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Lokales.
Gießen, 17. August.
** Der Großherzog hat dem Gräflich SolmsLaubachschen Oberforstmeister Thum das Ritterkreuz 1. Kl., dem Jäger Krauß das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, und den Lakaien Kna u und Göbel das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.
** Am Montag, 7. September, und Dienstag, 8. September findet bekanntlich die 12. Ordentliche Hauptversamm lung des Verbandes Deutscher Gewerbevereine zu Mainz statt. Dies ist die erste Hauptversammlung, welche der Verband unter der Vorortschaft des Hessischen Landesgewerbevereins abhält.
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* Universität Gießen. Einen Ruf als außerordentlicher Professor der Rechtswissenschaft nach Greifswald hat Professor Dr. Erich Jung angenommen; an dessen Stelle tritt der außerordentliche Professor Paul Kretschmar von Leipzig. Zum Ehrenmitglied des Museu Goeldi zu Pará in Brasilien wurde Prof. Dr. Sievers ernannt.
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** Direktor Wagner, der frühere Leiter der Gießener Gewerbebant, ist gestern im 66. Lebensjahre verstorben. In Gießen geboren, legte er nach einer gründlichen Gerichtspraxis das Gerichtsschreiber- Examen ab, war dann als Gerichtsschreiber in Herbstein tätig, danach als Polizeisekretär in Gießen, bis er vor 27 Jahren in die Verwaltung der Gewerbebant eintrat. Die Gewerbebant verdankt ihm zum großen Teil mit ihre heutige Größe und gute finanzielle Fundierung. In der letzten Generalversammlung fam Wagner infolge eines Augenleidens um seine Pensionierung ein, die ihm auch bewilligt wurde.
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*** Messerstecherei. In der Nacht von Samstag zum Sonntag gerieten mehrerr Arbeiter auf dem Gießener Lindenplatz in Streit, wobei einer derselben vom Messer Gebrauch machte und solches seinem Gegner, Spengler Kretschmar von hier, so in die Seite stieß, so daß dieser schwer verletzt in die Klinik verbracht werden mußte. Der Täter, von auswärts, wurde verhaftet. Die betr. Leute, welche vorher in einer Wirtschaft der Dammjarde belegene straße Wortwechsel gehabt und vom Wirt aus dem Lokal und mit voller ihr liegen ge entfernt worden waren, verfolgten und belästigten sich gegenichen Schwäche seitig auf der Straße, was bei derartigen Vorkommnissen in berhallten un der Regel schlimmere Ausschreitungen zur Folge hat. Wie uns furz vor Redaktionsschluß mitgeteilt wird, ist der Gestochene seinen Verlegungen erlegen. Kretschmar stand in den 30er Jahren, ist verheiratet und Vater eines Kindes.
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** Unfug. In der Nacht auf Sonntag verübte ein junger Mann am S.ltersweg, welcher hemdärmelig aus einer dortigen Wirtschaft gekommen, groben Unfug und einen großen Menschenauflauf dadurch, daß er Passanten anrempelte und belästigte. Anzeige ist erhoben.
* Streit. Sonntag nachmittag kamen zwei Arbeiter in der sog. Drillergasse in Gießen aneinander, wobei der eine seinen Gegner gegen die dortige Mauer warf, daß dieser eine stark blutende Wunde am Kopfe davontrug, und folge= ferd gefährlich deſſen in der Klinik verbunden werden mußte. Ein Wirtschaftsstreit war vorausgegangen.
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** Die großen Fußwettläufe gegen Rad fahrer, welche gestern, Sonntag nachmittag, veranstaltet von dem Wettläufer Ortègue aus Paris, auf dem Gießener Sportplag stattfanden, waren in den einzelnen Nummern recht interessant. Man muß offen gestehen, die Leistungen dieses französischen Wett-, richtiger Dauerläufers, sind hoch anzuerkennen, zumal wenn man bedenkt, daß Ortègue Müdigkeit nach den einzelnen Rennen gar nicht an den Tag legte. So wie er die Rennen begann, ebenso munter, abgesehen von etwas Schweiß, verließ er die Bahn auch wieder. In einem Hauptrennen starteten Ortègue( 10 Runden), der belgische Läufer Diebel( 9/2 Runden) und der Motorfahrer Kircher( 22 Runden). Drtègue schlug den Motor um 3 Runden und seinen belgischen Gegner um 4 Runden. Das zweite und letzte Hauptrennen war noch spannender; hier hatte Drtègue mit 10 Runden den bekannten Gießener Rennfahrer Phil. Bauer und den Motorfahrer Kircher mit je 22 Runden gegen sich. Auch in diesem Rennen war der Läufer Erster, der Fahrer blieb um eine und der Motor um nahe 3 Runden zurück. Bemerkt sei noch, daß der Ra.- fahrer sich gut ins Zeug legte.
