Einzelbild herunterladen

sehrt nach Tanger zurückzukehren, aber das wird die Fran­zosen wohl nicht abhalten, sich Genugtuung auszubitten. Vielleicht kommt ihnen dieser Zwischenfall sogar recht gelegen.

Kurze politische Nachrichten.

* Reichskanzler Graf Bülow ist wieder in Ber­lin eingetroffen.

* Der kürzlich vom kanadischen Finanzminister an­gekündigte kanadisch- deutsche Zollkrieg soll unverzüglich beginnen. Nach einer Meldung aus Montreal ist der Zuschlagszoll auf deutsche Waren vorläufig in Kraft gesetzt worden. Zu seiner endgültigen Genehmigung ist die Zustimmung der geseßgebenden Faktoren nachge­sucht worden.

* In Cordoba ist die Ruhe wiederhergestellt. Die Arbeit wird wieder aufgenommen. Man glaubt, daß der Belagerungszustand wieder aufgehober werden wird.

Hof und Gesellschaft.

*** Der deutsche Kronprinz und sein Bruder Prinz Ettel Friedrich weilen zur Zeit in Neapel, von wo sie u. a. die Ausgrabungen in Pompeji und die Altertümer und Naturwunder Bozzuolis besichtigten. Die Prinzen statte­ten der Künigin von Portugal, die an Bord ihrer Yacht ., Amalia" im Hafen von Neapel weilt, einen längeren Besuch ab.

*** Ein abermaliger Besuch des Kronprinzen von Dänemark am Kaiserlichen Hoflager in Berlin steht, gutem Bernehmen nach, im Monat Juni cr. bevɔr.

*** Herzog Karl Eduard von Sachsen- Koburg und Gotha wird, wie wir erfahren, am 24. d. Mts. in Begleitung seines militärischen Erziehers, des Haupt­mann v. Gillhausen, von Gotha nach Bonn übersiedeln, um dort auf ein Jahr die Universität zu beziehen. Am Mittwoch dieser Woche wird unser Kaiser auf der Reise nach der Wartburg in Gotha furzen Aufenthalt nehmen. Außer dem jungen Landesherrn wird ihn auch dessen Mutter begrüßen.

*** In der Hofpfarrkirche zu Wien wurde die Ver mäh­lung der Erzherzogin Elisabeth Amalia mit bem Prinzen Alois Liechtenstein vollzogen. Der Feier­lichkeit wohnten bei der Kaiser, die Erzherzoge und Erz­herzoginnen, Prinz Arnulf von Bayern mit Gemahlin und Sohn, die nächsten Berwandten des Bräutigams, die obersten Hofwürdenträger, die Minister und die Genera Ittät.

Hus dem Gerichtsfaal.

Gegeu die frühere Oberin Elise von Heuslei bom Kgl. Maximilian- Waisenstift in München, welche einiger Beit wegen Giftmordversuchs vom dortigen Schwur gericht zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist, hat das an seiner Gesundheit so schwer geschädigte Dienst­mädchen Minna Wagner einen Anspruch auf Zahlung einer Summe von 3000 Mart bei Gericht geltend gemacht. Die Klage soll erst zur Verhandlung kommen, wenn das Reichsgericht über die von Frl. v. Heusler eingelegte Re­bision entschieden hat. Da die Beklagte ein Vermögen von mehreren Tausend Mart besißen soll, ist Aussicht vorhanden, daß die Klägerin zu ihrem Gelde kommt.

8 Ein eigenartiges Strafverfahren wegen Betruges ist gegen einen angeblichen Deserteur vom Gardehusaren­regiment eingeleitet worden, der sich dieser Tage der Pɔ­lizeibehörde in Bonn freiwillig stellte. Nachdem die Er­mittelungen ergeben hatten, daß der Mann bei dem ge­nannten Regiment völlig unbekannt war, bequemte er sich zu dem Geständnis, sene Angabe nur in der Absicht gemacht zu haben, ein freies Unterkommen zu finden. Da die Militärbehörde auf Grund dieser falschen Selbst­bezichtigung den Pseudodeserteur in Haft und Verpflegung genommen hat, so ist jetzt ein Strafverfahren wegen Be­truges gegen ihn anhängig gemacht worden.

Kleine Gerichts- Chronit. Wegen Betruges und wie­berholten Diebstahls wurde in Berlin der Kaufmann Die­ner aus Odessa zu Jahren Gefängnis verurteilt. Die­ner hatte mehrere Fabrikanten um bedeutende Waren­posten betrogen.

