Der Panamakanal- Vertrag
zwischen den Vereinigten Staaten und der neuen Republik Panama steht dicht vor seiner Verwirklichung. Er ist von den beiderseitigen Bevollmächtigten, Staatssekretär Hay und Bunau- Varilla, am Mittwoch abend unterzeichnet worden. Die Ratifikation, d. H. die gesetzliche Festlegung des Vertrages durch den amerikanischen Kongreß wird binnen zweier Tage erwartet.
An der Genehmigung des Vertrages durch die amerikanische Volksvertretung ist nicht zu zweifeln, da er für Amerika außerordentlich günstig ist. Er besagt im wesentlichen: Panama tritt auf ewig an die Vereinigten Staaten alles das Landgebiet überall in der Republik ab, das in Verbindung mit dem Bau, dem Betriebe und der Unterhaltung des Kanals für wünschenswert befunden werden kann. Der Vertrag gewährt den Vereinigten Staaten auch das volle Souveränitätsrecht über einen Landstreifen von 10 bis 12 englischen Meilen Breite zu beiden Seiten des Kanals. Ferner erhalten die Vereinigten Staaten die ErTaubnis, eine Linie an den Endpunkten mit Befestigungen zu versehen und polizeilich zu überwachen. Die Städte Panama und Colon behalten ihre Selbstverwaltung unter der Oberhoheit der Republik Panama so lange, wie sie die Ordnung und die Regelung der Gesundheitsverhältnisse zur Zufriedenheit der Vereinigten Staaten aufrecht erhalten. Die Nichterfüllung dieser Bedingungen gibt den Vereinigten Staaten das Recht, die genaue Erfüllung ihrer Wünsche durchzusetzen und nötigenfalls Gewalt anzuwenden, um sich Gehorsam zu erzwingen. Panama erhält von den Vereinigten Staaten 10 Millionen Dollars. Der Vertrag sieht ferner vor, daß der Kanal neutral und allen Völkern zu den gleichen Bedingungen geöffnet bleibt.
Selbstverständlich erhebt die Republik Kolumbien gegen dieses jüngste amerikanische Riesengeschäft Einspruch. Einstweilen verlangte sie von dem amerikanischen Gesandten Beaupré eine Erklärung, ob die Vereinigten Staaten die Republik Panama in einer Weise anzuerkennen beabsichtigten, die eine Drohung gegen Kolumbien bedeuten würde. Das Staatsdepartement in Washington wies Beaupré an, die Mitteilung der Anerkennung zu wiederholen und die guten Dienste der Vereinigten Staaten zur Beilegung der Streitigkeiten zwischen Panama und Kolumbien anzubieten.
Wenn die Kolumbier jetzt vernünftig sind, gehen sie auf dieses amerikanische Angebot ein. Dann erreichen sie vielleicht noch, daß die Union die neue Republik Panama veranlaßt, einen Teil der 10 Millionen Dollars an Kolum bien zu entrichten als Zahlung für Panamas Anteil an der kolumbischen Staatsschuld. Mit Waffengewalt Panama wieder unter kolumbische Botmäßigkeit zu bringen, hat man in Bogota keine Aussicht. Um so weniger, als bereits andere Kolumbische Provinzen, Cauca und Antioquia, sich anschicken, dem Beispiel Panamas zu folgen.
Nab und fern.
