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[ Aus einer Kameruner Knabenschule] teilt der Missionar Breule in Bombe interessante Züge mit. Wenn's mit den Schwarzen Abc- Schüßen in der deutschen Stunde absolut nicht vorwärts gehen und der Lehrer schier aus dem Häuschen kommen wollte, da konnte sich der Senior der Schüler, der überschlanke Elias, erheben und mit größter Ruhe sagen: ., Sango, bedenke, daß unsere Köpfe arg schwer sind und habe nochmals Geduld mit uns." Nicht minder schwierig war es mit der Geographie. Im Mongogebiet, von Kiliwindi bis Duala, wußte schließlich jeder etwas Bescheid, was aber weiter weg lag, das ging über ihre Begriffe, und bei der Repetition von Afrika hatten manche ein schönes Kunterbunt von den Namen der Städte, Flüsse, Seen und Berge... Die Schüler zeigten im ganzen ein ordentliches Betragen, doch fehlte es auch nicht an Fällen, wo unter Zank und Streit die alte böse Natur hervorbrach. Die zum Wohnen und Schlafen_be= stimmte Hütte war auch gar zu klein für die 21 zum Teil ziemlich großen Burschen. Kam dann so ein dem Leibe nach Starfer, aber geistig Armer verstimmt aus der Schule und rempelte etwas unsanft einen der Kleinen an, die im Lernen gewöhnlich voraus waren, so gab es gleich Streit und böse Worte. So begegnete ich einst zweien, die sehr zornig dreinschauten und schnurstracks nach dem Flusse liesen.„ Wohin so eilig?" fragte ich.„ Sango", hieß es,„ wir gehen zum Kampf auf Leben und Tod."" Und warum denn?" " Ja", sagte der Aeltere, der Ekombi hat mir an den Kops geworfen, er könne mehr Duala als ich." Ich brachte die aufgeregten Köpfe bald zur Ruhe und nach Hause, sagte ihnen auch, daß sie beide teine Helden seien und mit ihrer Kennt nis in der Dualasprache nicht prahlen dürften."
[ Der schlaue Dorfrichter.] Der Oberstuhlrichter( etwa Landrat) von Papa in Ungarn hat dieser Tage über einen wahren Schildbürgerstreich eines seiner Untergebenen sich amtlich vielleicht geärgert, als Privatmensch aber gewiß herzlich gelacht. Ein Gemeinderichter( Ortsvorsteher) des Bezirtes erstattete dem Oberstuhlrichter die Anzeige, daß er eine falsche Zwanzigkronennote eingezogen habe, worauf er die Weisung erhielt, die Note zum Zwecke der Untersuchung dem Oberstuhlrichteramte zu übersenden. Was tut der gute Dorfrichter? Statt den falschen Schein in ein Kuvert zu stecken und so einzuschicken, schreibt er eine Postanweisung über zwanzig Kronen und gibt damit die falsche Banknote auf. Die Poſt übernimmt sie anstandslos, der Oberstuhl. richter erhält aber tags darauf statt des erwarteten falschen Scheines ein goldenes Zwanzigkronenſtück.
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*[ Was Newyorker Hausbesizer an Steuern zahlen.] Die Steuerbehörde der Stadt Newyork hat soeben die Summen berechnet, die einige dortige Hausbesizer an Grundsteuern 311 zahlen haben. Die Ziffern flingen selbst für amerikanische Dollarmillionärverhältnisse geradezu phantastisch. nelius Banderbilt zahlte 983 000 Doll., John Carter Brown 922 000 Doll., Alve V. Belmont 800 000 Doll., Ogden Wills 673 000 Doll., Ogden Goeleti 420 000 Doll., M. J. A. Vanderbilt 333 000 Doll.