In Wien wurde der Arbeiter Gelber, der die Prosti­tuterte Therese Müller ermordet und beraubt hatte, zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.

Nab und fern.

::: Neuer Winter. Im ganzen Deutschen Reiche hat's In den letzten Tagen gestürmt und gewettert. Gewaltige Schneemassen sanken herab. Allerorten sind die Bahn­berbindungen auf längere oder fürzere Zeit unterbrochen gewesen. Besonders Schlesien und Ostpreußen haben un­ter der abnormen Witterung schwer zu leiden gehabt. Und nicht nur vom flachen Lande, sondern auch aus ben Städten kommen Hiɔbsposten über Hiobsposten. Nicht am wenigsten wurde die Reichshauptstadt von der Wut des Orkans betroffen. Mitten im Tiergarten ent­wurzelte dieser hundertjährige Baumriesen, trieb sein Unwesen in den Straßen, sodaß sie fast menschenleer waren. Wer es nicht nötig hatte, hielt sich bei dem Rasen und Toben der Elemente fein ruhig zu Haus. Und wer sein Beruf oder eilige Besorgungen hinaus­rief, war ernster Gefahr ausgeseßt. Es kamen sehr viele Verletzungen durch herabstürzende Ziegelsteine und Glas­scheiben vor. Die Straßenbahnen mußten teilweise den Betrieb ausseßen- kurz, der Winter zeigte den nase­weisen Menschlein, die den Frühling schon so freudig begrüßt hatten, noch einmal seine ganze Macht. Hof­fentlich war es aber nur ein gelungenes Rückzugs­gefecht, das er dem anstürmenden Frühling liefert, und er zieht sich jeẞt endgiltig mit Ehren zurück. Wenn es ein Trost ist, im Unglüd Genossen zu haben, so Tönnen wir ihn in den Nachrichten aus dem Auslande in vollem Maße finden. In Desterreich, Italien, Frank reich, England, überall dasselbe Schauspiel wie bei uns. Der Süden wird aber schwerer unter den Folgen zu leiden haben, da dort die Vegetation schon weit ent­wickelt war und nun die jungen Blüten geknickt sind. Die Restaurierung des Heidelberger Schlosses scheint jetzt Tatsache werden zu sollen. Die offiziöse Karlsruher 8tg." übernimmt obne iede Einschränkuna

einen beachtenswerten Artikel der ,, Deutschen Bauzeitung" zur Angelegenheit des Heidelberger Schlosses, in dem es u. a. heißt: Die Veröffentlichung der Verhandlungsschrift nun hat ein einstweiliges Ergebnis dieser Untersuchungen zu Tage gefördert, welches den Ruf nach einer entschlosse­nen Tat so laut erhebt, daß er alle anderen Bedenken über­tönt. In furzem begeht die Hochschule die 100jährige Jubelfeier des Jahres, in welchem die Universität Heidel­berg von den Wittelsbachern an die Zähringer überging. Es wäre die schönste strabe, wenn das Fest durch den Beschluß ausgezeichnet werden könnte, das Wahrzeichen ber illustren Universitätsstadt, das Heidelberger Schloß, in alter Pracht und Herrlicht.it wieder erstehen zu lassen. Der Naturmensch Nagel bekommt konkurrenz. Kon­rad Karl Kurzrock, Naturmensch und Konkurrent des be­rühmten gusta nagel" läßt sich zur Zeit in Sachsen bewundern. rzrock, geboren am 13. Dezember 1881 zu Alt- Morschen, Bezirk Kassel, trägt nichts als einen Lendenschurz, jedoch auf polizeiliche Anweisung noch einen Mantel darüber. Er war überall, wo er sich sehen ließ, von einer großen Menschenmenge- meist Kindern begleitet. Seine Lebensweise ist die gustafs" und be­steht nur in Pflanzenkost und Obst mit einem Trunk klaren Wassers. Troß der herrschenden Kälte nimmt Kurzrod täglich Bäder im Freien und nächtigt in Lauben auf Stroh.

In ein schwieriges Dilemma ist der japanische Ge­sandte in London, Baron Hayaschi geraten, der sich bort in eine Freimaurerloge aufnehmen ließ. In Ja pan sind geheime" Gesellschaften streng verboten und bie japanischen Blätter beschäftigen sich jetzt schon allen Ernstes mit der Frage, was dem Bacon zustoßen wird, wenn er in sein Heimatland zurückkehrt. Hoffentlich geht man mit dem Sünder nicht zu schwer ins Gericht.

