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( Schluß.)

wiesen, die, auf das Sorgfältigste vorbereitet, mit ersten Kräften besett, in abgerundeter Darstellung einen hochin­überall größtes Aufsehen erregt. tressanten Theaterabend verspricht. Das Werk hat bisher

** Grünberger Gallusmarkt. In richtiger Voraussicht der Eisenbahnbehörde, die, um den Personen­verkehr zu bewältigen, einen Extrazug eingelegt hatte, war der Besuch des Gallusmarktes ein außerordentlich großer, zu Fuß, zu Wagen und zum größten Teil mit der Bahn, langten immer neue Besucher an und füllten unser Städtchen. Nicht nur die Vogelberger Bevölkerung nimmt regen Anteil an unserem größten und bedeutendsten Markt im Jahr, auch aus der weiteren Umgegend stellen sich gar viele ein. Troß des nicht sehr günstigen Wetters war ein Leben und Treiben in der Stadt wie eben nur der Gallusmarkt bringen kann. Wie uns versichert wird, soll der Umschlag gegen das Vor­jahr zurückgegangen sein, wohl sind die Geschäftsleute auf dem Markt auf ihre Rechnung gekommen, doch ein Mehr ist nicht zu verzeichnen. Die Ursache mag darin zu suchen sein, daß der Viehmarkt erst am zweiten Tag stattfindet, hoffen wir im Interesse der Geschäftsleute, daß der zweite Markttag das Minus des ersten ausgleicht. Auf dem Marktploß selbst fehlte es an Unterhaltung nicht, die Belt­stadt die da erstanden, bot so viel, daß allen Wünschen in weitgehendstem Maß entsprochen werden konnte, auch den Schau­lustigen war gar manches" noch nie dagewesenes" hingestellt. Hier ruft eine Schöne mein Herr schießen sie mal", dort dreht sich bei munterer Weise ein Karoussell im Kreise, noch einige Schritt und ein Photograph ladet ein, nur ein Augenblick, sie bekommen ihr Bild gleich mit"; so und ähnlich lauten die Einladungen die uns bei einem Gang durch die Zeltstraßen entgegenschallen; selbst wenn man wollte, fönnte man den freundlichen Einladungen nicht all' Folge leisten. Die Wirte hatten alles aufgeboten um den Hunger und Durst zu stillen mit dem die zahlreichen Gäste erschienen, und wem es an Pimperlingen" nicht gebrach, der brauchte nicht von dannen zu ziehen ohne das man seinem Wunsch entsprochen, denn Küche und Keller bargen Vorräte genug. Das auch getanzt und gesungen wurde ver­steht sich, in Hamels Garten und im Hirsch drehten sich die Paare und im Wilden Mann" hatte sich eine Konzert­Gesellschaft niedergelassen Heute findet auch Viehmarkt statt, der wiederum zahlreichen Besuch bringen wird.

