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Hof und Gesellschaft.

*** Der Kaiser besuchte am Montag das Dienst. gebäude der Artillerie- Brüfungsfommission und ließ sich bert von dem Borjizenden Fuchs v. Bimbach Vorträge halten. Dann stattete er dem Reichskanzler einen Besuch ab und hörte sobann verschiedene Vorträge.

Am Dienstag früh begab sich der Kaiser mittels Son­berzuges mit großem Gefolge nach Dresden, um dem König bon Sachsen einen Gegenbejud) abzustatten. An der Landesgrenze wurde er von dem sächsischen feconprinzen empfangen. Zu Ehren Kaiser Wilhelms findet im König­lichen Schlosse Galatafel zu 60 Gedecken statt. Vor der Abreise beabsichtigt der Kaiser, an der Gruft des ver­torbenen Königs Albert eine Kranzspende niederzulegen.

*** Der deutsche Kronprinz an den Ma­jern erkrankt- so wird aus Kairo gemeldet. Bei Jeinem Ausflug nach Lufsor wurde er von der heim­tückischen Krankheit befallen. Doch ist sein Besinden zu­friedenstellend wie auch das seines Bruders. Der Kron­prinz bleibt bis zu seiner Wiederherstellung in Lutjor, wohin ein Arzt und eine Krankenschwester aus Alexan­brien gesandt worden sind.

Der Kronprinz ist offenbar vom Prinzen Ei el Fried­eich angesteckt worden. Dieser soll den Keim der Krankheit schon aus Bonn mitgebracht haben. Dort war zu einem Kommerse, an dem der Prinz teilnahm, ein Student, ohne sich umgekleidet zu haben, direkt aus dem Zimmer seiner an den Masern schwer erkrankten Schwester ge ommen. Sechs andere Teilnehmer des Kommerses liegen trant in Bonn darnieder.

285. Sigung.

Deutscher Reichstag.

Eigener Bericht.

Verträge. Seemannsordnung. Petitionen. Die Betriebsgemeinschaft auf der Wilhelm- Luxem burg- Eisenbahn zwischen dem Deutschen Reiche und dem Großherzogtum Luxemburg wird auch in Zukunft weiter bestehen. Der Reichstag genehmigte debattelos den zwischen beiden Regierungen erneuten Vertrag. Hieraus wurde die erste Lesung einer Berichtigung vorgenommen

** ribattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 10. Biehung der letzten( Haupt) Klaffe der Hessisch­Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen:

20 000 Mt. auf: 44 556 Oldenburg, je 3 000 mf. auf 19 188, 33 617, 49 097, 56 410 und 57 682.( Ohne Gewähr.)

** Stadttheater. Morgen Mittwoch wird als Benefiz für Marga Brücher Die Baise aus Lowood" in Szene gehen. Donnerstag gelangt als 11. Volfe vorstellung Rosenmontag" zur Aufführung.

** Im Neuenweg treibt seit mehreren Tagen ein Fahr­raddieb sein Handwerk. Gestern Mittag stellte ein Radler sein Zweirad vor das Haus des Sattlermeisters Groß, um einige kommissionen in dem Sattlergeschäft zu besorgen. Bei seiner Rückkehr fand der Eigentümer sein Rad nicht mehr bor. Anzeige ist erstattet.

** Gestern Abend furz vor 7 Uhr erregte eine Schlägerei im Hofraume der Westendhalle zwischen an­scheinend angetrunkenen Arbeitern die Neugier der Passanten und verursachte eine größere Menschenansammlung.

** In der Hammstraße sheuten gestern Nachmittag die Pferde des Fabrikanten Klingspor beim Herannahen der Bieberthalbahn. Eines der Tiere wurde durch den Zwischen­fall, der leicht einen bedauerlichen Ausgang hätte nehmen fönnen, da der Fuhrmann, der vom Wagen stürzte, beinahe überfahren worden wäre, verwundet.