= Panik bei chinesischen Manövern. Während neuli­cher Manöver am Yangtse ergriff die derartige Vorgänge nicht gewohnte eingeborene chinesische Landbevölkerung ein panischer Schrecken. Die Leute glaubten, es sei in Wirklichkeit ein Krieg ausgebrochen, und verließen scha­renweise ihre Häuser und Ansiedelungen. Um schneller fliehen zu können, erwürgten Eltern ihre kleinen Kin­der, Frauen töteten sich aus Furcht vor Gefangennahme. Auf 10 Meilen in die Runde vom Manöverschauplay waren die Dörfer verödet. Die Schuld daran trifft die lokalen Behörden, die vergessen hatten, die Bauern dɔn dem bevorstehenden Krieg im Frieden zu benachrichtiaen. )( Die Berliner Korsofahrten sollen wegen der un­freundlichen Witterung vorläufig ausgesezt werden. So wie das Wetter aber sich bessert, sollen die Fahrten wieder aufgenommen werden und zwar unter Musikbegleitung, die abwechselnd von den Garderegimentern gestellt wird. = der Spion Wessel ist in das Gefängnis von Genua gebracht und der Gerichtsbehörde überwiesen worden, die zu entscheiden haben wird, ob es sich um ein gewöhn­liches oder politisches Verbrechen handle. Im letteren Falle wird dem deutschen Ersuchen im Auslieferung nicht stattgegeben werden.

Das Oberammergauer Passionsspiel in St. Louis auf der Weltausstellung aufzuführen, gedenkt nach einem Londoner Blatt der frühere Sekretär am Zoologischen Gar­ten in Wien, Viktor Bamberger. Das Haupthindernis sei das Widerstreben der Dörfler, das baierische Hochland zu verlassen und so weit fort nach St. Louis zu gehen. Der Weg werde ihnen wahrscheinlich durch die Einwilli­gung des Erzbischofs von München und die Billigung des Papstes geebnet werden.

Eine Gasfernleitung wird von Lübeck nach Trave­münde gelegt werden, um letztere Stadt mit Leuchtgas zu versorgen. Die Länge dieser ersten Gassernleitung Deutschlands beträgt 17 Kilometer.

(-) der Fähnrich zur See Hüssener, der in Essen den Freiwilligen Hartmann erstach, ist jetzt in das Marine­stationsgefängnis zu Kiel eingeliefert. Hüssener zeigt an­bauernd die zuversichtlichste Haltung und beteuert, daß er in gutem Glauben gehandelt und nur streng die militärischen Vorschriften befolgt habe. Er hat Antrag auf Hastentlassung gestellt. In etwa 10 Tagen dürfte die Verhandlung erfolgen, da das Ermittelungsverfahren im allgemeinen abgeschlossen ist.

Bunte Chronit. Der Berliner Ballon Eigsfeld", welcher unter Führung des Hauptmanns Kropf von Osnabrück aus aufgestiegen war, landete bei Kilb in Desterreich. Die Landung war infolge des heftigen Stur­mes äußerst gefahrvoll.

Ein gewaltiges Schadenfeuer hat in Elmschen­hagen bei Kiel die Schule und drei Bauerngehöfte ver­nichtet, während die Kirche noch gerettet werden könnte. Auf den Gehöften verbrannte sämtliches Vieh.

- Bei einer nächtlichen Schlägerei zwischen Zuhäl­tern, Dirnen und einer Anzahl junger Leute der gebil­deten Stände in der Linienstraße zu Berlin erhielten ein Techniker und ein Student schwere Verlegungen am Kopf, während der eine Zuhälter ebenfalls übel zuge­richtet wurde.

- Zur Verhaftung des Naturheilkundigen" Theodor Weinspüler in Berlin wird noch mitgeteilt, daß die Un­tersuchung gegen den schwerer Sittlichkeitsverbrechen Be­schuldigten einen großen Umfang annimmt. Die Polizei beschlagnahmte die Bücher des Heilkundigen" und fand darin sehr viele Adressen von Frauen und Mädchen, de­nen er seine ,, Hilfe" angedeihen ließ.

- In der Nähe von Münchendorf( Hannover) wurde die Frau des Tischlermeisters Colberg ermordet auf­gefunden. Der Tat dringend verdächtig sind die Mit­glieder einer Landstreicherfamilie; man glaubt, daß sich die Familie nach Hannover oder Berlin gewandt hat. - Bei Kahla in der Nähe von Jena wurde ein Raub­mord an dem Maurer Martin aus Kleineutersdorf ver­übt. Dem Unglücklichen war der Schädel eingeschlagen und der Hals durchschnitten worden. Die Leiche fand man in der Saale. Als des Mordes evrdächtig ist ein Borzellanarbeiter in Kahla verhaftet worden.

