Einzelbild herunterladen

Juli. glichen

ui 8. J. in Bes seng im

nes Re te Stelle ie Stelle

nftellung

richten. Juli d.

ichsbant

t Raffen­Derden. im bollen

rattijden Linden, ndwerker doch die

Dont 1901 n breiten

geftrige ige junge

fommen aber des

adentaffe.

Der junge modi ges itte Herr ner Auf­gefommen ngefeglich vurde die

r gestern Schienen Erfurter

morgen

Geftern as leste Das von geftern -Konzerte

der bei auf das e standen ngestellten gen Ce­

Sonntag 18, wird Markt. hofstraße,

Be, Neue raße.

= folgende

zenstraße,

üdanlage,

üldanlage,

eine Be

in den

n Stenor

Darüber lgendes: n pracht

fenfeft

war. Es

en. Der

gend und

sodann

nüdt mit hulbuben.

Direktor, Lehrer

Isfelb,

und der

usgerückt.

ftellt, als

her er

Auf dem reins Ab. elten. Er

rnfefte in

18 waren,

gervereine

Rafernen

Ser diesen

ngen ber

-Politit.

Ulls oder

Demittelten

ef ilfin ge

berwinden.

-wie

Schuß über

Der Beifall

ten. Der

Reben und

aus Als­

lebe bie

mittleren

na Die

" Bum

eisrichter

follegium 1. Landwirtschaftslehrer Schwarz von Alsfeld, 2. Schäfermeister Karl Fischer von Bettenhausen und 3. ehe­maliger Schafhändler und Kloster- Schäfer Michael Thörner von Langsdorf die schönsten Gaisen zur Auszeichnung aus­gesucht. Prämiirt wurden:

Für Ziegen:

1. Heinrich Dern( reine Saaner, Ankaufs­preis 65 Mark),

2. Wilhelm Schieferstein( beste Milchziege Langsdorfs),

3. Konrad Höhn, und 4. Wilhelm Walther II.

Für Zeit- Biegen: 1. Heinrich Roth II.,

Für Lämmer:

2. Heinrich Weber.

1. Heinrich Kneipp 6,

2. Anton Bender II, Wittwe,

3. Konrad Köhler,

4. Jakob Fay IV.

Nach der Preis- Buerkennung wurden der Gemeinde­Gaisbock, die preisgekrönten Biegen samt ihren Besißern, die Preisrichter und der Vorstand des Ziegenzuchtvereins photographisch aufgenommen.

* Neue Eisenbahnlinien. In dem Jahresbe richt der Handelskammer Weßlar werden verschiedene neue Bahnlinien in Vorschlag gebracht, u. a. die Bahnlinie Wezlar- Hohenfolms- Gladenbach sowie eine Verbindung

der Koblenz Gießener Eisenbahnstrecke mit der Station Usingen im Süden, und weiter mit Homberg und Frankfurt.

** Postalisches. Im Verkehr mit den Marrschall­Inseln sind von jezt ab Nachnahmen bis 800 Mart auf Bostpacketen und Bostfrachtstücken bis 10 Rg. zugelassen.- Postpackete nach Gibraltar bis 5 Kg. ohne oder mit Wert­angabe bis 1000 Mt. fönnen von jeßt ab, außer über England, auch direkt mittels der deutschen Reichspostdampfer nach Ostasien über Bremen oder Hamburg Beförderung er­halten.

*

Warnung. Gewarnt wird erneut vor einem ge­wissen Karl Berecz aus Budapest, der unter dem Namen von Berecz in Zeitungen Gelddarlehn gegen Schuldschein 2c. anbietet. Berecz geht lediglich darauf aus, Vorschüsse zu erlangen, für die von ihm nichts geleistet wird.

** Unfallmeldungen zur Herbeirufung von Hilfe in Unglücksfällen( bei Feuers- oder Wassersgefahr, in Krant­heitsfällen, bei nächtlichen Diebstählen u. dergl.) können nicht allein in Form von Telegrammen, sondern auch durch Un­fallmel egespräche übermittelt werden.

*

Die Darmstädter Zeitung" meldet aus Bingen: Gestern ist der amerikanische Millionär Vanderbild mit Fa­milie und Dienerschaft auf einem Automobil im Hotel Vittoria hier eingetroffen.( Wie groß mag dieses Auto wohl sein, wenn eine ganze Familie darin Platz hat? Wie viel Zimmer mag es wohl haben?)

