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Sache wieder, daß man det uns solche weldungen der gelben Presse nicht sonderlich tragisch zu nehmen braucht.

O Viel Federlesens zu machen ist nicht Sache der Yankees. Noch ehe Kuba formell amerikanischer Staat geworden ist, haben die Vereinigten Staaten von dem fubanischen Hafen Guantanamo als amerikanischer Flottenstation Besitz ergriffen. Zu dem Akte, der ohne besondere Feierlichkeit bor sich ging, waren 400 amerikanische Seesoldaten und 300 Matrosen gelandet worden. Die Kubaner wurden um ihre Zustimmung erst gar nicht gefragt: Das Sternenbanner ging am Mast empor, die amerikanischen Truppen präsen tierten, die Musik spielte den Yankee doodle, und die Sache war erledigt: Guantanamo ist amerikanischer Kriegshafen. Das nennt man kurzen Prozeß machen!

Trotz des amerikanischen Protektorats über Panama wollte Kolumbien zunächst doch der neuen Republik den Krieg erklären, hat sich inzwischen aber eines anderen besonnen 2100 Mann folumbischer Truppen waren an den Küster des Golfes von Darien gelandet, um in Panama einzufallen Ferner waren weitere 5000 Mann kolumbischer Truppen au dem Marsch nach Panama. Da aber das ganze in Frage kommende Gebiet unpassierbar war, ganz abgesehen von der dort ansässigen, bisher unbesiegten Indianerstämmen, mußter die kolumbischen Truppen zurückbeordert werden. Sie sini nau großen Leiden nach Karthagena zurückgekehrt.

Balkan- Staaten.

* Europa scheint nun doch sich auf seine Würde besinner zu wollen. Rußland, Deutschland und Desterreich- Ungari haben ihre Gesandten in Belgrad nebst allen übrigen diplo matischen Beamten mit un 6 e stimmten Urlaub aui Belgrad abberufen. Der Grund dieser außerordentlichen Maßregel ist, daß der Königsmord nicht nur noch imme ungefühnt ist, sondern daß die Königsmörder am Belgrade Hofe die erste Rolle spielen. Bei den bevorstehenden Hof festlichkeiten wäre eine Berührung der ausländischen Ge sandten mit jenen Elementen nicht zu umgehen gewesen Wirkungsvoller wäre es wohl gewesen, man hätte die Ge sandten erst gar nicht mit König Peter in offiziellen Ver­tehr treten lassen, so lange der Königsmord ungeahnde blieb.

Deutfcher Reichstag.

( 6. Sizung.) CB. Berlin, 12. Dezember. So schnell ist selten im Reichstage gearbeitet worden wie jeute. In knappen zwei Stunden erledigte das Haus die erste und zweite Lesung des

Handelsvertragsprovisoriums mit England.

agringen eventfow entgegen, die nur geeignet seien, Herrn Chamberlain Waffen gegen Deutschland zu liefern. Der Sozialdemokrat Bernstein trat für die Borlage ein; seine Ausführungen führten noch einmal die Grafen Kanit und Reventlow auf den Plan, denen Herr Bernstein antwortete.

Damit schloß die erste Lesung. Die zweite war noch kürzer. Inzwischen war ein Antrag Herold- Spahn vom Zen­trum, das Provisorium auf zwei Jahre, also bis Ende 1905, festzusetzen, eingegangen. Bei der Abstimmung wurde dieser Antrag, nachdem die Anträge Reventlow und Kardorff ge­fallen waren, mit großer Mehrheit angenommen. Die dritte Lesung der Vorlage wurde auf Montag angesetzt; das Haus ging dann in der

Etatsberatung

und der Beratung des Reichsfinanzreforment­wurfs weiter. Für diesen Entwurf brach zunächst der preußische Finanzminister v. Rheinbaben eine Lanze. Er führte 11. a. aus: Für die deutschen Kleinſtaaten sei es unmöglich, so hohe Matrikularbeiträge aufzubringen. Eugen Richter habe zwar tags zuvor für das Dußend Kleinſtaaten mit besonders ungünstiger Finanzlage die Spendier­hosen angehabt( Heiterkeit), es sei ihm damit aber doch wohl nicht Ernst gewesen. In den kleinen Bundesstaaten liege die Sache jedenfalls noch viel schlimmer, als in den großen.