[ Ein zusammengewachsenes Schwestern paar macht zur Zeit eine Reise durch Deutschland. Es sind die böhmischen Zwillinge Rosa und Josepha Blazek aus Skreychow. Die 25 Jahre alten, vergnügten und fröhlichen Mädchen sind am Rücken fest zusammengewachsen, und nur die ärztliche Unteriumuna fann feststellen, wo der förper der einen aufHunger empfinden sie wohl stets und gleichzeitig, aber jede hat besonderen Appetit und wählt sich, was ihr schmeckt. Wenn Josepha schon längst schläft, kann Rosa noch stundenlang wach liegen, ohne Ermüdung zu spüren. Keine weiß, was die andere denkt, jede hat besondere Schmerz- und Freudenempfindungen, und wenn die eine frank, kann sich die andere völlig gesund fühlen, nur am Scharlachfieber litten sie beide gleichzeitig. Am seltsamsten ist es, wenn sie gehen, sie empfinden wohl bei einer unvorsichtigen Bewegung ein Ziehen und Zerren in der Verbindungsstelle, zumeist aber gehen sie in so gleichem Taft seitlich vorwärts und können stundenlang in Bewegung sein.
*[ Ueber ein verhängnisvolles Testament] flagt in der Fff. 8tg." ein Leser aus Remagen a. Rh. Er schreibt: Das war Sonntag wieder ein ohrenzerreißendes, nervenzerstörendes Schießen. Denken Sie sich, stirbt da vor Zeiten in Erpel ein Kauz, ein Sonderling, und bestimmt in ſeinem Testament, es müsse von Sonntags 5 Uhr früh bis nächsten Montag nachts„ Böller" geschossen werden! Nun würde man den Bewohnern von Erpel dieses Vergnügen gewiß gönnen, wenn nicht andere, weniger nervenstarke Leute durch den kriegerischen Lärm in Mitleidenschaft gezogen würden. Erpel gegenüber liegt Remagen, wo sich zahlreiche Fremde der Erholung halber oder zu Kurzwecken aufhalten. Diese Müden wollen ausruhen, wollen nichts hören, als das Plät. schern des Rheins und den Sang der Vögel und verlangen vor allem nach friedlichen Nächten. Man wird sich also vorstellen können, wie diesen gequälten Menschenfindern durch das von Erpel herübertönende Bum- bum zu Mute wird. Wenn diese Schießerei nicht endlich aufhört, wird wohl mancher von den hier weilenden Fremden den Sinn des be rühmten Rheinliedes künftig ernst auffassen und sich und anderen zurufen:„ Mein Sohn, mein Sohn, geh' nicht an den Rhein!"
Lokales.
Gießen, 25. Jult 1903. * Mit der Gießener Friedhofsangelegenheit wird sich die evangelische Landessynode eingehend beschäftigen. Wie das„ Evangelische Sonntagsblatt" mitteilt, wurde in dieser Angelegenheit bereits eine Interpellation beim Ministerpräsidenten der Landessynode eingereicht.
[ Wie man sich um den Anmeldegang drücken kann. In der Erfurter Tribüne" wird eine sozialdemokratische Parteifonferenz nach einem auf der preußisch- gothaischen Grenze zwischen Suhl und Mehlis gelegenen Gasthaus ausgeschrieben. In der preußischen Gaststube des teilweise auf preußischem, teilweise auf gothaischem Gebiete errichteten Hauses besteht polizeilicher Anmeldezwang, im gothaischen Zimmer nicht. Will man also nicht überwacht werden, so nimmt man sein Glas Bier in die Hand und wandert einfach ins gothaische Zimmer aus.
Bunte Chronik. Der König von Sachsen begnadigte den Baußener Augenarzt Dr. Neumann, der wegen fahrlässiger Tötung eines Kollegen, den er bei einem Diner mit einem Dolch erstach, zu acht Monaten Gefängnis verurteilt war.
Infolge einer Wette wurde konstatiert, daß die Halsbrückener Schmelzhütten in Sachsen den höchsten Schornstein der Erde besißen. Er ist 140 Meter hoch.
In Dresden erschoß der arbeitsscheue Dienstmann Claus erst seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und dann sich selbst.
