Ausgabe 
25.4.1903 Erstes Blatt
 
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Giessener Cagesneuigkeiten.

*** Die letzte Sigung der Stadtverordneten Gießens drehte sich in der Hauptsache um Durchberatung des Vor­anschlags für 1903-1904. Tie einzelnen Punkte wurden sehr glatt erledigt. Von besonderem Interesse ist die De­batte über die neue Polizeiverordnung betr. Auém lken der Kühe vor dem Auftrieb zum Viehmarkt. Es waren dazu die auf dem legten Markt bemerkten Mängel mit zur Ep ahe gekommen. Im Anschluß daran wurde auch die Kontrolle der Maße und Gewichte als etwas zu straff bezeichnet. ( Bei der Beratung der Gemeindesteuern wurde genehmigt, daß Einkommen unter 500 Mark steuerfrei sind. Die Erlaubniß zum Wirtschaftsbetrieb erhalten: Heinrich Dörner ( Forstgarten), Gerhard Henstege( Dammstraße 29), Karl Vogt( Asterweg 12) und Karl Beppler( Grünbergerstr. 32). ** Eisenbahnpersonalien. Die Hülfsweichen steller Balser Grünberg, Luh- Nieder- Ohmen und Schneider- Mücke sind zu etatsmäßigen Weichen­stellern ernannt worden. Verseht wurde zum 1. Juni der Stationsdiätar Schneider- Grünberg nach Idstein im Taunus.

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*** Eine Wohltätigkeits- Einrichtung hat die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. ins Leben gerufen, indem sie eine Dahrlehns- u. Kreditkasse gründete, die den Zweck verfolgen soll, Mitgliedern, die in Rot geraten, gegen geringe Beiträge Darlehen bis zur Summe von 100 Mart ohne jete Bürgschaft zu geben. Wir hoffen, daß die neue Rasse bald mehr Nachahmung findet.

*** Wie wir hören werden vom 1. Mai ab die Arbeiterzüge Gießen Grünberg bis Station Mücke verkehren.

**[ Kriegsgericht.] Gestern Vormittag verhandelte in der alten Kaserne das Kriegsgericht in 2 Fällen. Der schon in der Jugend wegen Eigentumsvergehen( Hehlerei) mit einem Verweis vorbestrafte Musketier Carl Los vom 116. Inf. Regt., gebürtig aus Gießen ist auch noch wegen Dieb­stahl vor seiner Militärzeit vorbestraft, doch wurde ihm die Strafverbüßung im Gnadenwege erlassen. Dem Mann wurde vor dem Kriegsgericht zur Last gelegt, daß er als Soldat auf der Bichler'schen Hardt in dem Zimmer des dort be­diensteten Schweizer ein Portemonnaie mit 70 Pf. Inhalt entwendet, außerdem auch in demselben Raum einen Dieb­stahlsversuch dadurch unternommen, daß er mit einem falschen Schlüssel versuchte die Kleiderschränke der Schweizer zu öffnen 2c. Weiter hat der Angeklagte einem Kameraden ein Baar weiße Zwirnhandschuhe weggenommen, eventuell sich dieselben angeeignet, ebenso soll er dem Kantinenwirt ein Messer, welches dieser ihm überlassen hatte, unterschlagen haben. Die Anklage legte dem Log noch zur Last, daß er aus dem verschlossenen Schrant eines Kameraden mittels falschen Schlüssels eine silberne Uhr gestohlen hat. Die Verhandlung ergiebt aber wegen des Uhrendiebstahls feinen Beweis. Wegen der anderen Eigentumsvergehen, welche im strafrechtlichen Rückfall begangen sind, erfolgt Berurteilung zu einer Gefängnißstrafe von 9 Monaten und Versetzung in die II. Klasse des Soldatenstandes. Die zweite Ver­handlung richtete sich gegen den Musketier Weil and und gegen den Unteroffizier Kähling( beide vom 116. Regt.). Der erstere soll sich der Achtungsverlegung und der Gehor­samverweigerung schuldig gemacht haben, während der mit­angeklagte Unteroffizier der Beleidigung und Mißhandlung eines Untergebenen der Urlaubsüberschreitung und der Ge­horsamsverweigerung sein soll. Kähling ist vor seiner Militärzeit wegen schwerer Rörperverlegung mit 1 Jahr 4 Monaten Gefängniß vorbestraft und seit Ende 1898 aber im Dienſt, demselben ist auch kurze Zeit vorher ehe er die selben Straftat vom Oberkriegsgericht rechtskräftig zu einer Arreststrafe verurteilt. Kähling hatte seiner Korporalschaft aufgetragen, für einen Apell Namen in ihre Kleider zu

