geven werde, ut nicht anzunehmen, wie Ameritaner, die offenbar nicht gewußt haben, daß sie auf britischem Grund und Boden stehen, werden ihre Flagge niederholen, sich in London wegen des Versehens entschuldigen, und damit wird die Sache abgetan sein.
Londoner ostasiatische Sorgen.
A Nachdem der Versuch der britischen Politik, Japan auf Rußland zu heben, fläglich mißlungen ist, macht sich die eng lische Presse daran, Rußland durch papierene Drohungen einzuschüchtern. Rußland solle nicht zu sicher auf Frankreichs Unterstützung bauen. Selbstverständlich wird auch wieder Deutschland von der britischen Presse verdächtigt, als hetze 2s zum Kriege in Ostasien und wolle Rußland Mißtrauen Jegen England einflößen. Offenbar ist es der Neid auf das wachsende Ansehen Deutschlands in Ostasien, der diesen Berleumdern die Feder führt. Wohl oder übel hat die Londoner Presse erst dieser Tage wieder feststellen müssen, daß die Festigung der Stellung Deutschlands zur Zeit in Schan ung bemerkenswerte Fortschritte macht. Die Bahngesellschaft beschleunigt den Bau der Eisenbahnlinie nach Tsinanfu, der Hauptstadt Schantungs, die Reichsregierung wird diese neue Rinie übernehmen. Die Bahnstrecke ist bereits militärisch) besetzt. In den Großstädten Weihwing und Tschingtschufu sind deutsche Postämter errichtet worden, kurz, die Kolonic jerät zusehends mehr und mehr unter deutschen Einfluß.
Kurze politische Nachrichten.
Die in einigen Blättern aufgetauchte Meldung, die preußische Eisenbahnverwaltung habe eine allgemeine Verfügung über eine Beschränkung des Handgepäcks der Reisenden erlassen, ist unzutreffend. Nur der Zugführer soll fortan mehr darauf achten, daß die Reisenden nicht zu umfangreiches Gepäck mit in die Abteile nehmen. Aber auch sie sollen nur dann einschreiten, wenn die übrigen Mitreisenden sich beklagen.
* Kaplan Da s ba ch hat jetzt in der„ Trier. Ldsztg." auf die mehrfach erwähnten Darlegungen des Grafen Hoensbroech erwidert. Er bestreitet die Beweiskraft des von Hoensbroech veröffentlichten Materials.
* Die britische Admiralität hat eine Erfindung erworben, vermöge deren unterseeische Boote große Entfer nungen ohne Gefahr für die Mannschaft zurücklegen können. Ueber die Erfindung wird das größte Geheimnis bewahrt.
Franz Kossuth hat jezt den Vorsitz der Unabhängigkeitspartei( der Kossuth- Partei) endgiltig niedergelegt.
* Die serbischen Gesandten in London, Paris und Athen sind pensioniert worden. Die Posten in London und Athen sollen nicht wieder besetzt werden. Endlich einmal eine vernünftige Maßregel in Serbien.
Hus dem Gerichtssaal.
§ Im Pommernbank- Prozeß beantragte die Staatsanwalt schaft gegen die Angeklagten Schultz 6 Jahre Gefängnis, 6 Jahre Ehrverlust und 50 000 Mart Geldstrafe, Romeid 5 Jahre Gefängnis, 5 Jahre Ehrverlust und 30 000 Marl Geldstrafe, gegen Hanel 6 Monate Gefängnis und 5000 Mt. Geldstrafe, gegen Bohl 1 Monat Gefängnis und 1000 Mt. Geldstrafe. Als den Hauptschuldigen stellt der Staats. anwalt den Angeklagten Schultz hin, der ganz skrupellos be trogen habe, Romeick sei ihm, um die Ehre seines Bruder: zu retten, auf diesem Wege gefolgt. Schulz habe aus dem Zusammenbruch sicher noch Geld gerettet.