Die Debatte begann ein neuer Mann im Reichstage, der Holsteinische Abg. Graf Reventlow( Antis.). Er stellte sich als den Sprecher des Bundes der Landwirte und der neuen Wirtschaftlichen Vereinigung" vor und bekämpfte in jeinen Ausführungen die von der Regierung geforderte Ver­längerung des Provisoriums auf unbestimmte Zeit. Statt dessen verlangt er die Verlängerung nur auf ein Jahr, außer­dem will er das Handelsprovisorium nicht auf diejenigen Kolonien Englands ausgedehnt wissen, die die deutsche Ein­fuhr schlechter behandeln als die englische. Der Redner rich­tete sehr scharfe Angriffe auf die Handelspolitik des Reiches und vor allem auf die englische Zollpolitik uns gegenüber. Er sprach davon, daß die Bevölkerung Deutschlands zu der Regierung fein Vertrauen habe. Die Regierung solle dem Auslande die Zähne zeigen. Die deutsche Handelspolitik verdiene, um mit dem Kanzler zu reden, die Censur Vb.

Erheblich andere Tonart beherrschte die Rede des konser­vativen Grafen Kani. Er erklärte, seine Partei habe nach wie vor das Vertrauen zur Regierung, daß sie die deutschen Wirtschaftsinteressen wahrnehmen werde, wie sie versprochen habe. Deshalb stimme seine Partei der Vorlage zu, unter der Voraussetzung, daß sie auf eine bestimmte Zeit beschränkt werde.

Abg. v. Starzynski( Pole) bekämpft die Ost­marfen Zulagen. Abg. Schrader( freis. Ver.) erklärte sich ebenfalls gegen die Ostmarken- Zulage. Was den Etat angeht, so sei er ungünstig; viel könne daran aber nicht gebessert werden. Die Erhöhung der Oberstleutnantsgehälter lehne er ab, so lange nicht auch die entsprechenden Kategorien der Rivilbeamten ebenso behandelt werden. Die Vorteile, die die Finanzreform- Verlage bringt, sei nicht viel wert. Der Redner verbreitete sich dann über den Fall Forbach und er­flärt weiter: Unter allen Umständen müsse das Vorkommen von Mißhandlungen in der Armee beseitigt werden, vor allem durch schärfere pflichtmäßigere Kontrolle seitens der Vorgesezten. Der Redner schloß mit einer Aufforderung an die Regierung, auf dem Gebiet der sozialen Fragen tätiger zu sein als bisher, namentlich die Rechtsfähigkeit der Berufs­vereine und das rückhaltlose Koalitionsrecht der Arbeiter, das Vereins- und Versammlungsrecht und die Arbeiterfammern zu gewähren. Eine Kritik der Bedeutung der Sozialdemo­fratie schloß die Rede.

In entschiedener Weise nahm Staatssekretär Graf Posa. dowsky gegen den Abg. Grafen Reventlow Stellung. Eine Handelspolitik, wie dieser sie empfehle, würde Deutschland mit aller Welt in einen Zollfrieg verwickeln, sie würde die deutschen Interessen aufs schwerste schädigen. Die Frage der Handelsverträge müsse mit Ruhe behandelt werden.

Abg. Gothein( frs. Verg.) verteidigt gegenüber den beiden Vorrednern aus dem Hause die Nichtkündigung der Handelsverträge und empfiehlt die Annahme der Vorlage. Abg. v. Kardorff( Reichsp.) will das Provisorium auch nur um ein Jahr verlängern, tritt aber im übrigen den Aus­

Der Wildhirt.

Eine Voltserzählung von J. Becker- Marburg.

Abg. Payer( südd. Volksp.) beleuchtet die ungünstige Finanzlage und bezeichnet den Militarismus als deren Hauptursache. Die Finanzreformvorlage lehnt er ab. Dann vertagte sich das Haus auf Montag 2 Uhr.