§ Weßlar. Der neugewählte Syndikus der hiesigen Handelskammer, Herr Dr. Wickert aus Wiesbaden, hat mit Sem heutigen Tage sein Amt angetreten.

** Usingen. Die Straffammer des Wiesbadener Land­gerichts bestrafte den Landwirt G. Ph., der als Kassierer des Vorschußvereins im Verlauf einiger Jahre unter Fäl­schung von Büchern, Kontokorrenten und Quittungen ins­gesamt 28000 Mt. unterschlagen hat, um damit in Be­drängnis geratene nahen Verwandten zu helfen, mit 1 Jahr Gefängnis.

Das Oberhessische Voltslied. ( Schluß).

Recht reich ist die Auswahl an Gesängen, in denen das Liebespaar durch den Tod der Braut verhindert wird, sich zu ehelichen. Da erfreut sich z. B. ein Lted, das den Ab­schied des Kriegers von seiner Herzallerliebsten behandelt, besonderer Beliebtheit. Es heißt darin:

-

Und so zog er fort zum Streite für's geliebte Bater­land Er gedacht an seine L'na, eh' der Mond am Himmel stand.

Es war faum ein Jahr verflossen und der Rose Knospe brach, Sieh, da tam er in den Garten, wo er sie zuletzt noch traf.

Was erblickte er im Grünen? Hoch ein Grab an dem Spalier. Uud auf Marmor stand geschrieben: Lina ruht in Frieden hier!"

Bekanntmachung.

Der Verfasser erspart nun dem Trauernden den Schmerz allein weiter zu leben und schließt:

Drauf zog er in ein Kloster, legte Schwur und Panzer ab Und auf einem hohen Felsen gruben Mönche bald sein Grab.

Sehr oft ist aber auch Untreue des Liebhabers Todes­ursache des Mädchens. Aus der folgenden Ballade geht das ganz klar hervor.

Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten Einer reichen Erbin an dem Rhein, Schlangenbisse(!) die den Falschen quäften, Ließen ihn nicht ruhig schlafen ein. Zwölfe schlugs! da drang durch die Gardine Blöglich eine falte, weiße Hand, Wen erblickt er? Seine Wilhelmine, Die im Sterbefleide vor ihm stand.

Bebe nicht", sprach sie mit leiser Stimme, Ch'mals mein Geliebter, bebe nicht. Ich erscheine dir in nicht im Grimme, Deiner neuen Liebe fluch ich nicht.

Zwar der Tod hat mir mein junges Leben ,, Trauter Heinrich, mitleidsvoll verkürzt, Doch die Jugend hat mir Kraft gegeben, Daß ich nicht zur Hölle bin gestürzt!" u. s. w. Ein ganz besonderes Interesse darf man jedoch den Liedern zuwenden, in denen das Liebesverhältnis durch ge­waltsamen Tod seinen Abschluß findet. Diese Gattung ist überaus reichlich vertreten und fehrt in vi len Variation n immer wieder. Für den Zuhörer haben diese Weisen meist etwas Eigentümliches, manchmal sogar etwas komisches, aber man muß bedenken, daß die Landbewohner die Lieder von Jugend an hören und ihnen auch so in Fleisch und Blut übergegangen sind, daß sie erst merken, welche Absonderlich­feiten sie enthalten, wenn man sie darauf aufmerksam macht.

In einer Ballade, in der der Liebhaber in der Absicht, seine Geliebte zu morden, mit derselben im Wald spazieren geht, heißt es:

- Er nahm sie bei der rechten Hand Und führt sie in's Gesträuche,

Er sprach: O, Herzallerliebste mein, Hier findst du große Freude".

Da zog er aus der Tasche' raus

Ein Messer scharf und spit

Und stach Feinsliebchen in das Herz, Daß Wasser und Blut' raussp it. Unfre anderen Dichter fönnen sich daran ein Beispiel nehmen, wie gewissenhaft der Verfasser des Liedes zu Werke ging, denn die Nachwelt hat zweifellos ein Interesse daran zu erfahren, erstens, daß es die rechte Hand war, an der sie in's Gestreuche" gezogen wurde und dann fann es gar nichts schaden, wenn man weiß, was nach dem Stich aus der Wunde geflossen ist. Eine ähnliche Ausführlichkeit wird in einem Liede bewiesen, in dem die Geliebte ihren Schatz schlecht behandelte:

Dies hat mich sehr verdrossen, ich faßte den Entschluß, Ihr Leben muß sie lassen, es tost's ja nur ein Schuß. Ich hab' auf sie gelauert in der Augustenstraß', Es war dreiviertel Zwölfe und sie war leichenblaß.