Eine Verlegung der Altenberger Spielbank nach Korfu soll zum 15. Dezember beabsichtigt sein. Die griechische Regierung hat, so wird aus Aachen berichtet, dem Direktorium gegen die jährliche Abgabe einer Million Francs auf 36 Jahre die Konzession erteilt. Was an dem Gerücht wahr ist, läßt sich im Augenblick nicht mit Bestimmtheit sagen. Schon früher wurde allerdings einmal behauptet, daß die idyllische Insel Korfu mit dem Märchenschloß der Kaiserin Elisabeth bon Desterreich zum Tummelplag der Spielleidenschaften ausersehen sei. In Verbindung damit steht wohl auch die Nachricht aus Monte Carlo, daß die Tage der dortigen Spielhölle gezählt seien. Infolge dieser Schreckensbotschaft wird aber vorläufig desto eifriger dem Gößen des Spiels geopfert. Das Kasino ist erweitert worden, und außerdem beginnt man jetzt bereits um 10 Uhr morgens mit dem Spiel und fährt damit bis Mitternacht fort, während die Spielzeit bisher auf die Zeit von 12 Uhr mittags bis 11 Uhr abends beschränkt war. Die Einnahmen aus dem Spiel übersteigen bis jetzt diejenigen des letzten Jahres um mehr als 120 000 Pfund Sterling.
Ein Stücklein Räuberromantik hat der Kanonier Weymann vom Feldartillerieregiment Nr. 67 in Hagenau i. E. und Umgegend aufgeführt. Weymann, der aus dem Garnisonlazarett, wo er als Gefangener interniert war, eine kühne Flucht glücklich bewerkstelligt hatte, grub sich in der Hagenauer Forst eine künstliche Höhle, die eine Länge von zwei Metern eine Tiefe von einem Meter hatte. Von hier aus unternahm er seine Raubzüge, bis ihm der Förster auf die Schliche kam und seine Verhaftung herbeiführte. In der Höhle hatte der geriebene Bursche außer reichen Lebensmitteln ein ganzes Warenlager aufgestapelt. Auch allerlei Diebeshandwerkzeug, wie Schaufeln und Spaten, wurde in seinem Verstecke aufgefunden.
Berunglückte Bergleute. Aus Whkultschutz( Oberschlefien) wird ein schwerer Unfall gemeldet. Auf einer neuen Abwehrgrube des Konkordiaschachtes stürzten ein Häuer und ein Anschläger in einen 50 Meter tiefen Schacht. Der Anschläger ist tot, der Häuer lebensgefährlich verlegt.
Auf dem Sterbelager getraut. Der in einem Wiener Sanatorium infolge eines Automobilunfalls verstorbene Graf Bius Chamaré ließ sich wenige Stunden vor seinem Tode mit Wanda Blaustein, einem Mitglied des Theaters an der Wien, trauen. Der Graf setzte sie zur Universalerbin feines bedeutenden Vermögens ein. Graf Chamaré, der als Leutnant im 2. schlesischen Husarenregiment diente, hatte große Besizungen in Preußisch- Schlesien.
Bunte Chronik. Die 5. Hauptversammlung der Schiff bautechnischen Gesellschaft tagt zur Zeit in Berlin. Es sind über 500 Teilnehmer erschienen.
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- Der Kurpfuscher Nardenkötter hat die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt.
Der Direktor im ungarischen Ministerium des Innern, Koloman Kadar, ist wegen Unterschlagung von 100 000 Kronen verhaftet worden.
Hus dem Gerichtsfaal.
Der Fall Ries beschäftigt von neuem die oldenburgische Straffammer. Wie erinnerlich, handelt es sich um die Beleidigung des Ministers Ruhstrat und des Landrichters Saate durch den Oberlehrer Dr. Ries und den Redakteur Biermann. Minister Ruhstrat hat sich der Anklage als Nebenfläger angeschlossen. Es sind einige 40 Beugen geladen. Dem Vernehmen nach beabsichtigen die Angeklagten, den Wahrheitsbeweis in vollem Umfange zu führen. Sie bestreiten iede Schuld.
Die Beisetzung der Prinzessin Elisabeth.
m. Darmstadt, 19. Nov. 1903.
Eine düst re trübe Stimmung liegt über unserer Residenz, die Straßen belebt mit melancholischen, traurigen Gefichtern, die Fahnen überall mit halbmast, oft mit Trauerflor versehen. Auf den Straßen, durch die sich der Trauerzug bewegte, stand eine dichtgedrängte Menge, zu beiden Seiten der Fahrbahn die Schuljugend, die Kriegervereine, die Studentenschaft, die Feuerwehr, Turnvereine, Schüßenvereine usw. Spalier bildend. Wo diese nicht ausreichten, stand Militär.
