend, um ein Glas Wasser. Als sich nun die gutherzige Frau in das Innere des Hauses zurückbegab, m die Erfrischung zu holen, gab der Wächter seinen beiden Auftraggebern, die sich in der Nähe verborgen hielten, ein Zeichen; Paredes und Castejo liefen darauf herbei und stürzten durch die Tür, die die Frau offen gelassen hatte, in das Haus. Im Gange stießen sie aber auf die Mutter. Sie warfen sich sofort auf die unglückliche Frau und ermordeten sic. Dann eilten sie weiter, bis sie vor das Schlafgemach der Tochter kamen. Die Tür des Zimmers war versperrt; die Unholde sprengten die Tür und drangen auf das Mädchen ein. Ines Maria setzte sich verzweifelt zur Wehre; das Entsetzen und der Abscheu gaben ihr übernatürliche Sträfte. Ihr Widerstand brachte die Attentäter zur Raserei, und als sie erkannten, daß sie ihr Ziel nicht erreichen würden, schlugen sie auch das Mädchen nieder und verstümmelten den Störper in barbarischer Weise. Dann entflohen sie. Das Doppelver brechen wurde schon beim Morgengrauen entdeckt; vorerst wurde der Nachtwächter, den Passanten bei der Tür stehen gesehen hatten, verhaftet, und er gab die Namen der beiden Mörder an. Der Einwohner von Don Benito bemächtigte sich furchtbare Aufregung; sie wollten das Gefängnis stürmen und die Mörder lynchen, so daß sich ihnen die Gendarmen entgegenstellen mußten.
Der glänzendste Vertreter der spanischen Anwaltschaft, Munoz Rivero, hat die Verteidigung Paredes' übernommen. Aber auch seine fulminante Beredsamkeit wird den Mörder nicht aus der Schlinge ziehen, in die er und sein greiser Kompagnon durch ihre verruchten Begierden sich verstrickt haben. Der Tatbestand liegt zu sonnenklar am Tage, als daß auch die geschicktesten Advokatentniffe ihn verdunkeln und der rächenden Themis in den Arm fallen könnten.
Der Kindesunterschiebungs- Prozess.
( 19. Verhandlungstag.) RK. Berlin, 24. November.
Das forensische Drama geht rasch seinem Ende entgegen. Die Anfläger haben das Wort. Die Rede, die Staatsanwali Dr. Müller gestern hielt, hat nicht den von dem Redner ge vünschten Eindruck erzielt. Sie war zu leidenschaftlich und zu herausfordernd; sie forderte nicht bloß die Verteidiger, sondern auch die Geschworenen heraus. Jene murrten, und biese zeigten Unbehagen. Und das Unbehagen steigerte sich zur lebhaften Unruhe auf der Geschworenenbant, als der Staatsanwalt die Geschworenen mit der Anrede apostro phierte:„ Wenn Sie noch mehr Beweise verlangen sollten, dann würden Sie dem viel angefeindeten Schwurgerichtsverfahren direkt das Todesurteil sprechen."
Erster Staatsanwalt Steinbrecht,
der heute gleich nach Eröffnung der Sitzung das Wort ergriff, war maßvoller in der Tonart, obwohl auch er von den Geschworenen forderte, sie möchten alle Angeklagten schuldig sprechen und der Gräfin sogar mildernde Umstände bersagen. In furzen, fräftigen Zügen zeichnet er die Entstehungsgeschichte und den Fortgang dieses Sensationsprozesses; er sucht psychologisch nachzuweisen, weshalb die Angeklagten Schuld auf sich geladen, und spricht als seine feste Ueberzeugung aus, daß die Angeklagten schuldig sind. Die Aussagen der Entlastungszeugen seien nichts wert, weil hierbei ein nationalpolnisches Moment mitgespielt habe. Gegen den Grafen Hektor sei das ganze Polentum in Bewegung gesetzt worden. Das Polentum sei erbittert, weil auf seine Anregung hier manch häßliches Bild aus dem pol. nischen Adelsleben enthüllt worden ist. Deshalb steht das ganze Polentum, Hoch und Niedrig, gegen den Grafen Hektor, beshalb sei man bestrebt, die fünf polnischen Angeklagten den deutschen Richtern zu entreißen. Nach einer kurzen Bause ergreift das Wort zur Verteidigung
Justizrat Wronker.
