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ufmänniden Bangenheim auf furze Zeit ausgestellt werden.

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Der uns vorgelegte Ratalog enthält Werte von Achenbach, Grüßner, Menzel, Gabr. Mox und noch andere mehr. Voraussichtlich dürfte die Eröffnung Donnerstag erfolgen, was durch Inserat bekannt gemacht wird.

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Das seit Jahren in der Schwebe befindliche Eisenbahn- Projeft Grünberg- Lich steht wieder im Vordergrunde des Interesses der beteiligten Gemeinden. Am meisten dürfte die Stadt Grünberg an dem Projekt

8- und Wafferte interessi rt sein als Ausgangspunkt der Eisenbahnlinie, denn - und Wasser ohne Zweifel wird der Güter- sowie auch der Personen­

erialrat, Schiffa

ptber faminlung der Lahnkanalifa Verbandes. männischen Bet

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verfehr der Stadt Grünberg Nußen und Gewinn bringen. Das seitherige Eisenbahn- Romitee bestehend aus den Herren Defan Wagner, Spenglermeister Heinr. Kaiser und Buch­bindermeister Karl Seim unter dem Vorsitz des Herrn Louis Moll soll weiter bestehen bleiben; das Komitee be­absichtigt die Angelegenheit energisch zu betreiben. Der auf die Stadt Grünberg entfallende Anteil der Kosten zu den Vorarbeiten wurde vom Gemeinderat in der letzten Sigung

an das Reichsa einstimmig bew: lligt. Ein Beschluß der den übrigen be­ellung von Bigan werden fa n. Wie wir hören, beabsichtigt der Vorsißende ammer Mitteilung Gemeinden Duckborn, Ettingshausen, Münster, Ober­

teiligten Gmeinden zur Nachahmung bestens empfohlen

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September 190 die näffte Stab m Donnerstag, folgende: 1. M huar 1904 zurüd 93'er Anlebens, esgleichen des 1895 ener Stadtwaldung bas Schlachthaus in Braunfohlen, 7. hnung der Gemeind eaustausch om Riegt Binn, 10. Antauf der age, 11. Anfauf die esuch der Firma G Geländes an die ir der Einfahrt bei tädtischen Turnhalle Baugesuch des L Dispins, 16. B

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des Eisenbahnkomitees, H rr L. Moll, sich mit den beteiligten

Bessingen, Neder- Bessingen und Lich in Verbindung zu szen, um das Projekt, das den Grünbergern die Wetterau usw. aufschließen soll, zu fördern. Es ist bedauerlich, daß nicht schon vor Jahren die Erkenntnis und Einsicht vorhanden war um dieses Projekt zu fördern; ja es gab eine Zeit, in der man in Grünberg furzsichtig genug war, um sich dem Fortschritt nach dieser Richtung mit klein­lichen Mitteln entgegenzustemmen. Heute sieht man in der Förderung der Klein- oder N. benbahnen mit Recht eine Aufgabe unserer Zeit. Aber auch höheren Orts hat man den Wert der Klein- und N benbahnen erkannt; verlangt doch der Eisenbahnminister in einem Erlaß vom 9. Juli d. I. von den Eisenbahnbehörden die größte Beschleunigung der vorbereitenden Handlungen über den Anschluß der klein­bahnen an die Hauptbahnen.

*** Reserve hat Ruh'. Gestern abend 8 Uhr traf in Geßen ein von Straßburg i. Els. fommender Sonderzug mit Reservisten vom 143 Inf. Reg. hier ein um nach 20 Minuten Aufenthalt in der Richtung über Beßdorf, Siegen nach Hagen weiter zu gehen. In dem Zuge wurden ca. 600 Mann, 8 Offiziere und 80 Begleitmannschaften be­fördert.

Kelterobstmarkt. In der Stadthalle in Frankfurt wurde Montag Vormittag der erste Kelterobstmarkt in diesem Jahre abgehalten. Der Besuch des Marktes war ein sehr guter. Zum Kauf standen 28 Waggon Mostbirnen. Bis 12 Uhr fam nur ein Abschluß über zwei Waggon Aepfel zustande, von denen der eine sofort, der andere in 8 Tagen lieferbar ist.

