afe verleumderische Tricks zur Schädigung des Ansehens Deutschlands erwiesen sind, als bemerkenswert ansehen. Nach der einen Lügenmär sollte der deutsche Dampfer„ Skotia", der den kolumbischen Bevollmächtigten General Reyes an Bord hatte, von dem amerikanischen Geschwaderchef angehalten worden sein, weil er angeblich die kolumbische Flagge geführt habe. Selbstverständlich ist das barer Unsinn; die ,, Skotia" wurde, wie jedes andere Schiff, von den Amerifanern angehalten und darauf untersucht, ob sie etwa folum bische Truppen an Bord habe. Als sich herausstellte, daß das nicht der Fall war, wurde dem Schiffe anstandslos die Landung und Weiterfahrt freigegeben. Genau so liegt die Sache mit dem deutschen Dampfer Markomannia". deutschen Schiffe sind um feinen Deut anders behandelt worden, als diejenigen anderer Nationen. Offen bleibt freilich die Frage, woher sich die Vereinigten Staaten das Recht nehmen, die Schiffe anderer Nationen zu visitieren.
Die
Neue Gefährdung des Weltfriedens!
Naht der russisch- englische Entscheidungskampf in Asien? Und mit ihm der Weltkrieg? Solche Fragen erweckt eine überraschende Nachricht aus dem Herzen Asiens: Zwischen Großbritannien und Tibet, dem Lande des Dalai Lama, drohen kriegerische Wirren, und auch Rußland ist in den Handel verwickelt. Aus London wird berichtet:
Eine englische Tibeterpedition unter Oberst Younghusband, die angeblich einen Handelsvertrag zwischen BritischIndien und Tibet zu stande bringen und die Grenzfragen regeln sollte, hat sich plötzlich entschlossen, in Tibet mit bewaffneter Hand vorzugehen. Die tibetanische Regierung verteilt infolgedessen gegenwärtig große Mengen von Gewehren und fordert die Bevölkerung auf, sich zum Kriege vorzubereiten. Die Tibetaner erwarten eine Unterstützung von Seiten Rußlands und ihres Verbündeten Nepal. Die Regierung von Nepal soll zwar die Tibetaner vor geheimen Abmachungen mit Rußland gewarnt und sich geweigert haben, Tibet im Falle des Ausbruchs von Feindseligkeiten mit England zu unterstützen.
Diese letzte Nachricht scheint englische Selbsttäuschung zu sein. Zweifelsohne steht ein innerasiatischer Krieg bevor, der leicht zu einem russisch- englischen Konflikte und zur Aufrollung der indischen Frage führen kann. Die Aufrollung dieser Frage aber bedeutet den Weltkrieg, in dem auch Deutschland ebenso wenig neutral bleiben kann, wie irgend eine andere Großmacht.
Zum Verständnis der Bedeutung eines britisch- tibetanischen Krieges ist es nötig, sich zu vergegenwärtigen, welche Rolle Tibet zwischen Rußland und England spielt. Bis vor wenigen Jahren hatte noch feines Europäers Fuß das Land des Dalai Lama betreten. Da kamen die Russen und schoben ihre Kosakentrupps immer tiefer in tibetanisches Gebiet. Zuerst kam es zu Feindseligkeiten, dann gab der Dalai- Lama, durch kostbare Geschenke des Zaren gewonnen, nach, und es hieß sogar, daß er sich und seinen Staat gegen chinesische Unterjochungsversuche unter russischen Schutz gestellt habe. Wie dem auch sein mochte, Tatsache war, daß Rußland in dem bis dahin unzugänglichen Lande Schritt für Schritt mehr Einfluß und mehr Rechte gewann.
Das sah der indische Vizekönig Lord Curzon längst mit großer Besorgnis. Er sagte sich, daß der Besitz von Tibet die Angriffsfläche, die Indien den Russen darbietet, außerordentlich vergrößern mußte, und er sann darauf, den russischen Einfluß in Tibet zu verdrängen oder wenigstens seinerseits ebenso viel Einfluß auf den Dalai- Lama zu gewinnen. So sandte er denn die Expedition unter Oberst Younhusband nach Tibet.
