igkeiten. gung.] Unfer bismeister Köhler agswahlen, trogdem rde, wieder fandi , wird also auch rleben. Es treten inn mit National aten. Jezt fehlten hen. ctrauens- Männer irte den Landwirt en für die bebor Wahlkreis( Lim
nächsten Mittwoch, ordentliche General g ist folgende: 1. 8 Aufsichtsrates. Jung der Jahres
1902. 2. Erfa
ilenden Decharge
-
ie Stadt. Das meiste Publikum bewegte sich vom Seltersthor über den Kreuzplatz durch die Mäusburg nach dem Marktplag und zurüd. Die Anwohner dieser Straßen haben auch in diesem Jahr Confetti und Seeschlangen nicht gespart, so daß heute morgen man eher im Glauben sein fonnte, es hätte geschneit. Die Frequenz in den Restaurants war eine entsprechende, überall fonnte man sorgenfreies Lachen und übermütige Lebensluft bernehmen. Die Jugend tobte sich in den legten Augenblicken nochmals gründlich aus. Mehrere Vereine und kleinere Girfel waren gemütlich hier und ba zusammengekommen und haben auch im engeren Streise dem Gott Jofus gehuldigt. Mögen alle, die Freude und Scherz gesucht haben, auch das alles ge funden haben.
[ Viehmarktbericht.] Auf dem gestrigen Kindviebmarkt war ein Vorrat von 1500 Stüd Großvieb, nämlich 1200 Stück Milchvieh, ca. 100 fette Rinder und 100 Paar Fahrochsen, sowie 350 Stälber vorhanden. Das Geschäft in tragenden und frischmeltenden Kühen
Frankfurter und Wiesbadener Käufern günstig beein
** Lauterbach. Samstag morgen wurde durch den heftigen Sturm auf der Station Herbstein der Nebenbahn Lauterbach- Grebenhain ein mit Stückgut beladener 15- Tonnenwagen in Bewegung gefeßt und saufte bei dem starken Gefälle( 145) mit großer Schnelligkeit in der Richtung nach Lauterbach zu über die Station Rrfeld, um bei Eisenbach früh 6 Uhr 24 Min. auf den glücklicherweise gerade haltenden Personenzug zu stoßen. Die Lokomotive erlitt mehrfachen Schaden, Buffer, Stoßbalten, Laternen usw. find daran zertrümmert und auch an dem„ Durchgänger" sind die Buffer entzwei.
felfische Gut 100 Jahre in der Famlie des jezigen 1 Wallenrod eine Hose im Werte von 8 Mt. entwendet hat. Pächters befindet. Wegen Unterschlagung und Diebstahls wird Angeklagter zu einem Jahr 4 Monaten Buchthaus, unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre verurteilt, wobei auch auf Zulässigkeit der Polizeiaufsicht erkannt wird.- Des Betrugs bezw. der Beihilfe zu demselben find Isaak N. aus Rzeszow. und Leopold L. aus Springen angeflagt. Auf Grund gefälschter Papiere, welcher letterer dem ersteren verschaffte, erschwindelte er sich bei Herrn Rabbiner Dr. Sander dahier 5 Mt. und bei Frau Prof. Dr. Pasch 3 Mt. Da L. wegen ähnlicher Schwindeleien bereits größere Strafen verbüßt hat, wird er in eine Buchthausstrafe von 1 Jahr nebst 150 Mt. Geldstrafe, sowie zu 5 Jahren Ehrenverlust verurteilt, während N. mit 9 Monaten GefängMüllergeselle Philipp Pf. aus nis davonfommt. Großen- Bused, ein fräftiger, junger Mann trieb sich in legter Beit in den umliegenden Ditschaften müßig umher, wobei er unter falscher Vorspiegelung eine Anzahl Wirte zum Teil unerhebliche Rechen prellte. Wegen Betrugs erDen Schluß hält er eine 6 monatige Gefängnisstrafe. bildet eine Privatflage welche durch Vergleich ihre Erledigung findet.