* Der Kriegerverein Gießen hält morgen eine Generalversammlung ab, anschließend daran wird der Tag von Gravelotte gefeiert werden. Ein zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ist darum erwünscht.
** Dem Protokoll über den Delegiertentag der Ariegerfameradschaft Hassia, der am 14. Juni in Bingen stattfand, entnehmen wir: Es waren vertreten 38 Bezirke mit 2005 Stimmen. Dr. Vogt teilte mit, daß im laufenden Jahre 9 Vereine mit 334 Mitgliedern neu in den Verband aufgenommen wurden. Als Ort des nächstjährigen Verbandstages wurde Groß- Umstadt gewählt. Es sind im verflossenen Winter auf Verbandskosten 189 Vorträge gehalten worden und dafür ca. 1600 Mt. verausgabt. Der Voranschlag schließt sich seinen Vorgängern an; die Beteranenunterstützungen sind erhöht worden. Es ist eine Kapitalanlage von 4000 Mt. vorgesehen und hofft man, daß es gelingt, dieselbe noch zu vermehren. Aus dem als Reserve eingestellten Betrag von 1686,50 Mt. sind 250 Mt. verwandt worden zu einer in den Vereinen zur Verteilung gelangten Broschüre, die.eichstagswahl betreffend. Der Voranschlag samt dieser Extraausgabe wurde genehmigt.
†† In der Nacht von Freitag auf Samstag zogen über Grünberg drei Gewitter weg. Der Wind hatte einen fünfzigjährigen Apfelbaum bei der Kirche abgefnickt. Zwar ist der Baum ein„ Wilder", doch das fünfzigjährige Jubiläum hatte er doch noch mitfeiern dürfen. Es ist der erste welcher fiel.
** Hundesport. Auf der am 15. und 16. August| nach Bad Orb geschickt hatte, mit einer jungen Dame und
abgehaltenen Internationalen Hunde- Ausstellung zu Fürth in Bayern wurden die Hunde nachfolgender Gießener Aussteller prämiirt: Rauhaarige Pinscher- Hündin Meta( Besizer Bäckermeister Gg. Forbach) 1. und Ehrenpreis; glatthaariger Pinscher, Seft( Besizer A. Schwan) 2. Preis; Dopermannpinscher- Hündin, Hetti( Besizer Gärtner Karl Volt) zwei 1. und einen 2. Preis.
** Großherzige Stiftung. Frau Rentner Passet in Darmstadt ließ dem Tierschußverein für das Großherzogtum Hessen in ihres verstorbenen Gatten und ihrem eigenen Namen die beträchtliche Summe von 1000 Mark als Geschenk zur kräftigen Unterstüßung seiner Bestrebungen
übermitteln.
** Auf der Jagd nach einem Mann befinden sich zwei Frankfurter Mädchen, deren Ansprüche in einem Inserat des„ Fr. G." in nachfolgendes Verschen gekleidet find: Zwei hübsche gebild. Mädchen, Wohnhaft im hiesig. Städtchen, Die suchen einen Mann, Der sich sehen lassen kann, Israelit muß er sein, Vermögen, hübsch und fein.
× Heuchelheim, 16. August. Heute gab es hier große Kirmes, und was das heißt„ Heuchelheimer Kirmes" davon gab die ungeheure Menschenmasse aus Stadt und Land wieder einen treffenden Beweis. Waren schon zu Fuß viele Gäste aus der Stadt herbeigeeilt, so brachte die Kleinbahn noch eine stattliche Menge Kirmesbesucher. In nicht weniger als sechs Gastwirtschaften wurde zum Tanz aufge= spielt und fand somit die Jugend reichliche Gelegenheit sich dem Tanze hinzugeben. Aber auch für die Allerjüngsten dem Tanze hinzugeben. Aber auch für die Aйerjüngsten war reichliche Unterhaltung geboten. denn in den Straßen waren allerlei Verkaufsbuden aufgestellt auch fehlte das Karoussel nicht.
X Rodheim a. B., 16. August. Das am heutigen Tage hierselbst abgehaltene Missionsfest hatte sich eines überaus zahlreichen Besuches zu erfreuen. Für beide Gottesdienste waren auswärtige Prediger erschienen, welche willige Zuhörer fanden. Vor allem aber fanden die Gesänge des Allendörfer Gemischten Chores" sowie die trefflichen Einlagen unseres Posaunenchors ungeteilten Beifall. In früheren Jahren wurde das Missionsfest für den Bezirk Rodheim alljährlich am 3. Pfingstfeiertage gefeiert.