Man sieht also, Ort und Zeit spielen hier gar keine unwichtige Rolle; allerdings endet diese Ballade nicht allzu romantisch, denn der Schändliche muß, nachdem er das Mädel umgebracht, für seine Tat einfach sizen und das kommt heute noch vor.

In diesem Genre giebt es Dugende.

Beachtung verdient aber ganz bestimmt ein Lied, in dem es heißt:

Als sie mich sah, da wollt' sie flieh'n Sie floh das war ja ihr Bemüh'n Ich faßte sie am Arm und sprach:

" Schön Schäßlein willst du mich verlassen? Willst du mich lieben oder hassen?"

Die Antwort war ein leises" Ja"!

Das ist praktisch- eminent praktisch! Der- zu Lebzeiten vielleicht verkannte Dichter giebt dem Sänger die Möglichkeit sich die Antwort nach Gefühl und Bedürfnis auszulegen und das ist doch nett!

Von jüngeren Liedern findet man recht wenige und auch nur solche, die im Charakter den althergebrachten ähneln;

immer nebst Kabinet mit oder

uche einen Jungen, welcher 3 phne Möbel, pr. sofort zu

die Bäckerei erlernen will.

H. Bender VI. Rodheim a. d Bieber.

1 braver Junge in die Lehre

Nachdem die Stadtverordneten- Versammlung in ihrer Sigung vom 9. d. M. die Festsetzung der Flucht­linien für die Straße In den Neuen Bäuen" beschlossen hat, bringe ich dies auf Grund des Art. 5 der allge- gesucht meinen Bauordnung mit dem Bemerken zur öffentlichen Spengler u. Installationsgeschäft. Kenntnis, daß der Entwurf des Fluchtlinienplanes bis

Gg. Appel, Gießen. Seltersweg 56.

vermieten.

Gieken Bahnhofstraße 15. Möbliertes Zimmer zu vermieten. Gießen, Kirchstraße 2, III. öbl. Zimmer pr. sofort zu bermieten. Brandnesse 4.

zum 10. des kommenden Monats auf dem städtischen Sauberer Junge Tiefbauamt zur Einsicht offen liegt. Ginwendungen von 14-16 Jahren zum Aus- ei schön möbl. Zimmer zu gegen denselben sind binnen gleicher Frist bei Vermeid- tragen von Backwaren sofort ge­ung des Ausschlusses bei der Bürgermeisterei anzubringen. fucht Gießen, den 13. Juli 1903.

Der Oberbürgermeister. J. V.: Curschmann. Beigeordneter.

Für Bäcker! Brotpreis- Formulare hält stets am Lager

-

Gießen. Marktstraße 11. leine Wohnung an ruhige Familie zu vermieten. Seltersweg 61, Gießen.

bermieten Gießen, Lindenvlag 12. 15 Mt.

an zu vermieten.

Möbl. Zimmer von Hotel Einhorn. auberes möbl. Zimmer per sofort zu verm. mit Gieken. Leihgesternerweg 7, III.

OOOO Kleine Wohnunggan alsbald zu vermieten Brandplak 15. Kleine Wohnung an ruh. Leute pr. 15. Juni zu vermieten. Näb. Kirchenplag 21, Gießen. öbl. Zimmer zu vermieten. Marktplag 18, III.

die Expedition.

M

| merkwürdig ist die in vielen Weisen wiederkehrende haar­fämmende Jungfrau", wie man sie in der Loreley findet. Allerdings haben auch diese nach dem Muster der übrigen einen etwas schaurigen Ton. Wunderschön ist das in nachfolgender Ballade gesagt:

Als die wunderschöne Bertha auf dem Schleifsteine saß ( gemeint ist das Spinnrad) Und kämmte ihre Haare so wunderschön, ei, Da tam der Fähnrich geritten daher Und sah die arme Bertha weinen so sehr.- Dann heißt es nach der üblichen Frage, warum das Mädchens weint, im dritten Verse weiter:

Der Fähnrich der zog sein Schwert heraus Und stach die arme Bertha durch und durch.