** Nidda, 24. Febr. In einer am Sonntag hier ftattgefundenen Bezirksversammlung der Kriegervereine des Bezirks Nidda wurde Herr Amtsrichter Römheld ron hier zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Herr Bechtold, welcher 30 Jahre lang ununterbrochen in diesem Amte war, hat wegen zu hoh m Alter jetzt das Amt n'edergelegt.
Aus dem Vogelsberg. Die Holzpreise sind, wie wir schon einmal berichteten, in diesem Jahre in die Höhe gegangen. Heute wird uns geschrieben, daß bei den am
und der dem war sehr flott und wurde durch starke Nachfrage von .Mitteilung des flußt, die auch höhere Preise für die Waare anlegten, legten Samstag in den Frhil. Riedeselschen Waldungen
Scheitholz 9-10 Mt. und Bucherprügel 7,75-8,50 Mt.
werbebant. 6. Be worden sind. Schon beim Vormarkt wurden starke gemäß§ 11 des Anfäufe in Milchvieh besonders schwarz- bunte Waare fosteten. ung für den Vor auch schwarze Tiere hessischer Landrassen gemacht. Auf
atuts aufgestellten
rat. 7.9 Verträge mit den 6 des Statute. 38 Pfg., worüber für Fräulein Mar. giltig morgen Don
. Beschluß
9. Ferner sei schon Serr Hubert Diep vor einigen Jahren und Liebhaber enga % Gastspiel abfol
Gießen Lahr
n früh nach ihrem an, daß der Verein Jätigkeitszweden er
dem Markt selbst rissen sich die Käufer um gute Stübe förmlich, so daß darin der Vorrat bald ausverkauft war. Aeltere Schlachtfühe wurden wieder nach Stoblenz ver fauft. Der Handel in fetten Rindern und Kälbern war flau und war Waare nur zu weichenden Preisen los zu werden, selbst als die Gießener Megger anfingen starke Einkäufe zu machen, beeinflußte dies den Preisrückgang nicht, wenn auch der Handel dadurch sich etwas belebte. Das Geschäft in Fahrodsen, welche diesmal in besonders schönen Paaren am Markt waren, machte fich vorzüglich. Käufer vom Rhein und aus dem Siegerland, sowie aus der Provinz Oberhessen deckten ihren starken Bedarf und legten für gute Waare sehr hobe Preise an. Ganz schwere Gangochsen hätten noch mehr Absatz gefunden, wenn der Vorrat darin größer
gewesen wäre. Die Marktbesucher find mit dem späten
des Café Leib) er Ber nicht zur Zeit Beginn des Marktes um die jetzige Jahreszeit um so Bein und Sell unzufriedener, als der Auftrieb in Folge der tierärzt konnte sehen, wie lichen Stontrolle und bei unseren Märkten länger sich hinzicht, als anderswo. Gestern war es 2 10 Uhr ehe die leßten Tiere den Markt betraten. Inzwischen hatte der Handel längst begonnen. Den Käufern wird durch den säumigen Auftrieb die Möglichkeit genommen, al weilte gestern den ganzen auf den Markt kommenden Vorrat zu it Schwinden des mustern. Wollten die Handelsleute aber warten bis bon der schönen alles Vieh auf den Markt gekommen und dann erst It in ihrem phan die Wahl treffen, so müßte der Markt bis Nachmittag um 2 1hr dauern und ein Abtreiben und Verladen des rschwang daher ein Szepter, um gekauften Viehes, das meistens mit der Bahn fortgeht, seines Regiments würde den ganzen Nachmittag in Anspruch nehmen. cht zu wecken nach ( Die Angelegenheit ist übrigens auch einmal schon vom cheint auch als ob Stadtverordneten Hanau in unserem Stadtparlament gepackt waren; ob behandelt worden.) Es wurde pro Stück bezahlt Milch fühe 1. Sorte 450-500 mt., 2. Sorte 360-425 Mf., 3. Sorte 270-325 Mt., Schlachtfühe 140-180 mf. Der Ctr. Schlachtgewicht wurde gehandelt: Fette Rinder 58-60 Mt., schwere Waare 62-64 Mt., Kälber 1. Sorte 62-64 Mf., 2. Sorte 56-58 mt., 3. Sorte 50-52 Mart, Gangochsen gingen ab pro Baar 1. Sorte 850-950 Mt., einzelne schwere Paare bis 1020 Mt., 2. Sorte 700-800 Mt., 3. Sorte 650-680 Mr., 2-3 jährige Fahrstiere 550-600 Mt. Ueberständig blieben fette Rinder, einige Paare Gangochsen und Kälber.