Aus dem Gerichtsfaal.

lisajen Geruch ausströmten. Die wenigen nod) lebende Tiere wurden von der Bahngesellschaft übernommen, dern sie mußten sofort geschlachtet werden. Dem Besizer wur dafür etwa 400 Mark ausgezahlt. Dieser erhob eine Scha ersazklage gegen die Bahn, indem er behauptete, der führer habe die Schweine vor der Verladung baden las Edaveine könnten aber solche naturwidrige Behandlung vertragen. Die Bahngesellschaft wurde wegen mangel wewene freigesprodjen.

§ Wegen Vatermordes wurde der 19 Jahre alte Arbeiter Franz Späth aus Raiserslautern vom Schwurgericht in Zweibrücken zu zehn Jahren Zuchthaus und die üblichen Nebenstrafen verurteilt. Der Angeklagte hatte im Auguſt d. Is. seinem dem Trunke ergebenen Vater, dem Schlosser Späth, abends bei der Rückkehr von der Arbeit aufgelauert und ihn mittels vier Revolverschüsse niedergestreckt. Der Vatermörder war der Tat vollkommen geständig. Die Ge­schworenen verneinten die Schuldfrage nach Mord und be­jahten die Schuldfrage nach Totschlag, worauf das Gericht auf die obige Strafe erkannte.

Damit verließen beide die Wildhütte, indem sie vorsichtig im dunkeln Schatten des Buchenwaldes da hinschlichen. Nach einer Wanderung von etwa fünf Minuten tamen sie an die alte Lehmkaute. Diese be stand aus einem weitläufigen rings von Hügeln, welche dicht mit dornigem Gebüsch bestanden waren, um­gebenen Gelände, das vielfach durchschnitten und durch graben war. Während an der einen Seite hohe Erd­wände starrten, befanden sich an anderen Stellen unregelmäßige Aufschüttungen, neben tiefen Löchern. Das Ganze machte den Eindruck der Verwilderung und der berlassenen Dede, wie das in der Regel der Fal ist bei abgegrabenen Lehmgruben oder außer Betrieb gefeßten Steinbrüchen.

Nab und fern.

Der Schönburg- Waldenburgsche Ehezwiſt wird ryt ein zweites gerichtliches Nachspiel haben. Wie aus No gemeldet wird, will jetzt der wieder nach seiner toskanischen Heimat zurückgekehrte Kutscher Benedetti, der angeblide Entführer der Prinzessin Alice, gegen den Gemahl der Prinzessin, den Prinzen Schönburg- Waldenburg, die Ver leumdungsklage erheben.

§ Der Gendarm als Einbrecher. In Essen wurde von der Strafkammer der Gendarm Fuhrmann zu zwei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Juhr­mann hatte den Geldschrank der Heinrichshütte in Hattingen erbrochen und 3000 Mark daraus geraubt.

Tiophel schritt nach einer schluchtartigen Vertiefung, welche an drei Seiten von hohen Erdwänden umgeben war, über deren Rand sich dichtes Gestrüpp und Ge büsch neigte. Sorgfältig verfteeft unter Steingeröl lag hier die Büchse, welche er hervorholte.

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Der falsche Verwandte. In Berlin wurde der Arbeit Hermann Hubert aus Königsberg i. Pr. unter dem dringen den Verdacht verhaftet, einen Mord an einem Königsberge jungen Mädchen und verschiedene weitere Straftaten be gangen zu haben. Hubert hatte sich als angeblicher Ber wandter bei einem Berliner Gastwirt einzuschmuggeln wußt. Als dieser Betrug aufgedeckt wurde, kam es heraus, daß man es mit einem gefährlichen Verbrecher zu tun hatte

§ Wegen wissentlichen Meineids wurde der Polizeisergeant Otto Gerlach) aus Dirschau vom Schwurgericht in Danzig nach mehrtägiger Verhandlung zu drei Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt, auch wurde der Ange­flagte für unfähig erklärt, jemals wieder als Zeuge eidlich bernommen zu werden. Bei der Urteilsverkündigung wurde seitens des Vorsigenden ausgeführt, daß von einem Beamten besonders Wahrheitsliebe verlangt werden müsse und des­halb eine verschärfte Strafe für Meineid in Anwendung zu bringen sei!