Ob nun Younghusband den Tibetanern Aergernis gegeben hat, ob sie von Rußland gegen die englischen Annäherungsversuche mißtrauisch gemacht und aufgeputscht sind, genug, der Konflikt zwischen England und Tibet ist jetzt da. Die Tibetaner werden in der Hoffnung auf Rußlands Unterstügung nicht nachgeben. Geben die Engländer nach, so sind sie bei den Tibetanern mit ihrem Ansehen fertig, und Rußlands Einfluß wird völlig der herrschende. Nehmen die Briten den Kampf auf, so entbrennt ein jahrelanger Krieg, der England, und namentlich Britisch- Indien teuer zu stehen kommen muß, selbst wenn Rußland sich jeder direkten Unterstüßung Tibets enthält.
da der Polizeichef diesen Besuch aus welchem Grunde ist nicht recht erfindlich für gefährlich hält, haben sich auch Wirts- und Logierhäuser zahlreiche Durchsuchungen gefallen lassen müssen. Es soll zur Zeit eine ganze Menge verdächtiger Persönlichkeiten sich in den Schlupfwinkeln KleinItaliens verborgen halten. So sind die Italiener dazu verurteilt, beim Besuch ihres Königspaares eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen. Doch hofft die Kolonie, wenigstens einige Ehrenjungfrauen in neapolitanischer Volkstracht am Strand und in Holborn während der Durchfahrt des Wagenzuges aufstellen zu dürfen. Kann man es den guten Leuten da verdenken, daß sie recht wenig erbaut sind von der neuen englischen Freundschaft, die ihren moralischen Wert so tief einschätzt? Und diese mißvergnügte Stimmung findet man auch allerdings aus anderen Gründen in den Kreisen der italienischen Journalisten, die in stattlicher Zahl in London vertreten sind und des Abends im Café ihre Ansichten austauschen. Nach ihren Aeußerungen herrscht in Italien zur Zeit eine drückende Ungewißheit, wohin der neue Kurs denn eigentlich steuert. Annäherung an England, Annäherung an Frankreich, treues Festhalten am Dreibund- das sind die Grundsäße, zu denen sich die neue Regierung befennt. Die öffentliche Meinung fragt aber praktisch: Nun sagt mir bloß einmal, meine Herren, mit wem halten wir es denn nun eigentlich? Wenn wir mit allen europäischen Mächtebünden flirten, wird uns zuletzt niemand mehr recht trauen, und beim nächsten großen Kontretanz bleiben wir mal als Mauerblümchen sitzen.
Wie aber auch das Ergebnis des Krieges sein möge: Mit Tibet hat England es in jedem Falle verschüttet, und Rußland ist Herr der Situation. Es war jedenfalls ein neuer Meisterstreich der russischen Politik, die Briten nach Tibet zu locken, ein Meisterstreich, der im Falle eines tibetaniſchbritischen Krieges den Russen auch in China größere Elbogenfreiheit verschafft.
Uns Deutsche interessiert der Handel, wie gesagt, nur mittelbar, insofern nämlich, als aus ihm der Weltkrieg erwachsen kann. Aber dieses Interesse ist wahrlich groß genug, um uns mit Aufmerksamkeit den Gang der Ereignisse in dem sagenhaften Lande Tibet verfolgen zu lassen.
Das italienische Königspaar in England.
* London, 17. November.
