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geft haben, da sie längst nicht mehr unter den Lebenden weilen. Noch amüsanter aber ist die Leistung eines anderen Dinors, der mit seiner Gesellschaft ein Städtchen heimsuch dessen Bewohner in dem Rufe stehen, große Musikfreude zu sein. Der riesige Theaterzettel versprach eine Aihrung der Oper Wilhelm Tell", und unter dem
Rüden des Tilstanden die Worte: Musik von Rossini, dessen schönes en und den Staat gefunden hat". Da wird der Rossini im Himmel aber
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#[ Die Kaiseriu- Witwe von China im Zirkus.] Die
Held der halide caterin- Witwe von China modernisiert sich immer mehr. e Millionar Bebesuchte sie vor einiger Zeit eine Zirkusvorstellung. Die Ein Mailänder fali aliche Gesellschaft uhr zu dem Zirkusplay in dem kaiserRom, bon to licin Damp boot. Der Dampfer war von großen Barken n Fersen wußte damen der Kaiserin waren auf das schönste geschmückt. nachrichtigte die begleitet, die mit foiserlichen Leibwachen besetzt waren. Die ine gefährliche, gegimimtt und rote. gelbe und hellblaue Blumen angesteckt.
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Strugen Perlen verschiedener Schattierung, hatten sich did Eine Hofdame überreichte der Kaiserin, als sie im Zirkus Ba genommen hatte, eine brennende Zigarette. Bald doa rauf betrat das Zirk spersonal die Arena und verbeugte sieh nach indischer Sitte. Der Zirfusdirektor überreichte dok rouf Ihrer Majestät einen Diamantring mit sieben großen Tamamten, einen Kaschmirichal, einen Schal aus Goldgog flecht und außerdem einen jungen, fünf Jahre alten Elefcianten. Ihre Majestät interessierte sich sehr für die Balancirerfun tstückchen und für die sogenannten Gummibabies".
delte. Nachdem ae beobachtete ununterbrochen durch ihr in Gold gefaßtes Stunden in deedten ihr lebhaftestes Interesse, und zwar vor allen Dingen ließ man die perng las die auftretenden Künstler. Auch die Tiere erwat von oben bin ihrem Rückwege zu der kaiserlichen Dampfjacht winkte sich ein schrede de Tiger. Die Löwen schienen ihr weniger zu gefallen. steln berzerrt je einem der Zwergclowns an fich heran und besichtigte ihn mehr zugezogene af das genaueste. Sie erfundigte sich nach seinem Alter, cau erlag am cadh seiner Nationalität und ob es ihm in Pefing gefalle. Die Kaiserin schenkte dem Zirkusdirektor 30 000 Mark und inmsüchtigen. 3mhlte außerdem für die Auslagen, die er gehabt hatte, Stete die Witte0000 Mark. Die Akrobaten der Truppe erhielten silberne rengeschäfts, fich ledaillen mit dem in Emaille ausgeführten faiserlichen fie den zum Drachen. Das weibliche Personal und die Clowns erhielten ängelampe heider ein Rolle kostbarer Seide.
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Hessischer Landtag.
Darmstadt, 16. Dezember 1903. Singegangen ist eine dringliche Anfrage der Abg. Weidrer und Genossen, betreffend das Mißverhältnis der Preise Schweinen und Schweinefleisch, sowie eine dringliche nchen und fich infrage des Abg. Ulrich, von Worms ausgehende Sammungen in Schulen betreffend.
tpreußen) wurde e 6 beraubt. Sein Bömentinfee aufge
ftet.
Die Anträge der Abg. Dr. Frenay und Genossen drich und Genossen, betreffend Gewerbe- Inspektion, fen eine längere Erörterung hervor. Nach weiteren Aushrungen des Abg. Ulrich, Ministerialrat Braun, der Abg.
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orntrag angenommen.