§ Eine Steuerstrafe von 52 000 Mark muß der Bier brauereibesizer Moritz in Pfaffenhofen nach einem Urtei des Schöffengerichts in Buschweiler zahlen. Die Hinter ziehung bestand im sogenannten„ Anschwänzen"; es wurd mehr Bier gebraut als verſteuert, was die mißtrauisch ge wordenen Steuerbeamten schließlich entdeckten.
§ Wegen Röntgenstrahlen- Schwindelei hatte sich vor der Straffammer zu Solingen der Artist Schröder aus Berlin zu verantworten. Schröder hatte eine Attraktion" er funden, welche er„ Röntgenstrahlen- Durchleuchtung, das Stelett im Körper einer jungen Dame" benannte. Es wurde jedoch festgestellt, daß es sich nur um eine Illusion handelte, die mittels eines Skelettes, einer Dame und einer Spiegelvorrichtung ausgeführt wurde, ohne daß ein Röntgen- Apparat benutzt wurde. Diese Täuschung des Publikums wurde vom Gericht als Betrug erklärt und mit einer Geldstrafe geahndet.
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[ Der„ Ei"-Roman.] Der bekannte Schriftsteller Paul b. Schönthan gibt in einem Feuilleton über literarisch Spielereien unter anderem einen Auszug aus einer vor ihm herrührenden, mehrere Druckseiten umfassenden Geschichte zum besten, in der in jedem Wort ein„ ei" vorkommt, und zwar wie folgt: Heinrich heiratete Reinhilde, ein rei. zendes, keineswegs geistloses Weibchen. Ein einträchtiges, heiteres Dasein vereinte beide; freilich, eine Eigentümlichkeit seines Kleinods bereitete Heinrich einigemale geheime Leiden. Eine aufreibende Eifersucht peinigte Reinhilden, eine unheilvolle, unbegreifliche Zweifelsucht. Eines Charfreitags leistete Reinhilde beim Reinmachen ausnahmsweise Beistand; Heinrichs Schreibtisch bereitete eine zeitraubende Arbeit, allerlei Kleinigkeiten erheischten einsichtige, beinahe kleinliche, weibliche Sorgfamkeit. Ein leiser Aufschrei! Reinhilde streifte beim Abseifen einer Leiste ein Preis- Verzeichnis feiner Goldarbeiterwaren. Einige leichte Bleistift- Unterstreichungen bei:„ Ein Edelsteinmedaillon", u. s. w.
Das deutsche Turnfest in Nürnberg verspricht einen glänzenden Verlauf zu nehmen. Bisher sind über 27 600 Anmeldungen erfolgt. Die lokale Vorfeier, welche Vorfüh. rungen der mittelfränkischen Turnvereine und Liedervorträge der Nürnberger Sängergenossenschaft brachte, war von über 15,000 eintrittzahlenden Personen besucht. Die Probevorführungen unter Leitung des Festturnwarts Günzler hatten großen Erfolg. Besonderen Beifall fanden die von 720 Turnern ausgeführten Eisenstabübungen, sowie die Turnspiele der Jugendabteilungen. Nebenher gingen noch besondere Proben für die turnerischen Festvorführungen, mit denen die Nürnberger Turnerschaft die Turngenossen aus dem Reiche zu überraschen gedenkt. Auch die Nürnberger Damen beteiligten sich dabei mit Kostümreigen und Reigenspielen. Das Festspiel:„ Verheißung, Kampf und Sieg" von Archivrat Mummenhoff rief bei seinen Proben, besonders durch die Schlußszenen der letzten Akte: Der Schwertschwur des Lützowschen Korps und Germania als Vision der Lüßower Jäger an Körners Leiche, stürmische Begeisterung hervor. Die bei dem Fest beteiligten deutschen Turnvereine des Auslandes haben ihren Sitz in der Schweiz, Norwegen, Desterreich- Ungarn, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, Nordamerika, Schweden und Italien.