Ein eigenartiges Jubiläum feierte der Präsident des archäologischen Vereins Wieselburg in Ungarn, Professor August v. Sölter: Er grub das tausendste alte Grab aus. In Tripolis wurden Cholerafälle konstatiert und eine Quarantäne angeordnet.
* Ter erste Assistent am zoologischen Institut Dr. phil. Julius Groß hat sich auf Grund einer Schrift: Untersuchungen über die Histologie des Insektenovariums" al¾ Privatdozent für Zoologie an der Gießener Universität habilitiert.
** Die Universitäts Bibliothet fordert, ausgenommen die Studenten, auf, die vor dem 25. Juli entliehenen Bücher bis spätestens 10. August zur Musterung einzuliefern. Geöffnet ist die Bibliothek vom 15. Auguſt bis 17. Oftober täglich von 9-1 Uhr.
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Aus dem soeben erschienenen Vorlesungsver zeichnis der Universität für das Wintersemester ist erwähnenswert: Die Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts von Professor Dr. Krüger; Entwicklungsgeschichte von Prof. Dr. Strahl; das Seelenleben des Kindes von Prof. Dr. Groos; die Vegetation der Erde von Prof. Dr. Hansen; Deszendenztheorie von Prof. Dr. Wagner; Gewerbe- und Sozialpolitit von Dr. Liefmann; Italienische Malerei von Prof. Dr. Sauer; Geschichte der Romantik von Prof. Dr. Sauer; Geschichte der Romantik von Prof. Dr. Collin; Geschichte der französischen Literatur I von Prof. Dr. Beh. rens; Erklärung von Shakespeares Macbeth mit Einleitung in das Studium des Dichters von Prof. Dr. Horn; M. A. Mozart und seine Werke mit Beispielen am Klavier von Universitätsmusikdirektor Trautmann. Die Immatrikulationen beginnen am 19. Oktober, die Vorlesungen am 26. Dktober. Submissions Resultate der Weißbinderarbeiten des Ueberwinterungshauses im botanischen Garten: 473,28 Mart. Philipp Hohmeier Wittwe 539,79 614,85" 620,28" 650,98 681,41 707,49"
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Carl Nicolaus
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Gottlieb Nauheimer
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Georg Wagner III.
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W. Seipp
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Ph. Schäfer& C. Reuling
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Ed. Rohlermann
2232,20
häuser von je 4 Wohnungen, also zusammen 16 Wohnungen gebaut. Jedes Wohnhaus foftet 8000 Mt. zu bauen.
Aus dem Gerichtssaal.
Straftammer.
Gießen, den 24. Juli 1903. Die 16jährige Meta Luise Jünge aus Kirchhain stand seither in Diensten des Herrn Professor Dr. Dlt zu Gießen, wo sie sich verschiedener Gelddiebstähle schuldig machte. Die Eheleute Dit, welche den ihnen abhanden getommenen Geldbetrag auf etwa 200 Mt. berechnen, geben an, daß die Diebstähle mittels falschen Schlüssels ausgeführt wurden. Die Angeklagte widerruft heute daß bei ihrer Herrschaft und auf der Polizei abgelegte Geständnis wonach fie etwa 100 mt. genommen hat. Sie will sich auf die Sache nicht mehr erinnern fönnen, und stellt sich, als sei fie geistig nicht normal. Dieses Verhalten ist offenbar auf Einwirtungen ihres Vaters zurückzuführen, welcher in der Boruntersuchung eine eigentümliche Rolle spielte. Der Sachverständige ist der Ueberzeugung daß die Angeklagte sowohl heute, als auch bei Begehung der Tat bei vollem Bewußtsein war. Indem das Gericht als erwiesen annimmt, daß mindestens 100 Mt. gestohlen worden sind, zieht es die Juger b strafmildernd in Betracht und tommt zu einer 2monatigen Gefängnisstrafe. Heinrich Sandmann von Boben= hause u hat gegen ein Urteil des Schöffengerichts Ulrichstein das ihn wegen Jagdvergehens in eine Geldstrafe von 30 Mt. nahm und auf Einziehung des Gewehrs erkannte, Berufung verfolgt. Infolge Beweisantrags kommt das Gericht zur Vertagung.