Leider ist unsere Gesetzgebung nicht ausreichend, um derartige Sünden jederzeit nach Gebühr zu bestrafen, leider hat das Gesetz auch keine Bestimmung, daß jeder Jagdbeslissene sich die einfachsten Grundregeln des Waidwerks und der Schießkunst zuerst angeeignet haben muß, bevor er eine Jagd mit dem Gewehr betritt. Aber Jagdgenossen schaften und Jägervereinigungen fönnten sich bilden, die solche Grundsäße ihren Mitgliedern mit aller Strenge auf erlegen und anderen damit ein nachahmungswertes Beispiel liefern. Wir vergönnen sicherlich jedermann das schöne Jagd­vergnügen, wenn nicht Roheit, sondern Sitte, Anstand und Humanität dabei mitwirken. Heutzutage tann aber jedes zweifelhafte Individium sich eine Jagdkarte lösen oder eine Jagd pachten, um dann am lebenden Wild herumzufallen, gerade so, als wenn es von Holz wäre. Für solche Roheiten gehörte eigentlich die Hundepeitsche, domit der betreffende Schüße am eigenen Leibe empfindet, w ich eine Masse von Elend er draußen schon oft am Schaup.oße seiner Tätigkeit hinterlassen hat. Den Fuhrmann, der seine Pferde schlägt, den Bauer, der seine störrischen Ochsen prügelt, nennt man einen rohen Menschen, dem Jäger aber, der Rehe, Hasen usw. zu Krüppeln schießt, als welche sie elend zu Grunde gehen, ruft man zu Waidmannsheil!!" Wenn wir des unerhörten Frevels gedenken, der Tag für Tag beim Jagdbetrieb durch frivoles Schießen verübt wird, so daß Hunderte und Tausende Stücke Wild erst nach tage- und wochenlangen Dualen verenden, dann empfindet der fühlende Mensch ein Grauen, einen wahren Efel vor dem modernen " Jagdvergnügen" Es gibt ja Jäger, die das Jahr über höchst selten ein Stück Wild fehlen oder gar auf Nimmer­wiedersehn anpläntelu. Sie schießen eben trotz ihrer Fertig­feit nicht weiter als auf eine angemessene Entfernung und dann nicht unter den ungünstigen Umständen, eben weil sie sich bewußt sind, wie viele Qualen für das Wild von dem einzigen Drud ihres Fingers abhängen. Und selbst der be­sonnenſte Schüße, der erfahrendste Waidmann ist seines Schusses nicht immer sicher, es fann ihm troß aller Vorsicht dazwischen ein Schuß mißglücken. Gehören aber hier die schlimmen Folgen eines Schusses zu den Seltenheiten, wie viel tausendmal zahlreicher sind sie dann bei Anfängern, Stümpern, leichtsinnigen und gewissenlosen Schüßen! Die Summe der von denselben täglich" dem Wild unnötig" verursachten Leiden bildet einen großen Schandfleck für unser Beitalter, das oft in anderer, minder wichtiger Beziehung so viel Humanitätsduselei produziert. Man betrachte auch nur einmal das vorhandene Jägermaterial; der weitaus größte Teil betreibt die Jagd nicht etwa mit Sinn und Ver­stand, wie es Sitte und Brauch von alters her war, sondern streift einfach draußen herum wie die wildernden Hunde und gefährdet Menschen und Tiere; man meint, es ginge zum Haberfeldtreiben. Und was ist die Ursache? Weil die Mehrzahl auf die Jagd geht, nicht etwa des edlen Weid­werts wegen, sondern nur des Schießens halber, weil es modern ist und man nicht für nobel gelten fönnte, wenn man einem noblen Sport" nicht huldigt; hat man nur einmal Jagdfarte und Gewehr, steht auch der Jäger" schon fir und fertig da. Wahrscheinlich ein trauriger Sport, der öffentlich so viel Aufhebens von sich macht und nicht halb so viel Lehrzeit verlangt wie der Beruf eines Bauernknechtes! Laufen ja doch die verschiedensten Elemente auf der Jagd herum und können nicht einmal das Gewehr richtig tragen, viel weniger die Distanz abschäßen, auf die sie schießen oder nach waidmännischem Brauch zu schießen erlaubt ist. Da gibt es keine Vorübungen am Schießstand auf feste und be­wegliche Biele, nein, die Versuche werden überhaupt nur am lebenden Wild gemacht, an dem übt sich der Rohling ein auf die weiteste Distanz, natürlich mit traurigſtem Erfolge und beweist dadurch, daß er nicht fähig ist, bei der Jagd­ausübung sich auf einen höheren sittlichen Standpunkt zu stellen, daß er nicht weiß, was Jägerehre heißt.

Tritt nicht bald eine Aenderung ein in der Behandlung der Jagden und des Wildes, dann erleben wir noch die Beit, in der es nicht mehr zum guten Ton gehört, auf die Jagd zu gehen, nur wegen des groben Unfugs, den man täglich draußen zu hören und zu sehen bekommt. So wie jezt auf den Jagden gewirtschaftet wird, kann und darf es nicht mehr weiter gehen! An alle gleichgesinnten Jäger, an die Jagdschuß und Jägervereine, Jagdzeitschriften, sowie an die Tagespresse sei hiermit die herzliche und dringende Bitte gerichtet, mitwirken zu helfen, daß die unmenschlichen Behandlungen des Wildes, wie sie zur Zeit an der Tages­ordnung sind, immer seltener werden, daß der Jäger sich stets seiner Pflichten als Mensch bewußt sei.