[ Verfänglicher Bericht. J... Ich forderte den Betreffen den auf, mir zu folgen, worauf mir derselbe erwiderte: ,, Steigen Sie mir den Buckel nauf." Nachdem dies geschehen schritt ich sofort zur Verhaftung. Gendarm Müller."
[ Zuverlässige" Matrosen] scheint die amerikanisch Marine zu haben. Nach Angaben des Navy Departments zählte die Besatzung der amerikanischen Kriegsflotte im Jahre 1902 25 000 Mann, und von diesen desertierte im genannten Jahre die unglaubliche Zahl von 4600. Bekanntlich rissen auch bei den Kieler Festen mehrere amerikanische See. leute aus.
O Brave Seeleute. Der Kaiser verlieh dem Leutnant zur See Schantz von S. M. S. Wittelsbach" die Rettungs medaille und erteilte den Fähnrichen z. S. Schraube und Gréus eine Belobigung. Als die Wittelsbach" am 1. April in der Hochwarter Bucht an der holsteinischen Küste ein Bootsmanöver ausführte, stürzten die Matrosen Freese und Müller plößlich über Bord und verschwanden in der Tiefe. Das Wasser war eisig falt, 4 Grad Reaumur. Der Leutnant 3. S. Schantz und die Fähnriche z. S. Schraube und Gréus sprangen den Versinkenden nach und retteten sie mit eigener Lebensgefahr. Weiter wird aus Kiel gemeldet: Dieser Tage sprang Leutnant 3. S. Vater in der Außenförde dem aus der Tafelage der„ Stein" über Bord stürzenden Schiffsjungen Hahn ohne Besinnen nach. Die schöne Tat blieb erfolglos, da der Junge anscheinend durch Aufschlagen auf die Backspiere bereits tot ins Meer fiel.
A[ Die Perücke als Beutesack.] Eine eigenartige Szene spielte sich auf dem Polizeiamt eines Pariser Vororts ab. In den östlich von Paris belegenen Außenstädten zog zehn Jahre ein Hausierer mit Schmucksachen umher, der auch Schmucksachen kaufte. Defters vermißten die Kunden nachträglich irgend ein Kleinod, ohne daß ein ernster Verdacht ihn treffen konnte. In Fontenay ging ihm jedoch eine Frau nach und ließ ihn verhaften. Auf dem Polizeiamt spielte Ronquin jedoch die getränkte Unschuld, bis einer der Beamten, halb im Scherz, sein schönes Haar ergriff. Dasselbe blieb ihm in der Hand, während der kostbare Ring auf den Boden fiel, wegen dessen die Frau ihn hatte verhaften lassen. Die Perücke war der sichere Versteck der Diebesbeute.
* Militärische Wachthunde. Eine ganz eigenartige Einrichtung ist seit einigen Tagen bei der kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven eingeführt worden. Allen Posten, welche während der Nachtzeit das Werftgebiet zu bewachen haben, ist, nämlich je ein Wachthund beigegeben worden. Die Tiere sind mit Maulkorb versehen und werden von den Posten an der Leine geführt. Sobald nun eine im Werftgebiet betroffene Person auf den Anruf Halt" nicht ſofort stehen bleibt, ist nach der Vorschrift der Hund loszulassen, welcher nunmehr das„ Stellen" des Angerufenen übernimmt. Die Tiere sind ausgezeichnet dressiert und sollen, falls sich ihre offensichtliche Brauchbarkeit in der Tat erweist, in ähnlichen Zweigen des Nachtwachtdienstes Ver= wendung finden.
Leopold Wölfling, der Bruder der früheren Kronprinzessin von Sachsen, hat nunmehr von den Schweizer Behörden die Erlaubnis erhalten, sich in Genf niederzulassen. Er wird sich voraussichtlich bald mit seiner Braut Frl. Adamovicz verheiraten. Die Verleihung des Titels einer Gräfin Montignoso an die Prinzessin Luise soll auf Betreiben des Kronprinzen von Sachsen erfolgt sein. Montignoso ist eine Gemeinde von etwa 3000 Einwohnern in der italienischen Provinz Massa- Carrara und gehörte früher zu den toskanischen Besitzungen.