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Lumda, 17. Aug. Gestern fand unter reger Beteiligung der Einwohner, sowie zahlreicher Gäste aus den Nachbarorten, unsere diesjährige Kirmeß statt. Der FestDer Fest wirt, Herr Müller, hatte es sich angelegen sein lassen, mit dem Besten aus Küche und Keller aufzuwarten. Munter schwang sich die tanzlustige Jugend im Rigen bis zur späten Stunde.
Laubach, 16. Auguft. Eine Deputation des hiesigen Kriegervereins legte heute Morgen am Kriegerdenkmal in Erinnerung an den für die hessische Division so denkwürdigen Schlachttag von Gravelotte einen Kranz nieder. Morgens fand Festgottesdienst statt, an dem der Kriegerverein vollzählig teil nahm.
Nidda, 14. Auguft. Gegenwärtig wird hier ein mehrwöchiger Instruftionskursus für Handarbeitslehrerinnen der Volksschule des Kreises abgehalten. Herr Schulrat Buß eröffnete den Kursus, den Fräulein Schön von Büdingen leitet. Es nehmen 9 Lehrerinnen daran teil; der Kursus dauert drei Wochen, es wird den Teilnehmerinnen eine staatliche Subvention gewährt. Zweck des Kursus ist einheitliche Gestaltung der Methode des Handarbeitsunterrichts.
** Schlitz. In den Gemeinden Sandlofs, Queck u. Langenschwarz hat ein Händler aus Köln über 200 Zentner Heidelbeeren von Beerensammlern eingekauft. Es wurde für das Liter 8 Pfg. bezahlt.
Möscht, 15. Aug. Gestern wurde ein hiesiger Landwirt so von einem seiner Pferde geschlagen, daß er alsbald seinen Geist aufgab.
Muschenheim, 16. Aug. Bei der am 12. d. Mts. stattgefundenen Wahl von drei Gemeinderatsmitgliedern, wurden gewählt die Herren Otto Roth, Heinr. Becker 2r. und Karl Weisel 2r. Die Beteiligung war eine sehr leb= hafte.
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Friedberg, 15. August. An dem Hause des Kaufmanns Fertsch entdeckte man bei der Wiederherstellung von Anstreich- und Verpusarbeiten an dem Eichengebält ſchöne, guterhaltene Holzschnißereien aus dem 17. Jahrhundert. Man hat dieselben nun wieder vollständig vom Verpuz befreit und mit den alten Farben gestrichen.
Butzbach, 16. August. Der für den 20. August angesette Schweinemarkt soll unter Beobachtung der vom Großh. Kreisamt angeordneten Schußmaßregeln stattfinden. ** Ilbeshausen, 14. Aug. Der Mitinhaber der früher hier bestandenen Molkerei von Schulze u. Greßmann, Herr Schulze, beabsichtigt in unserem Dorf wieder eine Molkerei zu errichten und weilt gegenwärtig hier um von der Gemeinde zu diesem Zwecke Gelände zu erwerben. Unser Dorf ist dann in der glücklichen Lage zwei Molkereien zu besitzen. Herr Greßmann soll beabsichtigen in Gedern eine Molkerei zu errichten.
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Crainfeld, 16. Aug. In Nieder- Moos wollen die Landwirte eine Molteret mit Handbetrieb errichten. Es giebt also eine Molkerei in kleinstem Maaßstabe.
< Wiesbaden, 14. Aug. Bei der Submission auf die Maurerarbeiten für die hiesige Oberrealschule betrug das Angebot des Mindestfordernden 160 000 Mt., dasjenige des Meistfordernden 255 000 Mt. Kommentar überflüssig!
** Frankfurt a. M., 16. August. Auf dem hiesigen Centralfriedhofe wurde mit den Fundamentierungsarbeiten zu dem Denkmal begonnen, das die Stadt ihrem Ehrenbürger, dem früheren Oberbürgermeister und Finanzminister Dr. v. Miquel errichtet.
* Hanau, 16. August. Ein in Kasselstadt wohnender Buchhalter verschwand, nachdem er seine Frau zur Erholung
einem einer Kasse gehörigen Geldbetrage.
** Münster bei Bingen, 16. August. Am Freitag machte unsere Schule einen Ausflug. Glücklich und wohlbehalten langten Lehrer und Schüler abends wieder per Bahn an. Da passierte noch im letzten Augenblick ein Unglück. Ein Knabe von 11 Jahren machte das Coupè von der vertehrten Seite auf, sprang heraus und fiel vor einen vorbeifahrenden Schnellzug. Die Maschine schleuderte ihn bei Seite. Der rechte Arm war am Ellenbogen total abgequetscht. Es ist fraglich, ob der Junge mit dem Leben
davonkommt
Litterarisches.