][ Klein- Linden, 21. Sept. Der Turnverein feierte gestern sein 14. Stiftungsfest, verbunden mit dem diesjährigen Abturnen. Beim Wetturnen erhielten Turner Friedrich Jung den 1. Preis mit 65 P., H. Schmidt den 2. mit 512, P. und Fr. Steger den 3. mit 48 P.; von den Zöglingen den 1. H. Lang mit 602/3 P., den 2. L. Adolf mit 54 P., 3. Pr. W. Jung und W Adolf mit 46% P. Nachmittags fand Schauturnen, abends Konzert und Tanz statt.

25jähriges Stiftungsfest des Gesangvereins Heiterkeit zu Gießen.

Mit dem Sängergruß: Grüß Gott mit hellem lang" leitete der Jubelverein seine Feier, welche am Samstag abend im Saale des Café Leib stattfand, ein. Den sehr zahlreich erschienenen Damen und Sangesbrüdern der Brudervereine Gießens, den von Lollar und Mar­burg herbeigefommenen Sängern fonnte fein besseres Will­tommen werden. Als die ligte Silbe verklungen, gab der 2. Präsident des Vereins, Herr Schuhmachermeister Sei dewand einen furzen Rückblick über die Entstehung, das Emporblühen und die Erfolge des Vereins im Laufe der verflossenen 25 Jahre. Im Jahre 1878 war es eine Anzahl Mitglieder der damals Freiw. Städt Feuerwehr, die nach des Tages Arbeit sich versammelten um die Gesangskunst zu pflegen; man nannte es" Feuerwehr­tränzchen". Das Kommando der Feuerwehr duldete es aber nicht, daß in ihrem Korps noch ein sog. Unterverein existiere, es gab etne stürmische Generalversammlung die als Folge hatte, daß die Sänger des Kränzchen" aus dem Korps austraten und am 7. September einen Gesangverein gründeten, dem man den Namen Heiterkeit" gab. Von den Gründern leben resp. gehören dem Verein noch an, der jeßige 1. Präsident Nol, der 2. Präsident Seidewand, das Vorstandsmitglied Kuhl und das inaftive Mitglied Albach. Der Verein hat ganz besonders unter seinem jebigen

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Dirigenten, Herrn Lehrer Becker, in der Sangesfunft große Fortschritte gemacht. Fortschritte gemacht. Der 1. Teil des Festes: das Konzert, wurde von der Heiterfeit" allein ausgeführt und wurden dabei ganz wunderschöne Chöre zu Gehör ge­bracht. Besondere Aufmerksamkeit fanden drei Solis, ge­sungen von dem Mitglied, Lehrer Zimmermann, dessen ruhiges und sicheres Auftreten und seine helle Stimme freudigen Anklang fanden.

Im direkten Anschluß an das Konzert folgte der Kommers. Zu Eingang desselben wurde dem Verein von 4 jungen Damen im Namen der Jungfrauen und Frauen ein wertvoller Fahnenschrank überreicht. Fräulein Eise sprach hierbei nachstehenden Prolog:

Sei uns gegrüßt an Deinem Jubelfeste, Verehrte Jubilarin innig heut'; Von Glück und Segen sei das Beste, Aus vollem Herzen Dir geweiht.

Heil Dir an diesem hohen Ehrentage, Den Dir geschenkt ein gütiges Geschick, Da uns vergönnt auf längst vergangene Tage, Vereint mit Dir zu richten unsern Blick. Nun 25 Jahre sind verflossen, Als Ihr begeistert Hand in Hand, Den schönen Bund dereinst geschlossen, Unsch'ungen von der Freundschaft schönem Band. Doch nicht genügte Euch dies edle Streben, En höh'res Ziel, es schwebte Euch voran, singe, wem Gesang gegeben,