Opfer des Hochwassers. Von den Pionieren, die zum Eindämmen der empörten Oder entsandt worden sind, wurden eine ganze Zahl die Opfer ihrer Pflicht. Bei Breslau wurden die Leichen von drei Pionieren aus der Oder gelandet, und sieben andere ertrunkene Soldaten sollen noch in den wilden Wogen des Stromes treiben. Bei Brinz wurde von einer Rotte nichtswürdiger Gesellen der Versuch gemacht, einen Damm zu durchstechen; doch wurden die Verbrecher noch zur rechten Zeit von Forstbeamten mit Schüssen verjagt. In Breslau befürchtet man Typhusepidemie durch verdorbenes Trinkwasser.
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Lokales.
Gießen, den 17. Juli.
Das Amtsblatt Großherzoglichen Ministerium& der Juistiz Nr. 16 vom 19. Juui d. J. enthält ein Ausschreiben an sämtliche Justizbehörden in Betreff der Prüfung des Kosten- und Stempelwesens im Jahre 1901.
Streifunruhen in Hannover. In Hannover wollten streifende Arbeiter einen Trupp Italiener, die zu ihrem Erjazz herbeigerufen worden waren, am Bahnhof überfallen. Es kam zu einem Scharmützel mit der Polizei, die die Jtaiener beschützte. Die Polizisten mußten von der Schußwaffe Gebrauch machen. Es sollen mehrere der Tumultuanten perlebt sein.
** Erledigte Stellen. Die Stelle eines Revisionsfontrolleurs bei dem Hauptsteueramt Mainz, die Stelle eines Katasteringenieurs bei dem Katasteramt und die Stelle eines Ratastergeometers ist erledigt. Gesuche um Anstellung find an das Großh. Ministerium der Finanzen zu richten.
Buchstäblich in Stücke gerissen wurde in Velbert durch eine Explosion der Brunnenarbeiter Gustav Schupp. Er jatte in einem fünfzehn Meter tiefen Schacht vier Sprengchüsse gelegt und wurde dann an einem Drahtseil emporjezogen. Beinahe oben angelangt, stürzte er ab und fiel in die Tiefe zurück, und ehe man ihm Hilfe bringen konnte, jingen die vier Schüsse los und zerrissen den Unglücklichen.
* Reich& bantnebenstelle. Am 27. Juli d. J8. wird in Limbach( Sachsen) eine von der Reichsbantstelle in Chemnitz abhängige Reichsbanknebenstelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.
Eine Eisenbahnkatastrophe ereignete sich auf dem Waterloo- Bahnhof zu Liverpool. Ein Personenzug sprang aus dem Geleis, wobei ein Teil der Wagen zertrümmert, fünf Personen getötet und etwa dreißig verlegt wurden. Der Zug sprang aus dem Geleise direkt auf den Bahnsteig heraus.
*** Die Meisterprüfungen sind jetzt im vollen Gange; in den einzelnen Bezirken sind bereits die praktischen Prüfungen durchgenommen worden, so z. B. in Klein- Linden, Buzbach, Groß- Felda und Nidda. Die jungen Handwerker gehen mit großem Eifer an ihr Examen heran, hat doch die Bedeutung der durch die Handwerkergesegnovelle von 1901 eingesetzten Prüfungen so nach und nach in den breiten Schichten der Interessentenkreise Platz gegriffen.