-Maurermeister Philipp Rabenau von Trais a. d. L. wurde vom hiesigen Schöffengericht wegen Unterschlagung in eine Gefängnisstrafe von 6 Wochen genommen. Er hat eine irrtümlich an ihn gerichtete Geldsendung für sich verwendet. Er giebt heute an, daß er das Geld für sich verwendet habe in dem guten Glauben, daß es für ihn bestimmt gewesen sei. Das Gericht giebt der von ihm verfolgten Berufung statt und erkennt auf Fretsprechung. Den Schluß bildet eine Privatflage zweier Ehefrauen von Gießen, welche sich gegenseitig beschimpft hatten und dafür vom hiesigen Schöffengericht je 15 Mart Geldstrafe erhielten. Die Berufung, sowie Privatklage und Wiederklage werden vor Eintritt in die Hauptverhandlung zurückgenommen, womit die Sache erledigt ist. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.
* Die Preise für Amateurfahrer sind im Schaufenster bei Blödner im Seltersweg ausgestellt. Sie bestehen aus 3 silbernen Bechern und 2 Schalen. Die Berufsfahrer erhalten hetanntlich nur die Radovejft. guutp deutschen Radfahrer- Bundes hat für Einzelfahrer des Bezirks für den 23. August d. Js. eine Bezirks- Fernfahrt von 150 Kilometer ausgeschrieben. Start und Ziel der Reise ist die Wellersburg. Bei gutem Wetter dürfte die Veranstaltung ein sportliches Ereignis ersten Ranges sein. Können sich doch an der Konkurrenz nur die besten Fahrer des Bezirks beteiligen, wenn sie nur einigermaßen Aussicht auf Erfolg haben wollen.
** Am nächsten Dienst a g giebt unsere Regimentstapelle zum Besten des Invaliden dant" ein ExtraKonzert. Da der Reinertrag dieses Konzertes zum Besten unterstützungsbedürftiger ehemaliger Militärs dient, ist ein recht zahlreicher Besuch nur zu wünschen.
* Das Promenadentonzert fällt morgen aus. * Tollkirschen. Aus verschiedenen Gegenden werden zur Zeit Unfälle gemeldet, die aus dem Genuß der in verlockendem Rot prangenden Beeren der Tolllirsche entstanden sind. Man warne die Kinder daher nachdrücklich davor, sich zum Genuß dieser so apetitlich aussehenden, aber so sehr gefährlichen Beeren hinzugeben.
Obbornhofen. Ein auf dem Hofgute arbeitendes, aus dem Kreise Biedenkopf, von sehr wohlhabender Familie stammendes Mädchen hat während der Nacht heimlich geboren und das Kind nach der Geburt erwürgt und im Strohsack verborgen. Die Frau des Vorarbeiters merkte, daß etwas nicht in Ordnung war, und stellte das Mädchen zur Rede. Es gestand nun ihr Verbrechen, bot aber eine Summe Geldes an, wenn die Frau dazu schweige. Die Frau machte aber Anzeige und das Mädchen wurde dem Amtsgericht Hungen überliefert.
? Lang- Göns, 24. Juli. Heute wurde der Ihs Müller, welcher bei dem 1. Hess. Jägerbataillon, 2. Komp. 1870 diente, zur Ruhe bestattet. Der Kriegerverein erwies ihm die lege Ehre, am Grabe gab er Salutschüsse ab. Eine große Anzahl Verwandte und sonstige Freunde nahmen an der Beerdigung teil.
*** Wetzlar. Der Kommandeur der 21. Division Se. Excellenz Generalleutnant v. Hagen besichtigte heute das hiesige Bezirkskommando.