Er verwahrt sich gegen die Form, in der der Staats. anwalt Dr. Müller den Kampf hier geführt habe. Die Gräsin kämpfe nicht um das Majorat, sondern um ihr Kind und die Familie. Aufgabe der Geschworenen sei es, das objektive Recht zu finden. Das Sensationelle in diesem Prozeß läge nicht in den pikanten Beitaten à la solportage roman, sondern im Prozessualen. Man sagt sich: Hier müssen die Räder der Justiz nicht in Ordnung sein. Die Gräfin, gegen deren Moralität man nichts Belastendes habe vorbringen können, werde förmlich isoliert. Die eine Gruppe bon Beugen, auf die sich die Gräfin stützt, sperrt man einfach ein oder eröffnet gegen sie eine Voruntersuchung, und wenn sie in der Hauptverhandlung bei ihrer der Angeklagten günstigen Aussage bleiben, werden sie verhaftet. Und wenn, dann die Verteidiger dieser isolierten Angeklagten ihre Hilfe leiben, dann werden ihre Ausführungen als Rinferlibchen".
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung.) ( Nachdruck verboten.)
Allein Hangcurt hielt den Blick, wie schon die ganze Zeit, in der sie von Tiophel sprachen, immer noch in eine Ecke gerichtet und sagte dann:
Er is nit so schlecht, Elschen, wiesen machen. Der Ttophel leid't nun mal d'cunter, daß der Gänsehannes sein Vater war. Ich glaub', er wär' ganz gut, wennse im Dorf annerscht gegen ihn wärn."
" Du hälft ihm bei?" fragte Glschen erstaunt. " Warum nit? Gud, sie haben ihn sogar zum Wildhirt gemacht."
" Na, was is denn da? Da könnense doch den Schlechtesten zu brauchen."
„ Er hat aber doch immer' n Amt."
Dem Elschen wollte es garnicht in den Sinn, daß der Hangcurt dem Tiophel auf die Seite redete. Es hatte den Hangcurt gern, weil er ein hübsch gewachsener, angenehmer und verträglicher Bursche war, wohingegen es in Tiophel einen abscheulichen Menschen erblickte, bor dem sich das ganze Dorf fürchtete.
Die Gäste brachen auf, um sich nach Hause zu begeben. Auch Hangcurt machte Anstalten dazu. Ghe er sich erhob, zog er eine Flasche aus der Tasche, welche er dem Elschen gab mit der Aufforderung, sie ihm mit Branntwein zu füllen.
Was willste denn mit dem vielen Schnaps?" fraate das Mädchen.
Er
scheinung finde ihre Erklärung in unserem herrschenden Gejet, in der eigenartigen Stellung von Untersuchungsrichter, Staatsanwalt und Verteidigung. Der Untersuchungsrichter erhält nur das belastende, nicht das entlastende Material serviert. Der Staatsanwalt hat nach dem Gesetz mehr Nechte als die Verteidigung, er steht im Kontakt mit dem Untersuchungsrichter und hat jederzeit das Recht der Akteneinsicht. Das gibt ihm auch ein Uebergewicht über die Verteidigung. Dem Staatsanwalt Müller, der die Verteidizung beleidigt habe, indem er von deren Kniffen und Kinkerfitzchen gesprochen habe, hält Justizrat Wronker entgegen, daß sie nur ihre Pflicht getan habe. Hinter der Verteidigung itehe die ganze öffentliche Meinung und die Presse. wendet sich gegen das herrschende Recht, das den Verteidiger nicht zur Zeugenvernehmung beim Untersuchungsrichter, nicht zur Akteneinsicht zuläßt. Er behauptet, daß, wäre dies in diesem Falle geschehen, die ganze Hauptverhandlung erspart vorden wäre. Die Beeidigung der Zeugen in der Vorunterjuchung sei ein schwerer Fehler. Er hofft, daß die Kommission, die 3. 3. mit der Reform der Strafprozeßordnung beschäftigt st, die Lehren dieses Prozesses nicht unberücksichtigt lassen wird. An dem Gutachten des Professors Dührssen vermißt der Verteidiger die Unparteilichkeit. Die Auffassung des Staatsanwalts Steinbrecht, als hätte sich das Polentum hier zusammengetan, weist er entschieden zurück. Nach einer kurzen Bause tomrat er zu der eigentlichen Würdigung der Anklage. Die ganze Anklage dreht sich darum, ob die alte Andruszewska verreist war oder nicht. War sie nicht verreist, so konnte sie auch nicht das Kind aus Krakau geholt haben. Nur zwei Zeugen wollen wissen, daß die alte Andruszewska verreist war, eine von ihnen ist die Hedwig. Merkwürdig, daß alle diese Entlastungszeugen aus den idealsten, herrlichsten Motiven gehandelt haben wollen. Er meint aber, daß in Wirklichkeit die Motive der Aussagen doch in der Hoffnung auf Belohnung durch die Agnaten liegen. Rache und Habsucht seien die Geschwister, die sich vereinigt haben, die Gräfin zu verderben und ins Zuchthaus zu bringen. Er bemängelt die moralischen Qualitäten und die Aussage der Hedwig Andruszewska. Eine ganze Anzahl Zeugen habe mit Bestimmt. heit behauptet, daß die alte Andruszewska in der kritischen Zeit nicht verreist gewesen sei, und der Verteidiger hält diesen Hauptpunkt für unumstößlich erwiesen.