wirklich einer Berichtigung. Denn nur durch einen Druckfehler in der Seemannsordnung war es seither Rechtens, daß die Leichtmatrosen bereits im zweiten, anstatt im dritten Jahre ihres Auslandsdienstes die Heuer als Vollmatrosen erhielten. Das soll nunmehr durch eine Korrektur zum Paragraphen 52 der See­mannsordnung geändert werden. Der Abg. Molken­buhr wollte mit dieser materiellen Berichtigung noch einige gefeßliche Verbesserungen verbinden. Staatssetre­tär Graf Posadowsky warnte indes vor einer solchen Interessenverquickung, insbesondere sprach er sich da­gegen aus, daß schon jetzt die Aenderungen in der Kran­Penentschädigung, wie sie in der Novelle zum Kranken­versicherungsgesetz vorgesehen ist, eingeführt werden. Eine analoge Aenderung zur Seemannsordnung werde spä­ter vorgelegt werden. Nachdem der Abg. Herzfeld gegen die Regierung polemisiert und die Abgg. Sem­Ter, Kirsch und Lenzmann sich auf den Stand­punkt der Regierung gestellt hatten, wurde deren Ent­wurf angenommen. Es wurde zugleich in die zweite Le­sung eingetreten, die mit der Annahme des Regierungs­entwurss endigte. Zwei Gesuche, worin die Haftbarkeit von Straßenbahnen und Kraftwagen für Sachbeschädi­gungen gefordert wird, wurden der Regierung zur Be­rücksichtigung" überwiesen. Ein Gesuch, das auf eine Erweiterung der gesetzlichen Schutzbestimmungen für die Arbeiterinnen abzielt, wird der Regierung zur Erwä gung" überwiesen. Ein Gesuch, die Eingriffe bei Men­schen zu anderen als diagnostischen und Immunisierungs­zwecken zu verbieten, wird der Regierung ,, zur Erwägung" überwiesen. ,, Als Material" wird der Regierung über­wiesen ein Antrag auf anderweitigen Verkehr mit Heil­mitteln in den Apotheken. Viel Beifall im Hause fand eine Petition um Verschärfung des Gesetzes betr. den unlauteren Wettbewerb; insbesondere sprachen sich die meisten Redner gegen die Scheinausverkäufe aus.

*** Schlig. Die hiesige Firma Rosenmeyer faufte für 70 000 Mt. die Limburger Seifenfabrik Aug. Montanus.

r Marburg, 15. März. In der geftrigen Situng des Kreistags teilte der Landrat mit, daß der Landesausschuß den Beschluß gefaßt habe, zum Bau der Bahn Marburg­Dreihausen 1½s des Baukapitals als Darlehen gegen 21% Zinsen zu gewähren. Es wurde daraufhin folgender Antrag des Kreisausschusses einstimmig genehmigt: a) der Kreis Marburg übernimmt von den Kosten der vom Kreise zu er­bauenden Eisenbahn Marburg Dreihausen 1. sämtliche Kosten des Grunderwerbs, 2. von dem übrigen Anlagekapital den dritten Teil. b) Der Kreisausschuß wird ermächtigt, von der Sparkasse und Leihbank der Stadt Marburg ein Darlehen von 730 000 Mt. für Rechnung des Kreises auf­zunehmen.

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1. Bierau 2 Faber, 3. Emmeli 4. Leib, H 5. Beil, L 6. Henning

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Der Etat- Voranschlag für 1903 beziffert sich in Einnahme und Ausgabe auf 1 142 293 Mt, in welcher Summe eine Anleihe von 1 Million Mt. enthalten ist als Bedarf für den Bau der obigen Bahn. Im Anschluß baran fann noch mitgeteilt werden, daß am Freitag eine Bereifung derjenigen Gegenden stattfand, durch welche die Bahn Marburg- Dreihausen weitergeführt werden fann, behufs Anschluß an die Oberhessische Bahn. Die Bereifung wurde durch eine Kommission ausgeführt, welche die Weiter führung betreibt. Die Kommission hat dabei den Eindruck genommen, daß sich die Weiterführung der Linie bis Lon­dorf empfehlen würde.