Alle vier Boroughs oder Quartiere der Themsestadt, Marylebone, Holborn, Westminster und City, wetteifern miteinander, König Viktor Emanuel III. und seine Gemahlin, die übermorgen von Windsor aus hier eintreffen werden, würdig zu empfangen. Ein jedes Quartier hat große Summen ausgeworfen, und an den„ Lokalpatriotismus“ seiner Einwohner appelliert. Von der Station Paddington, wo ein reichgeschmückter Empfangspavillon aufgebaut ist, wächst die Fülle und Eleganz der Dekorationen, je mehr man sich der City nähert, und findet ihren Höhepunkt an der Guildhall, in deren Prunkräumen das Festmahl der Stadt zu Ehren der königlichen Gäste stattfinden soll. Auf den Tafeln, die schon jest aufgestellt sind und besichtigt werden dürfen, prangt der berühmte Silberschatz des Magistrats. Der Wert dieser Sammlung, die uralte historische Stücke enthält, wird auf etwa 2½ Millionen Mark geschägt. Das Gewicht aller dieser Schalen, Becher und Tafelaufsätze beträgt rund 1000 Kilo
gramm.
So die italienischen Journalisten, die heute allerdings etwas besseres zu tun haben, als zu nörgeln. Heute tauchen sie ihre Federn in eitel Honigseim und beschreiben ihren Landsleuten haarklein den glänzenden Empfang, der dem re und der regina im alten Königsschloß zu Windsor zuteil geworden ist, wo Eduard VII. seine Gäste empfangen hat. Die weiten Parkanlagen um das gewaltige Gemäuer, das dräuend den Hügel über der alten Stadt Windsor krönt, glänzten in einem Meer von Lichtern, als der Wagenzug vom Bahnhof eintraf. In der ersten Equipage fuhren die beiden Herrscher, die Prinzessin von Wales und der Herzog von Connaught; in der zweiten hatten die Königinnen und Prinzessin Victoria Platz genommen. In der großen Waterloogalerie, die mit den köstlichsten Blüten aus den Treibhäusern und Gärten von Frogmore förmlich übersät war, fand ein Festbankett statt, bei dem nicht weniger als 300 Diener in malerischer Tracht aufwarteten. Der Zwang des steifen englischen Hofzeremoniells war fast erdrückend; um so wohl. tuender stach die ungezwungene Herzlichkeit ab, die sich nachher im persönlichen Verkehr der Königsfamilien kundgab: die alte englische Gastfreiheit herrscht mit ihren ganzen Annehmlichkeiten auch im Königsschloß.
Der Besuch in London wird, das merkt man schon jetzt, sehr unter den ungemein strengen Vorsichtsmaßregeln zu leiden haben, zu denen Scotland Yard, die berühmte Londoner Detektivdirektion, sich gezwungen gesehen hat. Namentlich das hiesige Klein- Stalien", die recht ausgedehnte italienische Rolonie, hat unter den Argusaugen der Polizei während dieser Lage schwer zu leiden. Außer daß der angekündigte Besuch des Königsvaares im italienischen Hospital ausfällt,
Der Kindesunterschiebungs- Prozess. ( 16. Verhandlungstag.) RK Berlin, 17. November.
Die Chancen der Angeklagten bessern sich von Tag zu Tag. Hatte gestern die Staatsanwaltschaft geglaubt, einen johen Trumpf auszuspielen mit der Mitteilung, daß jemand die Warschauer Hebamme Cwell belasten wolle, so hat heute die Verteidigung einen höheren Trumpf ausgespielt: Eine amtliche Auskunft des Oberpolizeimeisters aus Warschau, daß der dortigen Polizei nichts nachteiliges über die Cwell bekannt sei. Ueber den
Geisteszustand der Hedwig Andruszewska,
also der Hauptbelastungszeugin, äußert sich als erster Zeuge Justizrat Lewinski aus Posen sehr ungünstig. Er hat die Valentine Andruszewska in dem seinerzeit schwebenden Erbschaftsstreite vertreten. Bei diesen Verhandlungen habe er von der Hedwig A. einen Eindruck bekommen, daß er zu seiner Klientin damals sagte:„ Er glaube, daß die Hedwig nicht richtig im Kopfe sei." Seine Klientin habe ihm damals auch zugegeben, daß die Schwester ,, nicht bollständig richtig", sondern mindestens sehr nervös sei. Der Beuge weiß auch, daß in jenem Erbschaftsstreite die Hedwig eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, die nach der Behauptung der Valentine völlig falsch war.
