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naco langer Beit, daß die Kunden die Lieferungen beinahe Mort: Handwerker seid nicht nachlässig im Ausstellen der Rechnungen!"
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1. Dezember 1 vergessen haben. Darum ergeht ebenso dringend das Beleidigung von neun Arbeitern zu Inheiden wurde der Lama, und man ift erstaunt über die dreisten Antworten,
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Vorsicht beim Kalender einkaufen. Für dass bommende Jahr sind Kalender in den Verkehr gebracht, in welchen das Jahr 1904 als Schaltjahr keine Berück sichtigung gefunden, demnach der Kalender vom 1. März
erblickt und auf 10 Mr. Geldstrafe erkannt. Wegen| Gouverneuren und anderen höchsten Beamten des DalaiKultur- Technifer Engesser in Gießen zu 15 Mt. Geld- die Hedin als Gefangener des Dalai Lama sich zu geben strafe verurteilt. Seiner Berufung wird der Erfolg ver- erfühnt. Ein Gefangener des Dalai Lama war Hedin in fagt, indem untergerichtliche Erkenntnis bestätigt wird. Der der Tat. Auf seinem tollkühnen Vorstoße nach der heiligen Schuhmacher Ludwig Balser von Albach und dessen Ehefrau Stadt Lhasa, die er als Mongole verkleidet, nur von zweien hatten den Landwirt Johannes Blei zu Burkhardsfelden seiner Leute begleitet, erreichen will, wird er wegen Beleidigung verflagt. Letzterer erhob Widerklage Kamba Bombo abgefangen. Die Tibeter haben ein scharfes er bom mächtigen und wurde vom hiesigen Schöffengericht freigesprochen, Auge auf Hedin, der wiederholt droht, in Eilmärschen nach während der Kläger mit 15 Mt. Geldstrafe bedacht wurde. Lhasa zu bringen; erleichtert atmet der Dalai Lama auf, als Auf erfolgte Berufung wurde heute festgestellt, daß die Hedin endlich an der Grenze von Ladak anlangt, also auf Barteien sich gegenseitig beleidigt haben, sie werden aber englischem Gebiet. Leichen von Menschen und Tiere befür straffrei erklärt und haben die Kosten je zur Hälfte zu zeichnen die via dolorosa des Forschers durch Tibet, aber der Gewinn dieſer Reiſe, für die Wiſſenſchaft, für die
ondern auch 1900 nicht stimmt. auch in den hie eine Gerichtsfommission und ein höherer Beamter des Krofdorf, 20. Dez. Gestern Nachmittag erschien gewöhnlich Lambratsamts auf der Bürgermeisterei, um„ verschiedenes" Das trodene& zu reviditeren. Das Resultat war, daß am Abend der tragen. rhalb aus den Birgermeister und dessen 1. Sekretär, jeder besonders in
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eirie Chaise, nach Beglar gebracht wurden. Zwei reitende Gendarmen hinterbrein zur Bemachung. Die ganze Gegend steckt die Köpfe zusammen, man weiß Manches fchoon feit langer Zeit.
für 10 Sherri t. für 10. B ben Abonnement tellt wurden, o der Kinder der e gestern No nestirche feierli Niederwalgern, 17. Dez. Gestern abend um 9 Uhr chdem in dem Torbe furz vor der hiesigen Station die Maschine des igte in allen D- Juge( Nr. 74) defekt. Der einige Minuten später( 9,18) Damen, ber& dofire an tilt blejen hürer fällige Personenzug Marburg- Frankfurt mußte seine gute Bewahr fröhliches& Bogiere und Bugpersonal hatten nun Beit, sich in den Am eine Erfazmaschine von Gießen requiriert wurde. gurt durchwärmten Watesälen zu restaurieren, da dort die
( Ober- Ohmen, 20. Dez. Samstag Morgen verunglite im Stadtwald der Holzhauer Meckel von hier beim Uranziehen eines Baumes und erlitt außer einem Arm- und Binbruch schwere Verlegungen am Kopf. Der sofort von Gelba hinzugezogene Arzt ordnete die U- berführung imm bie Alinit nach Gießen an.