Weber die Vorstellungen des Zimmerers Wolf III. zu Darmstadt, des mitteldeutschen Arbeitgeberverbandes für Baugewerbe und des Vorsitzenden der BauarbeiterschutzImmission in Offenbach, betreffend Unfallverhütungsvor1chriften, erstattet Abg. Dr. Frenay mündlichen Bericht beantragt, Großh. Regierung zu ersuchen, im Sinne der Borstellung des Wolf eine Verordnung zu erlassen.
legen zu wollen, giebt die Direktion von jest ab bis Weihnachten halbe Abonnementsblocks zu 10 Bidets aus, die in gefälligem Umschlag als Weihnachtsgeschent Eingang finden dürften. Dieselben werden bei Herrn Challier ausgegeben. Gegen die Blocks von 20 Billets werden diese Weihnachtsblocks mit einem kleinen Preiszuschlag- natürlich im Verhältnis ausgegeben.
** Die erste Gießener Weihnachts- Spartasse zahlt am Samstag Abend ihren Mitgliedern zusammen 2850 Mt. aus gegen 1850 Mt. im Vorjahr. Der Kasse gehören lauter fleine Beamte und Arbeiter an, welche im Laufe des Jahres in fleinen Wochen- oder Monatsbeiträgen Ersparnisse machen mit denen sie zu Weihnachten ihren Familienmitgliedern eine Weihnachtsfreude bereiten. Diese Einrichtung, welche man besonders in Frankfurt vielfach antrifft, verdiente in Gießen weitere Verbreitung.
** Kanalisation. Am 20. Dezember werden die Arbeiten für die Kanalisation in Gießen eingestellt, um Mitt: Februar, wenn dann das Wetter günstig ist, wieder aufgenommen zu werden.
* Fernie- Wert. Der Gruben- Vorstand der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke vorm. Fernie hat gestern beschlossen pro Januar eine Ausbeute von Mt. 100 pro Kur zur Verteilung zu bringen. Für Weihnachtsgratififationen an sämtliche Beamten und Arbeiter des Werkes ist ebenfalls ein nennenswerter Betrag zur Verfügung gestellt.
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In das Gießener Handelsregister wurde eingetragen die Firma„ Carl Chr. Pfeiffer" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Carl Christian Pfeiffer daselbst.
** Weihnachtsverfehr. Aus Anlaß des Weihnachtsverkehrs werden am Sonntage vor Weihnachten die Paketannahme und Ausgabe- Schalter sowie die Briefausgabeschalter im gleichen Umfange wie an Werktagen für den Verkehr mit dem Publikum geöffnet sein.
** Sonderzüge Anläßlich des Weihnachtsund Neujahrsfestes fahren auf der Main- Weserbahn folgende Sonderzüge: Am 23. und 24. Dezem ber Frankfurt ab 2,40 Uhr, 5,30 1hr nachm., haltend auf allen Stationen, an Kassel 8,50 Uhr, 11,25 Uhr abends; ab Frankfurt 11,5 Uhr abends, Schnellzug mit 3. Klasse, an Kassel 2,45 Uhr früh; ab Kaffel 2,40 früh, Schnellzug 3. Klasse, an Frankfurt 6,2 Uhr vor mittag; ab Stassel 8,7 Uhr, 10,40 Uhr vorm., haltend auf allen Stationen, an Frankfurt 2,3 Uhr, 4,13 Uhr nachmittags; ab Gießen 4,54 Uhr nachm., an Frankfurt 6,30 nachm.
** Am 31. Dezember 1903 verjähren sämtliche Forderungen der Kaufleute, Fabrikanten und Handwerker für Waren oder Arbeiten, die für einen Geschäfts- oder Gewerbebetrieb in der Zeit vor dem 1. Januar 1900, also
noch unter Gilligkeit des früheren bürgerlichen Richteś, ge
liefert worden sind. Wer 1899 und noch früher an einen Detaillisten Waren, an einen Handwerker Rohstoffe usw. geltefert hat, verliert seine Forderung, wenn er bis Ende des Jahres die Verjährung nicht durch Klage, Zahlungsbefehl, Erwirkung eines Anerkenntnisses, auch durch Abschlagszahlungen, unterbrochen oder dem Schuldner weitere Gestundung erteilt hat.