rthänig und folgte
den Strudel aus
mgewandelt, Giner unter dem Schuh Naje uud ſprad Ich, ohne daß ja auch die Zeit Berkehrte wird da ufgesparte Lebens. Bir scheinen unsere rnevals vertauscht iden da fruchtbaren Stenbälle mit ihrem e zur Geltung und ollen Rahmen. ehr alt; schon
ott Jotus und wis Der er das Regiment
ist von dem er
Aus Hessen und nachbargebieten. ** Sofgüll. Am Sonntag waren es 50 Jahre, seit der Schweinemeister Konrad Lechens in den Dienst des
Derrn Ludwig Hoffmann in Hofgüll, Vater des heutigen Bächters Oekonomierat C. Hoffmann, getreten ist. Zur
aturgemäß auch das rfahren; man ver au jenen Zeiten etzeit eingefchränk Lechens Glückwünsche und Geschenke, sein Prinzipal übergab ihm einen Sessel und ein namhaftes Geld Berufspflichten mit gefchener die man hört, soll der heutige Tag auch in anderer Beziehung ein für Hofgül bedeutungsvoller Selbftitit und fein, indem mit diesem sich das Fürstl. Solms Braun
Feier dieses Tages hatte sich Regierungsrat Dr. Wagner von Gießen dorthin begeben, um Lechens das ihm von der Regierung verliehene Verdienstzeichen für treue Arbeit zu überreichen. Von Nah und Fern erhielt
derte Lebensführung Karneval geworden enheiten, von denen Parlament nenner
in ihrer Wichtig rd dies Alles nicht Seift durch die per auf ein andere
Friedberg. Nachdem seit 5 Jahren kein Karnebalszug stattgefunden hatte, bewegte sich am Sonntag ein solcher durch die Stadt, und zwar schöner und größer als je einer zuvor. Der Zug enthielt ungefähr 30 Gruppen; voran bewegte sich ein mit 6 Pferden bespannter Wagen, auf welchem Prinz Karneval tronte. Der Zug enthielt ferner folgende Gruppen und Darstellungen: Zigeuner, die Verseuchung der Usa und der Badeanstalt", Schüler und Schülerinnen, die alkoholfreie Wirtschaft,„ Gewerbe- Akademie", die Sonntags schmiede in Kiautschou, Boeren, Bäcker, Metzger u. s. 1. Am„ Hotel Trapp" hielt Prinz Karneval eine humo ristische Begrüßungsansprache. Der Zug löste fich am Saalbau auf, wo Stonzert stattfand.
COffenbach a. M., 24. Febr. Das auf die Anzeige des Beigeordneten Wolff gegen den Armenhausverwalter Schiff eingeleitete Verfahren wegen Meineids wurde eingestellt.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es fönnen eingestellt werden:
2 Sattler nach Auswärts, 1 Schneider,( auswärts). 2 Schreiner, 1 Rutscher, 3 landw. Arbeiter( auswärts), Stallbursche, 9 Dienstmädchen für sofort,( Gießen), 4 Dienstmädch n für 1. oder 15 März, 2 Desgl. für 1. oder 15. April, 3 Desal. für sofort,( auswärts), 1 Köchin, 1 landw. Magd ( auswärts), 2 Lauffrau n.