** Der Hilfsverein für die Geistestranten in Hessen hält am 16. November seine achte General versammlung der Vertrauesmänner in Mainz ab.

Bahnbau nach dem Ebsdorfer Grund. Die Arbeiten zum Anschluß der Ebsdorfer Bahn an die Staatsbahngeleise bei Marburg( Süd) werden morgen in Angriff genommen und innerhalb 8 bis 10 Tagen fertig gestellt sein.

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* Von hess. Behörden werden u. a. steckbrieflich verfolgt: Schreiner Hans Weber aus Menzita wegen Diebstahls vom Großh. Amtsanwalt zu Friedberg; Johann Doubleur aus Altenburg wegen Hausfriedensbruchs, Bettelus und Ruhestörung vom Großh. Amtsanwalt zu Lauterbach; Berthold Lehmann aus Unteralba und Karl Broße aus Neuwarz, beide wegen Betrugs von Großh. Staatsanwalt­schaft Gießen; Gymnastiker Chr. Pohl aus Mainzlar vom Großh. Bezirkskommando Gießen.

** Für Auswanderer. Die' Hamburg- Amerika­Linie wird in der allernächsten Zeit ihre Preise der 1. und 2. Klasse nach Newyork für sämtliche Dampfer bedeutend herabseßen. Wer also in der nächsten Zeit noch nach Amerika zu fahren beabsichtigt, kann sich diese billigen Raten sichern.

*** Lich, 15. Oft. Bei der gestern stattgefundenen Beigeordneten- Wahl wurde der seitherige Beigeordnete und Sparkassenrechner Dör mer mit großer Majorität wieder gewählt. Als Gegenkandidat war der Ziegeleipächter Heinrich Schmidt 8. aufgestellt.

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Ettingshausen, 13. Oft. Mit den Text- Worten, Das walte Gott, der helfen kann, mit Gott fang meine Arbeit an", begann am Sonntag unser neuer Prediger, Her: Pfarrer Nies, seine Antritts Predigt und damit feine Aufgabe, zur Ehre Gottes in unserer Gemeinde zu wirken. Seine Text- Worte, die er kaum besser wählen konnte, sind auf guten Boden gefallen; seine Worte haben Widerhall gefunden in unserer Gemeinde, und haben den besten Ein­druck gemacht. Lange Zeit mußte sich unsere Gemeinde ohne Pfarrer behelfen, es wurde darum mit doppelter Freude begrüßt, als die Nachricht von der Wiederbefeßung unserer Pfarrstelle bekannt wurde. Herr Pfarrer Nies hat sich mit seiner ersten Predigt gut eingeführt, die Gemeinde heißt ihn herzlich Willkommen.

§ Hanau, 14. Okt. Wie sich jezt herausstellt, hat der verstorbene Stadtverordnete und Meister vom Stuhl, Fr. Jung, auch den Kassenbestand der Arbeiterkrankenkasse der Fabrik F. L. Vollbracht Nachf. in Steinau, an der Jung beteiligt war, veruntreut. Im Ganzen hat Jung eine halbe Million hinter sich gebracht. Sein ganzer Baarbestand, als er starb, bestand in 57 Pfennigen.

Darmstadt, 14. Oft. Der Kaiser von Rußland schenkte dem 24. Drag.- Regt. als Anerkennung für die hervorragen= den Leistungen beim Reiterfest zwei Kesselpauken.

(( Aus Rheinhessen, 14. Oktober. Die Kartoffel­ernte befriedigt. Trotz des anhaltenden Regens der letzten Tage werden nur wenige faule Kartoffeln ange­troffen. Der Preis pro Zentner schwankt zwischen 1.75 und 2.25 Mt.

Provinzial- Ausschuß- Sißung.