nähen. 3 Mal hatte der Musketier Weiland am Abend vorher bereits seinen Namen in den Mantel genäht und

jedesmal war derselbe vom Unteroffizier wieder heraus ge­trennt. Am Morgen war von W. die Arbeit das 42. Mal fertiggestellt, ohne Gnade vor den Augen d. 8 Unteroffiziers zu finden. Dieser trennte den Namen wieder heraus und

versetzte dem W. noch einen Schlag an den Kopf. Auf Weilands Erklärung, daß er das Einnähen nicht anders zu machen verstehe, wobei dieser das Kleidungsstück dem Unter­offizier vor die Füße warf mit dem Hinzufügen, er nähe den Namen nun nicht mehr ein. Der Vorgesezte titulierte den Angeklagten darauf mit Hallunke oder Schwein und ver­setzte ihm einen weiteren Schlag an den Kopf. Weiland behauptet, er habe mindestens 3-4 Schläge und einen Tritt mit dem Fuß vor der Knieescheibe erhalten und wird in seinen Angaben durch die Beweisaufnahme unterstüßt. In­folge der oberkriegsgerichtlichen Bestrafung war dem Unter­offizier K. der Nachturlaub verweigert, er war aber ohne diesen aus der Kaserne fortgeblieben und lief nachts nach 12 Uhr dem Offizier der Runde in der Grünbergerstraße in den Weg, dabei versuchend diesem auszuweichen. Von der Runde verfolgt wurde ihm vom Führer derselben, der sah daß der Flüchtling ein Unteroffizier war, vergeblich dreimal halt und stehenbleiben zugerufen, und glückte es dem Aus­reißer den Verfolgern zu entkommen. Durch eine Kontrolle in der Kaserne wurde festgestellt daß der Angeklagte es ge­wesen, der ohne Urlaub der Runde in der Nacht begegnet war und den Befehl stehen zu bleiben, nicht befolgt hat. Der Gerichtshof erkannte gegen den Unteroffizier K. auf eine Gesamtstrafe von 3 Monate Gefängniß und Degration zum Gemeinen. Musketier Weiland wurde mit 14 Tage strengen Arrest bestraft.

** Die Anlagemufit für morgen findet um 12 Uhr in der Ostanlage statt. Das Programin lautet: 1. Kaiser­Ouverture von Voigt, 2. Meditatien von Bach, 3. Mari­tana Walzer von Dellinger, 4. Finale a. d. Op. Murtha" von Flotow.

** Eine interessante Schlägerei fonnten gestern Nachmittag gegen 2 Uhr die Bewohner der Bahnhof­und Marktstraße mit ansehen. Ein hiesiger Dienstmann und Führer eines Fuhrwerts begegnete seinem Sohne, der

mit anderen Musterungspflichtigen sich des Tages freuten. Vater und Schn gerieten aneinander und es gab die schönsten schallenden.... zum allgemeinen Gaudium der Zuschaner.

Aus Hessen und nachbargebieten.

* Steinbach bei Gießen. Die hier noch lebenden 50er" feiern rächsten Sonntag, ebenfalls wie ihre Gießener Alters­genoffen, beim Wirt Stein im Gasthaus zum Eichhorn" ihren Jahrestag. Wir wünschen der kleinen fameradschaft lichen Feier besten Verlauf.

* Buzzbach, 23. April Der heutige Schwein markt war mit ca. 70 Wagen befahren. Die Preise stellten sich für Ferkel 40-60 mt. Einlegeschweine 70-110 mt. per Baar

* Wetzlar. Landrat Dr. Sortorius hierselbst ist zum Wahlfommissar für die Reichstagswahl im Kreise Wetzlar Altenkirchen ernannt worden.

