gkeiten.
ffanten Uebersicht über den gegenwärtigen Stand und die Ergebnisse der Bewegung für Reichswohnungsreform beginnt.
Grünberg. Grober Unfug wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag verübt. Dem Mezgermeister
8. April den aus Darin wird zunächst festgestellt, daß die Bestrebungen, eine Ruh überhaupt wegen ihren Werthes als Milchvieh nicht gut und Wirt Spamer wurden aus seinem Garten gegen 60
Fakultät der Land große Wohnungsreform durch das Reich herbeizuführen, im mit Wittung Berichtsjahre einen guten Fortgang genommen haben. Be
onders wird das Vorgehen des der Zentrumspartei ange
aufgeschrieben, um veranzeigt zu werden. Verkäufer und Käufer waren sich darüber einig, daß man eine ausgemolkene beurteilen tonne und da auf unseren Märkten nur Handelsleute unter einander Geschäfte abschließen, sei durch dte neue Polizeiverordnung Thür und Thor geöffnet. Es sei die ver
Den der Bentral Brenden Reichstagsabgeordneten Dr. Jäger hervorgehoben. langte Entlehrung der Euter der Tiere vor dem Markt in
verschiedene Bauvereine in Erbbaurecht vergeben wurde.
Stüd Hyazinten von böswilliger Hand herausgerissen und vernichtet. Man muß sich wundern, warum an den Boten des Frühlings Rache genommen wird.
In Alsfeld findet nächsten Sonntag Nachmittag 3 Uhr im Mainzer Hof" eine Versammlung statt zwecks Gründung eines Geflügelzuchtvereins für Als. feld.
Der hessischen Ort die Tatsache bezeichnet, daß von den im Vorjahre bewilligten Road, tagtens praktischer Anfang einer Bodenpolitik des Reiches wird der Regierung Millionen Mart aus Reichsmitteln 400 000 Mark zur Statuten Menderun Erwerbung von Baugelände verwendet worden sind, das an schrift: Die E Der Bericht kommt dann weiter auf die Erklärung der Re- burg 2c. aber auch bei den Märkten in der Nähe von Gießen in dem Saale bei Gastwirt Müller in Bernsfeld aus ägerbataillo gierung von vor 2 Jahren zurück,„ daß die Wohnungs
Bahrscheinlich wert
Militäretat eng f nifonsortes
frage nur von den Einzelstaaten erfolgreich gelöst werden könne" und bemerkt dazu, daß im Gegensatz zu dieser Erklärung die Gewalt der Umstände doch inen Anfaz nach dem andern zu einem umfassenden Ein
Gießen überhaupt auch nicht durchführbar, weil es am Plage an allen Einrichtungen hierzu fehle, um den Auftrieb von 1000 Stück Vieh am Abend vor dem Markt auszumelfen. Weiter erklären die Handelsleute daß ein solches Verlangen bei anderen großen Märkten wie z. B. in Fulda Aschaffen an sie nicht gestellt werde und daß es auch ganz ausgeschloffen sei, daß ein Händler der Milchvieh zu Markt bringt, dasselbe mit übervollem Euter auftreibe, schon wegen der damit verbundenen Gefahr des eintretenden Milchfiebers der Kühe. Am meisten aber mißbilligen die Interessenten, daß man die nach ihrer Meinung gar nicht so einfache Kontrolle einen Landwirt oder Schweizer der vom Molkereiwesen was verstehe viel sachlicher geübt werden würde. Die Interessenten
ter Stelle noch ni greifen des Reiches im Sinne des Vereins herbeiführe. Zum Barnison di ses ne Schluß wird dann die Einsetzung einer Reichs- Kommission der Sache durch Schußleute ausüben läßt, die doch durch
telbarer Nhe dur
ur Regelung der Wohnungs- und Ansiedlungsfrage gefordert Der Geschäftsführer hat im Auftrage des Vereins
ände zugl ich bei ein großes zusammenfassendes Reformprogramm für die behaupten und erklären, daß man mit der neuen Polizeimag
bungen auszuführ Wohnungs- und Ansiedlungsfrage entworfen, welches in dem regel unseren Märkten sehr leicht schade, da Käufer und wird uit Bor Januar/ Februarhefte von Brauns Archiv für Soziale Ges Verkäufer sich leicht vom Gießener Markt abwenden und die aße genannt. gebung und Statistit erschienen ist. Endlich wird die Märkte der Nachbarschaft aufsuchen wo diese Maßregel nicht
Ortes, auch das
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Einberufung eines deutschen Wohnungskongresses für 1904 geplant.