Lehrlinge: 1 Friseur, 5 Schlosser, 1 Bäcker,( Gießen), 2 Bäcker( auswärts), 1 Schuhmacher, 2 Kaufleute, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 2 Schneider, 1 Stellmacher und Wagenbauer, ( auswärts), 2 Glaser, 1 Spengler.
Es suchen Arbeit:
1 Buchbinder, 3 Anstreicher bezw. Lackierer, 2 Schlosser, 1 Schneider, 1 Schreiner, 6 Rutscher, 10 Knechte bezw. Landwirtschaftliche Arbeiter, 3 Taglöhner, 8 Hausburschen,
1 Kinderfräulein oder Gesellschafterin, 1 Hausmädchen, 2 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, Buzfrau,
1 landw. Magd, 1 Raufmann oder Schreiber. Lehrlinge: 2 Kaufleute, 9- Schreiber, 1 Gärtner,
Weißbinder, 1 Schloffer.
Holzversteigerungen.
Bürgermeisterei Lich. Donnerstag, den 26 Februar, vormittags 10 Uhr im Stadtwald, Vorder- und Hinterwald. Busammenfunft auf der Kreisstraße LichHattenrod am Waldeingang. Bürgermeisterei Lich. Donnerstag den 26. Febr. vor
** Eine Familie aus dem östlichen Odenwald, spielte ein Teillos in einer( in Heſſen verbotenen) außer deutschen 1 Klassenlotterie Auf dasselbe fiel ein kleiner Gewinn im Werte von etwa 40 Mart nach deutschem Gelde. Die Dieses wurde Losagentur sandte zunächst ein Ersaßlos. nicht angenommen und zurückgesandt; das Gewinnlos wurde eing schickt. Eine Aufforderung an die Agentur, den Gewinn auszuhändigen, blieb zunächst erfolglos. Erst auf wiederholtes Ansuchen bequemte sich die Agentur zu der briefl chen Mitteilung, daß sie vor einem zwangsweisen Vorgehen warnen müsse, da ja das Spielen in der betreffenden Lotterie dorten verboten sei; ja man hatte noch die Ünverfrorenheit dabei, auf den bezüglichen Paragraphen des Strafgesetzes hinzuweisen. Bis heute sind die Leute noch nicht im Befiße des Geldes. Die versteckte Drohung hat gewirkt, denn die Leute lassen aus Furcht vor Strafe lieber ihren Gewinn im Stich. Dies möge sich mancher als Warnung dienen lassen.
=
Wiesbaden, 24. Febr. Die Intendantur der kgl. Schauspiele teilt mit, daß Kaiser Wilhelm, obwohl in diesem Jahre offizielle Festspiele nicht stattfinden, doch Wiesbaden anfangs Juni besuchen und mehrere Aufführungen der neu zu szenierenden Werke an wohnen wird.
** Usingen. Durch Verschlucken einer Heringsgräte hat sich ein hiesiger Gerber ein schweres Leiden zugezogen. Die Gräte hatte sich festgesetzt und konnte nur durch eine Ope
ration entfernt werden.
= Kassel, 24 Febr. In dem Konkurs über das Brivatvermögen des Extreberdirektors Schmit kommt Ende dieses Monats die zweite Abschlagsdividende zur Auszahlung, 240 206 Mt. auf der Gesamtforderung von 48 041 067 M. Das macht, wie bei der ersten Abschlagszahlung auf je 100 Mt. 50 Pfa.
Aus dem Gerichtssaal. Straffammer fitung.
Gießen, den 24. Febr. 1903. Josef D. von Klein- Lüder ist geständig seinem Arbeitgeber Bernhard Gärtner zu Ulmbach einen Rock im Werte von 20 Mt., welcher ihm zur Benußung übergeben war, bei seinem Weggang mitgenommen zu haben, auch gesteht er zu, daß er dem Schuhmachermeister Konrad Döring zu
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