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Flensungen. Ludwig Theiß wurde als Wiegemeister für unsere Gemeinde eidlich verpflichtet.

er habe 50 000 Mt. in der Lotterie gewonnen, das Geld sei auf der Reichsbank in Frankfurt deponiert, er wolle sich in Friedberg ein Drechslergeschäft mit automatischen Maschinen, die er selbst erfunden hat, gründen. Er hatte sich auch tat­sächlich mit einem dortigen Agenten behufs Ankaufs eines Bauplazes ins Benehmen gefeßt. Da Angeklagter nicht in der Lage war fich irgendwie auszuweisen, schöpfte der Agent Verdacht, daß er es mit einem Schwindler zu thun habe, was er diesem auch offen ins Gesicht sagte, sowie dem Vater seiner Verlobten mitteilte. Inzwischen hatte Angeklagter von Letterer 15 Mt., angeblich zum Zahlen der Stempelfoſten für Kaufnotul erhalten, womit er, da er Lunde roch, das Weite suchte. Angeklagter bestreitet heute die Angaben der Zeugen inbezug auf den Lotteriegewinn, er will nur von dem Verkauf der Erfindung seiner automatischen Maschine gesprochen haben, für welche ihm in Leipzig 50 000 Mt. angeboten urde. Das Lettere beruhe auf Wahrheit, nur sei aus dem Verkauf der Erfindung nichts geworden, da er auf der Reise vor Friedberg nach Leipzig verhaftet worden sei. Das Gericht schenkt diesen Angaben feinen Glauben, in größerem Maßstab abgesehen hatte und da er sich entdeckt sah, die Flucht ergriff. Das Urteil lautet auf 1 Jahr Zuchthaus und 150 Mt. Geldstrafe nebst Aberkennung der bürgerlichen Ghernrechte auf 3 Jahre. Kaspar H. von Reichlos wurde vom Schöffengericht Herbstein in eine Geldstrafe von 4 Mf. ge nommen, weil in seiner Spezereihandlung eine Wage, die nicht richtig wog vorgefunden wurde. Angeklagter behauptet das Gegenteil und bietet dafür Beweise an, weshalb das Gericht zur Vertagung der Sache gelangt. Nach Verkündung des Be schlusses, besinnt er sich eines andern und nimmt die Be rufung zurück. Zum Schlusse wird die Privatsache W. gegen G. von Gießen, zwecks weiterer Beweiserhebungen vertagt.

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Homberg a. d. Ohm. Zum Befehlshaber unserer nimmt vielmehr an, daß es Angeklagter auf Schwindeleien Sonntag,

Freiw. Feuerwehr wurde Gg. Hch. Kuhl nnd zu dessen Stellvertreter Gottf. Ludwig Repp eidlich verpflichtet.

** Der Tod des G'öckners. Ein seltsamer Todesfall ereignete sich am Mittwoch früh 1/2 10 Uhr in der evan­gelischen Kirche zu Friedberg. Um die genannte Beit sollte die Vorstellung der Konfirmandinnen beginnen, zu welcher Feier der Friedhofaufsehrer Heinrich Walz für das Glockengeläute zu sorgen hatte. Er hatte sich um ca. 5 Minuten verspätet, und um diese Verspätung einzuholen, lief er in größter Eile über die Straße nach dem Glocken turm. Beim Läuten war ihm seine Ehefrau behülflich. Durch die Ueberanstrengungen befam Walz einen Herzschlag, sodaß er tot am Glockenstuhl niedersank. Ein sofort herbeigeholter Arzt konnte nur noch den eingetretenen Tod tonstatieren. Wohl fiel in der Kirche das schwache Geläute auf, doch nahm die Feierlichkeit ihren ungestörten Verlauf, da während derselben niemand etwas von dem Vorfall im Glockenturm merkte. Der so plößlich Verstorbene stand in den 50er Jahren.

Grünberg. Die Arbeiten an dem Weichensteller­häuschen, von wo aus in Bufunft die Regulirung des Weichenſtellwerks vorgenommen wird, sind soweit fertig, daß das Stellwerk zum 1. Juli dem Betrieb überg ben werden kann.