* Der Fest ausschuß des 18. Kongresses der Allgemeinen Radfahrer- Union D. T.-K. in Mannheim- Heidelberg
geübt wird. Es ist ja bekannt, daß man in der Bürgermeisterei weder Mühe noch Stoften scheut um den Marktver fehr im wohlverstandenen Interesse der Handel- und Gewerbetreibenden unserer Stadt zu fördern und zu heben,
den beiden ander bom 10.- 14. Juli d. I hat beschlossen zur Erlangung deshalb geben wir die gestern vernommenen Klagen und
nter in ſehr minimales ni Breisausschreiben zu veranstalten und fordert alle Freunde eines Rades, denen dichterische Begabung zuteil geworden,
Stalent, feine Selb
und 20 Mt. Die Lieder werden
Tälern der Sila bergl. am Kopfe zu versehen. nn. Ift denn burda attige" Operette„ Die Fledermaus" in Scene, und war biesplay, welcher felbe wegen ihrer großen Beliebtheit schon zum öfteren am mstadt und hessen Berliner Opernhaus gegeben wurde. Wie überall, so übte Londorf- Roß dieselbe auch hier auf das Theaterpublikum, welches sich recht zahlreich eingefunden, eine große Anziehung aus, welche sich
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rechtigt sind und hier Remedur nötig ist, sie auch geschaffen wird.
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mt dem weitblidende auf, am Preisbewerb teilzunehmen. Das Lied soll nach einer Guten Morgen, August!" Justizrat Erich Sello veröffentlicht in der Boff. Blg. Grinnerungen an den vers hier handeln font feiten des Wanderfahrens zum Ausdruck bringen und storbenen freisinnigen Abgeordneten Mundel. Sello Borteile fich bite führt darin als Beispiel für die wißigen und ironischen Imder Fall, hat in fest: Ein erster Preis von 100 Mt. und zwei Trostpreise provisationen Mundels vor Gericht eine Verteidigungsrede an, die Munckel in den siebziger Jahren vor dem Straffenat in welchem Skye Eigentum bez Haupt nu te breingetrönten Sie die beg stammergerichts bei der Vertretung eines Bauernjungen at Oberheffen Einsendungen müſſen bis spätestens 1. Juni b. 3. an den gehalten hat, der vom Kreisgericht wegen Beleidigung eines Er durchbrochenen Vorsitzenden des Preßausschusses des XVIII. Rongresses der Gendarmen zu Gefängnisstrafe verurteilt worden war. errlichen Bogelberg. Allg. Rabf- Union Herrn P. Teickner- Mannheim erfolgen verteidigte ihn ungefähr mit folgenden Worten:„ Wessen, Er soll und zwar ist jedes Lied mit einem Kennwort, Motto oder meine Herrn Richter, ist mein Klient beschuldigt? über den Gendarmen Schulze gelacht haben. Glückliche Jugend, die sich noch über einen Gendarmen zu freuen vermag; beneiden sollen wir sie darum, aber nicht dafür bestrafen; wir Alteren haben ja leider diese naive Seiterkeit des Gemütes längst verloren. Aber mein Klient soll dem Ge men auch noch Guten Morgen, August!" zugerufen haben. Dieser Teil der Anflage trifft mich persönlich aufs schmerzlichste. Haben Dich denn, so frage ich mich, Deine den Namen August gaben? Nein, ich gestehe es frei: wenn guten Eltern beleidigen wollen, als sie Dir in der Taufe mich der hohe Senat, nachdem er das Schicksal meines Klienten wohlwollend beraten haben wird, bei seinem Wiedereintritt in diesen Saal mit einem fräftigen:„ Guten Morgen, August!" begrüßen sollte- ich würde das nicht als eine Räntung, ſondern bantbar als einen Beweis mich ehrenber Bertraulichkeit empfinden." Selbst das grämliche Gemüt des Vorsitzenden, der sonst nichts von Spaß verstand, fonnte solchem Humor nicht wohl widerstehen; er schloß die Verfündigung des Urteils, das die Strafe auf ein paar Mark herabseße, mit den Worten:„ Zum Schluß habe ich Ihnen, Herr Verteidiger, im Auftrage des Senats noch ein herzliches Adieu, August!" zuzurufen.