War Euer Ruf auf Eurer ferneren Bahn. Und mancher folgte einem innern Drange, Es zog ihn unbewußt zu Eurem Kreise hin; Die große, heil'ge Freude am Gesange, Sie ließ bewundernd ihn das Herz erglüh'n. So wuchs heran der junge Verein, Ein Hort zur Pflege der Lieder, In Freude und Leid einander geeint, Waret Ihr stets treue Sangesbrüder. Die Jahre schwanden und oftmals zurück Kehrt der Zeitpunkt des Stiftungstages. Ach! eines noch fehlte zu Eurem Glück, Das Zeichen der Ehre, die Fahne. Und taum war Euer stiller Wunsch, Zu den Frauen und Jungfrauen gedrungen, Da ist auch begeisterst ein Wiederhall, In ihren Herzen erflungen.

Als bald darauf das Stiftungsjahr, Ward zum 12. Mal vollendet,

Da hat der Frauen und Jungfrauen Schaar. Euch das herrliche Banner gespendet.

Toch nochmals sollte das Glück Euch erblüh'n, Am 20. Stiftungsfeste,

Die prächtige Schleife, sie ward Euch verliehn, Euch zur Ehre, und uns zum Gedenken.

Und als so geschmückt Euer schönes Panier, Sich vor Euren Blicken entfaltet,

Da schwurt Ihr aufs neue, für und für Fest in treue zusammen zu halten.

Was e'nst Ihr gelobet mit Herz und Munde, Für den Gesang treu zur Fahne zu steh'n, Habt Ihr dann bewiesen als schlug die Stunde, Wo man Euch rief zum Kampf zu gehn.

Was leise Ihr gehofft, dort habt Ihr es gefunden, Verkündet ward Euch da der erste Sieg.

In Nauheims Mauern ward der Lorbeer Euch gewunden, Das erste Blatt zum Ruhmeekranz gefügt. . wahr in schöner Lohn ward Euch zuteil, Wie hob sich voll Begeist'rung Eure Brust, Von treu erfülltem Pflichtgefühl,

Und Heil dem Gesang erscholls in froher Luft. So fehrtet sieggekrönt Ihr dann zur Heimat wieder Und freud'ger Willkomm schallte Euch entgegen; Glückwünsche einten sich mit Euren Liedern Zu Eurem fernern Blüh'n, Gedeih'n und Segen. Doch nicht mit Worten, auch mit Taten wir beweisen, Wie hoch wir schäßen edles Streben, Wie wir zu jeder Zeit uns glücklich preisen, Vereint mit Euch uns dem Gesange hinzugeben. So n'mm denn hin geliebte Heiterkeit,

Die heut Du strahlst im Silberglanz der Jahre, Was dankbar unsre Herzen Dir geweiht, Uns zum Gedächtnis möchtest Du's bewahren.

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Es soll dies Kunstwerk sein ein würd'ger Aufenthalt, Des Banners Dein und Deiner Siege Preise, Die Du erkämpft und einstens noch erringen wirst, Wenn Du so weiter pflegft die echte Sangesweise. So bleibe immer, was auch kommen mag, Treu Deinem edlen, schönen Zwecke, Bis anbricht einst Dein goldner Ehrentag, Der Kunst ein Heim- der Freundschaft eine Stätte.

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Es folgte dann die Ueberreichung von 4 fünstlerisch ausgeführten Gedenktafeln an die oben genannten 4 Mit­der Jubelverein von seinen zwei jüngsten Mitgliedern eine begründer durch das Vorstandsmitglied Eise; ferner erhielt Flasche Champagner mit Kühler, ,, Liederkranz"= Gießen eine Fahnenschleife, von der Liedertafel"-Marburg einen silbernen Fahnenkranz, vom Liederkranz"-Marburg zwei Wandbilder und von einem außerordentlichen Mitgliede einen Fahnennagel. Bei Ueberreichung dieser Geschenke wurden die Verdienste und die Kollegialität der Heiterkeit" gebührend hervorgehoben. Des Weiteren gratulierten die " Harmonie", der Bauer'sche Gesangverein und der Turn­verein( dessen Gesangsabteilung mit eingeladen war) zu Gießen, ebenso die Liedertafel"-Lollar. Die genannten Vereine, mit Ausnahme der beiden Marburger, haben ab­wechselnd recht schöne Liedervorträge gegeben, im Verlauf dessen das Wort: Froher Sang Guter Klang, voll und ganz dabei zur Geltung gekommen ist. Der Sonntag Abend galt der Jugend; ein Ball im gleichen Saal bildete den Abschuß des Ganzen. Möge der während des Festes so oft zum Ausdruck gekommene Wunsch, daß die Heiterkeit"-Gießen auch weitere 25 Jahre mit demselben Erfolge für das deutsche Lied wirke, in Erfüllung gehen!