Der bedeutendste Entlastungszeuge
Sehen Sie, Herr Zeuge, auch bezüglich des Kindes findi Aerzte nicht der Meinung, daß es möglich sei, zu um scheiden, ob man ein neugeborenes oder ein mehrere Bo altes Kind vor sich hat, wenn man nicht den Nabel Kindes untersucht. Halten Sie sich für sachverständiger die Aerzte? 3e uge: Das fällt mir natürlich nicht -Präs. Also geben Sie zu, daß ein Irrtum bei Ih möglich ist? 3euge: Nein, das gebe ich nicht zu.
Herren Aerzte mögen ihre Ansicht haben, ich habe me
Die Beif findet auf de Rovember, nach am 3 Uhr verf
Ansicht aus praktischen Erwägungen, aus einer Braris 43 Jahren geschöpft. Auf weitere Fragen erklärt Beuge: Die Frau Gräfin hatte immer eine lächerliche G vor ärztlichen Untersuchungen. Vor 10 Jahren wollte Gräfin sich versichern lassen, sie nahm aber davon Abitan da von ihr verlangt wurde, sich ärztlich untersuchen zu las Auch als sie einmal frank darniederlag, hat sie sich b Arzt nicht einmal in den Mund hineinsehen lassen wolle Ein Verteidiger möchte von dem Reugen wi ob er die alte Aniela Andruszewska für fähig hielt,
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auf der Rofenho bgenommen und tes Hofpredigers libie Leiche an is
einem Verbrechen mitzuwirken. Der Zeuge verneint ofprebiger diefe
entschieden; er kenne sie seit seiner Jugend, sie habe i schon auf dem Gymnasium gepflegt, als er frank war. sei nicht wenig erstaunt gewesen, als er hörte, daß sie s zu einem solchen Verbrechen hergegeben haben sollte. Hedwig Andruszewska habe schon in ihrer Jugend eire blöden Eindruck gemacht; auch ihre eigene Mutter habe de bestätigt und gesagt, ihre Tochter sei beschränkt. Staatsanw.: Wie erklären Sie es sich, daß eine so b schränkte Person ein Geheimnis, das dann hinterher allen Einzelheiten bewiesen wird, behalten und mitteile tann? 3euge: Das kann auf Suggestion beruhen. Auf eine Frage des Vorsitzenden, wie der Zeuge f manche Zeugenaussagen erkläre, meint Dr. v. Jazdienst daß er darüber seine Gedanken habe, sie aber nicht äußer wolle.