" Da hastese. Nun versuch Dein Glück. Wenn's unten im Feld flappert, denn weißte, daß fie kommen." Die Burschen trennten sich damit, Hangeurt, indem er vorsichtig am Rande des Waldes hinschlich, der Wildhirt, um sich links nach dem offenen Felde zu wenden.

Der Mons war inzwischen hoch über den Wald gestiegen und erleuchtete bei flarem Lichte das weite Gelände. Der Hangcurt hielt die Büchse Tiophels

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Die Gräfin in Männerkleidung. In das Hospital Beau jour in Paris wurde ein junger Automobilist eingeliefert, de bei einem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt worden war, Bei der Untersuchung stellte es sich aber heraus, daß man eine Dame in Männerkleidern vor sich hatte. Es war die 20jährige Komtesse Jvry, die den Automobilsport stets in männlicher Kleidung ausübte. Die Unglückliche, die mit einem Lastwagen zusammengefahren und aus ihrem Wagen geschleudert worden war, erlag nach kurzer Zeit ihren Ver legungen.

§ Naturwidrig. Ein furioser Prozeß hat sich jüngst in Meriko abgespielt. Ein Viehhändler versandte eine Anzahl Schweine im Werte von etwa 5000 Mark von Ocotlan nach Monterrey. Unterwegs berendete ein großer Teil, und bei der Ankunft in Monterrey mußten die Wagen schleunigst aus der Station entfernt werden, meil sie einen pestilenzia­

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Gräfin Russel zum zweitenmal geschieden. In London purde die zweite Ehe der Gräfin Russel mit dem Kutscher Brown gerichtlich geschieden. Die Lady hat eine schlimme Zeit hinter sich. Als es sich herausgestellt hatte, daß ihr Mann nicht der stolze Prinz Athrobald Stuart de Mndens var, für den er sich ausgab, nahm ihn Gräfin Russel doch als ihren Gemahl in das Palais ihrer Mutter, der Lady Scott, auf. Mr. Brown sagte jedoch offenbar der vornehme Lon im Hause seiner Gattin auf die Dauer nicht zu. Er blieb Nächte hindurch von Hause fort und beantwortete die Fragen seiner vornehmen Frau mit derben Schimpfworten und Drohungen Privatdetektives stellten schließlich fest, daß er fich mit Dire umhertrieb, und als er deshalb in Gegenwart der Schwieger mutter von seiner Frau zur Rede gestellt wurde, mißhandelte er sie in brutalster Weise

sagt- fest in der Hand. Das Gefahrvolle seines Thuns wich weit zurück vor dem Reiz desselben. Er war, seitdem Ttophel Wildhict geworden, schon öfters des Nachts draußen bet ihm in der Hütte gewesen und beide hatten dann auch jedesmal dem Wilde nachgestellt, wobei aber Hangcurt noch niemals etwas getroffen, denn ein geübter Schütze war er eben nicht.

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* Die Untersuchung der geheimen Humbertpapiere hat jetzt endlich eine Sensation gebracht. Die Kommission hat die Ueberzeugung gewonnen, daß in den Akten, die sich af den begnadigten Deserteur Brugnière beziehen, sich mehren irreführende Radierungen werden nachweisen lassen. Eine Fälschung ist schon aufgedeckt worden. Sie betrifft die Randbemerkung auf dem Briefe Gustav Humberts, die nat der Abschrift, welche der Kommission bisher allein vorlag, vom General Boulanger unterzeichnet war. In der Ur schrift der Akten, welche die Kommission zuletzt einfal stehen nur die Anfangsbuchstaben G. B., und daneben i mit Bleistift vermerkt, es sei damit der Direktor der Militä justiz Bonnet gemeint. Bei genauerer Prüfung stellte fib aber heraus, daß ursprünglich in der Tat der Name Bou langer dort gestanden, und daß man ihn später bis auf dm Anfangsbuchstaben ausradiert hatte.