An der Beiseßungsfeierlichkeit nahmen außer den gestern gemeldeten hohen Herrschaften noch teil die geschiedene Großherzogin von Hessen, deren Mutter, die Herzogin witwe von Koburg, der Herzog von Koburg, Brinz Mox von Baden und Prinz Ludwig von Bayern, Prinz Eitel Friedrich im Auftrag des Kaisers Vor dem Bahnhof standen bei der Ankunft des Leichenzuges je zwei Schwadronen der Dragonerregimenter Nr. 23 und 24 mit Standarten und Regimentsmusif unter dem Befehl des Oberstleutnants von Bernuth, am Mausoleum vier Kompagnien des Infanterieregiments Nr. 115 mit Fahnen und Regimentsmusik unter dem Kommando des Oberst von Besser.
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* Dem Staatsminister Rothe ist folgendes Telegram Sternewiße, 19. November, 11.34 vorm. ,, Tief betrübt, daß die Krankheit der Kaisei Uns verhindert, nach Darmstadt zu kommen, um e Großherzog in Seinem Kummer beizustehen, sind Wira Tage der Beis zung der zu früh entschlafenen vielgeliet Prinzessin Elisabeth von ganzen Herzen mit tigen, uns allen Seinen Trost zu gewähren.
vom russischen Kaiser zugegangen:
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Bunft 3 Uhr fuhr der Russische Hofzug in den Bahnhof ein und bestieg alsbald Prinzeß Ludwig von Battenberg den Salonwagen, worauf demselben entstiegen Prinz und Brinzessin Heinrich von Preußen, Großfürst und Groß- schäftsstelle unseres Blattes entgegengenommen. fürstin Sergius, die Herzogin von Koburg, der Regent von Roburg, Prinz und Prinzessin Karl von Hessen und zuletzt der Großherzog, welcher die geschiedene Großherzogin am Arme führte und deren Schwester, die Kronprinzessin von Rumänien.
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Nach kurz herzlicher Begrüßung wurde von sechs Gardeunteroffizieren der prächtig verzierte Silberfarg durch ein Fenster desselben Salonwagens gehoben und durch den Fürstensalon auf den einfach weiß ausgeschlagenen, mit herr
lichen Chrysantemen verzierten sch spänn gen Leichenwagen getragen, wobei die Herren Exc. von Westerweller, Oberftstallmeister von Rtedesel, Exc. Generaladjutant von Wachter und Geh. Kabinetsrat von Römheld die Sargdecke trugen; die Truppen präsentierten, die Musittapelle intonierte einen Choral und die Glocken der Stadt begannen zu läuten. Inzwischen waren die unzähligen großartigen Kränze und Blumenspenden über dem Sarge aufgebahrt worden.
Um 3 Uhr 15 Min. szte sich alsdann der Zug in Bewegung. Die Gaslaternen waren angezündet. Vor dem Wagen schritt der Hofprediger und der Oberstkammerherr, zu betden Seiten des Wagens Obersthofmarschall Exc. von Westerweller, Oberststallmeister Exc. Freiherr von Redesel, Exc. Generaladjutant von Wachter und Geh. Kabinetsrat Römheld. Direkt hinter dem Wagen schritt in ſichilch gebeugter Haltung der Großherzog, zur Seite Prinz Heinrich von Preußen und Großfürst Sergius, dahinter Prinz Eitel Friedrich, zur Seite Prinz Mox von Baden und der Herzog von Koburg, Prinz Friedrich Karl von Kessen, Prinz Andreas von Griechenland, die Standesherren, hierauf der Minister des Großherzoglichen Hauses, Exc. Rothe. Dann tam das Gefolge der hohen Herrschaften und hierauf die geschlossenen Wagen, in deren ersteren die Großherzogin mit Prinzess n Ludwig von Battenberg fuhr, im nächsten die Herzoginwitwe von K burg mt ihrer Tochter, der Kronprinzessin von Rumänten, dann Prinzeß Heinrich, Großfürstin Sergius, Brinzessin Andreas und die Damen des Gefolges.