tritt jedoch erst jetzt vor die Schranken. Es ist dies der Neichs- und Landtagsabgeordnete Prälat Dr. v. Jazdzewski- Schro da. Zeuge ist mit dem angeklagten Grafenpaar seit etwa 50 Jahren bekannt. Er kennt die Gräfin und ihre Eigentümlichkeiten und erklärt, daß nach seiner Ueberzeugung der Knabe der Sohn der Gräfin sei. Er hat die Gräfin vor und gleich nach ihrer Niederkunft gesehen und hat den Eindruck gewonnen, daß ihr Zustand" echt war. Ich möchte so fährt der greise Zeuge fortden Geschworenen eine Aufklärung darüber geben, wie ich dazu komme, über diesen Punkt ein Urteil abzugeben. Ich stehe 43 Jahre in der Seelsorge und habe viele hunderte, bielleicht tausende von Kindern getauft, und da ein katholischer Priester bei der Taufe so ziemlich alle Glieder des menschlichen Oberkörpers berührt, so hat er ein gewisses Gefühl in den Augen über die Erscheinung des Kindes. In Posen existiert die Gewohnheit, die Kinder schon in den ersten Tagen nach der Geburt taufen zu lassen. Ich habe die Taufe des jungen Grafen am 5. Februar vorgenommen und dabei die volle Ueberzeugung gewonnen, daß ich ein erst wenige Tage altes, aber keineswegs ein schon 7 Wochen altes Kind vor mir habe. Nachdem die Geburt und die Taufe vorüber war, tauchten ganz nichtsnukige und nichtswürdige Behauptungen auf, die von einer Unterschiebung des Kindes sprachen. Ich habe damals, so viel an mir lag, die Dinge zu beschwichtigen und einen Familienzwist in der gräflich wilectischen Familie zu hintertreiben versucht. Da kam das Jahr 1900 und da hat der angeklagte Herr Graf bei einer Gelegenheit, als es sich um Aufnahme einer Hypothek handelte, von dem Grafen Miecislaw Kwilecki einen Brief erhalten, in welchem er darauf hinwies, daß einige Zweifel über die Herkunft des Kindes gelöst werden müßten. Dieser Brief hat den Grafen Wesierski- Smilecti sehr empört und es entspann sich darüber ein Briefwechsel, in welchem Graf Kwilecti wiederholt gebeten wurde, seinen unerhörten Verdacht näher zu begründen. Ich selbst habe infolge dieses Zwischenfalls allen Ereignissen auf das sorgfältigste nachgeforscht und die feste Ueberzeugung von der Richtigkeit aller der Tatsachen gewonnen, die von dem gräf. lichen Ehepaar behauptet wurden.
Das Kreuzverhör.
Bräs: Halten Sie es denn für ausgeschlossen, daß Ste über den Zustand der Gräfin getäuscht sein fönnen? 3euge: Das ist vollständig ausgeschlossen. fann ein Laie mit solcher Bestimmtheit doch kaum sagen. Präs.: Das
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Es folgen hier weniger wichtige Vernehmungen be drejer Krankheit Zeugen und Sachverständigen; sie sind nur von geringe mortis ist die fell Belang, auch hört man kaum zu; alles steht unter dem Bam Batrachten. der Aussage des Dr. v. Jazdzewski. Denn als Prälat un jahrzehntelanger Freund und Berater des Hauses Westerstoßherzog wilecki ist er in des Wortes wahrem Sinne ein klassische Beuge.
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Einen Riesenerbschaftsprozeß gegen den preußischa Etaat gedenken die Nachkommen des Ende des 18. Jahodes der Prir hunderts verstorbenen russischen Feldmarschalls Burkhart fisung versamm Christoph v. Münnich anzustrengen. Sie gründen ihre sprüche, die sich auf die Summe von 80 Millionen Mad normieren, auf die Schenkung der Herrschaft Bürgen a Münnich durch Friedrich den Großen. Münnich ist späterhin verbannt und sogar zum Tode verurteilt worden und aus diesem Grunde hat 1803 und 1856 die preußische Regierung sich geweigert, die Erbschaft auszuliefern. Münnich sei de mals der Rechte auf sein Vermögen verlustig gegangen. W die Erben behaupten, sei die Schenkung aber nicht dire an Münnich, sondern an dessen Sohn Ernst gemacht worden so daß dieser Weigerungsgrund hinfällig sei.
† Eine Untertunnelung der Graubündner Apen wit eifrig befürwortet. Im St. Galler Größen Rat ist bereit ein Antrag auf Einleitung einer gemeinsamen Aktion der g samten Ostschweiz in dieser Richtung eingeleitet worden. Außer den ostschweizerischen Interessenten sind es vor allen bayerische Spediteure, die das Projekt begünstigen.
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Ueberfall auf einen militärischen Vorgesetzten. Ein Art umgekehrten Falles Hüssener trug sich in Kiel zu. Doofentlichen Luf iberfielen die Matrosen Laupichler und Lemke den Ober bootsmannsmaat Naap, der sie zur Rede gestellt hatte, we sie ihn als Vorgesezten nicht grüßten. Die Täter, die de Raap arg zugerichtet hatten, wurden verhaftet.