** Ein Allgemeiner deutscher KrankenMinisterialrat Braun erklärt die Zustimmung der Großh. tassentongre ß wird am 24. Januar 1904 stattfinden mit dem Thema„ Die Stellung der Krankenkassen zu den ForderRegierung dazu und gibt eine Uebersicht über den Stand her Angelegenheit und die bis jetzt von der Regierung dieser- ungen der deutschen Aerzteschaft". Als Ort des Kongresses Stadt Mitteldeutschlands wird eine passend gelegene 1lb angestellten Erhebungen. bestimmt werden. Differenzen zwischen Krankenkassen und
Die Vorstellung der Kreisamtsdiener, betreffend Regeung ihrer Gehaltsverhältnisse, wird nach dem Ausschußanmag erledigt durch ein Ersuchen an die Großh. Regierung, drm Gesuchstellern 200 Mt. Einkommen aus Gebühren als ponfionsfähiges Einkommen anzurechnen.
Die Anfrage des Abg. Molthan und Genossen, die durch persönlicheftemerung der Warenhäuser betreffend, beantwortet Finanziniſter Gnauth dahin, daß die Regelung der Frage bis much Erledigung der Gemeinde steuergesetzgebung verschoben ben solle. Die Vorlage des Gemeinde steuergesetzes werde in wenigen Wochen erfolgen.
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Die dringliche Anfrage des Abg. Häusel, Ausgabe bon" Arbeiterfarten betreffend, beantwortet Finanzminister Ghauth dahin, daß die betr. Maßnahmen auf allgemeinen Bestimmungen beruhten und die Regierung bereit sei, bet gabe von Einzelfällen auf Beseitigung der Aufhebung
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Abgelehnt wird der Antrag des Abg. Wolf, die meßſes Dentmalé et bortfliche Wahrung der„ zeitlichen landwirtschaftlichen" Kultuberänderungen in den Grundbüchern und Steuerfatastern Godre fffend.
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Keine Folge gegeben wird der Vorstellung des Bezirksfiers zu Ulrichstein, betreffend Anrechnung der Vordienstit sowie die Vorstellung der Steueraufseher, Gehaltsaufbferung und Berlegung in die achte Klasse der ZivilstaatsDiener betreffend.
Abgelehnt wird die Vorstellung der Großh. Pfandmeister, Streffend Regelung ihres Diensteinkommens.
Nach Erledigung einiger minderwichtiger Anträge tritt Bertagung auf unbestimmte Zeit ein.
Lokales.
Gießen 17. Tezember 1903. Zweite Rammer. Eine dringliche Anfrage der Abg. Schmalbach und Genossen ist eingegangen, betreffend die Schädigung des Publikums durch den Zwischenhandel mit Schweinen und Schweinefleisch.
* Ernannt wurde am 12. Dezember d. J. der Gefangenaufsehr am Provinzialarresthaus in Gießen Heinrich Goßmann zum Hausbeschließer im Justizgebäude zu Gießen mit Wirkung vom Tage seines Dienftantritts.
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Stadttheater Gießen. Am Freitag findet als 9. Abonnementsvorstellung eine Aufführung des liebenswürdigen Lustspiels von Schönthan und Koppel- Elfeld Renaissance" statt. Beschäftigt sind die Damen Hohl, Hellberg, Großmüller, Lembach und Jenny, sowie die Herren Steingoetter, Telefy und Conradi. Da von verschiedenen Seiten der Wunsch ausgesprochen wurde, ein Theater aboonnement als Weihnachtsgeschent unter den Christbaum
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Aerzten bestehen gegenwärtig in 50 Orten und Bezirken. Die Einziehung der Zeitungsgelder durch die Briefträger erfolgt wie immer vor Quartalsschluß in der Zeit vom 15. bis einschließlich 25. des leßten Monats fostenlos. Die Briefträger sind zur vollgiltigen Duttungsleistung über die erhobenen Zeitungsgelder berechtigt. Durch diese vorteilhafte Einrichtung ist der regelmäßige Fortbezug der Zeitungen gesichert, der Gang zur Post und das Warten an den Schaltern, die am Vieteljahrsschluß besonders start in Anspurch genommen sind wird erspart.