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Marktberichte.

Gießen. 23. Sept Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bib. 1.00-1.20 MI, Hühnereter 2 Stüd 12-16 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar . 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mr. 1.30-1 80. Hahnen, per Stud Mr. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.80-2.40, Gänse p. Bid. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Bfd. 62-66 Pfa. Schweinefleisch per Pfb. 66-76 Bia. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 70-74 Bfa., Hammelfleisch ver Pfd. 56-74 Bfg.. Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mr., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-500, Kirsden per Pfund 00-00 Pfg. Milch ver Liter 18 Vfa. Dauer der Marktzeit bon 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Hamburger Futtermittelmarkt. Originalbericht von G.& D. Lüders, Futtermittelgroß­handlung, Reis und Deltuchenmühle, Hamburg.

Bei vermehrter Nachfrage für Reisfuttermehl, Baumwollsaat­mehl und Erdnußkuchen war die hiesige Börse etwas fester gestimmt; für spätere Sichten mußten teilweise höhere Preise zugestanden werden. Palmkernschrot höher.

Tendenz: besser.

Reisfuttermehl 24-28 Proz Jett und Protein 4,25-4,50 ab Hamburg, 4,35-4,50 ab Magdeburg, ohne Gehaltsgarantie 3.70 bis 4,30 ab Hamburg, Reiskleie 2.00-3,50, Weizentleie, grobe 4,20 bis 4,40, Roggenkleie 4,20-4,35, Gerstefleie 4,50-5,50, dnußkleic ( gemahlene Erdnußschalen) 1,90-2,25, Erdnußfuchen und Erdnuß­mehl 52-54 Proz. 6,25-6,50, 53-58 Proz. 6.50-7.25, Baumwoll­saatkuchen und Baumwollsaatmehl 52-58 Broz 6,40-6,60, 56-62 Proz. 6,50-6,75, Cocusnußkuchen und-Mehl 28-34 Proz. Fett und Protein 5,40-6,25, Balmfernkuchen und Mehl 22-26 Proz. 4,90-5 30, Rapskuchen und-Mehl 38-44 Proz. 4,45-4,75, Lein­fuchen und Mehl 38-42 Proz. 6,20-670, Maisölkuchen u.-Mehl 18-24 Proz. 5,70-6,00, Getrocknet. Schlempe 40-45 P: 03. 5,15 bis 5,60, Getrocknete Treber 24-30 Prog. 4,60-5.00, Malzfeime 4,40-5.10 mt. Alles pr. 50 Kilo ab Hamburg.

Städtisches Schlachthaus.

Ochsenfleisch 45 Pfg. Heute und Montag

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin lein: far bas Bokale, den Gerichts." und Deffentlichen Sprechsaal":& r. Cvvormans Brad und Berlag der Gießener Berlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.

Wer früh morgens

zum ersten Frühstück eine Tasse wohlbekömmlichen Kathreiners Malzkaffee trinkt, der wird schon nach furzer Zeit die günstige Wirkung einer solchen ver­nünftigen Lebensweise deutlich und nachhaltig verspüren. Kathreiners Malztaffee vereinigt nämlich mit dem Wohl­geschmack und Aroma des guten Bohnenkaffees die charakteristischen und allgemein geschäßten Vorzüge des Malzes, wodurch er zu einem Gesundheits­trank in des Wortes wettester Bedeutung wird. Das sollten alle bedenken, denen Kaffee weniger gut bekommt, oder solche, die leidend, nervös und schwächlich sind.

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