Die Verzweiflungstat des Abgestürzten. Wie die ant liche Feststellung ergab, ist der in den Alpen verunglück Rudolph Weill aus Kassel nicht direkt seinem Unfall erleger. Der Unglückliche hat sich, als er sich in einsamer Felswüst berloren sah, in der Verzweiflung eine Kugel durch de Kopf gejagt.
Bait bis zur Be Branstaltungen Der intereffierten Don Festlichkeite idranten.
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Einbruchsdiebstahl in einem Zuchthause. Ein züng unterm G tiger Einbrecher scheut vor keiner Schwierigkeit zurück, wenterhaltungsb
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was zu holen gibt. Selbst Zuchthäuser sind vor ihm nich sicher. Das mußte die Verwaltung des Zuchthauses 3 Lichtenberg bei Prettin zu ihrem Schaden erfahren. Nächt licherweile brachen Diebe in die Kirche der Anstalt ein unnt der Verf raubten fämtliche, zum Teil ſehr kostbaren silbernen Kircher, hildert in ih gerätschaften und Schmuckgegenstände. Die Verbrecher müssen mit den Dertlichkeiten sehr vertraut gewesen sein, es sin? vermutlich ehemalige Inſaſſen des Zuchthauſes Lichtenberg auch dieſe Für die" saubere" Arbeit der Herren Einbrecher zeugt di Beifall findet. Tatsache, daß der unmittelbar vor der Kirchtüre auf und al catrouillierende Posten nicht das Geringste von den un heinlichen Gästen gemerkt hat.
Wildererfrechheit. Der berüchtigte Wilddieb Tremple aus Nowawes, der seinem Transporteur aus einem Eisen bahnzug entsprang, treibt in den Wäldern um Potsdam weiter sein dreistes Unwesen. Wie sicher der verschlagene Wilderer sich in seinen Schlupfwinkeln fühlt, sieht man daraus, daß er zum Hohn seine Gefängniskleidung, in der er entsprungen war, durch seine Frau der Behörde wieder ich bekannt abliefern ließ. An der Kleidung haftete ein Zettel, auf den Trembler geschrieben hatte:„ Mit bestem Dank zurück".
Radicas Tod wird aus Paris gemeldet. Man erinner
Stabi
Machtafyl- Vork
eiteres verfcho
* Aug.
sich vielleicht noch, daß vor Jahresfrist dort die sogenannter m Samstag Ab
siamesischen Zwillingsschwestern Doodica und Radica durc eine Operation des Dr. Doyen getrennt wurden. Doodica starb furz nach der Operation, aber Radica blieb am Leber und wurde von mehreren vornehmen Damen bei den„ Dames du Calvaire" untergebracht. Dort ist die„ Zwillingshälfte" jetzt der Lungenschwindsucht erlegen.
* Ein neues Attentat auf einen russischen Eisenbahnzug vird aus Rostow am Don berichtet. Der von dort abgelassene Turierzug entgleiste bei der Station Matwejawa, weil die
& Gesellschafts
Matt. Bei dief
u Guftab
Big Reuter
Den tiefen Ein
pfind t, tann
Bühne nicht err
Bonn nichein de
Schienen durch verbrecherische Hände aufgerissen worden man ihn nicht varen. Soweit bisher festgestellt werden konnte, sollen bier or dem innere
Tote zu beklagen sein.
vie erinnerlich, der Advokat Rosada feine Mutter ermordet
Vorlesers a
Auguft Junterm
Das Geheimnis der Campagnahöhle bei Rom, in der, m bedeutendi und begraben haben soll, wird sich aller Wahrscheinlichkeit mehr selten
nach aufklären. Rosada, der spurlos verschwunden war, hat sich in Florenz selbst der Polizei gestellt.
Befefaal",
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