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Der ganzen Speiſen und Getränke nichts zu wünschen übrig lassen. Wit nahezu 1/ 2stündiger Verspätung tonnte dann auch bess. Fechton dieser Rua die Weiterfabrt antreten. erteller am 3.1
XVom höheren Vogelsberg, 20. Dez. Eine schöne erung veraneihnachtsfreude wurde den Lehrern in besonders ungünstig nd diefesmal br geenen Orten durch die Gewährung von Stellenzulagen nb man muß bereitet, welche vom 1. April d. Js. nachgezahlt werden. reise diesem B Wächtersbach, 20. Dez. Der Streit in der SteinUnerkennung bean tabrik in Schlierbach ist von der fürstlichen Fabrikleitung Abend der fin beendet erklärt worden, da der Betrieb wieder voll im ner, eingeführtange iſt. Kirchhain, 20. Dez. In einer hier abgehaltenen ung des Azorei besuchten Versammlung der hiesigen Kornhaus gossenschaft wurde festgestellt, daß sich der Geschäftsverkehr bei gelsberger dom Kornhaus Kirchhain bedeutend gehoben hat und deshalb ein weiterer Schüttelboden errichtet werden muß.
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Mainz, 18. Dez. Landgerichtsdirektor Thaler, der einen besucht füglich auf einem Feste von einer Magenblutung befallen benſchaftsberigaude, ift geftorben. Er war gebürtia, aus Ober- Mörfen.
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Aus dem Gerichtssaal.
Straffammer.
Gießen 19. Dezember 1903. Wegen Beleidigung des Friedrich Frey von Wieseck eine lebhafte murde der Landwirt Heinrich Weller X vom Schöffengericht g, daß das oücken zu 20 Mt Geldstrafe verurteilt. Die von dem re heimische Bro geklagten eingelegte Berufung ist heute erfolglos. schen sei, daß de 3 thelun Berg von Lang- Göns hat gegen ein Erkenntnis möge. bas Schöffengerichte Gießen, das den Landwirt Wilhelm Blätter gegangen lach freisprach, Berufung verfolgt. Da der Wahrheitsmen, als ob d bile seis als erbracht angesehen wird, erfolgt Bestätigung des rschel ous exrgangenen Urteils. Elisabethe Stumpf von Burt. Das ist niát barbs felben verfolgt gegen ein die Kaspar Schäfer it& überlastunge freigesprochenes Urteil Berufung: Es wird entgegen chaftlichen Schöffengericht in der fragl. Aeußerung eine Beleidigung
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Litterarisches.
Im Herzen von Asien. Die Tibeter haben sich nicht gescheut, europäische Forschungsreisende in der grausamsten Weise zu mißhandeln und unter unsäglichen Martern zu töten. Gegen den erfolgreichsten Asienforscher unserer Tage, den unerschrockenen Schweden Dr. Sven v. Hedin, haben sie sogar eine ganze Armee mobil gemacht, um ihm den Durchzug durch die heiligen Provinzen des Landes zu derwehren! Soeben erscheint unter dem Titel„ Im Herzen von Asiens" im Verlage von F. A. Brockhaus in Leipzig Heding Bericht. Es ist ein klassisches Reisewerk mit hochinteressantem Inhalt und überaus reichhaltiger und fesselnder illustrativer Ausstattung. Die swierigste Aufgabe, die sich Reiſe geſtellt hatte, war bie Durchquerung Libets, des Hedin auf seiner mehr als drei Jahre in Anspruch nehmenden mächtigsten Gebirgslandes der Erde.
Zur Erforschung des Sees Lop- nor, der seit Jahrtausenden seine Lage in rätselhafter Weise verändert, begann
Hedin seine Reise durch eine bis dahin unmöglich erscheinende Fahrt zu Schiff auf dem Tarim durch die ödeste Wüste der Erde, gegen den die Schrecken und Gefahren der Sahara ein Kinderspiel sind. Nach allerlei Gefahren und Abenteuern, die mit dem unbekannten, tüdischen Gewässer verbunden waren, unternahm er einen Marsch quer durch die Wüſte,
dessen Schilderung viel Aufregendes bietet. Mit Erstaunen verfolgt der Leser die Entdeckung einer uralten Stadt, der Hauptstadt eines Königreichs, mit dem die Hunnen Bündnisse in jenen uralten Zeiten abschlossen, als sie noch im innersten Asien saßen und mit den chinesischen Kaisern Kriege führten. Der unbarmherzige Wüstensand, der Hedin auf seiner ersten Reise in jenen Gebieten so schwere Opfer auferlegt hat und der auch diesmal die Karawane wiederholt mit dem Untergang bedrohte, hatte einst auch die große Stadt verschüttet und nur in Sagen tlang die Kunde von ihr in unsere Zeiten herein.