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t anderen Truppe: gab. Die Hauptrollen waren in guten Händen.„ Den leicht auszuführe Eisenstein" gab Herr Nolde, Fräulein Stöcker sang die Rosalinde, Fräulein Bartl das Stubenmädchen Adele und den Durch ihren Melodienreichtum ist diese Operette rasch zur Gesangsdirektor Frank Herr Bruck, Herr Gandert den Frosch. Bopularität gelangt. In Couplets hätten am gestrigen Abend die einzelnen Nuancen mehr perfekt sein dürfen. Das Ensembles hat sonst im Allgemeinen in recht zufriedenstellender Weise gespielt, ebenso war die Musitbegleitung wieder eine vorzügliche.
arauf müßte unser men, damit die Aus neue Jägerbataill liegt mir nun fer in Garnison zu b dt im Verhältnis feire Vergrößm ßer Gießen und hes und bequem alles aufbieten with Büdingen, en muß vor als erden, und z
+ Promenaden- Konzert. Es ist in letzter Zeit bei den Bromenaden- Konzerten die bedauerliche Wahrnehmung gemacht worden, daß die von Besuchern dorthin witgenom memen Hunde während des Konzertes von ihren Begleitern unbeachtet und unbeaufsichtigt bleiben, sich in den Anlagen unhertummeln und letztere erheblich beschädigen. Wie wir hören ist die Schußmannschaft angewiesen worden, unnach sichtlich in solchen Fällen vorzugehen und eventuell die in den Anlagen nmherlaufenden Hunde einfangen zu lassen.
**[ Viehmarkt.] Der gestern stattgefundene Viehmarkt nahm seinen Anfang Morgens schon um 6 Uhr. n reges arbellaufgetrieben waren ca. 1150 Stück Rindvich, darunter etwa 150 Kälber. Der Vormarkt am Montag ließ wohl infolge r, ist nicht weit t des falten Wetters, auch schon in den Tagen vorher einen g mit der Proving recht flauen Markt vermuten. Das gestrige milde Wetter nau, nicht weit jedoch in Verbindung mit dem Umstand, daß außer unserer und am Fuße gewöhnlichen Kundschaft, auch schon Käufer für die Bäder, tte genug, die beſonders im Taunus zu Markt gekommen waren und Milch
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vieh für die kommende Saison suchten, brachte zu Wege, daß wenn der Markt auch nicht munter und flott war, doch die Verkäufer die alten hohen Preise für frischmelkendes und tragendes Vieh bekamen, trotzdem für die Nachfrage genügend Fette Rinder waren wie immer am Markt stark begehrt und konnte der Bedarf nicht gedeckt werden weshalb der Preis etwas teurer war als beim legten Markt. Ebenso war der Vorrat in Kälbern für den Bedarf zu gering, besonders da für Frankfurt sowohl wie Wiesbaden start gekauft wurde wozu noch Gießener Metzger lamen welche trotz der höheren Forderungen besonders für gute Ware, doch durch lohnende Einkäufe in den Markt eingriffen. Ein kleiner Vorrat an Schlachtfühen ging, nach dem Nieder- Rhein hin, zu guten Preisen ab. Ebenso war in fleines Quantum von Abmelffühen gut unterzubringen. Es wurden bezahlt für frischmeltende und tragende Kühe Qualität 475-520 Mart, II. Qualität 375-450 Mart, III. Qualität 280-360 Mart, Abmeltfühe 200-240 Mart,
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-Heff.), zum Gen Schlachtfühe 170-210 Mart per Stück. Der Ctr. Schlachtof) in wurde bezahlt
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Qualität( über 50 Pfd. wiegend) 68-72 Mart, II. Quas lität( zwischen 80-90 Pfd. schwer) 64-66 Mark, III. Qualität leichtere Ware 57-60 Mart. Der Markt war gleich nach 411 Uhr beendet und blieben nur wenige Stücke überständig. Unter den Viehmarktbesuchern, Käufern und Verkäufern herrschte gestern überall wahrnehmbare Erbitterung wegen der fürzlich erlassenen Polizeiverordnung, die verlangt, daß Milchvieh den Gießener Markt vollkommen ausgemolfen oder mit ent leertem Euter nur betreten darf. In Folge bieser Bestimmung wurden gestern mehrfach Handelsleute
Aus Hessen und nachbargebieten.