-e- Grünberg gehört zu jenen Städten, die sich langsam unser Städtchen und kommt nach der Marktstraße, Ecke aber sicher mit der Zeit restaurieren. Geht man jezt durch fleißige Hände sind bemüht das alte Geschäftshaus des Barfüßergasse, so erblickt man dort rege Bauthätigkeit, Herrn Bäckermeister L. Stein in ein modernes umzu­wandeln, in welchem neben einer der Neuzeit entsprechenden Backstube auch noch ein Wirtslokal mit eingerichtet wird.

*** Mücke b. Grünberg. Die Arbeiten der Uebergangs­brücke über die Bahngleise sind soweit vorgeschritten, daß dieser Tage das Legen der eisernen Bogen begonnen werden kann. Unglücksfällen durch Ueberschreiten der Gleise ist nunmehr vorgebeugt.

hat Direktor Bamberger in Mücke vor Jahresfrist 7000 Mt. ** Wie wir aus durchaus zuverlässiger Quelle erfahren, unterschlagen, was hauptsächlich auch Grund der Kündigung Gläubiger hielten sich an seinem Gehalt, und Herr Bam­seitens der Aktiengesellschaft war. Die früheren Alsfelder berger zog infolge dessen die bekannten Meilenstiefel an. Eine Generalversammlung der Aktionäre findet heute Sams­tag statt.

burg- Kirchhain- Frankenberg ist der Landrat von Negelein zu Marburg, zu seinem Stellvertreter der Landrat Freiherr Schent zu Schweinsberg in Kirchhain bestimmt worden. den Besißer der Dhäuser Mühle bei Schweinsberg, Mez, *** Nieder- Ofleiden. Am Mittwoch Morgen fand man dessen Schener und Stallungen erst fürzlich ein Raub der Flammen wurden, tot am Ufer der Ohm. Bei der jetzt

Marburg. Zum Wahlkommissar des Wahlkreises Mar­

herrschenden Dunkelheit wird derselbe den Weg verloren haben

und in die Ohm gefallen sein.

*** Groß Felda, 25. April. Gestern Nachmittag nach Landwirt Albert Steuernagel, während dem Fahren vom 5 Uhr wollte der Knecht Louis Steinbacher, im Dienste des Wagen springen. Er reifing sich in die Leine, stürzte hin Geistes gegenwart verdankte er es noch, daß er sich noch rasch und das eine Vorderrad ging ihm über beide Beine. Seiner umbrehte, denn sonst wäre ihm das Hinterrad noch über den Kopf gegangen.

** Aus Nassau, 24. April. In der Gemarkung Löhn­berg wurde soeben die 4. Quelle erbohrt. Die zu ihrer Er­schließung vorgenommenen Arbeiten des Bauunternehmers indem ein tohlensaurer Sprudel zu Tage trat. Herr Deiß­Deißmann in Löhnberg waren gestern von Erfolg gefrönt, mann hat s. 8. auch den ,, Augusta Viktoria- Sprudel erbohrt. verordneten in Tronberg. Sie haben in diesem Jahre ** Sonderbare Schwärmer sind die Stadt­wieder die Erhebung von 200 Prozent Grundsteuer be­schlossen, während der Magistrat nur 100 Proz. beantragt hat. Jetzt wird der Bezirksausschuß zu entscheiden haben, wenn die Stadtverordneten an ihrem Beschluß festhalten.

figen Fischern ein 3 ander im Gewicht von 18 Pfund *** Im Rhein bet Worms wurde gestern von hie= gefangen. Das prächtige Exemplar wurde an die Hofküche nach Darmstadt gesandt, um auf der Tafel des Großherzogs, des Protektors des Fischereivereins, zu erscheinen.

Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer sigung.

Gießen, den 24. April 1903. Der 32 jährige, vielfach vorbestrafte Drehergeselle Johann Josef St. von Groß- Kreidel, welcher zur Zeit in Zwickau eine Strafe wegen Betrugs verbüßt, knüpfte im vorigen Jahre, unter Verschweigung der Tatsache, daß er verheiratet ist, mit der Tochter des Schuhmachers Hemmer zu Friedberg, welche er schon früher kannte, ein Verhältnis an, welches zur Verlobung führte. Er schwindelte ihr vor,

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Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote.