** Ueber den Mordversuch erfahren wir noch das Nach­stehende. Der Arbeiter Röder war vor ca. 8 Tagen in der Bürgermeisterei beim Herrn Assessor Curschmann und erzählte demselben, daß er früher städtischer Arbeiter gewesen, daß er aber, seitdem seine Tochter an einen Sergeanten verheirathet ist, die Arbeit bei der Stadt habe aufgeben müssen, weil es angeblich Frau und Tochter so gewünscht hätten. Er klagte keine Arbeit zu haben, machte übrigens ein ganz herunterge fommenen Eindruck. Man wies den Mann an die Armentasse, wo er auch Unterstügung erhalten sollte. Röder tam gestern Nachmittag in die neue Raserne und meldete sich beim Wach­habenden Unteroffizier, er wünschte in die Wohnung seines Schwiegersohnes geführt zu werden, was der Wachehabende auch veranlaßte. Raum war Röder in die Wohnung ein­getreten, da hörte der Posten, wie er angiebt, 3 Schüsse furz hintereinander fallen; er machte Kehrt und war im Be­griff die Wohnung des Sergeanten zu betreten, da erhielt der Soldat ebenfalls einen Schuß, der ihn unerheblich an der Hand verlegt hat. Röder hat seine Frau und seine Tochter verwundet, doch handelt es sich um schwere Ver­legungen. In Haft genommen, gestand der Thäter zu, es set seine Absicht gewesen seine Frau zu erschießen und dann Selbstmord zu üben. Den Soldaten habe er nur aus Ver­sehen getroffen.

Die Eingabe des deutschen Bundes für Handel und Gewerbe in Leipzig um Regelung des Ausverkaufswesens geht als Material an den Reichskanzler, dagegen wird bie Forderung eines Verbots des Nachschubes bei Aus­verkäufen auf Antrag Bassermann zur Berücksich­tigung überwiesen. Nach Erledigung weiterer Petitio­nen, darunter eine auf Einführung der Prügelstrafe, die ohne Debatte unter den Tisch fiel, vertagt sich das Haus auf Mittwoch.

43. Sigung.

Preussifcher Landtag.

Daus der Abgeordneten.

Eigener Bericht.

Heute vor 50 Jahren wurde die erste Eisen­bahnprobefahrt von Mainz nach Oppenheim mit der hessischen Ludwigsbahn unternommen. Die offizielle Er öffnung der Strecke erfolgte bald darauf am 23. März.

Neueste Nachrichten.

Prinz und Prinzessin Johann Georg von Sachsen eine Dresden, 16. März. Nächsten Mittwoch treten mehrwöchentliche Reise nach München bezw. Stuttgart an.

+ Lübeck, 16. März.

Die Bürgerschaft richtete an den Senat das einstimmige Ersuchen, daß Lübeck im Bundes gesezes stimme. Ein Senatskommissar erklärte darauf, rat gegen die Aufhebung des§ 2 des Jesuiten der Bundesrats- Vertreter Lübecks werde im Sinne dieses Ersuchens instruiert werden, gegen die Aufhebung zu

Gießener Pferdemarkt. Die Anmeldungen zu dem am 25. März auf den städtischen Marktanlagen statt findenden Frühjahrs- Pferde- und Fohlenmarkt sind schon zahlreich eingelaufen. Derselbe wird sich seinen Vorgängern würdig anreihen. Die Pferdemarktlose finden guten Absaz. Erstmals ist der Losevertrieb auch im Kreise Weglar gestattet. Die Kommission hat bereits mit dem Ankauf der Gewinne begonnen. Der erste Preis besteht aus einem viersißigen Kutschier- Phäton nebst Pferd und silberplattiertem Geschirr. Das Phäton ist von der hiesigen Wagenbauerei A. Kilbinger, das Geschirr von Sattlermeister Groß geliefert. Der zweite Hauptgewinn besteht aus einem Lauterbacher Wagen mit Kutschierbock nebst Pferd und komplettem Rummetgeschirr. Der Wagen ist von Schmiedemeister Walther, das Geschirr von Sattlermeister Spieß geliefert. Die nächsten Haupt­treffer bestehen aus 8 Pferden und Fohlen. Außerdem werden landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, Haus haltungs- und Gebrauchsgegenstände angetauft. Die Verlosung