** Folgendes Weihnachtsgespräch entspann sich dieser Tage zwischen zwei Vogelsbergern und wird uns zum ergögen unseres Leserkreises mitgeteilt. Karl: Sag mal Anna, am wievielten Dezember ist denn Weihnachten? 23jährige Anna: Do muß aich erscht emol enn de Kallenner gucke. Tableau!
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* Glückliche Gemeinden. Wie aus den Mitteilungen der Zentralstelle für die Landesstatistik" zu ersehen ist, gab es im Jahre 1902/03 zehn hessische Gemeinden, deren glückliche Einwohner frei von allen Kommunalsteuern Die kleinen beneidenswerten Gemeinden gehören sämtlich zur Provinz Oberhessen. Im Jahre 1869 zählte man im Großherzogtum noch 24, im Jahre 1878 sogar einmal 37 Gemeinden, deren Mitglieder in gleich angenehmer Lage waren. Gemeinwesen, die teine auf der Gesamtgemeinde lastenden Schulden besaßen, gab es im vergangenen Jahre in Hessen 70. Ueber den Waldbesitz der hessischen Gemeinden über 2000 Einwohner nach dem Stande vom 1. April 1902 gibt das Heft ebenfalls interessante Aufschlüsse. Hiernach steht hinsichtlich des Wertes des gemeindlichen Waldbesitzes Darmstadt mit 2636 000 mt. an der Spize, dann tommt Gernsheim mit 2615 000 Mt. und Gießen mit 2375 000 mt. Dann folgt in bedeutendem Abstand Bingen mit 1435 000, Wimpfen mit 1 352 000 und Oberramstadt, Langen und Offenbach mit je 1171000, 1046 000 und 1014 000 Mt. Gänzlich ohne Waldbefiz find die einschlägigen Gemeinden in den Kreisen Mainz und Oppenheim.
Erda. Am Montag Nachmittag wurde ein 46jähriger Mann von hier bei Holzfällungsarbeiten im Walde von einem stürzenden Baum derart verletzt, daß er in die Gießener Klinif verbracht werden mußte.
+ Ulrichstein, 16. Dez. Unser Städtchen plant den Bau einer Wasserleitung. Die Arbeiten wurden bereits zu 35 000 Mt. vergeben. Die Quellen liegen in ca. sechs Kilometer entfernt auf der Höhe von Rebgeshain. Die Gemeinden Engelrod, Hopfmannsfeld und Hörgenau beabsichtigen die Anlage einer gemeinsamen Leitung.
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Buzbach, 16. Dez. In den Vorstand der neus gegründeten Bezirksfasse Mathilden- Stift Bußbach wurden gewählt: als Vorstandsmitglieder die seitherigen Beamten, Direktor Müller, Rechner Weickhardt und Kontrolleur Grüninger; als Aufsichtsratsmitglieder die alten Herren, ausgenommen der vorgenannte Kontrolleur, an dessen Stelle Bürgermeister Schneider zu Ostheim in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar 1904. Groß Felda, 16. Dez. Mit dem Bau einer gemeinsamen Wasserleitung für unsern Ort und Restrich soll im Frühjahr begonnen werden. Die Quellen liegen in der Gemarkung Restrich. Der Voranschlag beläuft sich auf ca. 60000 Mt.
Aus dem Gerichtssaal.
Straffammer.
Gießen, den 15. Dezember 1903. Kurz vor der diesjährigen Reichstagswahl fam es zu Burggräfenrode nach einer Wählerversammlung zu einem Krawall, wobei sich eine Anzahl dortiger Einwohner zu strafbaren Handlungen hinreißen ließen. Es hatten sich dieserhalb vor dem Friedberger Amtsgericht 16 Angeklagte wegen Sachbeschädigung, Körperverlegung und Uebertretung zu verantworten, wobei größtenteils auf Geldstrafen erkannt wurde, einige wurden freigesprochen. Bezüglich i der Angeklagten wurde dieses Erkenntnis durch Berufung angefochten und hatten sich heute neben diesen, 46 Zeugen eingefunden. Das erstinstanzliche Urteil wurde insofern abgeändert, als daß Jakob Friedrich Kost, welcher vom Schöffengericht zu Geldstrafen im Gesamtbetrage von 230 Mt. verurteilt war, in eine Gefängnisstrafe von einer Woche und 150 Mt. Geldstrafe genommen wurde. Richard Moscherosch
früher zu 150 Mt. Geldstrafe verurteilt, erhielt 2 Wochen
Gefängnis und 50 Mt. Geldstrafe. Der vom Schöffengericht freigesprochene Georg Stiller erhielt eine Woche Gefängnis, während es bei der Freisprechung des Georg Domm blieb. Anschließend hieran wurde gegen den Wirt Johannes Kohl wegen Majestätsbeleidigung verhandelt, da die Sache nähere Beziehungen zu der vorhergehenden hat. Das gegen halb 11 Uhr abends verkündete Urteil lautete auf Verurteilung des Angeklagten zu 2 Monaten Gefängnis.