Wißmar. In erfreulicher Weise ist für den östlichen Teil der Bürgermeisterei Krofdorf, für die 7 Ortschaften der ehemaligen Bürgermeisterei Launsbach nunmehr Wißmar von Seiten des Königlichen Bezirkskommando Wezlar zum Kontrollort gewählt worden. Bisher wurden die Kontrollversammlungen stets zu Kerofdorf abgehalten, wohin aber die Gestellungspflichtigen aus Salzböden und Obenhausen allemal einen weiten Weg hatten. Wißmar hingegen, das zu gleicher Zeit Bahnstation hat, ist wegen seiner Lage im Mittelpunkt entschieden besser gewählt. Die Frühjahrskontrollversammlung wird Dienstag, den 28. April 11 Uhr 45 Minuten am hiesigen Bahnhof abgehalten.
** In Dorf- Güll gab es am legten Sonntag eine mächtige Schlägerei, wobei Mistgabeln, Schaufeln und dergl. nur so niederfausten. Wie wir vernehmen, sind die einzelnen Verlegungen auf beiden Seiten sehr schwere. Ja, das Raufen fennt teine Sonntagsruhe!
= Grünberg. Die erweiterte Volksschule, wurde gestern den 20. April mit Beginn des neuen Schuljahres wieder eröffnet. 17 Schüler wurden dem Institut neu beigeführt. Durch rührige und praktische Lehrmethoden ist es der erweiterten Schule gelungen, sich durch weiteste Kreise beliebt zu machen und den Ruf eines wirklich praktischen Lehrinstituts zu erreichen. Wünschen wir, daß die Zahl der Schüler sich von Jahr zu Jahr vermehrt.
*** Grünberg. Blaue Augen blutige Röpfe gab es vergangenen Sonntag in der Frankfurterstraße. Gegen 12 Uhr nachts bewegte sich mühend ein vom edlen Gerstensaft Betäubter nach seinem Schlummerkissen. Jedoch oh wah. In der Nähe eines Mezgermeisters, das Gäßchen wurde etwas schmal, die Häuser standen schief und unser Freund Geräusch verursacht haben denn ein vom Besizer der be= treffenden Hofraithe junger Mann tam schnellen Schrittes gelaufen, das Besigtum seines Herrn, das nach seiner Anficht durch den Angetrunkenen einen Einbruch erfahren sollte, zu verteidigen. Furchtbar vermöbelt mit blauen Augen un d blutigem Kopf, fam unser Freund nach Hause um sich einen Verband anlegen zu lassen. Aerztliche Hilfe mußte in Anspruch genommen werden. Anzeige wegen Körperverlegung ist erstattet, worauf der Gegner den Kläger wegen Einbruch belangen will.
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** Burg- Gemünden. Montag den 27. und Dienstag den 28. April jedesmal vormittags 9 Uhr beginnend, werden den Distrikten Lichterwald, Buchholz, Pfingstweide, Eisenfaute, Pferdsbacherholz und verschiedenen Distrikten der Forstwartei Bernsfeld versteigert: Stämme: Eichen 36 Stück von 17-28 Ctm. Durchmesser 4-13 Mtr. Länge= 15,00 Fm. Buchen 4 Stüd bon 35-47 Ctm. Durchmesser und 6-8 Mtr. Länge$ 3,53 Fm. Fichten 278 Stück von 11-47 Ttm. Durchmesser und 3-20 Mtr. Länge= 92,59 Fm. Lärche 2 Stück= 0,97 Fm. Kiefern 11 Stück 9,84 Fm. Derbstangen Fichten 278 Stid= 26,99 Fm. Scheiter: Rm. Buche 184, Eiche 128, Nadelholz 29, Aspe 20, Birfe 2. Knüppel Rm.: Buche 12, Eiche 105, Nadelholz 78, Aspe 28. Reifig Rm. Buche 384( meist Stammreifig) Eiche 106, Nadelholz 575( meist Schicht) Aspe 82. Stöcke Rm. Buche 48( darunter 8 flein gespalten) Eiche 9, Nadelholz 59. Das Bau- und Nußholz fommt Montag, das Brennholz Dienstag zum Ausgebot. Nähere Auskunft erteilt der Förster Schaaf zu Bernsfeld.
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Offenbach a. M, 20. April. Hier wurde ein frecher
Schwindler in der Berſon des Arbeiters Will aus Drais festgenommen. Er hatte in verschiedenen hessischen Städten,
Mainz, Darmstadt u. s. w. sich zu Ang hörigen von Strafgefangenen begeben und angeblich Gerichtskosten erhoben. Es gelang ihm dabei eine Anzahl Leute hinters Licht zu führen und größere Beträge zu erschwindeln.