Frauenstudium- Frauenrechte.- Die in der letzten Sigung begonnene Debatte über die Mädchengymnasien und in Verbindung damit über die Ausdehnung der Berufstätigkeit der Frauen und der Frauenrechte überhaupt wurde weiter fortgesetzt. Gegen­über dem Abg. Vorster, welcher schon das Frauenstimm­recht im Anzuge sah, gab der Kultusminister Dr. Studt nochmals die beruhigende Erklärung ab, daß die Re­gierung nicht beabsichtige, volle Mädchengymnasien ein­zurichten, daß es sich vielmehr lediglich um Kurse im Anschluß an die höheren Töchterschulen handele. Bewährt sich der Versuch, schloß der Minister, so haben damit die Frauenrechtlerinnen durchaus keinen Sieg errungen. Dem Abg. Irmer gegenüber wies der Abg. Friedberg barauf hin, daß in England auch konservative Politiker für das Frauenstimmrecht eintreten, und trat dafür ein, baß den Frauen der Zugang zu allen Fächern geöffnet werde; das sei keine Frage der Gerechtigkeit, sondern der Zweckmäßigkeit. Die weiteren Erörterungen waren ohne Belang; das Kapitel Elementarschulwesen" wurde be­williat.

Lokales.

Gedenktafel für den 18. März.

1733. Der Buchhändler und Schriftsteller Nikolai in Berlin 1768. Der englische Schriftsteller Lawrence Sterne in London t. 1813. Friedrich Hebbel*.

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findet am Tage nach dem Markt

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26. März

ſtatt

Aus Hessen und nachbargebieten.

stimmen

** Darmstadt, 16. März. Gestern fand hier eine Ber­sammlung des Landesausschusses der national­liberalen Partei im Großherzogtum Hessen statt, in welcher über die Vorbereitung der Reichstagewahlen eine Aussprache erfolgte. Es wurde unter anderem beschlossen, daß die Parteigenossen in allen Wahlkreisen darauf hinzu­wirken haben, daß im Verein mit den übrigen bürgerlichen Parteien die Sozialdemokratie energisch bekämpft werde.

Geschäftliches.

Wie die Aussaat so die Ernte!

Der Landwirt muß vor allen Dingen darauf sehen, daß er für den Anbau seiner Felder nur die best- und ertragreichsten Sorten seiner verschiedenen Produkte wählt. Man spricht wohl sehr oft z. B. von Hafer oder Kartoffeln bringt der Morgen oder Acker sound­soviel Ertrag, man denkt dabei aber viel zu wenig daran, was eine Sorte mehr oder weniger bringt wie

die andere.

Von welch großem Wert der Wechsel der Saat ist, wenn man dieselbe von einem Boden in den andern bringt, b.aucht wohl faum erwähnt zu werden. Dann gibt es Züchter, welche ihre ganze Zeit an die Be­obachtung und Veredelung der Sorten wenden und danach streben, immer wieder besseres in den Handel bringen zu können. Wir denken dabei in erster Linie an Kartoffeln, das Hauptprodukt der meisten Oekonomen. Gerade in diesem Artikel wurde in den letzten Jahren ganz hervorragendes geleistet. In Frühkartoffeln ist die Sorte Weißer Edelstein" betreffs ihrer außer gewöhnlichen Frühzeitigkeit, großem Ertrag und Wider standsfähigkeit gegen Nässe usw. ganz besonders her. vorzuheben. Für den Anbau von Maffenfartoffeln dürfte wohl Stolz des Marktes", ähnlich der Magnum bonum, aber noch besser im Geschmack, etwas früher und noch viel ertragreicher, sehr zu empfehlen sein. Beide Sorten sind von der bekannten Firma Gebrüder Ziegler aus Erfurt zu beziehen.

Klein- Linden. Vom 1. April d. I. an wird in hiesiger Gemeinde kein Schulgeld mehr erhoben. Diesen Entschluß hat man mit nicht geringer Freude begrüßt, wenn sie auch bei manchem Einwohner mehr an den Säckel geht. Schon vor 10 Jahren haben eine Anzahl Bürger einen dies­bezüglichen Antrag an die Gemeindebehörde gestellt, welchem aber der hier obwaltenden Verhältnisse gemäß nicht Rechnung getragen werden konnte.