Aus dem Gerichtsfaal.
§ Zum Prozeß Nies- Ruhstrat, der vor der Oldenburger Straffammer mit der Verurteilung der beiden Angeklag ten Biermann und Ries zu zehn, bezw. sechs Monaten Gefängnis endigte, wird von dort gemeldet, daß Oberlehrer Ries sich bei dem Urteil zu beruhigen beabsichtigt, während Biermann Revision einlegen wird. An eine angebliche Erschütterung der Stellung des oldenburgischen Juſtizministers Rubstrat wird in Oldenburg selbst ernstlich nicht aedacht.
Der Umfang der Anklage hatte eine wesentliche Reduktion erfahren. Der Minister Ruhstrat zog zwei Punkte seines Strafantrages zurück. Es handelte sich um den Vorwurf, der Minister habe einmal im Kasino, um den Oberlandes. gerichtsrat Tenge von seinem Stattisch wegzuekeln, den Ausdruck Oberschaf vom Oberlandesgericht" gebraucht. Zweitens habe sich der Minister seine Teilnahme an der Tonnen- und Bakenschau bezahlen lassen. Die Zurücknahme der Strafanträge erfolgte auf eine Erklärung der Verteidigung, daß der Angeklagte sich überzeugt habe, daß diese beiden Vorwürfe ungerechtfertigt seien. Der Angeklagte Biermann wurde zwecks Antritts der bereits rechtskräftig gewordenen Strafe von 6 Monaten Gefängnis wegen Beleidi gung des Landrichters Haake sofort in Haft genommen.
§ Ein Tierquäler der häßlichsten Art erhielt von der Wriezener Straffammer ein Jahr Gefängnis. Gin Ziegeleiarbeiter blieb beim Kiesfahren mit einem beladenen Wagen stecken. Mit seinem Taschenmesser versekte er dem einen Pferde mehrere Messerstiche in die linke Flanke und Bruſtfeite, ferner riß er ihm die Zunge ein. Nicht weniger denn acht Messerstiche hat das Tier davongetragen.
Kassendefekte in einer königlichen Bank. In Posen herrscht große Aufregung. Bei einer in der königlichen landschaftlichen Bank plötzlich vorgenommenen Revision wurden größere Kassendefekte entdeckt. Gin Kassenbeamter ist verhaftet. Die Höhe der unterschlagenen Summe ist noch nicht bekannt.
§ Ein Kaplan als rückfälliger Sittlichkeitsverbrecher. Wegen zahlreicher Sittlichkeitsverbrechen wurde der Kaplan Snipp aus Aachen zuzüglich einer bereits gegen ihn wegen gleicher Verbrechen verhängten zweijährigen Gefängnisstrafe von der Straffammer in Hanau zu insgesamt sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Snipp hatte sich die Straftaten in seiner früheren Eigenschaft als Seelsorger in der Zwangserziehungsanstalt für Knaben in Samerz( Kreis Schlüchtern) zuschulden kommen lassen.
Ich soll n unserm alten muvringea." ,, Gurem alten Hannjörge?"
„ Ja- dem."
Elschen füllte die Flasche und gab sie Hangeurt. Dieser holte eine„ Blase" hervor und zahlte seine Zeche. Dann stopfte er sich noch eine Pfeife und wartete bis die Gäste alle draußen waren.