Gießen, den 14. Oftober 1903. Der Provinzial- Ausschuß der Provinz Oberhessen verhandelte in seiner öffentlichen Sizung am Mittwoch über den Rekurs des August und des Georg Pfeiffer zu Staden gegen einen Polizeibefehl des Großh. Kreisamts Friedberg. Der Sachverhalt ist etwa folgender: Der Pfarrer Bernbeck zu Staden führte bei der Kreisschul­tommission Friedberg darüber Beschwerde, daß die beiden Fortbildungsschüler August und Georg Pfeiffer zu Staden, die schon während ihrer Schulzeit durch rohes und gewalt­tätiges Benehmen sowie durch andere Vergehen öfter zu scharfer Bestrafung Anlaß gegeben hatten, trob Vorladung zur Verantwortung nicht erschienen seien und bat die Gr. Kreisschulfommission zu veranlassen, daß ihm die beiden Fortbildungsschüler vorgeführt und der Vater derselben wegen seines ungebührlichen Benehmens zur Rechenschaft gezogen werde. Der Vater weigerte sich nämlich seine Jungens zum Pfarrer zu schicken. Auf diesen Antrag empfahl die Kreisschulkommission den Schulvorstand zu Staden, den beiden genannten Schülern eine Arreststrafe von je 3 Stunden zuzudiktieren. Da sich jedoch dieselben weigerten, die Arreststrafe zu verbüßen, erließ das Gr. Kreisamt Friedberg unterm 11. März einen Polizeibefehl gegen diefelben, in welchem ihnen mit einer Geldstrafe von je 25 Mark gedroht wurde, wenn sie die Strafe nicht verbüßten. Gegen diesen Polizeibefehl verfolgten die genannten form- und fristgerecht Refurs an den Provinzial- Ausschuß. In der heutigen Verhandlung er­flärte u. a. der August Pfeiffer, sein Vater habe ihm ge= sagt, er brauche nicht zum Pfarrer zu gehen, er habe ja nichts verübt. Auf Antrag des Vertreters Großh. Kreis­amts Friedberg, Kreisamtmann Dr. Wörner, welcher sich in seinen Ausführungen auf den Afteninhalt bezog, erkannte der Prov. Ausschuß zu Recht, daß der Returs abzuweisen und den Rekurrenten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen seien. Von Erhebung einer Verhandlungsgebühr wurde ab­gesehen. Ueber die beiden weiteren Verhandlungsgegen­stände berichten wir, wegen Raummangel, morgen.

Marktberichte.

Gießen, 15 Oftbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bfb. 1.00-1.15 Mr., Hühnereler 2 Stüd 14-18 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 g., Tauben per Paar Mt. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.80, Hahnen, per Stüd Mt. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.80-2.40, Gänse p. Bfd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Big. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 5.50-6.50 m., Zwiebeln per 3t. Mt. 4.50-5.00, Kirschen per Pfund 00-00 Pfg. Milch per Liter 18 Pfg. Dauer der Marktzeit Gegenstände des von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der erſten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