** Londorf, 15. März. Die Bereifung der Gegenden, durch welche die Bahn Marburg- Ebsdorfer Grund etwa weitergeführt werden könnte, fand gestern durch eine Kommission von 14 Mitgliedern statt. Die Fahrt ging über Weitershain, Kesselbach, Londorf bis Nor­deck. Die Kommission hat den Eindruck gewonnen, daß die Strecke nach Londorf über Forsthaus Roßberg durch die Thalschlucht nach Nordeck und Londorf vorzu­ziehen sei, zunächst weil in diesem Fall die Bahn zum größten Teil auf Kreisgebiet bleibt und nur auf eine Strecke von 900 Metern auf hessen- darmstädtischem Gebiet weiterzu­führen ist. Die Höhendifferenz auf diesem Terrain beträgt

nur ca. 20 Meter.

Marktbericht.

Gießen, 14. März. Auf dem heutigen Wochenmarit tofteten Butter per Pfd. 0.95-1.10 Mt. Hühnereter 2 St. 10-11 Bfg., Enteneter St. 12-13 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Biter 32 Bfg., Tauben per Baar 1. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1 70, Hahnen, per Stüd Mt. 0,85-2.00, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Pfd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfb. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Big. Schweine­fleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch per Bfb. 66-72 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 6.00-7.00 mt., Zwiebeln per St. Mt. 6.00-7.00, Milch per Piter 18 Bĩa.

12, Döll, Besd find bis f neten anzu Das

Bürgermei zur Einfich Stef

Frankfurter Vichmarkt. Zum Verkauf standen 435 Ochsen, 45 Bullen, 818 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 293 Kälber, 202 Schafe und Hämmel, 1342 Schweine. Bezahlt wurde für 50 Kilo Schlachtgewicht. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren 69-70 Mt. b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemäftete 64-66, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere 60-62 mr. d) gering genährte jeden Alters 00-00 Mr. Bullen: a) vollfleis bige höchsten Schlachtwertes 61-63 f. b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 58-60 ME. Kühe und Färien ( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes 61-62 Mt., b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 56-58 mr., c) ältere ausgemäftete Rühe und wenig gut ent widelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) 45 bis 47 Mt., d) mäßig genährte Kühe und Färfen( Stiere und Rinder) 40-42 Mr. Fer ½ Kilo Schlachtgewicht: Kälber: a) finste Maft:( Vollm- Mast) und beste Saugtálber( Schlachtgw.) 81-83 Bfg

( Lebendgewicht) 49-50 Bfg.. b) mittlere Maft- und gute Saug

fälber( Schlachtgewicht) 76-79 fg.,( Lebendgewicht) 46-48 Pfg. c) geringe Saugfälber 66-68 Pig, d) ältere gering genährte Kälber( Freffer) Bfg, Schafe: a) Mastlämmer und jüngere

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Lieferung

Brovinzial angebote

3um 23. 1.

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*** Allendorf a. Lahu.( Jubiläum). Morgen Mitt­woch, am 18. März sind es 25 Jahre, daß unser allgemeinast ämmel 70-74 Bfg, b) ältere Masthämmel 66-68 Bfg. geachteter Bürgermeister Bolt sein Amt mit großer Geschick lichkeit und Treue verwaltet. Die früheren Passiva unserer Gemeinde sind durch seine stets zweckmäßigen Vorschläge während seiner durchweg erspcießlichen Amtsthätigkeit bedeu­tend ermäßigt worden. Eingedent deffen will man den Tag einer recht würdigen Feier unterziehen.

** Uebermorgen, Donnerstag, den 19. März findet in Buzbach Faselmarft statt.

c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Merzfchafe) 00-00 fa. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1% Jahren( Schlachtgewicht) 57 Bfg,( Lebend gewicht) 46 Pfg., bi fleischiche( Schlachtgewicht) 55-56 Bfg,( Lebend gewicht) 45 Pfg. c) gering entwidelte, sowie Sauen und Eber 48 bis 49 Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war mittelmäßig und der Ueber stand bedeutend. In Kleinvieh war das Geschäft gut und der Markt geräumt. 121 Ochsen aus Desterreich.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, für die Rebaftion verantwortlich: Albin klein, Gießen.

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