In ehrfurchts- und weihevoller Stille durchzog der Leichenkondukt die Straßen, in vielen Augen sah man Tränen ob des traurigen Geschickes des lieblichen Prinzeßchens. Vor der Rosenhöhe hatte die Regimentsmusik des Inf.- Regiments Nr. 115 Aufstellung genommen und intonirte beim Herannahen des Buges einen Choral. Vom Eingang bis zum Mausoleum bildeten 4 Kompagnien desselben Regiments unter Oberst v. Besser Spalier.
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Darmstad Dan England nah epung der Brinze $ Frankfurt, Gießen, 20. November 1908. am Maß wurd 21. November, als am Vorabend des Totensonntag Et war durch ei ** Stadttheater. Morgen Sonnabend dealer in Begriff und in Anbetracht der Trauerwoche( infolae bis ante eine Ladenje scheidens der Prinzeß Elisabeth) hat die Direktion ein ernſtes Stück nämlich Fr. Hebbels gewaltiges bürge durch eine Nacht liches Trauerspiel Maria Magdalene als 4. Volks feftgenommen wi des Werkes das bekanntlich bei seiner ersten Auffüh vorstellung angesezt. Es ist dies die letzte Aufführung Uniform und ist ung mit Frl. Hohl und Herrn Linzen in den Haupt rollen einen durchschlagenden Erfolg errang. Sonntag bringt als 6. Sonntags- Abonnements- Vo ſtellung dem Charakter des Totensonntags entsprechend den Wassern". ebenfalls ein ernstes Stück, Georg Engels, leber falls die letzte des Stückes bedeutet, bedeutete einen Auch diese Vorstellung, die gleid großen Erfolg unseres Ensembles. November tritt dann wieder die heitere Muse in ihrerischaftlichen Dienstag, den 24 Rechte, in Laufs u. Jak bys überaus heiterer Schwant eftenmale ersch " Pension Schöller" nach mehrjähriger Pause wieder zur Aufführung gelangt Vorauf geht als lever de dies die 6. Dienstags- Abonnements- Vorstellung. rideau ein harmloser Einafter Flitterwochen". Es ist
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schaft zum Ehrenausschuß für den vom Maschinenbaur *** Gesangswettstreit Gießen 1904. Die Mitalie sangswettstreit haben folgende Herren angenommen: Brauere Gesangverein in Gießen in Vorbereitung befindlichen G befizer G. Bichler; Reftor Prof. Dr. R. Brauns; Prof. befizer Asprion; Provinzialdirektor Dr. Breidert; Brauere Challier; Beigeordneter Curschmann; Brauereibesitzer Denning Dr. Biermann; Prof. Dr. Boström; Musitalienhändler G. hof; Kommerzienrat L. Emmelius; Brauereibefißer Fö tid Prof. Dr. K. Fromme; Monteur Friedrich; Kommerzienut Oberst v. Graevenit; Rechtsanwalt Grünewald; Stadtver W. Gail; Kommerzienrat L. Georgi; Prof. Dr. Gafff; ordneter Haubach; Oberpoftpraktikant Haubach; Kommersier rat 2. Heyligentädt; Kommerzienrat A. Heichelheim; Rau mann Karl Heil; Polizeiamtmonn Hechler; Weinhändle Fr. Helm; Dr. E. Heuser; Stadtverordneten Huhn, Jant Keller, J. Kirch; Hauptmann a. D. K. Kramer; Prof. Di Lemme; Stadtverordneter K. Loos; Kaufmann Fried. Math G. Krüger; Landgerichtspräsident G. Kullmann; Direfto Oberbürgermeister Mecum; Prof. Dr. Onfen; Stadtverorb neter L. Pirr; Prof. Dr. Schädel; Landgerichtsrat Dr Schäfer; Bostdirettor Schäfer; Stadtverordneter H. Schaff Hutfabrikant G. Schuchard; Hutfabrikant W. Schuchard staedt; Landgerichtsrat Schmedenbecher; Fabritant Schirmer; Großfürst Sergius und Prof. Dr. W. Stamm; Prof. Dr. Walter; Bauunternehme Serviertische Winn; Banfier A. Zobel; Buchdruckereibefizer Lange und Prof. Dr. v. Wagner. Der Ehrenausschuß und der ge schäftsführende Ausschuß für das geplante Sängerfeft werden sich morgen, am Samstag Abend, im Hotel Schüß ver sammeln, um Bericht entgegen zu nehmen, was bisher an Vorbereitungen für die Veranstaltung geschehen tft.