Der Russe Göß, dessen Auslieferung an Rußland Italien verweigert hatte, nimmt dauernden Aufenthalt in Genf, wo sich bereits seine Frau befindet.

- In mehreren Gegenden des russischen Gouverne­ments Worɔnesh sind große Brände ausgebrochen. Da­bei sind drei Menschen umgekommen. 278 Bauernhöfe wurden eingeäschert.

Giessener Cagesneuigkeiten.

** Der Großherzog hat dem Oberamtsrichter Gh Justizrat Karl Langermann zu Gießen aus Anlas seiner Versehung in den Ruhestand die Krone zum Ritter

verliehen.

Der nächste war Borfibender bes peziell dem Gerry

mit derfelben bi

Follegen im Are

fein möchte, ein

freuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipp des Großmütigen, was er in di ** Das Amtsblatt Großh. Ministeriums de führte ferner an, sämtliche Justizbehörden, betreffend den Ansah, die Erhebung beftand tr

Justiz Nr. 9 vom 14. April enthält ein Ausschreiben an

und die Beitreibung der Gerichtsfoften.

bag der damalige

me bange Befor

bamit feit Beginn

* 3 weite Rammer. Ein bet der Kammer einge nossen geht dahin, die Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, alsbald dem Landtage ein Gesez vorzulegen, da die Uebernahme der Volksschullasten auf de Staat anordnet, auf der Grundlage, daß sämmtliche pe sönliche Voltsschullasten durch progressiv abgestufte Buschlag zur staatlichen Einkommensteuer für das ganze Land gleid mäßig aufgebracht werden.

gangener Antrag der Abg. Schönberger und 22 G, der neuen

** Dem Herrn Dr. Wilhelm Schlink zu Darm stadt wurde die venia legendi für Mechanik an der Gro herzoglichen Technischen Hochschule zu Darmstadt erteilt.

bie Schulen und

in der Leitung

fannten und bere mals und fragten Ge fonnte daber

fein, fo an die S Bedfel fib boll fammenwirten& d in amtlicher o

fe Unficherheit das Herr Profes

Wie die Volkswacht" meldet, hat der Bund der auffommen laffe

"

Landwirte für den Wahlkreis Offenbach- Dieburg d

die große Babl

Landtagsabgeordneten Schönberger als Reichstagskandidat fagen. Die L

aufgestellt.

+( Militärdienstnachrichten.) v. Trott gen. Treyden, Major und Adjudant der Großh. He ( 25) Division, als Bats.- Kommandeur in das Königs- Inf Regt.( 6. Lothring.) Nr. 145 versetzt. Frhr. von Lede bur, Oberst, beauftragt mit der Führung der 50. Inf Brigade( 2. Groß. Hess.), unter Ernennung zum Kommandeur derselben zum Gen. Major befördert. v. Wachter, Gen Major nnd Gen-Adjudant des Großherzogs von Hessen und bei Rhein Königl. Hoheit ein Patent seines Dienstgrades verliehen. Hauptmann Heuer im Inf- Regt. Kaiser Wi helm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum überzählichen Major befördert.

** Die Verwendung von Automobilen im öffentlichen Verkehrswesen macht immer größere Fortschritte Ueber eine Automobilverbindung Leipzig. Merseburg gab Ingenieur Erfurt- Leipzig in der Generalversammlung des Bürger- Vereins für städtische Interessen in Merseburg interessante Aufschlüsse. Die Unternehmer des wichtigen Verkehrsmittels, das demnächst in Betrieb genommen werden soll, haben sich für Spiritu& Automobile entschieden Die Wagen sind höchst komfortabel eingerichtet und mit g polsterten Sigen versehen; infolge der Gummibereifung be Räder ist die Fahrt durchaus stoßfrei. Im Winter werden die Wagen geheizt und abends erleuchtet. Dem mitgeführten Gepäck wird ein besonderer Plaz angewiesen. Die Wagen fahren zwölfmal täglich; sie werden nach jeder Fahrt in der Werkstätte sorgfältig geprüft. Die Fahrten finden nach einem festgestellten Fahrplan statt. Die Strecke Leipzig- Merseburg ist gleich der Strede Gießen Friedberg. Der Leser mag daraus entnehmen, daß der Automobilverkehr mit der Zeit doch den Eisenbahnen Konkurrenz bezgl. des Personen verkehrs machen kann; uns ist nämlich bekannt, daß frühe ein Projekt bestand zwischen Leipzig und Merseburg eine Zweigbahn als Parallele Leipzig- Halle zu erbauen. Damit wäre das Projekt wohl zu Wasser geworder.