Dr.

18. April. Karl Christian Maus, Sattler dahier mit Anna Katharine Käß dahier. Hermann Walldorf, Schau steller dahier mit Jda Johanna Haeußlerd dahier. Curt Ulrich Waldemar Edgar Otto Spohr, Rechtsanwalt dahier mit Margarete Elisabeth Hedwig Strache in Münche berg. 20. Karl Burt, Kaufmann dahier mit Marie Bez berger in Zürich. Johannes Adolph, Sergeant in Buzzbach m't Anna Bergen dahier. Heinrich Peter Schmidt, Cement arbeiter dahier mit Katharine Schneider dahier. Adolf Schmidt, Buchbinder dahier mit Emma Luise Leizbach in Obershausen. Georg Peter Martin Schalch, Eisenbahn­Bureaugehilfe dahier mit Barbara Fischer dahier. 24. Fried­rich Müller, Fuhrmann dahier mt Lina Marie Christine Müller, geborene Hardt dahier. Karl Dechler, Taglöhner in Frankfurt a. M. mit Luise Kraz dahier Heinrich Emil Gottfried Ludwig Philipp Jughardt, Kaufmann dahier mit Pauline Margarete Stein dahier. Levi Kazenstein, Kauf Balser, Taglöhner in Rödgen mit Elise Sperwald dahier. marn in Hamburg mit Clotilde Marcus dahier. Jakob

Eheschließungen.

18. April. Philipp Geißler, Kutscher dahier mit Anna Roth dahier. Georg Klöß, Schutzmann dahier mit Anna Elisabeth Christine Ernstine Gröninger dahier. Ernst Adolph Theodor Bänder, Photograph in Frankfurt a M. mit Bertha Anna, Eleonore Ritter, geborene E fert dahier.

Geborene.

12 April. Dem Sergeant Heinrich Wurm eine Tochter, Anna Else. Dem Knecht Martin Helferich eine Tochter. 13. Dem Fuhrmann Johann Georg Bachmann eine Tochter. 15. Dem Kaufmann Ostar Georg ein Sohn, Kuno. 16.

Dem Landwirt Heinrich Zölzer ein Sohn, Georg Starl. 17. Dem Fabrikarbeiter Innocevz Krack eine Tochter, Marie Anna. 19. Dem Tapezier Ludwig Offenbacher ein Sohn, roth ein Sohn. Heinrich. 20. Dem Hausburschen Johann Konrad Hed

Gestorbene.

geborene Beerhalter, Ehefrau des Bremſers Conrad Malto,

18. April. Lucie, genannt Wihelmine Maltomestus,

m sius, 43 Jahre 6 Monate alt. Georg Karl Zölzer, 2 Tage 3 Stunden alt, Sohn des Landwirts Heinrich Bölzer Weaurers Ernst Hauser dahier. 21. Heinrich Bogt, 66 daher. 20. Hermann Hauser, 27 Tage alt, Sohn des Jahre 4 Monate alt, Rentner dahier. 22. Johannes Ruppel, Tochter des Spenglermeisters Chriſtian Arnold, noch ohne 82 Jahre 11 Monatr alt, Privatier dahier. 23. Vornamen, 11 Tage alt. 24. Heinrich Wörner, 1 Jahr

Eine

10 Monate alt, Sohn des Taglöhners Georg Wörner dahier. Marie pel, geborene Diehl, 33 Jahre 1 Monate alt, Ehefrau des Kutschers Heinrich Vöpel dahier.

Marktbericht.

Gießen, 25. April. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per Pfd. 1.00-1.10 mt. Hühnereter 6 Pfg., 2 St.11 Pfg., Enteneier St. 6-7 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg, Erosen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar

. 0.80-1.20, Hühner per Stüd Mt. 1.00-230, Sahnen, b

Stüd Mt. 1,10-2.30, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Bid.

54-60 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch

per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bfb. 66-76 Big. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 66-72 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 6.00-6.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 7.00-8.00, Milch per Liter 18 Pfa.

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