Kurz nach 4 Uhr kam der Zug an und wurde von dem Knabenchor der Hoffirche mit einem Choral empfangen. Der Sarg wurde durch Gardeunteroffiziere vom Wagen gehoben und durch:
Exc. von Westerweller Oberststallmeister von Riedesel Prinz Friedrich Karl von Hessen Herzog von Roburg Brinz Heinrich von Preußen
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dem Großherzog, welcher am Kopfteil trug, in das Mausoleum getragen. Hter ging direkt hinter dem Sarg die geschiedene Großherzogin und Prinzeß Ludwig von Battenberg, hierauf die hohen und höchsten Herrschaften. In das Mausoleum selbst traten nur die Fürstlichkeiten ein, auch wurde Miß Wilson, die Erzieherin der Verewigten durch Großfürst Sergius in die Gruft gebeten. Die Gruft war weiß ausgeschlagen, und mit Pflanzen dekorirt. Hofprediger Ehrhard hielt eine ca. 25 Minuten währende Liturgie mit vorausgehendem und nachfolgendem Gebet und Segen. Der Großherzog verließ hierauf an der Seite der Großherzogin das Mausoleum und begleitete dieselbe an den Wagen, worauf sie sofort mit der Herzoginmutter und ihrer Schwester nach der Bahn fuhr und den um 5 Uhr abgehen den Zug nach Frankfurt a. M. benutten.
Der Großherzog fuhr mit seinen hohen Gästen nach dem Neuen Palais. Bahlreiche Kränze wurden noch am Sarge niedergelegt, u. a. auch von dem Oberbürgermeister Morneweg mit der Aufschrift:
Dem unvergeßlichen Liebling des Hessenvoltes. Die trauernde Haupt- und Residenzstadt Darmstadt.
Damit war die tiefschmerzliche Feier beendet. Möge unserem Landesherrn das von allen Setten entgegengebrachte innige Mitgefühl ein Trost in seinem großen Leid sein.
*** Mit der Eröffnung der Bußbach Licher Eisenbahn werden verschiedene Boftveränderungen ein treten. Das Privatpersonenfuhrwert Bußbach- Münzenberg wird ganz eingehen, Rockenberg erhält eine Fahrpoftverbind ung mittelst Privatpersonenfuhrwert mit Bad Nauheim eins mal täglich, berührend die Orte Oppershofen und Steinfurth, und einmal täglich nach Griedel und zurückkehrend.
** Die Herbst turnfahrt des Turnvereins Lollar findet nächsten Sonntag, den 22. November über Wieseck, Trobe, Altenbuseck und Daubringen statt. Abmarsch mittags 1 Uhr.
*** In Butzbach findet am 23. und 24. November Katharinen martt statt.
Nacht hat sich als neuer Gast der Schnee eingestellt. 8 Vom oberen Vogelsberg, 18. Nov. Gestern Schon abends vorher stöberte es fortgesetzt ganz heftig, sodaß bis gestern morgen die Fluren ein weißes Kleid er halten hatten.
Salz wie so manche andere Gemeinde des Vogelsbergs in * Vom südöstlichen Vogelsberg. Nachdem die Gemeinde den letzten Jahren einen großen Teil ihrer Gemeinder
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