" Na, Elschen, alleweil paßt's, etzt sind m'r allein, ezt friegst'n Mäulchen bist doch mein Schatz." Das Mädchen lachte.
,, Wenn ich wüßt, daß der Schnaps da für Dich und nit für Guern Hannjörg wär, wär ich's nit zufrieden."
"
Was glaubst denn, glaubst denn, ich thät lügen?" " Na Euer Hannjörg trinkt seit einiger Zeit so viel Schnaps, so viel hat er früher doch nit getrunken, und daß Du ihm den immer mitbringst und zahlst'n, da trau' ich nit. Wart, ich werd' den Hannjörg mal fragen, wenn ich'n sch."
" Das darfste nit thun; dann wird er bös, wenn er erfährt, daß ich's verraten hätt', er thät so viel Schnaps trinken."
„ Das schad't ja nichts. Aber ich glaub' schon, daß Du ihn nit trinkst, wenigstens nit allein, und als Söffer fenn ich Dich doch nit."
" Das wirfte auch an mir nit erleben und darum fannst Dir' n Kuß von mir geben lassen- gelt, Elschen?"
Das Mädchen stand vor der Schenke und hielt lachend die Hände vor das Geficht allein es mochic
Nab und fern.
Bourbonenblut. In der Dresdener Gesellschaft das spurlose Verschwinden der Prinzessin Alice b. S burg- Waldenburg äußerst pitante Kommentare hervor. I der Prinzessin ist seit etwa 14 Tagen auch ihr Leibfut unbekannt wohin, abgereist. Dieses wunderliche Zusamme treffen gibt den bösen Zungen genug Grund zu abfälli Klatsch. Man traut dem heißen Bourbonenblut der Brings nur zu sehr eine romantische Eskapade en deux zu, f wenn der Galan nur ein Kutscher sein sollte. Man erin te an die ähnlichen Abenteuer ihrer Schweſtern, der Bi zessinnen Luise v. Koburg und Elvira. Die erstere, die je bekanntlich in einer Nervenheilanstalt bei Dresden unte gebracht ist, verschwand ebenfalls, wenn nicht gerade dem Kutscher, so doch mit ihrem Stallmeister Mattachi Keglevich, und Elvira entzog sich der väterlichen Geo durch eine romantische Flucht mit dem römischen Malk Folchi. Auch eine dritte Schwester, Prinzessin Beatrix, zeig daß in ihren Adern das Bourbonenblut stürmisch heiß podt Sie machte in Rom im Mai d. I. einen Selbstmordverf im Liber, wurde aber noch glücklich von Schußleuten vettet. Der Beweggrund waren auch Liebesaffären, entgege den schwesterlichen Traditionen diesmal aber nicht ihre eigenen, sondern die ihres Herrn Gemahls, des Fürsten Massimo di Roviano, eines argen Don Juans und Herzen brechers.
betitelt fib
Roman. Cl
preußischen S wird auch b
lefen werden.
Die Verhaftung eines Ranbmörders wird aus Wut weiler bei Saargemünd gemeldet. Es ist der Ackerer Mail fert, der dringend verdächtig ist, den Petroleumfuhrman Karl Müller erschossen und beraubt zu haben. Man vermute daß er auch des Mordes an Müllers Vorgänger, der im vorigen Jahre auf ähnliche Weise ums Leben kam, schuldig ift O Streifunruhen in Lyon. Die weltberühmte Zyoner Tüllindustrie geht einer schweren Krise entgegen. Sämtli Tüllarbeiter haben beschlossen, in den Ausstand zu treten. Den Anlaß dazu gab ein partieller Streit in einer Fabril, der zu schweren Ausschreitungen führte. Die streifenden Arbeiter gingen in drohender Haltung gegen die Fabrik tot, so daß der Fabrikbesizer, um sie abzuschrecken, vier Me bolberschüsse abfeuerte. Darauf antworteten die Ausständi gen mit Steinwürfen und schlugen Türen und Fenster zu sammen. Die Aufregung in der Stadt ist groß und man befürchtet blutige Zusammenstöße mit der bewaffneten Madt
* Der Aufstand der Bondelzwarts in Deutsch- Südwest afrika gibt nun auch den Engländern in der Kapkolonie Ber anlassung, auf Gegenmaßregeln Bedacht zu nehmen. Au Kimberley wird gemeldet: Zwei mobile Kolonnen, welche au dem 16. Lanvier- Regiment, Scot Greys, und dem 6. be rittenen Infanterie- Regiment unter Zuteilung von Artillerie gebildet werden, sollen in Bereitschaft gehalten werden, um im Falle von Unruhen im Damaraland an die Grenze abgehen zu können. Nach der letzten Depesche des deutschen Gouverneurs find solche Unruhen kaum zu befürchten.