Hier wird also ganz besanders Gewicht darauf gelegt, daß die arme Bertha vollständig durchstochen worden ist, aber das muß man hören, dieses in den schmelzendsten Tönen gesungene durch und du- u urch" um den ganzen Schmerz über die Tiefe des Stiches ermessen zu können.

"

Da sind so die immer wiederkehrenden Typen aus dem Liederschatz der oberhessischen Dorfbewohner, besonders der der näheren Umgebung Gießens; allerdings kommen einem ähnliche auch in der Stadt selbst zu Ohr, z. B. ist das be­fannte ,, Mariechen saß auf einem Stein, e. St. e. St. e. St." ein ganz beliebter Gesang der Kinder beim Ringel- Rethel­ſpiel, aber die echten Perlen, die in mehr wie einer Be­ziehung interessant sind, bekommt man doch nur auf dem Lande, entweder in Gottes freier Natur oder in den Spinn­stub n, von den ländlichen Sängern, wenn sie sich unbeob­achtet fühlen, zu hören, das heißt, wenn sie bei Stimme u, Stimmung sind!

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

H. H.

6. nach Trinitatis, Sonntag den 19. Juli. Kollekte für die evang. Gemeinde in Viernheim). Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr Pfairer Scheunemann. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Marcusgemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus­gemeinde. Pfarrer Schlosser.

In der Johanneslirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Vogt. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johan­nesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

Die Versammlung und Biebelbesprechung im Konfir­mandensaal der Johanneskirche fällt diesmal aus.

Methodistengemeinde, Asterweg 16.

Sonntag 19. Juli, abends 8 Uhr: Predigt. Mittwoch den 22. Juli, abends 8 Uhr: Bibelstunde. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabbathfeier am 18. Juli 1903. Freitag Abend 8 Uhr. Samstag Vormittag 8 Uhr. Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 9.15 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6 Uhr. Abends 8 Uhr.

Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.

Bekanntmachung.

Durch Beschluß des Kreisausschusses vom 28. April

1. J. ist dem Karl Germann dahier die Erlaubnis zur Ausübung des Gewerbes als Gesindevermieter erteilt worden. Die Gebühren desselben sind:

für einen ersten Gesellen

"

"

zweiten dritten

"

"

Mt. 3.­2.­

"

1.50

wovon der Meister wie Geselle je die Hälfte zu tragen

hat.

Gießen, den 15. Juli 1903.

Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler.

Städtisches Schlachthans.

Schweinefleisch 54 Pfg. Kalbfleisch 45 Pfg. Heute und Morgen,

Versteigerungs- Anzeige.

Montag, den 20. Juli d. Is., vormittags 9 Uhr an­fangend, findet die letzte Versteigerung des zur Konkursmasse Bönsel gehörigen Warenlagers statt.

Es tommen zum Ausgebot:

1 Faß Rüböl, 1 Faß mit Honig, ca. 1/2 Ctr. verschiedene Sorten Farben, 1 Quantität Tabat, mehrere Züber, Fässer und Eimer, 1 Parthie Holzkoffer; ferner: Schlösser, Be­schläge, Schrauben und Schraubenmuttern, mehrere Maurer­hämmer, Pferde und Schafscheeren, Hobel- und Stemm­eisen, mehrere Pack Schlüssel, Ratten- und Mausfallen, 1 Revolver, 1 Terzerol; mehrere Defen und Ofenteile, 10 Wasserschiffe, eine Parthie Chamottensteine, 1 Hätselmaschine, 1 Pfuh'pumpe, 1 gußeiserne Säule, 2 Träger, Achsen für Karren, sowie eine größere Quantität Papierdüten, 1 Dezimal­waage, 2 Schreibpulte, Ladeneinrichtung u. s. w.

4-5- Zimmer- Wohnung, Bleich­straße 17, part., zum 1. Oktober zu vermieten. Näheres nebenan Auf Wunsch werden die Steigpreise gegen Stellung Löberstraße 26, parterre. Gießen. eines zahlungsfähigen Bürgen kreditirt.

Schöner Laden, Mitte der Stadt

sofort zu verm. Offerten u. ,, Laden" in d. Exp. d. Bl erb.

Grünberg, 10. Juli 1903.

Der Konkursverwalter.