Als Kinder Klavierschule präsentiert sich der unlängst erschienene 24. Band von" Tonger's TaschenAlbum"( P. J. Tonger, Köln). Es war eine gute Idee des Verfassers, Heinr. Bungart, seinem Werkchen die oft bewährten und auf den Lernenden sehr anregend wirkenden ,, 100 Erholungen" von Czerny und andere instruktive Stücke des großen Wiener Klavierpädagogen zu Grunde zu legen, des gesuchtesten Lehrers seiner Zeit, der selbst Liszt und Thalberg zu seinen Schülern zählte. Der Preis von Mt. 1 bei 240 Seiten Umfang, schon fartoniert, ist von verblüffender Billigkeit.
Markt.
* Wetzlar, 15. August. Auf dem hiesigen Wochenmarkt kostete das Pfd. Buter 1,05 bis 1,10 Mt., Eier das Std. 6 Pfg. und 2 Std. 13 Bf.
** Obstmarkt. Der Wochenbericht der Zentralstelle für Obstverwertung Frankfurt a. M. vom 10. bis 15. Aug. besagt: Troß der ungünstigen Witterung war das Geschäft auch in dieser Woche äußerst lebhaft. Die Umfäße waren recht bedeutend. Die Nachfrage nach fast allen Obstarten ist sehr stark. Die Durchschnittspreise betrugen: Johannisbeeren 13 Mart, Stachelbeeren 12 Mart, Heidelbeeren 10/2 Mark, Himbeeren 18-20 Mart, Aprikosen 35-40 Mart, Reineflauden 17-50 Mart, Mirabellen 18-25 Mart, Pflaumen 8-12 Mark, Frühbirnen 9-16 Mart, Frühäpfel 10-15 Mart, alles pro 50 Kilogramm. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei
gebäude) Zimmer Nr. 14.
Es tönnen eingestellt werden:
10 Pferdeknechte, 3 landwirtschaftliche Arbeiter, 2 landwirtsch. Mägde, 1 Zementmüller, 4 Erdarbeiter, 1 Kunstschlosser, 1 Bauschlosser, 1 Tapezierer, 8 Schreiner, 1 Drechs ler, 2 Blaser, 1 Spengler, 7 Hausburschen, 1 Restaur.- Köchin, 20 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hier und auswärts, 1 besseres Kindermädchen, 3 Lauffrauen, 1 Blätterin nach ausw.
Lehrlinge: 2 Bäcker.
Es suchen Arbeit:
2 Pferdeknechte, 1 landwirtsch. Arbeiter,( leichte Arbeit), 1 Gartenarbeiterin, 2 Kutscher, 1 Schmied, 1 Installateur, 3 Spengler, 1 Maschinist oder Heizer, 2 Maschinen3 Buchbinder, 1 Packer oder Lagerarbeiter, 4 schlosser, Schreiner, 1 Weißbinder, 1 Lackierer, 2 Glaser, 1 Küchenchef, 1 Sellner, 3 Hausburschen, 2 Schreibgehülfen, 3 Dienstmädchen, 1 Stüße der Hausfrau, 1 Kinderfräulein, 2 Kindermädchen, 4 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 4 Waschfrauen, 1 Büglerin, 2 Weißzeugnäherinnen, 1 Flickerin.
Lehrlinge: 1 Schreiner für auswärts.
Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin Klein; für das Bokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Drud und Berlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.
Ein wirklich guter Kaffee- Zusab ist
Pfeiffer& Diller's Kaffee- Essenz
Niemals trinkt man sich diese zu wider; dabei genügt eine Messerspize voll f. 6-8 Tassen.
Ein uns zugekommener Brief lautet wörtlich:
Herrn Franz Wilhelm, Avotheker, f. u. t. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich. Piesting.
Ich ersuche Sie freundlichst, mir zwei Packete Wilhelm's antiarthritischen antirheumatischen Blutreinigungs- Thee mit Postnachnahme zu schicken. Jeder von den Vielen, welche zu mir fommen, sagt, ich solle ihm einen solchen Thee besorgen. Ich danke Ihnen daher für dieses Wunder= mittel, Gott möge es Ihnen vergelten. I weiß es, daß es für mich das beste Mittel ist.
Ich danke Ihnen nochmals für Ihr gutes Mittel, denn ich weiß es schon, ich bin diesen Winter drei Monate trank gelegen. Ihr Wunder- Thee hat mich gesund gemacht. Ich wollte es, es möge jeder frante Mensch diesen Wunder- Thee einnehmen.
Mit aller Achtung
Mathias Steiner. Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Walnußschale 56, Ulmenrinde 75, franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Stabiosenblätter 56, Lemns blätter 75, Bimnistein 1-50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Caruɣ= tourzel 3-50, Radic. Cariophyll. 350, Chinarinde 350 Eryngiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel röm. 3.50, weiß Senf 350, Nachtschattenstengel 75.
Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware.