Die größte Bewunderung erfüllt den Leser aber bei
der Schilderung der Wanderungen Hedins in Tibet, dem höchsten Gebirgsland der Welt. Dort bewegte sich der Forscher mit seiner Karawane, der größten, die je ein Reisender in Asien zu führen hatte, in Höhen, die weit über dem Mont Blanc Itegen und in einem Klima der widerwärtigsten Art. Die Gefahren, die dem Reisenden sowohl durch die unwirtliche Natur des Landes, als auch durch den Menschen entgegengestellt wurden, waren derart, daß Hedin ausruft, er wolle lieber zehnmal durch die mörderischste Wüste ziehen, als noch einmal durch Tibet! Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die Ausdauer des für die Wissenschaft zu jedem Opfer bereiten Forschers, den Mut und diplomatischen Sinn des mit allen Schlichen asiatischer Politit vertrauten Mannes, oder die treue, rührende Anhänglichkeit, die Hedin als warmherziger Germane nicht nur seinen Leuten, sondern selbst den Tieren seiner Karawane entgegenbringt. Köstlich sind die dramatischen Schilderungen der Begegnungen mit tibetischen
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Menschheit ist außerordentlich groß.
Den hochinteressanten Inhalt, der in fesselnder Darstellung geboten wird, begleitet eine Fülle von Bildern, wie wir sie in einem Reisewerk bisher noch nicht gefunden haben. Sind es doch 160 ganzseitige Bilder, darunter 8 meisterhafte bunte Tafeln und 4 reichhaltige Karten. Alles in allem wissen wir kein Werf, welches geeigneter wäre, unter den Weihnachtsbaum gelegt zu werden, als pedins Im Herzen von Asien".
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Kirchliche Nachrichten für Sießen. Evangelische Gemeinde.
Sex
Ju der Johanneskirche. Mittwoch, den 23. Dez., Nachmittags 3½ Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinder aus dem Kindergottesdienst der Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Donnerstag, den 24. Dez., nachm. 3 Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinder aus dem Kindergottesdienst der Lukasgemeinde. Pfarrer Euler.
Zu diesen vorstehenden Feiern wird die ganze Gemeinde freundlichst eingeladen.
Marktberichte.
koſtete das Bfb. Butter 1,20 Mt., Eier 1 Stüd 9 Pfg. A Weglar, 19. Dez Auf dem hiesigen Wochenmarkte
*** Fruchtpreise am Grünberger Fruchtmartt, vom 19. Dez. Weizen 16,00-00,00, Rorn 00,00 bis Gerste Hafer 12,50-00,00, Erbsen 00,00, Samen 00,00, Rartoffeln 0,00-00,00, Linsen 00,00 Mark. Alles per Doppelzentner.
Hamburger Futtermittelmarkt. Originalbericht von G.& C. Läders, Futtermittelgroßhandlung, Reis- und Delfuchenmühle, Hamburg.
Die Marktlage hat sich im Laufe dieser Berichtswoche wenig geändert. Ameriku kabelte für Baumwollsaatmehl erhöhte Breise; auch für Weizenkleie wurden etwas höhere Breiſe bezahlt. Grönuß mehl fefter auf Londoner Berichte. fuchen waren dagegen von Marseille billiger angeboten. Reisfutter=
Tendenz: stetig.
Reisfuttermehl 24-28 Broz. Fett und Protein Mr. 4.00-4.15 pr. 50 Kilo ab Hamburg, Mr. 4.25-4.40 ab Hamburg, ohne Gehaltsgarantie Mt. 3,30-3,90 ab Hamburg. Reistleie 1.90–300, Weizenkleie, grobe 4.25-4.50, Roggenkleie 4.10-450, Gerfteflete 4.50-5 25, Erdnußkleie( gemahlene Erdnußschalen) 1.85-2.25, Erdnußkuchen und Erdnusmehl 52-54 Proz. 5.85-6.15,- 53 Proz. 6.00-7.15, Baumwollſaattuchen und Baumwolljaa tmehl 52 bis 58 Proz. 6.20-6.40, 58-62 Broz. 6.35-6.70. Cocusnußfuchen und Mehl 28-34 Prog. Fett und Protein 5.20-6.00, Balmfernfuchen und Mehl 22-26 Proz. 5.00-5.25, Rapskuchen und-Mehl 38-44 Broj. 4.40-4.75, Leinfuchen und Mehl 38-42 Broz. 5.85 bis 6.50, Maisölkuchen und-Mehl 18-14 Broz. 5,50-5.75, Getrodnete Schlempe 33-45 Proz. 5.20-5.40, Getrocknete Treber Kilo ab Hamburg. 24-30 Prog. 4.90-5.20, Malzteime Mt. 4 50-4.80 alles prs 50
Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Bokale, den„ Gerichts- und Deffentlichen Sprechsaal": Fr. ppermann
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