49 Bullen, 741 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 313 Kälber, Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 464 Ochsen, 301 Schafe und Hämmel, 1442 Schweine. Aus Desterreich 140 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 kilo Ochsen: a) vollfleischige, aus­gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 74-75, b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mt. 66 dagering genährte jeden Altecs Wit.-. Bullen: a) vollfleischige bis 70, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 66-68, höchsten Schlachtwertes Mt. 67-69, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mr. 65-66, c) gering genährte Mt.-, Kühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemäſtete Färsen ( Stiere und Rinder). höchsten Schlachtwertes Mt 67-69, b) voll­fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mt. 65-66, c) ältere ausgemäſtete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färſen( Stiere und Rinder) Mrk. 54–56, d) mäßig genährte Kühe und Färſen( Stiere und Rinder) Mr. 1.3, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere Rinder) Mt. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Maſt=( Vollm.- Maſt) und befte Saugfälber( Schlachtgewicht) 88-90 Pfg.( Lebendgewicht) 54-56 Pfg., b) mittlere Mast- und gute Saugfälber( Schlachtge= Friedberg, 14. Oktober. Für den Versicherungswicht) 84-86 Pfg.,( Lebendgewicht) 50-52 Pfg., c) geringe Saug­fälber 72-75 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) agenten Damm dahier hatte der Lehrling Wilhelm Bfg., Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere Masthämmel 70-72 Gießen, 15. Oktober 1903. Schächter aus Jlbenstadt 653 Mt. Policengelder ein- Bfg., b) ältere Masthämmel 64-66 Pfg., c) mäßig genährte Hämmel Pfg. Schweine: a) vollfleischige der * Der Großherzog empfing am 14. Oktober u. a. tassiert. Anstatt sie abzuliefern, brannte er mit seinem und Schafe( Märzschafe) feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren Bruder nach Basel durch, wo die beiden Bürschchen das den Professor van Calter von der Landes- Universität ( Schlachtgewicht) 59 Pfg.,( Lebendgewicht) 46 Pfg., b) fleischige Geld verpraßten. Als die Herrlichkeit ein Ende hatte,( Schlachtgewicht) 57-58 Pfg.,( Lebendgewicht) 45 Pfg. c) gering ent­Gießen. Er wurde wickelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 50-55 Pfg., ** Der Großherzog hat den Steuerkommissären| fehrte der junge Schäfer hierher zurück. Lebendgewicht- d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­Wilh. Flath zu Buzbach und Karl Damm zu Bingen den festgenommen. funft Pfg. Das Geschäft in Hoiavieh war gut und ist der (:) Friedberg, 13. Dft. Das Schullehrerseminar be- Markt geräumt. Charakter als Regierungsrat verliehen. ginnt am 15. Ott. sein Wintersemester. Die Zahl der Zum Direktor des Brediger­Seminaristen beträgt 142. seminars wird guten Vernehmen nach Dekan Dr. Wurster ernannt werden.

Lokales.

X Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Erbauung eines Dienstgebäudes für die Oberfösterei Kirtorf vorkommenden Rohbauarbeiten werden zur öffentlichen Verding­ung gestellt: 1. Erd- und Maurerarbeit( 250 cbm Bruch ftein, 200 cbm Backsteinmauerwerk, 300 qm Fachausmauer­ung uff); 2. Steinhauerarbeit( a. 2,5 cbm Lungsteine, b. 9 cbm Sandsteine); 3. Bimmerarbeit( 14 cbm Eichen-, 90 cbm Tannenholz uff.); 4. Trägerlieferung, 2600 kg; 5. Grobschlosserarbeit( 700 kg Anker uff.); 6. Dachdecker­arbeit( 459 qm Schieferdach); 7. Spenglerarbeit( 140 m Kandel und Abfallrohre usf.). Termin zur Eröffnung der postfrei und verschlossen einzureichenden Angebote ist auf Samstag, den 31. Oftober d. Js. vormittags 11 Uhr an Großh. Hochbauamt Alsfeld festges Bt.

+ Stadttheater Gießen. Nochmals sei auf die morgige Premiere von Ueber den Wassern" hinge­

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A Niederwalgern. Entflogen ist aus dem Kochtopf des Kirmeswirtes ein für die Kirmesburschen bestimmtes zarte 3 Kirmesgänschen". Nachdem die ehrlichen" Finder es tüchtig gerupft", ist es als Sfelett" wieder zum recht­mäßigen Eigentümer zurückgekehrt. Ein als Kellner fungie­render Ausländer", der auch zu den glücklichen" Finder gehörte, hat dann eiligst das Hasenpanier" ergriffen, da er auf seinen Finderlohn eine entsprechende Abschlagszahlung" befürchtete. Er erreichte auch feuchend, jedoch mit heiler Haut den Gießner Zug, aber der Gänsefederschmuck seines Indianerhutes" war verschwunden, in verräterischer Weise den Weg des Flüchtlings markierend.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil 1b in lein: rbas Botale, ben Gerichts." und" Oeffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Brud unb Berlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.

Jede Mutter,

die in Verlegenheit kommt, was sie ihren Kindern kochen soll, mag sich mit großen Buchstaben: Kath­reiners Malzkaffe über den Herd schreiben. Das ist in jedem Falle das gesündeste, unschädlichste und angenehmste Getränk für die Kleinen! Besonders mit Milch gefocht nehmen es die Kinder dauernd gern, während reine Milch oft bald wider­steht und in vielen Fällen überhaupt nicht gut ver­tragen wird.