Die Flohplage.
London leidet unter Milliarden von Flöhen die von den vor Monaten aus dem Kriege heimgekehrten Reservisten mitgebracht sind.
Englische Blätter.
Zwar feine Lorbeeren brachtet ihr nach Hause Von eurer blutigroten Kriegesfahrt, Doch etwas andres, das nach langer Bause Sich jetzt erst bei euch Helden offenbart. Es ist nur klein und bringt doch manches Wehe Bei Tage und besonders in der Nacht, Denn Flöhe sind es, massenhafte Flöhe, Die ihr nach England glücklich mit gebracht, Ich seh euch fluchend traßen und ich sage: Der Lohn gebührt mit Recht euch und mit Fug. So ähnlich, dent' ich, war ja die Plage, Mit der die Gottheit Pharas einst schlug.
Geschäftliches.
Das Bessere ist des Guten Feind, das ist eine Wahrheit, die sich dem Menschen im täglichen Leben ohne Weiteres aufdrängt und die namentlich auf dem Weihnachtsmarkt sich in eklatanter Weise geltend macht. Reue und verbesserte Gegenstände tauchen um diese Zeit zu Tausenden auf, jeder will es dem anderen zuvortun. Die bedeutendste Nähmaschinenfabrit, die Singer Co., hat in den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens stets diesem Prinzip gehuldigt und ihre Fabrikate von Jahr zu Jahr zu vervollfommen gewußt. Die Gießener Verkauftsstelle der deutschen Vertretung der Singer Co. Nähmaschinen Act. es. in der Bahnhofstraße hat für das kommende Weihnachtsfest wiederum eine Ausstellung von Original Singer Nähmaschinen arrangiert, die ihres Gleichen sucht. Einfaches und elegantes Genre wechseln vielfältig ab, überall macht sich aber das Prinzip geltend, nach der praktischen Seite Vorzügliches und Vollkommenes zu bieten. Daß die Original Singer Nähmaschine auf dem Gebiete der modernen Kunststickerei
Ausgezeichnetes leistet, die Erlernung geschieht kostenlos, dürfte mehr als bekannt sein. Wer somit seiner Frau, Tochter, Braut oder sonst einem weiblichen Wesen ein hübsches Weihnachtsangebinde machen will, der kaufe ihr in der obengenannten Niederlage eine jener prächtigen Nähmaschinen, die nicht nur der Praxis dienen, sondern auch dem Hause einen Schmuck verleihen.
Marktberichte.
Gießen, 17. Dezbr. Auf dem heutigen Wochenmartt tofteten Butter per Bfb. 1.10-1.20 mt., Hühnereter 2 Stüd 16-20 Bfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar mr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd Mr. C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Bfb. 50-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfb. 66-76 Bfa. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 5.50 6.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 4.50-5.00, Aepfel per Centner 16-20 Mt. Milch per Liter 18 Bfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehre dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.
Buzbach, 16. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt foſteten Butter per Pfb. 1,15-1.20 Mt., Käse per Pfb. 42 bis 45 Bfg., Cier 1 Std. 9 Pfg.
Frankfurter Heu- und Strohmarkt, 15. Dez ( Amtliche Notierungen.) Heu per Zenter Mr. 3.10 bis 3.70, Stroh per Zentner Mt. 2.00-2.30.
Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: bin Alein; für das Lotale, den Gerichts." und Deffentlichen Sprechfaal": Fr. Oppermann