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follegium 1. Sand Schäfermeifter Ra maliger Schafhän von Langsborf bi gefucht. Brämiin Für Biegen:
Selbstmord. Anknüpfend an unsere gestrige Notiz hat sich der unglückliche, höchstens 20jährige junge Mann, Unehrlichkeiten im Geschäfte zu Schulden fommen lassen. Schon längere Zeit constatierte der Inhaber des Geschäfts fast allabendlich ein Defizit in der Ladenkasse. Der Verdacht lenkt: sich auf Leinung( so heißt der junge Mann) und wurde zur Gewißheit, als man auch noch gestohlene Wäsche bei ihm vorfand.- Troßdem hätte Herr Schneider noch teine Anzeige erstattet, wenn L. seiner Aufforderung, das Geschäft sofort zu verlassen, nachgekommen wäre. Er erklärte die Entlassung vielmehr für ungefeßlich und verlangte Salair bis 1. Oktober. Daraufhin wurde die Sache der Staatsanwaltschaft übergeben. Wie wir gestern bereis meldeten, hat der Bedauernswerte auf den Schienen seinen Tod gesucht und gefunden. Er ist geborener Erfurter und sein Vater, ein Eisenbahnsekretär, traf heute morgen hier ein.
( 1) Des Mörders letztes Wort. Der Mörder Dougal, der, vie seinerzeit berichtet, vor drei Jahren seine Geliebte Camille Holland ermordet und in der Nähe der Moat Farm eingegraben hat, hat jetzt seine Tat durch den Tod am Galgen gefühnt. Der Verurteilte hoffte zuversichtlich auf Begnadigung und trug ein ruhiges, gefaßtes, fast stolzes Benehmen zur Schau, bis ihm die Entscheidung des Ministers des Innern mitgeteilt wurde, daß er eine Begnadigung nicht empfehlen könne. Mit diesem Augenblicke brach der bisher so tropige Verbrecher völlig zusammen. Bei der Hinrichtung fam es zu einer dramatischen Szene. Der begleitende Geistliche sprach in beweglichen Worten auf den Mörder ein, doch sein Gewissen durch ein Geständnis zu erleichtern. Dougal leugnete hartnäckig. Als der Henker schon die Schlinge um Dougals Hals legte, rief der Geistliche noch einmal:„ Dougal, schuldig?" Ein heiseres Röcheln fam zurück: Schuldig!" und im nächsten Augenblick hing der geständige Mörder am Balgen.
Bunte Chronik. Bei Baukau wurde ein Fußgendarm mit einer Schußwunde in der Brust auf der Landstraße tot zufgefunden. Es scheint ein Verbrechen vorzuliegen.
Die Deutsche Schiffbautechnische Gesellschaft hat nach glänzenden Schlußfeierlichkeiten ihren Aufenthalt in Schweden seendet und die Rückfahrt nach Deutschland angetreten.
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* Leztes Abonnements Ronzert. Gestern fand im Neuen Saalbau"( Steins Garten) das letzte Das von Abonnements- Konzert für diese Saison statt.
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Herrn Musikdirektor Krause Gebotene fand auch gestern abend wieder reichen Beifall. Die Abonnements- Ronzerte haben sich einer großen Beliebtheit zu erfreuen; der bei allen Konzerten durchweg gute Besuch hat das auf das deutlichste bewiesen. Die Darbietungen der Kapelle ſtanden auf der Höhe und mit den geschickt zusammengestellten. Programmen wußte Herr Krause stets den richtigen e- schmack des musitliebenden Publikums zu treffen.
** Der Festzug zum Schütenfest am Sonntag den 18, nachmittags 22 Uhr vom Wallthor aus, wird folgende Straßen passieren: Wallthor, Lindenplatz, Marktplay, Mäusburg, Kreuzplas, Kaplansgasse, Bahnhofstraße, Westanlage, Seltersweg, Kreuzplay, Sonnenstraße, Neue Bäue, Gartenstraße, Ludwigsplatz, Grünbergerstraße. Der Weckruf am Sonntag früh 6 Uhr berührt folgende Straßen: Oswaldsgarten, Westanlage, Schanzenstraße, Bahnhofstraße, Liebigstraße, Frankfurterstraße, Südanlage, Göthestraße, Ludwigstraße, Bismarkstraße, Südanlage, Neuenweg, Seltersweg. Wünschensmert wäre eine Beflaggung der Häuser der genannten Straßen.