* Der Verein Hessischer 8ahnärzte beging in diesen Tagen in den Mauern Darmstadts sein 9. Stif tungsfest, dessen wissenschaftlichen Teil eine Anzahl Vor träge und Demonstrationen, sowie ein Fortbildungsfursa bildeten. Im Schlaraffiasaale fand am Freitag abend ein Mitglieder Versammlung mit Begrüßung der erschienene Gäste durch den Vorsitzenden Zahnarzt Koch I. von Gieße statt. Vor Beginn der wissenschaftlichen Vorträge im Ph sikalischen Hörsaal der Technischen Hochschule am Samst dankte Zahnarzt Koch I. von Gießen in einer Ansprache a nächst den Herren Professoren Dr. Schering und Dr. Beiß für die liebenswürdige Ueberlassung der Demonstrationsräum und wies auf die rührige Tätigkeit des Vereins im vorige Jahre hin; als hervorragende Tat müsse die mit Hilfe be städtischen Verwaltung begründete zahnärztliche Boliflin für unbemittelte Voltsschulkinder bezeichnet werden. D Verein werde auch weiter bestrebt sein, auf dem ihm zug wiesenen Gebiete eifrig vorwärts zu arbeiten. Vortri hielten hierauf u. a.: Zahnarzt Günther von Bonn üb Mund- und Bahnpflege, Bahnarzt Michel von Würzba über Artikulatoren( mit Demonstrationen), Bahnarzt Ed von Darmstadt über kali hydricum compros., Brofes Albrecht von Marburg über neue Instrumente, Resch Köln über Phantom., Bulkanisiercuvette, Porzellananfüllunge Hieran schloß fich ein Frühstück im Darmstädter f * Die Abschiedsfeier zu Ehren der Herz Baurat Stabl, jeßt Bürgermeister von Friedberg, ui serem früheren Kreisschulinspektor Herrn Prof. Lucius, jezt Kreisschulinspektor in Darmstadt, welche gef Nachmittag im Neuen Saalbau" stattfand, Tegte Beugi ab, wie beliebt beide Herren in Stadt und Kreis Gi sind. Der große geräumige Saal war fast bis auf legten Stühle besetzt. Erschienen waren neben den Beamten Provinzialdirektion und des Kreisamtes, Vertreter der Lante Universität, der Stadt Gießen, des Provinzial- und Kri ausschusses, der Kreisschulfommission, sowie viele Bürg meister des Kreises und vor allen Dingen eine sehr g Zahl Lehrer aus Stadt und Land. Geleitet wurde die Fe lichkeit vom Herrn Provinzialdirektor Dr. Breidert, pe cher im Eingang der Feier zuerst mit seiner bekannten Wär unseres Landesfürsten gedachte und auf ihn ein Hoch a brachte, in das die Anwesenden frisch einstimmten. Es n nach dem als erster Redner Herr Landgerichtsrat Schäfer das Wort und sprach im Namen des Proving Ausschusses, dankte den beiden geschiedenen Herren

-

11

bat ihm bald

laffen. Auch banfte der Re Lucius nicht liebenswürdige Ronfereny: als den Freun lichen und auf in mir nicht t Migwachs bag Die Intereffen wurden bestens Treiben und bertrauensvolle treibende Kräf mag Sie beg

am Schluffe waren es do und gingen. Namen des den beiden H fauer denten Naturen und Eigenschaft, St. Magnif bes gemeinfa

Jahren zwis

Lehrern Bah

Heinrichs ihrem Mann und Landtag im Namen unter Leitung wefen ganz b Areissulin

fommen, we

richtszeit und

Die Einführu fei quan Teil zum lichen Anerken zwischen wuß burch wirklich

fonders feftlic Verlauf des

fein fönnen.

A 84 miferablen A wohner von und noch sch der Schnee a gefegnetes Ja B. fein Ja die Hepfel- un 1847.

** De

jährigen bereitungen Feftzug find Aufgabe, we

25 000 Bug

Sammel- un

daß der Abm forps find Turnern wir rittene Mufitt

aller im Buge

den Banner S

Defterreichs, Turnfreife we Turnergruppe

Feftzug ein. handelt die g

alten Grieche

.. tv. fich

Maler Schwa

Abteilung be

Feftwagen, S Teute, Raufhe

werden diese

ift Maler Rel

jum Tit lblat

gruppe behand

mit der Jahn's

rühmte besonders deren Wirken im Interesse der Proti bargeftelten