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Nidda, 23. Juli. Gestern früh wollte ein Streckenarbeiter eine im Bahnhof stehende Maschine, die ihm im Weg stand, etwas wegdirigieren und drehte den Hebel an derselben nach der falschen Seite. Die Maschine drückte eine Wand des Maschinenschuppens durch. Der Arbeiter, der den Hebel nicht wieder in die rechte Lage bringen konnte, ging vor Schrecken flüchtig und wurde erst abends in Stockheim wieder aufgefunden. Die Maschine, die mittlerweile entgleist war, wurde durch einen fundigen Arbeiter zur Ruhe gebracht. Der angerichtete Schaden ist nicht unbeträchtlich. Lauterbach. Der im Jahre 1900 ins Leben getretene Bauverein Lauterbach", der seine Entstehung dem außerordentlich fühlbaren Mangel an billigen Wohnungen, insbe= sondere Arbeiterwohnungen, verdankt, hat bis jest 4 Doppel
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Aufgebotene.
Am 17. Juli: Karl Wilke, Schlosser dahier mit Suſanne Geller, Köchin dahier.
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Ludwig Stühler, Kaufmann dahier, mit Elisabethe Hof dahier.
Georg Valentin Reinhard Kling, Lehrer an der Stadtschule dahier, mit Emma Elisabete Senßfelder dahier.
Reinhard Kröll, Kaufmann zu Offenbach ling East Mack Busmana buhirt. Otto Auguff Friedrich Ulmer, praft. Arzt zu Sachsenberg, mit Auguste Amalie Elisabete Nordmann dahier.
Friz Otto Alfred Liersch, Feilenhauer dahier, mit Elisabete Naumann dahier. Friedrich Wilhelm Burt, Futtermeister zu Heuchelheim, mit Katharine Margarete Schulze, Dienstmädchen dahier.]
Ernst Gg. Karl Ludw. Rohde, Rechtsanw. zu Darmstadt, mit Louise Wilhelmine Sturmfels dahier.
Franz Göckler, Mechanifer zu Frankfurt a. M., mit Elisabete Günther dahier. Eheschließungen.
Am 18. Juli: Joh. Möller, Lokomotivheizer zu Gießen, und Marie Schättler, T. d. Lokomotivführers Ludw. Schättler zu Gießen. Christian Köhler, Schneider dahier, mit Anna Elise Marie Weiß, T. d. verstorbenen Schneidermeisters Kasper Weiß dahier. Johann Friedrich Wilhelm Mettenheimer, Apotheker zu Vilbel, mit Wilhelmine Auguste Lina Elli Mettenheimer, T. d. Kaufmanns Herm. Mettenheimer dahier. Geborene.
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Am 13. Juli Dem Schneider Heinrich Stein IV. dahier einen Sohn Heinrich Lorenz Auguft.
Dem Schlosser Wilhelm Lemp dahier einen Sohn Karl Martin Ernst.
Dem Schneider Johannes Find dahier einen Sohn.
Dem Hoboist Johannes Vomend dahier einen Sohn Otto Ciriax Johannes.
Dem Schlosser Wilhelm Noll VI. dahier eine Tochter.
Dem Bierbrauer Heinrich Weber dahier einen
Sohn Friedrich Wilhelm Karl.
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Dem Taglöhner Friedrich Schnierle eine Tochter Marie.
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Dem Ingenieur Paul Ludolf Mulert einen Sohn Otto Michael Ludolf.
Dem Hilssarbeiter Adclf Gabriel_dahier ein Sohn.
Dem Taglöhner Justus Sauer dahier eine Tochter.
Dem Hausbursche Philipp Eisenhut dahier ein Sohn Joseph Heinrich Adam. Gestorbene.
Am 17. Juli: Elise Katharine Sieglinger, 8 Monat alt, Tochter des verstorbenen Bäckers und Gemüsehändlers Heinrich Sieglinger.
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Philipp Schneider II, 59 Jahre alt, Taglöhner dahier.
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