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Die Schule Stolze- Schrey hält in den Tagen vom 2.- 6. Oktober d. Js. ihren zweiten Stenographentag in Frankfurt a. M. ab.
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Für Beit- Biegen:
Für Lämmer:
Nach der Gaisbod, bie pr bie Preisrichter photographisch auf Neue E
richt der Handels Bahnlinien in 2 Weglar- Hohenfo der Koblenz Station Usinge und Frankfurt. ** Bostali Inseln sind von Boftpadeten und
*** Vom Gaisfest zu Langsdorf. Darüber schreibt uns noch ein gesch. Leser unserer Zeitung Folgendes: Am Sonntag den 12. Jult fand zu Langsdorf im prachtvollen Gärtenbezirk Schnepfenhain das erste Saisenfest statt, das vom prachtvollsten Wetter begünstigt war. Es mögen wohl 2000 Menschen Teil genommen haben. Der Festzug war einfach großartig; voran die Schuljugend und die erwachsene weibliche Jugend von Langsdorf, sodann sämtliche Biegen( Gaisen) von Langsdorf, geschmückt mit Sträußen und Bändern, und geführt von den Schulbuben. Hernach der Ziegenzuchtverein, an der Spiße der Direktor, Bürgermeister Köhler, der Schriftführer Lehrer Hardt, Landwirtschaftslehrer Schwarz aus Alsfeld, Lehrer Leidich, ihm folgend der Kriegerverein und der Gesangverein Concordia" beide mit Fahnen ausgerückt. So war der Zug vor der Licher Pforte aufgestellt, als die munteren Weisen der Musikkapelle vom Dorfe her er flangen. Der Gemeinde- Gaisbock wurde abgeholt. Auf dem Festplatz begrüßte der Direktor des Ziegenzuchtvereins Abgeordneter und Bürgermeister Köhler die Versammelten. Ec führte aus, daß die Sänger, Schüßen- und Turnfeste in den 60er Jahren Träger eines politischen Gedankens waren, der die Einheit Deutschlands heischte, daß die Kriegervereine gemacht wurden, um das Volt auch noch nach der Kasernenzeit im treuen Gehorsam zu erhalten daß aber diesen neue Bestrebungen folgen müßten, Bestrebungen der wirtschaftlichen, richtigen und vernünftigen Sozial- Politik. So sei denn das Gaisfest nicht etwa ein Fest des Ults oder der übermütigen Laune, sondern ein Fest der geringbemittelten Volksgenossen, die in der Biege eine mächtige Gefilfin ge funden, viel Not und Elend mildern und zu überwinden. Des Redners Hoch" galt dem Vaterland, das - ,, wie das blaue Himmelszelt" seinen Schirm und Schuß über Alle halte, wessen Partei er auch sei. Brausender Beifall der tausendköpfigen Versammlung folgte den Worten. Der Tanz begann. Zwischendurch folgten Vorträge, Reden und Ansprachen. Herr Landwirtschaftslehrer Schwarz aus Alsfeld feierte in längerer, von Beifall begleiteter Rede„ die 8iegenzucht und ihren Wert für den kleinen und mittleren Bauer." Herr Lehrer Leidich redete über das Thema„ Die Gais und der Gaisbock im deutschen Sprichwort." Zum Schluß des offiziellen Teils wurde von dem Preisrichter
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Bofipadete nach angabe bis 1000 England, auch dir nach Dftafien übe halten.
Warnu wiffen Karl Bere von Berecz in Be anbietet. Berecz erlangen, für die
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§ Wezlar. Handelskammer, dem heutigen Tag ** Ufingen. gerichts bestrafte
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Recht reich i Liebespaar durch zu ehelichen. De Shied des Krieg besonderer Belieb - Und so zog
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