Aus der Wetterau, 20. April. Dem ersten Hasenfat welcher infolge trockner Witterung in den Monaten Fe bruar und März durchgefommen war und zu den besten Hoffnungen berechtigte, iſt burg die Rälte der leßten Lage
mit ihren Schneeftürmen( bis zu 4° Reaumur) arg mitgespielt worden. In manchen Gemarkungen der westlichen Wetterau fanden Landwirte hier und da junge Häschen erfroren.
37. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden. Unter den neuen Eingängen befindet sich u. a. ein Antrag der Abgg. Landrat Dr. Schmidt Montabaur und Himmerich Herschbach wegen der drohenden Verpachtung der fiskalischen Brunnen zu Ems bezweckt die rugbäderindustrie des Westerwaldes, die durch die Verpachtung der Brunnen von Niederfelters, Fachingen und Geilnau bereits empfindlich gelitten hat, vor weiteren Nachteilen zu bewahren. Der Antrag geht dahin, es möge die Vorstellung an die Staatsregierung ergehen, den fiskalischen Brunnen zu Ems nicht zu verpachten und bei Verpachtung der Brunnen zu Niederfelters und Fachingen ebenso wie bei einer etwaigen Verpachtung von Ems der Erhaltung des Kruggewerbes und der Interessen des Publifums auf einen billigen Bezug der Heilwasser Rechnung zu tragen. Der Antrag fand merklichen Anklang und wurde einer Kommission zur Vorprüfung überwiesen. Für die Bentrale für Obstverwertung zu Frankfurt a. M. wird erneut eine Beihilfe von 500 Mark bewilligt. Die übrigen Punkte der Tagesordnung entbehren des allge meinen Interesses. Nächste Sizung: Dienstag vormittags
10 Uhr.
Brietkasten der Redaktion.
F. in Großen Linden. Natürlich, fommen sie nur, mündlich läßt sich darüber besser plaudern. Betr. der Turnzeitung wissen Sie ja vom Gauturntag her, daß die erste Anregung und Gründung nur von mir aus ging. gleich in dem Gau RheinDer Zwed derselben soll sein hessen auch in unserem Turngau Hessen mit deren Hilfe die Turnerei mehr zu fördern. Im Uebrigen macht sich die
Sabe. Mit bestem Gruß
Alein.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen
Es können eingestellt werden:
31 Dienstmädchen für sofort und später ( hier und ausw.) bei hohem Lohn, 2 Kindermädchen, 2 Hausmädchen, 1 Küchenmädchen, 3 Schreiner( 1 hier, 2 ausw.), einige Tapezierer für dauernde Arbeit bei hohem Lohn nach ausw., 2 Küfer, 2 Steinhauer( ausw.) 4 Schneider( 2 hier 2 ausw.), 1 landw. Arbeiter, 2 landw. Knechte, 1 Hausbursche, 1 Weißzeugnäherin, 2 Köchinnen, 3 Lauffrauen bezw. Laufmädchen, 3 landw. Mägde.
Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Landwirt, 1 Spengler, 3 Schmiede,( 1 hier, 2 auswärts), 1 Wagner, 1 Küfer, 5 Schlosser, 2 Schreiner, 1 hier, 1 ausw., 1 Stellmacher und Wagenbauer( ausw.), 3 Buchbinder, 6 Bäcker( 4 hier, 2 ausw), 2 Schuhmacher, 2 Schneider, 2 Glaser, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute.
Es suchen Arbeit:
4 Bau- und Maschinenschlosser, 1 Sattler und Polsterer, 5 Schreiner, 3 Anstreicher bez. Lackierer, 1 Bäcker, 1 Glaser, 1 Dachdecker, 1 Schuhmacher, 1 Heizer, 1 Herrschaftsgärtner, 2 Büreaugehilfe oder Aufseher, 2 Bureaudiener, 1 Aushilfstellner, 9 Knechte, 3 Taglöhner, 2 Gartenarbeiter, 5 Hausburschen, 1 Näherin oder Flickerin, 1 Weiß
mädchen, 1 Haushälterin, 1 Krankenpflegerin, 5 Lauffrauen 2 Wasch- und Buzfrauen.
Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute 8 Schreiber.
Schlachthaus Gießen. Ochsenfleisch 34 Pfg. Kalbfleisch 45 Pfg. Heute u. morgen.
Drud und Verlag der Gießener Verlagedruderet,
für die Redaktion verantwortlich: Albin klein, Gießen.