Er hatte Posto gefaßt hinter einem großen Dorn­bursch, der sich in dichter Masse am Rande des Acker: landes befand. Da bernahm er unten im Felde die Klapper des Wildhirten und gleich darauf das Heran: tommen einer Anzahl Hirsche, deren einzelne Stücke er bei dem Mondlichte leicht unterscheiden konnte. Sie nahmen ihre Richtung nach der Stelle, wo er stand und mußten, wenn sie selbige beibehielten, dicht am Busche vorüberstreichen.

Hochklopfenden Herzens ducte sich Hangcurt, ob­wohl das garnicht nötig war, und nahm die Büchse an die Wange. Er stand schußbereit, als in langen Säßen die Hirsche heranfamen zuerst das Leittier, welches jetzt nur wenige Schritte vor dem Gebüsch auf­tauschte. Einen Woment stußte cs, weil es augenschein­lich von der neuen Gefahr Wind bekommen hatte. Dies genügte, daß ihm der Bildschüß denn das war nun Hangcurt einen Treffer aufbrennen fonnte, so daß das Tier nach kurzen Fluchten am Rande des Waldes zusammenbrach.

Er wartete, bis nach einer fleinen Weile Tiophel athemlos heranfam.

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Vermischtes.**

A[ Die althannoverschen Uniformen] werden bei dr Hundertjahrseier der drei in Hannover garnisonierenden gimenter, an der auch der Kaiser teilzunehmer: beabsichtg aufs neue zur Geltung kommen. Sämtliche noch lebe Offiziere der vormals föniglich Hannoverschen Armee hale die Aufforderung erhalten, in ihren alten hannoversche Uniformen den ani 19. Dezember in Hannover stattfinder den Festlichkeiten beizuwohnen.

Bleib still," rief ihm dieser schon von Weitem zu, und als er dicht in seine Nähe fam, flüsterte er: M'r müffen uns' ne Zeitlang ba im Wald verstecken und abwarten, ob der Schuß nit am End'' n Forstlaufer, der fich im Wald' rumaetrieben. becbeiaelockt bat.

[ Ein treuer Hund.] Treue Anhänglichkeit hat let Jagdhund des Gutsjägers Leu zu Sponholz bekundet. öger war zwei Tage lang verschwunden; beim Nachinder

Denn siehste,& wär' mir' ne miserable Geschic wennse mich beim Wildern erwischten, nit wegen de paar Monaten Loch- da läg' mir schon nichts dran­aber dann könnt d'r Gemeinde am End' aufgege werden,' n andern Wildhirten anzuschaffen, und Amt behalt' ich gern."

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Die beiden Burschen sprangen in den Wald bersteckten sich im Gebüsche, wobei sie immer die St im Auge behielten, wo der Hirsch liegen mußte. S warteten nun schon eine ganze Weile, aber es tein Laut vernehmlich.

' S is alles cher," meinte Tiophel, indent borwärts schlich und alsbald vor dem hirsch stand Diesmal hafte Glück gehabt, denn hasten gut g troffen."

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Hangcurt war außer sich vor Freude über den g lungenen Schuß. Wenn ihm selbst auch das erleg Stück Wild nicht viel nüßen konnte denn nach Haue durfte er doch nichts davon mitbringen--, so war do der Umstand, daß er einen Hirsch derart getroffen, de er alsbald nach dem Schuß zusammengestürzt w ein außerordentlich erfreulicher für ihn und hob sen Selbstgefühl nicht wenig, denn er betrachtete sich nu schon als einen Wilddieb, der sein Handwerk verstand wobei man bedenken muß, daß in den Augen de Landleute jeder, von dem man glaubte, daß er mi Erfolg wilddiebte, in feinem Ruse nichts einbüßte, jo sogar in einen gewissen Ansehen stand, und zwar au dem sehr natürlichen Grunde, weil eben das Hirschwi den Leuten oft sehr viel Schaden an den Feldfrüchten anrichtete. Freilich betrachtete man andererseits eine der Wilddieberei Verdächtigen als einen Menschen, d stets den Strid um den als habe, der ihm zugezo würde, wenn man ibn rewischte.( Forts. folgt.

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