Die Romanschriftstellerin als Fatrifarbeiterin. Die be fannte Berliner Schriftstellerin Maria Eichhorn, noch befann ter unter ihrem Pseudonym Dolorosa, gedenkt einen eigen artigen Schritt zu unternehmen. Sie will sich an einen großen sozialen Roman heranmachen und gedenkt, um die nötigen Borstudien zu machen, in eine große Textilfabril als Arbeiterin einzutreten. Sie folgt damit dem Beispiel des früheren Pastors Göhre, der, um über die Verhältnisse im Fabrikarbeiterstande schreiben zu können, selbst ein halbe! Jahr inkognito unter ihnen als Kamerad, weilte.
Opfer der See. Nachrichten von schweren Stürmen in Ost- und Nordsee, die große Opfer an Menschenleben und Schiffsmaterial gefordert haben, laufen weiter ein. Im Stolpmünder Hafen schlug der Sturm das Motorboot de Hafenverwaltung um, wobei ein Mann der Besatzung ertrant - Bei Kloster strandete der russische Gaffelschuner„ Capella!" Kapitän Recke. 5 Personen konnten durch das Rettungsbol der Station Heinrich von Boetticher gerettet werden.-Ar Neuwarf bei Glückstadt trieb bei starkem Sturm ein Boot des englischen Kohlendampfers Eslington" an. Das Fahr zeug, welches voll Wasser geschlagen ist, war mit Proviant bollständig ausgerüstet. Ueber den Verbleib des„ Eslingtor" und der Besatzung ist bisher nichts bekannt. Bei Stavang strandete ein großer Dampfer, wahrscheinlich die der Nordm Fjälste Damskibselskab gehörende Victoria". Rettungversuche waren infolge des herrschenden Sturmes unmöglic Fünf Leichen sind bereits ans Land getrieben. Bei Ostenk fenterte die norwegische Bark Stanley". Die aus 10 Man bestehende Besatzung rettete sich an Bord einer in der Näh befindlichen Barkasse, welche die Mannschaft in Ostende an Land setzte. Einige Stunden danach trafen mehrere Oftende Fischerboote die Stanley" und entsandten 6 Mann zu de selben, um sie wieder in ihre natürliche Lage zu bringe Hierbei schlug die Vark um und fünf Fischer ertranken.
der Widerstand so ernst nicht gemeint sein, denn foftete dem Hangcurt geringe Mühe, die Hände zu en fernen und einen stuß auf den frischer: Mund Elschen zu drücken.
,, Nnn laß mich," wehrte das Mädchen. Hangcurt wußte, daß Elschen einen selbstständige und festen Willen hatte, darum ließ er es los un reichte ihm zum Gute Nacht" die Hand.
Nun leg' Dich hübsch ins Bett und treib n allerhand, Hangcurt," fügte es noch hinzu, als es ihn ebenfalls Bute Nacht" wünschte.
Als aber der junge Bursche draußen war, schlug er nicht den Weg ein nach dem elterlichen House, sondern er ging das Dorf hinauf und verschwand nach dem in östlicher Richtung gelegenen Walde.--
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Wir wollen ihm auf diesem Wege vorauseilen Dieser führte zuerst über eine hochgelegene Fläche mit Ackerland, dann sentte er sich in ein schmales, von einem Bache, der vom Walde herfam, durchschnittens Thal, worauf er über einen sogenannten Füppel stieg nämlich einen Bergrücken, der an der östlichen Seite mit Wald bestanden und dessen übriger Teil ein Wüstung bildete, die westlich an das verfeld grenzte Jenseits dieses Küppels senfte sich der Weg wieder abwärts nach den Waldungen, die immer zur Rechten blieben und sich in östlicher Richtung weithin dehnten. Er führte dann in einem schmalen zwischen zwei be waldeten Berghängen nach dem Felde ausmündenden und von Gebüsch und Jungholz bestandenen Thalein schnitt in den Wald. Fortseßung folgt.
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